Ceclor forte 375 mg/5 ml - Granulat f√ľr orale Suspension

Abbildung Ceclor forte 375 mg/5 ml - Granulat f√ľr orale Suspension
Wirkstoff(e) Cefaclor
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Arcana Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.06.1994
ATC Code J01DC04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

Zulassungsinhaber

Arcana Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Cec Sandoz 125 mg/5 ml - Trockensaft Cefaclor Sandoz GmbH
Ceclor 125 mg/5ml - Granulat f√ľr orale Suspension Cefaclor Arcana Arzneimittel GmbH
Ceclor 250 mg/ 5 ml - Granulat f√ľr orale Suspension Cefaclor Arcana Arzneimittel GmbH
Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft Cefaclor STADA Arzneimittel GmbH
Ceclor 750 mg - Filmtabletten Cefaclor Arcana Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ceclor enthält den Wirkstoff Cefaclor. Cefaclor ist ein Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine. Es hat bakterientötende Eigenschaften und wird gegen Infektionen und Krankheiten eingesetzt, die durch verschiedene Mikroorganismen verursacht werden:

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ceclor darf nicht eingenommen werden,

wenn der Patient allergisch gegen Cefaclor, andere Cephalosporine und Betalaktamantibiotika oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile von Ceclor ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ceclor einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Ceclor ist erforderlich,

  • wenn der Patient ein Antibiotikum schon vorher einmal nicht vertragen hat.
  • wenn der Patient an Penicillin√ľberempfindlichkeit leidet. Hier ist auf eine m√∂gliche Kreuzallergie zu achten.
  • wenn der Patient an ausgepr√§gten Allergien und Asthma leidet oder gelitten hat.

Informieren Sie vor der Einnahme von Ceclor Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass einer der oben aufgef√ľhrten Punkte auf den Patienten zutrifft. Er wird entscheiden, ob Ceclor f√ľr den Patienten geeignet ist.

Schwere, pl√∂tzliche √úberempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische/r Reaktion/Schock, Angio√∂dem): Schon bei der ersten Anwendung besteht eine geringe Gefahr, dass der Patient eine schwere allergische Reaktion erleidet, die sich in folgenden Symptomen √§u√üern kann: Engegef√ľhl in der Brust, Gef√ľhl von Schwindel, √úbelkeit oder drohende Ohnmacht oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen. Sollte dies eintreten, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da die Anwendung von

Ceclor abgebrochen werden muss.

Durchfall: W√§hrend der Behandlung mit Antibiotika, einschlie√ülich Ceclor, und selbst mehrere Wochen nachdem die Behandlung beendet wurde, k√∂nnen Durchf√§lle auftreten. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass der Stuhl des Patienten Blut oder Schleim enth√§lt, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt. Die Behandlung mit Ceclor muss unverz√ľglich abgebrochen werden, da dies lebensbedrohlich sein kann. Nehmen Sie oder Ihr Kind keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen.

Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall ist die orale Anwendung von Ceclor nicht angebracht, da eine ausreichende Resorption nicht gewährleistet ist.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt. Da Ceclor in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollte in der Stillperiode während der Therapie die Milch abgepumpt und verworfen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ceclor hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Gelegentlich k√∂nnen allerdings Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Schwindelzust√§nde zu Risiken beim Lenken eines Fahrzeuges oder dem Bedienen von Maschinen f√ľhren.

Ceclor enthält Sucrose (Saccharose).

Bitte nehmen Sie Ceclor erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Enth√§lt 7,3 g Sucrose pro 1 g Tagesdosis von Cefaclor. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu ber√ľcksichtigen.

Diabetiker-Hinweis:

5 ml der zubereiteten Suspension enthalten 0,23 BE.

Ceclor enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 ml, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Ceclor einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

S√§uglinge √ľber 1 Monat, Kleinkinder und Kinder bis 6 Jahre:

Soweit nicht anders verordnet, beträgt die Normaldosierung 30 mg Cefaclor/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einzeldosen (3mal täglich 10 mg/kg KG).

  • Bei schweren Infektionen, Mittelohrentz√ľndung oder bei Infektionen durch weniger empfindliche Erreger sind unter Umst√§nden 40 (-50) mg Cefaclor/kg K√∂rpergewicht/Tag erforderlich, bei Kindern unter 6 Jahren jedoch h√∂chstens 1 g pro Tag.
  • Bei Mittelohrentz√ľndung kann die Gesamttagesdosis in zwei Teilgaben alle 12 Stunden gegeben werden.
  • Bei leichten Infektionen, wie z. B. unkomplizierten Infektionen der ableitenden Harnwege, ist eine Dosierung von 20 mg Cefaclor/kg K√∂rpergewicht/Tag in zwei bis drei Teilgaben alle 8 bzw. 12 Stunden ausreichend.

Kinder von 6 bis 10 Jahren:

Soweit nicht anders verordnet, beträgt die Normaldosierung 3mal täglich 250 mg Cefaclor, entsprechend 3mal täglich 3,5 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml.

  • Bei schweren Infektionen, Mittelohrentz√ľndung oder Infektionen durch weniger empfindliche Erreger sind unter Umst√§nden 4mal t√§glich 250 mg Cefaclor erforderlich, entsprechend 4mal t√§glich 3,5 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml.
  • Bei Mittelohrentz√ľndung k√∂nnen auch 2mal t√§glich 500 mg Cefaclor eingenommen werden, entsprechend 2mal t√§glich 7 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml.
  • Bei leichten Infektionen, wie z. B. unkomplizierten Infektionen der ableitenden Harnwege, ist eine Dosierung von 2mal t√§glich 250 mg Cefaclor ausreichend, entsprechend 3,5 ml Ceclor Forte
    375 mg/5 ml jeweils morgens und abends.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder √ľber 10 Jahre:

Soweit nicht anders verordnet beträgt die Normaldosierung 3mal täglich 500 mg Cefaclor, entsprechend 3mal täglich 6,6 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml.

  • Bei schweren Infektionen (wie Lungenentz√ľndung) oder solchen, die durch weniger empfindliche Erreger verursacht werden, kann die Dosis verdoppelt werden.
  • Eine Tagesdosis von 4 g, entsprechend 53,3 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml sollte nicht √ľberschritten werden.
  • Bei leichten Infektionen, wie z. B. unkomplizierten Infektionen der ableitenden Harnwege, ist die Dosierung von 3mal t√§glich 250 mg Cefaclor ausreichend, entsprechend 3mal t√§glich 10 ml Ceclor 125 mg/5 ml.

Zur Behandlung der akuten gonorrhoischen Urethritis bei Männern und Frauen werden 3 g Cefaclor, entsprechend 40 ml Ceclor Forte 375 mg/5 ml, eventuell zusammen mit 1 g Probenecid, auf einmal gegeben.

Die genaue Dosierung wird von Ihrem Arzt festgelegt. Halten Sie sich an die Dosierungsanweisungen.

Die Packung enthält eine Dosierspritze (5 ml) mit Dosierungsskalen in 0,4 ml- und 0,5 ml-Schritten. Mit Hilfe dieser Dosierspritze können Sie die verordnete Dosis von Ceclor genau dosieren.

Zur individuellen Dosierung stehen auch Ceclor 125 mg/5 ml, Ceclor 250 mg/5 ml sowie Ceclor 500 mg - Filmtabletten und Ceclor 750 mg - Filmtabletten zur Verf√ľgung.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:

√úber die Anwendung und die entsprechende Dosierung entscheidet der Arzt.

H√§modialyse verk√ľrzt die Serumhalbwertszeit um 25-30 %. Bei Patienten, die regelm√§√üig h√§modialysiert werden, sollte vor der Dialyse eine Initialdosis von 250 mg bis zu 1 g gegeben werden. Die Erhaltungsdosis in der Zeit zwischen zwei Dialysen entspricht der oben angegebenen Dosierung.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:

√úber die Anwendung und die entsprechende Dosierung entscheidet der Arzt.

√Ąltere Patienten:

Bei älteren Patienten ist keine Dosisänderung nötig.

Art der Anwendung

Zubereitung der Suspension

Die Zubereitung der Suspension hat durch den Arzt oder Apotheker zu erfolgen:

Trockenpulver durch Aufsch√ľtteln lockern. Flasche bis zur Markierung auf der Etikette mit Leitungswasser auff√ľllen, verschlie√üen und gut sch√ľtteln. Die Fl√ľssigkeit muss bis zur Markierung reichen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, nochmals Leitungswasser bis zur Markierung nachf√ľllen und gut sch√ľtteln. Eventuell vorhandenen Bodensatz mit geeignetem Gegenstand (z. B. Spatel, L√∂ffel, etc.) losl√∂sen.

Insgesamt m√ľssen zur Herstellung der Suspension mit 375 mg/5 ml Cefaclor 30 ml Wasser zugegeben werden.

Die gebrauchsfertige Suspension im K√ľhlschrank (2 - 8 ¬įC) aufbewahren und innerhalb von 14 Tagen verbrauchen.

Einnahme:

Ceclor kann mit oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Sch√ľtteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch. √Ėffnen Sie den kindersicheren Verschluss durch Niederdr√ľcken und gleichzeitiges Drehen des Deckels.

Die Packung enthält eine Dosierspritze (5 ml) mit Dosierungsskalen in 0,4 ml- und 0,5 ml-Schritten. Entnehmen Sie mit Hilfe der Dosierspritze die verordnete Menge an Ceclor. Sie können Ceclor entweder direkt mit der Dosierspritze verabreichen oder die entsprechende Menge Ceclor mit der Dosierspritze auf einen Löffel geben und so verabreichen. Waschen Sie die Dosierspritze nach jedem Gebrauch aus.

Gabe der Suspension mit Hilfe der Dosierspritze

  • Vergewissern Sie sich, dass sich das Kind in aufrechter Position befindet.
  • Stecken Sie das Vorderende der Spritze vorsichtig in den Mund des Kindes. Halten Sie die Spritze gegen die Innenseite der Wange.
  • Dr√ľcken Sie langsam den Kolben der Spritze hinein. Das Arzneimittel tr√∂pfelt so in den Mund des Kindes. Nicht schnell herausspritzen.
  • Lassen Sie dem Kind Zeit, die Suspension zu schlucken.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Ceclor soll in der Regel 7 (-10) Tage lang eingenommen werden, mindestens bis 2 - 3 Tage nach Abklingen der Krankheitserscheinungen.

Bei der Behandlung von Nebenh√∂hlenentz√ľndungen und von Infektionen mit √ü-h√§molysierenden Streptokokken ist aus Vorsorglichkeit eine Behandlungsdauer von mindestens 10 Tagen angezeigt, um Sp√§tkomplikationen vorzubeugen.

Es ist wichtig, die vom Arzt verordnete Behandlungsdauer einzuhalten!

Wenn Sie eine größere Menge von Ceclor eingenommen haben, als Sie sollten

Berichte √ľber Vergiftungsf√§lle mit Cefaclor liegen nicht vor.

Bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen sollten Sie Ceclor sofort absetzen und einen Arzt verständigen.

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zu Symptomen und Behandlung einer √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Ceclor vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorher fort.

Wenn Sie die Einnahme von Ceclor abbrechen

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die Behandlung mit Ceclor keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden, um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Ceclor zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies gilt insbesondere f√ľr:

Bestimmte blutgerinnungshemmende Mittel, bestimmte andere Antibiotika, Mittel gegen Magen√ľbers√§uerung (Antacida), harntreibende Mittel (Probenecid) und Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulantien).

Weiters kann Ceclor labordiagnostische Untersuchungen beeinflussen.

Einnahme von Ceclor zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ceclor kann mit oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Allergische Hautreaktionen (z. B. Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl (Rash), Juckreiz, Hautauschl√§ge).
  • St√∂rungen in Form von Appetitlosigkeit, Bl√§hungen, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Magendr√ľcken, √úbelkeit oder weichen St√ľhlen.
  • Diese Beschwerden sind meist leichter Natur und klingen nach Absetzen der Therapie ab.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granulozyten (bestimmte wei√üe Blutk√∂rperchen)), Agranulozytose (gef√§hrliche Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen) sowie aplastische oder h√§molytische An√§mie (verringerte Anzahl bestimmter roter Blutk√∂rperchen).
  • Vor√ľbergehende Kopfschmerzen, Hyperaktivit√§t, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit, Schl√§frigkeit, Schwindel, Halluzinationen oder Verwirrung.
  • Wie bei anderen Cephalosporinen kann eine erh√∂hte Neigung zu Krampfanf√§llen nicht ausgeschlossen werden.
  • Vor√ľbergehender Bluthochdruck.
  • Vor√ľbergehender Anstieg von bestimmten Leberenzymen (Transaminasen, alkalische Phosphatase) im Serum.
  • Schwere Hauterscheinungen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen (z. B.: Stevens- Johnson-Syndrom (schwere Hauterkrankung mit St√∂rung des Allgemeinbefindens, schmerzhafte Blasenbildung der Haut besonders im Mund-, Augen- und Genitalbereich), schuppende Entz√ľndung der Haut, Lyell-Syndrom (blasige Abl√∂sung der Haut)). Serumkrankheits√§hnliche Reaktionen (multiforme Erytheme oder oben genannte Hauterscheinungen, begleitet von Gelenkbeschwerden mit und ohne Fieber).
  • Im Allgemeinen treten diese offensichtlich allergisch bedingten Erscheinungen w√§hrend oder nach einer zweiten Behandlung mit Cefaclor auf (h√§ufiger bei Kindern als bei Erwachsenen) und klingen wenige Tage nach Absetzen des Arzneimittels wieder ab.
  • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Gesichtsschwellung, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Herzrasen, Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock. Diese Reaktionen traten teilweise schon nach Erstanwendung auf.
  • Nierenentz√ľndung, die sich nach Beendigung der Therapie von selbst normalisiert.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Eosinophilie (Erh√∂hung der Zahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen), Leukopenie (Mangel an Leukozyten (wei√üe Blutk√∂rperchen)), Lymphozytose (erh√∂hte Lymphozytenzahl) und Thrombozytopenie (vor√ľbergehender Mangel an Thrombozyten (Blutpl√§ttchen)).
    Diese Erscheinungen bilden sich normalerweise wieder zur√ľck.
  • Vor√ľbergehende Leberzellsch√§digung (Hepatitis) und St√∂rung des Gallenflusses mit Gelbsucht.
  • Proteinurie (Ausscheidung von Eiwei√ü √ľber den Harn).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • √úberwucherung mit resistenten Bakterien oder Sprosspilzen bei langfristiger und wiederholter Anwendung.
  • Weitere Symptome einer √úberempfindlichkeitsreaktion wie Eosinophilie (Erh√∂hung der Zahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen), ein positiver Coombs-Test, (angioneurotische) √Ėdeme (Schwellung des Gewebes), Arzneimittelfieber, Scheidenentz√ľndung.
  • Pseudomembran√∂se Enterokolitis (durch Antibiotika ausgel√∂ste Schleimhautentz√ľndung des Dickdarms (Kolitis) - selten mit m√∂glichem t√∂dlichen Ausgang).
  • Leichter Anstieg von Harnstoff oder Kreatinin im Blut (in Einzelf√§llen).
  • Untersuchungen:
    Nicht enzymatische Methoden zur Harnzucker- und Eiweißbestimmung sowie der Coombs-Test können falsch-positiv ausfallen.
    Es kann zu einem Anstieg des Harnstoffes und Kreatinins im Serum kommen. Bei Urinanalysen können unterschiedliche Ergebnisse auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Unge√∂ffnete Flasche mit Trockenpulver: Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Gebrauchsfertige Suspension: Im K√ľhlschrank (2 - 8 ¬įC) aufbewahren und innerhalb von 14 Tagen verbrauchen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ceclor enthält

  • Der Wirkstoff ist: Cefaclor.
    5 ml der zubereiteten Suspension enthalten 393,35 mg Cefaclor-Monohydrat, entsprechend 375 mg Cefaclor.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Erythrosin Aluminium Lack (E 127), Methylcellulose, Natriumdodecylsulfat, Dimethicon, Xanthangummi, Maisstärke, Erdbeeraroma und Saccharose.

Wie Ceclor aussieht und Inhalt der Packung

Plastikflaschen mit kindersicherem Verschluss mit rosafarbenem Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen f√ľr 50 ml, 60 ml, 75 ml oder 100 ml Suspension

Packungsgr√∂√üen: 1 St√ľck.

Als Dosierhilfe liegt eine Dosierspritze (5 ml) mit Dosierungsskalen in 0,4 ml und 0,5 ml Schritten bei.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Arcana Arzneimittel GmbH

H√ľtteldorfer Str. 299

1140 Wien

Hersteller:

ACS Dobfar S.p.A.

Via Laurentina KM 24,730 00071-Pomezia

Italien

Z. Nr.: 1-20494

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2020.

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Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome einer √úberdosierung:

Cefaclor ist von geringer Toxizit√§t. Auch hohe Dosen, √ľber l√§ngere Zeit verabreicht, werden gut vertragen. Berichte √ľber Vergiftungsf√§lle mit Cefaclor liegen nicht vor.

Therapie bei √úberdosierung:

Ein spezifisches Antidot gibt es nicht. √úber die Wirksamkeit einer forcierten Diurese, Peritoneal- oder H√§modialyse sowie H√§moperfusion √ľber Aktivkohle gibt es keine ausreichenden Untersuchungen, die eine Anwendung empfehlen k√∂nnten.

Bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen sollte das Arzneimittel abgesetzt und entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden, wie z. B. intravenöse Gabe von Noradrenalin, Verabreichung von Antihistaminika oder Kortikosteroiden.

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Wirkstoff(e) Cefaclor
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Arcana Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.06.1994
ATC Code J01DC04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden