Lovastatin Hexal 20 mg - Tabletten

Lovastatin Hexal 20 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Lovastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.02.2003
ATC Code C10AA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Zulassungsinhaber

Hexal Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lovastatin ist ein Arzneimittel, das den Cholesterinspiegel im Blut senkt.

Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die HMG-CoA-Reduktase-Hemmer genannt werden.

Ihr Arzt hat Ihnen Lovastatin Hexal verschrieben, um Ihren Cholesterinspiegel im Blut zu senken, nachdem eine fettarme Diät und Veränderungen des Lebensstils allein nicht ausreichend gewirkt haben.

Bei Patienten mit erhöhten Cholesterinwerten im Blut, verhindert Lovastatin das Fortschreiten einer koronaren Arteriosklerose.

Während der Behandlung mit Lovastatin Hexal sollten Sie weiterhin eine cholesterinsenkende Diät einhalten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lovastatin Hexal darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Lovastatin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie eine aktive Lebererkrankung, eine Gallenstauung (Cholestase) oder unerkl√§rliche st√§ndig erh√∂hte Leberwerte (Transaminasen) haben
  • wenn Sie schwanger sind oder gerade schwanger werden wollen
  • wenn Sie stillen
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Lovastatin Hexal zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)
    • Itraconazol oder Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
    • Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin (Antibiotika)
    • HIV-Protease-Hemmer (Arzneimittel gegen HIV-Infektionen)
  • das Antidepressivum Nefazodon

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lovastatin Hexal einnehmen. In folgenden ällen ist das Risiko, eine Muskelerkrankung zu entwickeln, erhöht:

  • wenn Sie √ľber 70 Jahre alt sind
  • wenn Sie an Niereninsuffizienz leiden
  • wenn Sie an einer unbehandelten Schilddr√ľsen-Unterfunktion leiden
  • wenn jemand aus Ihrer Familie oder Sie selbst schon einmal an einer Muskelerkrankung gelitten haben (dazu z√§hlt auch eine Muskelerkrankung w√§hrend der Einnahme eines Fibrats oder Statins)
  • wenn Sie gro√üe Mengen Alkohol trinken

Falls eine dieser Situationen auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und m√∂glicherweise w√§hrend Ihrer Therapie eine Blutuntersuchung durchf√ľhren m√ľssen, um bei Ihnen die Gefahr muskelbedingter Nebenwirkungen absch√§tzen zu k√∂nnen.

Wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Lovastatin Hexal Muskelschmerzen, Empfindlichkeit der Muskulatur, Muskelschw√§che oder Muskelkr√§mpfe auftreten, insbesondere bei gleichzeitigem allgemeinem Krankheitsgef√ľhl oder Fieber, m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Lovastatin Hexal einnehmen:

  • wenn Sie Fusidins√§ure, ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen, einnehmen oder w√§hrend der letzten 7 Tage oral eingenommen bzw. als Injektion verabreicht bekommen haben. Die Kombination von Fusidins√§ure und Lovastatin kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) f√ľhren.
  • wenn Sie gleichzeitig
    • Arzneimittel, die das Immunsystem unterdr√ľcken (z. B. Ciclosporin)
    • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Angina pectoris, die Verapamil enthalten
    • Amiodaron, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen,
    • Arzneimittel, die den Cholesterinspiegel im Blut senken, einschlie√ülich der Fibrins√§ure-Derivate (z. B. Gemfibrozil) und Nicotins√§ure
      einnehmen.
      Diese Arzneimittel und Lovastatin beeinflussen sich gegenseitig, sie k√∂nnen unerw√ľnschte Muskelreaktionen verst√§rken (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Lovastatin Hexal zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

In folgenden ällen kann bei Ihnen die Gefahr von Leberproblemen erhöht sein:

  • wenn Sie eine Lebererkrankung in der Vorgeschichte haben
  • wenn Sie gro√üe Mengen Alkohol trinken
  • wenn Sie Lovastatin in Dosen von 40 mg/Tag oder mehr erhalten

Normalerweise werden vor Beginn der Behandlung mit Lovastatin Hexal und in regelm√§√üigen Abst√§nden w√§hrend der Behandlung Untersuchungen der Leberfunktion durchgef√ľhrt, um m√∂gliche unerw√ľnschte Wirkungen festzustellen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen:

  • Atemnot
  • trockener Husten
  • Verschlechterung des Allgemeinbefindens (Erm√ľdung, Gewichtsabnahme, Fieber)

Solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Sie sorgf√§ltig √ľberwachen, ob Sie Diabetes haben (= zuckerkrank sind) oder ob bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie Diabetes entwickeln. Wenn Sie hohe Zucker- und Fettwerte im Blut haben, √ľbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben, ist es wahrscheinlich, dass bei Ihnen das Risiko besteht, dass Sie Diabetes entwickeln.

Kinder und Jugendliche

Lovastatin Hexal wird nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern nicht untersucht wurde.

Einnahme von Lovastatin Hexal zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Lovastatin Hexal kann die Wirkung mancher Arzneimittel beeinflussen bzw. durch manche Arzneimittel in seiner Wirkung beeinflusst werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören:

  • Arzneimittel, die das Immunsystem schw√§chen, z. B. Ciclosporin (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck und Angina pectoris, die Verapamil enthalten (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Amiodaron (Pr√§parat zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen, siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Danazol (synthetisches Steroid zur Behandlung von Endometriose und Brustzysten)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, wenn sie eingenommen werden und Itraconazol oder Ketoconazol enthalten (siehe Abschnitt ‚ÄěLovastatin Hexal darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Arzneimittel, die den Cholesterinspiegel im Blut senken, einschlie√ülich Fibrins√§ure- Derivate (z. B. Gemfibrozil) und Nicotins√§ure in Dosierungen von 1 g/Tag oder mehr (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Antibiotika, die Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin enthalten (siehe Abschnitt ‚ÄěLovastatin Hexal darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Antidepressiva, die Nefazodon enthalten (siehe Abschnitt ‚ÄěLovastatin Hexal darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Arzneimittel, die zur Behandlung der HIV-Infektion (Protease-Inhibitoren) angewendet werden (siehe Abschnitt ‚ÄěLovastatin Hexal darf nicht eingenommen werden‚Äú)

Wenn Sie Fusidins√§ure zur Behandlung von bakteriellen Infektionen einnehmen, ist die Einnahme dieses Arzneimittels vor√ľbergehend zu beenden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wann Sie mit der Behandlung fortfahren k√∂nnen. Wenn Sie Lovastatin Hexal gleichzeitig mit Fusidins√§ure einnehmen, kann dies selten zu Muskelschw√§che, -verspannungen oder -schmerzen (Rhabdomyolyse) f√ľhren. Siehe auch Abschnitt 4. f√ľr weitere Informationen betreffend Rhabdomyolyse.

Lovastatin Hexal kann den gerinnungshemmenden Effekt von blutverd√ľnnenden Arzneimitteln hemmen (z. B. Warfarin).

Einnahme von Lovastatin Hexal zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Grapefruitsaft erhöht den Lovastatinspiegel im Blut. Sie sollten deshalb darauf verzichten, große Mengen Grapefruitsaft (mehr als 1 Liter pro Tag) zu trinken.

Patienten, die Alkohol trinken, sollten Lovastatin Hexal mit besonderer Vorsicht anwenden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie regelmäßig Alkohol zu sich nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Nehmen Sie Lovastatin Hexal nicht ein, wenn Sie schwanger sind, versuchen schwanger zu werden oder vermuten schwanger zu sein. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Lovastatin Hexal schwanger werden, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht mehr ein und suchen Sie Ihren Arzt auf. Frauen im geb√§rf√§higen Alter sollten geeignete Verh√ľtungsma√ünahmen ergreifen.

Stillzeit:

Nehmen Sie Lovastatin Hexal nicht ein, wenn Sie stillen. Hören Sie mit dem Stillen auf, wenn eine Behandlung mit Lovastatin Hexal unumgänglich ist.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Lovastatin hat keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Lovastatin Hexal kann Schwindel, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und M√ľdigkeit ausl√∂sen, dies kann Ihre Aufmerksamkeit und Koordination beeintr√§chtigen (siehe Abschnitt ‚Äě4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Lovastatin Hexal enthält Lactose

Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen bestimmte Zucker haben, sprechen Sie bitte vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt dar√ľber.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen eine cholesterinreduzierte Diät empfehlen. Halten Sie diese Diät ein, solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser ein.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Hoher Cholesterinspiegel

  • empfohlene Anfangsdosis: 20 mg pro Tag
    Bei nur leicht oder mäßig erhöhtem Cholesterinspiegel kann die Behandlung mit 10 mg pro Tag begonnen werden. Nehmen Sie Lovastatin einmal täglich mit der Abendmahlzeit ein.
  • H√∂chstdosis: 80 mg pro Tag
    Diese kann auf einmal eingenommen werden oder aufgeteilt in zwei Dosen: eine Dosis mit dem Fr√ľhst√ľck und eine mit der Abendmahlzeit.

Koronare Erkrankungen

  • √úbliche Dosierung: 20-80 mg pro Tag, als Einzeldosis oder aufgeteilt auf zwei oder mehrere Dosen.

Andere Arzneimittel und Nierenerkrankungen

Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder an einer schweren Nierenerkrankung leiden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben.

√Ąltere Patienten

Die Wirksamkeit dieses Arzneimittels bei Patienten √ľber 60 Jahren entspricht derjenigen in der Durchschnittsbev√∂lkerung.

Wenn Sie eine größere Menge Lovastatin Hexal eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Lovastatin Hexal eingenommen haben als Sie sollten, verständigen Sie einen Arzt oder wenden Sie sich an ein Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Lovastatin Hexal vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Lovastatin Hexal einmal vergessen haben, fahren Sie mit der gewohnten Dosis fort. Nehmen Sie die n√§chste Dosis zum √ľblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um die vergessene Einnahme nachzuholen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Tritt eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen auf, setzen Sie das Arzneimittel ab und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz im n√§chstgelegenen Krankenhaus auf:

  • unerkl√§rliche Muskelschmerzen sowie Empfindlichkeit oder Schw√§che der Muskeln, insbesondere bei gleichzeitigem Unwohlsein und Fieber
    Dies k√∂nnen fr√ľhe Zeichen eines m√∂glicherweise schweren Muskelzerfalls sein (Rhabdomyolyse). Dieser abnormale Muskelzerfall, ist nach Beendigung der Einnahme des Arzneimittels nicht immer reversibel und kann lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen f√ľhren. Diese Nebenwirkungen sind selten (k√∂nnen 1 von 1.000 Behandelten betreffen) und wurden auch bei √§hnlichen Pr√§paraten dieser Arzneimittelgruppe (HMG-CoA-Reduktasehemmer) beobachtet.
  • angioneurotisches √Ėdem (Schwellung von Gesicht, Zunge und Hals, die starke Atemprobleme hervorrufen kann). Dies ist eine sehr seltene Nebenwirkung (kann 1 von 10.000 Behandelten betreffen), die aber schwerwiegend sein kann.
  • schwerwiegende Erkrankung mit Abl√∂sen und Schwellung der Haut, Blasenbildung an Haut, Mund, Augen und Genitalien, Fieber (Steven-Johnson Syndrom, toxisch- epidermale Nekrolyse). Hautausschlag mit pink-roten Flecken, die Blasen bilden k√∂nnen, besonders an den Handfl√§chen und Fu√üsohlen (Erythema multiforme). Diese Nebenwirkungen sind selten (k√∂nnen 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
  • Entz√ľndung der Leber mit den folgenden Anzeichen: Gelbf√§rbung der Haut und Augen, Jucken, dunkelgef√§rbter Urin oder blassgef√§rbter Stuhl, Schw√§chegef√ľhl oder M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit. Diese Nebenwirkungen sind selten (k√∂nnen 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
  • Entz√ľndungen der Bauchspeicheldr√ľse oft mit starken Bauchschmerzen. Dies ist eine seltene Nebenwirkung (kann 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • √úbelkeit
  • Verdauungsst√∂rungen
  • Schwindel
  • Sehst√∂rungen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkr√§mpfe und Muskelschmerzen
  • Hautausschlag
  • Bauchschmerzen
  • Kribbeln, Prickeln oder Taubheit der Haut (Par√§sthesie)
  • Kribbeln und Taubheitsgef√ľhl in den Fingern und Zehen (periphere Neuropathie)
  • Erbrechen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • M√ľdigkeit
  • Juckreiz
  • Mundtrockenheit
  • Schlaflosigkeit
  • Schlafst√∂rungen
  • St√∂rungen des Geschmackssinnes

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • psychische St√∂rungen, wie z. B. Angstzust√§nde
  • Appetitlosigkeit
  • Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen der Augen (Gelbsucht)
  • Unregelm√§√üigkeiten bei Leberfunktionstests (Langzeiterh√∂hung des Transaminasespiegels im Serum in seltenen F√§llen, Erh√∂hung der alkalischen Phosphatase und des Bilirubins)
  • Erh√∂hung des Kreatinkinasespiegels (entdeckt durch Blutuntersuchung)
  • Muskelerkrankung, die durch Schmerzen, Muskelkr√§mpfe oder Muskelschw√§che und Entz√ľndung erkannt wird (Myopathie)
  • Haarausfall
  • sexuelle St√∂rungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

  • verschiedene Anzeichen im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen. Diese sind:
    • schwere und rasch auftretende allergische Reaktion, die sich in auffallenden Hauterscheinungen (z. B. Nesselausschlag) und allgemeinen Beschwerden (z. B. Atemprobleme, niedriger Blutdruck mit Bewusstseinsverlust) √§u√üert
    • Schwellung von Gesicht, Zunge und Luftr√∂hre, die starke Atemprobleme hervorrufen kann (angioneurotisches √Ėdem)
    • roter fleckiger Hautausschlag haupts√§chlich im Gesicht, der mit M√ľdigkeit, Fieber, Gelenks- und Muskelschmerzen einhergehen kann (Zeichen einer Lupus- erythematodes-√§hnlichen Reaktion)
    • Muskel- und Gelenksschmerzen und/oder Muskel- und Gelenksentz√ľndungen (Polymyalgia rheumatica, Arthritis, Arthralgie)
    • rot oder violett verf√§rbte Hautsch√§digungen (Zeichen einer schweren Entz√ľndung in den Blutgef√§√üen)
    • verschiedene, die Blutzellen betreffende St√∂rungen, die zu Blutarmut (An√§mie), Infektionen, spontane Blutungen oder blaue Flecken)
    • Nesselsucht
    • Erkrankungen der Muskeln und Haut mit Symptomen wie Muskelschw√§che und Schmerzen, Hautver√§nderungen und Entz√ľndungen der Blutgef√§√üe
    • krankhaft ver√§nderte Laborwerte (positive antinukle√§re Antik√∂rper, erh√∂hte Blutk√∂rperchensenkungsgeschwindigkeit)
  • Lichtempfindlichkeit
  • Fieber
  • Hautr√∂tungen
  • Sch√ľttelfrost
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Atemnot
  • Unwohlsein

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • anhaltende Muskelschw√§che

√úber die folgenden Nebenwirkungen wurde bei Einnahme mit Statinen berichtet:

  • Schlafst√∂rungen, inklusive Alptr√§ume
  • Ged√§chtnisverlust
  • Depression
  • Atemprobleme mit anhaltendem Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • Diabetes. Dies ist wahrscheinlicher, wenn die Zucker- und Fettwerte in Ihrem Blut erh√∂ht sind, sie √ľbergewichtig sind und erh√∂hten Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie √ľberwachen, solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú bzw. ‚Äěverw. bis.‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lovastatin Hexal enthält

Der Wirkstoff ist Lovastatin. Jede Tablette enthält 20 mg Lovastatin.

Die sonstigen Bestandteile sind: Butylhydroxyanisol, mikrokristalline Cellulose, Lactose- Monohydrat, Magnesiumstearat, Maisstärke, Indigokarmin (E 132)

Wie Lovastatin Hexal aussieht und Inhalt der Packung

Bl√§uliche, achteckige Tabletten mit einer Beschriftung ‚ÄěL20‚Äú auf einer Seite und mit einer Bruchlinie auf beiden Seiten.

Die Tabletten sind in Packungen mit 10, 20, 28, 30, 50, 60, 98, 100 und Klinikpackungen mit 20 und 200 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Hexal Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

LEK Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

LEK S. A., 02-672 Warschau, Polen

Z.Nr.: 1-24839

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2017.

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Wirkstoff(e) Lovastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Hexal Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.02.2003
ATC Code C10AA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden