Epratenzide Plus 600/12,5 mg

Nicht mehr erhältlich
Abbildung Epratenzide Plus 600/12,5 mg
Wirkstoff(e) Eprosartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Abbott Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09DA02
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Abbott Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Teveten Plus HCT 600 mg/12,5 mg Eprosartan Hydrochlorothiazid (HCT) Mylan Healthcare GmbH
Eprosartan-CT 600 mg Filmtabletten Eprosartan CT Arzneimittel GmbH
Emestar mono Eprosartan Abbott Arzneimittel GmbH
Eprosartan-ratiopharm 600 mg Filmtabletten Eprosartan Ratiopharm GmbH
Teveten 400mg Eprosartan Mylan Healthcare GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Epratenzide Plus 602,5 mg und wof√ľr wird es angewendet?
Epratenzide Plus 602,5 mg ist in den Packungsgrößen mit 28, 56 und 98 Filmtabletten erhältlich.
Epratenzide Plus 602,5 mg wird zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet, wenn die Anwendung einer Kombination aus zwei Wirkstoffen, Eprosartan und HCT angezeigt ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn die Behandlung mit nur einem dieser Wirkstoffe Ihren Blutdruck nicht ausreichend gesenkt hat.
Die beiden in Epratenzide Plus 602,5 mg enthaltenen Wirkstoffe haben eine unterschiedliche Wirkungsweise und ergänzen sich somit. Eprosartan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten genannt werden. Angiotensin II ist eine Substanz, die in Ihrem Körper gebildet wird und Ihre Blutgefäße enger werden lässt. Hierdurch wird der Blutfluss durch die Gefäße erschwert und der Blutdruck nimmt zu. Eprosartan blockiert die Wirkung von Angiotensin II, sodass die Blutgefäße entspannt werden und Ihr Blutdruck sinkt.
Der zweite Wirkstoff HCT gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiaziddiuretika bezeichnet werden. HCT erhöht die Harnausscheidung und senkt so ebenfalls Ihren Blutdruck.
Epratenzide Plus 602,5 mg wird angewendet
zur Behandlung des nicht organbedingten Bluthochdruckes (essentielle Hypertonie). Dieses Kombinationsarzneimittel ist bei Patienten angezeigt, deren Blutdruck mit Eprosartan allein nicht ausreichend behandelt werden kann.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was m√ľssen Sie vor der Einnahme von Epratenzide Plus 602,5 mg beachten?
Epratenzide Plus 602,5 mg d√ľrfen Sie nicht einnehmen,
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Eprosartan, Sulfonamidderivaten (wie HCT), oder einem der sonstigen Bestandteile von Epratenzide Plus 602,5 mg sind
- wenn Sie sich im zweiten oder dritten Schwangerschaftsdrittel (4.-9. Monat) befinden oder stillen;
- wenn Sie an einer schweren Leberschädigung leiden;
- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden;
- wenn Sie unter einem nicht behandelbaren niedrigen Kalium-Blutspiegel oder hohen Calcium-Blutspiegel leiden;
- wenn bei Ihnen der Abfluss der Gallenfl√ľssigkeit aus der Gallenblase gest√∂rt ist oder eine Gallestauung vorliegt;
- wenn Sie unter einem nicht behandelbaren niedrigen Natrium-Blutspiegel leiden;
- wenn Sie an Gicht oder anderen Symptomen eines zu hohen Harnsäurespiegels im Blut leiden.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob f√ľr Sie einer dieser Punkte zutrifft, fragen Sie Ihren Arzt.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Epratenzide Plus 602,5 mg ist erforderlich,
- wenn bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien vorliegt;
- wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen
- wenn bei Ihnen ein Herzfehler, z.B. eine Verengung der Herzklappen oder eine Erkrankung des Herzmuskels, vorliegt;
- wenn Sie an einer schweren Herzmuskelschwäche leiden;
- wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden oder eine Nierentransplantation hatten;
- wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden;
- wenn Sie an Schmetterlingsflechte (Lupus erythematodes, auch als ‚ÄúLupus‚ÄĚ oder ‚ÄúSLE‚ÄĚ bezeichnet) leiden. Durch Epratenzide Plus 602,5 mg kann diese Erkrankung aktiviert oder verschlimmert werden;
- wenn Sie zuckerkrank sind. Es könnte erforderlich sein, die Dosis Ihres Arzneimittels gegen die Zuckerkrankheit zu ändern. Eine bislang unbemerkt gebliebene Zuckerkrankheit kann durch Epratenzide Plus 602,5 mg in Erscheinung treten;
- wenn Sie Lithium einnehmen.
Beachten Sie bitte noch folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Wenn Sie hohe Dosen harntreibender Mittel einnehmen, sich salzarm ernähren, an Durchfall oder Erbrechen leiden, könnte dies zur Folge haben, dass Ihr Blutvolumen oder die Natriumkonzentration im Blut verringert sind. Dies muss vor Beginn der Behandlung mit Epratenzide Plus 602,5 ausgeglichen werden.
- Die Elektrolyte im Blut sollen regelm√§√üig √ľberwacht werden. Durch den Wirkstoff HCT kann der Wasser- und Elektrolythaushaltes aus dem Gleichgewicht geraten. Dabei k√∂nnen zu niedrige Blutspiegel von Kalium, Natrium, Magnesium oder Chlorid sowie zu hohe Konzentrationen von Kalzium auftreten. Wenn eine St√∂rung im Wasser- und Elektrolythaushalt unbehandelt bleibt, kann dies zu schwerwiegenden gesundheitlichen Sch√§digungen f√ľhren.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten die Konzentrationen von Kalium, Kreatinin und Harnsäure im Blut regelmäßig kontrolliert werden.
- Bei bestimmten Patienten kann durch den Wirkstoff HCT eine Erhöhung der Harnsäure im Blut oder einen Gichtanfall ausgelöst werden.
- Wenn Sie zuckerkrank sind oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben oder gleichzeitig kaliumsparende harntreibende Mittel anwenden oder Kaliumersatzpräparate oder kaliumhaltigen Salzersatz (z.B. bei natriumarmer Ernährung) einnehmen oder andere Arzneimittel anwenden, die den Kaliumspiegel erhöhen, wie z.B. Heparin, können erhöhte Kaliumspiegel im Blut auftreten.
- Wenn bei Ihnen ein Test zur √úberpr√ľfung der Nebenschilddr√ľsen durchgef√ľhrt werden soll, m√ľssen Sie vorher die Einnahme von Epratenzide Plus 602,5 mg unterbrechen. Bitte informieren Sie den untersuchenden Arzt dar√ľber, wann Sie Epratenzide Plus 602,5 mg zuletzt eingenommen haben.
- Wie bei jedem blutdrucksenkenden Arzneimittel kann eine √ľberm√§√üige Blutdrucksenkung bei Patienten mit einer vorbestehenden Verengung der Arterien und der Herzkranzgef√§√üe zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren.
- √úberempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) gegen den Wirkstoff HCT treten eher auf, wenn Sie bereits an einer Allergie oder an Bronchialasthma leiden.
- Bei Patienten mit einer erhöhten körpereigenen Produktion von Aldosteron (Hormon der Nebennierenrinde) wird die Verwendung von Epratenzide Plus 602,5 mg nicht empfohlen, da keine ausreichende Blutdrucksenkung erzielt wird.
- Bei Patienten schwarzafrikanischer Herkunft ist zu erwarten, dass die blutdrucksenkende Wirkung von Epratenzide Plus 602,5 mg geringer ist als bei Nichtschwarzen.
- Der Wirkstoff HCT kann zu einem positiven Dopingtest f√ľhren.
Schwangerschaft
Vorsorglich sollte Epratenzide Plus 602,5 mg im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden. Eine Umstellung auf eine geeignete alternative Therapie sollte vor einer geplanten Schwangerschaft mit dem Arzt besprochen werden. Wenn es im Verlauf der Behandlung zu einer Schwangerschaft kommt, muss das Arzneimittel nach R√ľcksprache mit dem behandelnden Arzt so rasch wie m√∂glich abgesetzt werden. Falls die Behandlung versehentlich w√§hrend einer Schwangerschaft √ľber einen langen Zeitraum erfolgte, sollte der F√∂tus mittels Ultraschall untersucht werden. Epratenzide Plus 602,5 mg darf im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel nicht eingenommen werden.
Stillzeit:
Epratenzide Plus 602,5 mg darf nicht w√§hrend der Stillzeit eingenommen werden. Im Einzelfall muss jedoch der Arzt nach der Wichtigkeit des Arzneimittels f√ľr die Mutter entscheiden, ob es abgesetzt oder abgestillt werden soll.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es ist unwahrscheinlich, dass Epratenzide Plus 602,5 mg die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst. Es sollte allerdings bedacht werden, dass bei einer Behandlung des Bluthochdrucks gelegentlich Schwindel und M√ľdigkeit auftreten k√∂nnen.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Epratenzide Plus 602,5 mg:
Falls Sie eine nachgewiesene Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einigen Zuckern haben sollten, fragen Sie Ihren Arzt bevor Sie das Medikament einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Epratenzide Plus 602,5 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Epratenzide Plus 602,5 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
1 Filmtablette Epratenzide Plus 602,5 mg 1-mal täglich.
Es wird empfohlen, die Filmtabletten immer morgens einzunehmen. Sie können Epratenzide Plus 602,5 mg zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.
Wenn Sie von einem anderen Arzneimittel zur Blutdrucksenkung auf Epratenzide Plus 602,5 mg wechseln, wird Ihren Ihr Arzt erklären, wie Sie die Behandlung umstellen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Epratenzide Plus 602,5 mg zu stark oder zu schwach ist. Bitte bedenken Sie, dass die richtige Einstellung des Blutdrucks auch bei gleich bleibender Dosierung einige Zeit dauern kann.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren d√ľrfen Epratenzide Plus 602,5 mg nicht einnehmen.
Eine Anwendung von Epratenzide Plus 602,5 mg bei Patienten mit leichten bis m√§√üigen Leberfunktionsst√∂rungen wird nicht empfohlen. Patienten mit einer schweren Lebersch√§digung oder einer schweren Nierenerkrankung d√ľrfen Epratenzide Plus 602,5 mg nicht anwenden.
Wenn Sie eine größere Menge von Epratenzide Plus 602,5 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker oder an die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses.
Wenn Sie die Einnahme von Epratenzide Plus 602,5 mg vergessen haben
F√ľr den Fall, dass Sie eine Dosis vergessen haben, sollten Sie die Filmtablette sobald wie m√∂glich einnehmen und die Behandlung wie bisher fortsetzen. Wenn Sie die Tablette an einem Tag vergessen haben, nehmen Sie am n√§chsten Tag die verordnete Tagesdosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Epratenzide Plus 602,5 mg abgebrochen wird
Auf keinen Fall sollten Sie von allein die Behandlung mit Epratenzide Plus 602,5 mg unterbrechen. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie mit der Wirkung von Epratenzide Plus 602,5 mg nicht zufrieden sind.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt auch f√ľr pflanzliche Mittel und freiverk√§ufliche Pr√§parate, wie z.B. Mineralstoffpr√§parate.
Die gleichzeitige Anwendung von Epratenzide Plus 602,5mg und Lithium-Pr√§paraten wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 2 ‚ÄúBesondere Vorsicht‚ÄĚ). Sollte sich eine solche Kombination dennoch als notwendig erweisen, ist der Serum-Lithium-Spiegel engmaschig zu √ľberwachen.
Ihr Arzt wird m√∂glicherweise bestimmte Tests, z.B. Blutuntersuchungen vornehmen, wenn Sie gleichzeitig mit Epratenzide Plus 602,5 mg noch andere Arzneimittel einnehmen wie z.B. Kalium-Pr√§parate, kaliumsparende harntreibende Mittel, Abf√ľhrmittel, Kortison-Pr√§parate, ACTH, Heparin, Mittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen, Herzglykoside (Digitalis-Pr√§parate), Antipsychotika und andere Mittel, die den Serum-Kalium-Spiegel beeinflussen, Calcium-Pr√§parate und andere Arzneimittel, die den Calcium-Spiegel im Blut erh√∂hen, Gicht-Mittel oder bestimmte Antibiotika (Tetracycline), Salicyls√§urederivate. Abh√§ngig von den Ergebnissen solcher Untersuchungen, kann es erforderlich sein, die bisherige Therapie anzupassen.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Epratenzide Plus 602,5 mg kann durch andere Arzneimittelgruppen verstärkt werden:
- bestimmte Schlaf-, Beruhigungs- und Narkosemittel,
- Alkohol
- Antidepressiva
- bestimmte zellsch√ľtzende Arzneimittel (z.¬†B. Amifostin)
- andere blutdrucksenkende Arzneimittel
- bestimmte Anticholinergika (z. B. Biperiden, Atropin)
- Mittel zur Muskelerschlaffung (Baclofen), wie sie bei einer Narkose eingesetzt werden
Bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden kann das Risiko f√ľr das Auftreten von Herzrhythmusst√∂rungen vergr√∂√üert sein.
Wenn gleichzeitig mit Epratenzide Plus 602,5 mg auch ein Betablocker oder Diazoxid sowie Mittel gegen erhöhten Blutzucker eingenommen bzw. angewendet werden, muss evtl. die Dosis des Blutzuckersenkers angepasst werden.
Metformin sollte nur mit Vorsicht mit Epratenzide Plus 602,5 mg kombiniert werden.
Die Wirkung von Epratenzide Plus 602,5 mg kann abgeschwächt werden durch bestimmte Mittel gegen erhöhte Blutfettwerte (Colestipol oder Colestyramin).
Durch Schmerzmittel oder entz√ľndungshemmende Arzneimittel (Nicht-steroidale Antiphlogistika wie Acetylsalicyls√§ure) kann die blutdrucksenkende Wirkung von Epratenzide Plus vermindert werden. Bei √§lteren Patienten und bei Patienten, die an Fl√ľssigkeitsmangel leiden, besteht auch die Gefahr eines akuten Nierenversagens, so dass der Arzt zu Beginn der Behandlung die Nierenfunktion √ľberpr√ľfen wird.
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Krebsmitteln (Cyclophosphamid, Methotrexat) können verstärkt sein.
Die Wirkung von Mitteln zur Muskelerschlaffung kann verstärkt werden.
Die Nebenwirkungen des Parkinsonmittels und Mittels gegen Virusinfektionen Amantadin können verstärkt werden.
Die Wirkung von Injektions- und Infusionsmitteln zur Kreislaufregulierung, die z.B. in der Intensiv- oder Notfallmedizin eingesetzt werden (Sympathomimetika) kann abgeschwächt werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Epratenzide Plus 602,5 mg Nebenwirkungen haben.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig:
Häufig:
Gelegentlich:
Selten:
Sehr selten:

mehr als 1 von 10 Behandelten weniger als 1von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
weniger als 1 von 10.000 Behandelten berichtet, einschließlich Einzelfälle

Folgende Nebenwirkungen wurden h√§ufig berichtet: Schwindel, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Missempfindungen wie z.B. Kribbeln auf der Haut, Schlaflosigkeit, M√ľdigkeit, nerv√∂se Unruhe, Depression, Entz√ľndung der Bronchien, Bauchschmerzen, Eiwei√ü im Urin, Harnwegsinfekte, Arthrose, R√ľckenschmerzen, Erh√∂hung bestimmter Leberwerte (Transaminasen), erh√∂hte Kaliumspiegel im Blut, erh√∂hte Blutzuckerwerte, erh√∂hte Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen.

√úber folgende Nebenwirkungen wurde gelegentlich berichtet: Angstzust√§nde, Nervosit√§t, Husten, Nasenbluten, Rachenentz√ľndung, Schnupfen, Infektion der oberen Atemwege, Schleimhautentz√ľndung des Magens und D√ľnndarms, √úbelkeit, Gelenkschmerzen, Gelenkentz√ľndung, fl√ľchtiger Hautausschlag, Wasseransammlung im Kn√∂chelbereich, Fieber, Mundtrockenheit, Schwitzen, Herzrhythmusst√∂rungen.

Sehr selten traten auf: Juckreiz, zu niedriger Blutdruck einschließlich Blutdruckabfall beim Aufstehen.

Bei Patienten, die ausschließlich mit Eprosartan behandelt wurden, sind folgende zusätzliche Nebenwirkungen berichtet worden:

Häufig: Brustschmerzen, Herzklopfen.

Gelegentlich: Atembeschwerden, Erhöhung bestimmter Blutfettwerte (Triglyceride).

Selten: erhöhte Harnsäurewerte im Blut, erhöhte Leberwerte, Hautausschlag, Nesselausschlag, Sehr selten: Gesichtsschwellung, Schwellung der Haut und der Schleimhäute.

Bei Patienten, die ausschlie√ülich mit HCT oder einem anderen Wirkstoff aus der gleichen Wirkstoffklasse behandelt wurden, traten folgende, noch nicht genannte Nebenwirkungen auf. Dabei waren die Wirkstoffdosen meistens h√∂her als in Epratenzide Plus 602,5 mg: Appetitlosigkeit, Magenreizung, Erbrechen, Bauchkr√§mpfe, Durchfall, Stuhlverstopfung, Gelbsucht, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Benommenheit, Sehst√∂rungen, Schlafst√∂rungen, Blutbildver√§nderungen: Verringerung der wei√üen Blutk√∂rperchen, Verringerung der Granulozyten (bestimmte wei√üe Blutk√∂rperchen, Agranulozytose), Verringerung der Blutpl√§ttchen, St√∂rung bei der Bildung roter Blutk√∂rperchen (aplastische An√§mie), beschleunigter Zerfall roter Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie). Gicht, erniedrigte Spiegel von Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Chlorid im Blut, erh√∂hte Cholesterinspiegel im Blut, Nierenfunktionsst√∂rung, Nierenentz√ľndung, akutes Nierenversagen, Lungenentz√ľndung, Wasseransammlung im Lungengewebe, Lichtempfindlichkeit, Entz√ľndung der Wand der Blutgef√§√üe, Blasenbildung der Haut mit Absterben von Hautzellen (Syndrom der verbr√ľhten Haut, toxische epidermale Nekrolyse), Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoiummunerkrankung), Muskelkr√§mpfe, Schw√§chegef√ľhl, sexuelle Funktionsst√∂rungen und/oder Ver√§nderungen der sexuellen Lust, Fieber, √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergie vom Soforttyp).

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Treten bei Ihnen nach Einnahme von Epratenzide Plus 602,5 mg Nebenwirkungen auf, so informieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt, der dann √ľber eventuell einzuleitende Gegenma√ünahmen entscheidet. Nur in seltenen F√§llen ist es erforderlich, die Behandlung zu unterbrechen oder vorzeitig zu beenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die in dieser Packungsbeilage nicht aufgef√ľhrt sind.


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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Tablettenstreifen angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Stand der Information:
März 2006

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Weitere Informationen

Pharmazeutischer Unternehmer

Solvay Arzneimittel GmbH
Hans-Böckler-Allee 20
30173 Hannover
Tel.:     (0511) 857-2400
Fax:     (0511) 857- 3120
e-mail:


Hersteller

Solvay Pharmaceuticals B.V.
C.J. van Houtenlaan 36
NL-1381 CP Weesp
Niederlande
Solvay Pharmaceuticals GmbH
Hans-Böckler-Allee 20
D-30173 Hannover
Deutschland


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Wirkstoff(e) Eprosartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Abbott Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09DA02
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden