Lovastatin Stada 20 mg - Tabletten

Lovastatin Stada 20 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Lovastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.08.2003
ATC Code C10AA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Lovastatin STADA 20 mg geh√∂rt zur Klasse der sogenannten ‚ÄěHMG-CoA-Reduktase Hemmer‚Äú (Lipidsenker). Es ist ein cholesterinsenkendes Arzneimittel f√ľr Personen, die ihren Cholesterinspiegel durch Di√§t alleine nicht senken k√∂nnen.

Lovastatin STADA 20 mg wird angewendet

Zur Behandlung schwerer Fälle erhöhter Blutcholesterinwerte (Hypercholesterinä- mie).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lovastatin STADA 20 mg darf nicht eingenommen werden

  • Wenn Sie allergisch gegen√ľber Lovastatin oder einem der in Abschnitt 6 genann- ten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden:
  1. Eine Lebererkrankung oder wenn Ihre Leberfunktionstests abnormal sind
  1. Cholestase (Stauung des Gallenflusses von der Leber)
  1. Myopathie (eine Muskelerkrankung)
Wenn Sie gleichzeitig ein Medikament anwenden, das das Leberenzym CYP3A4 hemmt, wie z.B.:
  1. Mibefradil (Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck)

o Itraconazol oder Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzer- krankungen)

o Bestimmte Medikamente zur Behandlung bei AIDS; wie HIV- Proteasehemmer oder Delavirdin (ein Reverse-Transkriptase- Hem- mer)

o die Antibiotika Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin o Nefazodon (Antidepressivum)

  1. Amiodaron (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
W√§hrend Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú) Wenn Sie alkoholabh√§ngig sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lovastatin STADA einneh- men, besonders:

  • Wenn Sie eine der folgenden Krankheiten haben oder hatten:
    • Hypothyreose (wenn Ihre Schilddr√ľse nicht richtig arbeitet)
    • eine Lebererkrankung
      Lovastatin kann einen Anstieg der Leberenzyme bewirken. Aus diesem Grund wird der Arzt vor und während der Behandlung mit Lovastatin in regelmäßigen Abständen Ihre Leberfunktion kontrollieren.
    • Erkrankungen der Muskulatur (Myopathie oder Rhabdomyolyse)
      Lovastatin kann in seltenen F√§llen schwere Muskelerkrankungen hervorrufen, speziell bei gleichzeitiger Einnahme mit bestimmten anderen Medikamenten (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Lovastatin STADA 20 mg zusammen mit an- deren Arzneimitteln‚Äú).
      Sollten bei Ihnen w√§hrend der Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg Muskel- schmerzen, Muskelschw√§che oder Kr√§mpfe auftreten, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt. Ihr Arzt entscheidet gegebenenfalls √ľber ein Absetzen oder √Ąndern Ihrer Medikation. Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn bei ei-

nem Ihrer engen Verwandten Muskelerkrankungen in der Vergangenheit vorge- kommen sind.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie an einer ständig andauernden Muskelschwäche leiden. Zur Diagnose und Behandlung könnten weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig sein.

Nierenversagen oder eine schwere Nierenstörung oder Umstände, die das Ri- siko eines Nierenversagens erhöhen, wie o Eine schwere akute Infektion o Niedriger Blutdruck (Hypotonie) o Eine größere Operation

o Verletzungen (Trauma)

o Schwere St√∂rungen des Stoffwechsels oder des Hormonhaushalts o Schwere St√∂rungen in Ihrem Fl√ľssigkeitshaushalt

  1. Unkontrollierte Epilepsie
Homozygote familiäre Hypercholesterinämie (eine seltene Erbkrankheit) Wenn Sie an dieser Erkrankung leiden, könnte Lovastatin STADA 20 mg nicht wirken.

Schwere Lungenerkrankung

Wenn Sie zu viel Alkohol trinken. Wenn Sie √ľber 70 Jahre alt sind. Wenn Sie ein Arzneimittel mit dem Namen Fusidins√§ure (ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen) einnehmen oder in den letzten 7 Tagen eingenommen ha- ben, sei es oral oder mittels Injektion. Die Kombination von Fusidins√§ure und Lo- vastatin STADA kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) f√ľhren. Wenn Sie eines der Medikamente, die im Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Lovastatin STADA 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú aufgez√§hlt sind, einnehmen.

W√§hrend der Behandlung mit Lovastatin STADA wird Ihr Arzt Sie engmaschig √ľber- wachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko be- steht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckerer- krankung zu entwickeln besteht, wenn Sie erh√∂hte Blutzucker- und Blutfettwerte ha- ben, √ľbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit wurde bei Jungen und M√§dchen im Alter von 10 ‚Äď 17 Jahren untersucht, die an einer vererbten Krankheit (heterozygote famili√§re Hyper- cholesterin√§mie) leiden. Die Anwendung von Lovastatin wurde nicht bei Kindern un- ter 10 Jahren untersucht. F√ľr weitere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arz- neimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Lovastatin kann Ihrem ungeborenen Kind schaden. Wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden, d√ľrfen Sie Lovastatin STADA 20 mg nicht ein- nehmen. Sollten Sie w√§hrend der Behandlung schwanger werden, beenden Sie un- verz√ľglich die Einnahme und informieren Sie ihren Arzt. Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, verwenden Sie eine angemessene Verh√ľtungsmethode w√§hrend der Be- handlung. Sprechen Sie mit ihrem Arzt wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Ver- h√ľtungsmethode Sie anwenden sollen.

Nehmen Sie Lovastatin STADA 20 mg nicht ein, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen:

Lovastatin STADA 20 mg hat keinen oder lediglich einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Lovastatin STADA 20 mg enthält Lactose (Milchzucker):

Bitte nehmen Sie Lovastatin STADA erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Lovastatin STADA 20 mg einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Setzen Sie Ihre √ľbliche Di√§t zur Cholesterinsenkung w√§hrend der Behandlung mit Lovastatin STADA 20 mg fort.

Dosierung

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 20 mg pro Tag als Einmaldosis zum Abendes- sen.

In manchen F√§llen kann die Anfangsdosis auf 10 mg pro Tag reduziert werden. Do- sisanpassungen sollten √ľblicherweise in Abst√§nden von mindestens 4 Wochen durchgef√ľhrt werden. Abh√§ngig vom Ansprechen auf die Behandlung wird Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst.

Die maximale Dosis betr√§gt 80 mg pro Tag. Diese kann entweder als t√§gliche Ein- malgabe mit dem Abendessen oder in 2 Teildosen mit dem Fr√ľhst√ľck und Abendes- sen eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten:

Bei gleichzeitiger Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg mit Ciclosporin, Fibraten oder Nikotins√§ure darf eine Dosis von 20 mg t√§glich nicht √ľberschritten werden. Be- achten Sie bitte auch Abschnitt 2 (Lovastatin STADA 20 mg darf nicht eingenommen werden und Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg zusammen mit anderen Arz- neimitteln).

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Bei mäßiger Nierenfunktionseinschränkung können Sie die normale Dosis einneh- men.

Bei schwerer Nierenfunktionseinschr√§nkung sollte die t√§gliche Dosis 20 mg nicht √ľberschreiten. Sollten h√∂here Dosen erforderlich sein, wird Ihr Arzt Sie regelm√§√üig untersuchen.

Kinder und Jugendliche mit einer vererbten Krankheit (heterozygote familiäre Hyper- cholesterinämie)

Der empfohlene Dosierungsbereich betr√§gt 10 ‚Äď 40 mg/Tag; die empfohlene H√∂chst- dosis betr√§gt 40 mg/Tag.

√Ąltere Patienten:

Wenn Sie √ľber 60 Jahre alt sind, k√∂nnen Sie f√ľr gew√∂hnlich dieselbe Dosis, wie f√ľr

junge Patienten einnehmen.

Art der Einnahme:

Lovastatin STADA 20 mg Tabletten sollten mit einem Glas Wasser während des Abendessens eingenommen werden.

Dauer der Behandlung:

Cholesterinsenkende Therapien sind √ľblicherweise Langzeittherapien.

Wenn Sie eine größere Menge Lovastatin STADA 20 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder die nächste Notaufnahmestelle.

Wenn Sie die Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis Lovastatin STADA 20 mg vergessen haben, nehmen Sie die normale Menge zum nächsten gewohnten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg abbrechen:

Sie d√ľrfen die Behandlung nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt abbrechen oder √§ndern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ih- ren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einneh- men/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Wenn Sie zur Behandlung einer bakteriellen Infektion Fusidins√§ure einnehmen, m√ľs- sen Sie dieses Arzneimittel vorl√§ufig absetzen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wann Sie Lovastatin STADA wieder sicher einnehmen k√∂nnen. Die Einnahme von Lovasta- tin STADA gemeinsam mit Fusidins√§ure kann in seltenen F√§llen zu Muskelschw√§- che, Druckempfindlichkeit oder Schmerzen (Rhabdomyolyse) f√ľhren. Weitere Infor- mationen bez√ľglich Rhabdomyolyse finden Sie unter Abschnitt 4.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einneh- men:

  • Gemfibrozil und andere Fibrate (andere lipidsenkende Arzneimittel)
  • Niacin (Nikotins√§ure), ein lipidregulierendes Arzneimittel, in Mengen von 1 g

oder mehr pro Tag

  • Amiodaron (Arzneimittel zur Behandlung von irregul√§rem Herzschlag)
  • Danazol (ein synthetisches Hormon, das zur Behandlung von Endometriose und Zysten in der Brust bei Frauen angewendet wird)
  • Cumarin Antikoagulantien (Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung)
  • Arzneimittel, die das Leberenzym CYP3A4 hemmen. Ihr Arzt kann Ihnen sa- gen, welche dazu geh√∂ren. Dazu geh√∂ren zum Beispiel:
    o Cyclosporin (ein Immunsupressivum)
    o Mibefradil oder Verapamil (Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks)
    o Itraconazol oder Ketoconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzer- krankungen)
    o Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin oder Fusidinsäure (Antibi- otika)
    o HIV Proteasehemmer zur Behandlung bei AIDS o Nefazodon (ein Antidepressivum)

Einnahme von Lovastatin STADA 20 mg zusammen mit Nahrungsmitteln, Ge- tränken und Alkohol

√úberm√§√üiger Alkoholgenuss erh√∂ht das Risiko f√ľr eine Myopathie (eine Muskeler- krankung). Aus diesem Grund sollte w√§hrend der Behandlung kein Alkohol getrunken werden.

Grapefruit kann die Konzentration von Lovastatin im Blut erhöhen. Deshalb sollten Sie während der Behandlung keine Grapefruits essen oder Grapefruitsaft trinken.

Lovastatin STADA 20 mg sollte √ľblicherweise einmal t√§glich, zum Abendessen, ein- genommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Die Bewertung von Nebenwirkungen basiert auf folgenden H√§ufigkeitsangaben:

Die meisten der beobachteten Nebenwirkungen mit Lovastatin STADA 20 mg waren geringf√ľgig und endeten nach kurzer Zeit. Dazu geh√∂ren:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

Blähungen (Flatulenz), Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Drehschwindel (Vertigo), Verschwommensehen, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe und -schmerzen, Hautrötung und Bauchschmerzen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

M√ľdigkeit, Juckreiz (Pruritus), Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit (Insomnie), Schlafst√∂- rungen und Geschmacksst√∂rungen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

Myopathie (eine Muskelerkrankung mit Symptomen wie Muskelschmerz, Mus- kelschwäche oder -krämpfe)

  • Rhabdomyolyse (eine Muskelerkrankung, verursacht durch einen Zerfall der Muskelzellen)
  • Erektionsst√∂rungen
  • Allergisches Syndrom (√úberempfindlichkeit), das mit einem oder mehreren der folgenden Symptome einhergeht:
    • Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion)
    • Angio√∂dem (Schwellung von Haut, Lippen oder Zunge)
    • Lupus-√§hnliches Syndrom (eine Autoimmunerkrankung, die Haut, Gelen- ke, Herz, Lunge, Nieren und Gehirn betreffen kann)
    • Polymyalgia rheumatica (eine Rheumaerkrankung mit Schmerzen in der Schulter und H√ľfte)
    • Dermatomyositis (eine Autoimmunerkrankung der Muskeln mit Beteili- gung der Haut)
    • Vaskulitis (Entz√ľndung der Blutgef√§√üe)
    • Thrombozytopenie (verringerte Anzahl der Blutpl√§ttchen)
    • Leukopenie (verringerte Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen)
    • Eosinophilie (erh√∂hte Anzahl einer Untergruppe der wei√üen Blutk√∂rper- chen, der Eosinophilen)
    • h√§molytische An√§mie (An√§mie, die durch einen abnormalen Zerfall an ro- ten Blutk√∂rperchen verursacht wird)
    • positive antinukle√§re Antik√∂rper (wenn der K√∂rper sich selbst angreift)
    • erh√∂hte Blutsenkungsgeschwindigkeit (ein Bluttest zur Messung von Ent- z√ľndungen)
    • Arthritis (Gelenksentz√ľndung) und Arthralgie (Gelenksschmerzen)
    • Nesselsucht (Urticaria)
    • Schw√§chegef√ľhl (Asthenie)
    • Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht
    • Fieber
    • Hautr√∂tung mit Hitzegef√ľhl
    • Sch√ľttelfrost
    • Atemnot
    • allgemeines Unwohlsein.

Folgende Bluttests können während der Behandlung mit Lovastatin STADA 20 er- höhte Werte liefern:

  • Leberfunktionstest: erh√∂hte Serumtransaminase, alkalische Phosphatase oder Bilirubinwerte
  • Tests auf Erkrankungen der Muskulatur: erh√∂hte Kreatininkinasespiegel

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

ständig andauernde Muskelschwäche

√úber folgende sonstige unerw√ľnschte Wirkungen ist nach der Markteinf√ľhrung berich- tet worden:

  • Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • Gelbsucht (cholestatischer Ikterus, eine Gelbf√§rbung der Haut und des Augen- wei√ües, verursacht durch einen Gallenstau von der Leber)
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Empfindungsst√∂rungen (Par√§sthesien)
  • periphere Polyneuropathie (Nervenst√∂rungen der Extremit√§ten, insbesondere bei Langzeitbehandlung)
  • Beeintr√§chtigung des Erinnerungsverm√∂gens
  • psychische St√∂rungen wie Angstgef√ľhle
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Lyell-Syndrom (toxisch epidermale Nekrolyse,eine sehr schwere Hauterkran- kung mit Verlust gro√üfl√§chiger Hautareale)
  • Erythema multiforme (rote Flecken auf der Haut)
  • Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Hautfunktionsst√∂rung mit Absch√§len der Haut)

Mögliche Nebenwirkungen:

  • Schlafst√∂rungen, einschlie√ülich Albtr√§ume
  • Ged√§chtnisverlust
  • Sexuelle Schwierigkeiten
  • Depressionen
  • Atemprobleme, einschlie√ülich anhaltendem Husten und/oder Kurzatmig- keit oder Fieber
  • Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko f√ľr die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung wird gr√∂√üer, wenn Sie erh√∂hte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, √ľbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck ha- ben. W√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt Sie √ľberwachen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apothe- ker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angege- ben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das folgende nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf Schachtel und Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten

Tag des angegebenen Monats.

Keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Lovastatin STADA 20 mg enthält

Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Lovastatin. 1 Tablette enthält 20 mg Lovastatin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, vorverkleisterte Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Magne- siumstearat, Butylhydroxyanisol, Maisstärke, Patentblau (E 131).

Wie Lovastatin STADA 20 mg aussieht und Inhalt der Packung

Lovastatin STADA 20 mg Tabletten sind runde, leicht bikonvexe, blassblaue Tab- letten mit abgeschrägter Kante und Bruchrille auf einer Seite.

Lovastatin STADA 20 mg ist in Packungen mit 30 Tabletten in PVC/PVDC/Al Blistern erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschafts- raumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark: Lovastatin STADA
Finnland: Lovastatin Stada 20 mg
Deutschland: Lovastatin STADA 20mg Tabletten
Portugal: Lovastatina Stada 20 mg

Z.Nr.: 1-25044

 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2022

Quelle: Lovastatin Stada 20 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lovastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 11.08.2003
ATC Code C10AA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden