Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm / 1 ml Stulln

Abbildung Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm / 1 ml Stulln
Wirkstoff(e) Ipratropiumbromid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Penta Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.07.2014
ATC Code R03BB01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen

Zulassungsinhaber

Penta Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zur Verh√ľtung und Behandlung von Atemnot bei

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Ipratropiumbromid, Ipratropium-ähnliche Wirkstoffe wie z. B. Atropin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln ist erforderlich

  • bei Verengung des Darms,
  • bei zystischer Fibrose (Mukoviszidose),
  • bei Engwinkelglaukom oder der Neigung zu einem Glaukom,
  • bei vergr√∂√üerter Prostata,
  • wenn der Harnfluss aus der Blase beeintr√§chtigt ist,
  • wenn allergische Reaktionen auftreten, wie z. B. stark juckender Hautausschlag mit Pustelbildung, Angio√∂deme (pl√∂tzliche Fl√ľssigkeitsansammlung in der Haut und den Schleimh√§uten (z. B. in Rachen und Zunge), die zu Atemproblemen f√ľhrt) und akutes Engegef√ľhl in der Brust, das durch das Zusammenziehen der Atemwegsmuskulatur verursacht wird, sollten Sie unverz√ľglich Ihren Arzt aufsuchen.

Achten Sie darauf, dass bei der Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln keine Fl√ľssigkeit oder Spr√ľhnebel in die Augen gelangt. Die Anwendung der Inhalationsfl√ľssigkeit durch ein Mundst√ľck wird empfohlen. Falls eine Verneblermaske ben√ľtzt wird, sollte diese richtig auf dem Gesicht sitzen.

In seltenen F√§llen wurde √ľber Augenprobleme berichtet, wenn der Spr√ľhnebel in die Augen gelangte.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich nach der Inhalation von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln folgende Symptome bemerken: Schmerzen in den Augen oder Schmerzhaftigkeit der Augen, unscharfes Sehen, Wahrnehmung farbiger Ringe oder Abbilder in Kombination mit geröteten Augen und Hornhautschwellungen können auf einen akuten Anstieg des Augeninnendrucks hinweisen (Glaukom).

Patienten mit hohem Risiko f√ľr einen erh√∂hten Augeninnendruck (Glaukom) sollten sicherstellen, dass ihre Augen w√§hrend der Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln gut gesch√ľtzt sind. Bei diesen Patienten sollte m√∂glichst ein Mundst√ľck und keine Gesichstmaske bei der Inhalation verwendet werden, damit das Arzneimittel nicht in die Augen ger√§t.

Wenn die Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln zu keiner wesentlichen Verbesserung f√ľhrt oder die Symptome sich verschlechtern, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Verschlimmert sich die Atemnot während der Inhalation akut (paradoxe Bronchospastik), muss die Behandlung sofort abgebrochen werden und vom Arzt durch eine alternative Therapie ersetzt werden.

Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Die dauerhafte Anwendung von Ipratropiumbromid zusammen mit anderen Ipratropiumbromid- ähnlichen (anticholinergen) Wirkstoffen wurde nicht untersucht und wird deshalb nicht empfohlen.

Bestimmte Bronchodilatatoren (so genannte ő≤2-Sympathomimetika wie z. B. Salbutamol oder Xanthinderivate wie z. B Theophyllin) k√∂nnen die Wirkung von Ipratropiumbromid

125 Mikrogramm/1 ml Stulln verstärken.

Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel den zuvor erw√§hnten ő≤2-Sympathomimetika und Theophyllin (ein Xanthinderivat) angewendet werden.

Andere Anticholinergika, wie z. B. pirenzepinhaltige Präparate, können Wirkung und Nebenwirkungen verstärken.

Das Risko eines aktuen Glaukomanfalls bei Patienten mit Engwinkelglaukom kann erh√∂ht sein, wenn Ipratropiumbromid Stulln und ő≤2-Sympathomimetika zusammen angewendet werden.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.

Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Keine Wechselwirkungen bekannt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Es liegen bisher nur sehr begrenzte Erfahrungen zur Anwendung von Ipratropiumbromid in Schwangerschaft und Stillzeit beim Menschen vor.

Obwohl bisher keine fruchtschädigenden Wirkungen bekannt sind, sollte Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln in der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei

Schwangerschaftsmonate und während der Stillzeit, nur dann angewendet werden, wenn dies vom behandelnden Arzt nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung als notwendig erachtet wird.

Die Risiken einer unzureichenden Behandlung sollten dabei angemessen ber√ľcksichtigt werden.

Klinische Daten zur Fortpflanzungsf√§higkeit liegen f√ľr Ipratropiumbromid nicht vor. Nichtklinische Studien zeigten keine unerw√ľnschte Wirkung auf die Fortpflanzungsf√§higkeit.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Ipratropiumbromid hat geringen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Beim F√ľhren von Kraftfahrzeugen oder Bedienen von Maschinen sollte ber√ľcksichtigt werden, dass unerw√ľnschte Wirkungen wie Schwindel, Einstellschwierigkeiten des Auges auf unterschiedliche Sehweiten (Akkomodationsst√∂rungen), vor√ľbergehende Pupillenerweiterung (Mydriasis) und unscharfes Sehen auftreten k√∂nnen. Deshalb sollten Kraftfahrzeuge und Maschinen mit Vorsicht bedient werden.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung
Befolgen Sie die Dosierungsanweisungen Ihres Arztes.

Es ist wichtig, dass Sie Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln immer genau nach Anweisung Ihres Arztes anwenden. Die empfohlene Dosis beträgt:

F√ľr Erwachsene (einschlie√ülich √§lterer Patienten) und Jugendliche √ľber 12 Jahre betr√§gt die empfohlene Dosis 250‚Äď500 Mikrogramm Ipratropiumbromid (entsprechend 1 Einzeldosisbeh√§ltnis mit 125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml bis 2 Einzeldosisbeh√§ltnisse mit 125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml) drei- bis viermal t√§glich.

Tagesdosen √ľber 2 mg (4 x 500 Mikrogramm) Ipratropiumbromid sollten nur unter √§rztlicher Kontrolle gegeben werden.

F√ľr h√∂here Dosierungen steht Ipratropiumbromid 250 Mikrogramm/1 ml Stulln mit einem F√ľllvolumen von 1,0 und 2,0 ml zur Verf√ľgung.

Die empfohlene Dosis f√ľr die Behandlung einer akuten Blockade der Atemwege betr√§gt 500 Mikrogramm Ipratropiumbromid (entsprechend 2 Einzeldosisbeh√§ltnissen mit

125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml); die Anwendung erfolgt solange, bis sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat. Der Abstand zwischen zwei Dosen wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Kinder von 6-12 Jahren
250 Mikrogramm (d. h. 1 Einzeldosisbeh√§ltnis mit 125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml) bis zu einer t√§glichen Gesamtdosis von 1 mg (4 Einzeldosisbeh√§ltnisse mit

125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml). Der Abstand zwischen den Dosen wird vom Arzt festgelegt.

Kinder unter 6 Jahren
Ipratropiumbromid Stulln wird nur unter ärztlicher Aufsicht wie folgt verabreicht:

125‚Äď250 Mikrogramm (d. h. der Inhalt eines halben Einzeldosisbeh√§ltnisses mit

125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml bis zu einem Einzeldosisbeh√§ltnis mit 125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml) bis zu einer t√§glichen Gesamtdosis von 1 mg (entsprechend 4 Einzeldosisbeh√§ltnissen mit 125 Mikrogramm/1 ml mit einem F√ľllvolumen von 2,0 ml), nur zur Behandlung eines pl√∂tzlich auftretenden Asthmaanfalls. Bei Kindern unter

6 Jahren sollte Ipratropiumbromid Stulln nicht häufiger als alle 6 Stunden angewendet werden.

Ipratropiumbromid Stulln darf nur mit einem Vernebler angewendet werden. Der Vernebler wandelt die L√∂sung in einen feinen Spr√ľhnebel zum Inhalieren um. Lesen Sie vor der Anwendung die Anleitung des Herstellers des Verneblers sorgf√§ltig durch, so dass Sie vor dem √Ėffnen von Ipratropiumbromid Stulln mit der Anwendung des Verneblers vertraut sind.

Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln kann mit handels√ľblichen Verneblerger√§ten (z. B. eFlow¬ģ rapid, LC PLUS und LC Sprint nebulizer) verwendet werden.

Die Anwendung sollte möglichst im Sitzen oder Stehen erfolgen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln zu stark oder zu schwach ist.

Kommt es trotz der verordneten Therapie zu keiner befriedigenden Besserung oder gar zu einer Verschlechterung Ihres Leidens, ist ärztliche Beratung erforderlich, um die Therapie ggf. unter Hinzuziehung anderer Arzneimittel (Kortikoide, Beta-Sympathomimetika, Theophyllin) neu festzulegen.

Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot muss unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Art der Anwendung
Zur Inhalation.

Ipratropiumbromid Stulln sollte nicht zusammen mit anderen zum Vernebeln bestimmten Lösungen, die das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid enthalten, in dem selben Vernebler gemischt werden. Es können sich Ausfällungen bilden.

Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln kann unverd√ľnnt oder verd√ľnnt mit physiologischer Kochsalzl√∂sung mit einem Vernebler inhaliert werden. Die ben√∂tigte Menge an physiologischer Kochsalzl√∂sung ist vom verwendeten Ger√§t abh√§ngig. Verd√ľnnen Sie Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln nur nach Anweisung Ihres Arztes.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Vernebler gebrauchsfertig ist.
  2. Trennen Sie ein Einzeldosisbehältnis durch Drehen und Ziehen vom Einzeldosisbehältnisstreifen (Abbildung A).
  3. Halten Sie das Einzeldosisbehältnis aufrecht und entfernen Sie den oberen Teil durch Drehen (Abbildung B).
  4. Bef√ľllen Sie den Beh√§lter des Verneblers (Abbildung C).
  5. Wenden Sie den Vernebler entsprechend der Herstelleranweisung an, da die abgegebene Dosis je nach Verneblersystem unterschiedlich sein kann. Die Inhalation einer ganzen Dosis dauert f√ľr gew√∂hnlich zwischen 5 und 15 Minuten.
  6. Verwerfen Sie nach der Inhalation die im Vernebler verbliebene Inhalationsfl√ľssigkeit, und reinigen Sie das Ger√§t entsprechend der Bedienungsanleitung.
Abb. A   B   C
           
           

Die Lösung in den Einzeldosisbehältnissen ist nicht zur Einnahme oder Injektion bestimmt.

Achten Sie darauf, dass bei der Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln keine Fl√ľssigkeit oder Spr√ľhnebel in die Augen gelangt. Die Anwendung der Inhalationsfl√ľssigkeit durch ein Mundst√ľck wird empfohlen. Falls eine Verneblermaske ben√ľtzt wird, sollte diese richtig auf dem Gesicht sitzen.

Wenn Sie eine größere Menge von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viel Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln angewendet haben, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Im Falle einer √úberdosierung k√∂nnen Mundtrockenheit, Akkomodationsst√∂rungen und ein beschleunigter Herzschlag auftreten. Diese Beschwerden sind aber keinesfalls schwerwiegend. Bei einer hohen √úberdosierung kann es zu schnellerer Atmung, hohem Fieber, Unruhe, Verwirrtheit und Halluzinationen sowie zu beschleunigtem Herzschlag kommen. Im Fall einer schwerwiegenden √úberdosierung sollte ein Arzt informiert werden.

Wenn Sie die Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Sollten Sie eine Inhalation vergessen haben, holen Sie diese nach, au√üer wenn fast schon der Zeitpunkt f√ľr die n√§chste Inhalation erreicht ist. In diesem Fall m√ľssen Sie die vergessene Inhalation nicht nachholen, sollten aber das von Ihrem Arzt verschriebene Dosierungsschema einhalten. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wenn Sie die Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln abbrechen

Wenn Sie die Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln abbrechen, k√∂nnen die urspr√ľnglichen Symptome wieder auftreten. Beenden Sie die Anwendung von Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln nie abrupt und nie ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen waren:

Husten, Rachenreizungen, Mundtrockenheit, Geschmackstörungen, Bewegungsstörungen des Magen-Darm-Traktes, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel.

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen waren:

Herzrhythmusst√∂rungen mit Anstieg der Herzfrequenz, Herzklopfen, Glaukom, verschwommenes Sehen, vor√ľbergehende Weitstellung der Pupillen, Sehen von Regenbogenfarben (-ringen), gesteigerte Durchblutung der Augenbindehaut, Hornhautschwellungennn, Anstieg des Augeninnendrucks ggf. mit Augenschmerzen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Anschwellen des Mundes, Hautausschlag, Juckreiz, massive Schwellungen der Zunge, Lippen und des Gesichts (Angio√∂dem), allergische Reaktionen vom Soforttyp (anaphylaktische Reaktionen), √úberempfindlichkeit, Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur, inhalationsbedingte Verkrampfung der Luftr√∂hren√§ste (paradoxer Bronchospasmus), Schwellung des Rachens, trockener Rachen, Harnverhalt und andere allergische Reaktionen.

Seltene Nebenwirkungen beinhalteten:

Vorhofflimmern des Herzens, Akkommodationstörungen des Auges und Nesselsucht.

In sehr seltenen Fällen kann eine Darmverengung auftreten.

Wie bei allen Arzneimitteln zur Inhalation können bei einigen Patienten auch Anzeichen einer örtlichen Reizung im Rachenbereich auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln enth√§lt kein Konservierungsmittel. Ge√∂ffnete Einzeldosisbeh√§ltnisse sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und d√ľrfen nicht aufbewahrt werden. Die nach der Anwendung in dem Einzeldosisbeh√§ltnis verbleibende Restmenge ist zu verwerfen.

Nach dem √Ėffnen des Aluminiumbeutels k√∂nnen Sie die unbenutzten Einzeldosisbeh√§ltnisse f√ľr 4 Wochen in der Faltschachtel aufbewahren.

Die Einzeldosisbeh√§ltnisse in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Nicht k√ľhlen oder einfrieren.

Verwendbarkeitsdatum

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Einzeldosisbeh√§ltnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Vor der Anwendung der Mischung sollte auf mögliche Verfärbung und Ausfällung geachtet werden. Im Falle von Verfärbung und Ausfällung sollten Sie die Mischung verwerfen und eine frische Zubereitung anfertigen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht mehr verwenden, wenn Sie bemerken, dass die L√∂sung verf√§rbt oder tr√ľb ist.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln enthält

Der Wirkstoff ist wasserfreies Ipratropiumbromid.

1 ml L√∂sung f√ľr einen Vernebler enth√§lt 125 Mikrogramm (= 0,125 mg) wasserfreies Ipratropiumbromid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Salzs√§ure (10 %) zur pH-Einstellung und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Ipratropiumbromid 125 Mikrogramm/1 ml Stulln aussieht und Inhalt der Packung

L√∂sung f√ľr einen Vernebler.

Klare, farblose Lösung mit einem pH-Wert von 3,0-4,0 und einer Osmolarität von 270-330 mOsm/kg.

Transparente LDPE Einzeldosisbehältnisse mit einem Twist-off Verschluss.

20 Einzeldosisbeh√§ltnisse mit je 2,0 ml L√∂sung f√ľr einen Vernebler 50 Einzeldosisbeh√§ltnisse mit je 2,0 ml L√∂sung f√ľr einen Vernebler 100 Einzeldosisbeh√§ltnisse mit je 2,0 ml L√∂sung f√ľr einen Vernebler

Pharmazeutischer Unternehmer

Penta Arzneimittel GmbH Werksstraße 3

92551 Stulln

Tel.: (09435) 30 71 38

Fax: (09435) 30 71 39

E-Mail: info@penta-arzneimittel.de Internet: www.penta-arzneimittel.de

Hersteller

Penta Arzneimittel GmbH Werksstraße 3

92551 Stulln

Tel.: (09435) 30 71 38

Fax: (09435) 30 71 39

E-Mail: info@penta-arzneimittel.de Internet: www.penta-arzneimittel.de

und

Pharma Stulln GmbH Werksstraße 3 92551 Stulln

Tel.: (09435) 3008 - 0

Fax: (09435) 3008 - 99 E-Mail: info@pharmastulln.de Internet: www.pharmastulln.de

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

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Wirkstoff(e) Ipratropiumbromid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Penta Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 22.07.2014
ATC Code R03BB01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Andere inhalative Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden