ABASAGLAR 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen.

Abbildung ABASAGLAR 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen.
Wirkstoff(e) Insulin glargin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Eli Lilly
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10AE04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

Zulassungsinhaber

Eli Lilly

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ABASAGLAR ist eine Injektionslösung, die Insulin glargin enthält. Insulin glargin ist ein verändertes Insulin, das dem Humaninsulin sehr ähnlich ist.

ABASAGLAR wird zur Behandlung von Diabetes mellitus bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter eingesetzt.

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, bei der der Körper nicht ausreichend Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren (Zuckerkrankheit). Insulin glargin hat eine lang anhaltende und gleichmäßige blutzuckersenkende Wirkung.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ABASAGLAR darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Insulin glargin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie ABASAGLAR anwenden.

Halten Sie sich hinsichtlich der Dosierung, Überwachung (Blut- und Urintests), Ernährung und körperlichen Aktivität (körperliche Arbeit und sportliche Betätigung) genau an die mit Ihrem Arzt besprochenen Anweisungen.

Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig ist (Hypoglykämie), folgen Sie den Empfehlungen bei Hypoglykämie (siehe Kasten am Ende dieser Packungsbeilage).

Reisen

Kl√§ren Sie vor Reisen alle Fragen, die Ihre Behandlung betreffen, mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie z. B. √ľber

  • die Verf√ľgbarkeit Ihres Insulins in dem besuchten Land,
  • ausreichend Vorrat an Insulin, Injektionsspritzen usw.,
  • die richtige Aufbewahrung des Insulins w√§hrend der Reise,
  • Essenszeiten und Insulinverabreichung w√§hrend der Reise,
  • m√∂gliche Einfl√ľsse durch die Umstellung auf andere Zeitzonen,
  • m√∂gliche neue Gesundheitsrisiken in den besuchten L√§ndern,
  • zu ergreifende Ma√ünahmen, wenn Sie sich unwohl f√ľhlen oder krank werden.

Erkrankungen und Verletzungen

In folgenden Situationen kann die Behandlung Ihrer Zuckerkrankheit viel Sorgfalt erfordern (z. B. Anpassen der Insulindosis, Blut- und Urintests):

  • Wenn Sie krank sind oder gr√∂√üere Verletzungen haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel ansteigen (Hyperglyk√§mie).
  • Wenn Sie nicht genug essen, kann Ihr Blutzuckerspiegel absinken (Hypoglyk√§mie).

In den meisten Fällen brauchen Sie einen Arzt. Rufen Sie ihn rechtzeitig.

Wenn Sie einen Typ-1-Diabetes haben (insulinabh√§ngiger Diabetes mellitus), unterbrechen Sie Ihre Insulinbehandlung nicht und stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Kohlenhydrate einnehmen. Informieren Sie immer alle Personen, die Sie behandeln und betreuen, dar√ľber, dass Sie Insulin brauchen.

Einige Patienten mit einem seit L√§ngerem bestehenden Typ-2-Diabetes mellitus und einer Herzerkrankung oder einem fr√ľheren Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzschw√§che (Herzinsuffizienz). Informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich, wenn Sie Anzeichen von Herzschw√§che, wie z. B. ungew√∂hnliche Kurzatmigkeit, rasche Gewichtszunahme oder √∂rtlich begrenzte Schwellungen (√Ėdeme) bei sich beobachten.

Anwendung von ABASAGLAR zusammen mit anderen Arzneimitteln

Manche Arzneimittel beeinflussen den Blutzuckerspiegel (Senkung, Erh√∂hung oder je nach Situation beides). In diesen F√§llen kann es notwendig sein, die zu verabreichende Insulinmenge entsprechend anzupassen, um sowohl zu niedrige als auch zu hohe Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Ber√ľcksichtigen Sie dies, wenn Sie die Anwendung eines anderen Arzneimittels beginnen oder beenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Bevor Sie ein Arzneimittel anwenden, fragen Sie Ihren Arzt, ob es Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen kann und was Sie gegebenenfalls unternehmen sollen.

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzuckerspiegel senken können (Hypoglykämie), zählen:

  • alle anderen Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes,
  • Hemmer des Angiotensin umwandelnden Enzyms (ACE-Hemmer) (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen oder eines hohen Blutdrucks),
  • Disopyramid (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen),
  • Fluoxetin (zur Behandlung von Depressionen),
  • Fibrate (zur Senkung hoher Blutfettwerte),
  • Monoaminoxidase-(MAO-)Hemmer (zur Behandlung von Depressionen),
  • Pentoxifyllin, Propoxyphen, Salicylate (z. B. Acetylsalicyls√§ure, zur Schmerzlinderung und zur Fiebersenkung),
  • Somatostatin-Analoga (z. B. Octreotid, zur Behandlung einer seltenen Erkrankung, bei der zu viel Wachstumshormon produziert wird),
  • Sulfonamid-Antibiotika.

Zu den Arzneimitteln, die den Blutzuckerspiegel erhöhen können (Hyperglykämie), zählen:

  • Kortikosteroide (z. B. ‚ÄěKortison‚Äú, zur Behandlung von Entz√ľndungen),
  • Danazol (ein Arzneimittel, das den Eisprung beeinflusst),
  • Diazoxid (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks),
  • Diuretika (zur Behandlung eines hohen Blutdrucks oder zur Entw√§sserung),
  • Glukagon (ein Hormon der Bauchspeicheldr√ľse zur Behandlung einer schweren Hypoglyk√§mie),
  • Isoniazid (zur Behandlung von Tuberkulose),
  • √Ėstrogene und Progestagene (z. B. in der Anti-Baby-Pille),
  • Phenothiazin-Abk√∂mmlinge (zur Behandlung psychiatrischer Beschwerden),
  • Somatropin (Wachstumshormon),
  • Sympathomimetika (z. B. Epinephrin [Adrenalin], Salbutamol, Terbutalin zur Behandlung von Asthma),
  • Schilddr√ľsenhormone (zur Behandlung von Schilddr√ľsenfehlfunktionen),
  • atypische, antipsychotisch wirkende Arzneimittel (z. B. Clozapin, Olanzapin),
  • Proteaseinhibitoren (zur Behandlung von HIV).

Ihr Blutzuckerspiegel kann sowohl ansteigen als auch abfallen, wenn Sie folgende Mittel nehmen:

Pentamidin (zur Behandlung bestimmter Infektionen durch Parasiten) kann eine Unterzuckerung ausl√∂sen, die manchmal in eine √úberzuckerung √ľbergeht.

Betablocker ebenso wie andere Sympatholytika (z. B. Clonidin, Guanethidin und Reserpin) k√∂nnen die ersten Warnzeichen, die Ihnen helfen, eine Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) zu erkennen, abschw√§chen oder ganz unterdr√ľcken.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendung von ABASAGLAR zusammen mit Alkohol

Wenn Sie Alkohol trinken, kann Ihr Blutzuckerspiegel sowohl ansteigen als auch abfallen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder schon schwanger sind.

M√∂glicherweise muss Ihre Insulindosis w√§hrend der Schwangerschaft und nach der Geburt ge√§ndert werden. F√ľr die Gesundheit Ihres Kindes ist es wichtig, dass Ihre Blutzuckerwerte besonders sorgf√§ltig √ľberwacht und Unterzuckerungen (Hypoglyk√§mien) vermieden werden.

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt, ob eine Anpassung Ihrer Insulindosis und Ihrer Ernährung erforderlich ist.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann eingeschränkt sein, wenn

  • Sie eine Hypoglyk√§mie (zu niedrigen Blutzuckerspiegel) haben,
  • Sie eine Hyperglyk√§mie (zu hohen Blutzuckerspiegel) haben,
  • Sie an Sehst√∂rungen leiden.

Bedenken Sie dies in allen Situationen, in denen Sie sich und andere einem Risiko aussetzen k√∂nnten (z. B. beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen). Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob Sie ein Kraftfahrzeug f√ľhren sollten, wenn bei Ihnen:

  • h√§ufige Hypoglyk√§mie-Episoden auftreten,
  • die ersten Warnzeichen, die Ihnen helfen, eine Unterzuckerung zu erkennen, abgeschw√§cht sind oder fehlen.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von ABASAGLAR

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Entsprechend Ihrer Lebensweise und den Ergebnissen der Blutzuckerbestimmungen sowie Ihrer bisherigen Insulinanwendung wird Ihr Arzt

  • bestimmen, wie viel ABASAGLAR Sie pro Tag ben√∂tigen und zu welcher Tageszeit,
  • Ihnen sagen, wann Sie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren und ob Sie Urintests durchf√ľhren m√ľssen,
  • Ihnen mitteilen, wann Sie m√∂glicherweise eine h√∂here oder niedrigere Dosis ABASAGLAR spritzen m√ľssen.

ABASAGLAR ist ein lang wirkendes Insulin. Ihr Arzt verordnet es Ihnen möglicherweise in Kombination mit einem kurz wirkenden Insulin oder zusammen mit Tabletten gegen hohe Blutzuckerspiegel.

Ihr Blutzuckerspiegel kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Sie sollten diese Faktoren kennen, um auf Veränderungen Ihres Blutzuckerspiegels richtig reagieren zu können und um Über- bzw. Unterzuckerungen zu vermeiden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

ABASAGLAR kann bei Jugendlichen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter angewendet werden. Mit der Anwendung von ABASAGLAR bei Kindern unter 2 Jahren liegen keine Erfahrungen vor.

Häufigkeit der Anwendung

Sie benötigen eine Injektion ABASAGLAR jeden Tag zur gleichen Zeit.

Art der Anwendung

ABASAGLAR wird unter die Haut injiziert. Spritzen Sie ABASAGLAR NICHT in eine Vene, da dies seine Wirkungsweise ver√§ndert und zu einer Unterzuckerung f√ľhren kann.

Ihr Arzt wird Ihnen zeigen, in welchen Hautbereich Sie ABASAGLAR spritzen sollen. Wechseln Sie bei jeder Injektion die Einstichstelle innerhalb des gewählten Hautbereiches.

Handhabung des ABASAGLAR KwikPens

ABASAGLAR KwikPen ist ein Einweg-Fertigpen gef√ľllt mit Insulin glargin.

Lesen Sie die in dieser Packungsbeilage enthaltene ‚ÄěBedienungsanleitung von ABASAGLAR KwikPen‚Äú sorgf√§ltig durch. Verwenden Sie den Pen genau wie in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Befestigen Sie vor jedem Gebrauch des Pens eine neue Nadel. Verwenden Sie nur Nadeln, die f√ľr die Anwendung mit ABASAGLAR KwikPen geeignet sind (siehe ‚ÄěBedienungsanleitung von ABASAGLAR KwikPen‚Äú).

F√ľhren Sie vor jeder Injektion einen Sicherheitstest durch.

Schauen Sie sich die Patrone vor Gebrauch des Pens genau an. Verwenden Sie ABASAGLAR KwikPen nicht, wenn die L√∂sung sichtbare Teilchen enth√§lt. Verwenden Sie ABASAGLAR KwikPen nur, wenn die L√∂sung klar, farblos und w√§ssrig ist. Sch√ľtteln oder mischen Sie sie nicht vor Gebrauch.

Zur Vermeidung einer möglichen Übertragung von Krankheiten darf jeder Pen nur von einem einzigen Patienten benutzt werden.

Achten Sie darauf, dass weder Alkohol noch andere Desinfektionsmittel oder sonstige Substanzen das Insulin verunreinigen.

Verwenden Sie grundsätzlich immer einen neuen Pen, wenn Sie bemerken, dass Ihre Blutzuckereinstellung unerwartet schlechter wird. Wenn Sie glauben, dass mit ABASAGLAR KwikPen etwas nicht in Ordnung ist, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Leere Pens d√ľrfen nicht wieder gef√ľllt werden und m√ľssen ordnungsgem√§√ü entsorgt werden.

Verwenden Sie ABASAGLAR KwikPen nicht, wenn er beschädigt ist oder nicht richtig funktioniert, sondern entsorgen Sie ihn und verwenden Sie einen neuen KwikPen.

Wenn Sie eine größere Menge von ABASAGLAR angewendet haben, als Sie sollten

  • Wenn Sie zu viel ABASAGLAR gespritzt haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abfallen (Hypoglyk√§mie). Kontrollieren Sie h√§ufig Ihren Blutzucker. Grunds√§tzlich m√ľssen Sie zur Vermeidung einer Unterzuckerung mehr essen und Ihren Blutzucker √ľberwachen. Informationen zur Behandlung einer Hypoglyk√§mie finden Sie in dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Wenn Sie die Anwendung von ABASAGLAR vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis ABASAGLAR ausgelassen oder wenn Sie zu wenig Insulin gespritzt haben, kann Ihr Blutzuckerspiegel zu stark ansteigen (Hyperglyk√§mie). Kontrollieren Sie h√§ufig Ihren Blutzucker. Informationen zur Behandlung einer Hyperglyk√§mie finden Sie in dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.
  • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie die Anwendung von ABASAGLAR abbrechen

Dies k√∂nnte zu einer schweren Hyperglyk√§mie (stark erh√∂hter Blutzucker) und Ketoazidose (Anh√§ufung von S√§ure im Blut, weil der K√∂rper bei schwerem Insulinmangel Energie aus Fett anstatt aus Zucker gewinnt) f√ľhren. Brechen Sie die Behandlung mit ABASAGLAR nicht ab, ohne mit einem Arzt zu sprechen, der Ihnen sagt, was zu tun ist.

Verwechslungen von Insulin

Sie m√ľssen die Bezeichnung des Insulins stets vor jeder Injektion √ľberpr√ľfen, um Verwechslungen zwischen ABASAGLAR und anderen Insulinen zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Eine Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) kann sehr schwerwiegend sein. Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abf√§llt, k√∂nnen Sie bewusstlos werden. Eine schwere Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) kann zu einem Gehirnschaden f√ľhren und lebensbedrohlich sein. Wenn Sie Anzeichen eines niedrigen Blutzuckers bemerken, unternehmen Sie sofort etwas, um Ihren Blutzuckerspiegel zu erh√∂hen.

Bei folgenden Beschwerden wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt:

großflächige Hautreaktionen (Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper), starke Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem), Atemnot, Blutdruckabfall mit schnellem Puls und Schwitzen. Sie können Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auf Insulin sein und lebensbedrohlich werden.

Sehr häufige Nebenwirkungen (können bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten)

  • Hypoglyk√§mie

Wie bei jeder Insulinbehandlung ist Hypoglykämie die häufigste Nebenwirkung.

Hypoglykämie (zu niedriger Blutzucker) heißt, dass sich nicht ausreichend Zucker im Blut befindet.

Weitere Informationen √ľber die Auswirkungen von zu niedrigem oder zu hohem Blutzucker finden Sie in dem Kasten am Ende dieser Packungsbeilage.

Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten)

  • Hautver√§nderungen an der Injektionsstelle

Wenn Sie Insulin zu häufig in dieselbe Hautstelle spritzen, kann das Fettgewebe unter der Haut an dieser Stelle entweder schrumpfen (Lipoatrophie) oder zunehmen (Lipohypertrophie). Zu einer Zunahme des Fettgewebes kann es bei 1 bis 2 % der Patienten kommen, während eine Schrumpfung gelegentlich auftreten kann. Insulin, das in solch eine Stelle gespritzt wird, wirkt möglicherweise schlechter. Ein Wechseln der Einstichstelle bei jeder Injektion kann helfen, diese Gewebeveränderungen zu vermeiden.

  • Nebenwirkungen an der Haut und allergische Reaktionen

Bei 3 bis 4 % der Patienten kann es zu Reaktionen an der Einstichstelle kommen (z. B. R√∂tung, ungewohnt starker Schmerz beim Spritzen, Juckreiz, Quaddelbildung, Schwellung oder Entz√ľndung). Sie k√∂nnen sich auch auf die Umgebung der Einstichstelle ausbreiten. Die meisten leichteren Reaktionen bilden sich gew√∂hnlich innerhalb von wenigen Tagen bzw. Wochen zur√ľck.

Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten)

  • Schwere allergische Reaktionen auf Insulin

Entsprechende Anzeichen können großflächige Hautreaktionen (Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper), starke Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem), Atemnot, Blutdruckabfall mit schnellem Puls und Schwitzen sein. Sie können Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion auf Insulin sein und lebensbedrohlich werden.

  • Sehst√∂rungen

Ausgepr√§gte Ver√§nderungen (Verbesserung oder Verschlechterung) Ihrer Blutzuckereinstellung k√∂nnen Ihr Sehverm√∂gen vor√ľbergehend beeintr√§chtigen. Wenn Sie an einer proliferativen Retinopathie leiden (eine

durch die Zuckerkrankheit verursachte Augenerkrankung), k√∂nnen schwere Unterzuckerungen zu einem vor√ľbergehenden Verlust der Sehsch√§rfe f√ľhren.

  • Allgemeine Erkrankungen

In seltenen F√§llen kann die Insulinbehandlung auch zu vor√ľbergehenden Wassereinlagerungen im K√∂rper f√ľhren, die sich als Schwellungen im Bereich der Unterschenkel und Kn√∂chel √§u√üern k√∂nnen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10.000 Behandelten auftreten)

In sehr seltenen Fällen kann es zur Störung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie) und zu Muskelschmerzen (Myalgie) kommen.

Weitere Nebenwirkungen mit nicht bekannter H√§ufigkeit (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Eine Behandlung mit Insulin kann die Bildung von Antikörpern (Abwehrstoffen des Körpers) gegen das körperfremde Insulin auslösen. In seltenen Fällen kann dies eine Anpassung der Insulindosierung erfordern.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Im Allgemeinen sind die Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren ähnlich denen bei Erwachsenen.

Über Reaktionen im Einstichbereich (Schmerz an der Einstichstelle, Reaktionen an der Einstichstelle) und Hautreaktionen (Ausschlag, Nesselsucht) wurde bei Kindern und Jugendlichen bis zu 18 Jahren relativ häufiger berichtet als bei Erwachsenen.

Daten zur Sicherheit aus klinischen Pr√ľfungen liegen f√ľr Kinder unter 2 Jahren nicht vor.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Etikett des Pens nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Noch nicht verwendete Pens

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC ‚Äď 8 ¬įC). Nicht einfrieren.

Legen Sie ABASAGLAR nicht in die N√§he des Gefrierfachs oder eines K√ľhlelements. Den Fertigpen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Verwendete Pens

In Verwendung befindliche oder als Vorrat mitgef√ľhrte Fertigpens k√∂nnen maximal 28 Tage lang bei einer Temperatur von nicht √ľber 30 ¬įC und vor direkter Hitzeeinwirkung und direktem Licht gesch√ľtzt aufbewahrt werden. In Verwendung befindliche Pens nicht im K√ľhlschrank aufbewahren. Nach diesem Zeitraum d√ľrfen

sie nicht mehr verwendet werden. Die Pen-Kappe muss nach jeder Injektion wieder auf den Pen gesetzt werden, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was ABASAGLAR enthält

  • Der Wirkstoff ist Insulin glargin. Ein Milliliter der L√∂sung enth√§lt 100 Einheiten des Wirkstoffs Insulin glargin (entsprechend 3,64 mg).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Zinkoxid, Metacresol, Glycerol, Natriumhydroxid (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěWichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von ABASAGLAR‚Äú), Salzs√§ure und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie ABASAGLAR aussieht und Inhalt der Packung

ABASAGLAR 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen, KwikPen, ist eine klare und farblose Lösung.

Jeder Pen enth√§lt 3 ml Injektionsl√∂sung (entsprechend 300 Einheiten). Es gibt Packungen mit 1, 2, 5 und eine B√ľndelpackung mit 2 x 5 Fertigpens zu je 3 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Eli Lilly Regional Operations GmbH, K√∂lblgasse 8-10, 1030 Wien, √Ėsterreich.

Hersteller

Lilly France S.A.S., rue du Colonel Lilly, F-67640 Fegersheim, Frankreich.

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien

Lietuva

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eli Lilly Benelux S.A./N.V.

Eli Lilly

Holdings Limited atstovybńó

Tél/Tel: + 32-(0)2 548 84 84

Tel. +370 (5) 2649600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź

Luxembourg/Luxemburg

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Eli Lilly Benelux S.A./N.V.

 

 

 

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Tél/Tel: + 32-(0)2 548 84 84

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ńĆesk√° republika

Magyarorsz√°g

ELI LILLY ńĆR,

s.r.o.

 

 

 

Lilly Hung√°ria

Kft.

 

 

 

 

Tel: + 420 234 664 111

 

Tel: + 36 1 328 5100

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danmark

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Charles

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Tel: + 356 25600 500

 

 

 

Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nederland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tel. + 49-(0) 6172 273 2222

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tel: + 31-(0) 30 60 25 800

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eli Lilly

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ő§ő∑őĽ: +30 210 629 4600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tel: + 43-(0) 1 711

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eli Lilly Polska Sp. z o.o.

 

 

 

 

Tel: + 34-

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Tel: +48 (0) 22 440 33 00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tel: +34 93 404 51 00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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49 34 34

 

 

 

 

 

Tel: + 351-21-4126600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boehringer Ingelheim France S.A.S.

Boehringer Ingelheim, Lda.

Tél: +33 3 26 50 45 33

 

 

 

 

 

 

 

Tel: +351 21 313 53 00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hrvatska d.o.o.

 

 

 

 

 

Eli Lilly

Rom√Ęnia S.R.L.

 

 

 

Tel: +385 1 2350 999

 

 

 

 

 

 

Tel: + 40 21 4023000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ireland

Slovenija

Eli Lilly

 

and Company (Ireland) Limited

 

Eli Lilly

farmacevtska druŇĺba, d.o.o.

 

Tel: + 353-(0) 1 661 4377

 

 

 

 

Tel: +386 (0)1 580 00 10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boehringer Ingelheim Ireland Ltd.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tel: +353 1 295 9620

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

√ćsland

Slovensk√° republika

Icepharma hf.

 

 

 

 

 

Eli Lilly Slovakia, s.r.o.

 

 

Sími + 354 540 8000

 

 

 

Tel: + 421 220 663 111

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Italia

Suomi/Finland

Eli Lilly Italia S.p.A.

 

 

 

Oy Eli Lilly Finland Ab

 

 

Tel: + 39- 055 42571

 

 

 

Puh/Tel: + 358-(0) 9 85

45 250

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boehringer Ingelheim Italia S.p.A.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tel: +39 02 5355 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

őöŌćŌÄŌĀőŅŌā

Sverige

Phadisco

Ltd

 

 

Eli Lilly

Sweden AB

 

 

ő§ő∑őĽ: +357 22

 

Tel: + 46-(0) 8 7378800

 

Latvija

 

 

 

United Kingdom

 

 

 

Eli Lilly

Holdings Limited pńĀrstńĀvniecńęba LatvijńĀ

 

Eli Lilly and Company Limited

Tel: +371 67364000

 

 

Tel: + 44-(0) 1256 315000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boehringer Ingelheim Ltd.

 

 

 

 

Tel: +44 1344 424 600

 

 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

HYPERGLYK√ĄMIE UND HYPOGLYK√ĄMIE

Tragen Sie immer etwas Zucker (mindestens 20 Gramm) bei sich.

Tragen Sie einen Ausweis mit sich, aus dem hervorgeht, dass Sie zuckerkrank sind. HYPERGLYK√ĄMIE (zu hoher Blutzuckerspiegel)

Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu hoch ist (Hyperglyk√§mie), haben Sie m√∂glicherweise nicht gen√ľgend Insulin gespritzt.

Warum kommt es zu hohem Blutzucker (Hyperglykämie)?

Ursachen können z. B. sein:

  • Sie haben kein oder zu wenig Insulin gespritzt oder seine Wirksamkeit hat, z. B. durch falsche Lagerung, nachgelassen,
  • Ihr Insulinpen funktioniert nicht richtig,
  • Sie haben weniger Bewegung als sonst, stehen unter Stress (seelische Belastung, Aufregung) oder haben eine Verletzung, Operation, Infektion oder Fieber,
  • Sie nehmen oder haben bestimmte andere Arzneimittel genommen (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěAnwendung von ABASAGLAR zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnzeichen eines zu hohen Blutzuckers (Hyperglykämie)

Durst, h√§ufiges Wasserlassen, M√ľdigkeit, trockene Haut, Gesichtsr√∂tung, Appetitlosigkeit, niedriger Blutdruck, schneller Puls sowie Zucker und Ketonk√∂rper im Urin. Bauchschmerzen, schnelle und tiefe Atmung, Schl√§frigkeit oder gar Bewusstlosigkeit k√∂nnen Anzeichen einer schweren Stoffwechselentgleisung mit √úbers√§uerung des Blutes (Ketoazidose) aufgrund von Insulinmangel sein.

Was m√ľssen Sie bei zu hohem Blutzucker (Hyperglyk√§mie) tun?

Bestimmen Sie Ihren Blutzucker und untersuchen Sie Ihren Urin auf Ketonkörper, sobald eines der oben genannten Zeichen auftritt. Die Behandlung einer schweren Überzuckerung (Hyperglykämie) oder

Übersäuerung (Ketoazidose) muss stets durch einen Arzt, in der Regel im Krankenhaus, erfolgen.

HYPOGLYK√ĄMIE (zu niedriger Blutzuckerspiegel)

Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abfällt, können Sie bewusstlos werden. Eine schwere Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann einen Herzanfall oder Gehirnschaden verursachen und lebensbedrohlich sein. Normalerweise sollten Sie in der Lage sein, es zu erkennen, wenn Ihr Blutzucker zu stark abfällt, um dann geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Warum kommt es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie)?

Ursachen können z. B. sein:

  • Sie spritzen mehr Insulin, als Sie brauchen,
  • Sie lassen Mahlzeiten ausfallen oder nehmen sie zu sp√§t ein,
  • Sie essen zu wenig oder nehmen Nahrungsmittel mit weniger Kohlenhydraten (Zucker oder zucker√§hnliche N√§hrstoffe; Achtung: Zuckeraustauschstoffe oder ‚ÄěS√ľ√üstoff‚Äú sind KEINE Kohlenhydrate) zu sich,
  • Sie verlieren durch Erbrechen oder Durchfall einen Teil der Kohlenhydrate wieder,
  • Sie trinken Alkohol, insbesondere dann, wenn Sie gleichzeitig nur wenig essen,
  • Sie belasten sich k√∂rperlich mehr als sonst oder in ungewohnter Weise,
  • Sie erholen sich von einer Verletzung oder Operation oder anderer Stress l√§sst nach,
  • Sie erholen sich von Erkrankungen oder Fieber,
  • Sie beginnen oder beenden die Anwendung bestimmter anderer Arzneimittel (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěAnwendung von ABASAGLAR zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann besonders auch dann auftreten, wenn

  • Sie die Behandlung neu begonnen haben oder auf eine andere Insulinzubereitung umgestiegen sind (beim Wechsel von Ihrem bisherigen Basalinsulin zu ABASAGLAR treten Hypoglyk√§mien, wenn Sie auftreten, eher am Morgen als in der Nacht auf),
  • Ihr Blutzuckerspiegel fast normal ist oder wenn Ihr Blutzucker stark schwankt,
  • Sie den Hautbereich, in den Sie spritzen, wechseln (z. B. Wechsel vom Oberschenkel zum Oberarm),
  • Sie an schweren Nieren- oder Lebererkrankungen oder bestimmten anderen Erkrankungen, wie z. B. einer Schilddr√ľsenunterfunktion (Hypothyreose), leiden.

Warnzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie)

- Im Körper

Beispiele von Warnzeichen daf√ľr, dass Ihr Blutzuckerspiegel zu tief oder zu schnell absinkt: Schwitzen, k√ľhle und feuchte Haut, Angstgef√ľhl, schneller Puls, hoher Blutdruck, Herzklopfen und unregelm√§√üiger Herzschlag. Diese Zeichen treten oft vor den Anzeichen eines Zuckermangels im Gehirn auf.

- Im Gehirn

Beispiele von Zeichen eines Zuckermangels im Gehirn: Kopfschmerzen, Hei√ühunger, √úbelkeit, Erbrechen, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Schlafst√∂rungen, Unruhe, Aggressivit√§t, Konzentrationsst√∂rungen, eingeschr√§nktes Reaktionsverm√∂gen, Niedergeschlagenheit, Verwirrtheit, Sprachst√∂rungen (m√∂glicherweise k√∂nnen Sie √ľberhaupt nicht sprechen), Sehst√∂rungen, Zittern, L√§hmungen, Missempfindungen (Par√§sthesien), Taubheit und Kribbeln im Bereich des Mundes, Schwindel, Verlust der Selbstkontrolle, Hilflosigkeit, Krampfanf√§lle, Bewusstlosigkeit.

Die ersten Zeichen, die Sie auf eine drohende Unterzuckerung aufmerksam machen (‚ÄěWarnzeichen‚Äú), k√∂nnen ver√§ndert sein, abgeschw√§cht sein oder insgesamt fehlen, wenn

  • Sie √§lter sind, die Zuckerkrankheit schon lange besteht oder wenn Sie eine bestimmte Nervenerkrankung haben (diabetische autonome Neuropathie),
  • Sie erst vor Kurzem eine Unterzuckerung hatten (z. B. am Vortag) oder sie sich langsam entwickelt,
  • Sie fast normale oder zumindest stark gebesserte Blutzuckerspiegel haben,
  • Sie erst vor Kurzem von einem tierischen Insulin auf Humaninsulin, z. B. ABASAGLAR, gewechselt haben,
  • Sie bestimmte andere Arzneimittel nehmen oder genommen haben (siehe Abschnitt 2, ‚ÄěAnwendung von ABASAGLAR zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

In einem solchen Fall k√∂nnen Sie eine schwere Unterzuckerung (auch mit Bewusstlosigkeit) bekommen, ohne die Gefahr rechtzeitig zu bemerken. Erkennen und beachten Sie Ihre Warnzeichen. Erforderlichenfalls k√∂nnen Ihnen h√§ufigere Blutzuckerkontrollen helfen, leichte Unterzuckerungen zu entdecken, die Sie sonst √ľbersehen h√§tten. Wenn Sie in der Erkennung Ihrer Warnzeichen nicht sicher sind, meiden Sie Situationen (z. B. Auto fahren), in denen Sie selbst oder andere bei einer Unterzuckerung gef√§hrdet w√§ren.

Was m√ľssen Sie bei einer Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) tun?

  1. Spritzen Sie kein Insulin. Nehmen Sie sofort ungef√§hr 10 bis 20 g Zucker, z. B. Traubenzucker, W√ľrfelzucker oder ein zuckerges√ľ√ütes Getr√§nk, zu sich. Vorsicht: K√ľnstliche S√ľ√üstoffe und Lebensmittel, die k√ľnstliche S√ľ√üstoffe anstelle von Zucker enthalten (z. B. Di√§t-Getr√§nke), helfen bei einer Unterzuckerung nicht.
  2. Essen Sie anschlie√üend etwas mit lang anhaltender blutzuckersteigernder Wirkung (z. B. Brot oder Nudeln). Lassen Sie sich in dieser Frage im Voraus von Ihrem Arzt bzw. Di√§tassistenten beraten. Die R√ľckbildung einer Hypoglyk√§mie kann sich verz√∂gern, da ABASAGLAR lange wirkt.
  3. Sollte die Unterzuckerung wieder auftreten, nehmen Sie erneut 10 bis 20 g Zucker zu sich.
  4. Informieren Sie umgehend einen Arzt, wenn Sie die Unterzuckerung nicht beherrschen k√∂nnen oder wenn sie erneut auftritt. Teilen Sie Verwandten, Freunden und nahestehenden Kollegen Folgendes mit: Wenn Sie nicht schlucken k√∂nnen oder bewusstlos sind, m√ľssen Sie Glukosel√∂sung oder Glukagon (ein Arzneimittel zur Erh√∂hung des Blutzuckers) gespritzt bekommen. Diese Injektionen sind auch dann

gerechtfertigt, wenn nicht sicher feststeht, ob Sie eine Hypoglykämie haben.

Es ist ratsam, möglichst gleich nach der Einnahme von Zucker den Blutzucker zu bestimmen, um sich zu vergewissern, dass wirklich eine Hypoglykämie vorliegt.

Bedienungsanleitung

KwikPen

ABASAGLAR 100 Einheiten/ml Injektionslösung in einem Fertigpen

Insulin glargin

BITTE LESEN SIE DIE BEDIENUNGSANLEITUNG VOR DER ANWENDUNG

Lesen Sie die Bedienungsanleitung, bevor Sie damit beginnen, ABASAGLAR anzuwenden und jedes Mal, wenn Sie einen neuen ABASAGLAR KwikPen erhalten. Es k√∂nnten neue Informationen vorliegen. Diese Informationen ersetzen nicht das Gespr√§ch mit Ihrem Arzt √ľber Ihren gesundheitlichen Zustand oder Ihre Behandlung.

ABASAGLAR KwikPen (‚ÄěPen‚Äú) ist ein Fertigpen, der 300 Einheiten (3ml) Insulin glargin enth√§lt. Sie k√∂nnen mit einem Pen mehrere Dosen injizieren. Die Dosis kann am Pen in Schritten zu je 1 Einheit eingestellt werden. Sie k√∂nnen bei jeder Injektion zwischen 1 und 60 80 Insulineinheiten injizieren. Sollte Ihre Dosis mehr als 60 80 Insulineinheiten betragen, m√ľssen Sie sich mehr als eine Injektion geben. Der Kolben bewegt sich bei jeder Injektion nur wenig, und m√∂glicherweise ist es f√ľr Sie nicht zu erkennen, dass er sich bewegt. Der Kolben erreicht erst dann das Ende der Patrone, wenn Sie alle 300 Einheiten, die der Pen enth√§lt, gespritzt haben.

Sie d√ľrfen Ihren Pen nicht mit anderen Personen gemeinsam benutzen, auch dann nicht, wenn die Nadel gewechselt wurde. Verwenden Sie die Nadeln immer nur einmal, und benutzen Sie auch die Nadel nicht gemeinsam mit anderen Personen. Sie k√∂nnten andere infizieren oder von ihnen infiziert werden.

Dieser Pen wird nicht f√ľr Blinde oder Sehbehinderte ohne die Unterst√ľtzung einer im Gebrauch des Pens geschulten Person empfohlen.

Teile des KwikPens

Pen-Schutzkappe

Patronenhalter

Etikett

Dosisanzeige

Schutzkappen-Klipp

Gummistopfen

Kolben

Penkörper Dosier- Dosierknopf

 

 

 

fenster

Teile der Pen-Nadel

 

Dosierknopf mit

(Nadeln sind nicht in der Packung enthalten

 

gr√ľnem Ring

Nadel

√Ąu√üere

Innere

Schutzpapier

Nadelschutzh√ľlle

Nadelschutzh√ľlle

 

Wie der ABASAGLAR KwikPen zu erkennen ist:

  • Farbe des Pens: Hellgrau
  • Dosierknopf: Hellgrau mit gr√ľnem Ring am Rand
  • Etiketten: Hellgrau mit gr√ľnen Farbstreifen

F√ľr die Injektion ben√∂tigtes Zubeh√∂r:

  • ABASAGLAR KwikPen
  • KwikPen kompatible Nadeln (empfohlen werden BD [Becton, Dickinson and Company] Pen-Nadeln)
  • Tupfer

Vorbereitung des Pens

  • Waschen Sie Ihre H√§nde mit Wasser und Seife.
  • √úberpr√ľfen Sie den Pen um sicherzustellen, dass Sie die richtige Art von Insulin injizieren. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie verschiedene Insuline anwenden.
  • Verwenden Sie Ihren Pen nicht nach Ablauf des Verfalldatums, das auf das Etikett gedruckt ist, und nicht l√§nger als 28 Tage nach Anbruch.
  • Verwenden Sie bei jeder Injektion eine neue Nadel, um Infektionen und verstopfte Nadeln zu vermeiden.

Schritt 1:

 

‚ÄĘ

Ziehen Sie die Pen-Schutzkappe gerade ab.

 

 

- Entfernen Sie nicht das Etikett des Pens.

 

‚ÄĘ

Wischen Sie den Gummiverschluss mit

 

 

einem Tupfer ab.

 

ABASAGLAR muss klar und farblos aussehen.

 

Verwenden Sie es nicht, wenn die L√∂sung tr√ľb

 

oder gefärbt ist oder kleine Teilchen oder

 

Ausflockungen enthält.

 

Schritt 2:

 

‚ÄĘ

Nehmen Sie eine neue Nadel.

 

‚ÄĘ

Entfernen Sie das Schutzpapier von der

 

 

äußeren Nadelschutzkappe.

 

 

 

Schritt 3:

 

‚ÄĘ

Dr√ľcken Sie die mit der Schutzkappe

 

 

versehene Nadel senkrecht auf den Pen und

 

 

drehen Sie die Nadel, bis sie festsitzt.

 

 

 

Schritt 4:

 

‚ÄĘ

Ziehen Sie die äußere Nadelschutzkappe ab.

 

 

Werfen Sie diese nicht weg.

 

‚ÄĘ

Ziehen Sie die innere Nadelschutzkappe ab

 

 

und entsorgen Sie diese.

Aufbewahren Entsorgen

 

 

 

Entl√ľften des KwikPens

Entl√ľften Sie den Pen vor jeder Injektion

  • Durch das Entl√ľften des Pens wird die Luft aus Nadel und Patrone entfernt, die sich bei normaler Anwendung ansammeln kann. Dadurch wird sichergestellt, dass der Pen korrekt funktioniert.
  • Wenn Sie den Pen nicht vor jeder Injektion entl√ľften, k√∂nnen Sie zu viel oder zu wenig Insulin erhalten.

Schritt 5:

  • Um den Pen zu entl√ľften, stellen Sie durch Drehen des Dosierknopfes 2 Einheiten ein.

Schritt 6:

  • Halten Sie den Pen mit der Nadel nach oben. Tippen Sie den Patronenhalter leicht an, damit sich die Luftblasen an der Spitze sammeln.

Schritt 7:

Halten Sie den Pen weiterhin mit der Nadel nach oben. Dr√ľcken Sie den Dosierknopf bis zum Anschlag durch und eine ‚Äě0‚Äú im Dosierfenster zu sehen ist. Halten Sie den Dosierknopf gedr√ľckt und z√§hlen Sie langsam bis 5.

Sie sollten Insulinlösung an der Spitze der

Nadel austreten sehen.

  • Falls Sie kein Insulin sehen, wiederholen Sie die Schritte zur Entl√ľftung. Allerdings nicht √∂fter als 4 Mal.
  • Sollten Sie immer noch kein Insulin austreten sehen, wechseln Sie die Nadel und wiederholen Sie die Schritte zur Entl√ľftung.

Kleine Luftbläschen sind normal und beeinflussen nicht die Dosierung.

Einstellen der Dosis

  • Sie k√∂nnen zwischen 1 und 6080 Einheiten in einer Injektion injizieren.
  • Sollte Ihre Dosis mehr als 6080 Einheiten betragen, m√ľssen Sie sich mehr als eine Injektion spritzen.
    • Wenn Sie Hilfe bei der Aufteilung Ihrer Dosis ben√∂tigen, wenden Sie sich an Ihr medizinisches Fachpersonal.
    • Sie sollten f√ľr jede Injektion eine neue Nadel benutzen und die Schritte zur Entl√ľftung wiederholen.

Schritt 8:

  • Drehen Sie den Dosierknopf bis zu der Zahl an Einheiten, die Sie spritzen m√ľssen. Die Dosisanzeige muss mit Ihrer Dosis √ľbereinstimmen.
    • Die Dosis kann am Pen in Schritten zu je 1 Einheit eingestellt werden.
    • Der Dosierknopf klickt beim Drehen.
    • Stellen Sie Ihre Dosis NICHT ein, indem Sie die Klicks z√§hlen. Sie stellen dann m√∂glicherweise eine falsche Dosis ein.
    • Die Dosis kann korrigiert werden, indem Sie den Dosierknopf in die entsprechende Richtung drehen, bis die Dosisanzeige Ihre korrekte Dosis anzeigt.
    • Die geraden Zahlen sind auf der Skala angegeben.
    • Die ungeraden Zahlen, gr√∂√üer als 1, erscheinen als durchgehende Linien.
  • √úberpr√ľfen Sie immer die Angabe im Dosierfenster um sicherzustellen, dass Sie die korrekte Dosis eingestellt haben.

(Beispiel: 12 Einheiten angezeigt im Dosierfenster)

(Beispiel: 25 Einheiten angezeigt im Dosierfenster)

  • Es k√∂nnen nicht mehr Insulineinheiten eingestellt werden, als in der Patrone vorr√§tig sind.
  • Sollten Sie mehr Einheiten ben√∂tigen, als in Ihrem Pen vorr√§tig sind, k√∂nnen Sie entweder
    • die noch in Ihrem Pen vorhandenen Einheiten spritzen und dann mit einem neuen Pen Ihre Dosis vervollst√§ndigen oder
    • Sie nehmen einen neuen Pen und spritzen sich die gesamte Dosis.
  • Es ist normal, dass eine kleine Menge Insulin sichtbar im Pen verbleibt, die Sie sich nicht spritzen k√∂nnen.

Verabreichen der Injektion

  • Spritzen Sie sich Ihr Insulin, wie es Ihnen Ihr Arzt gezeigt hat.
  • Wechseln (rotieren) Sie die Injektionsstelle bei jedem Spritzen.
  • Versuchen Sie nicht, Ihre Dosis zu √§ndern, w√§hrend Sie sich spritzen.

Schritt 9:

Wählen Sie die Injektionsstelle.

  • ABASAGLAR wird unter die Haut (subkutan) des Bauchbereichs, des Ges√§√ües, des Oberschenkels oder des Oberarms injiziert.
  • Bereiten Sie die Injektionsstelle so vor, wie es Ihnen Ihr medizinisches Fachpersonal empfohlen hat.

Schritt 10:

  • Stechen Sie mit der Nadel in die Haut.
  • Dr√ľcken Sie den Dosierknopf bis zum Anschlag durch.
  • Halten Sie den Dosierknopf gedr√ľckt und z√§hlen Sie

langsam bis 5, bevor Sie die

5 Sek.

Nadel aus der Haut ziehen.

 

Versuchen Sie nicht, Ihr Insulin √ľber das Drehen des

Dosierknopfs zu injizieren. Durch Drehen des Dosierknopfs werden Sie Ihr Insulin NICHT erhalten.

Schritt 11:

  • Ziehen Sie die Nadel aus der Haut.
    • Ein Tropfen Insulin an der Spitze der Nadel ist normal. Dieser wird Ihre Dosis nicht beeinflussen.
  • √úberpr√ľfen Sie die Zahl im Dosierfenster.
    • Wenn Sie eine ‚Äě0‚Äú im Dosierfenster sehen, haben Sie die gew√§hlte Dosis vollst√§ndig erhalten.
    • Falls Sie keine ‚Äě0‚Äú im Dosierfenster sehen,

stellen Sie die Dosis nicht nochmals ein. Stattdessen stechen Sie die Nadel in Ihre Haut und beenden Sie ihre Injektion. - Falls Sie immer noch der Meinung sind, Sie hätten die eingestellte Dosis nicht vollständig erhalten, beginnen Sie mit dieser Injektion nicht noch einmal von vorn.

√úberpr√ľfen Sie Ihren Blutzuckerspiegel, wie es Ihnen Ihr medizinisches Fachpersonal gezeigt hat.

- Wenn Sie normalerweise 2 Injektionen benötigen, um Ihre volle Dosis zu erhalten, denken Sie daran, sich Ihre zweite Injektion zu verabreichen.

Der Kolben bewegt sich bei jeder Injektion nur wenig, und m√∂glicherweise ist es f√ľr Sie nicht zu erkennen, dass er sich bewegt.

Wenn die Injektionsstelle blutet, nachdem Sie die Nadel aus der Haut gezogen haben, dr√ľcken Sie mit einem Tupfer oder einem St√ľck Mullbinde leicht auf die Injektionsstelle. Reiben Sie die Stelle nicht.

Nach der Injektion

Schritt 12:

  • Setzen Sie die √§u√üere Nadelschutzkappe vorsichtig wieder auf.

Schritt 13:

  • Schrauben Sie die Nadel mit Kappe ab und entsorgen Sie die Nadel, wie Sie Ihr medizinisches Fachpersonal angewiesen hat.
  • Bewahren Sie den Pen nicht mit aufgesetzter Nadel auf, um ein Auslaufen der Insulinl√∂sung, ein Verstopfen der Nadel und den Eintritt von Luft in den Pen zu vermeiden.

Schritt 14:

  • Setzen Sie die Schutzkappe wieder auf, indem Sie den Schutzkappen-Klipp in eine Linie mit dem Dosierfenster bringen und die Schutzkappe gerade aufdr√ľcken.

Entsorgen der Pens und der Nadeln

  • Entsorgen Sie gebrauchte Nadeln in einem verschlie√übaren, durchstechsicheren Beh√§lter.
  • Sie d√ľrfen gef√ľllte Sicherheitsbeh√§lter nicht wiederverwenden.
  • Fragen Sie Ihr medizinisches Fachpersonal, wie die Pens und der Sicherheitsbeh√§lter richtig zu entsorgen sind.
  • Die Anweisungen f√ľr den Umgang mit Nadeln sollen keine lokal festgelegten, √§rztlichen und / oder beh√∂rdlichen Richtlinien ersetzen.

Aufbewahrung des Pens

Noch nicht verwendete Pens

  • Bewahren Sie den Pen vor dem ersten Gebrauch im K√ľhlschrank bei 2 ¬įC bis 8 ¬įC auf.
  • Frieren Sie ABASAGLAR nicht ein. ABASAGLAR nicht verwenden, wenn es eingefroren war.
  • Unangebrochene Pens k√∂nnen bis zum auf dem Etikett aufgedruckten Ablauf des Verfalldatums angewendet werden, sofern der Pen im K√ľhlschrank aufbewahrt wurde.

Pens während des Gebrauchs

  • Bewahren Sie den in Verwendung befindlichen Pen bei Raumtemperatur (nicht √ľber 30 ¬įC) und vor Hitze und Licht gesch√ľtzt auf.
  • Entsorgen Sie den verwendeten Pen nach 28 Tagen, auch wenn der Pen noch Insulin enth√§lt.

Allgemeine Informationen zur sicheren und wirksamen Anwendung

  • Bewahren Sie Ihren Pen und Ihre Nadeln f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sollten Teile des Pens gebrochen oder besch√§digt wirken, benutzen Sie den Pen nicht.
  • Tragen Sie stets einen Ersatzpen bei sich, falls Ihr Pen verloren geht oder besch√§digt wird.
  • Behebung von St√∂rungen
  • Sollten Sie die Schutzkappe des Pens nicht abziehen k√∂nnen, drehen Sie die Kappe behutsam hin und her und ziehen Sie die Schutzkappe dann gerade ab.
  • Falls der Dosierknopf schwer durchzudr√ľcken ist:
    • Das Spritzen f√§llt leichter, wenn der Dosierknopf langsamer durchgedr√ľckt wird.
    • Die Nadel kann verstopft sein. Setzen Sie eine neue Nadel auf und entl√ľften Sie den Pen.
    • Es k√∂nnten Staub, Speisereste oder Fl√ľssigkeiten in den Pen gelangt sein. Entsorgen Sie den Pen und verwenden Sie einen neuen Pen.

Falls Sie Fragen oder Probleme mit Ihrem ABASAGLAR KwikPen haben sollten, wenden Sie sich bitte an Ihr medizinisches Fachpersonal.

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im <{MM.JJJJ}> <{Monat JJJJ}>.

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Wirkstoff(e) Insulin glargin
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Eli Lilly
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10AE04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Insuline und Analoga

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden