Sulpirid-neuraxpharm 200mg

Abbildung Sulpirid-neuraxpharm 200mg
Wirkstoff(e) Sulpirid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 31.10.2001
ATC Code N05AL01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Vertigo-Meresa 200 Sulpirid Riemser Pharma GmbH
Dogmatil forte Sulpirid Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Sulpirid AL 50 Sulpirid ALIUD PHARMA GmbH
Sulpirid-TEVA 200mg Tabletten Sulpirid TEVA GmbH
Dogmatil Kapseln Sulpirid Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sulpirid-neuraxpharm ist ein Mittel (sogenanntes Neuroleptikum) zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (Schizophrenie, depressive Störung) und bestimmter Schwindelzustände.

Anwendungsgebiete:

Sulpirid-neuraxpharm 200 mg wird angewendet zur Behandlung von:

  • akuter und chronischer Schizophrenie im Erwachsenen- und Kindesalter;
  • depressiven Erkrankungen, wenn die Behandlung mit einem anderen Antidepressivum erfolglos war;
  • peripher-labyrinth√§rem Schwindelzustand, z. B. Morbus Meni√®re, peripherer Lage-, Dreh- und Schwankschwindel;.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sulpirid-neuraxpharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Sulpirid, Benzamid-Derivate (Wirkstoffgruppe, zu der Sulpirid geh√∂rt) oder gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • bei akuten Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- (Opiate) oder Psychopharmaka- Vergiftungen,
  • bei krankhafter Erlebnisreaktion mit √ľbersteigert gehobener Stimmung (maniforme Psychosen),
  • bei hirnorganischen Erkrankungen, insbesondere des Alters, die mit Erregungszust√§nden einhergehen (organisches Psychosyndrom),
  • bei Morbus Parkinson (Sch√ľttell√§hmung),
  • in Kombination mit Levodopa (siehe Kapitel 2., Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Sulpirid- neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú),
  • bei Krampfanf√§llen (Epilepsie),
  • bei bestimmten Geschw√ľlsten (Tumoren der Nebennieren [Ph√§ochromozytom]),
  • bei bestehender Hyperprolaktin√§mie (erh√∂hte Plasmaspiegel des Hormons Prolaktin),
  • bei prolaktinabh√§ngigen Tumoren, wie z. B. Hypophysen-Prolaktinom, sowie allen Tumoren der Brust,
  • von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren (au√üer bei Behandlung von Schizophrenien),
  • bei Schizophrenie: von Kindern unter 10 Jahren,
  • w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sulpirid-neuraxpharm einnehmen, wenn

  • Sie eine epileptische Erkrankung in der Vorgeschichte haben, da Neuroleptika die Krampfschwelle erniedrigen k√∂nnen. Ihr Arzt wird Sie w√§hrend der Therapie genau √ľberwachen.
  • Sie an krankhaften Erlebnisreaktionen, die mit Erregungs- und Aggressivit√§tssymptomen einhergehen (schizophrenen Psychosen), leiden. In diesen F√§llen kann Sulpirid-neuraxpharm gleichzeitig mit einem Beruhigungsmittel verabreicht werden.
  • Sie an einer akuten St√∂rung der Bildung des roten Blutfarbstoffs leiden (akute Porphyrie). Die Anwendung von Sulpirid-neuraxpharm sollte in diesem Fall vermieden werden.
  • Sie sehr niedrigen oder erh√∂hten Blutdruck haben. Bei Anwendung von Sulpirid- neuraxpharm bei Patienten mit erh√∂htem Blutdruck, insbesondere bei √§lteren Patienten, besteht das Risiko einer hypertensiven Krise (pl√∂tzliche, √ľberm√§√üig starke Erh√∂hung des Blutdrucks). Ihr Arzt wird Sie genau √ľberwachen.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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  • Sie Vorsch√§den der Gef√§√üe, insbesondere der Herzkranzgef√§√üe (Angina Pectoris), und des Herzens (Herzinsuffizienz) haben.
  • Sie einen schweren Leberschaden haben.
  • Sie einen Nierenschaden haben. Da Sulpirid √ľberwiegend √ľber die Nieren ausgeschieden wird, wird Ihr Arzt bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion die Dosis vermindern. Bei starker Einschr√§nkung der Nierenfunktion wird Ihr Arzt Sie nur mit besonderer Vorsicht mit Sulpirid-neuraxpharm behandeln und gegebenenfalls dieses Arzneimittel absetzen (siehe unter 3. ‚ÄěWie ist Sulpirid-neuraxpharm einzunehmen‚Äú).
  • Sie eine Neigung zu Thrombosen haben.
  • Sie in der Vorgeschichte an einem Glaukom gelitten haben.
  • Sie in der Vorgeschichte an Harnverhalten und Vergr√∂√üerung der Prostata mit Restharnbildung litten.
  • bei Ihnen in der Vorgeschichte ein Darmverschluss, ein verengter Magenausgang oder andere angeborene Verengungen im Verdauungstrakt vorliegen.
  • Sie eine j√ľngere Frau sind mit St√∂rungen der Monatsblutung (Zyklusst√∂rungen).
  • Sie an Diabetes mellitus leiden oder Risikofaktoren daf√ľr aufweisen. In diesem Fall sollten Ihre Blutzuckerwerte regelm√§√üig kontrolliert werden.

Wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie Brustkrebs aufg treten ist, wird Ihr Arzt Sulpirid- neuraxpharm mit Vorsicht anwenden und regelm√§√üige Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren.

Blutbildveränderungen

Bei der Behandlung mit Sulpirid wurde √ľber eine Verminderung der Zahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie, Neutropenie) berichtet, die lebensbedrohend sein kann (Agranulozytose). Bei Anzeichen einer Infektion oder Fieber wenden Sie sich unverz√ľglich zur Blutuntersuchung an Ihren Arzt.

Malignes neuroleptisches Syndrom

Wie auch bei anderen Neuroleptika kann es unter Behandlung mit Sulpirid-neuraxpharm zu einem malignen neuroleptischen Syndrom kommen. Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch hohes Fieber, Muskelsteifigkeit, vegetative St√∂rungen wie Bl√§sse, Schwei√üausbr√ľche und Kreislaufinstabilit√§t bis hin zum Auftreten von Bewusstseinsst√∂rungen und erh√∂hten Werten des Muskelenzyms CPK (Kreatinphosphokinase) im Blut und kann unter Umst√§nden einen t√∂dlichen Ausgang nehmen.

Beim Auftreten derartiger Erscheinungsbilder während der Behandlung mit Sulpirid- neuraxpharm ist dieses Arzneimittel abzusetzen und sofort der Arzt zu informieren. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie in der Vorgeschichte ein malignes neuroleptisches Syndrom hatten. In diesem Fall wird Ihr Arzt Sie nur unter erhöhter Vorsicht mit Sulpirid- neuraxpharm behandeln.

Verlängerung des QT-Intervalls

Sulpirid, der Wirkstoff von Sulpirid-neuraxpharm, verursacht eine dosisabh√§ngige Verl√§ngerung des QT-Intervalls (Ver√§nderung im EKG, die auf eine St√∂rung der Erregungsleitung im Herzen hinweist; siehe auch 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). Dieser Effekt erh√∂ht das Risiko schwerer ventrikul√§rer Herzrhythmusst√∂rungen wie Torsade de pointes.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Vor der Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm und je nach klinischem Zustand des Patienten wird daher empfohlen, folgende Faktoren, die das Entstehen dieser Rhythmusst√∂rung beg√ľnstigen k√∂nnen, auszuschlie√üen, wie zum Beispiel: verlangsamte Herzschlagfolge (< 55 Schl√§ge/Minute), St√∂rungen des Elektrolythaushaltes (z. B. Erniedrigung des Magnesiumserumspiegels), insbesondere eine Erniedrigung des Kaliumserumspiegels, angeborene oder erworbene QT-Verl√§ngerung sowie die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die eine Verlangsamung der Herzschlagfolge (< 55 Schl√§ge/Minute), eine Erniedrigung des Kaliumserumspiegels, eine Verlangsamung der Erregungsleitung im Herzen oder eine Verl√§ngerung des QT- Intervalls verursachen k√∂nnen (siehe unter 2., Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Sulpirid- neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Erhöhte Mortalität bei älteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen:

Bei älteren Menschen mit Demenz-Erkrankungen, die mit Antipsychotika behandelt wurden, wurde ein geringer Anstieg in der Anzahl der Todesfälle im Vergleich mit denjenigen, die keine Antipsychotika einnahmen, berichtet.

Seien Sie (auch) besonders vorsichtig,

  • wenn Sie ein erh√∂htes Schlaganfall-Risiko oder eine vor√ľbergehende Verringerung der Blutversorgung des Gehirns haben,
  • wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal ven√∂se Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht (siehe auch 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Kontrolluntersuchungen

Regelmäßige Kontrollen des Blutbildes, der Nieren- und Kreislauffunktion werden empfohlen.

Kinder und Jugendliche

Kinder unter 10 Jahren d√ľrfen Sulpirid-neuraxpharm 200 mg nicht einnehmen.

In der Anwendung bei Schizophrenie d√ľrfen Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche nur nach strenger fach√§rztlicher Nutzen-Risiko-Abw√§gung mit Sulpirid-neuraxpharm 200 mg behandelt werden.

Außer bei Schizophrenie darf Sulpirid-neuraxpharm 200 mg bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erkenntnisse in dieser Altersgruppe bestehen.

√Ąltere Menschen

Zur Anwendung bei √§lteren Menschen siehe unter 3. ‚ÄěWie ist Sulpirid-neuraxpharm einzunehmen?‚Äú.

Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Sulpirid-neuraxpharm und Levodopa d√ľrfen nicht gleichzeitig angewendet werden, da die Arzneimittel sich in ihrer Wirkung gegenseitig abschw√§chen.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Die Kombination mit Arzneimitteln, die zu einer Verl√§ngerung des QT-Intervalls f√ľhren (siehe 2., Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú) oder am Herzen die Erregungsleitung beeinflussen und zu schwerwiegenden Herzrhythmusst√∂rungen (Torsade de pointes) f√ľhren k√∂nnen, wird nicht empfohlen:

  • Arzneimittel, die die Herzschlagfolge verlangsamen k√∂nnen, wie Betablocker, bestimmte Calciumkanalblocker (Diltiazem und Verapamil), Clonidin, Guanfacin und Digitalisglykoside,
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erniedrigen k√∂nnen, wie Diuretika, Abf√ľhrmittel, intraven√∂se Gabe von Amphotericin B, Glukokortikoide, Tetracosactide. Eine Hypokali√§mie (niedriger Kaliumserumspiegel) muss behandelt werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen der Klasse Ia (Chinidin, Disopyramid) und der Klasse III (Amiodaron, Sotalol),
  • weitere Arzneimittel wie Pimozid, Sultoprid, Haloperidol, trizyklische Antidepressiva, Lithium, Bepridil, Cisaprid, Thioridazin, intraven√∂se Gabe von Erythromycin, intraven√∂se Gabe von Vincamin, Halofantrin, Pentamidin oder Sparfloxacin.

Sulpirid-neuraxpharm kann die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln abschw√§chen oder zu krisenhaftem Blutdruckanstieg f√ľhren oder die Blutdrucksenkung zus√§tzlich verst√§rken und einen Blutdruckabfall beim Lagewechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen beg√ľnstigen.

Sulpirid-neuraxpharm verstärkt die beruhigende Wirkung anderer zentraldämpfender Arzneimittel, z. B. Psychopharmaka (Präparate zur Behandlung geistig-seelischer Störungen), Schlafmittel, Beruhigungsmittel, teils auch Schmerzmittel, Narkosemittel oder auch Antihistaminika (Arzneimittel z. B. zur Behandlung von Allergien oder Erkältungen).

Sulpirid-neuraxpharm kann die Wirksamkeit von Ropinirol und anderen dopaminergen Antiparkinsonmitteln herabsetzen; daher sollte die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel vermieden werden.

Sulpirid-neuraxpharm kann in Verbindung mit Arzneimitteln, die erregend auf das Zentralnervensystem wirken (z. B. Appetitz√ľgler, Asthmamittel), verst√§rkte Unruhe, Nervosit√§t, Angst und Erregung bewirken.

Die Aufnahme von Sulpirid wird durch die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen, magensäurebindenden Arzneimitteln (Antazida und Sucralfate) vermindert. Deshalb sollte die Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm mindestens zwei Stunden vor diesen erfolgen.

Lithium (zur Behandlung von Depressionen) erh√∂ht das Risiko von extrapyramidalen Nebenwirkungen (siehe unter 4., Abschnitt ‚ÄěErkrankungen des Nervensystems‚Äú). Sobald erste Anzeichen einer Sch√§digung des Nervensystems auftreten, wird empfohlen, die Anwendung von Lithium und Sulpirid-neuraxpharm zu beenden.

Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Während der Behandlung mit Sulpirid-neuraxpharm sollten Sie Alkohol meiden, da durch Alkohol die Wirkung von Sulpirid-neuraxpharm in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt wird.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Sulpirid-neuraxpharm darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da nur begrenzte Erfahrungen am Menschen vorliegen und der enthaltene Wirkstoff im Tierversuch unzureichend gepr√ľft wurde.

Der Eintritt einer Schwangerschaft sollte durch geeignete, die Schwangerschaft verh√ľtende Ma√ünahmen vermieden werden.

Bei neugeborenen Babys von M√ľttern, die Sulpirid im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, k√∂nnen folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schw√§che, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit:

Sulpirid-neuraxpharm darf in der Stillzeit nicht eingenommen werden, da Sulpirid in die Muttermilch ausgeschieden wird und beim S√§ugling unerw√ľnschte Wirkungen hervorrufen kann.

Ist die Behandlung unausweichlich, muss abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Daher sollten Sie das F√ľhren von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen oder sonstige gefahrvolle T√§tigkeiten ganz, zumindest jedoch w√§hrend der ersten Tage der Behandlung unterlassen. Die Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt unter Ber√ľcksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.

Sulpirid-neuraxpharm 200 mg enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Sulpirid-neuraxpharm 200 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung

Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Reaktionslage, Alter und Gewicht des Patienten sowie Art und Schwere des Krankheitsbildes.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Der behandelnde Arzt bestimmt die Menge der täglichen Einnahme und die Dauer der Behandlung je nach Verlauf des Krankheitsbildes des Patienten.

Behandlung von akuten und chronischen Schizophrenien:

Die Behandlung wird bei Erwachsenen einschleichend mit 3-mal ¬Ĺ Tablette Sulpirid- neuraxpharm 200 mg (entsprechend 300 mg Sulpirid/Tag) begonnen.

In der Regel betr√§gt die Tagesdosis f√ľr Erwachsene 2 bis 4 Tabletten Sulpirid- neuraxpharm 200 mg (entsprechend 400 bis 800 mg Sulpirid), verteilt auf 2 bis 4 Einzelgaben. Die Tagesdosis von 5 Tabletten (entsprechend 1000 mg Sulpirid/Tag), verteilt auf mehrere Gaben, darf im Allgemeinen nicht √ľberschritten werden.

Bei therapieresistenten Schizophrenien darf die Maximaldosis von 8 Tabletten Sulpirid- neuraxpharm 200 mg (entsprechend 1600 mg Sulpirid/Tag) im Einzelfall nur √ľber die psychiatrische Verordnung erfolgen.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Akute Krankheitszust√§nde k√∂nnen anfangs mit parenteralen Gaben (200 bis 1000 mg Sulpirid i. m. t√§glich) √ľber 2 bis 9 Tage behandelt werden.

Behandlung von depressiven Erkrankungen und Schwindelzuständen:

Die Behandlung wird bei Erwachsenen einschleichend mit ¬ľ Tablette Sulpirid- neuraxpharm 200 mg 1- bis 3-mal t√§glich begonnen (entsprechend 50 bis 150 mg Sulpirid/Tag).

Die Erhaltungsdosis f√ľr Erwachsene betr√§gt in der Regel ¬ľ bis ¬Ĺ Tablette Sulpirid- neuraxpharm 200 mg 3-mal t√§glich (entsprechend 150 bis 300 mg Sulpirid/Tag).

Höhere Tagesdosen sind in der Regel nicht erforderlich und werden im Einzelfall durch den Arzt festgelegt.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Akute depressive Krankheitsbilder sowie akute Schwindelzustände können anfangs mit parenteralen Gaben (2-mal täglich 100 mg Sulpirid i. m.) behandelt werden.

Hinweise

√Ąltere Patienten erhalten die H√§lfte der oben angegebenen Erwachsenendosis.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion erhalten - abhängig vom Schweregrad der Einschränkung - niedrigere Tagesdosen.

Folgende Richtwerte sind zu beachten:

  • Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 60 ml/min: 50 % der Tagesdosis,
  • Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 30 ml/min: 30 % der Tagesdosis,
  • Kreatinin-Clearance weniger als 10 ml/min: 20 % der Tagesdosis.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern ab 10 Jahren sowie bei Jugendlichen darf die Tagesdosis von 3 bis 10 mg Sulpirid/kg K√∂rpergewicht, verteilt auf 2 bis 3 Einzelgaben, nicht √ľberschritten werden. Als Anfangsdosis werden 1 bis 2 mg/kg K√∂rpergewicht/Tag, als Erhaltungsdosis 5 mg Sulpirid/kg K√∂rpergewicht/Tag empfohlen.

Art der Anwendung

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

Version: Stand: 11/2017

Nehmen Sie Sulpirid-neuraxpharm unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein. Die Einnahme kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen.

Hinweis:

Wegen der zentralerregenden Wirkungen von Sulpirid-neuraxpharm empfiehlt es sich, die letzte Dosis in der Regel vor 16 Uhr einzunehmen, um Schlafstörungen zu vermeiden.

Dauer der Anwendung

Je nach Beschwerdebild kann vom Arzt die Tagesdosis nach etwa 1 bis 3 Wochen verringert bzw. erhöht werden.

Bei einer Langzeittherapie sollte vom Arzt die Notwendigkeit der fortgesetzten Behandlung alle 3 bis 6 Monate √ľberpr√ľft werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sulpirid-neuraxpharm zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Sulpirid-neuraxpharm eingenommen haben, als Sie sollten

Im Falle einer Überdosierung ist der Arzt um Rat zu fragen. Symptome einer Überdosierung und erforderliche Maßnahmen:

Symptome einer leichten √úberdosierung k√∂nnen z. B. Unruhe, Bewusstseinstr√ľbung und St√∂rungen des Bewegungsablaufes (extrapyramidal-motorische St√∂rungen) sein. Erregung, Verwirrtheit, verst√§rkte extrapyramidal-motorische St√∂rungen, Blutdruckabfall, Koma k√∂nnen bei st√§rkerer Vergiftung vorkommen. Vor allem bei Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln, die einen Einfluss auf das Gehirn haben, wurde √ľber Todesf√§lle berichtet.

Treten die beschriebenen Symptome in Erscheinung, ist umgehend ein Arzt zu informieren, der √ľber den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Ma√ünahmen entscheidet.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Eine fr√ľhzeitige Magensp√ľlung wird empfohlen. Beim Auftreten schwerwiegender St√∂rungen der Bewegungsabl√§ufe (extrapyramidal-motorische St√∂rungen) k√∂nnen Mittel zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung, wie Biperiden, verabreicht werden. Eine √úberwachung der Herz- und Atemfunktion kann erforderlich sein (Risiko von QT- Verl√§ngerung und anschlie√üendem Kammerflimmern). Ein spezielles Gegenmittel ist nicht bekannt.

Bei jeder Beurteilung einer Vergiftung sollte an das Vorliegen einer Mehrfachvergiftung durch mögliche Einnahme oder Anwendung mehrerer Arzneimittel gedacht werden.

Wenn Sie die Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm vergessen haben

Nehmen Sie zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt die verordnete Dosis ein, jedoch nicht die doppelte Menge.

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Wenn Sie die Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm mg abbrechen

Sollten Sie die Behandlung unterbrechen wollen, besprechen Sie dies vorher mit Ihrem Arzt. Beenden Sie nicht eigenmächtig ohne ärztliche Beratung die medikamentöse Behandlung. Sie können damit den Therapieerfolg gefährden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig:kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich:kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten:kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
Sehr selten:kann bis zu 1 10000 Behandelten betreffen
Nicht bekannt:H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Gelegentlich: Leukopenie (Verminderung der Zahl weißer Blutkörperchen) Häufigkeit nicht bekannt: Neutropenie, Agranulozytose

Erkrankungen des Immunsystems:

Häufigkeit nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen (Nesselsucht, Atemnot, Blutdruckabfall und anaphylaktischer Schock)

Endokrine Erkrankungen:

Häufig: Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut (Hyperprolaktinämie) Psychiatrische Erkrankungen:

Häufig: Schlaflosigkeit

Häufigkeit nicht bekannt: Verwirrtheit Erkrankungen des Nervensystems:

H√§ufig: Schwitzen, Kopfschmerzen, Schwindel, herabgesetzte k√∂rperliche Aktivit√§t (Hypokinesie). Schwerwiegende unerw√ľnschte Wirkungen treten dosisabh√§ngig auf und √§u√üern sich, insbesondere unter hohen Dosen, als extrapyramidal-motorische St√∂rungen, wie z. B. medikament√∂ses Parkinson-Syndrom im Extremit√§ten- und Gesichtsbereich (Zittern, Starre, Bewegungsarmut), Sitzunruhe (Akathisie) und gelegentlich Muskelverspannungen sowie Fr√ľhdyskinesien (z. B. Zungen-, Schlund-, Blickkr√§mpfe, Versteifung der R√ľckenmuskulatur, torsionsdystonische [ziehende und drehende] Bewegungsabl√§ufe der oberen Extremit√§ten). Weiterhin treten Sedierung oder Benommenheit h√§ufig auf.

Gelegentlich: erhöhter Muskeltonus, Nervosität, Schlaf- und Konzentrationsstörungen

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Selten: unwillk√ľrliche Drehung der Augen (okulogyre Krise) H√§ufigkeit nicht bekannt: Krampfanf√§lle

Unter der Behandlung mit Neuroleptika, zu denen auch Sulpirid-neuraxpharm geh√∂rt, kann es zu einem malignen neuroleptischen Syndrom (hohes Fieber, Muskelsteifigkeit bis hin zum Auftreten von Bewusstseinsst√∂rungen) kommen, das unter Umst√§nden einen t√∂dlichen Ausgang nehmen kann (siehe unter 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm beachten?‚Äú).

Wie bei allen Neuroleptika k√∂nnen bei l√§ngerer (l√§nger als 3 Monate) und zumeist hoch dosierter Therapie mit Sulpirid anhaltende St√∂rungen der Bewegungsabl√§ufe (extrapyramidal-motorische St√∂rungen) mit rhythmischen, unwillk√ľrlichen Bewegungen vornehmlich im Mund- und Gesichtsbereich, aber auch an Armen und Beinen (sogenannte Sp√§tdyskinesien) auftreten. Frauen sowie √Ąltere scheinen davon eher betroffen zu sein. Diese St√∂rungen treten manchmal erst nach Beenden einer Behandlung auf, lassen sich nach heutigem Wissensstand kaum behandeln und k√∂nnen irreversibel sein. Daher ist der Arzt regelm√§√üig aufzusuchen, damit erste Anzeichen fr√ľhzeitig erkannt werden.

Augenerkrankungen: Gelegentlich: Sehstörungen Herzerkrankungen:

Häufig: schneller Herzschlag (Tachykardie)

Selten: schwerwiegende Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Arrhythmie, ventrikuläre Tachykardie, Kammerflimmern).

H√§ufigkeit nicht bekannt: bestimmte Ver√§nderungen im EKG (Verl√§ngerung des QT- Intervalls), Torsade de pointes (eine Sonderform der Kammertachykardie), Herzstillstand und pl√∂tzlicher Tod (siehe auch 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Sulpirid- neuraxpharm beachten?‚Äú).

Gefäßerkrankungen:

Gelegentlich: Blutdruckabfall (auch beim Lagewechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen) oder - insbesondere bei erh√∂htem Blutdruck - Blutdrucksteigerungen (siehe auch 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm beachten?‚Äú). In diesen F√§llen muss der behandelnde Arzt aufgesucht werden, der √ľber geeignete Ma√ünahmen bzw. √ľber eine Dosisverminderung oder ein Absetzen der Behandlung mit Sulpirid- neuraxpharm entscheidet.

H√§ufigkeit nicht bekannt: Blutgerinnsel in den Venen, vor allem in den Beinen (mit Schwellungen, Schmerzen und R√∂tungen der Beine), die m√∂glicherweise √ľber die Blutbahn in die Lunge gelangen und dort Brustschmerzen sowie Schwierigkeiten beim Atmen verursachen k√∂nnen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei sich beobachten, holen Sie bitte unverz√ľglich √§rztlichen Rat ein (siehe unter 2. ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Sulpirid-neuraxpharm beachten?‚Äú). Lungenembolien k√∂nnen manchmal t√∂dlich verlaufen.

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes:

Häufig: Verstopfung, Magen-Darm-Störungen mit Übelkeit und Erbrechen, Mundtrockenheit

Gelegentlich: gesteigerter Speichelfluss

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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Leber- und Gallenerkrankungen: Häufig: Erhöhung der Leberenzyme

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

Häufig: fleckiger Ausschlag mit Knötchen (makulopapulöser Ausschlag)

Häufigkeit nicht bekannt: allergische Hautreaktionen mit Jucken und Ausschlägen (Exanthem)

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Häufigkeit nicht bekannt: Kiefermuskelkrämpfe, Schiefhals Erkrankungen der Nieren und Harnwege:

Gelegentlich: Störung der Blasenentleerung Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen:

H√§ufigkeit nicht bekannt: beim Neugeborenen Symptome wie Zittern, Ruhelosigkeit und Atembeschwerden sowie Entzugserscheinungen (siehe unter 2., Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse:

Sulpirid besitzt besonders ausgeprägte Wirkungen auf den Hormonhaushalt, was sich wie folgt äußert:

Häufig: Brustschmerzen, Milchfluss

Gelegentlich: Vergrößerung der Brust, Verlust der Monatsblutungen, Orgasmusstörungen, Erektionsstörungen

H√§ufigkeit nicht bekannt: Spannungsgef√ľhl in der Brust, schmerzhafte Regelblutung, Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brust und Abnahme der Libido beim Mann. Diese St√∂rungen bilden sich nach Absetzen von Sulpirid in der Regel in kurzer Zeit wieder zur√ľck.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Häufig: Gewichtszunahme

Gelegentlich: M√ľdigkeit, Appetitsteigerung Gegenma√ünahmen:

Sollten Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Ma√ünahmen entscheiden kann.

Nebenwirkungen bilden sich im Allgemeinen nach Verringerung der Dosis zur√ľck und lassen sich in der Regel durch sorgf√§ltige und individuelle Einstellung der Tagesdosen vermeiden.

Meldung von Nebenwirkungen:

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

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D-53175 Bonn Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf!

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Aufbewahrungsbedingungen: Nicht √ľber 30 ¬įC lagern!

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Weitere Informationen

Was Sulpirid-neuraxpharm 200 mg enthält

Der Wirkstoff ist Sulpirid.

1 Tablette enthält 200 mg Sulpirid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Povidon (K 30), Talkum, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid.

Wie Sulpirid-neuraxpharm 200 mg aussieht und Inhalt der Packung:

Längliche, weiße Tabletten mit drei beidseitigen Bruchkerben.

Sulpirid-neuraxpharm 200 mg ist in Packungen mit 20, 50, 90 und 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Elisabeth-Selbert-Stra√üe 23 ‚ÄĘ 40764 Langenfeld Tel. 02173 / 1060 - 0 ‚ÄĘ Fax 02173 / 1060 ‚Äď 333

Hersteller

Laboratorios Lesvi, S.L.

Avda. Barcelona, 69

08970 Sant Joan Despí

Barcelona ‚Äď Spanien

Hersteller

neuraxpharm Arzneimittel GmbH Elisabeth-Selbert-Stra√üe 23 ‚ÄĘ 40764 Langenfeld Tel. 02173 / 1060 - 0 ‚ÄĘ Fax 02173 / 1060 ‚Äď 333

Text Gebrauchsinformation Sulpirid-neuraxpharm 200 mg (Tabletten)

Version:
   

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2017.

Weitere Darreichungsformen:

Sulpirid-neuraxpharm 50 mg, Tabletten

Sulpirid-neuraxpharm 100 mg, teilbare Tabletten

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Sulpirid-neuraxpharm 200mg - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Sulpirid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 31.10.2001
ATC Code N05AL01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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