Glimepirid "Genericon" 1 mg - Tabletten

Abbildung Glimepirid "Genericon" 1 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

Zulassungsinhaber

Genericon

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Glimepirid STADA 3 mg Tabletten Glimepirid STADA Arzneimittel GmbH
Glimepirid Sandoz 1 mg - Tabletten Glimepirid Sandoz GmbH
Glimepirid Actavis 2 mg Tabletten Glimepirid Actavis Group PTC ehf
Glimepirid Actavis 4 mg Tabletten Glimepirid Actavis Group PTC ehf
Glimepirid Sandoz 2 mg - Tabletten Glimepirid Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der in Glimepirid "Genericon" enthaltene Wirkstoff Glimepirid wirkt blutzuckersenkend und wird zur Behandlung der Form des Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit") eingesetzt, die meistens erst in späteren Lebensjahren auftritt.

Patienten, die selbst mit der Höchstdosis von Glimepirid "Genericon" nicht entsprechend eingestellt werden können, kann gleichzeitig Insulin gegeben werden.

Glimepirid "Genericon" wird zur Behandlung der Form des Diabetes mellitus, die meistens erst im fortgeschrittenen Lebensalter auftritt, eingesetzt, wenn durch eine entsprechende Diät, körperliche Aktivität und Gewichtsabnahme alleine kein ausreichender Behandlungserfolg erzielt werden konnte.

Glimepirid "Genericon" darf nur auf Verschreibung eines Arztes eingenommen werden.

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Gebrauchsinformation/20.07.2007

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • bei √úberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff bzw. verwandte Substanzen oder andere Bestandteile des Medikaments
  • bei Insulin-abh√§ngigen Formen des Diabetes mellitus
  • bei schweren Nieren- oder Leberfunktionsst√∂rungen
  • bei extrem erh√∂hten Blutzuckerwerten (Coma diabeticum)
  • bei schweren St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes im K√∂rper (Ketoazidose)

Bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen sollte auf Insulin umgestellt werden.

Informieren Sie daher bitte Ihren Arzt, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden oder Allergien haben.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid "Genericon" 1 mg- Tabletten ist erforderlich,

Glimepirid "Genericon" sollte unmittelbar vor oder w√§hrend einer Mahlzeit eingenommen werden. Werden w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid "Genericon " Mahlzeiten in unregelm√§√üigen Abst√§nden eingenommen bzw. √ľberhaupt ausgelassen, kann es zu einem pl√∂tzlichen √ľberm√§√üigen Blutzuckerabfall kommen.

M√∂gliche Anzeichen daf√ľr sind Kopfschmerzen, Hei√ühunger, √úbelkeit, Erbrechen, Mattigkeit, (teilweise starke) Schl√§frigkeit, Schlafst√∂rungen, Unruhe, Aggressivit√§t, Konzentrationsst√∂rungen, Verminderung des Reaktionsverm√∂gens, Depression, Verwirrtheit, sowie (u.U. schwere) Sprach- und Sehst√∂rungen, Zittern, Muskell√§hmungen, Empfindungsst√∂rungen, Schwindel, Hilflosigkeit, Verlust der Selbstkontrolle, Delirium, Krampfanf√§lle, Bewu√ütseinsverlust bis hin zum Koma, oberfl√§chliche Atmung und stark verlangsamter Herzschlag.

Zusätzlich können weitere Anzeichen wie Schwitzen, feuchtkalte Haut, Angst, beschleunigte Herztätigkeit ("Herzjagen"), erhöhter Blutdruck, Herzrhythmusstörungen sowie plötzlich auftretende starke, eventuell in die Umgebung ausstrahlende Schmerzen im Brustkorb auftreten.

Durch die Verabreichung von Kohlenhydraten (Zucker) klingen die oben angef√ľhrten Anzeichen fast immer ab. K√ľnstliche S√ľ√üstoffe zeigen jedoch keine Wirkung!

In sehr schweren Fällen oder bei Wiederauftreten der Reaktion nach anfänglicher Besserung ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich.

Weiters kann es zu den genannten Reaktionen kommen durch:

Fastenperioden, √Ąnderungen in der Di√§t, Unausgewogenheit zwischen k√∂rperlicher Bewegung und Kohlenhydrataufnahme, Alkoholkonsum (vor allem, wenn Mahlzeiten ausgelassen wurden), zu hohe Dosierung, bestimmte hormonell bedingte St√∂rungen (z.B. bestimmte Schilddr√ľsenfunktionsst√∂rungen, Funktionsst√∂rungen der Hirnanhangdr√ľse oder der Nebennierenrinde), Nierenfunktionsst√∂rungen, schwere Leberfunktionsst√∂rungen oder gleichzeitige Einnahme bestimmter anderer Medikamente.

W√§hrend der Behandlung mit Glimepirid "Genericon" m√ľssen regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen durchgef√ľhrt werden.

Ihr Arzt wird vor allem regelmäßig Blut- und Harnuntersuchungen anordnen, die Sie bitte unbedingt einhalten sollten.

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Gebrauchsinformation/20.07.2007

Sollte während der Behandlung eine Schwangerschaft eintreten, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

In Stresssituationen (z.B. nach Unf√§llen, Operationen, Infekten mit Fieber) kann vor√ľbergehend eine Umstellung auf Insulin notwendig sein.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten ist erforderlich, wenn Sie an Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel (einer seltenen genetischen Erkrankung) leiden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten beginnen.

Bei Einnahme von Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten mit anderen Arzneimitteln

Glimepirid "Genericon" und einige andere Arzneimittel können einander in ihrer Wirkung beeinflussen.

Zu diesen Arzneimitteln z√§hlen z.B. andere blutzuckersenkende Medikamente (auch Insulin), bestimmte schmerzstillende und entz√ľndungshemmende Arzneimittel, bestimmte Arzneimittel mit blutzuckersenkender oder harntreibender Wirkung, bestimmte Hormone, bestimmte Antibiotika sowie Arzneimittel, die hemmend auf das Zellwachstum wirken bzw. die die Blutgerinnung hemmen, bestimmte Medikamente, die gef√§√üerweiternd wirken.

Weiters zählen dazu bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien, psychische Störungen und Gicht.

Die genannten Medikamente können die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid "Genericon" entweder verstärken oder vermindern. Bei manchen sind beide Wirkungen bzw. auch eine Beeinflussung durch Glimepirid "Genericon" möglich.

Weiters ist der √ľberm√§√üige Gebrauch von Abf√ľhrmitteln ebenfalls zu vermeiden. Ihr Arzt oder Apotheker verf√ľgt √ľber eine genaue Auflistung jener Medikamente, bei denen w√§hrend der gleichzeitigen Einnahme mit Glimepirid "Genericon" eine gegenseitige Beeinflussung m√∂glich ist. Teilen Sie daher unbedingt Ihrem Arzt mit, welche anderen Arzneimittel Sie zur Zeit einnehmen (auch Selbstgekaufte!) bzw. fragen Sie vor der Einnahme anderer Medikamente Ihren Arzt.

Da Alkohol die Wirkung von Glimepirid "Genericon" in unvorhersehbarer Weise beeinflussen kann, sollte auf den Genuss von Alkohol während der Behandlung mit Glimepirid "Genericon" verzichtet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Glimepirid "Genericon" darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Bei schwangeren Diabetikerinnen muss auf Insulin umgestellt werden.

W√§hrend der Behandlung mit Glimepirid "Genericon" darf nicht gestillt werden, da das Medikament in die Muttermilch √ľbertritt.

Informieren sie daher unbedingt Ihren Arzt, falls Sie schwanger sind oder werden, stillen oder eine Schwangerschaft planen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten Gebrauchsinformation/20.07.2007

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ACHTUNG: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

 

Das Reaktionsverm√∂gen kann durch √úber- oder Unterzuckerung im Blut, insbesondere zu Behandlungsbeginn, bei √Ąnderungen der Behandlung oder bei unregelm√§√üiger Einnahme der Tabletten beeintr√§chtigt sein. Dadurch kann die Fahrt√ľchtigkeit bzw. die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen vermindert sein.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Eine Tablette Glimepirid "Genericon" 1 mg enth√§lt 75,40 mg Lactose-Monohydrat. Diese Menge reicht wahrscheinlich nicht aus, um Unvertr√§glichkeitsreaktionen hervorzurufen. Patienten, die an seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie Galactoseintoleranz, Lapp-Laktasemangel oder Glucose-Galactose- Malabsorption leiden, d√ľrfen dieses Arzneimittel wegen des Milchzuckergehalts nicht einnehmen. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie einzelne Zucker nicht vertragen, sprechen Sie dar√ľber mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Die f√ľr Sie notwendige Dosierung wird von Ihrem Arzt aufgrund Ihrer Blut- und Harnzuckerwerte bestimmt.

Zu einer erfolgreichen Behandlung von Diabetes mellitus gehört aber auch regelmäßige körperliche Bewegung sowie die Einhaltung einer entsprechenden Diät. Negative Wirkungen, z.B. aufgrund nicht eingehaltener Diätvorschriften können durch ein blutzuckersenkendes Arzneimittel nicht ausgeglichen werden.

√úblicherweise betr√§gt die Anfangsdosis 1 Tablette Glimepirid "Genericon" 1 mg t√§glich. Bei entsprechendem Behandlungserfolg kann diese Dosierung f√ľr den weiteren Verlauf der Behandlung beibehalten werden. Sollte jedoch die gew√ľnschte Blutzuckersenkung ausbleiben, wird die Dosierung von Ihrem Arzt schrittweise erh√∂ht. F√ľr diese h√∂heren Dosierungen stehen Glimepirid "Genericon" 2 mg und 3 mg-Tabletten zur Verf√ľgung.

Die Maximaldosis von 6 mg pro Tag sollte nicht √ľberschritten werden.

Tritt der gew√ľnschte Behandlungserfolg selbst mit der H√∂chstdosis von Glimepirid "Genericon" nicht ein, kann gleichzeitig Insulin verabreicht werden. Die gemeinsame Verabreichung dieser Arzneimittel darf jedoch nur unter strenger √§rztlicher Kontrolle begonnen werden.

Die Einnahme wird unmittelbar vor oder w√§hrend des Fr√ľhst√ľcks empfohlen bzw. unmittelbar vor oder w√§hrend der ersten Hauptmahlzeit, wenn kein Fr√ľhst√ľck eingenommen wurde.

Normalerweise ist eine einmalige Einnahme von Glimepirid "Genericon" pro Tag ausreichend.

Die Tabletten werden unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit eingenommen.

√Ąndern Sie bitte nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und h√∂ren Sie nicht pl√∂tzlich mit der Anwendung des Medikaments auf.

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Gebrauchsinformation/20.07.2007

Aufgrund bestimmter Umst√§nde (z.B. bei Gewichts√§nderung, √Ąnderung des Lebensstils, aber auch bei Besserung der Erkrankung) k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid "Genericon" Dosis√§nderungen notwendig werden.

Wenn Sie daher glauben, das Medikament wirkt zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Wechsel von anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes mellitus auf

Glimepirid "Genericon"

Grunds√§tzlich ist ein Wechsel von anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes mellitus auf Glimepirid "Genericon" m√∂glich (ausgenommen Insulin; siehe unten). Dieser darf jedoch nur unter √§rztlicher Anleitung durchgef√ľhrt werden.

Wechsel von Insulin auf Glimepirid "Genericon"

In bestimmten, sehr seltenen F√§llen kann ein Wechsel von Insulin auf eine Behandlung mit Glimepirid "Genericon" angezeigt sein. Ein solcher Wechsel sollte aber unter strenger √§rztlicher √úberwachung durchgef√ľhrt werden.

Wenn Sie eine größere Menge Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten eingenommen haben als Sie sollten

Bei einer Überdosierung bzw. versehentlicher Tabletten-Einnahme kommt es zu einem plötzlichen starken Abfall des Blutzuckers, wodurch es zu den bereits beschriebenen Anzeichen kommen kann, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Unruhe, Zittern, Seh- und Koordinationsstörungen, Schläfrigkeit sowie Krampfanfälle, tiefe Ohnmacht. In solchen Fällen muss umgehend ein Arzt verständigt werden, der alle weitern Maßnahmen einleiten wird.

Hinweis f√ľr den Arzt:

Nach Einnahme einer √úberdosis kann eine Hypoglyk√§mie auftreten, die 12 ‚Äď 72 Stunden anhalten und nach anf√§nglicher Besserung wieder auftreten kann. Die Symptome daf√ľr k√∂nnen erst 24 Stunden nach der Einnahme auftreten. Daher wird eine station√§re √úberwachung des Patienten empfohlen.

Es muss so rasch wie möglich mit der Verabreichung von Glucoselösung begonnen werden, gegebenenfalls mit einer i.v.-Bolus-Gabe von 50 ml 50%iger Glucoselösung und anschließender Infusion von 10%iger Glucoselösung unter ständiger Kontrolle des Blutzuckers.

Eine weitere Absorption von Glimepirid im Organismus zu verhindern, und zwar durch induziertes Erbrechen sowie durch Verabreichen von Aktivkohle (Adsorbens) und Natriumsulfat (Laxativum) in Wasser oder Limonade.

Wurde eine gro√üe Menge Glimepirid "Genericon" eingenommen, ist vor der Gabe von Aktivkohle und Natriumsulfat eine Magensp√ľlung vorzunehmen. Im Falle einer (schweren) √úberdosierung ist eine intensivmedizinische Behandlung angezeigt.

Die weitere Behandlung erfolgt symptomorientiert.

Besonders bei der Behandlung einer Hypoglyk√§mie aufgrund einer versehentlichen Einnahme von Glimepirid "Genericon" bei Kleinkindern und Kindern muss die Dosierung der Glucose, im Hinblick auf das Risiko der Entstehung einer bedrohlichen Hyperglyk√§mie, sorgf√§ltig durchgef√ľhrt werden. Die Blutzuckerspiegel m√ľssen engmaschig √ľberpr√ľft werden.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten vergessen haben

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Gebrauchsinformation/20.07.2007

Wurde die Einnahme einer Tablette vergessen, darf bei der n√§chsten Einnahme nicht die doppelte Dosis eingenommen werden. Nehmen Sie einfach die √ľbliche, folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel k√∂nnen Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der angef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Blutzuckerwerte

Selten kann es, meist unmittelbar nach der Einnahme von Glimepirid "Genericon", zu einem plötzlichen starken Abfall des Blutzuckers mit den bereits beschriebenen Reaktionen kommen.

Solche Reaktionen können unter Umständen sehr schwer verlaufen und sind nicht in allen Fällen leicht zu beherrschen. Die Häufigkeit des Auftretens ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z.B. Diätgewohnheiten oder Dosierung.

Augen

Vor allem zu Behandlungsbeginn k√∂nnen vor√ľbergehende Sehst√∂rungen auftreten.

Magen-Darm-Trakt

Sehr selten k√∂nne √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magendruck, V√∂llegef√ľhl sowie Bauchschmerzen auftreten, die jedoch nur selten einen Abbruch der Behandlung erforderlich machen.

Leber

Einzelne F√§lle von Leberfunktionsst√∂rungen (z.B. mit Gallenstau, Gelbsucht) und Leberentz√ľndung wurden beobachtet, die u. U. bis zum Leberversagen fortschreiten k√∂nnen.

Allergische Reaktionen

Es k√∂nnen √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz, Hautausschl√§ge mit oder ohne Jucken auftreten sowie vereinzelt Lichtempfindlichkeit und Entz√ľndungen kleiner Blutgef√§√üe.

In Einzelfällen können sich milde Reaktionen zu schweren Zuständen bis hin zum Schock entwickeln.

Blutbild und Laborwerte

Selten kann es zur Abnahme bestimmter Blutbestandteile kommen (wei√üe bzw. rote Blutk√∂rperchen, Blutpl√§ttchen), die zum Teil zu schweren (u. U. lebensbedrohlichen) Zust√§nden f√ľhren k√∂nnen.

Im Allgemeinen normalisieren sich diese Veränderungen nach Abbruch der Behandlung.

Auch andere Laborwerte (wie z.B. Werte der Leberfunktion) können verändert sein. Bitte halten Sie die Anordnung Ihres Arztes sowie die verordneten Blut- und Harnkontrollen unbedingt ein.

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten

Gebrauchsinformation/20.07.2007

Weiters wurden in klinischen Studien w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid Infektionen der oberen Atemwege beobachtet. Diese Erkrankungen wurden jedoch nicht auf die Einnahme von Glimepirid zur√ľckgef√ľhrt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, oder wenn Sie mit einer der aufgef√ľhrten Nebenwirkung Erfahrungen gemacht haben, die schwerwiegend sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzen Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was ist in Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist Glimepirid 1 mg.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:

Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon, Maisstärke,

Talkum, Polysorbat 80, Magnesiumstearat.

Wie sehen Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten aus, und was ist Inhalt der Packung

Weiße längliche Tablette

Glimepirid "Genericon" 1 mg-Tabletten sind in Blisterpackungen mit 10 und 30 Tabletten abgepackt.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., A-8054 Graz genericon@genericon.at

Z.Nr.: 1-26780

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juli 2007

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Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Genericon
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden