Was ist es und wofür wird es verwendet?

Warimazol Vag 1% ist ein Antimykotikum. Clotrimazol ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der sogenannten Breitspektrum-Antimykotika und wird zur Behandlung von Pilzinfektionen (Mykosen) eingesetzt.
Anwendungsgebiete: Ausfluss, bedingt durch Pilze (meist Candida); Entzündung der Scheide durch Pilze, Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien.
Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, darf nicht angewendet werden, wenn
Sie
- überempfindlich (allergisch) gegen Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, sind.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, ist erforderlich
Entfällt.
Bei Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Clotrimazol vermindert die Wirksamkeit von Amphotericin und anderen Polyenantimykotika (z. B. Nystatin, Natamycin).
Möglicherweise kann Dexamethason in hohen Dosen die Wirksamkeit von Clotrimazol abschwächen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Vaginalcremesollten im ersten Drittel der Schwangerschaft nur unter besonderer Vorsicht und unter vorheriger Berücksichtigung anderer Arzneistoffe angewendet werden.
Bei nachgewiesener Hefepilzerkrankung in der Scheide sollte besonders in den letzten 46 Wochen der Schwangerschaft auf eine Sanierung der Geburtswege unter ärztlicher Kontrolle geachtet werden.
Wenn eine Behandlung während der Schwangerschaft unerlässlich ist, sollte die Behandlung mit den Vaginalcreme hier ohne Applikator erfolgen oder durch den Arzt durchgeführt werden. Bei einer Behandlung mit dem Applikator während der Schwangerschaft besteht die Möglichkeit, dass die Fruchtblase bzw. das Ungeborene verletzt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme
Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Wie wird es angewendet?

WIE IST WARIMAZOL VAG 1, VAGINALCREME, ANZUWENDEN?
Wenden Sie Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
1-mal täglich wird abends mit dem Applikator 1 Füllung (ca. 5 g) Vaginalcreme möglichst tief in die Scheide eingeführt. Diese Behandlung sollte an 6 aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt werden. Dies geschieht am besten in der Rückenlage bei leicht angezogenen Beinen.
Für jede Anwendung der Vaginalcreme ist ein neuer Applikator zu verwenden.
Art der Anwendung
Zum Einführen in die Scheide
Dauer der Anwendung
Im Allgemeinen ist bei einer Scheidenentzündung, verursacht insbesondere durch Hefepilze, eine 6-Tage-Behandlung ausreichend. Falls erforderlich, kann eine zweite Behandlung über 6 Tage durchgeführt werden.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei der Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme
Die Behandlung sollte zweckmäßigerweise nicht während der Menstruation durchgeführt werden bzw. vor deren Beginn abgeschlossen sein.
Während und bis zwei Tage nach der Behandlung sollte nur mit Kondom geschützter Geschlechtsverkehr stattfinden.
Bei gleichzeitiger Infektion der Schamlippen und angrenzender Bereiche bzw. bei ärztlich diagnostizierten Entzündungen von Eichel und Vorhaut des Partners durch Hefepilze sollte bei den Partnern eine zusätzliche lokale Behandlung mit dafür geeigneten Anwendungsformen (Warimazol Vag 1 % ) erfolgen.
Wenn Sie eine größere Menge Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich einmal Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, zu häufig angewandt haben, sind im Allgemeinen keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Wenn Sie die Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, vergessen haben
Wenn Sie einmal die Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, vergessen haben, wenden Sie die Creme unter Auslassung dieser einen Dosis weiterhin wie üblich, d. h. wie von Ihrem Arzt für Sie festgelegt, an.
Wenn Sie die Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, abbrechen
Beenden Sie die Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, nicht eigenmächtig, es sei denn, Sie vermuten eine schwerwiegende Nebenwirkung. In diesem Fall sollten Sie umgehend Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Anwendung von Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nicht zutreffend.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Erkrankungen der Haut
Gelegentlich kann es zu Hautreaktionen (z. B. Brennen, Stechen) kommen.
In seltenen Fällen sind Hauterscheinungen wie Erytheme (Rötungen), Ausschläge, Bläschenbildung, Schälung, Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria) sowie Wasseransammlung im Gewebe (Ödeme) möglich.
Erkrankungen des Immunsystems
Kontaktallergien wurden beobachtet, sind aber sehr selten.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane
In der Scheide (Vagina) kann gelegentlich ein leichtes Brennen auftreten.
Beim Sexualpartner kann es gelegentlich zu Reizungen am Penis oder in der Harnröhre kommen.
Weitere Nebenwirkungen
Sehr selten wurde über Krämpfe im Bauchbereich und über vermehrtes Wasserlassen berichtet.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Aufbewahrungsbedingungen
Nicht über 30 °C lagern.

Weitere Informationen

Was Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, enthält
Der Wirkstoff ist: Clotrimazol.
1 g Vaginalcreme enthält 1% Clotrimazol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Sorbitanstearat, Polysorbat 60, Synthetischer Walrat, Cetylstearylalkohol, Benzylalkohol, 2-Octyl-1-dodecanol, Gereinigtes Wasser.
Wie Warimazol Vag 1%, Vaginalcreme, aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, geruchlose Creme.
OP mit 35g Vaginalcreme zu 1% Clotrimazol (N1) und 6 Applikatoren
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Walter Ritter GmbH + Co. KG
Spaldingstr. 110 b
20097 Hamburg
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2009.

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