Wirkstoff(e) Mometason
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Galenpharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 17.01.2012
ATC Code D07AC13
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Galenpharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
NASONEX 50ug/Spr√ľhsto√ü Nasenspray, Suspension Mometason MSD Sharp & Dohme GmbH
Momecutan Lösung Mometason Dermapharm Aktiengesellschaft
MomeGalen 1 mg/g Creme Mometason Galenpharma GmbH
Mometason beta Heuschnupfenspray 50 Mikrogramm/Spr√ľhsto√ü Nasenspray, Suspension Mometason betapharm Arzneimittel GmbH
Momegalen Lösung Mometason Galenpharma GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

MomeGalen Salbe enth√§lt den Wirkstoff Mometasonfuroat. Dieser Wirkstoff wird zur Behandlung von Entz√ľndungen der Haut angewandt wie:

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Salbe anwenden. Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie die Salbe nicht anwenden.

Wie wird es angewendet?

Tragen Sie die Salbe 1 mal t√§glich d√ľnn auf die betroffenen Stellen auf. Eine Behandlung von √ľber 3 Wochen L√§nge sollte vermieden werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die häufigsten Nebenwirkungen treten in Zusammenhang mit der Haut auf und beinhalten:

  • R√∂tungen
  • Jucken und Kribbeln der Haut

Hier finden Sie Informationen √ľber alle m√∂glichen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

MomeGalen Salbe enthält den Wirkstoff Mometasonfuroat, der zur Arzneimittelgruppe der
sogenannten topischen (äußerlich anzuwendenden) Kortikosteroide (oder Steroide)
gehört. Topische Kortikosteroide lassen sich nach Stärke bzw. Wirksamkeit in vier
Gruppen einteilen: schwach, mittelstark, stark und sehr stark wirksam. Mometasonfuroat
ist eingestuft als ‚Äěstark wirksames Kortikosteroid‚ÄĚ und wird zur Behandlung von
entz√ľndlichen und juckenden Hauterkrankungen angewendet, die auf eine √§u√üere
Behandlung mit Kortikosteroiden ansprechen wie

MomeGalen Salbe wird vorzugsweise bei sehr trockener, schuppiger oder rissiger Haut
angewendet. Sie wird Ihre Beschwerden nicht heilen, sollte aber Ihre Symptome lindern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MomeGalen Salbe darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Mometasonfuroat, andere Kortikosteroide oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei Hautatrophie (d√ľnner werden der Haut)
  • wenn Sie Rosacea (eine akne√§hnliche Erkrankung der Haut) oder Akne haben
  • wenn Sie eine periorale Dermatitis (Hautentz√ľndung im Mundbereich) oder Hautinfektionen, die durch Bakterien (z. B. Impetigo (Eiterflechte)), Viren (z. B. Herpes, Windpocken, Warzen und G√ľrtelrose) oder Pilzinfektionen wie Fu√üpilz
    (rote, juckende, schuppige Haut an den F√ľ√üen) oder Candida-Infektionen z. B. der Vagina, die zu Ausfluss und Juckreiz f√ľhren k√∂nnen, haben
  • wenn Sie oder Ihr Kind einen perianalen und genitalen Juckreiz oder einen Windelausschlag hat
  • bei Tuberkulose (bakterielle Lungeninfektion)
  • bei Syphilis (eine durch Geschlechtsverkehr √ľbertragene Krankheit)
  • wenn es bei Ihnen zu einer Reaktion auf eine Impfung gekommen ist
  • bei Kindern unter 6 Jahren
  • auf Wunden oder auf Hautulzerationen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie MomeGalen Salbe
anwenden.

  • Wenden Sie die Salbe im Gesicht nicht ohne engmaschige Kontrolle durch Ihren Arzt an.
  • Sie sollten die Salbe nicht auf gro√üen K√∂rperoberfl√§chen (mehr als 20 % der K√∂rperoberfl√§che) oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum (z. B. jeden Tag √ľber 3 Wochen) anwenden.
  • Vermeiden Sie jeglichen Kontakt der Salbe mit Ihren Augen.
  • Sofern nicht anders von Ihrem Arzt verordnet, sollten Sie keine Umschl√§ge oder Verb√§nde an der zu behandelnden Hautstelle anlegen. Dies f√ľhrt zu einer vermehrten Aufnahme der Salbe und kann m√∂gliche Nebenwirkungen verst√§rken.

Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn es während der Anwendung von MomeGalen zu Hautreizungen oder Sensibilisierung kommt, sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren.

Die Salbe sollte nicht am Augenlid angewendet werden.

Die Gefahr örtlicher Hautinfektionen kann unter der äußerlichen Anwendung von Kortikosteroiden erhöht sein. Bei bakteriell infizierten Hauterkrankungen oder bei Pilzerkrankungen sollten Sie MomeGalen Salbe nur unter Aufsicht Ihres Arztes anwenden, der die entsprechenden Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Infektionen ergreifen wird.

Bei l√§ngerdauernder bzw. gro√üfl√§chiger Anwendung, unter luftdichten Verb√§nden, auf Schleimh√§uten oder in Beugen (Arm- oder Kniebeuge) besteht das Risiko einer Aufnahme des Arzneimittels in den K√∂rper. Dies kann zum Auftreten von Nebenwirkungen wie Unterdr√ľckung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achsenfunktion, Cushing
Syndrom (Vollmondgesicht, Stiernacken), erh√∂hte Blutzuckerwerte (Hyperglyk√§mie) und Auftreten von Zucker im Harn (Glukosurie) f√ľhren. Wenn Sie MomeGalen Salbe gro√üfl√§chig oder unter luftdichten Verb√§nden anwenden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Sollten Sie MomeGalen Salbe bereits seit längerer Zeit anwenden und eine Verbesserung
des Hautproblems ist eingetreten, setzen Sie MomeGalen Salbe nicht pl√∂tzlich ab. Nach pl√∂tzlichem Absetzen der Salbe kann dies zu Hautr√∂tung, Stechen und Brennen f√ľhren. Um dies zu vermeiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er wird entscheiden wie oft Sie die Salbe anzuwenden haben und wird allm√§hlich die Behandlung bis zum Absetzen hin
reduzieren.

Kortikosteroide können das Aussehen mancher Hauterkrankungen verändern und damit eine exakte Diagnose erschweren und sie können sogar den Heilungsprozess verzögern.

Behandelte Bereiche im Gesicht oder bei Kindern sollten nicht mit luftdichten Verbänden bedeckt werden (Bandage oder Pflaster).

Wenn Sie MomeGalen Salbe zur Behandlung einer Psoriasis anwenden, kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen (z. B. zu einer pustulösen Form der Erkrankung). Gehen Sie regelmäßig zum Arzt, damit dieser den Verlauf der Krankheit beurteilen kann, da diese Art der Behandlung sorgfältig kontrolliert werden muss.

MomeGalen Salbe sollte nicht auf verletzte Haut aufgetragen werden.

Kinder ab 6 Jahre:
MomeGalen Salbe kann bei Kindern √ľber 6 Jahren angewendet werden. Da Kinder Mometasonfuroat wesentlich leichter in den K√∂rper aufnehmen, m√ľssen bestimmte Vorsichtsma√ünahmen ber√ľcksichtigt werden. Wenden Sie die Salbe bei Kindern √ľber 6
Jahren, unabhängig von der Behandlungsstelle am Körper, nicht ohne engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt an. Die Salbe darf nicht auf mehr als 10% der Körperoberfläche des Kindes angewendet werden (siehe auch Abschnitt 3).

Anwendung von MomeGalen Salbe mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel
einnehmen/anwenden bzw. k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder
beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Bei der Behandlung mit MomeGalen Salbe im Genital- oder Analbereich kann es wegen
des sonstigen Bestandteiles weißes Vaselin bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen
aus Latex zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der
Sicherheit von Kondomen kommen.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

W√§hrend der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte eine Behandlung mit MomeGalen Salbe nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt begonnen werden. Wenn Ihr Arzt Ihnen die Salbe w√§hrend der Schwangerschaft oder Stillzeit verschrieben
hat, sollten Sie gro√üe Dosen vermeiden und die Salbe nur √ľber kurze Zeit anwenden. MomeGalen Salbe sollte w√§hrend der Stillzeit nicht im Brustbereich angewendet werden. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

MomeGalen Salbe enthält Propylenglycolmonopalmitostearat
Dieses Arzneimittel enthält Propylenglycolmonopalmitostearat, das Hautreizungen hervorrufen kann.

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie MomeGalen Salbe immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Ihr Arzt sollte die Behandlung in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

Art der Anwendung
MomeGalen Salbe ist zur Anwendung auf der Haut und nur zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

MomeGalen Salbe wird vorzugsweise bei sehr trockener, schuppiger oder rissiger Haut angewendet.

Art und Dauer der Behandlung
Erwachsene, einschlie√ülich √§ltere Patienten und Kinder ab 6 Jahren: Tragen Sie MomeGalen Salbe einmal t√§glich als d√ľnnen Film auf die betroffenen Hautstellen auf. Eine Fingerspitzeneinheit (beim Erwachsenen ein Salbenstrang von der Fingerspitze
des Zeigefingers bis zur ersten Falte (Ende des ersten Fingerglieds) reicht aus, um eine Fl√§che, die doppelt so gro√ü ist wie die Hand eines Erwachsenen, zu behandeln. Sie d√ľrfen nicht mehr als diese Menge Salbe und diese nicht h√§ufiger als von Ihrem Arzt oder Apotheker angewiesen auftragen.

Eine längerfristige (länger als 3 Wochen) oder großflächige Anwendung (mehr als 20 % der Körperoberfläche) sollte vermieden werden.

Bei Besserung ist häufig die Anwendung eines schwächeren Kortikosteroids zu empfehlen. Häufig ist die sogenannte Tandem-Therapie sinnvoll, d. h. pro Tag einmal die Anwendung von MomeGalen Salbe und nach 12 Stunden die Anwendung einer geeigneten wirkstofffreien Salbe.

Ebenso kann eine Intervalltherapie geeignet sein, mit ca. wöchentlich wechselnder Anwendung von MomeGalen Salbe und einer wirkstofffreien Salbe.

Kinder ab 6 Jahren:
Wenden Sie die Salbe bei Kindern √ľber 6 Jahren, unabh√§ngig von der Behandlungsstelle am
Körper, nicht ohne engmaschige Überwachung durch Ihren Arzt an. Die Salbe darf nicht auf
mehr als 10 % der Körperoberfläche des Kindes angewendet werden Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von MomeGalen Salbe zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von MomeGalen Salbe angewendet haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder jemand anderes) die Salbe versehentlich schlucken, sollten keine Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie jedoch beunruhigt sind, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie die Salbe häufiger anwenden als Sie sollten oder auf großen Flächen, kann dies Ihre Hormone beeinflussen. Bei Kindern können Wachstum und Entwicklung beeinflusst
werden.

Wenn Sie die Dosierungsanweisungen oder den Rat Ihres Arztes nicht beachtet haben
und die Salbe zu oft und/oder √ľber l√§ngere Zeit angewendet haben, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Anwendung von MomeGalen Salbe vergessen haben
Wenn Sie die Anwendung der Salbe zur vorgesehenen Zeit vergessen haben, holen Sie die Anwendung sobald als m√∂glich nach und setzen Sie die Anwendung dann wie gewohnt fort. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an und wenden Sie die Salbe nicht zweimal an einem Tag als Ausgleich f√ľr eine vergessene Anwendung an.

Wenn Sie die Anwendung von MomeGalen abbrechen
Brechen Sie die Anwendung von MomeGalen Salbe nach längerer Anwendung nicht plötzlich ab, da sonst Symptome verstärkt wieder auftreten können. Die Behandlung sollte schrittweise abgesetzt werden, wie von Ihrem Arzt angegeben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann MomeGalen Salbe Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Wenn sich die Krankheitszeichen w√§hrend der Behandlung mit MomeGalen Salbe nicht bessern oder sich verschlechtern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Zu den Nebenwirkungen, die bei Kindern und Erwachsenen unter Anwendung von topischen Kortikosteroiden berichtet wurden, z√§hlen die folgenden. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:

1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:

1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grund der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Infektionen und parasitäre
Erkrankungen
 
Sehr selten Entz√ľndung der Haarfollikel (Follikulitis)
Nicht bekannt Infektionen, Furunkel
Gefäßerkrankungen  
Sehr selten Erweiterte Blutgefäße auf der Haut oder
Besenreiser

Erkrankungen des
Nervensystems

 
Sehr selten Brennendes Gef√ľhl
Augenerkrankungen  
Nicht bekannt Verschwommenes Sehen
Erkrankungen der Haut und
des Unterhautzellgewebes
 
Häufig: Kribbeln/ Stechen, ungewöhnliche
Missempfindungen (Parästhesien) oder
ungewöhnliche rote Flecken auf der Haut
Gelegentlich: Eitrige Blasen auf der Gesichtshaut, violette oder
dunkelblaue Verfärbung der Haut,
Sensibilisierung, Trockenheit, Aufweichung und
Weißfärbung der Haut (Mazeration),
Schwei√üdr√ľsenfriesel, ein sehr stark juckender
Ausschlag (Miliaria).
Sehr selten Hautjucken (Pruritus)
Nicht bekannt Allergische Hautreaktionen (Kontaktdermatitis),
Veränderungen der Hautfarbe (Hypopigmentierung
der Haut), √ľberm√§√üig starker Haarwuchs
(Hypertrichose), unregelmäßige Hautflecken oder
Hautstreifenbildung (Striae), Entz√ľndungen
(einschließlich akneähnlichen Reaktionen),
D√ľnnerwerden der Haut (Hautatrophie)
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort
 
Nicht bekannt Schmerzen an der Anwendungsstelle, Reaktionen
an der Anwendungsstelle

Bei verstärkter, großflächiger und längerfristiger Anwendung sowie bei der Anwendung unter einem Verband kann das Nebenwirkungsrisiko erhöht sein.

Kortikosteroide k√∂nnen die normale Bildung von Steroidhormonen im K√∂rper beeinflussen. Bei gro√üfl√§chiger Anwendung √ľber einen langen Zeitraum ist dieses Risiko gr√∂√üer. Speziell bei Kindern, die mit Kortikosteroidsalben und -cremes behandelt werden, kann es auf Grund der Aufnahme des Arzneimittels √ľber die Haut zur Entstehung des so genannten Cushing-
Syndroms kommen, das viele Symptome, wie z. B. eine rundliche Schwellung des Gesichts (Vollmondgesicht) und Schwäche, umfassen kann. Bei längerfristiger Behandlung von Kindern kann das Wachstum verzögert sein. Um dies zu verhindern, wird Ihr Arzt die niedrigste Dosis verschreiben, mit der sich Ihre Symptome gut kontrollieren lassen.

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werde.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Tube und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern.

Nach Anbruch ist MomeGalen Salbe 1 Jahr haltbar und sollte anschlie√üend entsorgt werden. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was MomeGalen Salbe enthält

Der Wirkstoff ist Mometasonfuroat.
1 g MomeGalen Salbe enthält 1 mg Mometasonfuroat.

Die sonstigen Bestandteile sind: weißes Vaselin, gebleichtes Wachs,
2-Methylpentan-2,4-diol, Propylenglycolmonopalmitostearat (Ph.Eur.), Phosphorsäure
10%, gereinigtes Wasser.

Wie MomeGalen Salbe aussieht und Inhalt der Packung
MomeGalen 1 mg/g Salbe ist eine homogene, transparente, weiche Salbe. Sie ist in
Aluminiumtuben mit 10 g, 20 g, 30 g, 50 g und 100 g erhältlich.

Packungsgrößen:
1 Tube mit 10 g, 20 g, 30 g, 50 g und 100 g Salbe

Pharmazeutischer Unternehmer
GALENpharma GmbH
Wittland 13
24109 Kiel
Postfach 3764, 24036 Kiel
Deutschland
Hersteller
Paul W. Beyvers GmbH
Schaffhausenerstraße 26-34
12099 Berlin
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes
(EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Deutschland MomeGalen 1 mg/g Salbe
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im April 2018

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Zuletzt aktualisiert: 01.03.2023

Quelle: MomeGalen 1 mg/g Salbe - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Mometason
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Galenpharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 17.01.2012
ATC Code D07AC13
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden