Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft

Abbildung Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft
Wirkstoff(e) Cefaclor
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.12.1999
ATC Code J01DC04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Cefastad 125 mg/5 ml - Trockensaft Cefaclor Stada
Ceclor forte 375 mg/5 ml - Granulat f√ľr orale Suspension Cefaclor Arcana Arzneimittel GmbH
Ceclor 125 mg/5ml - Granulat f√ľr orale Suspension Cefaclor Arcana Arzneimittel GmbH
Cefastad 500 mg Kapseln Cefaclor STADA Arzneimittel GmbH
Cec Sandoz 500 mg - Filmtabletten Cefaclor Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Cefastad ist ein Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen.

Cefastad wird angewendet

zur Behandlung von Infektionen unterschiedlichen Schweregrades, die durch Cefaclor-empfindliche Krankheitserreger verursacht werden. Dazu zählen Infektionen

der Haut und der Weichteilgewebe Tripper (Gonorrhö).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cefastad darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Cefaclor, andere Antibiotika dieser Stoffgruppe (Cephalosphorine) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie einmal auf Penicillin oder ein anderes Arzneimittel vom Betalaktam- Typ √ľberempfindlich reagiert haben, da Sie dann m√∂glicherweise auch auf Cephalosporine allergisch reagieren (Parallelallergie).
  • wenn bei Ihnen bereits einmal ausgepr√§gte Allergien oder Asthma aufgetreten sind, da dann eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Cefastad einnehmen.

  • Durchfall: W√§hrend der Behandlung mit Antibiotika, einschlie√ülich Cefastad, und selbst mehrere Wochen nachdem Sie die Behandlung beendet haben, k√∂nnen Durchf√§lle auftreten. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass Ihr Stuhl Blut oder Schleim enth√§lt, informieren Sie unverz√ľglich einen Arzt. Die Behandlung mit Cefastad muss unverz√ľglich abgebrochen werden, da dies lebensbedrohlich sein kann. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen. Wenn Sie unter schweren Magen-Darm-St√∂rungen mit Erbrechen und Durchfall leiden ist eine ausreichende Aufnahme und Wirksamkeit von Cefastad nicht gew√§hrleistet.
  • Schwere, pl√∂tzliche √úberempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische/r Reaktion/Schock, Angio√∂dem): Schon bei der ersten Einnahme besteht eine geringe Gefahr, dass Sie eine schwere allergische Reaktion erleiden, die sich in folgenden Beschwerden √§u√üern kann: Engegef√ľhl in der Brust, Gef√ľhl von Schwindel, √úbelkeit oder drohende Ohnmacht oder Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen. Sollte dies eintreten, informieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, da die Einnahme von Cefastad abgebrochen werden muss.

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Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Harn- und Blutuntersuchungen √ľber die Einnahme von Cefaclor, da bei speziellen Untersuchungen (nichtenzymatische Methoden zur Harnzucker und -eiwei√übestimmung; Coombs-Test) St√∂rungen auftreten k√∂nnen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Cefastad bei Kindern unter 1 Monat sind nicht untersucht

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Über die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit entscheidet Ihr Arzt.

Schwangerschaft

Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf Schädigung des im Mutterleib befindlichen Kindes ergeben. Untersuchungen an Tieren haben keine fruchtschädigende Wirkung erkennen lassen. Dennoch soll Cefaclor während der Schwangerschaft, besonders in den ersten 3 Monaten, nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen werden.

Stillzeit

Dies gilt auch f√ľr die Einnahme w√§hrend der Stillzeit. Da Cefaclor in die Muttermilch ausgeschieden wird, soll in der Stillzeit w√§hrend der Therapie die Milch abgepumpt und verworfen werden.

Der mit Muttermilch ern√§hrte S√§ugling kann Ver√§nderungen der Darmflora, die zu Durchf√§llen f√ľhren k√∂nnen, oder eine Sprosspilzbesiedelung der Schleimh√§ute erleiden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Cefaclor im Allgemeinen keinen Einfluss auf Konzentrations- und Reaktionsf√§higkeit. Selten k√∂nnen allerdings Nebenwirkungen (siehe auch: 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?) wie Blutdruckabfall oder Schwindelzust√§nde zu Risiken bei der Aus√ľbung der

genannten T√§tigkeiten f√ľhren.

Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft enthält Saccharose und Natrium

Bitte nehmen Sie Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

1 Messl√∂ffel enth√§lt 2,9 g Saccharose (Zucker), entsprechend ca. 0,24 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu ber√ľcksichtigen.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Messl√∂ffel, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Cefastad einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Der Packung liegt ein Messl√∂ffel mit Markierungen bei, der eine Verabreichung von 1,25 ml (= ¬ľ Messl√∂ffel), 2,5 ml (= ¬Ĺ Messl√∂ffel) bzw. 5 ml (= ein randvoller Messl√∂ffel) gestattet.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Bitte sch√ľtteln Sie die Flasche vor jeder Einnahme kr√§ftig. Zum Abmessen der verordneten Menge benutzen Sie den beiliegenden Messl√∂ffel.

Sie können Cefastad auch während der Mahlzeiten einnehmen. Die Aufnahme in den Körper wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Herstellung einer Suspension

Die Zubereitung hat durch den Arzt oder Apotheker zu erfolgen.

Die Flasche mit dem Pulver bis zur Ringmarke mit Leitungswasser oder Trinkwasser ohne Kohlens√§ure f√ľllen und kr√§ftig sch√ľtteln. Nach Absetzen des Schaums nochmals bis zur Ringmarke auff√ľllen und sch√ľtteln ‚Äď dies entspricht einer Zugabe von insgesamt 38,5 ml (bei der Herstellung von 60 ml Suspension) bzw. 60 ml (bei der Herstellung von 100 ml Suspension) Wasser-.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.

In der Regel nehmen Sie Cefastad 7(-10) Tage lang ein, mindestens jedoch 2 bis 3 Tage nach Abklingen der Krankheitserscheinungen.

Falls bei nachgewiesener Empfindlichkeit Infektionen mit beta-hämolysierenden Streptokokken behandelt werden, muss dies mindestens 10 Tage lang erfolgen, um Spätschäden (z.B. rheumatisches Fieber oder Glomerulonephritis) vorzubeugen.

Es ist wichtig, die vom Arzt verordnete Behandlungsdauer einzuhalten!

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cefastad zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Cefastad eingenommen haben, als Sie sollten

Obwohl Berichte √ľber Vergiftungsf√§lle mit Cefaclor bisher nicht vorliegen, sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt verst√§ndigen. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zur Therapie bei √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Cefastad vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie danach nicht die doppelte Arzneimenge ein, sondern holen Sie bitte die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach. Wenn Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, sollten Sie sich Ihrem Arzt zur Kontrolle vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.

Wenn Sie die Einnahme von Cefastad abbrechen

Auch wenn eine Besserung der Krankheitssymptome oder Beschwerdefreiheit eintritt, darf die Behandlung mit Cefaclor keinesfalls ohne ärztliche Anweisung geändert oder abgebrochen werden, um eine erneute Verschlechterung bzw. ein Wiederauftreten der Krankheit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Cefastad zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Dies gilt insbesondere f√ľr:

Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulanzien), bestimmte andere Antibiotika (bakteriostatisch wirkende Antibiotika wie z.B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetracycline, sowie Aminoglykoside), Arzneimittel u.a. gegen Gicht (Probenecid) und Arzneimittel gegen Magen√ľbers√§uerung (Antacida).

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Cefaclor nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.

Schwere, plötzlich auftretende Überempfindlichkeitserscheinungen (Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock, Gesichtsschwellung (Gesichtsödem), Herzjagen, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot (Atemnot), Zungenschwellung).

Bei plötzlich auftretenden schweren Überempfindlichkeitserscheinungen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da Sie unter Umständen sofortige ärztliche Hilfe benötigen. Die Reaktionen wurden teilweise schon nach der ersten Anwendung von Cefaclor beobachtet.

  • schwere Hauterscheinungen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen (wie z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, Lyell- Syndrom)
  • Dickdarmentz√ľndung (Kolitis).
    Bei Auftreten von schweren, anhaltenden Durchf√§llen w√§hrend oder nach der Behandlung sollten Sie Ihren Arzt verst√§ndigen, da sich dahinter eine ernstzunehmende Darmerkrankung (pseudomembran√∂se Enterokolitis) verbergen kann, die sofort behandelt werden muss. Bitte f√ľhren Sie in diesem Fall keine Selbstbehandlung mit Mitteln durch, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen.
  • starke Verminderung der weissen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose, Neutropenie)

Wie bei anderen Arzneimitteln dieser Art (Cephalosporin-Antibiotika) kann eine erhöhte Neigung zu Krampfanfällen nicht ausgeschlossen werden.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Magendr√ľcken, √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bl√§hungen, weiche St√ľhle oder Durchfall. Diese St√∂rungen sind meist leichter Natur und klingen h√§ufig w√§hrend, sonst nach Absetzen der Therapie ab.
  • Allergische Hautreaktionen, z.B. Hautr√∂tungen mit Hitzegef√ľhl, Juckreiz, Nesselausschlag mit Bl√§schen- und Quaddelbildung (urtikarielles Exanthem), masern√§hnliche Ausschl√§ge (makulopapul√∂se, morbilliforme Exantheme).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Blutbildver√§nderungen (Neutropenie, Agranulozytose sowie aplastische oder h√§molytische An√§mie).
  • Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen, √ľbertrieben aktives Verhalten (Hyperaktivit√§t) oder Schwindel.
  • pl√∂tzlich auftretende Entz√ľndung der Nieren (akute interstitielle Nephritis), die sich nach Beendigung der Therapie von selbst normalisiert.
  • Schwere Hauterscheinungen mit lebensbedrohlichen Allgemeinreaktionen (wie z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, Lyell-Syndrom).
  • vor√ľbergehender Bluthochdruck.
  • Serumkrankheit-√§hnliche Reaktionen (unterschiedlich ausgepr√§gte entz√ľndliche Hautr√∂tungen oder oben genannte Hauterscheinungen, begleitet von Gelenkbeschwerden mit oder ohne Fieber).
    Dabei finden sich - im Unterschied zur Serumkrankheit - nur sehr selten eine

Lymphknotenschwellung und Proteinurie. Es werden keine Antikörper im Blut gefunden. Im Allgemeinen treten diese offensichtlich allergisch bedingten Erscheinungen während oder nach einer 2. Behandlung mit Cefaclor auf (häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen) und klingen wenige Tage nach Absetzen des Arzneimittels wieder ab.

Schwere akute √úberempfindlichkeitserscheinungen, die sich √§u√üern k√∂nnen als: Gesichtsschwellung (angioneurotisches √Ėdem), Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Herzjagen, Luftnot, Blutdruckabfall bis hin zu bedrohlichem Schock. Die Reaktionen wurden teilweise schon nach der ersten Anwendung von Cefaclor beobachtet. Bei pl√∂tzlich auftretenden schweren √úberempfindlichkeitserscheinungen ben√∂tigen Sie sofortige √§rztliche Hilfe.

  • vor√ľbergehender Anstieg der Leberwerte im Blut.
  • vor√ľbergehende Halluzinationen, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit oder Verwirrung.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Blutbildver√§nderungen (Thrombozytopenie, Eosinophilie, Lymphozytose, Leukopenie). Diese Erscheinungen normalisieren sich nach Beendigung der Behandlung von selbst.
  • Eiwei√ü im Urin (Proteinurie).
  • vor√ľbergehende Leberentz√ľndung, Gallenstauung, Gelbsucht.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • leichter Anstieg von Harnstoff oder Kreatinin im Blut
  • Wie bei anderen Arzneimitteln dieser Art (Cephalosporin-Antibiotika) kann eine erh√∂hte Neigung zu Krampfanf√§llen nicht ausgeschlossen werden.
  • Wie bei anderen Breitspektrum-Antibiotika ist das Auftreten einer Dickdarmentz√ľndung, auch einer Pseudomembran√∂sen Enterokolitis (durch Antibiotika ausgel√∂ste Schleimhautentz√ľndung des Dickdarms [Kolitis] - selten mit m√∂glichem t√∂dlichem Ausgang) m√∂glich. Bei Kindern kann es unter der Behandlung mit Cefaclor zu Zahnverf√§rbungen kommen.
  • Langfristige oder wiederholte Anwendung von Cefastad kann zu einer Zweitansteckung (Superinfektion) und Besiedelung mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen f√ľhren.
  • Weitere Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion k√∂nnen eine Erh√∂hung der Zahl bestimmter Blutk√∂rperchen (Eosinophilie), ein positiver Coombs- Test (Untersuchung bestimmter Antik√∂rper im Blut), √Ėdeme und Arzneimittelfieber sowie eine Entz√ľndung der Scheide sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Cefastad ist nach Herstellung der Suspension im K√ľhlschrank (bei +2¬įC bis +8¬įC) zu lagern. So ist die Suspension 14 Tage haltbar. Nicht verwendete Reste m√ľssen vernichtet werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Cefastad enthält

Der Wirkstoff ist: Cefaclor. 5 ml (= 1 Messlöffel) der zubereiteten Suspension enthalten 262,24 mg Cefaclormonohydrat entsprechend 250 mg Cefaclor.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Dimeticon, Xanthan-Gummi, Maisstärke, Erdbeeraroma, Natriumlaurylsulfat, Methylcellulose, Saccharose.

Wie Cefastad aussieht und Inhalt der Packung

Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen. Weißes bis gelbliches, homogenes Pulver mit Erdbeergeruch.

Packungsgr√∂√üen: 38,1 g f√ľr 60 ml und 63,5 g f√ľr 100 ml Suspension

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, 61118 Bad Vilbel, Deutschland

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien, √Ėsterreich

Z.Nr.: 1-23422

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Therapie bei √úberdosierung: Ein spezifisches Antidot gibt es nicht. √úber die Wirksamkeit einer forcierten Diurese, Peritoneal- oder H√§modialyse sowie H√§moperfusion √ľber Aktivkohle gibt es keine ausreichenden Untersuchungen, die eine Anwendung empfehlen k√∂nnten.

Bei Auftreten von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen sollen das Arzneimittel abgesetzt und entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden, wie z.B. intravenöse Gabe von Noradrenalin, Verabreichung von Antihistaminika oder Kortikosteroiden.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Cefastad 250 mg/5 ml Trockensaft - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Cefaclor
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.12.1999
ATC Code J01DC04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Pharmakologische Gruppe Andere Beta-Lactam-Antibiotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden