Glimepirid Teva 2 mg Tabletten

Abbildung Glimepirid Teva 2 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

Zulassungsinhaber

Teva

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Glimepirid STADA 3 mg Tabletten Glimepirid STADA Arzneimittel GmbH
Glimepirid 1A Pharma 2 mg - Tabletten Glimepirid 1A Pharma GmbH
Glimepirid 1A Pharma 1 mg - Tabletten Glimepirid 1A Pharma GmbH
Glimepirid Hexal 3 mg - Tabletten Glimepirid Hexal Pharma GmbH
Tandemact 30 mg/4 mg Tabletten Pioglitazon Glimepirid Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Glimepirid Teva 2 mg ist ein Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels (ein Arzneimittel gegen Diabetes zum Einnehmen).

Glimepirid Teva 2 mg wird angewendet zur Behandlung einer bestimmten Art des Diabetes (Typ 2 Diabetes mellitus), wenn Diät, körperliche Bewegung und Gewichtsreduktion alleine nicht ausreichen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Glimepirid Teva 2 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Glimepirid oder andere Arzneimitteln der gleichen Gruppe (Sulfonylharnstoffe und Sulfonamide) oder einen der sonstigen Bestandteile von Glimepirid Teva 1 mg Tabletten sind.
  • wenn Sie an einer schweren Nieren oder Leberfunktionsst√∂rung leiden,
  • wenn Sie an insulinpflichtigem (Typ 1) Diabetes leiden,
  • wenn Sie an einer diabetischen Ketoazidose (eine Komplikation bei Diabetes mit schnellem Gewichtsverlust, √úbelkeit oder Erbrechen) leiden,
  • in F√§llen von Schl√§frigkeit und Bewusstseinsverlust als Folge von stark erh√∂hten Blutzuckerspiegeln (diabetisches Koma).

In Fällen von schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen ist ein Wechsel auf Insulin erforderlich.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid Teva 2 mg ist erforderlich,

W√§hrend der Behandlung mit Glimepirid Teva 2 mg ist eine regelm√§√üige Kontrolle Ihrer Blutzuckerspiegel erforderlich. Ihr Arzt wird von Ihnen auch Blutuntersuchungen zur Kontrolle des Blutbildes und der Leberfunktion durchf√ľhren.

Sie sollten den Behandlungsplan, der Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde einhalten, um eine Normalisierung der Blutzuckerspiegel zu erreichen. Dies bedeutet, dass sie abgesehen von der

regelmäßigen Einnahme der Tabletten, die diätetischen Maßnahmen beachten, sich körperlich betätigen und, wenn notwendig Gewicht reduzieren sollten. Beachten Sie auch, dass Sie Ihre Blutzuckerspiegel (und möglicherweise auch den Urin) regelmäßig, wie von Ihrem Arzt verordnet kontrollieren lassen.

In den ersten Behandlungswochen kann das Risiko erniedrigter Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) erhöht sein, daher ist eine sorgfältige Kontrolle durch Ihren Arzt unbedingt notwendig.

Erniedrigter Blutzucker kann auftreten wenn:

  • Sie unregelm√§√üig Mahlzeiten zu sich nehmen oder diese auslassen,
  • Sie fasten,
  • Sie an einer Unterern√§hrung leiden,
  • Sie Ihre Di√§t √§ndern,
  • Sie Ihre k√∂rperliche Aktivit√§t steigern und Ihre Kohlenhydrataufnahme nicht entsprechend anheben,
  • Sie Alkohol zu sich nehmen, vor allem dann, wenn sie zuvor Mahlzeiten ausgelassen haben,
  • Sie gleichzeitig andere Arzneimittel oder Naturheilmittel einnehmen,
  • Sie gro√üe Mengen an Glimepirid einnehmen,
  • Sie an einer bestimmten hormoninduzierten Erkrankung (Funktionsst√∂rungen der Schilddr√ľse der Hirnanhangsdr√ľse oder der Nebennierenrinde) leiden,
  • Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist,
  • Ihre Leberfunktion stark verringert ist,
  • Sie sich nicht an die Anweisungen Ihres Arztes oder dieser Packungsbeilage halten.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt von diesen Risiken, damit er entweder die Dosis von Glimepirid Teva 2 mg entsprechend anpassen oder entscheiden kann ob eine komplette √Ąnderung des Behandlungsplans erforderlich ist.

Wenn Sie an erniedrigtem Blutzucker (Hypoglykämie) leiden, können folgende Symptome auftreten:

Kopfschmerzen, Hunger, Erschöpfung, Übelkeit, Erbrechen, Erschöpfung, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, verminderte Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen, Depression, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Schwierigkeiten zu sprechen oder zu verstehen (Aphasie), Zittern, leichte Lähmung, Empfindlichkeitsstörungen, Schwindel und Hilflosigkeit.

Folgende Symptome können ebenso auftreten:

Schwitzen, feuchtkalte Haut, Angst, beschleunigter Herzschlag, Bluthochdruck, das Gef√ľhl von krankhaft starkem oder unregelm√§√üigem Herzschlag (Palpitationen), pl√∂tzlich auftretende starke Schmerzen in der Brust die bis in die benachbarten Bereiche ausstrahlen k√∂nnen (Angina pectoris) und Herzrhythmusst√∂rungen.

Fallen die Blutzuckerspiegel weiterhin ab, treten bei Ihnen möglicherweise beträchtliche Verwirrung (Delirium), zerebrale Krampfanfälle, Verlust der Selbstkontrolle, flache Atmung und verlangsamter Herzschlag auf und Sie fallen in einen Zustand der Bewusstlosigkeit. Das klinische Erscheinungsbild eines stark verringerten Blutzuckerspiegels kann dem eines Schlaganfalls ähneln.

In den meisten F√§llen k√∂nnen die Symptome eines verringerten Blutzuckerspiegels durch Aufnahme von verschiedenen Zuckerarten wie z.B. Traubenzucker, W√ľrfelzucker, s√ľ√üen Fruchts√§ften, gezuckertem Tee, rasch beseitigt werden.

Daher sollten Sie immer etwas Zucker (Traubenzucker, W√ľrfelzucker) bei sich tragen. Beachten Sie, dass S√ľ√üstoffe keine Wirkung zeigen.

Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus, wenn Ihnen die Einnahme des Zuckers nicht geholfen hat oder die Symptome wieder auftreten.

Die Symptome eines verringerten Blutzuckerspiegels k√∂nnen fehlen, sich nur gering zeigen oder sich sehr langsam entwickeln. Sie k√∂nnten nicht rechtzeitig erkennen, dass Ihr Blutzuckerspiegel abgefallen ist. Dies kann bei √§lteren Patienten auftreten, die bestimmte Arzneimittel (z.B. die auf das zentrale Nervensystem wirken oder Betablocker) einnehmen. Dies kann ebenso auftreten, wenn Sie an bestimmten Erkrankungen des endokrinen Systems leiden (z.B. bestimmte Erkrankungen der Schilddr√ľse und der vorderen Hirnanhangsdr√ľse oder Nebenniereninsuffizienz). Eingeschr√§nkte Leberfunktion kann Gegenregulierungsma√ünahmen beeintr√§chtigen.

In Stresssituationen (z. B. nach Unf√§llen, akuten operativen Eingriffen, fieberhaften Infekten usw.) kann eine vor√ľbergehende Umstellung auf Insulin notwendig sein.

Anzeichen von erh√∂hten Blutzuckerspiegeln (Hyperglyk√§mie ‚Äď die auftreten kann, wenn Glimepirid den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend senken konnte, wenn Sie sich nicht nach dem Behandlungsplan, der Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde gerichtet haben oder in besonderen Stresssituationen) k√∂nnen sich durch Durst, h√§ufiges Harnlassen, Mundtrockenheit und trockene juckende Haut, Pilzinfektionen oder Hautinfektionen und verminderter Leistungsf√§higkeit √§u√üern.

In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie an einem Mangel des Enzyms Glucose-6-Phosphatdehydrogenase (G6PD) leiden, kann Glimepirid einen Abfall Ihrer H√§moglobinwerte im Blut bewirken, was zu niederen Spiegeln Ihrer roten Blutzellen f√ľhren k√∂nnte (h√§molytische An√§mie). Sie m√ľssen Ihren Arzt dar√ľber informieren, wenn Sie einen G6PD- Mangel haben.

Bei Einnahme von Glimepirid Teva 2 mg mit anderen Arzneimitteln

Die Wirksamkeit und Sicherheit dieses Arzneimittels kann beeinträchtigt sein, wenn dieses Arzneimittel gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln eingenommen wird.

Entsprechend können andere Arzneimittel beeinträchtigt werden, wenn diese gleichzeitig mit Glimepirid eingenommen werden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme eines anderen Arzneimittels beginnen.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid kann verstärkt werden und Symptome von erniedrigten Blutzuckerspiegeln können auftreten, wenn eines der folgenden Arzneimittel eingenommen wird:

  • andere Antidiabetika zum Einnehmen und Insulin,
  • Antibiotika (z.B. Chloramphenicol oder Clarithromycin, Quinolon, Tetrazykline, Sulfonamide),
  • Schmerzmittel oder Antirheumatika (Pyrazolonderivate z.B. Phenylbutazon, Azapropazon, Oxyfenbutazon),
  • Schmerzmittel (Salicylate),
  • Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (p-Amino-Salizyls√§ure),
  • Stoffe, die die Muskelbildung unterst√ľtzen (Anabolika und m√§nnliche Sexualhormone),
  • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Cumarin),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Miconazol, Fluconazol),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder zur Senkung der Herzfrequenz (ACE-Hemmer, Betablocker, Sympatholytika),
  • Arzneimittel, die die Stimmung heben/Antidepressiva (Fluoxetin, MAO-Hemmer),
  • Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Appetits (Fenfluramin),
  • Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfettspiegel (Fibrate),
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Tumoren (Cyclo- Tro- und Ifosfamide),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien (Tritoqualin),
  • Infusion hoher Dosen an Arzneimitteln zur Erh√∂hung des Blutflusses (Pentoxifyllin),

  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht (Probenecid, Allopurinol, Sulfinpyrazon).
  • Disopyramid, zur Behandung von unregelm√§√üigen Herzrhythmus.

Die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid kann verringert werden und ein Anstieg der Blutzuckerspiegel kann auftreten bei Anwendung eines der folgenden Arzneimittel:

  • weibliche Sexualhormone (√Ėstrogene und Progestagene),
  • harntreibende Arzneimittel (Saluretika, Thiazid-Diuretika),
  • Schilddr√ľsenhormone,
  • entz√ľndungshemmende Arzneimittel (Glukokortikoide),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Kr√§mpfen oder Schizophrenie (Phenytoin, Phenothiazin-Derivate),
  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck (Diazoxid),
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Rifampicin),
  • Arzneimittel zur Behandlung niedriger Blutzuckerwerte (Glucagon),
  • Schlafmittel (Barbiturate),
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen (Acetozolamid),
  • Arzneimittel zur Erh√∂hung des Herzschlags (Adrenalin und Sympathomimetika),
  • Arzneimittel zur Senkung erh√∂hter Blutfettspiegel (Nicotins√§urederivate),
  • Langzeitanwendung von Abf√ľhrmitteln (Laxantien).

Arzneimittel zur Behandlung von Geschw√ľren im Magen oder Zw√∂lffingerdarm (H2-Antagonisten) oder blutdrucksenkende Arzneimittel (Betablocker, Clonidin oder Reserpin) k√∂nnen entweder die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid verst√§rken oder abschw√§chen.

Arzneimittel mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem (Betablocker, Clonidin, Guanethidin oder Reserpin) k√∂nnen Anzeichen auf einen verringerten Blutzuckerspiegel verschleiern oder vollkommen unterdr√ľcken.

Glimepirid kann die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (Cumarin-Derivate) entweder verstärken oder hemmen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei Einnahme von Glimepirid Teva 2 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Alkohol kann die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid in einer unvorhersehbaren Weise erhöhen oder hemmen.

Schwangerschaft

Glimepirid darf nicht w√§hrend der Schwangerschaft eingenommen werden. Wenn eine Schwangerschaft geplant ist, sollten Sie √ľber die Art einer weiteren Behandlung mit Ihrem Arzt sprechen. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid Teva 2 mg schwanger werden, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.

Stillzeit

Glimepirid geht in die Muttermilch √ľber. Glimepirid Teva 2 mg darf w√§hrend der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Ihre Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit kann bei erniedrigtem (Hypoglykämie) oder erhöhtem (Hyperglykämie) Blutzuckerspiegel oder durch Sehstörungen, die sich durch diese Zustände entwickelt haben, beeinträchtigt sein. Beachten Sie, dass Sie sowohl sich selbst als auch andere gefährden können (z.B. durch Lenken eines Fahrzeuges oder Bedienen von Maschinen).

Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie ein Fahrzeug lenken d√ľrfen, wenn

  • Sie unter h√§ufigen Episoden einer Hypoglyk√§mie leiden,
  • bei Ihnen nur geringe oder keine Warnsignale auf eine Hypoglyk√§mie auftreten.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Glimepirid Teva 2 mg

Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen dieses Arzneimittel daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung:

Die Dosis wird, abhängig von Ihrem Blut- und Harnzuckerspiegel, durch Ihren Arzt bestimmt.

Ver√§nderungen der √§u√üeren Faktoren (z.B. Gewichtsverlust, √Ąnderung des Lebensstils, Stress) oder eine Besserung der Erkrankung kann eine √Ąnderung der Glimepirid Dosis erforderlich machen.

Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt f√ľr Erwachsene 1 mg Glimepirid pro Tag. Sobald eine gute Blutzuckerkontrolle erreicht ist, sollte diese Dosis zur Erhaltungstherapie angewendet werden. Dosen von mehr als 4 mg Glimepirid pro Tag f√ľhren nur in Ausnahmef√§llen zu besseren Ergebnissen. Die maximal empfohlene Dosis betr√§gt 6 mg Glimepirid pro Tag.

Eine Kombinationsbehandlung von Glimepirid mit Metformin oder von Glimepirid mit Insulin kann eingeleitet werden. In diesen F√§llen wird Ihr Arzt die geeignete Dosis von Glimepirid, Metformin oder Insulin individuell f√ľr Sie festlegen.

Glimepirid Teva 2 mg muss mit mindestens einem halben Glas Wasser geschluckt werden. √úblicherweise wird die erforderliche Tagesdosis komplett unmittelbar vor oder w√§hrend eines reichhaltigen Fr√ľhst√ľcks eingenommen. Nehmen Sie kein Fr√ľhst√ľck zu sich, sollten Sie Glimepirid Teva 2 mg wie von Ihrem Arzt auf dem Einnahmeplan verordnet einnehmen. Es ist wichtig, dass Sie w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid Teva 2 mg keine Mahlzeiten auslassen.

Nehmen Sie Glimepirid Teva 2 mg immer so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Glimepirid Teva 2 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Glimepirid Teva 2 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie einmal zuviel oder eine zus√§tzliche Dosis Glimepirid Teva 2 mg eingenommen haben, sollten Sie wegen der Gefahr des Auftretens von verringerten Blutzuckerspiegeln (Symptome einer Hypoglyk√§mie siehe unter Abschnitt 2) sofort ausreichend Zucker zu sich nehmen (z.B. einen kleinen Riegel eines Traubenzuckert√§felchens, W√ľrfelzucker, s√ľ√üen Fruchtsaft, gezuckerten Tee) und unverz√ľglich Ihren Arzt informieren. Dies gilt auch bei versehentlicher Einnahme z.B. durch ein Kind. Bewustlosen Personen d√ľrfen keine Nahrung oder Getr√§nke verabreicht werden.

Da der Zustand eines erniedrigten Blutzuckers einige Zeit lang andauern kann, ist es sehr wichtig, dass der Patient sorgfältig beobachtet wird bis keine Gefahr mehr besteht. Wenn notwendig, wie auch als Vorsichtsmaßnahme kann eine Aufnahme in einem Krankenhaus erforderlich sein. Schwere Fälle von verringertem Blutzucker begleitet mit Bewusstseinverlust und schwerem neurologischem

Versagen sind medizinische Notf√§lle, die eine sofortige medizinische Behandlung und Einweisung in ein Krankenhaus erfordern. Es sollte sichergestellt sein, dass immer eine entsprechend informierte Person zur Verf√ľgung steht, die im Notfall den Arzt benachrichtigen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid Teva 2 mg vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben eine Dosis einzunehmen, holen Sie die vergessene Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme der nächsten Dosis zum nächsten Einnahmezeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid Teva 2 mg abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder abbrechen, sollten Sie beachten, dass sich die gew√ľnschte blutzuckersenkende Wirkung nicht einstellt oder sich die Zuckerkrankheit wieder verschlechtert. Ist eine Ver√§nderung notwendig, ist es sehr wichtig, dies vorher mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Glimepirid Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Verständigen Sie umgehend Ihren Arzt falls eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt:

  • allergische Reaktionen (inkl. Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft zusammen mit einem Hautausschlag), die zu schwerwiegenden Reaktionen mit Atmungsschwierigkeiten, Blutdruckabfall, manchmal bis hin zum Schock f√ľhren k√∂nnen.
  • abnorme Leberfunktion, einschlie√ülich einer Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Schwierigkeiten mit dem Gallenfluss (Gallestauung), Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Leberversagen
  • allergische Hautreaktionen (√úberempfindlichkeit) wie z.B. Jucken, Ausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht. Manche zun√§chst geringf√ľgige allergische Reaktionen k√∂nnen schwerwiegend werden
  • schwere Hypoglyk√§mie mit Bewusstlosigkeit, Kr√§mpfen oder Koma.

Bei manchen Patienten, die Glimepirid einnahmen, traten folgende Nebenwirkungen auf:

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Patienten von 10.000)

  • zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie) (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Glimepirid Teva ist erforderlich‚Äú)
  • Abnahme bestimmter Blutzellen:
    • Blutpl√§ttchen (erh√∂htes Risiko einer Blutung oder eines Blutergusses)
    • wei√üe Blutk√∂rperchen (es kann leichter zu Infektionen kommen)
    • rote Blutk√∂rperchen (kann zu blasser Haut, Schw√§che oder Kurzatmigkeit f√ľhren).

Diese Beschwerden verbessern sich √ľblicherweise, wenn Sie Glimepirid Teva nicht mehr einnehmen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)

  • allergische Reaktionen (inkl. Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft zusammen mit einem Hautausschlag), die zu schwerwiegenden Reaktionen mit Atmungsschwierigkeiten, Blutdruckabfall, manchmal bis hin zum Schock f√ľhren k√∂nnen. Wenn bei Ihnen eine dieser Beschwerden auftritt, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
  • abnorme Leberfunktion, einschlie√ülich einer Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Schwierigkeiten mit dem Gallenfluss (Gallestauung), Leberentz√ľndung (Hepatitis) oder Leberversagen. Wenn bei Ihnen eine dieser Beschwerden auftritt, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
  • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, V√∂llegef√ľhl, Gef√ľhl von Aufgebl√§htheit und Bauchschmerzen
  • Abnahme des Natriumspiegels im Blut (durch eine Blutuntersuchung feststellbar).

Andere Nebenwirkungen umfassen:

  • allergische Hautreaktionen (√úberempfindlichkeit) wie z.B. Jucken, Ausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht. Manche zun√§chst geringf√ľgige allergische Reaktionen k√∂nnen schwerwiegend werden und zu Beschwerden beim Schlucken oder Atmen, zu Schwellung der Lippen im Halsbereich oder der Zunge f√ľhren. Deshalb m√ľssen Sie Ihren Arzt unverz√ľglich verst√§ndigen, wenn eine dieser Nebenwirkungen auftritt.
  • allergische Reaktionen mit ‚ÄěSulfonylharnstoffen‚Äú, ‚ÄěSulfonamiden‚Äú oder verwandten Wirkstoffen k√∂nnen auftreten.
  • zu Beginn der Amaryl-Behandlung k√∂nnen Sehst√∂rungen auftreten. Das h√§ngt mit der Ver√§nderung des Blutzuckerspiegels zusammen und sollte sich bald bessern.
  • erh√∂hte Leberenzymwerte.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton/Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Glimepirid Teva 2 mg enthält

  • Der Wirkstoff ist Glimepirid. Eine Tablette enth√§lt 2 mg Glimepirid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Carboxymethylst√§rke-Natrium (Typ A), Povidon (K30), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Eisenoxid gelb (E 172), Indigokarmin Lack (E 132).

Wie Glimepirid Teva 2 mg aussieht und Inhalt der Packung

Glimepirid Teva 2 mg Tabletten sind gr√ľn marmorierte, runde Tabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Auf der einen Tablettenseite Pr√§gung mit ‚Äě9‚Äú auf der einen Seite der Bruchkerbe und ‚Äě3‚Äú auf der anderen. Auf der anderen Tablettenseite Pr√§gung ‚Äě72‚Äú auf der einen Seite der Bruchkerbe und ‚Äě55‚Äú auf der anderen.

Packungsgrößen:

Glimepirid Teva 2 mg ist in Packungen mit 20, 28, 30 50, 60, 90, 120 oder 200 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Teva Pharma B.V.

Computerweg 10

3542 DR Utrecht

Niederlande

Hersteller

TEVA UK Ltd.

Brampton Road, Hampden Park

Eastbourne, East Sussex BN22 9AG

England

oder

Pharmachemie B.V.

Swensweg 5, Postbus 552

2003 RN Haarlem

Niederlande

oder

TEVA Santé SA

Rue Bellocier, 89107 Sens

Frankreich

Vertrieb

ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH Albert-Schweitzer-Gasse 3

1140 Wien

Tel.: +43 1 97 007

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Glimepiride TEVA 2 mg Tabletten

Dänemark:

Glimepirid ‚ÄěTeva‚Äú 2 mg Tabletter

Deutschland:

Glimepirid-TEVA 2 mg Tabletten

Estland:

Glimepirid Teva 2 mg

Finnland:

Glimepiridi Teva 2 mg tabletti

Frankreich:

Glimepiride TEVA SANT√Č 2 mg, comprim√©s

Griechenland:

Glimepirid Teva 2 mg diskía

Irland:

Glimepiride Teva 2 mg Tablets

Italien:

Glimepiride Teva 2 mg Compresse

Lettland:

Glimepirid-Teva 2 mg tablets

Litauen:

Glimepiride - Teva 2 mg tabletés

Luxemburg:

Glimepiride Teva 2 mg Comprimés

Niederlande:

Glimepiride 2 mg PCH, tabletten

Norwegen:

Glimepirid Teva 2 mg, Tabletter

√Ėsterreich:

Glimepirid Teva 2 mg Tabletten

Polen:

GlimTeva

Portugal:

Glimepirida Teva

Schweden:

Glimepirid Teva 2 mg tabletter

Slowakei:

Glimepirid - Teva 2 mg

Spanien:

Glimepirida TEVA 2 mg comprimidos EFG

Tschechische Republik:

Glimepiride ‚Äď Teva 2 mg

Ungarn:

Diamitus 2 mg tabletta

Vereinigtes Königreich:

Glimepiride 2 mg Tablets

Z. Nr.: 1-27035

 

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im April 2012.

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Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teva
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden