Glimepirid Sandoz 1 mg - Tabletten

Abbildung Glimepirid Sandoz 1 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.12.2005
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Amaryl 1 mg Tabletten Glimepirid sanofi-aventis GmbH
Glimepirid Genericon 2 mg Tabletten Glimepirid Genericon Pharma GmbH
Glimepirid ratiopharm 1 mg Tabletten Glimepirid Teva B.V.
Glimepirid 1A Pharma 2 mg - Tabletten Glimepirid 1A Pharma GmbH
Glimepirid Genericon 3 mg Tabletten Glimepirid Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Glimepirid Sandoz ist ein blutzuckersenkendes Arzneimittel zum Einnehmen. Dieses
Arzneimittel geh√∂rt zu einer Gruppe blutzuckersenkender Mittel, die ‚ÄěSulfonylharnstoffe‚Äú
genannt werden. Glimepirid Sandoz f√ľhrt zu einer verst√§rkten Freisetzung von Insulin aus
Ihrer Bauchspeicheldr√ľse. Dieses Insulin senkt dann Ihren Blutzuckerspiegel. ¬† ¬† ¬†

Wof√ľr Glimepirid Sandoz angewendet wird:

         
Glimepirid Sandoz dient zur Behandlung einer bestimmten Form der Zuckerkrankheit

(sogenannter Diabetes mellitus Typ 2), wenn Diät, körperliche Aktivität und Gewichtsabnahme alleine Ihren Blutzuckerspiegel nicht ausreichend kontrollieren.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Glimepirid Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Glimepirid oder andere ‚ÄěSulfonylharnstoffe‚Äú (das sind Arzneimittel zur Blutzuckersenkung wie z. B. Glibenclamid) oder ‚ÄěSulfonamide‚Äú (das sind Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen wie z. B. Sulfamethoxazol) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • Sie Diabetes mellitus Typ 1 haben
  • Sie eine diabetische Ketoazidose haben (eine Komplikation derZuckerkrankheit, bei der der S√§urespiegel in Ihrem K√∂rper erh√∂ht ist und Sie folgende Beschwerden haben k√∂nnen: Ersch√∂pfung, √úbelkeit, h√§ufiger Harndrang und Muskelsteifheit)
  • Sie extrem erh√∂hte Blutzuckerwerte haben (diabetisches Koma)
  • Sie eine schwere Nierenerkrankung haben
  • Sie eine schwere Lebererkrankung haben

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn einer der beschriebenen Umstände auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Glimepirid Sandoz verwenden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Glimepirid Sandoz einnehmen, wenn:

  • Sie sich gerade von einer Verletzung, einer Operation, einer Infektion mit Fieber oder anderen Belastungen erholen; eine vor√ľbergehende √Ąnderung Ihrer Behandlungk√∂nnte notwendig sein
  • Sie eine schwere St√∂rung Ihrer Leber- oder Nierenfunktion haben

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Glimepirid Sandoz einnehmen.

Bei Patienten, denen das Enzym‚ÄěGlukose-6-Phosphat Dehydrogenase‚Äú fehlt, kann es zu einem Absinken des H√§moglobinspiegels und einer verminderten Anzahl roter Blutk√∂rperchen (sogenannte ‚Äěh√§molytische An√§mie‚Äú) kommen.

Die verf√ľgbare Information zur Verwendung von Glimepirid Sandozbei Personen unter 18 Jahren ist begrenzt. Deshalb wird die Anwendung dieses Arzneimittels bei diesen Patienten nicht empfohlen.

Wichtige

Informationen

zur

sogenannten

‚ÄěHypoglyk√§mie‚Äú

(zu

nied

Blutzuckerspiegel)

         
Wenn Sie Glimepirid Sandoz einnehmen, kann Ihr Blutzuckerspiegel stark absinken  

(sogenannte Hypoglykämie). Beachten Sie deshalb die folgenden Informationen zur Hypoglykämie, ihren Anzeichen und ihrer Behandlung.

Folgende Faktoren k√∂nnen das Risiko f√ľr eine Hypoglyk√§mie erh√∂hen:

  • Unterern√§hrung, unregelm√§√üige Mahlzeiten, ausgelassene bzw. versp√§teteMahlzeiten oder Fastenperioden
  • √Ąnderung Ihrer gewohnten Ern√§hrung (Di√§t)
  • die Einnahme von zu viel Glimepirid Sandoz
  • eine verringerte Nierenfunktion
  • eine schwere Lebererkrankung
  • wenn Sie unter bestimmten, durch Hormone verursachte Beschwerden leiden (St√∂rung der Funktion der Schilddr√ľse, der Hirnanhangdr√ľse oder der Nebennierenrinde)
  • Alkoholkonsum (vor allem, wenn Sie eine Mahlzeit auslassen)

‚ÄĘ die Einnahme bestimmter anderer Arzneimittel (siehe weiter unten‚ÄěEinahme von Glimepirid Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)

wenn Sie Ihre k√∂rperliche Aktivit√§t steigern aber nicht ausreichend essen, oder Nahrung zu sich nehmen, die weniger Kohlenhydrate als √ľblich enth√§lt

Anzeichen einer Hypoglykämie umfassen:

               
‚ÄĘ qu√§lenden Hunger, Kopfschmerz, √úbelkeit, Erbrechen, Tr√§gheit, M√ľdigk
  Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Aggression, Konzentrationsstörungen,   verminderte
  Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit, Depression, Verwirrung, - Sprechund  
  Sehstörungen, undeutliches Sprechen, unsicherer Gang, teilweise Lähmung,gestörte  
  Sinneswahrnehmung, Schwindel, Hilflosigkeit                
‚ÄĘ folgende Anzeichen k√∂nnen auch auftreten: Schwitzen, feuchte Haut, Ang
  beschleunigter Herzschlag, hoher Blutdruck, Herzklopfen, plötzliche starkeSchmerzen in  
  der Brust, die in benachbarte Körperteile ausstrahlen können (Anginapectoris und  
  Herzrhythmusstörungen)                    
  Wenn der Blutzuckerspiegel weiter abfällt, kann es zu starker Verwirrung (Delirium),
  Krämpfen, einem Verlust der Selbstkontrolle, flacher Atmung und verlangsamtem

Herzschlag kommen und Sie können das Bewusstsein verlieren. Das klinische Bildeines stark reduzierten Blutzuckerspiegels kann dem eines Schlaganfalls ähnlich sein.

Behandlung einer Hypoglykämie

In den meisten F√§llen verschwinden die Anzeichen eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels sehr rasch, wenn Sie zuckerhaltige Nahrung zu sich nehmen,B. W√ľrfelzucker,. einen zuckerhaltigen Saft oder gezuckerten Tee.

Sie m√ľssen daher stets etwas Zuckerhaltiges bei sich haben (z. B. W√ľrfelzucker).

Bedenken Sie, dass k√ľnstlicher S√ľ√üstoff wirkungslos ist. Bitte verst√§ndigen Sie einen Arzt oder suchen Sie umgehend ein Krankenhaus auf, wenn die Aufnahme von Zucker nicht hilft oder die Beschwerden wiederkehren.

Labortests

Ihr Zuckerspiegel im Blut oder Harn sollte regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden. Ihr Arzt kann auch Bluttests durchf√ľhren um Ihre Blutzellzahl und die Leberfunktion zu √ľberpr√ľfen.

Kinder und Jugendliche

Glimepirid Sandoz wird zur Behandlung von Kindern unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Glimepirid Sandoz darf während der Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Stillzeit

Glimepirid Sandoz kann in die Muttermilch gelangen. Glimepirid Sandozdarf während der Stillzeit nicht verwendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Ihre Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit kann beeinträchtigt sein, wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig (Hypoglykämie) oder zu hoch ist (Hyperglykämie), oder wenn Sie

aufgrund dieser Umst√§nde eine vor√ľbergehende Sehst√∂rung haben. Bedenken Sie, dass Sie sich selbst, oder andere Personen, in Gefahr bringen k√∂nnten (z. B. wenn Sie Autofahren oder eine Maschine bedienen). Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie Autofahren k√∂nnen, wenn Sie:

  • h√§ufig einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel (‚ÄěHypoglyk√§mie‚Äú) haben
  • verminderte oder keine Warnsignale eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels an sich bemerken

Glimepirid Sandoz enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Glimepirid Sandozerst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) proTablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Glimepirid Sandoz einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Einnahme dieses Arzneimittels

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel unmittelbar voroder w√§hrend der ersten Mahlzeitdes Tages (√ľblicherweise das Fr√ľhst√ľck) ein. Wenn Sie kein Fr√ľhst√ľck zu nehmen,sich wenden Sie das Arzneimittel zu dem Zeitpunkt an, den Ihnen Ihr Arztverordnet hat. Es ist wichtig, w√§hrend der Behandlung mit Glimepirid Sandoz keine Mahlzeit auszulassen.
  • Die Tabletten k√∂nnen in gleiche Dosen geteilt werdenSchlucken. Sie die Tablette mit mindestens einem halben Glas Wasser.Die Tablette darf nicht gekaut oder zerkleinert werden.

Wie viele Tabletten sind einzunehmen

Die Glimepirid Sandoz Dosis h√§ngt von Ihren Bed√ľrfnissen, den Umst√§nden und den Ergebnissen der Blut- und Harnzuckertests ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt. Nehmen Sie nicht mehr Tabletten ein als Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.

  • die √ľbliche Anfangsdosis ist 1 Glimepirid Sandoz 1 mg Tablette 1x t√§glich
  • n√∂tigenfalls kann Ihr Arzt diese Dosis im Abstand von 1 - 2 Behandlungswochen erh√∂hen
  • die maximale empfohlene Tagesdosis ist 6 mg Glimepirid Sandoz
  • eine Kombinationsbehandlung mit den Wirkstoffen Glimepirid und Metformin oder mit Glimepirid und Insulin kann eingeleitet werden. In diesem Fall wird Ihr Arzt diegeeignete Dosis Glimepirid, Metformin oder Insulin individuell f√ľr Sie festlegen
  • wenn sich Ihr K√∂rpergewicht √§ndert, Sie Ihren Lebensstil umstellen oder wenn Siesich in

einer Stress-Situation befinden, kann das eine geänderte Glimepirid SandozDosis erfordern. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt

wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass dieses Arzneimittel zu schwach oder zu stark wirkt ver√§ndern Sie nicht von sich aus die Dosis, sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie eine größere Mengevon Glimepirid Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viel oder eine zusätzliche Dosis Glimepirid Sandoz eingenommen

haben, besteht die Gefahr eines zu niedrigen Blutzuckerspiegels (Anzeichen dieser
sogenannten Hypoglyk√§mie werden im Abschnitt.‚ÄěWarnhinweise2 und
Vorsichtsma√ünahmen‚Äú beschrieben). In so einem Fall m√ľssen Sie unverz√ľglich ausreichend
Zucker zu sich nehmen (z. B. einige St√ľcke W√ľrfelzucker, einens√ľ√üen Saft oder ges√ľ√üten
Tee) und sofort einen Arzt benachrichtigen. Wird eine versehentlich herbeigef√ľhrte

Hypoglykämie bei Kindern behandelt, muss die verabreichte Menge an Zucker sorgfältig kontrolliert werden um die Möglichkeit einer gefährlichen Hyperglykämie (das ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel) zu vermeiden. Bewusstlosen Personen darf weder Nahrung noch ein Getränk eingeflößt werden.

Da eine Hypoglyk√§mie l√§ngere Zeit andauern kann ist es sehr wichtig, dass der Patient solange sorgf√§ltig √ľberwacht wird, bis keine Gefahr mehr besteht. Die Aufnahme in ein Krankenhaus kann notwendig sein, auch als Vorsichtsma√ünahme. Zeigen Sie dem Arzt die Packung oder die √ľbrigen Tabletten, damit er wei√ü was eingenommen wurde.

Schwere F√§lle einer Hypoglyk√§mie die von Bewusstlosigkeit und schweren St√∂rungen des Nervensystems begleitet sind, sind medizinische Notf√§lle, die eine sofortige Behandlung und Aufnahme in ein Krankenhaus erfordern. Stellen Sie sicher, dass immer eine vorinformierte Person verf√ľgbar ist, die im Notfall einen Arzt verst√§ndigen kann.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid Sandoz vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelteMenge ein, wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Glimepirid Sandoz abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder abbrechen, muss Ihnen bewusst sein, dassdie angestrebte blutzuckersenkende Wirkung nicht erreicht wird, oder die Erkrankung sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie Glimepirid Sandozsolange ein, bis der Arzt das Ende der Behandlung vorschreibt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Glimepirid Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

¬† ¬† ¬† Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Ar einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimitteleingenommen/angewendet haben oder ¬† beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. ¬† ¬† ¬† ¬†

Ihr Arzt kann die Glimepirid Sandoz-Dosis gegebenenfalls ändern, wenn Sie auch andere Arzneimittel einnehmen, die die Wirkung von Glimepirid Sandozauf Ihren Blutzuckerspiegel abschwächen oder verstärken.

Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid Sandoz verstärken.

Das kann zu einem Risiko einer Hypoglyk√§mie (einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel) f√ľhren:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (z. B. Insulin oder Metformin)
  • Arzneimittel zur Behandlung vonSchmerzen und Entz√ľndungen (z. B. Phenylbutazon, Azapropazon, Oxyphenbutazon, Acetylsalicyls√§ure-h√§ltige Arzneimittel)
  • Arzneimittel zur Behandlung vonHarnwegsinfektionen (wie z. B. langwirksame Sulfonamide)
  • Arzneimittel zur Behandlung vonInfektionen mit Bakterien oder Pilzen(Tetracycline, Chloramphenicol, Fluconazol, Miconazol, Chinolone, Clarithromycin)
  • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Cumarinderivate wie z. B. Warfarin)
  • Arzneimittel zum Muskelaufbau (Anabolika)
  • Arzneimittel zum Ersatz m√§nnlicher Sexualhormone
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (Fluoxetin, MAO-Hemmer)
  • Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels (Fibrate)
  • Arzneimittel zur Senkung eines zu hohen Blutdrucks (ACE-Hemmer)
  • Arzneimittel zur Kontrolle einesunregelm√§√üigen Herzschlages (Anti-Arrhythmika, Disopyramid)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht (Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon)
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung (Cyclophosphamid, Iphosphamid, Trophosphamid)
  • Arzneimittel zur Behandlung von √úbergewicht (Fenfluramin)

‚ÄĘ Arzneimittel zur Steigerung der Zirkulation, wenn es in hohen Dosen intraven√∂s verabreicht wird (Pentoxifyllin)

  • Arzneimittel zur Behandlung vonAllergien im Nasenraum, wie z. B. Heuschnupfen (Tritoqualin)
  • Arzneimittel, die Sympatholytika‚Äě ‚Äú genannt werden und zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzschw√§che oder Prostatabeschwerden dienen

Die folgenden Arzneimittel k√∂nnen die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid Sandoz abschw√§chen. Das kann zum Risiko einer Hyperglyk√§mie (einem zu hohen Blutzuckerspiegel) f√ľhren:

  • Arzneimittel, die weibliche Sexualhormone enthalten (√Ėstrogene, Gestagene)
  • Arzneimittel, die die Harnbildung unterst√ľtzen (Thiazid-Diuretika)
  • Arzneimittel, die die Schilddr√ľse anregen (wie z. B. Levothyroxin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entz√ľndungen (Glukokortikoide)
  • Arzneimittel zur Behandlung schwerer geistiger St√∂rungen (Chlorpromazin und andere Phenothiazinderivate)
  • Arzneimittel die denHerzschlag verst√§rken, zur Behandlung vonAsthma, einer verstopften Nase oder vonHusten und Erk√§ltung dienen, zur Gewichtsreduktion oder bei lebensbedrohlichen Notf√§llen eingesetzt werden (Adrenalin und Sympathomimetika)
  • Arzneimittel zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels (Nikotins√§ure)
  • Arzneimittel zur Behandlung einerVerstopfung, wenn sie √ľber lange Zeit angewendet werden (Laxantien)
  • Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Phenytoin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Nervosit√§t und Schlafst√∂rungen (Barbiturate)
  • Arzneimittel zur Behandlung eines zu hohen Augendrucks (Acetazolamid)
‚ÄĘ Arzneimittel zur Behandlung eineshohen

Blutdrucks oder

eines niedrigen
Blutzuckerspiegels (Diazoxid)        
  • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen, Tuberkulose (Rifampicin)
  • Arzneimittel zur Behandlung eines sehr niedrigen Blutzuckerspiegels (Glukagon)

Die folgenden Arzneimittel können die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid Sandoz verstärken oder abschwächen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren (sogenannte H2-Antagonisten)
  • Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck oder einer Herzschw√§che, wie z. B. Beta-Blocker, Clonidin, Guanethidin und Reserpin. Diese Mittel k√∂nnen die Zeicheneines zu niedrigen Blutzuckerspiegels verdecken, deshalb ist bei ihrer Anwendungbesondere Vorsicht geboten.

Glimepirid Sandoz kann die Wirkung folgender Arzneimittel sowohl verstärken als auch abschwächen:

‚ÄĘ Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Cumarin Derivate wie z. B. Warfarin)

Colesevelam, ein Arzneimittel zur Cholesterinsenkung, hat Einfluss auf die Glimepirid Sandoz Aufnahme. Um diesen Effekt zu verhindern, wird Ihnen empfohlen, Glimepirid Sandoz mindestens 4 Stunden vor der Einnahme von Colesevelam einzunehmen.

Einnahme von Glimepirid Sandoz zusammen mit Alkohol

Alkoholkonsum kann die blutzuckersenkende Wirkung von Glimepirid Sandozin einer nicht vorhersehbaren Weise verstärken oder abschwächen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Verständigen Sie umgehend Ihren Arzt falls eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt:

  • allergische Reaktionen (inkl. Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft zusammen mit einem Hautausschlag), die zu schwerwiegenden Reaktionen mit Atmungsschwierigkeiten, Blutdruckabfall, manchmal bis hin zum Schock f√ľhren k√∂nnen
  • abnorme Leberfunktion, einschlie√ülich einer Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Schwierigkeiten mit dem Gallenfluss (Gallestauung), Leberentz√ľndung(Hepatitis) oder Leberversagen
  • allergische Hautreaktionen (√úberempfindlichkeit) wie z. B. Jucken, Ausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht. Manche zun√§chstgeringf√ľgigen allergischen Reaktionen k√∂nnen schwerwiegend werden.
  • schwere Hypoglyk√§mie mit Bewusstlosigkeit, Kr√§mpfen oder Koma

Bei manchen Patienten, die Glimepirid Sandozeinnahmen, traten folgende Nebenwirkungen auf:

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie) (siehe Abschnitt. ‚ÄěWarnhinweise2 und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Abnahme bestimmter Blutzellen:
    • Blutpl√§ttchen (erh√∂htes Risiko einer Blutung oder eines Blutergusses)
    • wei√üe Blutk√∂rperchen (es kann leichter zu Infektionen kommen)
    • rote Blutk√∂rperchen (kann zu blasser Haut, Schw√§che oder Kurzatmigkeit f√ľhren). Diese Beschwerden verbessern sich √ľblicherweise, wenn SieGlimepirid Sandoz nicht mehr

einnehmen.

  • Geschmacksver√§nderungen
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • allergische Reaktionen (inkl. Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft zusammen mit einem Hautausschlag), die zu schwerwiegenden Reaktionen mit Atmungsschwierigkeiten,
    Blutdruckabfall, manchmal bis hin zum Schock f√ľhren k√∂nnen. Wenn bei Ihnen eine dieser Beschwerden auftritt, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
  • abnorme Leberfunktion, einschlie√ülich einer Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), Schwierigkeiten mit dem Gallenfluss (Gallestauung), Leberentz√ľndung(Hepatitis) oder Leberversagen. Wenn bei Ihnen eine dieser Beschwerden auftritt,informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
‚ÄĘ √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, V√∂llegef√ľhl, Gef√ľhl von Aufgebl√§htheit
  Bauchschmerzen          
‚ÄĘ Abnahme des Natriumspiegels im Blut (durch eine Blutuntersuchung feststellbar) ¬†

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

allergische Hautreaktionen (√úberempfindlichkeit) wie z. B. Jucken, Ausschlag, Nesselsucht und erh√∂hte Empfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht. Manche zun√§chstgeringf√ľgigen allergischen Reaktionen k√∂nnen schwerwiegend werden und zu Beschwerdbenim Schlucken oder Atmen, zu Schwellung der Lippen, im Halsbereich oder der Zunge f√ľhren.

Deshalb m√ľssen Sie Ihren Arzt unverz√ľglich verst√§ndig, wenn eine

dieser
Nebenwirkungen auftritt:  
‚ÄĘ allergische Reaktionen mit ‚ÄěSulfonylharnstoffen‚Äú, ‚ÄěSulfonamiden‚Äú oder verwandten
Wirkstoffen können auftreten  
  • zu Beginn der Glimepirid Sandoz-Behandlung k√∂nnen Sehst√∂rungen auftreten. Das h√§ngt mit der Ver√§nderung des Blutzuckerspiegels zusammen und sollte sich bald bessern.
  • erh√∂hte Leberenzymwerte
  • schwere ungew√∂hnliche Blutungen und blaue Flecken unter der Haut

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arztoder Apotheker. Dies gilt auch f√ľrNebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sindSie. k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬į C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister, dem Beh√§lter oder demUmkarton nach ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wennSie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen Was Glimepirid Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Glimepirid. Jede Tablette enthält 1 mg / 2 mg / 3 mg Glimepirid.

Glimepirid Sandoz 1 mg ‚Äď Tabletten:

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon K30, Eisenoxid rot (E 172), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat

Glimepirid Sandoz 2 mg ‚Äď Tabletten:

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon K30, Eisenoxid gelb (E172), Indigocarmin (E132), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat

Glimepirid Sandoz 3 mg ‚Äď Tabletten:

Die sonstigen Bestandteile sind Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Povidon K30, Eisenoxid gelb (E 172), mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat

Wie Glimepirid Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Glimepirid Sandoz 1 mg ‚Äď Tabletten:

Rosafarbene, leicht gesprenkelte, längliche, flache Tabletten mit abgeschrägten Kanten, beidseitiger Bruchkerbe und einseitiger Gravur ‚G1’

Glimepirid Sandoz 2 mg ‚Äď Tabletten:

Gr√ľne, leicht gesprenkelte, l√§ngliche, flache Tabletten mit abgeschr√§gten Kanten, beidseitiger Bruchkerbe und einseitiger Gravur ‚ÄöG2‚Äô

Glimepirid Sandoz 3 mg ‚Äď Tabletten:

Hellgelbe, leicht gesprenkelte, längliche, flache Tabletten mit abgeschrägten Kanten, beidseitiger Bruchkerbe und einseitiger Gravur ‚G3’

Die Tabletten sind inPVC/F/PVDC//Aluminium Blistern oder in PP-Tablettenbehältern mit LDPE- oder MDPE-Deckel in einem Umkartonoder in PP-Tablettenbehältern mit LDPE- oder MDPE-Deckel verpackt.

Packungsgrößen:

Blister: 7, 14, 15,20 (nur f√ľr 2 mg Tabletten), 28, 30, 56, 60, 90, 98, 100, 120 und 100 x 1 Tabletten

Tablettenbehälter: 100 und 250 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach, Slowenien

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Lek S.A., 95-010 Stryków und 02-672 Warschau, Polen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Dänemark: Glimepirid Sandoz
Finnland: Glimepirid Sandoz 1/2/3 mg tabletti
Slowakei: Glimepirid Sandoz 1/2/3 mg
Slowenien: Glimepirid LEK 1/2/3 mg tablete
Spanien: Glimepirida Sandoz 2 mg comprimidos EFG

Tschechische Republik: Glimepirid Sandoz

Z.Nr.

Glimepirid Sandoz 1 mg ‚Äď Tabletten: 1-26163

Glimepirid Sandoz 2 mg ‚Äď Tabletten: 1-26164

Glimepirid Sandoz 3 mg ‚Äď Tabletten: 1-26165

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Glimepirid Sandoz 1 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Glimepirid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 01.12.2005
ATC Code A10BB12
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidiabetika, exkl. Insuline

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden