Cytarabin STADA 50 mg/ml Infusionslösung

Abbildung Cytarabin STADA 50 mg/ml Infusionslösung
Wirkstoff(e) Cytarabin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code L01BC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

Zulassungsinhaber

Stada

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Cytarabin STADA ist ein Arzneimittel gegen Krebs und wird zur Behandlung der akuten Leukämie (Blutkrebs) bei Kindern und Erwachsenen verwendet.

Ebenso wird es verwendet um Leuk√§mie, welche die Hirn- und R√ľckenmarkh√§ute sch√§digt, zu behandeln oder zu verhindern (meningeale Leuk√§mie).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cytarabin STADA darf NICHT angewendet werden:

  • wenn Sie allergisch gegen Cytarabin oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn aufgrund einer anderen, nicht krebsbedingten Ursache die Zellzahl auf Ihrem Laborbericht sehr niedrig ist,oder auf Entscheidung Ihres Arztes.
  • wenn Sie nach Strahlentherapie oder einer Behandlung mit einem anderen Krebsmedikament, wie beispielsweise Methotrexat, verst√§rkt Probleme mit der K√∂rperkoordination haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cytarabin STADA anwenden. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Cytarabin STADA ist erforderlich:

  • wenn Ihr Knochenmark bereits unterdr√ľckt ist, sollte die Einleitung der Therapie unter enger √§rztlicher √úberwachung erfolgen.
  • wenn Sie an einer Erkrankung der Leber leiden.
  • Cytarabin f√ľhrt zu einer starken Verringerung der Blutzellenproduktion im Knochenmark. Dies kann Sie anf√§lliger f√ľr Infektionen oder Blutungen machen.

Cytarabin STADA 50 mg/ml - Infusionslösung SE/H/292

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Die Zahl der Blutzellen kann noch bis eine Woche nach Abbruch der Behandlung weiter abfallen. Ihr Arzt wird Ihr Blut regelmäßig testen und gegebenenfalls Ihr Knochenmark untersuchen.

  • Es kann zu schwerwiegenden und manchmal lebensbedrohenden Nebenwirkungen im Zentralnervensystem, im Magen-Darm-Trakt oder in der Lunge kommen.
  • W√§hrend der Behandlung mit Cytarabin sollte Ihre Leber- und Nierenfunktion √ľberwacht werden. Wenn Ihre Leberfunktion vor der Therapie eingeschr√§nkt ist, sollte Cytarabin nur mit √§u√üerster Vorsicht verabreicht werden.
  • W√§hrend der Behandlung k√∂nnen hohe Spiegel von Harns√§ure (Hinweis auf die Zerst√∂rung der Krebszellen) in Ihrem Blut vorliegen (Hyperurik√§mie). Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wenn Sie Arzneimittel zum Eind√§mmen dieser hohen Spiegel ben√∂tigen.
  • W√§hrend der Behandlung mit Cytarabin wird die Gabe von Lebend- oder attenuiertem Impfstoff nicht empfohlen. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Arzt. Die Verwendung von Totimpfstoffen oder inaktivierten Impfstoffen hat m√∂glicherweise aufgrund des unterdr√ľckten Immunsystems unter Cytarabin nicht die gew√ľnschte Wirkung.
  • Vergessen Sie nicht, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten haben.

Anwendung von Cytarabin STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, speziell

  • Arzneimittel, die 5-Fluorocytosin enthalten (ein Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
  • Arzneimittel, die Digitoxin oder Beta-Acetyldigoxin enthalten (zur Behandlung bestimmter Herzkrankheiten)
  • Gentamicin (ein Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionen)
  • Arzneimittel, die Cyclophosphamid, Vincristin und Prednison enthalten (diese werden in Krebstherapieprogrammen verwendet).

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Schwangerschaft

W√§hrend der Behandlung mit Cytarabin muss eine Schwangerschaft (bei Ihnen bzw. Ihrer Geschlechtspartnerin) vermieden werden. Wenn Sie sexuell aktiv sind, wird Ihnen geraten, w√§hrend der Behandlung eine wirksame Empf√§ngnsiverh√ľtung zu betreiben (dies gilt f√ľr M√§nner und Frauen). Cytarabin kann Geburtssch√§den ausl√∂sen, und daher m√ľssen Sie es Ihrem Arzt unbedingt mitteilen, wenn Sie vermuten schwanger zu sein. M√§nner und Frauen m√ľssen w√§hrend sowie bis zu 6 Monate nach der Behandlung eine wirksame Empf√§ngnisverh√ľtungsmethode anwenden.

Stillzeit:

Stillende M√ľtter sollten vor der Behandlung mit Cytarabin mit dem Stillen aufh√∂ren, da dieses Arzneimittel gestillte S√§uglinge sch√§digen kann.

Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Cytarabin kann bei Frauen den Menstruationszyklus unterdr√ľcken und zum Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) f√ľhren sowie bei M√§nnern die Spermenproduktion st√∂ren. M√§nnliche Patienten, die sich einer Cytarabin-Therapie unterziehen, m√ľssen eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

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  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Cytarabin hat keine Auswirkung auf Ihre Verkehrsfähigkeit oder das Bedienen von Maschinen. Trotzdem kann eine Krebsbehandlung bei einigen Patienten allgemein die Verkehrsfähigkeit oder das Bedienen von Maschinen beeinflussen. Wenn Sie betroffen sind, sollten Sie kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Cytarabin STADA 50 mg/ml enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt 0.112 mmol (oder 2.56 mg) Natrium pro 1 ml. Dies ist bei Patienten mit einer kontrollierten Natriumdi√§t zu ber√ľcksichtigen.

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Wie wird es angewendet?

Die Behandlung mit Cytarabin STADA darf nur von erfahrenen √Ąrzten bzw. medizinischem Personal verabreicht werden, welche Erfahrung in der Krebsbehandlung haben. Ihr Arzt wird √ľber die Dosis, die Sie erhalten, entscheiden.

Die Lösung dieses Arzneimittels wird langsam in eine Vene appliziert (intravenöse Infusion).

Wenn Sie eine größere Menge von Cytarabin STADA angewendet haben, als Sie sollten

Hohe Dosen k√∂nnen Nebenwirkungen wie Geschw√ľre im Mund verschlimmern oder die Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen im Blut vermindern (Blutpl√§ttchen helfen bei der Blutgerinnung). In diesem Fall ben√∂tigen Sie vielleicht Antibiotika oder Bluttransfusionen. Mundgeschw√ľre k√∂nnen behandelt werden, so dass sie beim Abheilen weniger unangenehm sind.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Nebenwirkungen von Cytarabin sind dosisabhängig. Am häufigsten ist der Verdauungstrakt, aber auch das Blutbild betroffen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal unverz√ľglich, wenn bei Ihnen nach Anwendung dieses Arzneimittels folgende Symptome auftreten:

  • Eine allergische Reaktion wie pl√∂tzliches keuchendes Atmen, Atembeschwerden, Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (insbesondere wenn der gesamte K√∂rper betroffen ist)
  • Eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie): Hautausschlag einschlie√ülich ger√∂teter, juckender Haut, Anschwellen von H√§nden, F√ľ√üen, Fu√ügelenken, Gesicht, Lippen, Mund oder Kehle (was zu Schluck- oder Atembeschwerden f√ľhren kann), Schwierigkeiten beim Atmen oder keuchendes Atmen (Bronchospasmus) und das Gef√ľhl, gleich ohnm√§chtig zu werden (spontane Bewusstlosigkeit infolge einer unzureichenden Durchblutung des Gehirns). Eine Anaphylaxie kann t√∂dlich verlaufen (gelegentlich)
  • Es k√∂nnen die mit einem Lungen√∂dem/akuten Atemnotsyndrom einhergehenden

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klinischen Zeichen auftreten, insbesondere bei hoch dosierter Therapie. Es wurden akute, stark beeinträchtigende Atembeschwerden und Wasser in den Lungen (Lungenödem) beobachtet, insbesondere bei hohen Dosen (häufig)

  • M√ľdigkeitsgef√ľhl und Teilnahmslosigkeit (Lethargie)
  • Grippeartige Symptome, z. B. erh√∂hte Temperatur oder Fieber und Sch√ľttelfrost
  • Schwere Schmerzen im Brustraum
  • Schwere Schmerzen im Bauchraum
  • Sehausf√§lle, Verlust des Tastsinns, Bewusstseinstr√ľbung oder Verlust der normalen Bewegungsf√§higkeit (dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen des Gehirns und der Augen ausl√∂sen, die in der Regel wieder reversibel sind, aber sehr schwerwiegend sein k√∂nnen)
  • Leichteres Bluten als sonst oder st√§rkeres Bluten als normal nach einer Verletzung. Dies sind Symptome, die auf eine niedrige Zahl von Blutzellen hindeuten.

Dies sind schwerwiegende Nebenwirkungen. Sie machen möglicherweise eine dringende ärztliche Behandlung erforderlich.

Weitere Nebenwirkungen, √ľber die berichtet wurde, umfassen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Fieber
  • Eine unzureichende Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen; dies kann zu einer verst√§rkten Anf√§lligkeit f√ľr Infektionen und Blutungen f√ľhren
    • Eine Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen kann mit Sch√ľttelfrost und Fieber einhergehen, was sofort medizinisch beurteilt werden muss
    • Eine Abnahme der Blutpl√§ttchen kann mit Blutungen einhergehen, was sofort medizinisch beurteilt werden muss
  • Abnorme Blutzellen (Megaloblastose)
  • Appetitverlust
  • Schluckbeschwerden
  • Bauchschmerzen (Unterleibsschmerzen)
  • Nausea (√úbelkeit)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Entz√ľndung oder Geschw√ľrbildung des Mundes oder Anus
  • Reversible Wirkungen auf die Haut, wie R√∂tung (Erythema), Blasenbildung, Hautausschlag, Nesselausschlag, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis), Haarverlust
  • Reversible Wirkungen auf die Leber, wie eine erh√∂hte Anzahl der Enzymwerte
  • Reversible Wirkungen auf die Augen, wie Bindehautentz√ľndung und Blutungen (h√§morrhagische Konjunktivitis) mit Sehst√∂rungen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie), N√§ssen und Brennen der Augen und Entz√ľndung der Kornea (Keratitis)
  • Bewusstseinstr√ľbung (bei hohen Dosierungen)
  • Sprechst√∂rungen (bei hohen Dosierungen)
  • Abnorme Augenbewegungen (Nystagmus, bei hohen Dosierungen)
  • Entz√ľndung der Vene am Verabreichungsort
  • Abnorm hohe Blutspiegel von Harns√§ure (Hyperuik√§mie)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)

  • Halsentz√ľndung
  • Kopfschmerzen
  • Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie), welche beispielsweise Atemschwierigkeit oder Schwindel verursachen

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  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Entz√ľndung und Geschw√ľrbildung der Speiser√∂hre
  • Schwere Darmentz√ľndung (nekrotisierende Kolitis)
  • Darmzysten
  • Geschw√ľrbildungen der Haut
  • Juckreiz
  • Entz√ľndung an der Verabreichungsstelle
  • Braune/schwarze Pigmentflecken auf der Haut (Lentigo)
  • Gelbstichige Haut und Aug√§pfel (Gelbsucht)
  • Lungenentz√ľndung (Pneumonie)
  • Atemschwierigkeiten
  • L√§hmungen der Beine und der unteren K√∂rperh√§lfte kann auftreten wenn Cytarabin in der Umgebung des R√ľckenmarks verabreicht worden ist
  • Muskel- und Gelenksschmerzen
  • Entz√ľndung des Herzbeutels (Perikaditis)
  • Gest√∂rte Nierenfunktion
  • Unf√§higkeit Wasser zu lassen (Harnverhalten)
  • Brustschmerz
  • Brennende Schmerzen der Hand- und Fu√üfl√§chen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen)

  • Entz√ľndung der Schwei√üdr√ľsen
  • Unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhytmien)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Sch√§digung des Nervengewebes (neurale Toxizit√§t) und Entz√ľndung eines oder mehrerer Nerven (Neuritis)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Augenentz√ľndung (Bindehautentz√ľndung)

Andere Nebenwirkungen

Das Cytarabin Syndrom kann 6-12 Stunden nach Behandlungsbeginn auftreten. Die Symptome beinhalten:

Ihr Arzt wird Ihnen gegebenenfalls Kortikosteroide (Antientz√ľndliche Arzneimittel) zur Behandlung oder Vermeidung dieser Symptome verschreiben. Wenn diese wirksam sind, kann die Behandlung mit Cytarabin fortgesetzt werden.

Die folgenden Symptome k√∂nnen nach einer intrathekalen Behandlung (Injektion in die Umgebung des R√ľckenmarks) mit Cytarabin auftreten:

  • Entz√ľndung und Zusammenbruch der wei√üen Hirnsubstanz (nekrotisierende Leukoenzephalopathie)
  • Blindheit
  • Verletzung des Knochenmarks mit folgender L√§hmung zweier oder aller vier Extremit√§ten (Para- und Quadriplegie)
  • Nausea (√úbelkeit)
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • weitere Symptome, welche auftreten, wenn die Hirnh√§ute entz√ľndet sind.

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Reaktionen, die bei höher dosierter Therapie beobachtet wurden

Zentralnervensystem:

Die folgenden Symptome, die f√ľr gew√∂hnlich reversibel sind, und bei bis zu einem Drittel der Patienten nach Behandlung hoher Cytarabin-Dosen auftreten, k√∂nnen vorkommen:

  • Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen
  • Ver√§nderte Aufmerksamkeit
  • Sprachst√∂rungen
  • Koordinationsst√∂rungen
  • Zittern
  • Abnorme Augenbewegungen (Nystagmus)
  • Kopfschmerzen
  • Periphere motorische und sensorische Neuropathien (Sch√§digung der Nerven im peripheren Nervensystem)
  • Verwirrtheit
  • Schl√§frigkeit
  • Schwindel
  • Koma
  • Kr√§mpfe

Diese Nebenwirkungen treten häufiger auf bei:

  • √§lteren Patienten (>55 Jahre alt)
  • Patienten mit gest√∂rter Leber- und Nierenfunktion
  • Nach vorheriger Krebsbehandlung des Gehirns und R√ľckenmarks beispielsweise nach einer Strahlentherapie oder einer Injektion von Zytostatika in die Umgebung des R√ľckenmarks (intrathekale Behandlung)
  • Alkoholmissbrauch

Das Risiko einer Schädigung des Nervensystems steigt, wenn die Behandlung mit Cytarabin:

  • hoch dosiert und in kurzen Intervallen erfolgt
  • mit anderen Behandlungen die toxisch auf das Nervensystem wirken (wie Strahlentherapie oder Methotrexat) kombiniert wird

Verdauungstrakt:

Besonders bei einer Behandlung mit hohen Dosen von Cytarabin k√∂nnen zus√§tzlich zu den bekannten Symptomen schwere Reaktionen auftreten. Durchbruch und Zerst√∂rung der Darmwand, Darmverschluss und Entz√ľndung der inneren Darmwand sind berichtet worden.

Leberabszesse, Lebervergr√∂√üerung, Blockade der Lebervenen und Entz√ľndung des Pankreas sind nach der Behandlung mit hohen Dosen beobachtet worden.

Die Nebenwirkungen des Verdauungstraktes vermindern sich, wenn Cytarabin √ľber eine Infusion verabreicht wird.

Lungen:

Akute, Besorgnis erregende Atemschwierigkeiten und Wasser in den Lungen (Lungenödem) sind, vor allem bei hohen Dosen, beobachtet worden.

Weitere:

  • Erkrankungen des Herzmuskels (Kardiomyopathie)
  • Abnormer Muskelzerfall (Rhabdomyolyse)
  • Blutinfektion (Sepsis)
  • Sch√§digung der Hornhaut
  • Virus-, bakterielle und andere Infektionen

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  • St√∂rung der Spermaproduktion und Ausbleiben der Regelblutung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Ihr Arzneimittel wird in der Apotheke aufbewahrt und von erfahrenem Fachpersonal individuell f√ľr Sie nach √§rztlicher Vorschrift zubereitet.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Verwenden Sie Cytarabin STADA nicht nach dem auf der Flasche und Außenkarton aufgedrucktem Verfalldatum.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

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Weitere Informationen

Was Cytarabin STADA enthält

Der Wirkstoff ist: Cytarabin.

1 ml der Infusion enthält 50 mg Cytarabin.

1 Flasche mit 20 ml enthält 1000 mg Cytarabin.

1 Flasche mit 80 ml enthält 4000 mg Cytarabin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Natrium-(S)-lactat-L√∂sung und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Cytarabin STADA aussieht und Inhalt der Packung

Dieses Arzneimittel ist eine Infusionsl√∂sung. Die L√∂sung ist klar und farblos, und ist in klaren Glasflaschen abgef√ľllt und mit einem Gummistopfen und Aluminiumkappe verschlossen.

Es sind Packungen mit 1 Flasche zu je 20 ml bzw. 80 ml erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Hersteller

Cell pharm GmbH, D-30625 Hannover, Deutschland

Cytarabin STADA 50 mg/ml - Infusionslösung SE/H/292

GI

Zulassungsnummer: 1-24940

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich Cytarabin STADA 50 mg/ml Infusionsl√∂sung Belgien CYTA-Cell, oplossing voor intraveneuze infusie Luxemburg Cyta-cell 50 mg/ml

Portugal Cytarabin STADA 50 mg/ml, solução injectável Schweden Cytarabine Perivita 50 mg/ml infusionsvätska, lösning

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Mai 2015.

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Inkompatibilitäten:

Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln, au√üer den im Abschnitt ‚ÄěHinweise f√ľr die Handhabung‚Äú erw√§hnten, gemischt werden.

Es wurden Inkompatibilitäten mit folgenden Medikamenten beobachtet:

Heparin, Insulin, Methotrexat, 5-Fluorouracil, Nafcillin, Oxacillin, Penicillin G, Methyl- Prednisolon Succinat.

Hinweise f√ľr die Handhabung:

F√ľr die Infusion soll Cytarabin STADA mit Natriumchloridl√∂sung (9 mg/ml) oder Glucosel√∂sung (50 mg/ml) verd√ľnnt werden. Es wird empfohlen, eine Infusionsl√∂sung mit einem geschlossenen Transmissionssystem zu verwenden. Verd√ľnnungsl√∂sungen, die Benzylalkohol enthalten, d√ľrfen f√ľr die intrathekale Verabreichung nicht verwendet werden. Die Konzentration darf jedenfalls 50 mg/ml nicht √ľbersteigen.

Wenn Cytarabin STADA mit Haut in Kontakt kommt, sollte die betroffene Stelle mit viel Wasser gesp√ľlt und dann gr√ľndlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Falls die L√∂sung in die Augen ger√§t, m√ľssen die Augen sehr vorsichtig mit viel Wasser gesp√ľlt werden und anschlie√üend sofort ein Augenspezialist konsultiert werden.

Schwangeres Personal darf nicht mit diesem Medikament in Ber√ľhrung kommen.

Nach Gebrauch, Flaschen und Injektionsmaterial (einschlie√ülich Handschuhe) gem√§√ü den Bestimmungen f√ľr Zytostatika entsorgen.

Inaktivierung des versch√ľtteten oder ausgelaufenen Medikaments kann durch 5%-ige Natriumhypochloritl√∂sung erreicht werden. Alle zur Reinigung verwendeten Materialien sollten - wie oben beschrieben - entsorgt werden.

Lagerungshinweise:

Nicht geöffnete Flaschen können aufbewahrt werden.

Gebrauchsstabilität

Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilit√§t nach Verd√ľnnung mit 9 mg/ml Natriumchlorid-L√∂sung oder Glucosel√∂sung 50 mg/ml wurde f√ľr 10 Tage bei Lagerung im K√ľhlschrank oder Raumtemperatur nachgewiesen.

Cytarabin STADA 50 mg/ml - Infusionslösung SE/H/292

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Unter mikrobiologischen Gesichtspunkten sollte das Medikament sofort verwendet werden. Sollte die Verwendung nicht sofort stattfinden, liegen die Aufbewahrungszeit bis zum Gebrauch und die Bedingungen bis zur Verwendung in der Verantwortung des Anwenders. Diese sollte √ľblicherweise nicht l√§nger als 24 Stunden bei 2 - 8¬įC betragen, au√üer wenn die Verd√ľnnung unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen stattgefunden hat.

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Wirkstoff(e) Cytarabin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden