Tasmar 200 mg Filmtabletten

Tasmar 200 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Tolcapon
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Meda AB
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.08.1997
ATC Code N04BX01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

Zulassungsinhaber

Meda AB

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tasmar 100 mg Filmtabletten Tolcapon Meda AB

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zur Behandlung der Parkinson-Krankheit wird Tasmar zusammen mit dem Arzneimittel Levodopa (als Levodopa/Benserazid oder Levodopa/Carbidopa) angewendet.

Tasmar wird angewendet, wenn durch alle anderen Arzneimittel Ihre Parkinson‚Äôsche Krankheit nicht gen√ľgend behandelt werden kann.

Zur Behandlung Ihrer Parkinson¬īschen Krankheit nehmen Sie bereits Levodopa ein. Ein k√∂rpereigenes Eiwei√ü (Enzym), die sogenannte Catechol-O-methyltransferase (COMT) baut das Levodopa ab.

Tasmar hemmt dieses Enzym und verlangsamt somit den Abbau von Levodopa. Das bedeutet, dass sich bei gleichzeitiger Einnahme mit Levodopa (als Levodopa/Benserazid oder Levodopa/Carbidopa) die Symptome Ihrer Parkinsonerkrankung verbessern sollten.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tasmar darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie eine Lebererkrankung oder erh√∂hte Leberenzymwerte haben
  • wenn Sie unter schweren unwillk√ľrlichen Bewegungen (Dyskinesien) leiden
    wenn Sie fr√ľher einmal ein Krankheitsbild mit schwerwiegender Muskelsteifheit, Fieber oder Verwirrtheit hatten (Malignes Neuroleptisches Syndroms (MNS)) und/oder wenn Sie eine spezielle Form einer Zerst√∂rung des Muskelgewebes (nicht-traumatische Rhabdomyolyse) oder Fieber (Hyperthermie) haben oder hatten
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Tolcapon oder einen der sonstigen Bestandteile von Tasmar sind
  • wenn Sie eine spezielle Form von Tumoren in Nebennierenmark haben (Phaeochromozytom),
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Zwangsst√∂rungen einnehmen, sogenannte nicht-selektive Monoamin-Oxidase-(MAO-)Hemmer.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tasmar einnehmen. Sie d√ľrfen erst mit der Einnahme von Tasmar beginnen, wenn Ihnen Ihr Arzt

  • die Risiken einer Behandlung mit Tasmar erkl√§rt hat,
  • die Ma√ünahmen erl√§utert hat, die notwendig sind, um diese Risiken m√∂glichst gering zu halten
  • Ihre Fragen beantwortet hat,
  • teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Ihr Arzt wird Ihnen die Risiken und den Nutzen einer Einnahme von Tasmar w√§hrend der Schwangerschaft erl√§utern. Die Wirkungen von Tasmar bei S√§uglingen sind nicht untersucht worden. Sie sollten Ihr Kind w√§hrend der Behandlung mit Tasmar nicht stillen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer feststellen, dass Sie den Drang oder das Verlangen entwickeln, sich in einer Weise zu verhalten, die ungew√∂hnlich f√ľr Sie ist, oder Sie dem Impuls, dem Antrieb oder der Versuchung nicht widerstehen k√∂nnen, bestimmte Aktivit√§ten auszuf√ľhren, die Ihnen oder anderen schaden k√∂nnen. Diese Verhaltensweisen werden als St√∂rungen der Impulskontrolle bezeichnet und k√∂nnen eine Spielsucht, exzessives Essen oder exzessive Geldausgaben, einen ungew√∂hnlich hohen Sexualtrieb oder die Besch√§ftigung mit einer Zunahme der sexuellen Gedanken oder Gef√ľhle einschlie√üen. M√∂glicherweise muss Ihr Arzt dann Ihre Behandlung √ľberpr√ľfen.

Sie d√ľrfen Tasmar nur erhalten, wenn Ihre Parkinson¬īsche Krankheit mit anderen Behandlungsmethoden nicht zufrieden stellend behandelt werden kann.

Ihr Arzt wird außerdem die Behandlung mit Tasmar beenden, wenn sich nach 3Wochen Ihr Zustand nicht so weit verbessert hat, dass das Risiko einer fortgesetzten Behandlung gerechtfertigt ist.

Leberschäden:

Tasmar kann in seltenen F√§llen Lebersch√§den verursachen, die m√∂glicherweise t√∂dlich verlaufen k√∂nnen. Diese Lebersch√§den traten meist zwischen dem 1. und 6. Monat der Behandlung auf. Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass weibliche Patienten ein h√∂heres Risiko f√ľr Lebersch√§den haben k√∂nnen.

Vor Behandlungsbeginn:

Um das Risiko von Lebersch√§den m√∂glichst gering zu halten, d√ľrfen Sie Tasmar nicht einnehmen, wenn Sie

  • eine Lebererkrankung haben
  • erh√∂hte Leberwerte in der Blutuntersuchung haben, die vor Behandlungsbeginn durchgef√ľhrt wird (Untersuchung der Alanin-aminotransferase (ALT) und der Aspartat-aminotransferase (AST)).

Während der Behandlung:

Während der Behandlung werden Blutuntersuchungen der Leberwerte in folgenden Zeitabständen vorgenommen:

  • Alle 2 Wochen w√§hrend der ersten 12 Behandlungsmonaten,
  • alle 4 Wochen in den darauffolgenden 6 Behandlungsmonaten,
  • alle 8 Wochen w√§hrend der weiteren Behandlung.

Die Behandlung wird abgebrochen, wenn diese Blutuntersuchungen erh√∂hte Werte aufweisen., Die Behandlung mit Tasmar kann gelegentlich zu St√∂rungen der Leberfunktion f√ľhren. Bitte benachrichtigen Sie deshalb sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Krankheitszeichen auftreten wie z. B. √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen (besonders √ľber der Leber im oberen rechten Bauchbereich), Appetitverlust, Schw√§che, Fieber, dunkle Verf√§rbung des Urins oder Gelbsucht (gelbe Haut oder Augen), oder wenn Sie leicht m√ľde werden.

Falls Sie bereits Tasmar eingenommen haben und während der Behandlung eine akute Leberschädigung auftrat, darf Tasmar nicht wieder angewendet werden.

MNS (Malignes Neuroleptisches Syndrom):

Symptome des Malignen Neuroleptischen Syndroms (MNS) können während der Behandlung mit Tasmar auftreten. Das MNS setzt sich aus einzelnen oder allen der folgenden Anzeichen zusammen:

  • Schwere Muskelsteifheit, Muskelzuckungen, ruckartige Bewegungen der Arme oder Beine, und Muskelschmerzen. Eine Muskelsch√§digung kann gelegentlich dunklen Urin verursachen.
  • Andere bedeutsame Krankheitszeichen sind hohes Fieber und Verwirrtheit.

Nach einer plötzlichen Dosisverringerung oder einem Absetzen von Tasmar oder anderen Parkinsonmitteln können in seltenen Fällen schwere Krankheitszeichen wie Muskelversteifung, Fieber oder Verwirrtheit auftreten. Bitte informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt.

Die folgenden Maßnahmen sind zu beachten. Vor Behandlungsbeginn:

Um das Risiko f√ľr das Auftreten eines MNS m√∂glichst gering zu halten, d√ľrfen Sie Tasmar nicht anwenden, wenn Sie nach Auskunft Ihres Arztes unter schweren unwillk√ľrlichen Bewegungen (Dyskinesien) leiden oder wenn bei Ihnen fr√ľher einmal eine Erkrankung auftrat, bei der es sich um MNS gehandelt haben k√∂nnte.

Informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle verschreibungspflichtigen und frei verk√§uflichen Arzneimittel, die Sie anwenden, da das Risiko f√ľr ein MNS bei Einnahme von bestimmten Arzneimitteln steigt.

Während der Behandlung:

Wenn bei Ihnen die oben beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, die auf ein MNS hinweisen, m√ľssen Sie diese Ihrem Arzt sofort mitteilen.

Beenden Sie nicht eigenst√§ndig die Einnahme von Tasmar oder einem anderen Parkinsonmittel ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, da dadurch das Risiko f√ľr das Auftreten eines MNS steigen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt zudem dar√ľber:

  • wenn Sie au√üer an Parkinson‚Äôscher Krankheit unter weiteren Erkrankungen leiden
  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber anderen Arzneimitteln, Nahrungsmitteln und Farbstoffen sind,
  • wenn bei Ihnen kurz nach Beginn und w√§hrend der Behandlung mit Tasmar Krankheitszeichen auftreten, die durch Levodopa verursacht werden, wie z.B. unwillk√ľrliche Bewegungen (Dyskinesien) und √úbelkeit.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht wohl f√ľhlen, da gegebenenfalls die Dosierung Ihres Levodopa verringert werden muss.

Kinder und Jugendliche

Tasmar wird aufgrund nicht ausreichender Daten zur Sicherheit oder Wirksamkeit nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen. F√ľr Tasmar gibt es keine Indikation zur Anwendung bei Kindern und Jugendliche.

Einnahme von Tasmar mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel handelt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, insbesondere √ľber: -

  • Antidepressiva,
  • alpha-Methyldopa (Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck),
  • Apomorphin (wird gegen die Parkinson‚Äôsche Krankheit verwendet),
  • Dobutamin (wird zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz verwendet),
  • Adrenalin und Isoprenalin (werden zur Behandlung des Herzinfarktes verwendet),
  • Blutgerinnungshemmende Arzenimittel vom Warfarin-Typ (hemmen die Blutverdickung). In diesem Fall wird Ihr Arzt unter Umst√§nden regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um Ihre Blutgerinnungswerte zu √ľberwachen.

Falls Sie ins Krankenhaus aufgenommen werden oder Ihnen ein neues Arzneimittel verordnet wird, m√ľssen Sie dem Arzt mitteilen, dass Sie Tasmar einnehmen.

Bei Einnahme von Tasmar zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Tasmar kann mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden. Tasmar sollte mit 1 Glas Wasser eingenommen werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen. Ihr Arzt wird Ihnen die Risiken und den Nutzen einer Einnahme von Tasmar während der Schwangerschaft erläutern.

Die Wirkungen von Tasmar bei Säuglingen sind nicht untersucht worden. Sie sollten Ihr Kind während der Behandlung mit Tasmar nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Da Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit, Maschinen zu bedienen, durch die Krankheit beeintr√§chtigt sein k√∂nnen, sollten Sie Ihren Arzt zu Rate ziehen.

Tasmar beeinflusst die Symptome Ihrer Parkinson‚Äôschen Krankheit. Die Einnahme von Tasmar zusammen mit Ihren anderen Arzneimitteln gegen die Parkinson‚Äôsche Krankheit kann √ľberm√§√üige M√ľdigkeit am Tage und pl√∂tzliche Schlafattacken verursachen. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, d√ľrfen Sie so lange kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen, bis die M√ľdigkeit und Schlafattacken nicht mehr auftreten.

Tasmar enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Tasmar daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Tasmar immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung und Häufigkeit der Anwendung

Ihr Arzt sollte die Behandlung immer mit der Standarddosis von 3-mal täglich 1 Tablette (100 mg) beginnen.

Falls innerhalb von 3 Wochen nach Behandlungsbeginn keine Besserung feststellbar sein sollte, soll Tasmar abgesetzt werden.

Zur Verbesserung der Wirksamkeit sollte Ihr Arzt die Dosis nur dann auf 3-mal t√§glich 2 Tabletten (3- mal t√§glich 200 mg) erh√∂hen, wenn die Verbesserung Ihrer Parkinson-Beschwerden die zu erwartende Verst√§rkung der Nebenwirkungen √ľberwiegt. Die Nebenwirkungen unter der erh√∂hten Dosierung k√∂nnen oft schwerwiegend sein und die Leber betreffen.

Falls unter der erhöhten Dosierung nach 3 Wochen keine bessere Wirksamkeit zu sehen ist, sollte Ihr Arzt die Behandlung mit Tasmar beenden.

Zu Beginn und während der Behandlung mit Tasmar kann es notwendig sein, dass Ihre Levodopa- Dosis geändert werden muss. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, was zu tun ist.

Art der Anwendung:

Nehmen Sie Tasmar mit 1 Glas Wasser ein.

Die Tabletten d√ľrfen nicht zerbrochen oder zerdr√ľckt werden.

Die erste Tablette Tasmar wird morgens zusammen mit Ihrem anderen Parkinson-Arzneimittel ‚ÄöLevodopa‚Äė eingenommen.

Die weiteren Dosen von Tasmar werden 6 und 12 Stunden später eingenommen.

TageszeitDosisBitte beachten
Morgens1 Filmtablette TasmarZusammen mit der ersten täglichen Dosis Levodopa einnehmen
Mittags1 Filmtablette Tasmar
Abends1 Filmtablette Tasmar

Wenn Sie eine größere Menge von Tasmar eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr Tabletten als vorgeschrieben eingenommen haben, oder falls jemand anderes aus Versehen Ihr Arzneimittel eingenommen hat, benachrichtigen Sie sofort einen Arzt, oder ein Krankenhaus, da Sie möglicherweise dringend ärztliche Hilfe benötigen.

Symptome einer Überdosierung können sein: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Atembeschwerden.

Wenn Sie die Einnahme von Tasmar vergessen haben

Holen Sie die versäumte Einnahme nach, sobald Sie sich daran erinnern, und nehmen Sie die weiteren Dosen zu den gewohnten Zeiten ein. Sollte die nächste Einnahme jedoch unmittelbar bevorstehen, holen Sie die versäumte Dosis nicht nach. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Falls Sie mehrere Dosen vergessen haben, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt und befolgen Sie den erteilten Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Tasmar abbrechen

Reduzieren oder beenden Sie die Einnahme des Arzneimittel nicht, ohne dass der Arzt Sie dazu aufgefordert hat. Befolgen Sie immer die Anweisungen Ihres Arztes zur Dauer der Behandlung mit Tasmar.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Tasmar Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig:kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich:kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten:kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
Sehr selten:kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen
H√§ufigkeit nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker so schnell wie möglich,

wenn Sie sich unwohl f√ľhlen, w√§hrend Sie Tasmar einnehmen.

  • wenn √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitverlust, Schw√§che, Fieber, dunkle Verf√§rbung des Urins oder Gelbsucht auftreten, da gelegentlich Leberfunktionsst√∂rungen, in Einzelf√§llen eine schwere Hepatitis, beobachtet wurde,
  • wenn Sie eine dunkle Verf√§rbung Ihres Urins bemerken, da dies ein Anzeichen eines Muskel- oder Leberschadens sein kann. Eine sonstige Gelbf√§rbung des Urins ist in der Regel harmlos.
  • wenn ein schwerer oder anhaltender Durchfall auftritt.

Kurz nach Behandlungsbeginn sowie w√§hrend der Behandlung mit Tasmar k√∂nnen Nebenwirkungen auftreten, die auf Ihr anderes Parkinson-Mittel ‚ÄöLevodopa‚Äė zur√ľckzuf√ľhren sind, wie z.B. unwillk√ľrliche Bewegungen und √úbelkeit. Sie sollten deshalb Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie sich nicht wohl f√ľhlen, da gegebenenfalls die Dosis von Levodopa ge√§ndert werden muss.

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig:

  • unwillk√ľrliche Bewegungen (Dyskinesien)
  • √úbelkeit, verminderter Appetit, Durchfall
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Schlafst√∂rungen, Schl√§frigkeit
  • Schwindelgef√ľhl im Stehen (orthostatische Beschwerden), Verwirrtheit und Halluzinationen
  • Bewegungsst√∂rungen mit unwillk√ľrliche auftretenden Muskelverkrampfungen oder Fehlhaltungen (Dystonie)
  • starkes Tr√§umen

Häufig:

  • Brustschmerzen
    Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Mundtrockenheit
  • verst√§rktes Schwitzen
  • Ohnmachtsanf√§lle
  • Infektionen der oberen Atemwege
  • grippe√§hnliche Symptome
  • reduzierte willk√ľrliche und unwillk√ľrliche Bewegungen (Hypokinesie)
  • Erh√∂hung bestimmter Leberenzyme
  • Urinverf√§rbungen

Gelegentlich:

Leberschädigung, in seltenen Fällen mit tödlichem Ausgang

Selten:

  • schwere Anzeichen von Muskelversteifung, Fieber oder Verwirrtheit (Malignen Neuroleptischen Syndrom) bei Patienten, bei denen (eine Behandlung mit Parkinson Medikamenten pl√∂tzlich reduziert oder abgesetzt wird.
  • St√∂rungen der Impulskontrolle (Unf√§higkeit, dem Impuls zu widerstehen, eine Handlung zu begehen, die sch√§dlich sein k√∂nnte, dazu k√∂nnten geh√∂ren:

1. Starker Drang zu √ľberm√§√üigem Spielen trotz ernster pers√∂nlicher oder famili√§rer Konsequenzen.

  1. Ver√§ndertes oder gesteigertes sexuelles Interesse und Verhalten, dem Sie oder andere mit erheblichen Bedenken gegen√ľber stehen, wie zum Beispiel einem gesteigerten

Sexualtrieb.

O Unkontrollierbare exzessive Einkäufe/Geldausgaben.

1. Essattacken (Verschlingen gro√üer Nahrungsmengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (eine Nahrungsaufnahme √ľber Ihr normales Ma√ü hinaus und gr√∂√üer als notwendig, um Ihren Hunger zu stillen)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine dieser Verhaltensweisen an sich erleben. Er wird Möglichkeiten mit Ihnen diskutieren, diese Symptome zu beherrschen oder zu verringern.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem* anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen Tasmar nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass die Tabletten besch√§digt sind.

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Weitere Informationen

Was Tasmar enthält

  • Der Wirkstoff ist Tolcapon.
  • Jede Filmtablette enth√§lt 200 mg Tolcapon
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat, mikrokristalline Cellulose, Povidon K30, Carboxymethylst√§rke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Lactose-Monohydrat (siehe Abschnitt 2 ‚ÄöTasmar enth√§lt Lactose‚Äė, Talkum, Magnesiumstearat (Phr. Eur.)
    Film√ľberzug: Hypromellose, Talkum, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Ethylcellulose, Titandioxid (E 171), Triacetin, Natriumdodecylsulfat.

Wie Tasmar aussieht und Inhalt der Packung

Tasmar ist eine orange-gelbe bis braun-gelbe, ovale Filmtablette mit der Pr√§gung ‚ÄěTASMAR‚Äú und ‚Äě200‚Äú auf einer Seite. Tasmar wird als Filmtabletten mit 200 mg Tolcapon zur Verf√ľgung gestellt. Es ist als Blisterpackungen mit 30 oder 60 Tabletten sowie in Glasflaschen mit 100 Filmtabletten erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Meda AB

Pipers väg 2A

S-170 09 Solna

Schweden

Hersteller

ICN Polfa Rzesz√≥w S.A. ul. PrzemysŇāowa 2

35-959 Rzeszów

Polen

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien

Mylan EPD bvba/sprl

Chaussée de la Hulpe 166/

Terhulpsesteenweg 166

B-1170 Brussels

Tél/Tel: +32 2 5 04 08 11

–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź

–ú–į–Ļ–Ľ–į–Ĺ –ē–ě–ě–Ē –Ī—É–Ľ. –°–ł—ā–Ĺ—Ź–ļ–ĺ–≤–ĺ 48, –Ķ—ā. 7

–ě—Ą–ł—Ā —Ā–≥—Ä–į–ī–į ‚Äě–°–Ķ—Ä–ī–ł–ļ–į –ě—Ą–ł—Ā–ł‚Äú 1505 –°–ĺ—Ą–ł—Ź –Ę–Ķ–Ľ: +359 2 44 55

ńĆesk√° republika

Mylan Healthcare CZ s.r.o.

KodaŇąsk√° 1441/46

CZ 100 00 Praha 10 Tel: +420 234 064 203

Danmark

Mylan Denmark ApSBorupvang 12750 Denmark

Tlf: +45 28 11 69 32

Deutschland

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

D-61352 Bad Homburg v.d.H.

Tel: + 49 6172 888 01

Eesti

Meda Pharma SIA

Liivalaia 13/15

10118 Tallinn

Tel: +372 62 61 025

őēőĽőĽő¨őīőĪ

MEDA Pharmaceuticals A.E.

őĎő≥őĮőŅŌÖ őĒő∑őľő∑ŌĄŌĀőĮőŅŌÖ 63 17456 őÜőĽőĻőľőŅŌā ő§ő∑őĽ: +30 210 6 77 5690

Espa√Īa

Mylan Pharmaceuticals S.L. C/Plom, 2-4, 5ª planta 08038 - Barcelona

Tel: +34 900 102 712

Lietuva

Meda Pharma SIA ŇĹalgirio str. 90-100 Vilnius LT-09303 Tel. + 370 52059367

Luxembourg/Luxemburg

Mylan EPD bvba/sprl Chaussée de la Hulpe 166/ Terhulpsesteenweg 166 B-1170 Brussels Belgique/Belgien Tél/Tel: +32 2 5 04 08 11

Magyarorsz√°g

Mylan EPD Kft.

H-1138 Budapest,

V√°ci √ļt 150.

Tel.: +36 1 465 2100

Malta

V.J. Salomone Pharma Limited

Upper Cross Road, Marsa,

MRS 1542, Malta

Tel: +356 22983143

Nederland

Mylan Healthcare B.V.

Krijgsman 20

NL-1186 DM Amstelveen

Tel: +31 20 426 33 00

Norge

Mylan Healthcare Norge A/S

Hagal√łkkveien 26

N-1383 Asker

Tlf: +47 66 75 33 00

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A-1110 Wien Tel: + 43 1 86 390

Polska

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Tel: +48 22 697 7100

France

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Tél: +33 1 56 64 10 70

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Unit 34/35, Block A

Dunboyne Business Park

Dunboyne

IRL - Co Meath

Tel: +353 (0) 87 1694982

√ćsland

Icepharma hf Box 906 S-170 09 Solna Sv√≠√ĺj√≥√į.

Sími: +354 540 8000

Italia

Meda Pharma S.p.A.

Via Felice Casati, 20

20124 Milano

Tel: +39 0261246987

őöŌćŌÄŌĀőŅŌā

Varnavas Hadjipanayis Ltd ő§ő∑őĽ: +357 2220 7700

Latvija

Meda Pharma SIA

101 MŇękusalas str. Rńęga LV‚Äź1004 TńĀlr: +371 67616137

Portugal

BGP Products, Unipessoal, Lda. Av. D. Jo√£o II,

Edif√≠cio Atlantis, n¬ļ 44C ‚Äď 7.3 e 7 1990-095 Lisboa

Tel:+351 214 127 200

Rom√Ęnia

BGP PRODUCTS SRL

Reprezentan»õa Romania Calea Floreasca nr. 169A

Floreasca Business Park 014459 Bucure»ôti

Tel.: +40372 579 000

Slovenija

Mylan Healthcare d.o.o. Dolenjska cesta 242c 1000 Ljubljana

Tel: +386 1 23 63 180

Slovensk√° republika

MEDA Pharma spol. s. r.o. Trnavsk√° cesta 50

821 02 Bratislava

Tel: +421 2 32 199 100

Suomi/Finland

Meda Oy

Vaisalantie 4/ Vaisalavägen 4

F-02130 Espoo/ Esbo

Puh/Tel: +358 20 720 9550

Sverige

Meda AB

Box 906

S-170 09 Solna

Tel: +46 8 630 1900

United Kingdom

Meda Pharmaceuticals Ltd.

Skyway House

Parsonage Road

Takeley

Bishop's Stortford

CM22 6PU - UK

Tel: +44 845 460 0000

Die Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im:

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Zuletzt aktualisiert: 15.11.2022

Quelle: Tasmar 200 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tolcapon
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden