Helixate NexGen 2000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

ATC Code
B02BD02
Medikamio Hero Image

Bayer

Radiopharmazeutika
Wirkstoff Suchtgift Psychotrop
Blutgerinnungsfaktor VIII Nein Nein
Abgabestatus Abgabe durch einen Grosshändler mit Bewilligung / Genehmigung
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Vitamin k und andere hämostatika

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Alle Informationen

Autor

Bayer

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Helixate NexGen 3000 I.E. enthält den Wirkstoff rekombinanter humaner Blutgerinnungsfaktor VIII (Octocog alfa).

Helixate NexGen wird zur Behandlung und Vorbeugung von Blutungen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in jedem Alter mit Hämophilie A (angeborener Faktor VIII-Mangel) eingesetzt.

Dieses Arzneimittel enthält keinen von-Willebrand-Faktor und kann deshalb nicht zur Behandlung des von-Willebrand-Jürgens-Syndroms angewendet werden.

Eine Durchstechflasche enthält trockenes, weißes bis leicht gelbliches Pulver oder Kuchen sowie Wasser für Injektionszwecke für die Rekonstitution des Inhalts der Durchstechflasche.

Eine Durchstechflasche mit Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung enthält 3000 I.E. (Internationale Einheiten) Octocog alfa. Nach Auflösen mit der entsprechenden Lösungsmittelmenge (Wasser für Injektionszwecke) enthält 1 ml der gebrauchsfertigen Lösung 600 I.E. Octocog alfa.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Helixate NexGen 3000 I.E. darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Octocog alfa oder einen der in Abschnitt 6. und am Ende von Abschnitt 2. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Maus- oder Hamsterproteine sind.

Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Helixate NexGen 3000 I.E. anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Helixate NexGen 3000 I.E. ist erforderlich,

  • wenn Sie ein Beklemmungsgefühl in der Brust wahrnehmen, sich benommen, krank und schwach fühlen oder ein Schwindelgefühl im Stehen auftritt, kann bei Ihnen eine seltene, schwere, plötzlich auftretende allergische Reaktion (eine sogenannte anaphylaktische Reaktion) auf dieses Arzneimittel vorliegen. In diesem Fall beenden Sie sofort die Anwendung des Arzneimittels und holen Sie ärztlichen Rat ein.
  • Ihr Arzt wird eventuell Laboruntersuchungen durchführen, um sicherzustellen, dass Ihre Arzneimittel-Dosis ausreichend ist, um den erforderlichen Faktor VIII-Spiegel zu gewährleisten.
  • wenn Sie Ihre Blutung nicht mit Ihrer gewöhnlichen Dosis dieses Arzneimittels beherrschen können, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt. Es kann sein, dass sich bei Ihnen Faktor VIII- Hemmkörper gebildet haben und Ihr Arzt eventuell die notwendigen Laboruntersuchungen durchführen wird, um dieses zu bestätigen. Faktor VIII-Hemmkörper sind Antikörper im Blut, die den Faktor VIII, den Sie anwenden, blockieren und die Wirksamkeit bei der Vorbeugung und Behandlung von Blutungen verringern.
  • Wenn Sie in der Vergangenheit einen Faktor VIII Inhibitor entwickelt hatten, besteht beim Wechsel von Faktor VIII Produkten das Risiko, dass es erneut zu einer Inhibitorbildung kommt.
  • Wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie an einer Herzerkrankung leiden oder bei Ihnen das Risiko einer Herzerkrankung vorliegt, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Falls Sie für die Verabreichung von Helixate NexGen einen zentralvenösen Katheter (ZVK) benötigen, sollte Ihr Arzt an das Risiko von Katheter-bedingten Komplikationen denken. Hierzu zählen Infektionen im Bereich des Katheters, Bakterien im Blut (Bakteriämie) sowie die Bildung eines Katheter-bedingten Blutgerinnsels (Thrombose) in einem Blutgefäß.

Anwendung von Helixate NexGen 3000 I.E. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt. Bitte informieren Sie trotzdem Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Über die Auswirkungen auf die Zeugungs-/Gebärfähigkeit oder die Anwendung von Helixate NexGen in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine Erfahrungen vor. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beobachtet.

Helixate NexGen 3000 I.E. enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 23 mg Natrium pro Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird es angewendet?

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zur intravenösen Anwendung bestimmt und muss innerhalb von 3 Stunden nach Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung angewendet werden.
  • Sie müssen während der Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung und der Anwendung für antiseptische Bedingungen (d.h. sauber und keimarm) sorgen. Benutzen Sie für die Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung und zur Injektion nur das mit der entsprechenden Packung dieses Arzneimittels mitgelieferte Behandlungsset. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn diese Komponenten nicht verwendet werden können. Wenn eine der Komponenten der Packung geöffnet oder beschädigt ist, dürfen Sie diese Komponente nicht verwenden.
  • Vor der Anwendung muss die gebrauchsfertige Lösung durch Verwendung des mitgelieferten Mix2Vial Adapters filtriert werden, um mögliche Partikel aus der Lösung zu entfernen.
  • Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Infusionslösungen gemischt werden. Verwenden Sie keine Lösungen mit sichtbaren Partikeln oder Trübungen. Befolgen Sie genau die Anweisungen Ihres Arztes und beachten Sie die folgenden Hinweise:

    4 Herstellung und Anwendung

    1. Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife.
    2. Erwärmen Sie die beiden ungeöffneten Durchstechflaschen

     

    in Ihren Händen auf Körpertemperatur (nicht mehr als

    37 °C).

    3.

    Vor dem Öffnen der Mix2Vial Packung die Flip-Off-

     

    Kappen der Lösungsmittel- und Produktflaschen entfernen

     

    und die Stopfen mit einer antiseptischen Lösung behandeln

     

    und anschließend trocknen lassen.

    4.

    Das Deckpapier von der Mix2Vial Packung entfernen.

     

    Nicht den Mix2Vial aus der Blisterpackung herausnehmen.

    6 5. Die Lösungsmittelflasche auf eine ebene, saubere Fläche stellen und festhalten. Greifen Sie das Mix2Vial Set mit der Blisterpackung und drücken Sie den Dorn des blauen

     

     

    Adapterendes geradewegs herunter durch den Stopfen der

     

     

    Lösungsmittelflasche.

     

    6.

    Vorsichtig die Blisterpackung vom Mix2Vial Set entfernen,

     

    indem Sie sie am Rand festhalten und senkrecht nach oben

     

    abziehen. Dabei ist darauf zu achten, dass nur die

     

     

     

     

    Blisterpackung und nicht das Mix2Vial Set entfernt wird.

     

    7.

    Die Produktflasche auf eine ebene und feste Unterlage

     

     

    stellen. Die Lösungsmittelflasche mit dem aufgesetzten

     

     

    Mix2Vial Set herumdrehen und den Dorn des transparenten

     

     

    Adapterendes geradewegs herunter durch den Stopfen der

     

    Produktflasche drücken. Das Lösungsmittel läuft

     

    automatisch in die Produktflasche über.

     

     

     

    8.

    Mit der einen Hand die Seite des Mix2Vial Set mit der

     

     

    Produktflasche und mit der anderen Hand die Seite mit der

     

     

    Lösungsmittelflasche fassen und das Set sorgfältig gegen

     

    den Uhrzeigersinn in 2 Teile auseinander schrauben.

     

    Entsorgen Sie die Lösungsmittelflasche mit dem

     

     

     

     

    aufgesetzten blauen Mix2Vial Adapter.

     

    9. Die Produktflasche mit aufgesetztem transparentem Adapter

     

     

    vorsichtig schwenken, bis das Produkt vollständig aufgelöst

     

     

    ist. Nicht schütteln. Prüfen Sie die Lösung vor der

     

     

    Anwendung visuell auf Partikel und Verfärbung. Verwenden

     

    Sie keine Lösungen mit sichtbaren Partikeln oder

     

    Trübungen.

     

    10. Luft in eine leere, sterile Spritze aufziehen. Die

     

     

    Produktflasche aufrecht halten, die Spritze mit dem Luer–

     

     

    Lock Anschluss des Mix2Vial durch Drehen im

     

     

    Uhrzeigersinn verbinden. Luft in die Produktflasche

     

     

    injizieren.

    11. Den Stempel der Spritze gedrückt halten, das gesamte

     

    System herumdrehen und die Lösung durch langsames

     

     

     

     

    Zurückziehen des Stempels in die Spritze aufziehen.

     

    12.

    Nachdem die Lösung vollständig in die Spritze überführt

     

     

    ist, den Spritzenzylinder festhalten (dabei den

     

     

    Spritzenstempel in seiner Position halten) und die Spritze

     

     

    vom transparenten Mix2Vial Adapter durch Drehen gegen

     

     

    den Uhrzeigersinn trennen. Den Stempel bei aufrecht

     

    gehaltener Spritze so weit hineindrücken, bis keine Luft

     

     

    mehr in der Spritze ist.

     

    13.

    Legen Sie einen Stauschlauch an.

    1. Lokalisieren Sie die Injektionsstelle und desinfizieren Sie diese.
    2. Punktieren Sie die Vene und fixieren Sie das Venenpunktionsbesteck mit einem Pflaster.
    3. Nachdem Blut bis an das offene Ende des Venenpunktions-Bestecks gelaufen ist, die Spritze mit der Lösung aufstecken. Dabei ist darauf zu achten, dass kein Blut in die Spritze gelangt.
    4. Stauschlauch lösen!
    5. Lösung über einen Zeitraum von mehreren Minuten intravenös injizieren, dabei Nadelposition kontrollieren! Die Injektionsgeschwindigkeit richtet sich nach Ihrem persönlichen Befinden (maximale Injektionsgeschwindigkeit: 2 ml/Minute).
    6. Wenn eine weitere Dosis erforderlich ist, verwenden Sie eine neue Spritze! Zuvor das Pulver wie oben beschrieben auflösen.
    7. Wenn keine weitere Dosis erforderlich ist, entfernen Sie das Venenpunktionsbesteck zusammen mit der Spritze. Drücken Sie einen Tupfer ca. 2 Minuten fest auf die Injektionsstelle und halten Sie dabei den Arm gestreckt. Schließlich versorgen Sie die Injektionsstelle mit einem kleinen Druckverband.

    Blutungsbehandlung

    Wie oft und in welcher Menge Sie Helixate NexGen 3000 I.E. anwenden sollten, hängt von vielen Faktoren ab, dazu gehören Ihr Gewicht, der Schweregrad Ihrer Hämophilie, wo die Blutung ist und wie schwer sie ist, ob Sie Faktor VIII-Hemmkörper aufweisen und wie hoch der Hemmkörpertiter ist und welcher Faktor VIII-Spiegel erforderlich ist.

    Ihr Arzt wird die Dosis und die Häufigkeit der Anwendung dieses Arzneimittels für Sie berechnen, damit Sie den notwendigen Faktor VIII-Spiegel in Ihrem Blut erreichen.

    Ihr Arzt wird die Dosierung dieses Arzneimittels und die Häufigkeit der Anwendung Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Unter bestimmten Umständen können höhere Dosierungen als berechnet notwendig sein, insbesondere zu Beginn einer Behandlung.

    Vorbeugung von Blutungen

    Wenn Sie Helixate NexGen zur Vorbeugung von Blutungen (Prophylaxe) anwenden, wird Ihr Arzt die Dosis für Sie berechnen. Dies wird sich üblicherweise im Bereich zwischen 20 und 40 I.E. Octocog alfa pro kg Körpergewicht, angewendet im Abstand von 2 - 3 Tagen, bewegen. In manchen Fällen, besonders bei jüngeren Patienten, können kürzere Dosierungsabstände oder höhere Dosen erforderlich sein.

    Laboruntersuchungen

    Obwohl die Dosierung anhand der oben angegebenen Formel annähernd ermittelt werden kann, ist es dringend notwendig, in regelmäßigen Abständen Laboruntersuchungen durchzuführen, um sicherzustellen, dass ein ausreichender Faktor VIII-Spiegel erreicht und aufrechterhalten wird. Insbesondere im Fall von größeren chirurgischen Eingriffen ist es unverzichtbar, die Therapie durch Bestimmung der Blutgerinnung sorgfältig zu überwachen.

    Wenn die Blutung nicht unter Kontrolle gebracht werden kann

    Sollte bei Ihnen der Faktor VIII-Plasmaspiegel nicht den erwarteten Wert erreichen oder kann die Blutung nicht unter Kontrolle gebracht werden, besteht der Verdacht, dass sich Faktor VIII- Hemmkörper gebildet haben. Mittels geeigneter Laboruntersuchungen muss die Anwesenheit von Faktor VIII-Hemmkörpern durch einen erfahrenen Arzt überprüft und bewertet werden.

    Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

    Patienten mit Faktor VIII-Hemmkörpern

    Wenn Sie durch Ihren Arzt informiert wurden, dass bei Ihnen viele Faktor VIII-Hemmkörper (neutralisierende Antikörper) vorhanden sind, wird Ihnen Ihr Arzt eine hohe Dosis dieses Arzneimittels verabreichen, um eine ausreichende Faktor VIII-Aktivität in Ihrem Blut zu erreichen. Kann die Blutung auch mit dieser Dosis nicht kontrolliert werden, wird Ihr Arzt die Gabe von Faktor VIIa-Konzentrat oder (aktiviertem) Prothrombin-Komplex-Konzentrat erwägen.

    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema erhalten möchten. Diese Therapie sollte nur von Ärzten durchgeführt werden, die über Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A verfügen.

    Bitte fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie Ihre Dosis dieses Arzneimittels erhöhen, um eine Blutung zu kontrollieren.

    Injektionsgeschwindigkeit

    Dieses Arzneimittel sollte über einen Zeitraum von einigen Minuten intravenös injiziert werden. Die Injektionsgeschwindigkeit richtet sich nach Ihrem persönlichen Befinden (maximale Injektionsgeschwindigkeit: 2 ml/Minute).

    Dauer der Anwendung

    Ihr Arzt wird Ihnen erklären, wie oft und in welchen Abständen dieses Arzneimittel angewendet werden soll.

    Üblicherweise ist eine lebenslange Therapie mit Helixate NexGen erforderlich.

    Wenn Sie eine größere Menge von Helixate NexGen 3000 I.E. angewendet haben, als Sie sollten

    Es ist kein Fall einer Überdosierung von rekombinantem Blutgerinnungsfaktor VIII berichtet worden. Wenn Sie mehr Helixate NexGen 3000 I.E. injiziert haben als vorgesehen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

    Wenn Sie die Anwendung von Helixate NexGen 3000 I.E. vergessen haben

    • Injizieren Sie sofort Ihre nächste Dosis und setzen Sie dann die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

    Wenn Sie die Anwendung von Helixate NexGen 3000 I.E. abbrechen wollen

    Brechen Sie nicht die Anwendung von Helixate NexGen ab, ohne vorher Ihren Arzt zu konsultieren.

    Dokumentation

    Es wird empfohlen, bei jeder Anwendung von Helixate NexGen den Namen und die Chargenbezeichnung des Arzneimittels zu dokumentieren.

    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Was sind mögliche Nebenwirkungen?

    Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen sind Überempfindlichkeitsreaktionen oder anaphylaktischer Schock (seltene Nebenwirkung).

    Wenn eine allergische oder anaphylaktische Reaktion auftritt, muss die Injektion sofort abgebrochen werden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt unverzüglich um Rat.

    Gesamtliste von möglichen Nebenwirkungen:

    Sehr häufig:

    können bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten:

    • Bildung von neutralisierenden Antikörpern gegen Faktor VIII (Hemmkörpern) bei nicht vorbehandelten Patienten

    Häufig:

    können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten:

    • Hautausschlag / Juckreiz
    • lokale Reaktionen an der Stelle, wo Sie das Arzneimittel injiziert haben (z.B. Brennen, vorübergehende Hautrötung)

    Gelegentlich:

    können bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten:

    • Bildung von neutralisierenden Antikörpern gegen Faktor VIII (Hemmkörpern) bei vorbehandelten Patienten

    Selten:

    können bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten:

    • Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwere, plötzlich auftretende allergische Reaktion (kann Folgendes umfassen: Nesselausschlag, Übelkeit, Urtikaria, Angioödem, Schüttelfrost, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen, Lethargie, pfeifende Atmung oder Probleme beim Atmen, Unruhe, beschleunigter Herzschlag, Kribbelgefühl oder anaphylaktischer Schock, z.B. Beklemmungsgefühl in der Brust / Unwohlsein, Benommenheit, Übelkeit und leichter Blutdruckabfall, der zu einem Schwindelgefühl beim Stehen führt)
    • Fieber

    Nicht bekannt:

    Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar:

    • Geschmacksstörung

    Sollten Sie während der Injektion eines der folgenden Symptome bei sich beobachten:

    • Beklemmungsgefühl in der Brust / Unwohlsein
    • Benommenheit
    • leichter Blutdruckabfall, der zu einem Schwindelgefühl beim Stehen führt
    • Übelkeit

    kann dies ein frühes Warnzeichen für eine schwere Überempfindlichkeit oder eine anaphylaktische Reaktion sein.

    Wenn eine allergische oder anaphylaktische Reaktion auftritt, muss die Injektion sofort abgebrochen werden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt unverzüglich um Rat.

    Antikörper (Hemmkörper)

    Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Hemmkörper) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Ihr Arzt wird geeignete Labortests durchführen, um Sie auf Hemmkörperentwicklung zu untersuchen.

    Während der klinischen Prüfung hat kein Patient relevante Antikörper gegen die in Spuren im Präparat vorhandenen Maus- oder Hamsterproteine gebildet. Es besteht bei bestimmten dafür empfänglichen Patienten die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf Substanzen, die in diesem Arzneimittel enthalten sind, z. B. auf die in Spuren vorhandenen Maus- oder Hamsterproteine.

    Meldung von Nebenwirkungen

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

    Wie soll es aufbewahrt werden?

    Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

    Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Nicht einfrieren. Die Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

    Innerhalb der auf dem Etikett angegebenen Aufbewahrungsfrist können Sie dieses Arzneimittel im Umkarton für einen einmaligen Zeitraum von bis zu 12 Monaten bei Zimmertemperatur aufbewahren (nicht über 25°C). In diesem Fall verfällt dieses Arzneimittel am Ende der 12-Monatsfrist oder nach Ablauf des auf der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatums. Maßgeblich ist der frühere Zeitpunkt. Sie müssen das neue Verfalldatum auf dem Umkarton vermerken.

    Die gebrauchsfertige Lösung nicht wieder kühl stellen. Die gebrauchsfertige Lösung muss innerhalb von 3 Stunden verwendet werden. Dieses Arzneimittel ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Jegliche Reste müssen verworfen werden.

    Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

    Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Die Lösung weist nach der Zubereitung Partikel oder eine Trübung auf.

    Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

    Weitere Informationen

    Was Helixate NexGen 3000 I.E. enthält

    Pulver

    Der Wirkstoff ist ein humaner, gentechnisch hergestellter Blutgerinnungsfaktor VIII (Octocog alfa). Die sonstigen Bestandteile sind Glycin, Natriumchlorid, Calciumchlorid, Histidin, Polysorbat 80 und Saccharose (siehe auch Ende Abschnitt 2).

    Lösungsmittel

    Wasser für Injektionszwecke, sterilisiert.

    Wie Helixate NexGen 3000 I.E. aussieht und Inhalt der Packung

    Jede Packung Helixate NexGen 3000 I.E. enthält eine Durchstechflasche mit Trockensubstanz und eine Durchstechflasche mit Lösungsmittel für Injektionszwecke. Die Trockensubstanz liegt in Form eines trockenen, weißen bis leicht gelblichen Pulvers oder Kuchens vor, teilweise kann es auch an den Glaswänden der Durchstechflasche haften. Nach vollständiger Zubereitung ist die Lösung klar. Medizinprodukte zur Zubereitung und Anwendung liegen jeder Packung Helixate NexGen 3000 I.E. bei.

    Pharmazeutischer Unternehmer

    Bayer Pharma AG

    13342 Berlin

    Deutschland

    Hersteller

    Bayer HealthCare Manufacturing S.r.l. Via delle Groane 126

    20024 Garbagnate Milanese (MI) Italien

    Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

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    Lietuva

    CSL Behring N.V.

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    Tél/Tel: +32-(0)15 28 89 20

    Tel. +46-(0)8-54496670

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    Luxembourg/Luxemburg

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    Teл. + 359 2 850 86 17

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    Magyarország

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    Ausführliche Information zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.

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    Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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