Minitrans 5

ATC Code
C01DA02
Medikamio Hero Image

Allgemein

Zulassungsland
Hersteller MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Anatomische Gruppe Kardiovaskuläres system
Therapeutische Gruppe Herztherapie
Pharmakologische Gruppe Bei herzerkrankungen eingesetzte vasodilatatoren
Chemische Gruppe Organische nitrate
Wirkstoff Glyceroltrinitrat

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Alle Informationen

Autor

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist MinitranS 5 und wofür wird es angewendet?
MinitranS 5 ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzschmerzanfällen.
MinitranS 5 wird angewendet zur Vorbeugung und Langzeitbehandlung von Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (Angina pectoris).
Was ist das Besondere an MinitranS?
MinitranS ist weit mehr als ein Pflaster. Man spricht eher von einem Transdermalen Therapeutischen System.
Transdermal heißt, dass der Wirkstoff durch die Haut in den Körper und damit in den Blutkreislauf gelangt. Dies ist eine vielleicht etwas ungewohnte Art, Arzneimittel aufzunehmen. Tatsächlich ist jedoch dieser Weg, Substanzen zu transportieren, für den Körper etwas völlig Normales - denken Sie an das Schwitzen. Der Wirkstoff gelangt somit direkt in den Blutkreislauf und muss nicht, wie bei der Einnahme als Tablette, erst Magen, Darm und Leber passieren.
Therapeutisch heißt, dass dieses System einem medizinischen Nutzen dienen soll. Beachten Sie also, dass die von Ihrem Arzt verschriebene Therapie lebensnotwendig sein kann, und ändern Sie diese nicht eigenmächtig!
System bedeutet, dass MinitranS eine Arzneiform ist, die ihre Funktion erst durch das geschickte Zusammenwirken verschiedener, mit bloßem Auge nicht erkennbarer Bestandteile erlangt. Wie eine kleine Maschine führt sie dem Körper die notwendige Menge Arzneistoff langsam und kontinuierlich zu.
Dazu ist es bei MinitranS erstmalig gelungen, den Wirkstoff innerhalb der Klebstoffschicht unterzubringen. Aufgrund dieses Prinzips ist die im nächsten Abschnitt beschriebene Anwendung zu befolgen.
Was ist zu tun, wenn das Pflaster vorzeitig abgezogen wird?
Sollte aus Versehen das Pflaster vorzeitig abgezogen werden, so kleben Sie bitte ein neues Pflaster auf eine andere Hautstelle und belassen Sie es dort solange, dass die Pflaster zusammen 12 Stunden Kontaktzeit auf der Haut haben.
Kleben Sie bitte nicht das gleiche Pflaster wieder auf, da es durch Verschmutzung oder andere äußere Einflüsse in seiner Klebefähigkeit beeinträchtigt und damit die Therapiesicherheit nicht mehr gegeben sein kann.
Was ist zu tun, wenn trotzdem Herzschmerzen auftreten?
MinitranS ist ein System für die Dauerbehandlung, das den Wirkstoff kontinuierlich, aber nur in kleinen Mengen abgibt. Beim akuten Anfall sind deutlich größere Wirkstoffmengen notwendig, als sie über MinitranS kurzfristig in den Körper gelangen. Hierzu verschreibt Ihnen der Arzt zusätzlich ein entsprechend schnell wirksames Medikament, welches Sie immer bei sich führen sollten. MinitranS hilft jedoch, die notwendige Menge und die Häufigkeit der Anwendung dieses Medikamentes zu verringern.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MinitranS 5 darf nicht angewendet werden
- bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Glyceroltrinitrat und anderen Nitratverbindungen oder einem der sonstigen Bestandteile von MinitranS 5,
- bei akutem Kreislaufversagen (Schock, Kreislaufkollaps),
- bei durch Herzversagen ausgelöstem Schock (kardiogenem Schock), sofern nicht durch geeignete Maßnahmen ein ausreichend hoher Füllungsdruck im Herzen (linksventrikulärer, enddiastolischer Druck) gewährleistet ist,
- bei sehr niedrigem Blutdruck (ausgeprägter Hypotonie), d. h. systolischer Blutdruck unter 90 mmHg.
Während der Behandlung mit MinitranS 5 dürfen keine Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen eingenommen werden, die als arzneilich wirksamen Bestandteil Phosphodiesterase-5-Hemmer enthalten, wie z. B. Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil, weil es in diesem Fall zu einem erheblichen blutdrucksenkenden Effekt kommen kann.
MinitranS 5 darf auch dann nicht angewendet werden, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen eingenommen haben, die als arzneilich wirksamen Bestandteil Phosphodiesterase-5-Hemmer enthalten, wie z. B. Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil, und akute Angina pectoris Beschwerden bekommen.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von MinitranS 5 ist erforderlich
- wenn Sie an einer Herzmuskelerkrankung mit Verengung des Herzinnenraumes (hypertropher, obstruktiver Kardiomyopathie), einengender Herzbeutelentzündung (konstriktiver Perikarditis) oder Herzbeuteltamponade (Perikardtamponade) leiden,
- bei niedrigen Füllungsdrücken, z. B. bei akutem Herzinfarkt, eingeschränkter Funktion der linken Herzkammer (Linksherzinsuffizienz): Eine Blutdrucksenkung unter 90 mmHg systolisch sollte vermieden werden,
- wenn bei Ihnen eine Verengung der Herzklappen der linken Herzkammer (Aorten- und/oder Mitralstenose) vorliegt,
- bei Neigung zu Kreislaufregulationsstörungen durch niedrigen Blutdruck (orthostatische Dysregulation),
- bei Erkrankungen, die mit einem erhöhten Schädelinnendruck einhergehen (bisher wurde allerdings nur bei hochdosierter Gabe von Glyceroltrinitrat in die Vene eine weitere Drucksteigerung beobachtet).
MinitranS 5 ist nicht geeignet zur Behandlung plötzlich auftretender Herzschmerzen (z. B. akuter Angina pectoris Anfall, akuter Herzinfarkt).
Bei gleichzeitiger Anwendung von Heparin und MinitranS 5 kommt es zu einer Wirkungsabschwächung von Heparin.
Unter engmaschigen Kontrollen der Blutgerinnungsparameter ist die Heparindosis entsprechend anzupassen. Nach Absetzen von Glyceroltrinitrat kann es zu einer deutlich verminderten Blutgerinnung (sprunghafter Anstieg der PTT) kommen, so dass eine Reduktion der Heparindosis erforderlich sein kann.
Um eine effiziente Defibrillation oder Kardioversion (lebensrettende Maßnahmen bei schwersten Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern oder -flattern) zu gewährleisten, ist das Membranpflaster vor diesen Maßnahmen zu entfernen.
Ebenso ist vor einer Hochfrequenzwärmebehandlung (Diathermie) wegen der Möglichkeit einer örtlichen Überwärmung das Membranpflaster zu entfernen.
Schwangerschaft und Stillzeit
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte aus Gründen besonderer Vorsicht Glyceroltrinitrat nur auf ausdrückliche Anordnung des Arztes angewendet werden, da über die Anwendung bei Schwangeren und Stillenden keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wie wird es angewendet?

Wie ist MinitranS 5 ANZUWENDEN?
Wenden Sie MinitranS 5 immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art und Dauer der Anwendung
Jedes MinitranS 5 Pflaster ist in einem kleinen und zum Schutz versiegelten Folienbeutel verpackt. Die Klebeschicht ist mit einer Schutzfolie überzogen, welche kurz vor der Anwendung auf die Haut zu entfernen ist.
Das Pflaster sollte auf eine gesunde, unverletzte, faltenarme und wenig behaarte Hautstelle aufgeklebt werden.
Die gewählte Stelle soll frisch gereinigt und trocken sein.
Die Haut soll nicht mit Pflegemitteln behandelt sein.
Dieselbe Hautstelle sollte erst nach einigen Tagen wieder benutzt werden.
Das Pflaster lässt sich leicht auf die Haut kleben und verbleibt dort sogar während des Badens, Duschens oder bei körperlichen Anstrengungen.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
Wenn Sie eine größere Menge MinitranS 5 angewendet haben, als Sie sollten
Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit größeren Mengen von MinitranS 5 ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen.
In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung können starker Blutdruckabfall (Hypotonie) mit reflektorischer Erhöhung der Pulsfrequenz, Schwächegefühl, Schwindel und Benommenheit sowie Kopfschmerzen, Hautrötung, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
Wenn Sie die Anwendung von MinitranS 5 vergessen haben
Wenden Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis an, um die vergessene Dosis auszugleichen. Setzen Sie in diesem Fall die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit MinitranS 5 abgebrochen wird
Der Behandlungserfolg wird gefährdet.
Wie wird MinitranS richtig angewendet?
Die Verwendung von MinitranS ist sehr einfach. Vermeiden Sie dabei nach Möglichkeit einen Fingerkontakt mit der Klebefläche.
Es ist notwendig, dass die gesamte Fläche in direktem Kontakt zur Haut steht. Die gewählte Hautstelle sollte gesund, faltenarm und wenig behaart sein. Um die Haftfähigkeit nicht zu beeinträchtigen, soll die Stelle frisch gereinigt und trocken sein.
Hinweis:
Zur Vereinfachung der Handhabung und zur Materialeinsparung haben wir ab sofort die Schutzfolie des Pflasters dessen ovaler Form angepasst. Bitte lesen Sie daher genau die nachfolgenden Hinweise zur Anwendung.
1. Reißen Sie den Folienbeutel an der eingekerbten Stelle auf und entnehmen Sie das Pflaster.
2. Falten Sie das Pflaster so, dass sich die Schutzfolie an der diagonalen Bruchstelle nach oben öffnet.
3. Ziehen Sie eine Hälfte des Schutzmaterials ab.
4. Kleben Sie die dadurch freigelegte Kontaktfläche des Pflasters auf Oberarm, Brust oder Oberschenkel, eventuell aber auch auf Schulter oder Rücken. Entfernen Sie vorsichtig die andere Hälfte des Schutzmaterials.
5. Drücken Sie das Pflaster fest an die Haut an.
Achten Sie bitte darauf, dass das Pflaster vollständig anliegt. Das Pflaster sollte üblicherweise 12 Stunden auf der Haut verbleiben. Am besten kleben Sie morgens stets zur gleichen Zeit das Pflaster auf, dann wissen Sie immer, wann es wieder abgenommen werden soll.
Es ist empfehlenswert, das Pflaster immer an unterschiedlichen Stellen aufzukleben. Durch seine geringe Größe fällt es Ihnen sicher leicht, geeignete Stellen auf Oberarm, Brust, Schulter, Oberschenkel oder Rücken zu finden.
Durch die gute Haftfähigkeit von MinitranS ist die Wirksamkeit auch während des Duschens, Badens und Schwimmens gewährleistet.
Eine eventuell auftretende leichte Hautrötung unter dem Pflaster zeigt lediglich eine wirkstoffbedingte gesteigerte Hautdurchblutung an und bildet sich nach Entfernen des Pflasters vollständig zurück.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung durch
- andere gefäßerweiternde Mittel,
- blutdrucksenkende Präparate (z. B. Beta-Rezeptorenblocker, entwässernde Arzneimittel, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer),
- Arzneimittel gegen seelische Erkrankungen wie Depressionen sowie Neuroleptika,
- Alkohol,
- Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, die als arzneilich wirksamen Bestandteil Phosphodiesterase-5-Hemmer enthalten, wie z. B. Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil (siehe auch unter Abschnitt 2.1).
MinitranS 5 kann bei gleichzeitiger Anwendung von Dihydroergotamin (DHE) zum Anstieg des DHE-Spiegels führen und damit dessen blutdrucksteigernde Wirkung verstärken.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Heparin und MinitranS 5 kommt es zu einer Wirkungsabschwächung von Heparin.
Unter engmaschigen Kontrollen der Blutgerinnungsparameter ist die Heparindosis entsprechend anzupassen. Nach Absetzen von Glyceroltrinitrat kann es zu einer deutlich verminderten Blutgerinnung (sprunghafter Anstieg der PTT) kommen, so dass eine Reduktion der Heparindosis erforderlich sein kann.
Bei mit organischen Nitraten, z. B. Isosorbiddinitrat, Isosorbid-5-Mononitrat, vorbehandelten Patienten kann eine höhere Dosierung von Glyceroltrinitrat zur Erzielung der gewünschten hämodynamischen Wirkung erforderlich sein.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann MinitranS 5 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen:
Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr häufig können bei Behandlungsbeginn Kopfschmerzen (Nitratkopfschmerzen) auftreten, die erfahrungsgemäß meistens nach einigen Tagen bei weiterer Anwendung abklingen.
Herzerkrankungen und Gefäßerkrankungen:
Häufig werden bei der Erstanwendung, aber auch bei einer Dosiserhöhung, ein Abfall des Blutdrucks und/oder Kreislaufregulationsstörungen bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie) beobachtet, die mit einer Erhöhung der Pulsfrequenz, Benommenheit sowie einem Schwindel- und Schwächegefühl einhergehen können.
Gelegentlich: starker Blutdruckabfall mit Verstärkung der Herzschmerzen (Angina pectoris Symptomatik), Kollapszustände, häufig mit Herzrhythmusstörungen mit Verlangsamung der Pulsfrequenz und plötzlichem Bewusstseinsverlust, flüchtige Hautrötungen (Flush).
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
Gelegentlich: Übelkeit und Erbrechen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Gelegentlich: allergische Hautreaktionen.
Sehr selten: schwere entzündliche Hauterkrankung (exfoliative Dermatitis).
An der Stelle, an der das Pflaster auf die Haut geklebt wird, können gelegentlich Hautrötungen mit und ohne Juckreiz sowie brennendes Gefühl vorkommen.
Eine leichte Hautrötung verschwindet in der Regel ohne Gegenmaßnahmen nach Entfernen des Pflasters.
Eine allergische Reaktion der Haut an der Anwendungsstelle (allergische Kontaktdermatitis) wird gelegentlich beschrieben.
Sonstige Hinweise:
- Bei Gabe von MinitranS 5 kann, bedingt durch eine relative Umverteilung des Blutflusses in minderbelüftete Lungenabschnitte, eine vorübergehende Verminderung des Sauerstoffgehaltes im Schlagaderblut auftreten, wodurch bei Patienten mit Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff ausgelöst werden kann.
- Ein Nachlassen der Wirksamkeit (Toleranzentwicklung) sowie die Abschwächung der Arzneimittelwirkung bei vorheriger Behandlung mit anderen Nitrat-Arzneimitteln wurde beschrieben. Zur Vermeidung einer Wirkungsabschwächung oder eines Wirkungsverlustes sollten gleich bleibend hohe Dosierungen vermieden werden.
- Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
- Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf MinitranS 5 nicht nochmals angewendet werden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder außer Reich- und Sichtweite aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Nicht über 25C lagern.

Weitere Informationen

Was MinitranS 5 enthält
Der Wirkstoff ist Glyceroltrinitrat
1 Pflaster (Kontaktfläche 6,7 cm2) enthält 18,0 mg Glyceroltrinitrat.
Durchschnittliche Wirkstoffabgabe auf der Haut: 0,2 mg/Stunde
(das entspricht 5 mg/24h)
Die sonstigen Bestandteile sind:
Poly(acrylamid, isooctylacrylat), Ethyloleat, Glycerolmonododecanoat
Wie MinitranS 5 aussieht und Inhalt der Packung:
MinitranS 5 ist in Packungen mit 10, 30 und 100 Pflastern erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Benzstraße 1
61352 Bad Homburg
Telefon (06172) 888-01, Telefax (06172) 888-27 40,
medinfo@medapharma.de
Hersteller
3M Health Care Limited
Derby Road
Loughborough
Leicestershire, LE11 5SF
Großbritannien
MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Benzstraße 1
61352 Bad Homburg
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2010.
Hinweise für den Patienten
Liebe Patientin, lieber Patient,
Ihr Arzt hat Ihnen MinitranS verschrieben. Nachdem Sie die Gebrauchsinformation gelesen haben, möchten wir Ihnen im nachfolgenden Teil ergänzend einige Fragen zu MinitranS beantworten.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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