Mevir 125 mg Tabletten

Abbildung Mevir 125 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Brivudin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Laboratori Guidotti S.p.A.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.2002
ATC Code J05AB15
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

Laboratori Guidotti S.p.A.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Brivudin Aristo 125 mg Tabletten Brivudin Aristo Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Mevir enth√§lt den Wirkstoff Brivudin. Mevir wirkt gegen Viren. Es hindert das Virus, das die G√ľrtelrose verursacht (Varizella-zoster-Virus), sich zu vermehren.

Es wird angewendet zur fr√ľhzeitigen Behandlung der G√ľrtelrose (Herpes zoster) bei Erwachsenen mit intaktem Immunsystem (k√∂rpereigener Abwehr).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Mevir darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie k√ľrzlich eine bestimmte Krebs-Chemotherapie (z. B. Capecitabin, 5-Fluorouracil (5-FU), Tegafur, usw.) erhalten haben, derzeit erhalten oder innerhalb von 4 Wochen erhalten sollen (siehe roter Kasten und Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Mevir zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie eine Pilzinfektion haben und dagegen k√ľrzlich eine Behandlung mit Flucytosin erhalten haben oder derzeit erhalten (siehe roter Kasten und Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Mevir zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich) gegen den Wirkstoff Brivudin sind
  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile von Mevir sind (siehe Abschnitt 6.)
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen
  • wenn Sie j√ľnger sind als 18 Jahre

Sie D√úRFEN Mevir NICHT einnehmen:

  • wenn Sie k√ľrzlich eine bestimmte Krebs-Chemotherapie (besonders Capecitabin, 5-Fluorouracil (5-FU) oder andere Fluoropyrimidine durch Einnahme √ľber den Mund, als Injektion, lokal als Creme, Salbe, Augentropfen oder jede andere Form √§u√üerlich anzuwendenderArzneimittel) erhalten haben, derzeit erhalten oder innerhalb von 4 Wochen erhalten sollen
  • wenn Sie eine Pilzinfektion haben und dagegen k√ľrzlich eine Behandlung mit Flucytosin erhalten haben oder derzeit erhalten
  • wenn Sie ein Mittel gegen Warzen oder ein Mittel gegen aktinische Keratose oder Morbus Bowen k√ľrzlich angewendet haben, derzeit anwenden oder innerhalb von 4 Wochen anwenden sollen, das einen Wirkstoff aus der Gruppe der Fluoropyrimidine enth√§lt (5- Fluorouracil oder andere)
  • wenn Ihr Immunsystem (d. h. Ihre k√∂rpereigene Abwehr gegen Infektionen) stark beeintr√§chtigt ist, z. B. wenn Sie Folgendes k√ľrzlich erhalten haben oder derzeit erhalten:
    • Krebsmedikamente (Chemotherapie) oder
    • Immunsuppressiva (d. h. Arzneimittel, die Ihr Immunsystem unterdr√ľcken oder schw√§chen)
  • Besonders zu beachten:

Sie d√ľrfen Mevir NICHT gleichzeitig mit einer Behandlung

mit Fluoropyrimidinen (z. B. Capecitabin, 5-F, Tegafur, Flucytosin) einnehmen (auch nicht w√§hrend der Ruhezeiten zwischen den Behandlungsterminen, wenn Sie keine Capecitabin-Tabletten einnehmen bzw. keine Infusionen mit 5-FU oder anderen Fluoropyrimidin-Darreichungsformen erhalten, und auch nicht, wenn Sie k√ľrzlich solche Medikamente erhalten haben).

‚ÄĘ Wenn Sie Mevir (Brivudin) eingenommen haben, m√ľssen Sie nach Beendigung der Brivudin-Behandlung mindestens 4 Wochen warten, bevor Sie mit der Einnahme von Capecitabin, 5-F oder anderen Fluoropyrimidinen beginnen k√∂nnen. Siehe auch Abschnitt ‚ÄěMevir darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Nehmen Sie Mevir nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker:

  • wenn Sie k√ľrzlich eine Krebs-Chemotherapie (durch Einnahme √ľber den Mund, als Injektion, lokal als Creme, Salbe, Augentropfen oder jede andere Form √§u√üerlich anzuwendender Arzneimittel) erhalten haben, derzeit erhalten oder innerhalb von 4 Wochen erhalten sollen
  • wenn Sie eine Pilzinfektion haben und dagegen k√ľrzlich eine Behandlung mit Flucytosin erhalten haben oder derzeit erhalten (siehe Abschnitte ‚ÄěMevir darf NICHT eingenommen werden‚Äú, roter Kasten und ‚ÄěEinnahme von Mevir zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú)

Nehmen Sie Mevir nicht ein, wenn Ihr Hautausschlag schon voll entwickelt ist (beginnende Schorfbildung). Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie Ihren Arzt.

Fragen Sie vor der Einnahme von Mevir Ihren Arzt um Rat, wenn Sie an einer chronischen Lebererkrankung leiden (z. B. chronische Hepatitis).

Sie sollten Mevir nicht l√§nger als 7 Tage anwenden, da eine Verl√§ngerung der Behandlung √ľber den empfohlenen Zeitraum von 7 Tagen hinaus mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr die Entstehung einer Leberentz√ľndung (Hepatitis) verbunden ist (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Nehmen Sie Mevir nicht während der Schwangerschaft ein.

Nehmen Sie Mevir nicht ein, wenn Sie stillen. Der Wirkstoff von Mevir kann √ľber die Muttermilch zu Ihrem Baby gelangen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bei einigen Patienten, die Mevir eingenommen haben, sind gelegentlich Schwindel und Schl√§frigkeit aufgetreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bemerken, f√ľhren Sie keine Fahrzeuge, bedienen Sie keine Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Mevir enthält Lactose

Dieses Arzneimittel enth√§lt Milchzucker (Lactose). Bitte nehmen Sie Mevir daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Mevir einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

1-mal t√§glich 1 Tablette Mevir 125 mg f√ľr 7 Tage.

Nehmen Sie Ihre Mevir-Tablette jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein. Sie können Mevir unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein, z. B. mit einem Glas Wasser.

Beginnen Sie die Behandlung so fr√ľh wie m√∂glich. Dies bedeutet, dass Sie mit der Einnahme von Mevir m√∂glichst beginnen sollten

  • innerhalb von 3 Tagen nach Auftreten der ersten durch die G√ľrtelrose verursachten Hauterscheinungen (Hautausschlag) oder
  • innerhalb von 2 Tagen nach Auftreten der ersten Bl√§schen.

F√ľhren Sie den 7-t√§gigen Behandlungszyklus in jedem Fall zu Ende, auch wenn Sie sich bereits besser f√ľhlen.

Wenn die Symptome innerhalb der Behandlungswoche bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Die Einnahme der √ľblichen Mevir-Dosis verringert bei √ľber 50-j√§hrigen Patienten das Risiko der Entwicklung einer postzosterischen Neuralgie. Eine postzosterische Neuralgie ist gekennzeichnet durch Schmerzen am Ort Ihrer G√ľrtelrose, die nach der Abheilung des Hautausschlages weiter andauern.

Dauer der Behandlung

Dieses Arzneimittel ist f√ľr eine Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Es soll nur 7 Tage lang eingenommen werden. F√ľhren Sie keinen zweiten Behandlungszyklus durch.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Nehmen Sie Mevir nicht ein, wenn Sie j√ľnger sind als 18 Jahre.

Wenn Sie eine größere Menge von Mevir eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an einen Arzt. Er wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Wenn Sie die Einnahme von Mevir vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, Ihre Tablette zur √ľblichen Zeit einzunehmen, nehmen Sie sie schnellstm√∂glich, nachdem es Ihnen aufgefallen ist. Nehmen Sie am n√§chsten Tag die n√§chste Tablette wieder zu etwa derselben Zeit wie am Vortag. Fahren Sie mit dieser neuen Einnahmezeit fort, bis Sie den 7-t√§gigen Behandlungszyklus beendet haben.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die tägliche Einnahme mehrfach vergessen haben sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Mevir abbrechen

Beenden Sie nicht die Einnahme von Mevir, ohne dar√ľber vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Um den vollen Erfolg der Behandlung zu gew√§hrleisten, m√ľssen Sie es 7 Tage lang einnehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie Sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Mevir zusammen mit anderen Arzneimitteln

Vor Behandlungsbeginn mit Mevir informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, einschlie√ülich solcher Arzneimittel, die Sie ohne √§rztliche Verschreibung erhalten haben. Dies ist √§u√üerst wichtig, da Mevir die toxische Wirkung anderer Arzneimittel verst√§rken kann.

ACHTUNG

Spezieller Warnhinweis f√ľr Patienten mit Krebs-Chemotherapie oder einer Pilzinfektion (siehe auch oben stehenden roten Kasten):

Mevir darf nicht angewendet werden bei Patienten, die k√ľrzlich eine bestimmte Krebs- Chemotherapie erhalten haben, derzeit erhalten oder innerhalb von 4 Wochen erhalten sollen. Die

schädigenden Wirkungen dieser Arzneimittel (Fluoropyrimidine) können erheblich verstärkt werden und möglicherweise tödlich sein:

  • 5-Fluorouracil (5-FU), einschlie√ülich √§u√üerlich anzuwendender Formen
  • Capecitabin
  • Tegafur
  • andere 5-Fluoropyrimidine
  • Kombinationen der oben genannten Wirkstoffe mit anderen Wirkstoffen

Mevir darf nicht zusammen mit Arzneimitteln eingenommen werden, die den Wirkstoff Flucytosin enthalten. Diese werden zur Behandlung von Pilzerkrankungen angewendet.

Nehmen Sie Mevir nicht ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie:

  • k√ľrzlich eine Behandlung mit einem der o. g. Arzneimittel erhalten haben, derzeit erhalten oder innerhalb von 4 Wochen erhalten werden
  • k√ľrzlich eine Behandlung mit Flucytosin, einem Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, erhalten haben oder derzeit erhalten

Sollten Sie versehentlich Mevir und eines der o. g. Arzneimittel angewendet haben

  • nehmen Sie beide Arzneimittel nicht mehr ein
  • informieren Sie sofort einen Arzt
  • begeben Sie sich zur sofortigen Behandlung in ein Krankenhaus (sch√ľtzen Sie sich vor systemischen Infektionen und Austrocknung).

Zu den Symptomen und Anzeichen einer Vergiftung mit 5-Fluorouracil (und anderen Fluoropyrimidinen) aufgrund der oben genannten Wechselwirkungen gehören:

√úbelkeit, Durchfall, Entz√ľndung des Mundes und/oder der Mundschleimhaut; Schw√§che, erh√∂hte Anf√§lligkeit f√ľr Infektionen, M√ľdigkeit (verringerte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen und unterdr√ľckte Funktion des Knochenmarks); flacher roter Hautausschlag √ľber den ganzen K√∂rper (bei Ber√ľhrung schmerzhaft werdend), der zu gro√üen Blasen und in der Folge zu ausgedehnten Bereichen sich sch√§lender Haut √ľbergeht (toxische epidermale Nekrolyse, siehe auch 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Erfahrungen nach Markteinf√ľhrung deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Anwendung von Brivudin und dopaminergen Arzneimitteln (Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Parkinson) m√∂glicherweise die Entstehung von Chorea (ungew√∂hnliche, unwillk√ľrliche, tanz√§hnliche Bewegungen, besonders der Arme, Beine und des Gesichts) beg√ľnstigt.

Einnahme von Mevir zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Mevir kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Nehmen Sie Mevir nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt mit Zeichen und Symptomen wie Hautjucken oder -rötungen

(Hautausschlag), vermehrtes Schwitzen, Schwellungen (von H√§nden, F√ľ√üen, Gesicht, Zunge, Lippen, Augenlidern oder Kehlkopf), Schwierigkeiten beim Atmen (siehe Abschnitt 4). Diese Beschwerden k√∂nnten schwerwiegend sein und erfordern dringende medizinische Ma√ünahmen.

Die folgende Nebenwirkung wurde häufig beobachtet (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • √úbelkeit

Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich beobachtet (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der Anzahl einer Art von wei√üen Blutk√∂rperchen (Granulozyten)
  • Erh√∂hung der Anzahl bestimmter Arten von wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophile, Lymphozyten, Monozyten)
  • Verminderung der Anzahl von roten Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • allergische Reaktionen, einschlie√ülich
    • Hautjucken (Pruritus)
    • Hautausschlag mit R√∂tungen (erythemat√∂ser Hautausschlag)
    • vermehrtes Schwitzen
    • Schwellungen von H√§nden, F√ľ√üen, Gesicht, Zunge, Lippen, Augenlidern, Kehlkopf (Larynx√∂dem)
    • Husten, Schwierigkeiten beim Atmen und/oder Kurzatmigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Angst
  • Schlaflosigkeit, Schl√§frigkeit (Somnolenz)
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Drehschwindel
  • Missempfindungen, z. B. Brennen, Prickeln, Kribbeln, Gef√ľhl des Ameisenlaufens, am h√§ufigsten in den Armen und Beinen (Par√§sthesien)
  • erh√∂hter Blutdruck
  • Verdauungsst√∂rungen, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Bl√§hungen
  • Verstopfung
  • chronische Lebererkrankung mit Fettansammlung (Fettleber)
  • Erh√∂hung der Blutspiegel von bestimmten in der Leber gebildeten Substanzen (erh√∂hte Leberenzymwerte)
  • Schw√§che, M√ľdigkeit (Fatigue)
  • grippe√§hnliche Beschwerden (Unwohlsein, Fieber, K√∂rperschmerzen und Sch√ľttelfrost)

Die folgenden Nebenwirkungen wurden selten beobachtet (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)

  • niedriger Blutdruck
  • Verringerung der Anzahl der Blutpl√§ttchen
  • Halluzinationen, Wahnvorstellungen
  • Verwirrtheitszustand
  • Zittern
  • Geschmacksst√∂rung
  • Ohrenschmerzen
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis), erh√∂hter Bilirubinspiegel im Blut
  • Knochenschmerzen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls beobachtet, jedoch ist die H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • St√∂rungen des Gleichgewichts
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis)
  • akutes Leberversagen
  • kleinfl√§chige Hautentz√ľndung, die immer wieder an derselben Stelle auftaucht (fixer Hautausschlag), Hautentz√ľndung mit sich sch√§lender Haut (exfoliative Dermatitis), schwerer Ganzk√∂rperausschlag auf der Haut und im Mund aufgrund einer allergischen Reaktion (Erythema multiforme), Geschw√ľre auf der Haut, im Mund, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens- Johnson-Syndrom).
  • Unruhe
  • Stimmungsschwankung
  • depressive Verstimmung
  • aggressives, erregtes, √§ngstliches Gef√ľhl
  • Bewusstlosigkeit

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Die Blisterpackung im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Mevir enthält

Der Wirkstoff ist Brivudin.

1 Tablette Mevir enthält 125 mg Brivudin. Die sonstigen Bestandteile sind

  • Mikrokristalline Cellulose
  • Lactose-Monohydrat
  • Povidon K 24-27
  • Magnesiumstearat

Wie Mevir aussieht und Inhalt der Packung

Mevir 125 mg Tabletten sind rund, flach, weiß oder nahezu weiß und haben abgeschrägte Kanten.

Sie werden in einer Blisterpackung mit Umkarton angeboten.

Mevir ist in Packungen zu je 1 und 7 Tabletten und in Klinikpackungen, bestehend aus 5 Umkartons zu je 7 Tabletten, erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Laboratori Guidotti S.p.A.

Via Livornese, 897 56122 La Vettola-Pisa Italien

Hersteller:

BERLIN-CHEMIE AG

Glienicker Weg 125

12489 Berlin

Deutschland

Medizinische Information in √Ėsterreich

A. MENARINI Pharma GmbH, Wien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien Zerpex
Deutschland Premovir
 
Griechenland Brivir
Italien Brivirac
Luxemburg Zerpex
√Ėsterreich Mevir
Portugal Bridic
Spanien Nervinex
Z.Nr.: 1-24530  

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Mevir 125 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Brivudin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Laboratori Guidotti S.p.A.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 04.06.2002
ATC Code J05AB15
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden