Was ist es und wofür wird es verwendet?

Cypromin® 20 mg Filmtabletten sind ein Arzneimittel gegen Depressionen (Antidepressivum) und gehören zur Gruppe der MAO-(Monoaminoxidase-) Hemmer.

Cypromin® 20 mg Filmtabletten werden zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer sog. Major Depression) bei Erwachsenen (ab 18 Jahren) angewendet.

Cypromin® 20 mg Filmtabletten sollten eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel gegen Depressionen nicht zu einer befriedigenden Besserung führten oder aber nicht angewendet werden können, d.h. als sog. Reserveantidepressivum.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tranylcypromin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie an hormonproduzierenden Tumoren des Nebennierenmarks leiden (Phäochromozytom);
  • wenn Sie einen Tumor, meist im Bereich des Magen-Darm-Traktes, haben, der blutdrucksteigernde Stoffe produziert (Karzinoid);
  • wenn Sie an Erkrankungen der Hirngefäße leiden (z. B. nach einem Schlaganfall);
  • wenn Sie Gefäßfehlbildungen wie Ausweitungen arterieller Blutgefäße haben (Aneurysmen);
  • wenn Sie an schweren Formen von Bluthochdruck bzw. von Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden;
  • wenn Sie an Leberfunktionsstörungen bzw. Lebererkrankungen leiden;
  • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen bzw. Nierenerkrankungen leiden;
  • wenn Sie an Stoffwechselstörungen im blutbildenden System leiden (Porphyrie);
  • wenn Sie unter einer Krankheit leiden, die durch eine vermehrte Urinausscheidung und ein gesteigertes Durstgefühl mit vermehrtem Trinken charakterisiert ist (Diabetes insipidus);
  • wenn Sie an einer sog. malignen Hyperthermie leiden (einer seltenen Erkrankung, die im Zusammenhang mit einer Narkose auftreten kann), auch wenn sie bereits früher einmal aufgetreten ist;
  • wenn Sie einen akuten Verwirrtheitszustand haben (Delirium);
  • wenn bei Ihnen eine akute Vergiftung mit zentral-dämpfenden Pharmaka (wie z. B. Schlafmittel, Analgetika und Psychopharmaka wie Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium) sowie Alkohol vorliegt;
  • von Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren).

Sie dürfen Cypromin® 20 mg Filmtabletten nicht einnehmen, wenn Sie gleichzeitig eines der folgenden Arzneimittel anwenden:

  • Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin und andere sogenannte „Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer“, eine Gruppe von Mitteln gegen Depressionen. Es besteht die Gefahr der Auslösung eines sog. Serotonin-Syndroms mit Symptomen wie Blutdruckanstieg, Reizbarkeit und Anstieg der Körpertemperatur.
  • Vortioxetin, ein Mittel zur Behandlung von Depressionen. Es besteht die Gefahr eines Serotonin- Syndroms (siehe erster Spiegelstrich).
  • Venlafaxin, Duloxetin und Milnacipran, Mittel zur Behandlung von Depressionen. Es besteht die Gefahr eines Serotonin-Syndroms (siehe erster Spiegelstrich).
  • Sibutramin, ein Mittel zur Behandlung von Übergewicht. Es besteht die Gefahr eines Serotonin- Syndroms (siehe erster Spiegelstrich).
  • Clomipramin, ein Mittel zur Behandlung von Depressionen. Es besteht die Gefahr eines Serotonin-Syndroms (siehe erster Spiegelstrich).
  • Sumatriptan, Zolmitriptan, Naratriptan, Rizatriptan, Eletriptan und andere sog. „Triptane“, Mittel zur Behandlung der Migräne. Es besteht die Gefahr eines Serotonin-Syndroms (siehe erster Spiegelstrich).
  • Buspiron, ein Mittel zur Behandlung von Angst- und Unruhezuständen. Es wurde über einen starken Blutdruckanstieg berichtet.
  • Imipramin, ein Mittel zur Behandlung von Depressionen. Es können schwere Nebenwirkungen wie Reizbarkeit, Koma, Anstieg der Körpertemperatur, Krampfanfälle und starke Blutdruckschwankungen, vor allem als Blutdruckanstieg, auftreten.
  • bestimmte Mittel zur Blutdrucksteigerung, die aber auch in Nasen-, Husten- oder Grippemitteln sowie in Appetitzüglern enthalten sein können (sog. indirekte Sympathomimetika, z. B. Ephedrin, Ameziniummetilsulfat, Phenylpropanolamin, Cathin, Amfepramon, Metamfepramon und Amphetamine – auch als „Weckamine“ bezeichnet). Es besteht die Gefahr schwerer hypertensiver Krisen, gekennzeichnet durch plötzlichen Blutdruckanstieg.
  • Pethidin (Mittel gegen starke Schmerzen), Tramadol (Mittel gegen mittelstarke Schmerzen) und Dextrometorphan (in Hustenmitteln enthalten). Es sind lebensbedrohliche Nebenwirkungen im Bereich des Zentralnervensystems bzw. lebensbedrohliche Beeinflussung der Atem- und Kreislauffunktion möglich.
  • Disulfiram, ein Mittel zur Alkoholentwöhnung. Delirium ist möglich.
  • Levodopa (Mittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit), sofern dieses nicht mit Mitteln wie Benserazid oder Carbidopa kombiniert ist. Es besteht die Gefahr einer unkontrollierten Blutdrucksteigerung.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cypromin® 20 mg Filmtabletten einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten ist erforderlich,

  • beim Essen und Trinken. Sie dürfen Nahrungs- und Genussmittel sowie Getränke mit erhöhtem Gehalt an Tyramin in einem Zeitraum von 1 Tag vor der Behandlung bis 14 Tage nach der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten nicht zu sich nehmen, was auch als tyraminarme Diät bezeichnet wird (siehe auch unter: „Einnahme von Cypromin® 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol“). Sie dürfen außerdem während der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten keinen Alkohol trinken. Alkohol verändert und verstärkt die Wirkung von Cypromin® 20 mg in nicht vorhersehbarer Weise.
  • wenn Sie an erhöhtem oder zu niedrigem Blutdruck leiden oder wenn bei Ihnen eine Überfunktion der Schilddrüse vorliegt. Sie sollten dann Ihren Arzt informieren. Er wird Cypromin® 20 mg Filmtabletten dann nur unter sorgfältiger Blutdruckkontrolle anwenden.
  • wenn Sie bei sich einen krankhaft gesteigerten Antrieb mit gehobener Stimmungslage feststellen (manische Episode). Sie sollten dann sofort Ihren Arzt oder Ihren Betreuer informieren. In diesem Fall müssen Cypromin® 20 mg Filmtabletten abgesetzt werden. Dieses gilt auch, wenn depressive Störungen im Verlauf anderer seelischer Erkrankungen behandelt werden und dabei Wahnideen, Halluzinationen und Denkstörungen auftreten.
  • wenn Sie in der Vergangenheit Drogen oder Alkohol missbräuchlich angewendet haben. Sie sollten dann Ihren Arzt informieren.
  • wenn Sie an Krampfanfällen oder Epilepsie leiden bzw. gelitten haben. Sie sollten dann Ihren Arzt informieren. Es ist nicht auszuschließen, dass Cypromin® 20 mg Filmtabletten zu Krampfanfällen führen.
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden. Sie sollten dann Ihren Arzt informieren. Bei der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten können Ihre Blutzuckerwerte absinken. Die Dosierung von Insulin und Arzneimitteln zum Einnehmen muss dann angepasst werden. Ihre Blutzuckerwerte sollten öfters kontrolliert werden.
  • wenn Sie an Nierenfunktionsstörungen leiden. Sie sollten dann Ihren Arzt informieren. Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen zur Therapie von Patienten mit gestörter Nierenfunktion vor. Daher sollen Patienten mit schweren Störungen der Nierenfunktion nicht mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten behandelt werden. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten sorgfältig überwacht werden (siehe unter: 3. „Wie ist Cypromin® 20 mg einzunehmen?“)

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid (Selbsttötung) zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen;
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.

Einnahme von Cypromin® 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen mit bestimmten Arzneimitteln nicht gleichzeitig eingenommen werden. Lesen Sie dazu in 2.“Was sollten Sie vor der Einnahme von Cypromin® 20 mg beachten?“ den Abschnitt „Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden“ sorgfältig durch und besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt.

Beachten Sie bitte zusätzlich, dass für bestimmte Arzneimittel, die mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten unverträglich sind, eine Behandlungspause eingehalten werden muss. Wenn Sie von einem anderen Medikament auf Cypromin® 20 mg Filmtabletten umstellen, richtet sich die Behandlungspause mit dem zuvor verwendeten Arzneimittel nach der Zeit, bis der Wirkstoff aus dem Körper ausgeschieden ist. Wenn Sie vor kurzem eine Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten abgeschlossen haben, müssen Sie mindestens 14 Tage lang warten, bevor Sie mit der Anwendung eines anderen Medikamentes beginnen können.

Verstärkung des Nebenwirkungsrisikos von Cypromin® 20 mg Filmtabletten

Vermeiden Sie die gleichzeitige Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten mit bestimmten sog. direkten Sympathomimetika (z. B. enthalten in Arzneimitteln gegen Kreislaufschwäche, zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur oder in Nasentropfen).

Wenn Sie an einer lang anhaltenden Depression leiden, die mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva, z. B. Amitriptylin) ohne bisher befriedigende Besserung behandelt wurden, kann Ihr Arzt im Einzelfall unter langsamer Dosissteigerung eine zusätzliche Gabe von Cypromin® 20 mg Filmtabletten durchführen. Das trifft jedoch nicht für Clomipramin und durch Infusion verabreichte Antidepressiva zu.

Durch Cypromin® 20 mg Filmtabletten verstärkte Wirkung anderer Arzneimittel bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

Die blutdrucksenkende Wirkung von Mitteln gegen zu hohen Blutdruck (z. B. Guanethidin, Methyldopa) kann durch Cypromin® 20 mg Filmtabletten verstärkt werden. In einzelnen Fällen kann aber auch eine Blutdrucksteigerung mit Erregungszuständen ausgelöst werden.

Die Wirkung von Insulin und oralen Mitteln (Mitteln zum Einnehmen) gegen Zuckerkrankheit kann verstärkt werden (siehe auch Punkt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten ist erforderlich“).

Nebenwirkungen von Bupropion oder Amfebutamon (Mittel zur Raucherentwöhnung) wie Krampfanfälle und Erregungszustände können durch die gleichzeitige Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten verstärkt werden. Vermeiden Sie daher diese Kombination.

Die Wirkung von Neuroleptika, Antidepressiva, Benzodiazepinen und Schmerzmitteln

(Arzneimittel, die beruhigend auf das Gehirn wirken) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten verstärkt werden.

Wechselwirkungen während Operationen und zahnärztlicher Behandlung

Ist bei Ihnen ein operativer Eingriff geplant, bei dem Narkosemittel und bestimmte Schmerzmittel verwendet werden, sollte Ihr Arzt Cypromin® 20 mg Filmtabletten 14 Tage vorher absetzen. Es wurde über Wechselwirkungen von ähnlichen Arzneimitteln wie Cypromin® 20 mg Filmtabletten mit Narkosemitteln berichtet, die in manchen Fällen schwerwiegend waren (z. B. instabiler Kreislauf, Koma).

Bitte weisen Sie den Narkosearzt vor Operationen darauf hin, dass Sie Cypromin® 20 mg Filmtabletten einnehmen. Pethidin, ein starkes Schmerzmittel, das z. B. für die nachoperative Schmerztherapie eingesetzt wird, darf Ihnen keinesfalls verabreicht werden, wenn Sie mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten behandelt werden.

Inhalationsnarkotika (verdampfbare Mittel zur Erzeugung einer Narkose) stellen für Patienten, die mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten behandelt werden, kein größeres Risiko dar als für jeden anderen Patienten bei einer Narkose. Äther ist die einzige Ausnahme und darf daher nicht verwendet werden.

Lokalanästhetika: Die gewöhnlich niedrigen Konzentrationen an Adrenalin oder Noradrenalin in Mitteln zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika), z. B. bei zahnärztlichen Eingriffen oder in Augentropfen, stellen für mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten behandelte Patienten kein besonderes Risiko dar.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Einnahme von Cypromin® 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie müssen während der Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten das besondere Problem der biogenen Amine (vor allem Tyramin) beachten. Biogene Amine sind natürliche Inhaltsstoffe vieler Lebensmittel. Meist ist ihr Gehalt in unverarbeiteten tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln sehr gering. Durch bestimmte Verarbeitungsmethoden, bei denen mikrobiologische Umsetzungen erfolgen (z. B. die Fermentation in der Käseherstellung), kann der Gehalt von biogenen Aminen dagegen erheblich erhöht werden, aber auch infolge von zu warmer Lagerung oder Verderbnis.

In niederen Konzentrationen sind die biogenen Amine für den Menschen ungefährlich, da der menschliche Organismus über Enzyme verfügt (Mono- und Diaminoxidasen), die Amine abbauen. Die Aufnahme höherer Konzentrationen an biogenen Aminen kann jedoch zu einer toxischen (giftigen) Wirkung führen, vor allem bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten wie z. B. Cypromin®

20 mg Filmtabletten mit blockierender Wirkung auf Aminoxidasen. Die toxische Wirkung der biogenen Amine kann sich in Form von Übelkeit, Erbrechen, pochenden Hinterhauptkopfschmerzen und Erkrankungen des Nervensystems zeigen, vor allem aber in Form von Veränderungen des Blutdruckes bis hin zu einer sehr starken Blutdrucksteigerung (hypertensive Krise).

Bei der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten müssen Sie 1 Tag vor der Behandlung, während und bis 14 Tage nach der letzten Einnahme bestimmte Genussmittel, Speisen und Getränke mit einem verhältnismäßig hohen Gehalt an biogenen Aminen meiden. Diese tyraminarme Diät gilt für jede Dosis von Cypromin® 20 mg Filmtabletten.

Bitte verwenden Sie alle Nahrungsmittel so frisch wie möglich. Verzehren Sie nicht oder unvollständig gegarte Speisen am Tag der Zubereitung. Brauchen Sie geöffnete Halbkonserven sowie aufgetaute Tiefkühlkost-Erzeugnisse unverzüglich auf. Sie können angebrochene Vollkonserven oder vollständig gegarte Speisen im Kühlschrank maximal 48 Stunden bis zum Verzehr aufbewahren. Stellen Sie Ihren Kühlschrank auf eine niedrige Temperatur von möglichst < 4 °C ein.

Eine Aufstellung erlaubter, verbotener und in geringen Mengen erlaubter Nahrungsmittel (gemäß ihrem Gehalt an biogenen Aminen) finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation. Bitte beachten Sie dabei: Pro Mahlzeit ist maximal nur ein Nahrungsmittel zu empfehlen, das in geringen Mengen erlaubt ist.

Sie dürfen außerdem während der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten keinen Alkohol trinken. Alkohol verändert und verstärkt die Wirkung von Cypromin® 20 mg Filmtabletten in nicht vorhersehbarer Weise.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen für die Anwendung von Cypromin® 20 mg Filmtabletten an Schwangeren vor. Cypromin® 20 mg Filmtabletten können negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Ein bestehender Bluthochdruck der Mutter kann verstärkt werden, außerdem ist eine verminderte Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta) möglich.

Ihr Arzt wird Ihnen daher Cypromin® 20 mg Filmtabletten während der Schwangerschaft und insbesondere im 1. Drittel der Schwangerschaft nur bei zwingender Notwendigkeit verordnen. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt sofort mit, wenn Sie planen, schwanger zu werden oder wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten. Ihr Arzt kann dann gegebenenfalls eine Umstellung auf ein anderes Arzneimittel vornehmen.

Stillzeit

Sie sollten Cypromin® 20 mg Filmtabletten nicht in der Stillzeit einnehmen. Falls Ihr Arzt eine Anwendung in der Stillzeit für zwingend erforderlich hält, sollten Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Cypromin® 20 mg Filmtabletten hat geringen oder mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Daher können Cypromin® 20 mg Filmtabletten auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und besonders in den ersten Tagen der Behandlung die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Substanzen, die auf das zentrale Nervensystem wirken.

Denken Sie daran, dass Sie während der Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten keinen Alkohol trinken dürfen!

Sie sollten in den ersten Tagen der Behandlung nicht Auto oder andere Fahrzeuge fahren, keine Maschinen oder elektrische Geräte bedienen oder Arbeiten durchführen, die hohe Aufmerksamkeit erfordern, z. B. Arbeiten ohne festen Halt.

Die Entscheidung trifft in jedem Einzelfall der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.

Cypromin® 20 mg enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Cypromin® 20 mg Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein, vorzugsweise einem Glas Trinkwasser. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Gesamttagesdosis kann auf 1 bis 3 Einnahmezeitpunkte verteilt werden. Nehmen Sie die letzte Filmtablette Cypromin® 20 mg nicht später als 15 Uhr ein, um Schlafstörungen zu vermeiden.

Hinweis zur leichteren Teilbarkeit

Legen Sie die Tablette mit der nach innen gewölbten Seite nach unten auf eine feste und ebene Unterlage (Bruchrille nach oben). Drücken Sie mit dem Daumen von oben mittig auf die Tablette, um die Tablette zu teilen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Nehmen Sie zu Beginn der Behandlung ½ Filmtablette Cypromin® 20 mg einmal täglich am Morgen ein. Diese Dosis kann von Ihrem Arzt pro Woche um ½ Filmtablette Cypromin® 20 mg bis zu einer für Sie geeigneten Gesamttagesdosis gesteigert werden.

Die empfohlene Gesamttagesdosis ist 1 bis 2 Filmtabletten Cypromin® 20 mg.

Normalerweise können Sie mit dem Einsetzen der stimmungsaufhellenden und depressionslösenden Wirkung nach 1 bis 3 Wochen rechnen. Ihr Arzt wird die Dosierung während der Therapie überprüfen und falls notwendig anpassen.

Wenn die Erkrankung auf die empfohlene Gesamttagesdosis von 1 bis 2 Filmtabletten Cypromin® 20 mg unzureichend anspricht, kann Ihr Arzt die Dosis unter stationären Bedingungen weiter in Schritten von ½ Filmtablette pro Tag alle 1 bis 3 Wochen erhöhen. Die maximale Gesamttagesdosis beträgt 3 Filmtabletten Cypromin® 20 mg.

Nach Besserung der depressiven Erkrankung wird Ihr Arzt die Gesamttagesdosis eventuell auf eine Erhaltungsdosis von ½ bis 1 Filmtablette Cypromin® 20 mg verringern.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Dosierung bei älteren Patienten (über 65 Jahre)

Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, wird Ihr Arzt die Gesamttagesdosis langsam steigern, die Dosierung so gering wie möglich halten und Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung dürfen nicht mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten behandelt werden, da ausreichende Therapieerfahrungen fehlen. Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, wird Ihr Arzt den Therapieverlauf sorgfältig überwachen (siehe unter 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Cypromin® 20 mg beachten?“ „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen nicht zur Behandlung von Patienten mit einer Leberfunktionsstörung angewendet werden (siehe unter 2. „Was sollten Sie vor der Einnahme von Cypromin® 20 mg beachten?“ „Cypromin® 20 mg Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden“).

Dauer der Behandlung

Die Dauer einer Behandlungsperiode mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten bis zur Besserung einer depressiven Erkrankung beträgt im Allgemeinen mindestens 4 bis 6 Wochen. Eventuell wird Ihr behandelnder Arzt die Behandlung mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten mit einer verringerten Dosis für 4 bis 6 Monate weiterführen.

Wenn Sie von einem anderen Mittel zur Behandlung von Depressionen auf Cypromin® 20 mg Filmtabletten wechseln, wird Ihr Arzt im Allgemeinen eine Behandlungspause von mindestens 7 Tagen einhalten und Ihnen nach Behandlungsbeginn zumindest für die erste Woche nur ½ Filmtablette Cypromin® 20 mg verordnen.

Es ist wichtig, nicht ohne Anraten des Arztes die Behandlung abzubrechen oder die Dosis zu ändern.

Wenn Sie eine größere Menge von Cypromin® 20 mg Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten,

informieren Sie sofort Ihren Arzt, damit er entscheiden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Zeichen einer Überdosierung sind Verwirrtheit, Übererregung bis zu Krampfanfällen des Gehirns, Bewusstseinseintrübungen bis zur Bewusstlosigkeit, dabei Fieberzustände, Beeinträchtigung der Atemfunktion (bis zum Atemstillstand) und des Herz-Kreislauf-Systems (schwere Blutdruckschwankungen, unregelmäßige Herzschlagfolge) sowie der Muskulatur (schwere Muskelkrämpfe).

Unter Umständen können die Zeichen einer Überdosierung erst mehrere Stunden nach Einnahme der Tabletten bei Ihnen auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Holen Sie die vergessene Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt, wie verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten abbrechen,

können Absetzerscheinungen wie Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Benommenheit oder Delirium auftreten. Vermeiden Sie es, eine längerfristige hochdosierte Therapie mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten plötzlich abzusetzen. Beenden Sie die Therapie immer unter ärztlicher Kontrolle, indem Sie die Dosis langsam verringern. Teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, wenn nach einer Dosisverringerung oder nach dem Absetzen von Cypromin® 20 mg Filmtabletten solche Absetzerscheinungen auftreten. Vielleicht müssen Sie die zuletzt eingenommene Dosis erneut einnehmen und diese dann in kleineren Schritten verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen auf die Sie achten sollten und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind

Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen sie Cypromin® 20 mg Filmtabletten nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst sofort auf.

Bei Auftreten einer abnorm gehobenen oder reizbaren Stimmung (manische Verstimmung) sind Cypromin® 20 mg Filmtabletten sofort abzusetzen.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Mit folgenden Nebenwirkungen ist, besonders zu Beginn der Behandlung, sehr häufig zu rechnen: Schlafstörungen, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen.

Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems

Selten: Blutarmut (Anämien), verminderte Anzahl verschiedener im Blut vorkommender Zellen

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig: Angstzustände, motorische Unruhe, Unruhe Selten: psychische Abhängigkeit

Selten/sehr selten: Trugwahrnehmungen (Halluzinationen), Verwirrtheit Nicht bekannt: suizidale Gedanken, suizidales Verhalten*

* Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Cypromin® 20 mg Filmtabletten oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten ist erforderlich“).

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Schlafstörungen

Häufig: Schwindelgefühl, Mundtrockenheit, Müdigkeit Selten: Krampfanfälle des Gehirns

Selten/sehr selten: Nervenschmerzen (Polyneuropathien)

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Zittern, Schläfrigkeit und Benommenheit geführt hat.

Erkrankungen des Ohrs und Innenohrs

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Ohrensausen (Tinnitus) geführt hat.

Herzerkrankungen

Häufig: Herzklopfen

Gefäßerkrankungen

Sehr häufig: Blutdruckabfall beim Aufstehen, niedriger Blutdruck Häufig: hoher Blutdruck (Hypertonie) bis hin zu

Gelegentlich: starken Blutdrucksteigerungen (hypertensiven Krisen), die mit schnellem Pulsschlag bzw. Herzjagen, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen (insbesondere Hinterhauptkopfschmerzen), Nackensteifigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Lichtscheu einhergehen können.

Sie können in Einzelfällen, insbesondere bei Nichtbeachtung der diätetischen Auflagen und bei medikamentösen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, zu Blutungen in die Schädelhöhle (intrakranielle Blutungen) führen (siehe 2. „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cypromin® 20 mg Filmtabletten ist erforderlich“ unter „Einnahme von Cypromin® 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol“ oder „Einnahme von Cypromin®

20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Selten: Schwellungen durch Einlagerung von Gewebeflüssigkeit (Ödeme)

Augenerkrankungen

Selten/sehr selten: verschwommenes Sehen

Erkrankungen des Verdauungstraktes

Selten: Verstopfung, Durchfall

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Übelkeit mit und ohne Erbrechen sowie unspezifischen Magen-Darm-Beschwerden geführt hat.

Leber- und Gallenerkrankungen

Selten/sehr selten: Leberfunktionsstörungen, Anstieg der Aktivität von Leberenzymen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Selten: Schwitzen

Selten/sehr selten: allergische Hautausschläge

Sehr selten: Haarausfall

Bewegungsapparat: Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Selten: Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen Selten/sehr selten: Gelenkschmerzen

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Muskelzuckungen geführt hat.

Erkrankungen der Nieren- und Harnwege

Sehr selten: vermehrte Ausschüttung des den Wasserhaushalt regulierenden Hormons ADH, mit verminderter Harnbildung als Folge

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Störungen des Wasserlassens geführt hat.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüsen

Selten: Orgasmusstörungen, Potenzstörungen, Störungen der Fähigkeit zum Samenerguss

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Schwäche Selten/sehr selten: Erhöhung der Körpertemperatur

Es liegen Berichte vor, dass Tranylcypromin bei Patienten zu Brustschmerzen, Kälteempfindungen und Erschöpfungszuständen geführt hat.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/der Blisterpackung nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Cypromin® 20 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist: Tranylcypromin 1 Filmtablette enthält 20 mg Tranylcypromin als Tranylcyprominsulfat.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Titandioxid, Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid (E-172), Eisen(II,III)-oxid (E-172), Indigocarmin Aluminiumsalz (E-132)

Wie Cypromin® 20 mg aussieht und Inhalt der Packung

Cypromin® 20 mg Filmtabletten sind grüne, runde, mit Bruchkerbe versehene Snap-Tab- Filmtabletten. Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Cypromin® 20 mg ist in Blisterpackungen zu 20, 30, 45, 50, 60, 90 oder 100 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Aristo Pharma GmbH

Wallenroder Straße 8 – 10

13435 Berlin

Deutschland

Tel.: +49 30 71094-4200

Fax: +49 30 71094-4250

Hersteller

Pharma Wernigerode GmbH

Dornbergsweg 35

38855 Wernigerode

Deutschland

Tel.: +49 3943 554-0

Fax: +49 3943 554-1823

Z.Nr.: 135394

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2016.

Anhang

Beachten Sie bitte folgenden Hinweis: Nehmen Sie zu einer Mahlzeit maximal nur ein Nahrungsmittel ein, das in geringen Mengen erlaubt ist.

 

verboten

in geringen Mengen

erlaubt

 

 

erlaubt

 

 

salzlakengereifter

halbfester (kurz und

frische Rohmilch (4 °C,

Milch und

Hartkäse (z. B.

kalt aufbewahrt)

48 h Verbrauchsfrist ab

Emmentaler Käse,

Schnittkäse aus

Hof)

Milchprodukte

Bergkäse, Parmesan

pasteurisierter Milch

Trinkmilch, pasteurisiert

 

und ähnliche Schnitt-

(z. B. Gouda, Chester,

(4 °C, 48 h haltbar ab

 

und Reibekäse aus

Edamer) jeweils 1

Molkerei, entspricht

 

Rohmilch)

Scheibe zu 20 g

dem Verfalldatum)

 

Edelschimmelkäse,

Mozzarella oder Feta-

H-Milch, UHT-Milch

 

z. B. Roquefort,

artiger Käse jeweils

und daraus hergestellte

 

Camembert und

aus pasteurisierter

Mischmilcherzeugnisse

 

ähnliche Sorten

Milch mit

(Frucht-, Vanille-,

 

Käse mit Schmie-

Kuhmilchanteil bis

Schokomilch u. ä.)

 

rebildung, z. B.

20 g

Butter, Sahne, saure

 

Limburger, Butterkäse,

Joghurt, Kefir und ihre

Sahne, Buttermilch,

 

Rotschmierekäse,

Zubereitungen ca. 100

Kaffeesahne, Quark,

 

Harzer Käse,

ml

Frischkäse und

 

Handkäse

Vanille- und Fruchteis

Zubereitungen mit

 

 

je 1 Kugel

Kräutern, Gemüse u. ä.

 

 

 

Schmelzkäse

 

Rinder- und Geflü-

Schweineleber ma-

frisches Fleisch aller

Fleisch und

gelleber

ximal 100 g

schlachtbaren

Nieren aller Schlacht-

frische Knacker

Haussäugetiere und

Fleischprodukte

und Wildtiere

maximal 100 g (noch

Wild incl. Zungen und

 

Suppen- und Brüh-

weich!)

Herzen

 

würfel

Teewurst, Mettwurst,

frisches Geflügelfleisch

 

handelsübliche

feine Braunschweiger

und Gefrierware

 

Fertigsoßen

bis 50 g

Fleischkonserven,

 

Wildfleisch mit starker

 

Frühstücksfleisch,

 

Alterung und strengem

 

Corned Beef,

 

Geruch

 

Fleisch-Soße-Konserven

 

hart ausgereifte Salami

 

Fleischpasteten und

 

u. ä. Rohwürste,

 

Bratenaufschnitt

 

besonders mit

 

Brühe, gekörnte Brühe

 

Edelschimmelbelag

 

Brühwurst aller Sorten,

 

 

 

z. B. Wiener,

 

 

 

Bockwurst,

 

 

 

Bierschinken, Mor-

 

 

 

tadella, Jagdwurst u. ä.

 

 

 

Kochwurst, z. B.

 

 

 

Sülzwürste, Le-

 

 

 

berwürste, Blutwürste

 

 

 

Kassler, Pökelfleisch,

 

 

 

Pökelzunge, Schinken

 

 

 

und Speck

 

Salzhering, Matjes-

saure Heringe,

frischer Fisch

Fisch und

 

hering, Salzsardinen,

 

Rollmops bis 100 g

(Eislagerung!)

 

Anchovis, Kaviar und

Heringshappen in

Gefrierfisch

Fischprodukte

 

verwandte

 

Mayonnaise oder

Fischstäbchen oder -

 

 

salzkonservierte rohe

 

Gelee bis 100 g

filets, gefroren

 

 

Produkte

Thunfischkonserven

heiß geräucherter Fisch

 

kalt geräucherter Fisch

 

bis 50 g

(Bückling,

 

 

(z. B. Lachshering,

 

 

Räuchermakrele,

 

 

Lachsmakrele u. ä.)

 

 

Sprotten, Heilbutt,

 

Trockenfisch,

 

 

Rotbarsch, Dorsch u.a.)

 

 

Stockfisch, Klippfisch

 

 

frische Langusten,

 

Dorschleber

 

 

Austern und Krebse

 

Kalmare

 

 

Fischvollkonserven aus

 

 

(Tintenfische)

 

 

Sardinen und Heringen

 

Fischsoßen, asiatische

 

 

(z. B. Ölsardinen,

 

 

Soßen

 

 

Hering in Tomate, Öl

 

 

 

 

 

oder Sahnesoßen u. ä.)

 

Soleier

 

 

frische Eier, Eipulver

Eier und

 

 

 

 

 

Eiprodukte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marmite,

 

handelsübliche

Backhefe, Hefegebäck

Hefe und

 

Hefeextrakte, Hefe-

 

Fertigsoßen und Soßen

handelsübliche

 

hydrolysate

 

u. ä. aus Großküchen

Fertigsuppen mit sehr

Hefeprodukte

 

(Hefeextrakte sind in

 

mit geringem Anteil

geringem Anteil von

 

 

handelsüblichen

 

Hefeextrakt (< 10 %)*

Hefeextrakt (< 2 %) als

 

 

Fertigsoßen enthalten

 

bis 50 ml Soße

Würzbestandteil in der

 

 

und werden in

 

handelsübliche Pulver

Trockensubstanz

 

 

Großküchen zum

 

zur Herstellung von

 

 

 

Abrunden von Soßen,

 

Soßen mit geringem

 

 

 

Eintöpfen und

 

Anteil Hefeextrakt

 

 

 

Bratenfonds

 

(< 10 %)* bis 20 g

 

 

 

verwendet)

 

Pulver

 

 

 

 

handelsübliche

 

 

 

 

 

Fertiggerichte mit

 

 

 

 

 

geringem Anteil

 

 

 

 

 

Hefeextrakt (< 10 %)*

 

 

 

 

 

in der Soße bis 50 ml

 

 

 

 

 

Soße

 

 

Gerstenkeimlinge

 

 

Weizenkeimlinge

Getreide und

 

(Malz)

 

 

Körner, Flocken, Mehle,

 

 

 

 

Grieße und Graupen von

Getreideprodukte

 

 

 

 

Weizen, Roggen, Hafer,

 

 

 

 

 

Gerste, Mais, Reis,

 

 

 

 

 

Buchweizen, Hirse

 

 

 

 

 

Nudeln

 

 

 

 

 

Brot, Brötchen, Kuchen

 

reife braune Bohnen

 

Erbsen, Linsen

Hülsenfrüchte

(z. B. Kidneybohnen),

 

grüne, unreife Bohnen in

Puffbohnen (auch

 

der Schote

 

Pferdebohnen oder

 

Sojabohnen, Soja-

 

Saubohnen), weiße

 

keimlinge

 

Bohnen

 

Sojamilch

 

Bohnenkeimlinge

 

 

 

asiatische Sojasoßen,

 

 

 

gereifte Tofuprodukte

 

 

 

u. ä.

 

 

 

Bitterschokolade in

Pralinen mit Sahne-,

Trinkkakao, Trink-

Kakao und

massiven Tafeln oder

Frucht- oder

schokolade, Cappuccino

in Figuren

Marzipanfüllungen bis

Kuvertüre auf

Kakaoerzeugnisse

Cognacbohnen,

20 g

Backwaren

 

Likörpralinen,

Haselnussnougat bis

 

 

Kakaolikör

20 g

 

 

Schoko- und

Marzipan bis 20 g

 

 

Nougateis

Milchschokolade bis

 

 

 

20 g und Schokoriegel

 

 

 

mit Milch-, Sahne-

 

 

 

oder Marzipanfüllung

 

 

 

bis 50 g (auch als

 

 

 

weiße Schokolade)

 

 

 

Müsliriegel mit

 

 

 

Schokoüberzug bis

 

 

 

20 g

 

 

 

Schokolade mit ganzen

 

 

 

Haselnüssen,

 

 

 

Cashewnüssen oder

 

 

 

Mandeln bis 20 g

 

 

hochreife Bananen,

schwarze Johan-

Äpfel, Ananas, Kir-

Obst

Birnen und Avocados,

nisbeeren bis 50 g,

schen, gelbe und blaue

rote Pflaumen, Feigen

rote Trauben bis 250 g,

Pflaumen, Erdbeeren,

 

Rumtopf

½ nicht hochreife

Johannis- und Stachel-

 

 

Banane, Birne oder

beeren, Blau- oder

 

 

Avocado

Heidelbeeren,

 

 

getrocknete Früchte bis

Preiselbeeren,

 

 

20 g

Rhabarber, Zitronen,

 

 

 

Mangos, Grapefruit,

 

 

 

Orangen, Mandarinen,

 

 

 

Pfirsiche, Aprikosen,

 

 

 

helle Trauben

 

Rohes Sauerkraut

Pasteurisiertes

Kartoffeln, Möhren,

Gemüse und

Rohe Salzgurken,

Weinsauerkraut bis

Rot-, Weiß- und

Gewürzgurken aus

100 g

Wirsingkohl, Rosenkohl,

Gemüseprodukte

dem Fass

Pasteurisierte Ge-

Brokkoli, Blumenkohl,

 

Mixed Pickles, sauer

würzgurken bis 100 g

Schwarzwurzeln,

 

eingelegte Pilze

Karotten (d.h.

Sellerie, Zwiebel,

 

 

Jungmöhren, meist

Porree, Gurken,

 

 

kürzer und mit Laub)

Tomaten, Paprika,

 

 

bis 20 g

Knoblauch, Speisepilze,

 

 

 

Fenchel, Spargel,

 

 

 

Zucchini, rote Bete

 

 

 

(frisch oder

 

 

 

vakuumverpackt),

 

 

 

Salate, frische Kräuter

 

Walnuss

Haselnuss-Nougat bis

Kokosnuss, Haselnuss,

Nüsse und

Walnuss- oder

20 g

Erdnuss, Cashewnuss,

undeklarierter Nougat

 

Paranuss, süße Mandeln

Nussprodukte

 

 

Haselnussmus und -

 

 

 

paste

 

 

 

Haselnussmarzipan

 

Säfte mit hohem

Handelsübliche

handelsübliche

Getränke

Birnen-, Bananen-

Orangensäfte bis

alkoholfreie Säfte mit

oder Pflaumenanteil

100 ml

keinem oder geringem

 

handelsübliche

 

Anteil an Zitrusfrüchten,

 

Pampelmusensäfte

 

Birne, Banane oder

 

Nektare aus Zitrus-

 

Pflaume (z. B. Moste,

 

früchten

 

Limonaden,

 

alkoholische Getränke,

 

Multivitaminsäfte)

 

z. B. Bier, Wein, Sekt,

 

frisch gepresste

 

Cognac, Liköre, Wein-

 

Zitrussäfte

 

brände, Whiskey, Rum

 

Selters, Kaffee, Cola,

 

u. ä. (Bier und Wein

 

Kräutertees, schwarzer

 

auch in alkoholfreier

 

Tee, Früchtetee, Malz-

 

Form)

 

kaffee

 

 

 

Honig,

Sonstige

 

 

Zuckerrübensirup

 

 

Essig, Senf

Lebensmittel

 

 

 

 

 

 

 

* Recherchen ergaben, dass der Anteil von Hefeextrakt in diesen Produkten üblicherweise viel geringer als 10% ist. Bitte erkundigen Sie sich auch beim Hersteller der Fertiggerichte/Fertigsoßen.

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