Wirkstoff(e) Betaxolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.09.1983
ATC Code C07AB05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

Zulassungsinhaber

Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Kerlone mite Betaxolol Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Betoptima Betaxolol Novartis Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Kerlone ist ein Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks. Der arzneilich wirksame Bestandteil Betaxololhydrochlorid gehört zur Gruppe der Betarezeptorenblocker und wird angewendet, um einen zu hohen Blutdruck zu senken.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Kerlone darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Betaxolol, andere Betarezeptorenblocker oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmer (Ausnahme MAO-B-Hemmstoffe) einnehmen,
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel, die die arzneilich wirksamen Bestandteile Floctafenin oder Sultoprid enthalten, einnehmen

oder wenn bei Ihnen die folgenden Erkrankungen festgestellt wurden:

  • medikament√∂s nicht ausreichend therapierte (nicht kontrollierte) Herzmuskelschw√§che,
  • kardiogener Schock,
  • schwere allergische Sofortreaktion (anaphylaktische Reaktion) in der Vorgeschichte,
  • Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern des Herzens ohne Behandlung durch einen Herzschrittmacher (AV-Block 2. oder 3. Grades),
  • Sinusknoten-Syndrom (Sick-Sinus-Syndrom), einschlie√ülich eines sinuatrialen Blocks; ein Sick- Sinus-Syndrom ist eine Erkrankung nat√ľrlicher Schrittmacherzellen, die sich in abwechselnd sehr schnellen und langsamen Perioden des Herzschlags √§u√üert.
  • bereits in Ruhe auftretende Schmerzen, meist mit Engegef√ľhl im Brustkorb verbunden, bedingt durch ein Missverh√§ltnis zwischen Sauerstoffangebot und -bedarf bei koronarer Herzkrankheit (Prinzmetal-Angina),
  • ein Ruhepuls von unter 50 Schl√§gen pro Minute vor Behandlungsbeginn (Bradykardie),
  • stark erniedrigter Blutdruck (systolisch < 90 mmHg),
  • √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose),
  • schwere Formen von anfallsweise auftretender, schmerzhafter Minderdurchblutung, meist im Bereich der Finger (Raynaud-Symptomatik), sowie weit fortgeschrittene periphere arterielle Verschlusskrankheit,
  • schwere Formen von Asthma und chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (Neigung zu Bronchialverkrampfung; bronchiale Hyperreagibilit√§t),
  • unbehandelter hormonproduzierender Tumor des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom).

Warnhinweis

Kalziumkanalblocker vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ sowie andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (wie Disopyramid oder Amiodaron) d√ľrfen Ihnen nicht intraven√∂s verabreicht werden, wenn Sie mit Kerlone behandelt werden. Eine Ausnahme stellt eine Behandlung unter intensivmedizinischen Bedingungen dar, da hier eine sorgf√§ltige und kontinuierliche √úberwachung des Patienten gew√§hrleistet ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kerlone einnehmen, wenn Sie

  • an einer koronaren Herzerkrankung leiden:
    Die Behandlung mit Kerlone darf wegen einer m√∂glichen Verschlechterung der Erkrankung nicht pl√∂tzlich abgesetzt werden. Die Dosis soll schrittweise √ľber einen Zeitraum von 1‚Äď
    2 Wochen langsam verringert werden. Falls notwendig, sollte zur selben Zeit mit einer Ersatzbehandlung begonnen werden, um eine Verschlechterung der Angina-Pectoris- Erkrankung zu vermeiden (siehe auch unter Abschnitt 3. ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Kerlone abbrechen‚Äú).
  • unter milden Formen von Asthma oder an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung leiden:
    Kerlone sollte bei Ihnen nur mit √§u√üerster Vorsicht, beginnend mit einer niedrigen Dosierung, eingesetzt werden. Vor Beginn der Behandlung sollte Ihr Arzt einen Lungenfunktionstest durchf√ľhren. Beta-2-agonistische Bronchodilatatoren k√∂nnen beim Auftreten bronchospastischer Reaktionen w√§hrend der Behandlung mit Kerlone eingesetzt werden.
  • an einer Herzmuskelschw√§che leiden:
    Wenn Sie an einer Herzmuskelschwäche leiden, die unter medikamentöser Behandlung stabil eingestellt ist, sollte Kerlone bei Bedarf in sehr niedrigen und nur in sich langsam erhöhenden Dosen unter strenger ärztlicher Überwachung bei Ihnen angewendet werden.
  • unter Herzrhythmusst√∂rungen mit zu langsamer Herzschlagfolge leiden:
    Die Ihnen verordnete Dosis muss von Ihrem behandelnden Arzt verringert werden, falls Ihr Ruhepuls w√§hrend der Behandlung unter 50‚ąí55 Schl√§ge pro Minute f√§llt und Sie damit in Verbindung stehende Beschwerden haben.
  • unter geringgradigen Erregungsleitungsst√∂rungen von den Vorh√∂fen auf die Kammern des Herzens (AV-Block 1. Grades) leiden.
  • unter St√∂rungen der peripheren arteriellen Durchblutung leiden:
    Die Einnahme von Kerlone kann bei Ihnen zu einer Verschlechterung der peripheren arteriellen Gef√§√üerkrankung f√ľhren. Sie d√ľrfen Kerlone nicht einnehmen, wenn Sie an einer weit fortgeschrittenen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit leiden.
  • an einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks leiden:
    Wenn Sie an einem hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks leiden, der behandelt wird, sollte die Behandlung des Bluthochdrucks mit Kerlone bei Ihnen nur unter genauer Blutdruck√ľberwachung erfolgen. Die Anwendung von Betarezeptorenblockern sollte nur nach vorheriger Alphablockade erfolgen.
  • unter einer Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rung leiden:
    Bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion sollte die Ihnen verordnete Dosis vom behandelnden Arzt entsprechend angepasst werden (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Kerlone einzunehmen?‚Äú).
    Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wird zu Behandlungsbeginn eine klinische Überwachung empfohlen.
  • an einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden:
    Sie sollten Ihren Blutzuckerspiegel regelm√§√üig bestimmen, besonders zu Beginn der Behandlung, da es m√∂glich ist, dass Sie Anzeichen eines stark erniedrigten Blutzuckerspiegels (Unterzuckerung), wie Herzklopfen, Zittern und Schwitzen, nicht rechtzeitig bemerken k√∂nnen (siehe unter Abschnitt 2. ‚ÄěEinnahme von Kerlone zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú sowie Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • l√§ngere Zeit fasten oder sich schwer k√∂rperlich belasten: Es kann dann eher zu einer Unterzuckerung kommen.
  • an einer Schuppenflechte leiden:
    Betarezeptorenblocker k√∂nnen in Einzelf√§llen eine Schuppenflechte ausl√∂sen, die Anzeichen dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechte√§hnlichen Hautausschl√§gen f√ľhren (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Deshalb sollte die Einnahme von Kerlone bei Kenntnis einer Schuppenflechte (Psoriasis) in Ihrer pers√∂nlichen oder famili√§ren Vorgeschichte nur nach sorgf√§ltiger Abw√§gung durch Ihren behandelnden Arzt erfolgen.
  • bereits schon einmal allergisch reagiert haben:
    Betarezeptorenblocker k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber Allergenen und die Schwere akuter allergischer Allgemeinreaktionen erh√∂hen.
    Wenn bei Ihnen fr√ľher schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten sind und bei Ihnen eine Behandlung zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungsbehandlung; Vorsicht: √ľberschie√üende anaphylaktische Reaktionen!) durchgef√ľhrt wird, muss Ihr behandelnder Arzt die Anwendung von Kerlone deshalb streng abw√§gen.
  • eine Narkose bekommen sollen:
    Sie m√ľssen Ihren Narkosearzt dar√ľber informieren, dass Sie Kerlone einnehmen, damit er die Wirkungen und Nebenwirkungen des Betarezeptorenblockers bei der Narkose ber√ľcksichtigen kann.
  • sich in augen√§rztlicher Behandlung befinden:
    Kerlone vermindert den Augeninnendruck und kann entsprechende Messungen zur Feststellung des Glaukoms beeinflussen. Bei gleichzeitiger Anwendung am Auge und Einnahme von Betarezeptorenblockern k√∂nnen sich die Wirkungen verst√§rken. Bitte informieren Sie Ihren Augenarzt √ľber Ihre Behandlung mit Kerlone.
  • an einer √úberfunktion der Schilddr√ľse leiden:
    Betarezeptorenblocker k√∂nnen die Auswirkungen einer √úberfunktion der Schilddr√ľse auf das Herz und die Gef√§√üe verschleiern.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht ausreichend untersucht wurden.

√Ąltere Patienten

Bei √§lteren Patienten soll die Behandlung mit einer niedrigen Dosis begonnen und eng √ľberwacht werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Kerlone kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Zudem kann es bei Missbrauch von Kerlone als Dopingmittel zu einer Gef√§hrdung der Gesundheit kommen.

Einnahme von Kerlone zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone mit den folgenden Arzneimitteln kann es zu einer Verst√§rkung der Wirkung und zu einer m√∂glichen Verst√§rkung der Nebenwirkungen kommen:

  • Reserpin, Alpha-Methyldopa, Clonidin, Guanfacin oder Herzglykoside enthaltende Arzneimittel:
    Eine gleichzeitige Einnahme von Kerlone mit diesen Arzneimitteln wird nicht empfohlen, da es zu einer stark verlangsamten Herzschlagfolge und zu einer Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen kommen kann.
  • Fingolimod (Arzneimittel zur Behandlung von multipler Sklerose):
    Die gleichzeitige Anwendung von Fingolimod mit Betablockern kann die Verlangsamung der Herzschlagfolge verst√§rken. Eine gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen. Sollte eine gleichzeitige Anwendung als notwendig erachtet werden, so wird zu Beginn der Behandlung eine angemessene √úberwachung, d. h. mindestens √ľber Nacht, empfohlen.
  • Narkosemittel:
    Die gleichzeitige Anwendung von Kerlone und Narkosemitteln kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung zur Folge haben. Im Allgemeinen sollte die Behandlung mit Betarezeptorenblockern vor Operationen nicht abgesetzt werden, auf jeden Fall ist aber ein pl√∂tzliches Absetzen zu vermeiden. Der Narkosearzt muss √ľber die Behandlung mit Betarezeptorenblockern informiert werden.
    Falls ein Absetzen der Behandlung notwendig erscheint, sollte ein Abstand von 48 Stunden zwischen der letzten Einnahme von Kerlone und der Allgemeinnarkose oder der Anwendung von peripheren Muskelrelaxanzien eingehalten werden.
  • Periphere Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethoniumhalogenid, Tubocurarin):
    Die muskelerschlaffende Wirkung von peripheren Muskelrelaxanzien kann durch die Betarezeptorenhemmung von Kerlone verstärkt oder verlängert werden.
  • Kalziumkanalblocker:
    Kerlone sollte nicht gleichzeitig mit Kalziumkanalblockern vom Verapamil-Typ oder innerhalb weniger Tage nach einer Therapie mit Kalziumkanalblockern vom Verapamil-Typ angewendet werden (und umgekehrt).
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone und Kalziumkanalblockern vom Diltiazem-Typ ist eine sorgf√§ltige √úberwachung des Patienten angezeigt, da es zu Blutdruckabfall, ausgepr√§gter Verlangsamung der Herzschlagfolge und anderen Herzrhythmusst√∂rungen kommen kann. Au√üerdem kann es zu St√∂rungen der Erregungs√ľberleitung vom Herzvorhof auf die Herzkammer und zur Ausbildung einer Herzmuskelschw√§che kommen.
    Diltiazem: Bei gleichzeitiger Einnahme von Betablockern und Diltiazem wurde √ľber ein erh√∂htes Risiko f√ľr Depressionen berichtet (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone und Kalziumkanalblockern vom Nifedipin-Typ kann es zu stärkerem Blutdruckabfall und in Einzelfällen zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche kommen.
  • Baclofen:
    Bei gleichzeitiger Anwendung mit Baclofen wird die blutdrucksenkende Wirkung von Kerlone verst√§rkt. Der Blutdruck muss genau √ľberwacht und die Dosierung von Kerlone gegebenenfalls angepasst werden.
  • Insulin und blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen:
    Die gleichzeitige Anwendung von Kerlone und Insulin oder blutzuckersenkenden Arzneimitteln zum Einnehmen kann deren Wirkung verst√§rken oder verl√§ngern (siehe unter Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers, insbesondere erh√∂hte Herzfrequenz, k√∂nnen verschleiert oder abgemildert werden. Kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel daher regelm√§√üig.
  • Lidocain:
    Wechselwirkungen mit Lidocain wurden f√ľr Propranolol, Metoprolol und Nadolol beschrieben. In Kombination mit Betarezeptorenblockern kommt es zu einer Verminderung der Verstoffwechselung von Lidocain in der Leber sowie in der Folge zu einem Anstieg des Lidocainplasmaspiegels. Ein damit verbundener Anstieg von neurologischen und kardialen Nebenwirkungen ist nicht auszuschlie√üen. Die Dosierung von Lidocain sollte daher angepasst werden. Eine klinische und EKG-√úberwachung sowie eine Kontrolle des

Lidocainplasmaspiegels sollte w√§hrend und nach Absetzen der Behandlung mit Betarezeptorenblockern durchgef√ľhrt werden.

  • Neuroleptika:
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone und Neuroleptika kann es zu stärkerem Blutdruckabfall und in Einzelfällen zur Ausbildung einer Herzmuskelschwäche kommen.
  • Andere blutdrucksenkende Mittel, Vasodilatatoren, harntreibende Mittel (Diuretika) sowie trizyklische Antidepressiva, Barbiturate und Phenothiazine:
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone kann es zu einem verstärkten Blutdruckabfall kommen.
  • Nicht hydrierte Mutterkornalkaloide:
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone kann die Gefahr des Auftretens von peripheren Durchblutungsstörungen erhöht werden.
  • Mefloquin:
    Bei gemeinsamer Verabreichung von Kerlone mit Mefloquin besteht eine erh√∂hte Gefahr f√ľr eine Verlangsamung der Herzschlagfolge.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone mit den folgenden Arzneimitteln kann es zu einer Abschwächung der Wirkung kommen:

  • Sympathomimetika:
    Bei gemeinsamer Verabreichung mit Sympathomimetika kann die Wirkung der Betarezeptorenblocker abgeschwächt werden.
  • Adrenalin:
    Bei gleichzeitiger Anwendung von Adrenalin kann es zu einem beträchtlichen Blutdruckanstieg kommen.
  • Arzneimittel gegen Entz√ľndungen (z. B. Indometacin):
    Diese Arzneimittel können die blutdrucksenkende Wirkung von Kerlone abschwächen.
  • Nebennierenrindenhormone:
    Bestimmte Hormone der Nebennierenrinde (Kortikoide) k√∂nnen die Wirkung von Kerlone verringern. Dies gilt auch f√ľr Hormone, die die Aussch√ľttung von Nebennierenrindenhormonen anregen (z. B. Corticotropin).

Sonstige mögliche Wechselwirkungen:

  • Amiodaron:
    Eine gleichzeitige Einnahme von Kerlone mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Amiodaron enthalten, wird nicht empfohlen, da es zu Störungen der Herzkontraktion sowie der Erregungsleitung kommen kann.
  • Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen:
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone mit Arzneimitteln gegen Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika wie Propafenon und Klasse IA: Chinidin, Hydrochinidin und Disopyramid) kann es durch Unterdr√ľckung der sympathischen Kompensationsmechanismen zu St√∂rungen der kardialen Kontraktilit√§t und Erregungsleitung kommen.
  • Clonidin:
    Bitte beachten Sie, dass nach einem pl√∂tzlichen Absetzen eines Arzneimittels, das Clonidin enth√§lt, bei gleichzeitiger Einnahme von Kerlone der Blutdruck √ľberschie√üend ansteigen kann. Das Clonidin enthaltende Arzneimittel darf daher erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Einnahme von Kerlone beendet wurde. Anschlie√üend kann das Clonidin enthaltende Arzneimittel stufenweise abgesetzt werden. Dabei sollte der Blutdruck sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
  • Iodhaltige Kontrastmittel:
    Im Fall von Schock oder Blutdruckabfall nach Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel verursachen Betarezeptorenblocker eine Reduktion kardiovaskul√§rer Kompensationsmechanismen. Wenn m√∂glich, sollten Betarezeptorenblocker daher vor einer radiologischen Kontrastmitteluntersuchung abgesetzt werden. Falls die Fortf√ľhrung der Betarezeptorenblocker-Behandlung unumg√§nglich ist, ist auf die Verf√ľgbarkeit einer Intensiv√ľberwachung zu achten.
  • Arzneimittel zur Neutralisation der Magens√§ure (Antazida):
    Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln zur Neutralisation der Magensäure (Antazida) sollte Kerlone 2 Stunden nach dem Antazidum eingenommen werden.
  • Arzneimittel, die bekannterma√üen zu einem stark verlangsamten Herzschlag oder pl√∂tzlichem Aussetzen des Herzschlags (Sinusarrest) f√ľhren k√∂nnen:
    Bei gleichzeitiger Anwendung mit Betablockern, einschlie√ülich Kerlone, kann ein Sinusarrest auftreten (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung (teratogene Effekte). Bisher liegen keine Hinweise auf teratogene Effekte beim Menschen vor.

Betarezeptorenblocker vermindern die plazentare Durchblutung, was zu intrauterinem Fruchttod, Fehl- oder Fr√ľhgeburten f√ľhren kann. Des Weiteren kann es zum Auftreten von Nebenwirkungen (vor allem Unterzuckerung [Hypoglyk√§mie] und Bradykardie) beim F√∂tus kommen.

In der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Kerlone nur nach strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko- Verh√§ltnisses durch Ihren behandelnden Arzt einnehmen.

Neugeborenenperiode

Effekte der m√ľtterlichen Betarezeptorenblockerbehandlung k√∂nnen sich beim Neugeborenen √ľber mehrere Tage nach der Geburt auswirken. F√ľr das Neugeborene besteht in der postnatalen Periode ein erh√∂htes Risiko f√ľr kardiale und pulmonale Komplikationen. Falls es beim Neugeborenen zum Auftreten von Herzmuskelschw√§che kommt, ist eine Aufnahme auf eine Intensivstation notwendig. Wegen des Risikos f√ľr eine akute Wasseransammlung in der Lunge (pulmonale √Ėdeme) ist der Einsatz von Plasmaexpandern zu vermeiden. √úber das Auftreten von Bradykardie, Atemdepression und Hypoglyk√§mie wurde ebenfalls berichtet. Eine intensivierte √úberwachung des Neugeborenen hinsichtlich Herzfrequenz und Blutzucker innerhalb der ersten 3‚ąí5 Lebenstage wird daher empfohlen.

Stillzeit

Betaxololhydrochlorid, der arzneilich wirksame Bestandteil von Kerlone, geht in die Muttermilch √ľber; aus diesem Grund und als Vorsichtsma√ünahme sollten Sie w√§hrend der gesamten Behandlungszeit nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Beachten Sie bitte beim Lenken von Fahrzeugen, bei Arbeiten ohne sicheren Halt oder dem Bedienen von Maschinen, dass es durch die Einnahme von Kerlone gelegentlich zum Auftreten von Schwindel und M√ľdigkeit kommen kann.

Kerlone enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Kerlone erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Kerlone enthält Natrium.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosierung:

Erwachsene

Bei leichtem Bluthochdruck nehmen Erwachsene 1-mal t√§glich ¬Ĺ Filmtablette (10 mg Betaxololhydrochlorid). Falls notwendig, wird diese Dosierung auf 1-mal t√§glich 1 Filmtablette (20 mg Betaxololhydrochlorid) erh√∂ht.

Bei mittelschwerem Bluthochdruck beträgt die Standarddosis 1-mal täglich 1 Filmtablette (20 mg Betaxololhydrochlorid).

Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht ausreichend untersucht wurden.

√Ąltere Patienten

Bei √§lteren Patienten soll die Behandlung mit einer niedrigen Dosis begonnen und eng √ľberwacht werden.

Patienten mit Leberfunktionsstörung oder Nierenfunktionsstörung

Bei bestehender Leberfunktionsst√∂rung oder im Falle einer Nierenfunktionsst√∂rung (bis zu einer Kreatinin-Clearance von 30 ml/min) ist eine Dosisanpassung f√ľr gew√∂hnlich nicht erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch eine l√§ngere klinische √úberwachung dieser Patienten bei Behandlungsbeginn, bis konstante Wirkstoffkonzentrationen erreicht sind (im Allgemeinen innerhalb von 4 Tagen).

Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschr√§nkung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) und bei Dialysepatienten sollte die Dosis von einer ¬Ĺ Filmtablette (10 mg Betaxololhydrochlorid) nicht √ľberschritten werden.

Art der Anwendung

Die Filmtabletten sind zum Einnehmen. Zur Einnahme von ¬Ĺ Filmtablette teilen Sie die Filmtablette entlang der Bruchkerbe in zwei gleiche Dosen.

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein. Die Einnahme kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen.

Bei Dialysepatienten kann die Einnahme der täglichen Dosis unabhängig vom Zeitpunkt der Dialysebehandlung erfolgen.

Dauer der Anwendung

√úber die Dauer der Anwendung entscheidet Ihr behandelnder Arzt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Kerlone zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Kerlone eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung oder bedrohlichem Abfall der Herzschlagfolge und/oder des Blutdrucks muss die Behandlung mit Kerlone unter ärztlicher Aufsicht abgebrochen werden.

In Abh√§ngigkeit vom Ausma√ü der √úberdosierung sind folgende Symptome m√∂glich: Schw√§che, Schwindelgef√ľhl, Schwei√üausbruch, Sehst√∂rungen, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Abnahme der Herzschlagfolge bis zum Herzstillstand, Herzleistungsschw√§che, kardiogener Schock, Sinusarrest (stark verlangsamter Herzschlag oder Aussetzen des Herzschlags), zus√§tzlich Atembeschwerden, gelegentlich generalisierte Krampfanf√§lle.

Bei dringendem Verdacht einer Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!

Wenn Sie die Einnahme von Kerlone vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Kerlone abbrechen

Setzen Sie Kerlone nicht eigenmächtig ab.

Eine Unterbrechung oder √Ąnderung der Dosierung darf nur auf √§rztliche Anweisung erfolgen. Soll die Behandlung mit Kerlone nach l√§ngerer Anwendung unterbrochen oder abgesetzt werden, hat dies grunds√§tzlich langsam ausschleichend zu erfolgen, insbesondere wenn Sie an einer Erkrankung der Herzgef√§√üe (koronare Herzkrankheit) leiden. Ein pl√∂tzliches Absetzen kann zur Minderdurchblutung des Herzmuskels mit neuerlicher Verschlimmerung von unter Belastung anfallsartig auftretenden Schmerzen, meist mit Engegef√ľhl im Brustkorb (Angina Pectoris), oder zu einem Herzinfarkt oder zum Wiederauftreten eines Bluthochdruckes f√ľhren.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schlaflosigkeit
  • Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zu M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Kopfschmerzen, Schwitzen und Schlafst√∂rungen kommen.
  • Verminderung der Herzschlagfolge (Bradykardie)
  • K√§ltegef√ľhl an den Extremit√§ten
  • Vor√ľbergehend kann es zu Magen-Darm-Beschwerden (Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung [Obstipation], Durchfall [Diarrh√∂]) kommen.
  • allergische Hautreaktionen (R√∂tung, Juckreiz, entz√ľndliche Hautver√§nderungen [Exantheme]) und Haarausfall
  • Libido- und Potenzst√∂rungen
  • Schw√§che

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Es kann zu einem der Myasthenia gravis √§hnlichen Krankheitsbild mit Muskelschw√§che kommen.
  • Einschr√§nkung des Tr√§nenflusses (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • depressive Erkrankungen
  • verst√§rkter Blutdruckabfall, St√∂rungen der Erregungs√ľberleitung vom Herzvorhof (Atrium) auf die Herzkammer (Ventrikel) (atrioventrikul√§re √úberleitungsst√∂rungen), Verst√§rkung einer Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz)
  • Eine Verst√§rkung der Symptome einer anfallsweisen schmerzhaften Minderdurchblutung, meist im Bereich der Finger (Raynaud-Syndrom), wurde beobachtet.
  • Auch eine Verst√§rkung der Beschwerden von Patienten mit peripheren arteriellen Durchblutungsst√∂rungen (einschlie√ülich des Auftretens von heftigen Wadenschmerzen nach Gehen einer bestimmten Strecke [Claudicatio intermittens]) wurde beobachtet.
  • Infolge einer m√∂glichen Verengung der Atemwege kann es insbesondere bei Patienten mit Neigung zu bronchospastischen Reaktionen (insbesondere obstruktiven Atemwegserkrankungen) zu Atemnot kommen.
  • Betarezeptorenblocker k√∂nnen eine Schuppenflechte (Psoriasis) ausl√∂sen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechte√§hnlichen (psoriasiformen) Hautausschl√§gen f√ľhren.
  • Auftreten von gegen Zellkerne gerichteten (antinukle√§ren) Antik√∂rpern. Nur in Ausnahmef√§llen begleitet von Lupus-erythematodes-√§hnlichen Symptomen. Die Antik√∂rper nehmen ab, sobald die Therapie mit Betaxololhydrochlorid beendet wird.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Die Blutzuckerwerte k√∂nnen zu stark abfallen oder ansteigen. Eine verborgene (latente) Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann offenkundig (manifest) werden oder eine bereits bestehende kann sich verschlechtern.
  • Halluzinationen, Verwirrung, Albtr√§ume
  • Verst√§rkung einer bestehenden Myasthenia gravis. Empfindungsst√∂rungen (Par√§sthesien) an den Extremit√§ten.
  • Sehst√∂rungen
  • Bei Patienten mit Angina Pectoris ist eine Verst√§rkung der Anf√§lle nicht auszuschlie√üen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bei Patienten mit Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) k√∂nnen die klinischen Zeichen einer krisenhaften Verschlimmerung dieser Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Thyreotoxikose) (erh√∂hte Herzschlagfolge [Tachykardie] und Zittern [Tremor]) maskiert sein.
  • Nach l√§ngerem strengem Fasten oder schwerer k√∂rperlicher Belastung kann es zu Zust√§nden mit Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) kommen. Warnzeichen einer Hypoglyk√§mie (insbesondere erh√∂hte Herzschlagfolge [Tachykardie] und Zittern [Tremor]) k√∂nnen verschleiert werden.
  • Es kann zu St√∂rungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalen Gesamtblutfetten (Gesamtcholesterin) wurden eine Verminderung des HDL-Cholesterins und eine Erh√∂hung der Triglyzeride im Plasma beobachtet.
  • Lethargie
  • stark verlangsamter Herzschlag oder Aussetzen des Herzschlags. Anzeichen k√∂nnen au√üerdem Schwindel, ungew√∂hnliche M√ľdigkeit und Kurzatmigkeit sein. Dies kann insbesondere bei Patienten √ľber 65 Jahre auftreten oder bei Patienten, die andere Probleme mit dem Herzschlag haben.
  • Nesselsucht

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht

mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Kerlone enthält

Der Wirkstoff ist Betaxololhydrochlorid.

1 Filmtablette enthält 20 mg Betaxololhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mikrokristalline Cellulose; Lactose-Monohydrat; Poly(O-carboxymethyl)stärke, Natriumsalz; hochdisperses Siliciumdioxid; Magnesiumstearat (Ph. Eur.); Hypromellose; Titandioxid; Macrogol 400.

Wie Kerlone aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette, die mit einer Bruchkerbe versehen ist. Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Filmtabletten sind zur Entnahme von Einzeldosen in Blisterpackungen aus PVC-/Aluminiumfolie (mit Heißsiegellack beschichtet) abgepackt.

Kerlone ist in Packungen zu 30, 50 oder 100 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH

Ziegelhof 24

17489 Greifswald

Tel.: +49 (0) 3834 3914-0

Hersteller

Sanofi Winthrop Industrie 20, avenue Raymond Aron 92160 Antony

Frankreich

oder

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 16.08.2022

Quelle: Kerlone - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Betaxolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.09.1983
ATC Code C07AB05
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten

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