Competact 15 mg / 850 mg Filmtabletten

Abbildung Competact 15 mg / 850 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Pioglitazon Metformin Metforminhydrochlorid Pioglitazonhydrochlorid
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 28.07.2006
ATC Code A10BD05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

Zulassungsinhaber

Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pioglitazon STADA 30 mg Tabletten Pioglitazon Stada
Actos 30 mg Tabletten Pioglitazon Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Diabetalan 45 mg - Tabletten Pioglitazon G.L. Pharma GmbH
Glidipion 15 mg Tabletten Pioglitazon Actavis
Pioglitazon 1A Pharma 45 mg - Tabletten Pioglitazon 1A Pharma

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Competact enthĂ€lt Pioglitazon und Metformin. Es ist ein Antidiabetikum, das bei Erwachsenen zur Behandlung von Diabetes mellitus vom Typ-2 (nicht insulinpflichtig) angewendet wird, wenn die Behandlung mit Metformin allein nicht ausreicht. Diese Diabetesform vom Typ-2 tritt gewöhnlich erst im Erwachsenenalter auf, insbesondere infolge von Übergewicht und wenn der Körper entweder nicht genĂŒgend Insulin produziert (ein Hormon, das den Blutzuckerspiegel kontrolliert), oder das produzierte Insulin nicht wirksam nutzen kann. Ihr Arzt wird, 3 bis 6 Monate nachdem Sie mit der Einnahme begonnen haben, ĂŒberprĂŒfen, ob Competact wirkt.

Wenn Sie an Typ-2 Diabetes erkrankt sind, unterstĂŒtzt Competact die Kontrolle Ihres Blutzuckerspiegels, indem es eine bessere Verwertung des körpereigenen Insulins herbeifĂŒhrt.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Competact darf nicht eingenommen werden,

  • Wenn Sie allergisch gegen Pioglitazon, Metformin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie an einer Herzinsuffizienz leiden oder in der Vergangenheit an Herzinsuffizienz gelitten haben.
  • Wenn Sie kĂŒrzlich einen Herzanfall hatten oder schwere Kreislaufprobleme bis hin zum Schock haben oder schwer atmen können.
  • Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
  • Wenn Sie ĂŒbermĂ€ĂŸig viel Alkohol trinken (entweder jeden Tag oder gelegentlich).
  • Wenn Sie unkontrollierten Diabetes haben, zum Beispiel mit schwerer HyperglykĂ€mie (sehr hohem Blutzucker), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schneller Gewichtsabnahme, Laktatazidose (siehe Abschnitt „Risiko einer Laktatazidose“) oder Ketoazidose. Die Ketoazidose ist ein Zustand, bei dem sich als „Ketonkörper“ bezeichnete Substanzen im Blut anhĂ€ufen, die zu einem diabetischen PrĂ€koma fĂŒhren können. Zu den Symptomen gehören Magenschmerzen,

schnelle und tiefe Atmung, SchlÀfrigkeit oder die Entwicklung eines ungewöhnlichen fruchtigen Geruchs des Atems.

  • Wenn Sie Blasenkrebs haben oder jemals gehabt haben.
  • Wenn Sie Blut im Urin haben und Ihr Arzt das nicht untersucht hat.
  • Wenn Sie eine schwere EinschrĂ€nkung der Nierenfunktion haben.
  • Wenn Sie eine schwere Infektion oder einen FlĂŒssigkeitsmangel haben.
  • Wenn Sie eine Röntgenuntersuchung machen lassen werden, bei der ein Kontrastmittel gespritzt wird, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Sie fĂŒr einige Tage vor und einige Tage nach dem Zeitpunkt der Untersuchung die Einnahme von Competact unterbrechen mĂŒssen.
  • Wenn Sie stillen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Competact einnehmen (siehe auch Abschnitt 4).

  • Wenn Sie Herzprobleme haben. Bei einigen Patienten mit langjĂ€hrigem Typ-2 Diabetes mellitus und einer Herzerkrankung oder frĂŒherem Schlaganfall, die zusammen mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelte sich eine Herzinsuffizienz. Informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen einer Herzinsuffizienz bei sich feststellen, wie z. B. ungewöhnliche Kurzatmigkeit oder rasche Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (Ödeme).
  • Wenn sich Wasser in Ihrem Körper ansammelt (FlĂŒssigkeitsretention) oder Sie Probleme mit Herzinsuffizienz haben, insbesondere wenn Sie Ă€lter als 75 Jahre sind. Wenn Sie entzĂŒndungshemmende Arzneimittel einnehmen, die ebenso FlĂŒssigkeitsretention und Schwellungen verursachen können, mĂŒssen Sie auch dies Ihrem Arzt mitteilen.
  • Wenn Sie an einer bestimmten diabetischen Augenerkrankung leiden, die als Makulaödem bezeichnet wird (Schwellung des Augenhintergrundes). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie VerĂ€nderungen in Ihrer SehstĂ€rke bemerken.
  • Wenn Sie Eierstockzysten haben (polyzystisches Ovarialsyndrom). Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, wenn Sie Competact einnehmen, kann durch das Wiedereinsetzen des Eisprungs erhöht sein. Falls dies auf Sie zutrifft, verwenden Sie geeignete VerhĂŒtungsmethoden, um die Möglichkeit einer ungeplanten Schwangerschaft zu vermeiden.
  • Wenn Sie Leberprobleme haben. Bevor Sie mit der Einnahme von Competact beginnen, wird Ihre Leberfunktion durch eine Blutuntersuchung ĂŒberprĂŒft. Diese Untersuchung sollte in AbstĂ€nden wiederholt werden. Informieren Sie so bald wie möglich Ihren Arzt, wenn Sie Symptome entwickeln, die auf ein Leberproblem schließen lassen (wie unerklĂ€rliche Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, MĂŒdigkeit, Appetitverlust und/oder dunklen Urin), da Ihre Leberfunktion ĂŒberprĂŒft werden sollte.

Es kann auch zu einer Verminderung der Anzahl Ihrer Blutkörperchen (AnÀmie) kommen.

Risiko einer Laktatazidose

Competact kann vor allem dann, wenn Ihre Nieren nicht richtig funktionieren, eine sehr seltene, aber sehr schwerwiegende Nebenwirkung verursachen, die als Laktatazidose bezeichnet wird. Das Risiko, eine Laktatazidose zu entwickeln, wird auch durch schlecht eingestellten Diabetes, schwere Infektionen, lĂ€ngeres Fasten oder Alkoholkonsum, Dehydrierung (weitere Informationen siehe unten), Leberprobleme und Erkrankungen erhöht, bei denen ein Teil des Körpers nicht mit genĂŒgend Sauerstoff versorgt wird (zum Beispiel bei akuten schweren Herzerkrankungen).

Falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt hinsichtlich weiterer Anweisungen.

Unterbrechen Sie die Einnahme von Competact fĂŒr eine kurze Zeit, wenn Sie einen Zustand haben, der mit einer Dehydrierung (erheblicher Verlust an KörperflĂŒssigkeit) verbunden sein kann, wie beispielsweise schweres Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hitzebelastung oder geringere FlĂŒssigkeitsaufnahme als normalerweise. Sprechen Sie hinsichtlich weiterer Anweisungen mit Ihrem Arzt.

Beenden Sie die Einnahme von Competact und wenden Sie sich unverzĂŒglich an einen Arzt oder an das nĂ€chstgelegene Krankenhaus, wenn Sie Symptome einer Laktatazidose bemerken, da

dieser Zustand zum Koma fĂŒhren kann. Symptome einer Laktatazidose sind:

  • Erbrechen.
  • Bauchschmerzen.
  • MuskelkrĂ€mpfe.
  • Allgemeines Unwohlsein mit starker MĂŒdigkeit.
  • Schwierigkeiten beim Atmen.
  • Verringerte Körpertemperatur und Herzklopfen.

Eine Laktatazidose ist ein medizinischer Notfall und muss in einem Krankenhaus behandelt werden.

WÀhrend der Behandlung mit Competact wird Ihr Arzt mindestens einmal jÀhrlich oder, falls Sie Àlter sind und/oder sich Ihre Nierenfunktion verschlechtert, auch hÀufiger Ihre Nierenfunktion kontrollieren.

Falls bei Ihnen eine grĂ¶ĂŸere Operation geplant ist, mĂŒssen Sie die Einnahme von Competact wĂ€hrend des Eingriffs und fĂŒr einige Zeit danach unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihre Behandlung mit Competact beenden mĂŒssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.

HypoglykÀmie

Wenn Sie Competact zusammen mit anderen Antidiabetika einnehmen, ist es wahrscheinlicher, dass Ihr Blutzuckerwert unter das normale Niveau fĂ€llt (HypoglykĂ€mie). Wenn Sie Symptome eines niedrigen Blutzuckerwertes bemerken, wie z. B. SchwĂ€che, Verwirrtheit, vermehrtes Schwitzen, schneller Herzschlag, Sehstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten, sollten Sie etwas Zucker zu sich nehmen, um Ihren Blutzuckerspiegel wieder zu erhöhen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie diese Symptome erkennen. Es wird empfohlen, dass Sie WĂŒrfelzucker, SĂŒĂŸigkeiten, Kekse oder zuckerhaltigen Fruchtsaft mit sich fĂŒhren.

KnochenbrĂŒche

Bei Patienten (insbesondere Frauen), die Pioglitazon einnahmen, zeigte sich eine erhöhte Anzahl von KnochenbrĂŒchen. Ihr Arzt wird dies bei der Behandlung Ihres Diabetes berĂŒcksichtigen.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Einnahme von Competact zusammen mit anderen Arzneimitteln

Falls Ihnen ein jodhaltiges Kontrastmittel in Ihr Blut gespritzt werden muss, zum Beispiel in Zusammenhang mit einer Röntgenaufnahme oder einer Computertomografie, mĂŒssen Sie die Einnahme von Competact vor bzw. zum Zeitpunkt der Injektion unterbrechen. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie Ihre Behandlung mit Competact beenden mĂŒssen und wann die Behandlung wieder begonnen werden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Möglicherweise mĂŒssen Ihr Blutzucker und Ihre Nierenfunktion hĂ€ufiger kontrolliert werden oder Ihr Arzt muss eventuell die Dosis von Competact anpassen. Es ist besonders wichtig, folgende Arzneimittel zu erwĂ€hnen:

  • Gemfibrozil (zur Cholesterolsenkung).
  • Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen).
  • Cimetidin (zur Verringerung der MagensĂ€ure).
  • Glucocorticoide (zur Behandlung von EntzĂŒndungen).
  • Beta-2-Agonisten (zur Behandlung von Asthma).
  • Arzneimittel, die die Harnbildung steigern (Diuretika).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und EntzĂŒndungen (NSAR und COX-2-Hemmer wie beispielsweise Ibuprofen und Celecoxib).
  • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (Angiotensin-konvertierendes Enzym (ACE)-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten).

Einnahme von Competact zusammen mit Alkohol

Meiden Sie wĂ€hrend der Einnahme von Competact ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum, da dieser das Risiko einer Laktatazidose erhöhen kann (siehe Abschnitt „Risiko einer Laktatazidose“).

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Sie mĂŒssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden. Competact wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden, wird Ihr Arzt Ihnen raten, dieses Arzneimittel nicht weiter einzunehmen.
  • Wenden Sie Competact nicht an, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen (siehe Abschnitt 2 „Competact darf nicht eingenommen werden“).

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel wird Ihre FĂ€higkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen nicht beeintrĂ€chtigen. Seien Sie dennoch vorsichtig, falls bei Ihnen Sehstörungen auftreten.

Competact enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betrĂ€gt eine Tablette zweimal tĂ€glich. Falls erforderlich, wird Ihr Arzt Sie anweisen, eine andere Dosis einzunehmen. Falls Sie eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verordnen, so dass Sie möglicherweise jeweils eigene Tabletten fĂŒr Pioglitazon und Metformin einnehmen mĂŒssen.

Nehmen Sie die Tabletten zusammen mit einem Glas Wasser ein. Sie können Ihre Tabletten mit oder kurz nach dem Essen einnehmen, um die Möglichkeit von Magenproblemen zu verringern.

Wenn Sie eine spezielle DiabetesdiĂ€t befolgen, fĂŒhren Sie diese unter der Behandlung mit Competact fort.

Ihr Gewicht sollte in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒft werden; falls Ihr Gewicht zunimmt, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Ihr Arzt wird Sie bitten, unter der Behandlung mit Competact in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Blutuntersuchungen durchfĂŒhren zu lassen. Dies dient der Kontrolle einer normalen Leberfunktion. Mindestens einmal im Jahr (öfter, wenn Sie Ă€lter sind oder Nierenprobleme haben) wird Ihr Arzt ĂŒberprĂŒfen, ob Ihre Nieren normal arbeiten.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Competact eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben oder wenn ein anderer oder ein Kind Ihr Arzneimittel eingenommen hat, mĂŒssen Sie sich umgehend mit einem Arzt oder Apotheker in Verbindung setzen. Ihr Blutzuckerwert könnte unter das normale Niveau fallen und kann durch die Einnahme von Zucker erhöht werden. Es wird empfohlen, dass Sie WĂŒrfelzucker, SĂŒĂŸigkeiten, Kekse oder zuckerhaltigen Fruchtsaft mit sich fĂŒhren.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Competact eingenommen haben, als Sie sollten, kann es zu einer ÜbersĂ€uerung des Blutes mit MilchsĂ€ure kommen (Laktatazidose) (siehe Abschnitt “Risiko einer Laktaktazidose“).

Wenn Sie die Einnahme von Competact vergessen haben

Nehmen Sie Competact tÀglich, entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes, ein. Wenn Sie aber dennoch einmal eine Dosis vergessen haben sollten, lassen Sie diese Dosis ausfallen und nehmen Sie die nÀchste Dosis einfach wie gewohnt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Competact abbrechen

Competact sollte jeden Tag eingenommen werden, um richtig zu wirken. Falls Sie die Einnahme von Competact beenden, könnte Ihr Blutzuckerwert ansteigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie diese Behandlung beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Competact kann eine sehr seltene (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), aber sehr schwerwiegende Nebenwirkung, die sogenannte Laktatazidose, hervorrufen (siehe Abschnitt „Risiko einer Laktatazidose“). Falls diese bei Ihnen auftritt, mĂŒssen Sie die Einnahme von Competact beenden und umgehend einen Arzt oder das nĂ€chstgelegene Krankenhaus aufsuchen, da eine Laktatazidose zum Koma fĂŒhren kann.

Blasenkrebs ist gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) bei Patienten unter Behandlung mit Competact aufgetreten. Anzeichen und Symptome umfassen Blut im Urin, Schmerzen beim Harnlassen oder plötzlichen Harndrang. Wenn Sie eines dieser Anzeichen oder Symptome beobachten, sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.

KnochenbrĂŒche wurden hĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) bei weiblichen Patienten unter Behandlung mit Competact berichtet und außerdem bei mĂ€nnlichen Patienten (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar) unter Behandlung mit Competact. Wenn diese Nebenwirkung bei Ihnen auftritt, sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.

Es liegen Berichte (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar) ĂŒber verschwommenes Sehen aufgrund einer Schwellung (oder FlĂŒssigkeitsansammlung) im Augenhintergrund vor (Makulaödem). Wenn diese Symptome erstmals bei Ihnen auftreten, teilen Sie dies so bald wie möglich Ihrem Arzt mit. Wenn Sie bereits an verschwommenem Sehen leiden und die Symptome sich verschlimmern, sprechen Sie ebenfalls so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.

Allergische Reaktionen mit nicht bekannter HĂ€ufigkeit (auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar) wurden von Patienten unter Behandlung mit Competact berichtet. Wenn bei Ihnen eine schwere allergische Reaktion mit Blasenbildung auf der Haut (Nesselsucht) und Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder im Hals auftritt, die Atem- oder Schluckbeschwerden verursachen kann, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.

Folgende Nebenwirkungen sind bei einigen Patienten unter Behandlung mit Competact aufgetreten:

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Örtliche Schwellungen (Ödeme).
  • Gewichtszunahme.
  • Kopfschmerz.
  • Atemwegsinfektion.
  • Sehstörungen.
  • Gelenkschmerzen.
  • Impotenz.
  • Blut im Harn.
  • Verminderte Anzahl roter Blutkörperchen (AnĂ€mie).
  • TaubheitsgefĂŒhl.
  • Geschmacksstörungen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung des Vitamin B12 -Spiegels im Blut.
  • Rötung der Haut.
  • Hautjucken.
  • Juckender Hautausschlag mit Quaddeln (Nesselsucht).

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar):

  • EntzĂŒndung der Leber (Hepatitis).
  • Leber funktioniert nicht so gut wie sie sollte (VerĂ€nderungen bei den Leberenzymen).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ und der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Competact enthÀlt

  • Die Wirkstoffe sind Pioglitazon und Metforminhydrochlorid. Jede Tablette enthĂ€lt 15 mg Pioglitazon (als Hydrochlorid) und 850 mg Metforminhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind mikrokristalline Cellulose, Povidon (K 30), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Hypromellose, Macrogol 8000, Talkum und Titandioxid (E171).

Wie Competact aussieht und Inhalt der Packung

Die Filmtabletten (Tabletten) sind weiß bis cremefarbig lĂ€nglich konvex mit der PrĂ€gung „15 / 850“ auf der einen und „4833M“ auf der anderen Seite. Sie sind als Aluminium/Aluminium-Blister in Packungen mit 14, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 98, 112, 180, in BĂŒndelpackungen mit 196 (2 x 98) Tabletten oder als perforierte Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen mit 60 x 1 Tabletten erhĂ€ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

CHEPLAPHARM Arzneimittel GmbH

Ziegelhof 24

17489 Greifswald

Deutschland

Hersteller

Takeda Ireland Limited, Bray Business Park, Kilruddery, County Wicklow, Irland Delpharm Novara S.r.l., Via Crosa, 86, I-28065 Cerano (NO), Italien

Lilly S.A., Avda. de la Industria 30, 28108 Alcobendas, Madrid, Spanien

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im

Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfĂŒgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Competact 15 mg / 850 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Pioglitazon Metformin Metforminhydrochlorid Pioglitazonhydrochlorid
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 28.07.2006
ATC Code A10BD05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden