Neotigason 10 mg Kapseln

Abbildung Neotigason 10 mg Kapseln
Wirkstoff(e) Acitretin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.06.1989
ATC Code D05BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsoriatika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Keracutan 25 mg Kapseln Acitretin Pelpharma Handels GmbH
Keracutan 10 mg Kapseln Acitretin Pelpharma Handels GmbH
Neotigason 25 mg Kapseln Acitretin Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Acitretin, der Wirkstoff von Neotigason, ist eine dem Vitamin A verwandte Substanz. Neotigason kann Störungen bei der Erneuerung von Hautzellen, wie sie bei Schuppenflechte (Psoriasis) und anderen schweren Verhornungsstörungen der Haut auftreten, beheben.

Ihr Arzt wird Ihnen Neotigason verschreiben, wenn Sie an schwerer und ausgedehnter Schuppenflechte (Psoriasis) leiden, die auf anderweitige Behandlung nicht befriedigend anspricht. Die Wirksamkeit von Neotigason hängt von der Art der vorliegenden Schuppenflechte ab.

Außerdem hat sich dieses Arzneimittel bei einigen anderen, relativ seltenen Verhornungsstörungen der Haut als gut wirksam erwiesen.

Eine Kombinationsbehandlung von Neotigason mit PUVA (Photochemotherapie) ist möglich.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Neotigason darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • wenn Sie schwanger werden k√∂nnten, d. h. im geb√§rf√§higen Alter sind und keinen gesicherten Empf√§ngnisschutz 4 Wochen vor, w√§hrend und 3 Jahre nach der Behandlung mit Neotigason anwenden (lesen Sie unbedingt die Anweisungen, die im Abschnitt "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Neotigason ist erforderlich" aufgelistet sind).
  • wenn Sie allergisch gegen Acitretin, andere √§hnliche Arzneimittel (Retinoide) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an schweren Krankheiten der Leber oder Nieren leiden.
  • wenn Sie stark √ľberh√∂hte Blutfettwerte haben.
  • wenn Sie gleichzeitig Tetrazykline (ein Antibiotikum), Methotrexat-h√§ltige Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Krebs, Gelenksentz√ľndung und schwerster Psoriasis),

Vitamin A oder andere Retinoide (Vitamin A ähnliche Stoffe) einnehmen (siehe Abschnitt "Einnahme von Neotigason zusammen mit anderen Arzneimitteln").

Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen keine Bluttransfusionen von Spendern, die mit Neotigason behandelt werden, erhalten.

W√§hrend der Behandlung und f√ľr die Dauer von drei Jahren nach der Behandlung mit Neotigason darf kein Blut gespendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Sehr selten wurde eine schwerwiegende Erkrankung, die eine erh√∂hte Durchl√§ssigkeit der kleinen Blutgef√§√üe (Kapillaren) verursacht (Kapillarlecksyndrom, Retins√§uresyndrom), beobachtet. Dies kann eine schwere Hypotonie (niedrigen Blutdruck), √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlungen, die zu Schwellungen f√ľhren) und einen Schock (Kollaps) ausl√∂sen.
  • Eine schwerwiegende Hautreaktion mit Symptomen wie Hautausschlag, Blasenbildung oder Abl√∂sung der Haut (exfoliative Dermatitis) wurde sehr selten beobachtet.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Neotigason einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Neotigason ist erforderlich, wenn Neotigason von Frauen im gebärfähigen Alter eingenommen wird.

Neotigason ist fruchtschädigend; d. h. wenn Sie zu Beginn der Behandlung schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden oder innerhalb von 3 Jahren nach Beendigung der Behandlung schwanger werden, können bei Ihrem ungeborenen Kind schwere Missbildungen auftreten. Außerdem ist das Risiko von spontanen Fehlgeburten erhöht.

Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen daher Neotigason nur dann einnehmen, wenn Sie

  • sicher sind, dass Sie nicht schwanger sind.
  • bereit sind, w√§hrend der Behandlung den Eintritt einer Schwangerschaft unbedingt zu vermeiden und
  • bereit sind, nach Abschluss der Behandlung eine Schwangerschaft f√ľr weitere 3 Jahre zu verh√ľten.

Wichtig

Wenn Sie eine Patientin im geb√§rf√§higen Alter sind und wenn Ihr Arzt die Behandlung mit Neotigason f√ľr notwendig erachtet, m√ľssen Sie seine Anweisungen unbedingt befolgen und sich einer wirksamen und ununterbrochenen Empf√§ngnisverh√ľtung unterziehen und dabei Folgendes unbedingt beachten:

  • Ihr Arzt hat Ihnen das fruchtsch√§digende (teratogene) Risiko von Neotigason erkl√§rt und Sie verstehen, warum Sie nicht schwanger werden d√ľrfen und wie Sie eine Schwangerschaft verh√ľten k√∂nnen.
  • Vor Beginn der Behandlung muss durch den Arzt absolut sichergestellt sein, dass Sie nicht schwanger sind. Das hei√üt, Ihr Arzt wird innerhalb von 2 Wochen vor Beginn der Behandlung einen Schwangerschaftstest durchf√ľhren. Dieser Test muss ergeben, dass Sie nicht schwanger sind.
  • Die Ma√ünahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung, die Ihnen der Arzt verordnet hat, m√ľssen Sie strikt und ohne Unterbrechung einhalten, und zwar mindestens vier Wochen vor, w√§hrend und noch drei Jahre nach der Behandlung mit Neotigason.
  • Ihr Arzt wird Ihnen Informationen zur Schwangerschaftsverh√ľtung geben und Ihnen die verschiedenen Methoden erkl√§ren. M√∂glicherweise √ľberweist er Sie hierzu auch an einen Gyn√§kologen.
  • Die Empf√§ngnisverh√ľtung muss bereits 1 Monat vor Beginn der Behandlung durchgef√ľhrt werden; d. h. nach Beginn der Empf√§ngnisverh√ľtung darf die Behandlung mit Neotigason erst am 2. oder 3. Tag der n√§chsten normalen Monatsblutung beginnen.
  • Die Empf√§ngnisverh√ľtung darf erst 3 Jahre nach Beendigung der Behandlung aufh√∂ren, da das Pr√§parat f√ľr eine gewisse Zeit im K√∂rper gespeichert wird.
  • Verwenden Sie zwei wirksame Ma√ünahmen zur Empf√§ngnisverh√ľtung einschlie√ülich einer Barrieremethode (Kondom oder Diaphragma) einen Monat vor, w√§hrend und 3 Jahre nach dem Ende der Behandlung mit Neotigason.
  • √Ąndern Sie nicht ohne R√ľcksprache mit dem Arzt die Empf√§ngnisverh√ľtungsmethode(n)!
  • Hat Ihnen Ihr Arzt zur Empf√§ngnisverh√ľtung eine Anti-Baby-Pille verschrieben, hat er Ihnen mit Absicht keine sogenannte "Minipille"
    (mikrodosiertes Progesteron-Präparat) empfohlen, da deren Wirksamkeit durch NEOTIGASON abgeschwächt werden kann und Sie schwanger werden können.
  • Halten Sie die monatlichen Kontrolluntersuchungen ein. Ihr Arzt wird bei diesen Kontrolluntersuchungen in monatlichen Zeitabst√§nden Schwangerschaftstests durchf√ľhren und das Vorliegen einer Schwangerschaft ausschlie√üen.
  • Falls Sie trotz strikter Empf√§ngnisverh√ľtung w√§hrend der Behandlung mit Neotigason oder innerhalb von drei Jahren nach deren Beendigung dennoch schwanger werden oder den Verdacht haben schwanger zu sein, unterbrechen Sie bitte sofort die Einnahme und benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt. Er wird unmittelbar die erforderlichen Ma√ünahmen ergreifen.
  • Auch Frauen, die als unfruchtbar gelten, oder Frauen, bei denen eine Amenorrh√∂ (vom Arzt untersuchte fehlende Monatsblutung) vorliegt, sollen diese Richtlinien einhalten, wenn sie eine Behandlung mit Neotigason durchf√ľhren.

Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie

  • an einer Allergie leiden.
  • noch andere Medikamente einnehmen, bzw. vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • schwanger sind oder stillen.
  • an anderen Erkrankungen leiden.

Um eine erfolgreiche Behandlung zu gew√§hrleisten und Sch√§den zu vermeiden, m√ľssen Sie au√üerdem Folgendes beachten:

Aus Sicherheitsgr√ľnden sollen Sie w√§hrend der Behandlung mit Neotigason und 3 weitere Jahre nach Beendigung dieser Behandlung kein Blut spenden.

Wenn eine schwangere Frau oder eine Frau im gebärfähigen Alter Ihr Blut erhält, könnte ihr Kind mit schweren Missbildungen zur Welt kommen.

Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen w√§hrend der Behandlung und bis 2 Monate nach Absetzen der Behandlung mit Neotigason keinen Alkohol trinken.

Da die Gefahr von fetalen Missbildungen besteht, d√ľrfen Sie das Medikament nicht an Dritte weitergeben. Unverbrauchte Reste oder abgelaufene Produkte m√ľssen Sie zur Entsorgung in die Apotheke bringen.

Durch die Einnahme von Neotigason k√∂nnen Ihre Leberwerte erh√∂ht sein. Ihr Arzt wird vor und w√§hrend der Behandlung mit Neotigason regelm√§√üig Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um Ihre Leberwerte zu √ľberwachen. In √§llen, in denen diese Ver√§nderungen andauern, wird Ihr Arzt m√∂glicherweise die Dosis reduzieren oder die Therapie mit Neotigason abbrechen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit hohe Blutfettwerte (Triglyzeride oder Cholesterin) hatten. Er wird dann Blutuntersuchungen machen, um Ihre Blutwerte vor, w√§hrend und am Ende der Therapie mit Neotigason zu √ľberwachen.

Wenn Sie √ľbergewichtig sind, eine Fettstoffwechselst√∂rung haben oder zuviel Alkohol trinken, ist es m√∂glich, dass Ihre Blutfett- und Blutzuckerwerte erh√∂ht sind. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, wird Ihr Arzt Ihr Blut m√∂glicherweise h√§ufiger untersuchen als bei Patienten, die diese Probleme nicht haben.

Wenn Sie Diabetiker (zuckerkrank) sind, kann Neotigason Ihre Blutzuckerwerte verändern. Ihr Arzt wird diese während der Therapie häufiger kontrollieren.

Es ist m√∂glich, dass sich unter einer Behandlung mit Neotigason Ihr n√§chtliches Sehverm√∂gen verschlechtert. Sie k√∂nnen w√§hrend der Therapie trockene Augen und Sehst√∂rungen bekommen. Nur in seltenen √§llen dauern diese Probleme auch nach dem Ende der Behandlung an (siehe Abschnitt "Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen").

Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn dies der Fall ist, damit er Ihre Sehkraft entsprechend √ľberwachen kann.

Seien Sie während der Behandlung immer besonders vorsichtig, wenn Sie Maschinen bedienen oder ein Fahrzeug lenken, da diese Sehstörungen ziemlich plötzlich auftreten können.

Es wird empfohlen, während der Behandlung mit Neotigason eine Brille zu tragen, da es zu einer Unverträglichkeit von Kontaktlinsen kommen kann.

Bitte nehmen Sie so schnell wie möglich Kontakt mit Ihrem Arzt auf, falls Sie an ungewöhnlich starken oder länger dauernden Kopfschmerzen, Übelkeit, an Sehstörungen oder irgendwelchen anderen Problemen leiden.

Ihre Haut kann während der Therapie mit Neotigason empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren. Setzen Sie sich daher nicht zu lange der Sonne aus benutzen Sie keine UV-Lampen oder UV-Liegen.

Halten Sie die Kontrolluntersuchungen gewissenhaft ein, die Ihnen Ihr Arzt vor und während der Behandlung anordnet und beachten Sie unbedingt die Behandlungsvorschriften.

Zus√§tzliche √∂rtliche Behandlungen, auch rein pflegender Natur, m√ľssen mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Bei l√§nger andauernder Therapie mit Neotigason wird Ihr behandelnder Arzt neben regelm√§√üigen Laboruntersuchungen zus√§tzliche R√∂ntgenkontrollen der Knochen durchf√ľhren.

Bei der Behandlung von Neotigason bei Kindern wird der Arzt vor Therapiebeginn das Knochenalter bestimmen und nach Behandlungsende j√§hrliche radiologische Kontrollen durchf√ľhren. Sollte Ihr Kind √ľber Bewegungseinschr√§nkungen klagen, suchen Sie umgehend den behandelnden Arzt auf. Behandlungen mit gro√üen Mengen Neotigason √ľber einen l√§ngeren Zeitraum k√∂nnen Stimmungs√§nderungen verursachen mit Beschwerden wie Gereiztheit, Aggressivit√§t und Depressionen. Sehr selten wurde eine schwerwiegende Erkrankung beobachtet, bei der die kleinsten Blutgef√§√üe (Kapillaren) durchl√§ssig werden (sog. Kapillarlecksyndrom, ATRA-Syndrom oder Retins√§uresyndrom). Dabei kann es zu √Ėdemen (Wassereinlagerung und Schwellungen) und einer starken Hypotonie (Blutdruckabfall) bis hin zum Schock (Kollaps) kommen. Siehe auch Abschnitt 4. Ebenfalls sehr selten wurde eine schwerwiegende Hautreaktion mit Ausschlag, Blasenbildung oder Hautabsch√§lungen beschrieben (exfoliative Dermatitis). Siehe Abschnitt 4.

Frauen im gebärfähigen Alter

Neotigason verursacht Missbildungen beim ungeborenen Kind. Ma√ünahmen zur Schwangerschaftsverh√ľtung und Schwangerschaftstests m√ľssen w√§hrend und bis 3 Jahre nach Ende der Behandlung mit Acitretin erfolgen, siehe auch unter "Schwangerschaft und Stillzeit". Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen w√§hrend und f√ľr 2 Monate nach Beendigung der Behandlung keinen Alkohol trinken, siehe ‚ÄěEinnahme von Neotigason zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken‚Äú.

Blutspende

Sie d√ľrfen w√§hrend der Behandlung und f√ľr 3 Jahre nach Beendigung der Einnahme von Neotigason kein Blut spenden. Der Grund ist, dass ein sehr hohes Risiko f√ľr Missbildungen beim ungeborenen Kind durch Neotigason besteht. Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen daher keine Blutkonserven von Menschen erhalten, die gegenw√§rtig mit Neotigason behandelt werden oder in den letzten 3 Jahren vor der Blutspende mit Neotigason behandelt wurden.

Es muss betont werden, dass gegenwärtig nicht alle Folgen einer lebenslangen Behandlung mit Acitretin abgeschätzt werden können.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Neotigason einnehmen, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich in einem Punkt nicht sicher sind.

Einnahme von Neotigason zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung bestimmter Arzneimittel kann durch Neotigason verst√§rkt oder abgeschw√§cht werden. Daher d√ľrfen Sie folgende Pr√§parate nicht gleichzeitig mit Neotigason einnehmen:

  • Arznei- oder St√§rkungsmittel, die Vitamin A oder andere Retinoide (Vitamin A √§hnliche Stoffe) enthalten, da es zu einer Vitamin A-√úberdosierung kommen kann; diese √§u√üert sich in Kopfschmerzen, Sehst√∂rungen, Mattigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit;
  • Tetrazykline (ein Antibiotikum), wegen einer m√∂glichen Erh√∂hung des Hirndruckes;
  • Arzneimittel, die Methotrexat enthalten (zur Behandlung von Tumorerkrankungen, chronischer Polyarthritis und schwerster Psoriasis);
  • Arzneimittel, die Phenytoin enthalten (zur Behandlung von Krampfanf√§llen) und
  • Mikrodosierte Progesteron-Pr√§parate, sogenannte "Minipillen", da ihre Wirkung durch Neotigason vermindert wird und Sie schwanger werden k√∂nnen;
  • Frauen im geb√§rf√§higen Alter sollen w√§hrend der Behandlung und bis zu 2 Monate nach deren Beendigung keinen Alkohol trinken.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung mit Neotigason, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, oder sprechen Sie mit ihm, wenn Sie Fragen dazu haben.

Einnahme von Neotigason zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie Neotigason immer zusammen mit einer Mahlzeit oder mit Milch ein, da der Wirkstoff auf diese Weise besser vom Körper aufgenommen werden kann.

Verzichten Sie au√üerdem w√§hrend der Behandlung mit Neotigason grunds√§tzlich auf Alkohol. Frauen im geb√§rf√§higen Alter d√ľrfen auch noch 2 Monate nach Beendigung der Behandlung mit Neotigason keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie schwanger sind d√ľrfen Sie Neotigason unter keinen Umst√§nden einnehmen!

Neotigason ist fruchtsch√§digend (teratogen). Das hei√üt, es ist wahrscheinlich, dass es Ihrem ungeborenen Kind stark schadet und zu schweren Missbildungen f√ľhrt. Dies gilt auch, wenn Sie Neotigason nur kurzzeitig und/oder in niedriger Dosierung einnehmen.

Die Missbildungen betreffen vor allem das Zentralnervensystem (Gehirn und R√ľckenmark), das Herz und die gro√üen Blutgef√§√üe. Au√üerdem erh√∂ht Neotigason das Risiko einer Fehlgeburt.

Nach Abschluss einer Behandlung mit Neotigason muss eine Schwangerschaft unbedingt f√ľr drei weitere Jahre vermieden werden.

Lesen Sie daher bitte die Anweisungen im Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen" unbedingt sorgfältig durch.

W√§hrend der Stillzeit d√ľrfen Sie Neotigason nicht einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und √§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Es ist m√∂glich, dass unter der Einnahme von Neotigason Ihre Nachtsichtigkeit beeintr√§chtigt ist und es zum Auftreten von Sehst√∂rungen kommt. Bitte achten Sie bei der Teilnahme am Stra√üenverkehr darauf, dass Sie m√∂glicherweise schlechter sehen und dass sich Ihre Augen an den schnellen Wechsel von Licht und Dunkelheit eventuell schlechter gew√∂hnen. Sie m√ľssen vorsichtig sein, wenn Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Die Dosierung erfolgt nur durch Ihren behandelnden Arzt. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Neotigason einmal täglich unzerkaut während einer Mahlzeit ein oder schlucken Sie die Kapseln mit Milch.

Ihr Arzt wird, wenn nicht besondere Gr√ľnde dagegen sprechen, folgendes Dosierungsschema verordnen:

Erwachsene

Die anfängliche Dosis beträgt 25 mg pro Tag (1 Kapsel zu 25 mg) oder 30 mg pro Tag (3 Kapseln zu 10 mg).

Der Arzt wird die endg√ľltige Dosierung dem Ergebnis der Behandlung und der Vertr√§glichkeit anpassen. Im Allgemeinen wird mit einer Dosis von 25‚Äď50 mg pro Tag, verabreicht w√§hrend weiterer 6‚Äď8 Wochen, das Behandlungsziel erreicht.

Die Dosis kann in Einzelfällen auf bis zu 75 mg (3 Kapseln zu 25 mg) pro Tag erhöht werden.

Bei Psoriasis wird im Allgemeinen die Behandlung unterbrochen, wenn sich die Hautver√§nderungen in gen√ľgendem Ma√ü zur√ľckgebildet haben.

R√ľckf√§lle werden nach den gleichen Regeln behandelt.

Bei Verhornungsst√∂rungen soll die Erhaltungsdosis so niedrig wie m√∂glich gehalten werden. Sie kann weniger als 20 mg pro Tag betragen, soll aber nicht √ľber 50 mg pro Tag liegen.

Bei Kombination mit anderen Behandlungsmethoden wird Ihnen der Arzt, je nachdem wie Sie auf die Therapie reagieren, eventuell eine andere Dosierung vorschreiben.

Kinder

Die Dosierung wird aufgrund des Körpergewichtes festgelegt.

In Anbetracht der schweren möglichen Nebenwirkungen des Medikamentes bei Langzeittherapie wird Ihr Arzt vor der Behandlung eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung vornehmen. Acitretin ist erst dann einzusetzen, wenn alle anderen Therapieoptionen sich als ungeeignet erwiesen haben.

Anfangsdosis (Behandlungsbeginn)

Es werden 0,5 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag empfohlen. In einzelnen √§llen k√∂nnen h√∂here Dosen (bis zu 1 mg pro kg K√∂rpergewicht und Tag) notwendig sein. Die H√∂chstdosis von 35 mg pro Tag soll nicht √ľberschritten werden.

Erhaltungsdosis

Die durchschnittliche Dosis liegt bei 0,1 mg pro kg Körpergewicht und Tag.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange die Behandlung mit Neotigason dauert.

In der Regel tritt erst nach mehreren Wochen ein zufrieden stellendes Ergebnis ein. Bei einzelnen Patienten muss manchmal die Behandlung mit niedrigen Dosen f√ľr einen l√§ngeren Zeitraum fortgef√ľhrt werden.

Wenn Sie einen R√ľckfall erleiden, kann eine erneute Behandlung n√∂tig werden, falls Ihr Arzt dies als n√ľtzlich erachtet.

Kombinationsbehandlung

Bei Kombination mit anderen Behandlungsmethoden kann eventuell die Dosis von Acitretin entsprechend der individuellen Reaktion des Patienten verringert werden.

Die √ľblichen √∂rtlichen Behandlungen k√∂nnen w√§hrend der Verabreichung von Acitretin beibehalten werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Neotigason eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie versehentlich zuviel Neotigason-Kapseln eingenommen haben, können z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel auftreten. Suchen Sie in diesem Fall einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.

Hinweis f√ľr den Arzt: Informationen zu Symptomen und Therapie bei √úberdosierung finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Neotigason vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme zu den gewohnten Zeiten fort.

Wenn Sie die Einnahme von Neotigason abbrechen

Setzen Sie die Einnahme von Neotigason nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, um eventuelle gesundheitliche Nachteile zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nehmen Sie Neotigason nicht mehr ein und wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt, falls Sie folgende Nebenwirkungen bemerken:

Ungewöhnlich starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen: es kann sich dabei um Anzeichen eines erhöhten Drucks im Kopf handeln (sehr selten auftretend).

Allergische Sofortreaktion mit Symptomen wie Hautausschlag, Schwellung und Juckreiz auf der Haut, Rötung und Schwellung der Augen, stark verstopfte Nase, Asthma oder pfeifende Atmung. Solche Reaktionen können verschiedenste Schweregrade von leicht bis lebensbedrohlich annehmen (Häufigkeit des Auftretens nicht bekannt).

Gelbf√§rbung der Haut und der Augenbindehaut als m√∂gliches Zeichen einer Gelbsucht (sehr selten auftretend) oder einer Leberentz√ľndung (gelegentlich auftretend). Begleitende Symptome k√∂nnen Appetitlosigkeit, Fieber, allgemeines Krankheitsgef√ľhl, √úbelkeit, dunkel gef√§rbter Urin und Bauchbeschwerden sein.

Eine schwerwiegende Erkrankung, bei der die kleinsten Blutgef√§√üe (Kapillaren) durchl√§ssig werden (sog. Kapillarlecksyndrom, ATRA-Syndrom oder Retins√§uresyndrom). Dabei kann es zu √Ėdemen (Wassereinlagerung und Schwellungen) und einer starken Hypotonie (Blutdruckabfall) bis hin zum Schock (Kollaps) kommen. Symptome daf√ľr sind Schwellungen, Atembeschwerden, Bauchkr√§mpfe, Muskelschmerzen, √ľberm√§√üiger Durst und ein allgemeines M√ľdigkeits- und Schw√§chegef√ľhl (H√§ufigkeit des Auftretens nicht bekannt).

Eine schwerwiegende Hautreaktion mit Ausschlag, Blasenbildung oder Hautabschälungen (exfoliative Dermatitis) (Häufigkeit des Auftretens nicht bekannt).

Zu Behandlungsbeginn kann es manchmal zu einer vor√ľbergehenden Verschlimmerung der Krankheitsanzeichen kommen. Es handelt sich dabei jedoch um eine bekannte Wirkung des Arzneimittels; bitte ver√§ndern Sie daher die von Ihrem Arzt verordnete Dosis nicht nach eigenem Gutd√ľnken. Ihr Arzt wird Sie beraten, wie Sie diese unerw√ľnschten Wirkungen mildern k√∂nnen; diese sind zumeist ungef√§hrlich und verschwinden wieder, wenn Sie die √§rztlich verordneten Ma√ünahmen befolgen.

Die häufigsten Nebenwirkungen unter einer Behandlung mit Neotigason betreffen die Haut und Schleimhäute.

Es kommt unter Umst√§nden zu einer ausgepr√§gten Trockenheit der Lippen (einschlie√ülich offener Mundwinkel), des Mundes (Mundschleimhautentz√ľndung, Geschmacksst√∂rungen und Durstgef√ľhl), des Zahnfleisches (Zahnfleischentz√ľndung), des Rachens (Heiserkeit), der Nase (Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, Nasenbluten), der Augen (Bindehautentz√ľndung, Tr√ľbung der Hornhaut) oder zu vermehrter R√∂tung der Haut.

Durch Auftragen von Fettsalbe auf die Lippen oder durch Verwendung einer milden Augensalbe k√∂nnen die entsprechenden Beschwerden gebessert werden. Unvertr√§glichkeitserscheinungen k√∂nnen dazu f√ľhren, dass Kontaktlinsentr√§ger f√ľr die Dauer der Behandlung Brillen tragen m√ľssen.

Weiters kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen, die mit folgenden Häufigkeiten beobachtet wurden:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10 Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100 Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000 Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Infektionen

Nicht bekannt: Es kann zu vermehrtem Auftreten von Entz√ľndungen der Vaginalschleimhaut kommen.

Erkrankungen des Immunsystems:

Nicht bekannt: √úberempfindlichkeit

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen

Gelegentlich: Benommenheit

Selten: Periphere Neuropathie (Nervenerkrankung)

Sehr selten: Druckerhöhung im Gehirn

Augenerkrankungen

Sehr h√§ufig: Trockenheit und Entz√ľndungen der Schleimh√§ute und dadurch bedingte Unvertr√§glichkeit von Kontaktlinsen

Gelegentlich: Verschwommenes Sehen

Sehr selten: Nachtblindheit, Hornhautgeschw√ľr

Nicht bekannt Ausfall der Augenwimpern oder Augenbrauen (Madarosis)

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Nicht bekannt: Hörstörungen, Ohrensausen

Gefäßerkrankungen

Nicht bekannt: Hitzewallungen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr h√§ufig: Trockenheit und Entz√ľndungen der Schleimh√§ute (√§u√üert sich z. B. durch Nasenbluten)

Nicht bekannt: √Ąnderungen des Klangs der Stimme (Dysphonie)

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Sehr häufig: Mundtrockenheit, Durst
H√§ufig: Entz√ľndungen der Mundschleimhaut, Bauchschmerzen, Durchfall, √úbelkeit,
  Erbrechen
Gelegentlich: Zahnfleischentz√ľndungen
Nicht bekannt: Geschmacksstörungen, Rektalblutungen

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Leberentz√ľndung
Sehr selten: Gelbsucht

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr h√§ufig: Lippenentz√ľndung, Juckreiz, Haarausfall, Sch√§lung und Verd√ľnnung der gesunden Haut mit gesteigerter Verletzlichkeit (vor allem an Handfl√§chen und Fu√üsohlen)

H√§ufig: Hautempfindlichkeit, klebrige Haut, entz√ľndliche Hautreaktionen (Dermatitis), ungew√∂hnliche Hautbeschaffenheit, br√ľchige N√§gel, Nagelfalzentz√ľndung, Hautr√∂tung

Gelegentlich: Schmale, spaltförmige Einrisse der Haut, Hauterkrankungen mit Blasenbildung erhöhte Lichtempfindlichkeit

Nicht bekannt: Eitrige kn√∂tchenartige Ver√§nderungen, Ausfall der Wimpern und Augenbrauen (Madarosis), juckende Schwellung der Haut und Schleimhaut, Nesselsucht, d√ľnner werdende Haut; schwerwiegende Hautreaktion mit Symptomen wie Ausschlag, Blasenbildung oder gro√üfl√§chiger Abschuppung der Haut (exfoliative Dermatitis). Allergische Sofortreaktion mit Symptomen wie Hautausschlag, Schwellung oder Juckreiz der Haut, rote und geschwollene Augen, stark verstopfte Nase, Asthma oder pfeifende Atmung. Diese Reaktion kann geringf√ľgig bis lebensbedrohlich sein.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen

Sehr selten: Knochenschmerzen, Bildung √ľbersch√ľssigen Knochengewebes (Exostose)

Allgemeine Erkrankungen

H√§ufig: Fl√ľssigkeitsansammlung in Armen und Beinen (periphere √Ėdeme)

Untersuchungen

Sehr häufig: Ungewöhnliche Leberfunktionswerte, Erhöhungen der Blutfettwerte und der Harnsäure)

Folgende Anzeichen von Nebenwirkungen können eine Veränderung der Dosierung, die auf Sie besser abgestimmt ist, oder eine neurologische Untersuchung notwendig machen:

Ungew√∂hnlich starke oder l√§nger dauernde Kopfschmerzen, Fieber, √úbelkeit, Durchfall, Verhaltensst√∂rungen, Depressionen, Krampfanf√§lle, ungew√∂hnlich starke Bl√§sse und ungew√∂hnlich starke M√ľdigkeit, hartn√§ckiger Schnupfen gekoppelt mit Husten mit blutigem Auswurf, Sehst√∂rungen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, falls diese Krankheitsanzeichen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:/Verw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Neotigason enthält

  • Der Wirkstoff ist: Acitretin. Jede Kapsel enth√§lt 10 mg Acitretin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kapsel-Inhalt: Mikrokristalline Cellulose, spr√ľhgetrockneter Glucose-Sirup, Gelatine, Natrium- ascorbat
    Kapsel-H√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E171), schwarzes, gelbes und rotes Eisenoxid (E172), Tinte (Schellack, Propylenglykol, Ammoniumhydroxid), gereinigtes Wasser

Wie Neotigason aussieht und Inhalt der Packung

Die Kapseln sind rotbraun/gelbweiß, undurchsichtig und haben den Aufdruck actavis [Logo] und die Prägung "10".

Packungsgrößen:

Blisterpackungen mit 30 und 100 St√ľck.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjav√≠kurvegur 76 ‚Äď 78 220 Hafnarfjordur

Island

Hersteller

Cenexi

52, rue Marcel et Jacques Gaucher 94120 Fontenay-Sous-Bois Frankreich

Cenexi

17, rue de Pontoise 95520 Osny Frankreich

Zulassungsnummer: 1-18708

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2016.

Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Fragen zu Neotigason haben.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweis bei √úberdosierung:

Im Fall einer akuten Überdosierung muss Neotigason sofort abgesetzt werden. Weitere spezielle Maßnahmen sind wegen der niedrigen akuten Toxizität des Präparates nicht erforderlich. Die Symptome einer akuten Überdosierung entsprechen denen einer A-Hypervitaminose, z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel.

Anzeige

Wirkstoff(e) Acitretin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.06.1989
ATC Code D05BB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsoriatika zur systemischen Anwendung

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden