Fraxiparin 9.500 I.E./ml Injektionslösung

Abbildung Fraxiparin 9.500 I.E./ml Injektionslösung
Wirkstoff(e) Nadroparin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Aspen Pharma Trading Limited
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.11.2019
ATC Code B01AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

Aspen Pharma Trading Limited

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Fraxiparin - Fertigspritzen Nadroparin Mylan √Ėsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

aufgrund einer akuten Erkrankung immobilisiert sind oder auf der Intensivstation liegen.

Zur Behandlung instabiler Erkrankungen der Herzkranzgefäße (bestimmte Formen der

Angina pectoris und des Herzinfarkts)

  • Zur Verh√ľtung der Gerinnselbildung w√§hrend der Blutw√§sche (H√§modialyse, H√§mofiltration).

Fraxiparin ist ein Arzneimittel, das hilft, die Bildung von Blutpfropfen (Thrombosen) in den Blutgefäßen zu verhindern oder bereits bestehende Blutpfropfen aufzulösen. Diese Art von Arzneimittel nennt man antithrombotische Arzneimittel.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

FRAXIPARIN darf nicht angewendet werden

wenn Sie allergisch gegen Nadroparin-Calcium, Benzylalkohol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

  • wenn Sie allergisch auf Heparin reagieren;
  • wenn Sie einen Abfall der Zahl der Blutpl√§ttchen (Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) nach einer Behandlung mit Heparin oder Nadroparin-Calcium haben oder fr√ľher einmal hatten;
  • wenn Sie √ľberm√§√üig bluten;
  • wenn Sie einen durch Blutungen ausgel√∂sten Gehirnschlag hatten;
  • bei Hirnerweichung;
  • wenn Sie an einer Blutung im Sch√§delinneren leiden;
  • bei Operationen an Gehirn, R√ľckenmark oder Auge;
  • wenn Sie an bestimmten Augenerkrankungen (proliferative Retinopathia diabetica) leiden;
  • wenn Sie an einer Krankheit leiden, die Blutungen ausl√∂sen kann, z.B. Magengeschw√ľr; Blutungen im Magen- Darm-Trakt
  • bei Blutungen in der Lunge, aktiver Tuberkulose;
  • bei Blutungen der Niere;

- bei Nierenversagen wenn Sie Nadroparin zur Therapie thromboembolischer

Prozesse und instabiler Koronargef√§√üerkrankungen (instabile Angina und Non Q-wave‚ÄďInfarkt)
erhalten;  
  • bei unkontrolliertem, schweren Bluthochdruck;
  • bei Leberversagen
  • bei akuter Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse;
  • bei akuter Entz√ľndung des Herzens (Endocarditis);
  • bei drohender Fehlgeburt.
  • bei Blutungen oder vergr√∂√üertem Risiko f√ľr Blutungen in Verbindung mit St√∂rungen der Blutstillung, au√üer bei verbreiteter Gerinnung innerhalb der Gef√§√üe, die nicht durch Heparin induziert ist.
  • bei Erkrankungen der Organe die bluten k√∂nnen (z.B. Magengeschw√ľr)
  • bei bestimmten (h√§morrhagischen) Schlaganf√§llen
  • Eine Lokal- oder Regionalan√§sthesie (Verabreichung eines Arzneimittels zur Linderung von Schmerzen und Empfindungen w√§hrend einer Operation) bei geplanten Operationen ist bei gleichzeitiger Verabreichung einer Behandlung mit niedermolekularem Heparin kontraindiziert.
  • bei Kindern unter 3 Jahren, da die Durchstechflasche Benzylalkohol enth√§lt

Sonstiger Bestandteil:

Fraxiparin enthält 9 mg Benzylalkohol pro 1 ml.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie FRAXIPARIN anwenden.

  • wenn Sie einen Abfall der Zahl der Blutpl√§ttchen (Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind) haben oder nach einer Behandlung mit Heparin hatten;
  • wenn sich Blutpfropfen (Thrombosen) verschlechtern oder bilden;
  • wenn bei Ihnen ein schweres Leber- oder Nierenleiden besteht;
  • bei hohem Blutdruck,
  • wenn Sie ein Magengeschw√ľr oder andere Organsch√§den mit Blutungsneigung hatten;
  • bei einer Gef√§√üerkrankung der Netzhaut;
  • nach k√ľrzlich erfolgten Operationen an Gehirn, R√ľckenmark oder Auge;
  • wenn bei Ihnen eine Operation mit Kreuzstich (Epidural- oder Spinalpunktur) geplant ist; Sie sollten sofort einen Arzt informieren wenn Sie danach eines der folgenden Anzeichen beobachten: R√ľckenschmerzen, sensorische und motorische Einschr√§nkungen (Taubheit und Schw√§che in den unteren Gliedma√üen), Funktionsst√∂rungen von Darm und/oder Blase.
  • wenn bei Ihnen bestimmte Risikofaktoren f√ľr eine Hyperkali√§mie (zuviel Kalium im Blut) bestehen (z.B. Diabetes mellitus, chronisches Nierenversagen, stoffwechselbedingte St√∂rung des S√§ure-Basen-Haushalts mit einem Abfall des Blut-pH-Werts, gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die den Kaliumspiegel erh√∂hen);
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (siehe auch
    ‚ÄěAnwendung von Fraxiparin zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Beschwerden, auf die Sie achten sollten

Fraxiparin kann schon bestehende Beschwerden verst√§rken oder schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen. Achten Sie bitte auf bestimmte Beschwerden, w√§hrend Sie Fraxiparin nehmen um jegliches Risiko zu mindern. Siehe dazu: ‚ÄěBeschwerden, auf die Sie achten m√ľssen‚Äú in Abschnitt 4.

Was ist bei einer Behandlung mit FRAXIPARIN noch zu beachten?

Sorgf√§ltige Kontrolluntersuchungen m√ľssen gemacht werden, wenn ein ‚ÄěKreuzstich‚Äú oder die Entnahme von Fl√ľssigkeit aus dem R√ľckenmark geplant sind (Lumbalpunktion), da Fraxiparin eine Blutung ins R√ľckenmark an der Einstichstelle verursachen kann.

Regelmäßige Blutuntersuchungen sind notwendig, da:

o in seltenen Fällen Fraxiparin einen Abfall der Zahl der Blutplättchen verursacht

  1. Fraxiparin den Kaliumgehalt des Blutes ansteigen lassen kann. Blutuntersuchengen sind besonders wichtig, wenn Sie an Diabetes oder schwerwiegender Nierenunterfunktion leiden oder wenn Sie andere Arzneimittel nehmen, die den Kaliumgehalt beeinflussen.

Kinder und Jugendliche

Zur Anwendung von Fraxiparin bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre liegen keine ausreichenden klinischen Erfahrungen vor. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird deshalb nicht empfohlen.

Fraxiparin darf wegen des Gehalts an Benzylalkohol nicht bei Neugeborenen, insbesondere bei unreifen Neugeborenen, angewendet werden.

Anwendung von FRAXIPARIN zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden. Andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen (‚Äěblutverd√ľnnende Arzneimittel‚Äú) d√ľrfen nicht gemeinsam mit Fraxiparin genommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hat Sie Ihnen verschrieben.

Die gleichzeitige Gabe von

  • Acetylsalicyls√§ure (oder anderen Salicylaten)
  • Nicht-steroidalen Antirheumatika (entz√ľndungs- und schmerzhemmende Arzneistoffe, wie z.B. Indometacin, Phenylbutazon)
  • Blutpl√§ttchenfunktionshemmern
  • Blutverd√ľnnungsmitteln zum Einnehmen (Vitamin-K-Antagonisten),
  • Dipyridamol (blutgef√§√üerweiterndes Mittel),
  • Dextranen (bestimmte Plasmaersatzmittel),
  • Glukocorticosteroide (bestimmte Hormone der Nebenniere),
  • Sulfinpyrazon, Probenecid (Arzneimittel gegen erh√∂hte Harns√§urespiegel),
  • Etacryns√§ure intraven√∂s (Entw√§sserungsmittel),
  • Penicillin intraven√∂s,
  • und Cytostatika

kann zu einer Wirkungsverst√§rkung von Fraxiparin und zu einem erh√∂hten Blutungsrisiko f√ľhren. Wenn eine Kombination mit den genannten Arzneimitteln erforderlich ist, muss Ihr Arzt h√§ufiger Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren.

Manche Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Nadroparin-Calcium abschw√§chen: Digitalispr√§parate, die bei Herzkrankheiten verordnet werden; Tetrazykline, die bei manchen Infektionen und gelegentlich bei der Aknetherapie eingesetzt werden; Antihistaminika, die gegen Allergien wirken; Vitamin C, Doxorubicin. Auch √ľberm√§√üiger Nikotingenuss schw√§cht die Wirkung ab.

Andere Arzneimittel können in ihrer Wirkung verstärkt werden, vor allem solche, die bei Epilepsie (Phenytoin, Benzodiazepine) oder bei Herzerkrankungen (Chinidin, Propranolol) eingesetzt werden.

Basisch reagierende Arzneimittel (z.B. Chinin, trizyklische Antidepressiva) können in ihrer Wirkung abgeschwächt werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es gibt nur eingeschr√§nkte Informationen √ľber die Sicherheit von Fraxiparin bei schwangeren Frauen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird den Nutzen f√ľr Sie gegen das Risiko f√ľr das ungeborene Kind abw√§gen.

Es wird nicht empfohlen, w√§hrend der Behandlung zu stillen. Es ist nicht bekannt ob die Inhaltstoffe von Fraxiparin in die Muttermilch √ľbergehen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

FRAXIPARIN enthält Benzylalkohol

Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und allergische Reaktionen hervorrufen.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Fraxiparin wird unter die Haut (subkutane Anwendung) in eine Hautfalte der unteren Bauchwand gespritzt. Bei der Behandlung von bestimmten Herzinfarkten kann Ihnen Ihr Arzt die erste Dosis in die Vene verabreichen (intravenöse Anwendung). Bei einer Hämodialyse und Hämofiltration kann Ihr Arzt FRAXIPARIN in eine Arterie verabreichen (intraarterielle Anwendung).

Spritzen Sie Fraxiparin nicht in den Muskel!

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Fraxiparin wird f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Dosierung vorliegen.

√Ąltere Menschen

F√ľr √§ltere Patienten mit normaler Nierenfunktion ist in den meisten F√§llen keine Dosisanpassung notwendig.

Es wird empfohlen, die Nierenfunktion vor der Anwendung zu pr√ľfen (siehe unten, Dosierung bei beeintr√§chtigter Nierenfunktion).

Bei √§lteren Hochrisikopatienten, die Fraxiparin zur Verh√ľtung von Thrombosen und Lungenembolien erhalten und aufgrund einer akuten Erkrankung immobilisiert sind oder die auf der Intensivstation liegen, wird der Arzt m√∂glicherweise eine geringere Dosis Fraxiparin als √ľblich verschreiben.

Dosierung bei beeinträchtigter Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion wird der Arzt m√∂glicherweise eine geringere Dosis Fraxiparin verschreiben. Bei Nierenversagen, wenn Sie Nadroparin zur Therapie thromboembolischer Prozesse und instabiler Koronargef√§√üerkrankungen (instabile Angina und Non Q-wave‚ÄďInfarkt) erhalten, darf Fraxiparin nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von FRAXIPARIN angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie irrt√ľmlich zu viel Fraxiparin angewendet haben, kann ein erh√∂htes Blutungsrisiko bestehen.

Kontaktieren Sie unverz√ľglich einen Arzt oder gehen Sie unverz√ľglich in das n√§chstgelegene Krankenhaus.

Anzeichen der √úberdosierung

Das auffälligste Zeichen einer Überdosierung ist im Allgemeinen eine Haut- oder Schleimhautblutung, z.B. können blaue Flecken, Nasenbluten, Blut im Harn oder im Stuhl auftreten.

Wenn Sie die Anwendung von FRAXIPARIN vergessen haben

Injizieren Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Injizieren Sie die vergessene Dosis sobald Sie daran denken, ist die n√§chste Anwendung bald f√§llig, warten Sie auf diese. Auf keinen Fall d√ľrfen Sie deshalb 2 Injektionen hintereinander durchf√ľhren.

- Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Wenn Sie die Anwendung von FRAXIPARIN abbrechen

Nehmen Sie Fraxiparin so lange, wie es Ihr Arzt angibt. Hören Sie nicht auf, Fraxiparin anzuwenden, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Wenn Sie vor der Zeit mit Fraxiparin aufhören, kann es sein, dass sich der Blutpfropfen nicht vollständig aufgelöst hat bzw. es besteht das Risiko, dass sich ein neuer Blutpfropfen in der Beinvene oder in der Lunge bildet.

- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt wenn Sie die Anwendung von Fraxiparin beenden möchten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beschwerden, auf die Sie achten m√ľssen.

Allergische Reaktionen: Diese treten bei der Anwendung von Fraxiparin selten auf. Die Anzeichen sind:

o erhöhte und juckende Hautrötungen (Nesselausschlag)

  1. Schwellungen, manchmal im Gesicht oder Mund (Angioödem), die Schwierigkeiten beim Atmen verursachen

Beschädigungen der Haut an der Injektionsstelle.

Gehen Sie sofort zum Arzt und wenden Sie Fraxiparin nicht mehr an.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Blutungen
  • kleine Blutgerinnsel unter der Haut an der Einstichstelle

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Irritationen an der Einstichstelle
  • Offene oder versteckte Blutungskomplikationen (insbesondere an Haut, Schleimh√§uten, Wunden sowie im Bereich des Magen-Darm- und Urogenitaltraktes), die zu Blutarmut (h√§morrhagische An√§mie) f√ľhren k√∂nnen

Häufige Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen:

  • die Leber funktioniert nicht so gut wie sie sollte (Vermehrung der Leberenzyme im Blut)
  • Anstieg der Kalium-Konzentration im Blutserum

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen), die sich bei Blutuntersuchungen zeigen:

Leichte, vor√ľbergehende Verminderung der Zahl der Blutpl√§ttchen (Blutzellen, die f√ľr die Blutgerinnung notwendig sind) (Thrombozytopenie Typ I)

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Hautausschlag, Hautr√∂tung (Erythem), Juckreiz
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Hautsch√§den (Hautnekrosen) an der Einstichstelle
  • Kalziumablagerungen an der Einstichstelle (Kalzinose), insbesondere bei

Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung

  • Allergische Reaktionen mit Symptomen wie √úbelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg, Kopfschmerzen, Nesselsucht (Urtikaria), Hautjucken (Pruritus), Atemnot (Dyspnoe), Verkrampfung der oberen Luftwege (Bronchospasmus), Blutdruckabfall
  • Anaphylaktoide Reaktionen, anaphylaktischer Schock, Angio√∂dem

Seltene Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen:

Schwere Verminderung der Zahl der Blutplättchen inklusive Heparin-bedingtem

Abfall der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie Typ II)

  • Vermehrung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytose)
  • Vermehrung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie)
  • Vor√ľbergehender Aldosteronmangel (Hypoaldosteronismus)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (einschlie√ülich Hautreaktionen)
  • Besch√§digungen der Haut an der Einstichstelle
  • andauernde, schmerzhafte Erektion (Priapismus)

Gehen Sie in diesem Fall sofort zum Arzt oder in ein Krankenhaus. Eine Behandlung zur Vermeidung schwerwiegender Komplikationen könnte notwendig sein.

Sehr seltene Nebenwirkungen, die sich bei Blutuntersuchungen zeigen:

  • Reversible Erh√∂hung des Kaliumgehaltes im Blut in Verbindung mit vor√ľbergehendem Aldosteronmangel
  • Anstieg der Zahl an Thrombozyten (Thrombozyth√§mie) √ľber 1.000.000/mm3, haupts√§chlich postoperativ beobachtet

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dies Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Fraxiparin bei Tr√ľbungen oder Verf√§rbungen der L√∂sung nicht verwenden.

Nur klare Injektionslösungen verwenden.

Nach Anbruch des Beh√§ltnisses ist die Injektionsl√∂sung 28 Tage bei Lagerung unter 25¬įC haltbar.

Fraxiparin darf nicht mit anderen Präparaten gemischt werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was FRAXIPARIN enthält

Der Wirkstoff ist:

Nadroparin-Calcium 1,0 ml Injektionslösung enthält 9.500 I.E. anti-Xa Nadroparin-Calcium (entsprechend 95 bis 130 I.E. anti-Xa/mg).

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Benzylalkohol, Calciumhydroxid/Salzs√§ure 10 % (zur pH-Einstellung), Wasser f√ľr Injektionszwecke.
    Fraxiparin enthält 9 mg Benzylalkohol pro 1 ml.

Wie FRAXIPARIN aussieht und Inhalt der Packung

Fraxiparin besteht aus einer Glasflasche mit einer klaren bis schwach opalisierenden, farblosen oder etwas gelblichen Lösung. Die Durchstechflasche ist mit einem entnahmesicheren Verschluss versehen.

Fraxiparin ist als Originalpackung mit 10 Durchstechflaschen zu je 5 ml Injektionslösung und mit 10 Durchstechflaschen zu je 15 ml Injektionslösung sowie als Klinikpackung mit 100 Durchstechflaschen zu je 2 ml Injektionslösung (10 x 10 x 2 ml), mit 100 Durchstechflaschen zu je 5 ml Injektionslösung (10 x 10 x 5 ml) und mit 100 Durchstechflaschen zu je 15 ml Injektionslösung (10 x 10 x 15 ml) erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Aspen Pharma Trading Limited, 3016 Lake Drive, Citywest Business Campus, Dublin 24, Irland Tel: 0800 589 3218

Hersteller:

Aspen Notre Dame De Bondeville, 1, rue de l’Abbaye, 76960 Notre Dame de Bondeville, Frankreich

Z.Nr.:

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2019.

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Wirkstoff(e) Nadroparin
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Hersteller Aspen Pharma Trading Limited
Suchtgift Nein
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Zulassungsdatum 13.11.2019
ATC Code B01AB06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden