Pregabador 150 mg Hartkapseln

Abbildung Pregabador 150 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Pregabalin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 12.11.2014
ATC Code N03AX16
Abgabestatus Freiverkäuflich
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

TAD Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Algecia 150 mg Hartkapseln Pregabalin ELPEN Pharmaceutical Co. Inc.
Pregabalin Aristo 25 mg Hartkapseln Pregabalin Aristo Pharma GmbH
Pregabalin Glenmark 75 mg Hartkapseln Pregabalin Glenmark Arzneimittel GmbH
Pregabalin Aristo 200 mg Hartkapseln Pregabalin Aristo Pharma GmbH
Pregabalin Tillomed 25 mg Hartkapseln Pregabalin Tillomed Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pregabador enthält den Wirkstoff Pregabalin und gehört zu einer Gruppe von

Arzneimitteln, die bei Erwachsenen zur Behandlung von neuropathischen

Schmerzen, bei Epilepsie und generalisierten Angststörungen eingesetzt wird.

Bei peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen: Mit Pregabador werden lang anhaltende Schmerzen behandelt, die durch Schädigungen der Nerven ausgelöst wurden. Periphere neuropathische Schmerzen können durch viele verschiedene Erkrankungen verursacht werden wie z. B. Diabetes oder

G√ľrtelrose. Der empfundene Schmerz kann dabei mit hei√ü, brennend, pochend, einschie√üend, stechend, scharf, krampfartig, muskelkaterartig, kribbelnd, bet√§ubend oder nadelstichartig beschrieben werden. Periphere und zentrale neuropathische Schmerzen k√∂nnen auch mit Stimmungsschwankungen, Schlafst√∂rungen oder M√ľdigkeit einhergehen und Auswirkungen auf physische und soziale Funktionen sowie die Lebensqualit√§t haben.

Bei Epilepsie: Mit Pregabador wird eine bestimmte Form der Epilepsie im Erwachsenenalter (partielle Anf√§lle mit oder ohne sekund√§re Generalisierung) behandelt. Ihr Arzt wird Ihnen Pregabador zur Unterst√ľtzung Ihrer Epilepsiebehandlung verschreiben, wenn die derzeitige Behandlung Ihrer Erkrankung unzureichend ist. Sie m√ľssen Pregabador zus√§tzlich zu Ihrer derzeitigen Behandlung einnehmen. Pregabador ist nicht dazu gedacht, allein eingenommen zu werden, sondern sollte stets in Kombination mit anderen antiepileptischen Behandlungsma√ünahmen angewendet werden.

Bei generalisierten Angstst√∂rungen: Mit Pregabador werden generalisierte Angstst√∂rungen behandelt. Die Symptome von generalisierten Angstst√∂rungen sind lang anhaltende, schwer behandelbare Angst und Besorgniszust√§nde. Generalisierte Angstst√∂rungen k√∂nnen auch Unruhe, Spannungszust√§nde und √úberreiztheit, leichte Ersch√∂pfbarkeit (M√ľdigkeit), Konzentrationsst√∂rungen und Gedankenleere, Reizbarkeit, Muskelanspannung oder Schlafst√∂rungen hervorrufen. Diese Symptome unterscheiden sich vom allt√§glichen Stress und den damit verbundenen Belastungen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pregabador darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Pregabalin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pregabador einnehmen.

  • Einige Patienten, die Pregabador einnahmen, haben √ľber Beschwerden berichtet, die eine allergische Reaktion vermuten lassen. Diese Beschwerden waren z. B. Schwellungen im Gesicht, der Lippen, der Zunge oder im Hals oder auch eine gro√üfl√§chige Hautr√∂tung. Beim Auftreten dieser Beschwerden m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen.
  • Pregabador wurde mit Benommenheit und Schl√§frigkeit in Verbindung gebracht, was bei √§lteren Patienten zum h√§ufigeren Auftreten von unfallbedingten Verletzungen f√ľhren k√∂nnte. Deshalb m√ľssen Sie so lange

vorsichtig sein, bis Sie sich an alle Auswirkungen, die das Arzneimittel haben könnte, gewöhnt haben.

  • Pregabador kann verschwommenes Sehen, einen Verlust des Sehverm√∂gens sowie andere Sehst√∂rungen verursachen, von denen viele vor√ľbergehend sind. Wenn Sie bei sich irgendwelche Ver√§nderungen der Sehkraft feststellen, m√ľssen Sie umgehend Ihren Arzt informieren.
  • Bei einigen Patienten mit Diabetes, die bei Behandlung mit Pregabalin an Gewicht zunehmen, kann es notwendig werden, die Diabetes-Arzneimittel entsprechend anzupassen.
  • Bei Patienten mit R√ľckenmarkverletzungen k√∂nnen bestimmte Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit h√§ufiger auftreten, da Patienten mit R√ľckenmarkverletzung m√∂glicherweise zur Behandlung von zum Beispiel Schmerzen oder Kr√§mpfen (Spastik) andere Arzneimittel einnehmen, die √§hnliche Nebenwirkungen wie Pregabalin haben. Der Schweregrad dieser Wirkungen kann bei gemeinsamer Einnahme erh√∂ht sein.
  • Es gab Berichte √ľber Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) bei einigen Patienten, die Pregabador einnahmen, haupts√§chlich √§lteren Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Teilen Sie es Ihrem Arzt vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit, wenn Sie eine Herzerkrankung haben oder hatten.
  • Bei einigen Patienten wurde unter der Einnahme von Pregabador √ľber ein Nierenversagen berichtet. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Pregabador bei sich eine Verringerung der Harnmenge feststellen, sollten Sie dar√ľber mit Ihrem Arzt sprechen, da dies durch ein Absetzen des Arzneimittels wieder korrigiert werden kann.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Pregabador behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
  • Wenn Pregabador zusammen mit Arzneimitteln genommen wird, die eine Verstopfung verursachen k√∂nnen (wie z. B. einige Arten von Schmerzmitteln), kann es sein, dass gastrointestinale Probleme auftreten (z. B. Verstopfung, blockierte oder gel√§hmte Verdauung). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Verstopfung bemerken, insbesondere wenn Sie anf√§llig f√ľr dieses Problem sind.
  • Bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie alkohol- oder drogenabh√§ngig sind oder waren oder bei Drogenmissbrauch in der Vergangenheit. Nehmen Sie nicht mehr Arzneimittel als verschrieben ein.
  • Es gibt Berichte √ľber Krampfanf√§lle w√§hrend oder kurz nach Beendigung der Einnahme von Pregabador. Wenn Sie einen Krampfanfall bekommen, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • Es gibt Berichte √ľber verringerte Gehirnfunktion (Enzephalopathie) bei einigen Patienten, die Pregabador einnehmen und weitere Erkrankungen haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwerwiegende Erkrankungen hatten oder haben, einschlie√ülich Leber- oder Nierenerkrankungen.
  • Es gibt Berichte √ľber Atemschwierigkeiten. Wenn Sie Erkrankungen des Nervensystems,

Atemwegserkrankungen oder eine beeinträchtigte Nierenfunktion haben oder älter als 65 Jahre sind, verordnet Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine andere Dosierung. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, wenn Sie Atemprobleme oder eine flache Atmung haben.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht untersucht. Deshalb darf Pregabalin in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

Einnahme von Pregabador zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Pregabador und bestimmte andere Arzneimittel k√∂nnen sich gegenseitig beeinflussen (Wechselwirkungen). Bei Einnahme mit bestimmten anderen Arzneimitteln, welche die Funktionen des zentralen Nervensystems d√§mpfen (einschlie√ülich Opioide), kann Pregabador diese Wirkungen verst√§rken und zu Atemschw√§che (respiratorischer Insuffizienz), Koma und Tod f√ľhren. Benommenheit, Schl√§frigkeit und Unkonzentriertheit k√∂nnen sich verst√§rken, wenn Pregabador zusammen mit Arzneimitteln eingenommen wird, die:

  • Oxycodon (ein Schmerzmittel),
  • Lorazepam (ein Beruhigungsmittel) oder
  • Alkohol enthalten.

Pregabador kann zusammen mit der ‚ÄěAntibabypille‚Äú (orale Kontrazeptiva) angewendet werden.

Einnahme von Pregabador zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Es wird empfohlen, während der Einnahme von Pregabador keinen Alkohol zu sich zu nehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Pregabador darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen ausdr√ľcklich empfohlen. Frauen, die schwanger werden k√∂nnen, m√ľssen eine wirksame Verh√ľtungsmethode anwenden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Pregabador kann Benommenheit, Schl√§frigkeit und Unkonzentriertheit verursachen. Sie sollten so lange kein Fahrzeug f√ľhren, komplizierte Maschinen bedienen oder andere m√∂glicherweise gef√§hrliche T√§tigkeiten aus√ľben, bis Sie wissen, ob dieses Arzneimittel Sie hierbei beeinflusst.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt entscheidet, welche Dosierung am besten f√ľr Sie geeignet ist.

Peripherer und zentraler neuropathischer Schmerz, Epilepsie oder generalisierte Angststörungen

  • Nehmen Sie nach den Anweisungen Ihres Arztes die entsprechende Anzahl Hartkapseln ein.
  • Auf Sie und Ihr Befinden abgestimmt wird die Dosis √ľblicherweise zwischen 150 mg und 600 mg pro Tag liegen.
  • Ihr Arzt wird Ihnen erkl√§ren, ob Sie Pregabador zweimal oder dreimal am Tag einnehmen sollen.
    Bei zweimaliger Einnahme nehmen Sie Pregabador einmal am Morgen und einmal am Abend, jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ein.
    Bei dreimaliger Einnahme nehmen Sie Pregabador einmal am Morgen, einmal am Nachmittag und einmal am Abend, jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ein.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Pregabador zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie √§lter (√ľber 65 Jahre) sind, nehmen Sie Pregabador ganz normal ein, es sei denn, Sie haben Probleme mit Ihren Nieren.

Wenn Sie Probleme mit den Nieren haben, kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen einen anderen Einnahmerhythmus und/oder eine andere Dosierung verordnet.

Pregabador ist zum Einnehmen.

Schlucken Sie die Hartkapsel im Ganzen mit Wasser.

Pregabador Hartkapseln können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Nehmen Sie Pregabador so lange ein, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie aufhören sollen.

Wenn Sie eine größere Menge von Pregabador eingenommen haben, als Sie

sollten

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz im n√§chstgelegenen Krankenhaus auf. Nehmen Sie dabei Ihre Packung Pregabador mit. Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Pregabador eingenommen haben, als Sie sollten, k√∂nnen Sie sich schl√§frig, verwirrt, erregt oder ruhelos f√ľhlen. Auch Krampfanf√§lle wurden gemeldet.

Wenn Sie die Einnahme von Pregabador vergessen haben

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Pregabador Hartkapseln regelmäßig jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen.

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die Dosis dann ein, wenn Sie es bemerken, es sei denn, es ist bereits Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme. In diesem Fall machen Sie dann mit der n√§chsten normalen Einnahme weiter. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Pregabador abbrechen

Beenden Sie die Einnahme von Pregabador nur auf Anweisung Ihres Arztes.

Wenn Ihre Behandlung beendet wird, muss dies allm√§hlich √ľber mindestens 1

Woche erfolgen.

Es ist wichtig, dass Sie wissen, dass nach Beenden der Langzeit- und Kurzzeitbehandlung mit Pregabador bestimmte Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten k√∂nnen. Dazu geh√∂ren Schlafprobleme, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Angstempfinden, Durchfall, grippe√§hnliche Symptome, Krampfanf√§lle, Nervosit√§t, Depression, Schmerzen, Schwitzen und Benommenheit. Diese Symptome k√∂nnen h√§ufiger oder schwerer auftreten, wenn Sie Pregabador f√ľr einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Benommenheit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen.

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Gesteigerter Appetit.
  • Euphorie, Verwirrtheit, Desorientierung, Verringerung des Geschlechtstriebs, Reizbarkeit.
  • Nachlassende Aufmerksamkeit, Schwerf√§lligkeit, Ged√§chtnisst√∂rung, Ged√§chtnisverlust, Zittern, Sprechschwierigkeiten, Missempfindungen wie Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl, Beruhigung, Lethargie, Schlaflosigkeit, M√ľdigkeit, Krankheitsgef√ľhl.
  • Verschwommenes Sehen, Doppeltsehen.
  • Schwindel, Gleichgewichtsst√∂rung, St√ľrze.
  • Mundtrockenheit, Verstopfung, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, √úbelkeit, aufgebl√§hter Bauch.
  • Erektionsst√∂rungen.
  • Anschwellen des K√∂rpers einschlie√ülich der Extremit√§ten.
  • Trunkenheitsgef√ľhl, abnormer Gang.
  • Gewichtszunahme.
  • Muskelkr√§mpfe, Gelenkschmerzen, R√ľckenschmerzen, Schmerzen in den Extremit√§ten.
  • Halsschmerzen.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, niedriger Blutzucker, hoher Blutzucker.
  • Beeintr√§chtigung des Pers√∂nlichkeitsgef√ľhls, Ruhelosigkeit, Depressionen, k√∂rperliche Unruhe, Stimmungsschwankungen, Wortfindungsprobleme, Halluzinationen, abnorme Tr√§ume, Panikattacken, Teilnahmslosigkeit, Aggression, gehobene Stimmung, geistige Beeintr√§chtigungen, Denkst√∂rungen, Verst√§rkung des Geschlechtstriebs, Probleme der Sexualfunktion einschlie√ülich der Unf√§higkeit, einen sexuellen H√∂hepunkt zu erreichen, verz√∂gerte Ejakulation.
  • Ver√§nderungen der Sehkraft, ungew√∂hnliche Augenbewegungen, Ver√§nderungen der Sicht einschlie√ülich Tunnelblick, Lichtblitze, ruckartige Bewegungen, verringerte Reflexe, Hyperaktivit√§t, Schwindel beim Lagewechsel, erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut, Geschmacksverlust, brennendes Gef√ľhl, bewegungsabh√§ngiges Zittern, Bewusstseinstr√ľbung, Verlust des Bewusstseins, pl√∂tzliche Ohnmacht, verst√§rkte Ger√§uschempfindlichkeit, Unwohlsein.
  • Trockene Augen, angeschwollene Augen, Augenschmerzen, Schwachsichtigkeit, w√§ssrige Augen. Augenirritationen.
  • Herzrhythmusst√∂rungen, Erh√∂hung der Herzschlagrate, niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck, Ver√§nderungen des Herzschlages, Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz).
  • Gesichtsr√∂tung, Hautr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl.
  • Atemprobleme, trockene Nase, verstopfte Nase.
  • Vermehrter Speichelfluss, Sodbrennen, verminderte Empfindlichkeit in der Mundregion.
  • Schwitzen, Hautausschlag, Fr√∂steln, Fieber.
  • Muskelzucken, Gelenkschwellungen, Steifigkeit der Muskulatur, Schmerzen einschlie√ülich Muskelschmerzen, Nackenschmerzen.
  • Brustschmerzen.
  • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen, Harninkontinenz.
  • Kraftlosigkeit, Durst, Engegef√ľhl in der Brust.
  • Ver√§nderungen von Blut- und Leberwerten (erh√∂hte Blutkreatinphosphokinase, erh√∂hte Alanin-Aminotransferase, erh√∂hte Aspartat-Aminotransferase, verringerte Blutpl√§ttchenanzahl, Neutropenie, erh√∂htes Blutkreatinin, verringertes Blutkalium).
  • √úberempfindlichkeit, Schwellungen im Gesicht, Juckreiz, Nesselausschlag, laufende Nase, Nasenbluten, Husten, Schnarchen.
  • Schmerzvolle Regelblutung.
  • kalte H√§nde und F√ľ√üe.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Anormaler Geruchssinn, schaukelnde Sicht, ver√§nderte Tiefenwahrnehmung, optische Helligkeit, Verlust des Sehverm√∂gens.
  • Geweitete Pupillen, Schielen.
  • Kalter Schwei√ü, Engegef√ľhl im Hals, geschwollene Zunge.
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse.
  • Schluckbeschwerden.
  • Langsame oder verminderte Bewegung des K√∂rpers.
  • Schwierigkeit, richtig zu schreiben.
  • Vermehrte Fl√ľssigkeit im Bauchraum.
  • Fl√ľssigkeit in der Lunge.
  • Krampfanf√§lle.
  • Ver√§nderungen in der Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivit√§t (EKG), z. B. aufgrund von Herzrhythmusst√∂rungen.
  • Muskelsch√§den.
  • Brustabsonderungen, anormale Brustvergr√∂√üerung, Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern.
  • Unterbrochene Regelblutung.
  • Nierenversagen, Verringerung der Harnmenge, Harnverhalt.
  • Verringerte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen.
  • Unangemessenes Verhalten.
  • Allergische Reaktionen (einschlie√ülich Atembeschwerden, Augenentz√ľndung [Keratitis] und eine schwerwiegende Hautreaktion, gekennzeichnet durch Ausschlag, Blasenbildung, Hautabsch√§lung und Schmerzen).
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und des wei√üen Teils der Augen).

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Falls Sie Schwellungen im Gesicht oder an der Zunge bemerken oder falls Ihre Haut rot wird und beginnt, Blasen zu bilden oder sich abzuschälen, holen Sie bitte sofort medizinischen Rat ein.

Bei Patienten mit R√ľckenmarkverletzungen k√∂nnen bestimmte Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit h√§ufiger auftreten, da Patienten mit R√ľckenmarkverletzung m√∂glicherweise zur Behandlung von zum Beispiel Schmerzen oder Kr√§mpfen (Spastik) andere Arzneimittel einnehmen, die √§hnliche Nebenwirkungen wie Pregabalin haben. Der Schweregrad dieser Wirkungen kann bei gemeinsamer Einnahme erh√∂ht sein.

Die folgende Nebenwirkung wurde aus der Erfahrung nach der Markteinf√ľhrung des Arzneimittels berichtet: Atembeschwerden, flache Atmung.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht

sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Dosen: Nach dem ersten √Ėffnen des Beh√§ltnisses muss das Arzneimittel innerhalb von 4 Monaten aufgebraucht werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Pregabador enthält

Der Wirkstoff ist Pregabalin. Pregabador 25 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 25 mg Pregabalin. Pregabador 50 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 50 mg Pregabalin.

Pregabador 75 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 75 mg Pregabalin.

Pregabador 100 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 100 mg Pregabalin.

Pregabador 150 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 150 mg Pregabalin.

Pregabador 200 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 200 mg Pregabalin.

Pregabador 225 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 225 mg Pregabalin.

Pregabador 300 mg Hartkapseln: 1 Hartkapsel enthält 300 mg Pregabalin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Vorverkleisterte St√§rke (Mais) und Talkum. Kapselh√ľlle: Titandioxid (E171), Gelatine,

Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172) (nur in 50 mg, 75 mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg, 300 mg Hartkapseln),

Eisen(III)-oxid (E172) (nur in 100 mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg, 300 mg Hartkapseln), Eisen(II,III)-oxid (E172) (nur in 200 mg, 225 mg, 300 mg Hartkapseln),

schwarze Drucktinte (enthält Schellack, Propylenglycol, Eisen(II,III)-oxid (E172), konzentrierte Ammoniak-Lösung) (nur in 25 mg, 50 mg, 75 mg, 150 mg, 200 mg, 225 mg Hartkapseln),

weiße Drucktinte (enthält Schellack, Propylenglycol, konzentrierte Ammoniak- Lösung, Kaliumhydroxid, Titandioxid (E171)) (nur in 100 mg, 300 mg Hartkapseln).

Wie Pregabador aussieht und Inhalt der Packung

  • 25 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist wei√ü, das Kapseloberteil ist wei√ü.
    Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP25‚Äú. Der
    Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 4.
  • 50 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist wei√ü, das Kapseloberteil ist hellgelb. Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP50‚Äú.
    Der Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 3.
  • 75 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist gelbbraun, das Kapseloberteil ist gelbbraun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP75‚Äú.
    Der Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 4.
  • 100 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist rotbraun, das Kapseloberteil ist rotbraun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der wei√üe Aufdruck ‚ÄěP100‚Äú. Der
    Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 3.
  • 150 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist wei√ü, das Kapseloberteil ist gelbbraun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP150‚Äú.
    Der Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 2.
  • 200 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist braun, das Kapseloberteil ist braun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP200‚Äú. Der
    Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 1.
  • 225 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist wei√ü, das Kapseloberteil ist braun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der schwarze Aufdruck ‚ÄěP225‚Äú. Der
    Kapselinhalt besteht aus weißem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgröße Nr. 1.
  • 300 mg Hartkapseln: Das Kapselunterteil ist wei√ü, das Kapseloberteil ist dunkelbraun. Auf dem Kapseloberteil findet sich der wei√üe Aufdruck ‚ÄěP300‚Äú. Der Kapselinhalt besteht aus wei√üem bis cremefarbenem Pulver. Kapselgr√∂√üe Nr. 0.

Pregabador 25 mg, 50 mg, 75 mg, 100 mg, 150 mg, 225 mg und Pregabador 300 mg sind in Faltschachteln mit 10, 14, 20, 21, 50, 56, 60, 98 oder 100 Hartkapseln in Blisterpackungen erhältlich.

Pregabador 200 mg ist in Faltschachteln mit 10, 14, 20, 21, 50, 56, 60, 84, 98 oder 100 Hartkapseln in Blisterpackungen erhältlich.

Pregabador 25 mg, 50 mg, 75 mg, 100 mg und Pregabador 150 mg sind in Faltschachteln mit 100 Hartkapseln in einer HDPE-Dose erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

TAD Pharma GmbH Heinz-Lohmann-Straße 5 27472 Cuxhaven

Tel.: (04721) 606 0 Fax: (04721) 606 333 E-Mail: info@tad.de

Hersteller

TAD Pharma GmbH

Heinz-Lohmann-Straße 5

27472 Cuxhaven

oder

KRKA, d. d., Novo mesto

҆marjeҰka cesta 6

8501 Novo mesto Slowenien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Pregabador 150 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pregabalin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller TAD Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 12.11.2014
ATC Code N03AX16
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden