Glimepirid STADA 6 mg Tabletten

Abbildung Glimepirid STADA 6 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.01.2010
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Amaryl 4 mg Tabletten Glimepirid sanofi-aventis GmbH
Amaryl 6 mg Tabletten Glimepirid sanofi-aventis GmbH
Glimepirid Actavis 2 mg Tabletten Glimepirid Actavis Group PTC ehf
Glimepirid ratiopharm 4 mg Tabletten Glimepirid Teva B.V.
Glimepirid Teva 2 mg Tabletten Glimepirid Teva

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Glimepirid STADA ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel zum Einnehmen. Es gehört zu einer Gruppe blutzuckersenkender Arzneimittel, die als Sulfonyl- harnstoffe bezeichnet werden.

Die Wirkung von Glimepirid STADA beruht darauf, dass es die Bauchspeichel- dr√ľse zur verst√§rkten Aussch√ľttung von Insulin anregt. Das Insulin senkt dann Ihren Blutzuckerspiegel.

Glimepirid STADA wird angewendet

Glimepirid STADA wird zur Behandlung einer bestimmten Form der Zucker- krankheit (Typ-2-Diabetes-mellitus) angewendet, wenn Diät, körperliche Be- tätigung und Gewichtsabnahme allein nicht ausgereicht haben, um Ihren Blutzuckerspiegel zu senken.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Die Dosierung von Glimepirid STADA richtet sich nach Ihrem Bedarf, Ihrem Ge- sundheitszustand sowie den Ergebnissen Ihrer Blut- und Harnzuckerbestim- mungen und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten als von Ihrem Arzt verordnet ein.

  • Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 1-mal t√§glich 1 mg Glimepirid.
  • Falls erforderlich kann Ihr Arzt die Dosis nach jeweils 1 bis 2 Behandlungs- wochen erh√∂hen.
  • Die empfohlene Maximaldosis betr√§gt 6 mg Glimepirid STADA pro Tag.
  • Falls erforderlich, kann eine Kombinationsbehandlung mit Glimepirid und Metformin oder mit Glimepirid und Insulin begonnen werden. In einem sol- chen Fall wird Ihr Arzt die f√ľr Sie geeignete Dosierung von Glimepirid, Met- formin oder Insulin individuell bestimmen.
  • Bei Gewichtsver√§nderungen, √Ąnderungen Ihrer Lebensf√ľhrung oder wenn Sie sich in Stresssituationen befinden, kann eine Anpassung der Dosierung

von Glimepirid STADA notwendig sein. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an Ihren Arzt.

Art der Anwendung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel unmittelbar vor oder w√§hrend der ersten Hauptmahlzeit des Tages (gew√∂hnlich das Fr√ľhst√ľck) ein. Wenn Sie nicht fr√ľhst√ľcken, m√ľssen Sie es zu dem vom Arzt verordneten Zeitpunkt ein- nehmen. Es ist wichtig, w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid STADA keine Mahlzeiten auszulassen.
  • Nehmen Sie die Tabletten im Ganzen mit mindestens ¬Ĺ Glas Wasser ein. Die Tabletten d√ľrfen nicht zerdr√ľckt oder zerkaut werden.

Wenn Sie eine größere Menge Glimepirid STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie einmal zu viel oder eine zusätzliche Dosis Glimepirid STADA einge- nommen haben, besteht die Gefahr einer Unterzuckerung (Anzeichen einer Un- terzuckerung siehe unter Abschnitt 2: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid STADA ist erforderlich).

Sie sollten daher sofort ausreichend Zucker zu sich nehmen (z.B. als Trauben- zuckert√§felchen, W√ľrfelzucker, s√ľ√üer Fruchtsaft, gezuckerter Tee) und unver- z√ľglich einen Arzt informieren. Bei versehentlicher Einnahme durch Kinder muss die zur Behandlung der Unterzuckerung verabreichte Zuckermenge sorg- f√§ltig kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass sich eine gef√§hrliche √úberzu- ckerung entwickelt. Bewusstlosen Patienten darf keine Nahrung oder Getr√§nke gegeben werden.

Wegen des möglicherweise lang anhaltenden Verlaufs der Unterzuckerung ist eine sorgfältige Überwachung des Patienten notwendig, bis keine Gefahr mehr besteht. Die Einweisung in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als Vorsichtsmaßnahme.

Zeigen Sie dem Arzt die Packung oder verbliebenen Tabletten, damit er sofort weiß, was Sie eingenommen haben.

Schwere Unterzuckerungen mit Bewusstseinsverlust und schweren neurologi- schen Ausfallserscheinungen sind medizinische Notfälle, die eine sofortige ärzt- liche Behandlung und eine Krankenhauseinweisung erfordern. Es sollte sichergestellt werden, dass es immer eine entsprechend vorinformierte Person gibt, die im Notfall einen Arzt rufen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen, sondern setzen Sie die Ein- nahme wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid STADA abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, m√ľssen Sie damit rechnen, dass sich die gew√ľnschte blutzuckersenkende Wirkung nicht einstellt bzw. die Zuckerkrankheit sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie Gli- mepirid STADA so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet hat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines der folgenden Anzei- chen auftritt:

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (einschlie√ülich einer allergischen Gef√§- √üentz√ľndung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohli- che Situation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann
  • Leberfunktionsst√∂rungen, einschlie√ülich gelber F√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leber- entz√ľndung (Hepatitis) oder Leberversagen.
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut wie Juckreiz, Hau- tausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Lichtempfindlichkeit. Aus einigen leichten √úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen sich lebensbedrohliche Si- tuationen entwickeln.
  • Schwere Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie) mit Bewusstseinsverlust, Kr√§mpfen oder Koma.

Bei einigen Patienten kam es zu folgenden Nebenwirkungen während der Ein- nahme von Glimepirid:

Selten (kann bis zu 1 in 1.000 Behandelten betreffen):

  • Unter den Normbereich abfallender Blutzucker (Hypoglyk√§mie) (siehe Ab- schnitt 2: Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen)
  • Verminderung der Anzahl von Blutzellen
    • Blutpl√§ttchen (wodurch das Risiko f√ľr Blutungen oder Bluterg√ľsse er- h√∂ht ist)
    • wei√üe Blutk√∂rperchen (wodurch das Infektionsrisiko erh√∂ht ist)
    • rote Blutk√∂rperchen (m√∂gliche Folgen sind blasse Hautfarbe, Schw√§- chegef√ľhl und Atemnot).

Diese Nebenwirkungen bessern sich im Allgemeinen, nachdem Sie die Ein- nahme von Glimepirid beendet haben.

Sehr selten (kann bis zu 1 in 10.000 Behandelten betreffen):

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (einschlie√ülich einer allergischen Gef√§√üent- z√ľndung, oft mit Hautausschlag), aus denen sich eine lebensbedrohliche Si- tuation mit Atemnot, Blutdruckabfall bis hin zum Schock entwickeln kann. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ih- ren Arzt.
  • Leberfunktionsst√∂rungen, einschlie√ülich gelber F√§rbung von Haut und Au- gen (Gelbsucht), Behinderung des Galleabflusses (Cholestase), Leberent- z√ľndung (Hepatitis) oder Leberversagen. Wenn bei Ihnen eines dieser Anzeichen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt.
  • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, V√∂llegef√ľhl oder Bl√§hungen und Bauch- schmerzen.
  • R√ľckgang der Natriummenge im Blut (wird durch Blutuntersuchungen nachgewiesen).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tz- bar)

  • Es k√∂nnen √úberempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) der Haut auftreten wie Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Lichtempfindlichkeit. Aus einigen leichten √úberempfindlichkeitsreaktionen k√∂nnen sich lebensbe- drohliche Situationen mit Schluck- oder Atembeschwerden, Schwellung der Lippen, Kehle oder Zunge entwickeln. Informieren Sie deshalb beim Auftre- ten einer dieser Nebenwirkungen sofort Ihren Arzt.
  • Es k√∂nnen √úberempfindlichkeitsreaktionen bei Einnahme von anderen Sul- fonylharnstoffen, Sulfonamiden oder verwandten Arzneimitteln auftreten
  • Besonders bei Beginn der Behandlung mit Glimepirid k√∂nnen Sehst√∂rungen auftreten. Diese werden durch Ver√§nderungen des Blutzuckerspiegels ver- ursacht und sollten bald zur√ľckgehen
  • Erh√∂hung der Leberenzymwerte
  • Starke Abnahme der Blutpl√§ttchen und ungew√∂hnliches Bluten oder blaue Flecken

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durch- dr√ľckpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfalls- datum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Glimepirid STADA enthält

Der Wirkstoff ist: Glimepirid.

Eine 2 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 2 mg Glimepirid. Eine 3 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 3 mg Glimepirid. Eine 4 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 4 mg Glimepirid. Eine 6 mg Tablette Glimepirid STADA enthält 6 mg Glimepirid.

Die sonstigen Bestandteile sind

Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstea- rat, Mikrokristalline Cellulose, Povidon K29-32.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Glimepirid STADA 6 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
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Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 13.01.2010
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden