Diamox 500 mg - Durchstechflaschen mit Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung

Abbildung Diamox 500 mg - Durchstechflaschen mit Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Wirkstoff(e) Acetazolamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Amdipharm Ltd
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.05.1957
ATC Code S01EC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Glaukommittel und Miotika

Zulassungsinhaber

Amdipharm Ltd

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Diamox Injektionslösung enthält den Wirkstoff Acetazolamid. Es handelt sich dabei um einen Enzymhemmer, der spezifisch auf Carboanhydrase wirkt. Acetazolamid ist ein Sulfonamid-Derivat ohne bakteriostatische Wirkung.

Acetazolamid verursacht

im Auge: eine Abnahme des Kammerwassers und damit eine Verringerung des Augeninnendrucks.

in der Niere: die Förderung der Urinausscheidung mit erhöhter Ausscheidung von Natrium, Kalium, Bicarbonat und Wasser.

im zentralen Nervensystem: eine positive Wirkung bei bestimmten Formen der Epilepsie.

Diamox Injektionslösung wird verwendet bei:

Gr√ľnem Star (Glaukom), √Ėdemen diversen Ursprungs (Ansammlung von Fl√ľssigkeit in verschiedenen Geweben) und Epilepsie.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Diamox Injektionslösung beachten? Diamox Injektionslösung darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Acetazolamid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie allergisch gegen andere Sulfonamide oder deren Abk√∂mmlinge sind,
  • wenn Sie erniedrigte Natrium- oder Kaliumblutspiegel haben,
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben,
  • wenn Sie an einer Einschr√§nkung der Nebennierenfunktion leiden (die Dr√ľsen, die √ľber den Nieren liegen), die auch als Addisonsche Krankheit bezeichnet wird,
  • wenn Sie hohe Chloridwerte im Blut (hyperchlor√§mische Azidose) haben,
  • wenn Sie eine Langzeitbehandlung f√ľr eine spezielle Form des Glaukoms erhalten (chronisches nichtkongestives Glaukom mit geschlossenem Kammerwinkel), weil die Verschlechterung des Glaukoms durch den erniedrigten Augeninnendruck m√∂glicherweise nicht zu erkennen ist,
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf Acetazolamid mit generalisiertem roten, schuppigen Hautausschlag (akute generalisierte exanthematische Pustulose [AGEP]) reagiert haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sie m√ľssen alle von Ihrem Arzt angeordneten Kontrolltermine f√ľr Blutuntersuchungen und andere Untersuchungen unter allen Umst√§nden einhalten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Diamox Injektionslösung bei Ihnen angewendet wird.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie

  • Probleme mit den Nieren, wie z. B. Nierensteine haben oder hatten,
  • Lungenprobleme, wie z. B. chronische Bronchitis oder Emphysem, die Atembeschwerden verursachen, haben,
  • Diabetes oder Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben,
  • schon etwas √§lter sind,
  • an Gicht leiden,
  • hohe Kalziumspiegel im Blut oder Urin haben (Ihr Arzt wird Sie entsprechend beraten).

Teilen Sie einem Arzt mit, wenn Sie nach Anwendung von Diamox Injektionslösung einen ungewöhnlichen Hautausschlag entwickeln.

Anzeichen von Ver√§nderungen im Blutbild k√∂nnen anhaltende Halsschmerzen, Fieber, M√ľdigkeit, leichtes Auftreten von blauen Flecken (H√§matomen), Nasenbluten, sehr blasse oder gelbverf√§rbte Haut sein. Kontaktieren Sie auch in diesem Fall einen Arzt.

Bei intravenöser Injektion in hohen Dosen kann es zu einem anfänglichen Blutdruckabfall kommen.

Bei Patienten mit Wasserkopf kann es nach intraven√∂ser Injektion zu einer kurzfristigen Erh√∂hung des Hirndrucks (f√ľr ca. 30 Minuten) kommen.

Bei einer geringen Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Acetazolamid behandelt wurden, traten Gedanken √ľber Selbstverletzung oder Suizid auf. Bitte kontaktieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken bemerken.

Beachten Sie bitte:

  • zur Verhinderung einer Schwangerschaft m√ľssen Sie w√§hrend der Behandlung mit Diamox angemessene Schwangerschaftsverh√ľtungsmethoden anwenden,
  • w√§hrend der Behandlung mit Diamox sollte regelm√§√üig die Salzkonzentration im Blut √ľberpr√ľft werden,
  • w√§hrend der Behandlung mit Diamox sollten regelm√§√üig Ihre Leber- und Nierenwerte √ľberpr√ľft werden,
  • wenn Sie Blut- oder Urinproben abgeben, m√ľssen Sie jedes Mal angeben, dass Ihnen Diamox verschrieben wurde. Es k√∂nnte einen Einfluss auf die Testergebnisse haben.

Wichtiger Hinweis f√ľr Sportler: Die Anwendung des Arzneimittels Diamox Injektionsl√∂sung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren

Anwendung von Diamox Injektionslösung zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden/einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet/eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden/einzunehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel gegen Gicht (Probenecid und Sulfinpyrazon),
  • Steroide wie z. B. Prednisolon zur Behandlung von Asthma oder Arthritis,
  • Arzneimittel gegen Epilepsie oder Krampfanf√§lle (insbesondere Phenytoin, Phenobarbital, Carbamazepin oder Primidon),
  • Antidiabetika zur Senkung des Blutzuckerspiegels (z. B. Metformin, Insulin),
  • andere Diuretika wie Furosemid,
  • Amphotericin B zur Behandlung von Pilzinfektionen,
  • trizyklische Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen,
  • Aspirin und verwandte Arzneimittel, z. B. Salicyls√§ure,
  • Arzneimittel f√ľr Ihr Herz, wie beispielsweise Herzglykoside (z. B. Digoxin),
  • Arzneimittel gegen Harnwegsinfektionen (Methenamin),
  • Arzneimittel, die Amphetamin (ein Stimulans) oder Lithium (f√ľr die Behandlung von schweren psychischen St√∂rungen) enthalten,
  • Ephedrin als ein abschwellendes Mittel (Dekongestivum),
  • Chinidin, Mexiletin oder Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen),
  • Natriumbikarbonat-Therapie (zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen ein S√§ure√ľberschuss in Ihrem K√∂rper vorliegt),
  • antineoplastische Arzneimittel (zur Behandlung von Krebs, z. B. Methotrexat),
  • andere Arzneimittel zur Behandlung von erh√∂htem Augeninnendruck (z.B. Timolol oder Pilocarpin),
  • Arzneimittel, die mit Fols√§ure interferieren (z. B. Pyrimethamin oder Trimethoprim),
  • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, (z. B. Warfarin),
  • Cyclosporin (wird nach Transplantationen zur Unterdr√ľckung des Immunsystems verwendet),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Entz√ľndungen, wie beispielsweise Glukokortikoide.

Diamox kann Resultate von bestimmten medizinischen Tests beeinflussen. Falls Sie ein Krankenhaus oder eine Ambulanz f√ľr die Durchf√ľhrung von medizinischen Tests aufsuchen, informieren Sie den behandelnden Arzt, dass Sie Diamox einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Schwangerschaft

Diamox Injektionslösung soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, besonders nicht während des ersten Trimesters (der ersten drei Monate).

W√§hrend Sie mit Diamox behandelt werden, m√ľssen Sie geeignete Verh√ľtungsma√ünahmen anwenden.

Stillzeit

Das Arzneimittel darf nur in Absprache mit dem Arzt während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Falls Diamox Injektionsl√∂sung Sie schl√§frig oder konfus macht, d√ľrfen Sie keine Fahrzeuge f√ľhren oder Maschinen bedienen. Diamox Injektionsl√∂sung kann Kurzsichtigkeit verursachen; falls dies eintritt und Sie das Gef√ľhl haben, dass Sie nicht mehr l√§nger sicher fahren k√∂nnen, d√ľrfen Sie nicht weiter fahren. Kontaktieren Sie Ihren Arzt.

Diamox Injektionslösung enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 500 mg Durchstechflasche mit Pulver zur Herstellung einer Injektionsl√∂sung d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Diamox Injektionslösung wird Ihnen von einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht.

Glaukom:

Die empfohlene Dosis beträgt zunächst 500 mg i.v., danach Weiterbehandlung mit Diamox 250 mg - Tabletten.

√Ėdem:

Die empfohlene Dosis betr√§gt 250 mg i.v. t√§glich f√ľr die ersten 2-3 Tage. Danach als Erhaltungsdosis intermittierend 250 - 375 mg t√§glich mit einem Tag Pause nach zwei Behandlungstagen. Alternativ kann Diamox auch jeden zweiten Tag verabreicht werden.

Eine Erh√∂hung der Dosis f√ľhrt nicht zu einer Steigerung der Urinausscheidung. Diamox kann die Wirkung von Saluretika erh√∂hen. Es kann notwendig sein, zus√§tzlich Herzglykoside zu verabreichen.

Die Notwendigkeit f√ľr weitere Behandlungen, wie Digitalis, Bettruhe und Salzrestriktion bei dekompensierter Herzinsuffizienz und eine geeignete Kaliumerg√§nzung, besteht bei Anwendung von Diamox bei Arzneimittel-induzierten √Ėdemen weiter.

Epilepsie:

Die Umstellung von einer anderen krampflösenden Behandlung auf Diamox muss schrittweise und mit Vorsicht vorgenommen werden.

Erwachsene: 250 ‚Äď 1000 mg t√§glich in geteilten Dosen.

Kinder bis 12 Jahre: 8-30 mg/kg t√§glich in geteilten Dosen; 750 mg/Tag darf dabei nicht √ľberschritten werden.

Jugendliche ab 12 Jahren: 250 mg 2-4 Mal täglich

Art der Anwendung:

Bevorzugt intravenöse oder intramuskuläre Anwendung

Diamox Injektionslösung kann als langsame intravenöse Injektion oder durch kontinuierliche Tropfinfusion verabreicht werden. Es kann auch intramuskulär injiziert werden, eine Verabreichung in die Vene ist aber zu bevorzugen.

Der Inhalt einer Durchstechflasche mit Pulver zur Herstellung einer Injektionsl√∂sung wird in 5 ml Wasser f√ľr Injektionszwecke aufgel√∂st.

Wenn eine größere Menge von Diamox Injektionslösung angewendet wurde, als vorgesehen

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie zu viel Diamox Injektionslösung erhalten. Informieren Sie jedoch Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie eine zu große Menge erhalten.

Bei einer Überdosierung sind durch Übersäuerung des Körpers Atembeschwerden möglich.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls es zu einem plötzlichen Auftreten von pfeifender Atmung (Giemen), Atembeschwerden, Schwellungen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (besonders am ganzen Körper) kommt, ist sofort ein Arzt zu kontaktieren. Dies sind Zeichen einer allergischen Reaktion. Schwere allergische Reaktionen sind jedoch sehr selten.

Wenden Sie sich ebenfalls unverz√ľglich an einen Arzt, wenn bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion auftritt: ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen (exanthematische Pustulose). Die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkung ist nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).

Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

Gelegentlich: können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Klingeln in den Ohren, Hörstörungen

Selten: können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • Vergr√∂√üerung der Leber (Hepatitis)
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Augen, dunkler Urin und heller Stuhl (Gelbsucht), Zersetzung von Lebergewebe
  • Rote, druckempfindliche, hei√üe, geschwollene Gelenke (Gicht)
  • √úbers√§uerung des Blutes und des K√∂rpers (metabolische Azidose).
  • Schmerzen, oft anfallsm√§√üig in der Seite und im unteren R√ľckenbereich und eventuell Blut im Urin wegen Nierensteinen (bei Langzeitbehandlung)
  • Diamox kann auch zu Nebenwirkungen f√ľhren, die Sie normalerweise nicht bemerken. Zu diesen Nebenwirkungen z√§hlen Ver√§nderungen der Elektrolyte (Salze) und der Harns√§uremenge im Blut. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Wenn Sie dieses Arzneimittel l√§ngere Zeit anwenden, sollte Ihr Blut regelm√§√üig untersucht werden.

Sehr selten: können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

  • Blasenbildung der Haut um Lippen, Augen, Mund und Genitalien, grippeartige Beschwerden und Fieber. Dabei k√∂nnte es sich um das sogenannte Stevens-Johnson- Syndrom handeln.
  • Bei schweren Formen der toxisch epidermalen Nekrolyse k√∂nnen sich Hautschichten l√∂sen und gro√üe Bereiche an roher, ungesch√ľtzter Haut am ganzen K√∂rper entstehen.
  • Typische Zeichen oder erhabene L√§sionen auf der Haut (Erythema multiforme)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • Allgemeine Apathie, M√ľdigkeit und Bl√§sse, m√∂glicherweise Entz√ľndungen (Infektionen), insbesondere Halsschmerzen und Fieber durch die Ver√§nderungen des Blutbildes (zu wenig wei√üe Blutk√∂rperchen oder An√§mie). Erh√∂htes Risiko einer Blutung und Neigung zu Bluterg√ľssen (starke Verminderung der Blutpl√§ttchen). Kontaktieren Sie in diesen F√§llen sofort einen Arzt.
  • Verwirrtheit
  • Depression
  • Reizbarkeit
  • Unruhe
  • Benommenheit
  • Mundtrockenheit
  • Leistungsverlust
  • M√ľdigkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Krampfanf√§lle
  • Koordinationsst√∂rungen der Muskelbewegungen (Ataxie)
  • Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl in der Haut, in den Fingern oder in den Zehen
  • Muskelschw√§che oder L√§hmung
  • Kurzsichtigkeit. Dieser Zustand verschwindet immer, wenn die Dosis reduziert oder das Arzneimittel abgesetzt wird.
  • Verst√§rkte Atembeschwerden
  • Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Geschmacksst√∂rungen, Durchfall, Erbrechen, krampfartige Schmerzen
  • Stuhl kann schwarz oder teerartig sein
  • Auff√§llige Leberfunktionswerte
  • Erh√∂hter Harndrang
  • Blut oder Zucker im Urin
  • Harnkristalle, Harnsteine
  • Erh√∂hte Mengen von Urin,
  • Nierensch√§digung Nierenversagen
  • Reduzierter Sexualtrieb
  • Hitzewallungen, Durst
  • Erh√∂hter Druck im Auge (durch ein so genanntes Engwinkelglaukom)
  • √Ąnderungen des Blutzuckerspiegels
  • Knochenerweichung
  • Kr√§mpfe in den Waden, Muskelkr√§mpfe (dies k√∂nnen Anzeichen eines Mineralstoffmangels sein)
  • Schw√§che (Asthenie)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett/Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur zur einmaligen Entnahme. Restmengen sind zu verwerfen.

Nicht gebrauchte L√∂sung kann bis zu 24 Stunden im K√ľhlschrank aufbewahrt werden. L√∂sung, die innerhalb dieses Zeitraums nicht verwendet wird, muss verworfen werden.

Enthält keine Konservierungsmittel.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Diamox Injektionslösung enthält

Der Wirkstoff ist: Acetazolamid. 1 Durchstechflasche enthält 549,45 mg Acetazolamid-Natrium, entsprechend 500 mg Acetazolamid

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Natriumhydroxid bzw.
  • Salzs√§ure-L√∂sung zur pH-Einstellung

Wie Diamox Injektionslösung aussieht und Inhalt der Packung

1 Durchstechflasche enthält weißes Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.

Steriles, gefriergetrocknetes Pulver.

Die gebrauchsfertige Injektionslösung hat einen pH-Wert von etwa 9,2.

Pharmazeutischer Unternehmer

Amdipharm Limited

Temple Chambers

3 Burlington Road

Dublin 4

Irland

Hersteller

Mercury Pharmaceuticals Ltd

Capital House, 85 King William Street,

London EC4N 7BL, Vereinigtes Königreich.

BAG Health Care GmbH,

Amtsgerichtsstraße 1-5,

D-35423 Lich, Deutschland

Z.Nr.: 9684

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2021.

AM-AT-F-KP-100-BP-5.0

Anzeige

Wirkstoff(e) Acetazolamid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Amdipharm Ltd
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.05.1957
ATC Code S01EC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Glaukommittel und Miotika

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden