Wirkstoff(e) Fosfomycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Zambon S.p.A.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.1994
ATC Code J01XX01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere Antibiotika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Zambon S.p.A.

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Fosfomycin ist ein Antibiotikum mit einem breiten Wirkungsspektrum. Es wirkt gegen eine Vielzahl von
Erregern von Harnwegsinfektionen. Es wird zur Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten angewandt.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis 1 x 1 Beutel Monuril. Der Inhalt eines Beutels wird in einem Glas Wasser aufgel√∂st und soll sofort getrunken werden. Kein hei√ües Wasser verwenden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen:

Hier finden Sie die Informationen zu den restlichen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Fosfomycin ist ein Antibiotikum mit einem breiten Wirkungsspektrum. Es wirkt gegen eine Vielzahl von
Erregern von Harnwegsinfektionen.

Monuril wird angewendet:

  • Bei Frauen (Erwachsene und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr) √ľber 50 kg K√∂rpergewicht zur
    Behandlung von akuten, unkomplizierten Harnwegsinfektionen, die durch bestimmte (Fosfomycinempfindliche) Bakterien verursacht werden.
  • Zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen bei chirurgischen Eingriffen und Untersuchungen an der
    Harnröhre und Blase.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Monuril darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Fosfomycin-Trometamol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen
    Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie an Nierenfunktionsst√∂rungen (Kreatininclearance <80 ml/min) leiden
  • von Kindern unter 12 Jahren, da noch zuwenige Erfahrungen vorliegen
    Da eine Dosis von Monuril 3g nicht aufgeteilt werden kann, ist es bei Patienten unter 50kg Körpergewicht nicht anzuwenden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Monuril einnehmen. Insbesondere

  • bei M√§nnern, √§lteren Patienten (√ľber 65 Jahren), Schwangeren, Diabetikern, und Patienten mit
    geschwächter körpereigenen Abwehr da gewöhnlich Harnwegsinfektionen bei diesen Patienten nicht als
    unkompliziert anzusehen sind. Monuril sollte daher bei diesen Patienten nicht angewendet werden;
  • bei wiederholt auftretenden Harnwegsinfektionen, da diese Infektionen gew√∂hnlich nicht als
    unkompliziert anzusehen sind;
  • wenn Sie an Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden: Jeder Beutel Monuril enth√§lt 2,213g Saccharose,
    entsprechend 0,19 BE.
  • wenn Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden: Bitte nehmen Sie Monuril erst nach R√ľcksprache mit
    Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie, anaphylaktischer Schock) k√∂nnen w√§hrend der Behandlung mit Monuril auftreten. Im Fall einer allergischen Reaktion darf Monuril nicht mehr eingenommen werden und ein Arzt ist unverz√ľglich aufzusuchen.


Während oder nach der Behandlung mit Antibiotika, einschließlich Monuril, können
Durchfälle auftreten. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass Ihr Stuhl Blut oder Schleim enthält, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen.


Einnahme von Monuril zusammen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden k√ľrzlich
andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen /
anzuwenden.


Bei Anwendung zweier oder mehrerer Arzneimittel kann eine gegenseitige Beeinflussung im Sinne einer
Verstärkung oder Abschwächung von Wirkung oder Nebenwirkung auftreten.


Metoclopramid (Mittel gegen √úbelkeit und Erbrechen): die gleichzeitige Einnahme verringert die Menge an
Fosfomycin im Urin, wodurch die Wirksamkeit von Monuril beeinträchtigt wird. Deshalb wird eine verzögerte
Verabreichung (2 bis 3 Stunden) der zwei Medikamente empfohlen.


Kalziumsalze: Die gleichzeitige Verabreichung von Monuril mit Kalziumsalzen verringert die Aufnahme von
Fosfomycin, wodurch es möglich sein kann, dass keine ausreichende Wirkstoffkonzentration am Ort der
Infektion erreicht wird. Monuril sollte deshalb entweder 2 Stunden vorher oder mindestens 4 Stunden nach der
Aufnahme Kalzium-haltiger Produkte eingenommen werden.


Andere Antibiotika: Durch die gleichzeitige Einnahme von Monuril mit anderen Antibiotika kann es zu einer
Veränderung bei der Blutgerinnung kommen. Teilen Sie daher Ihrem behandelnden Arzt mit, wenn Sie neben
Monuril noch andere Antibiotika einnehmen, sodass eine geeignete √úberwachung der Blutgerinnung erfolgen
kann.


Teilen Sie daher Ihrem behandelnden Arzt mit, welche anderen Arzneimittel Sie sonst noch verwenden. Er kann dann entscheiden, ob ein Arzneimittel nicht eingenommen werden darf, oder ob die Dosierung des einen oder anderen Arzneimittels, oder der Einnahmezeitpunkt verändert werden muss.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Monuril sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch
einen Arzt und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.


Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
! Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit
beeinträchtigen.
Monuril kann Schwindel hervorrufen und hat m√∂glicherweise einen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das
Bedienen von Maschinen.


Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Monuril
Dieses Arzneimittel enth√§lt 2,213g Saccharose. Bitte nehmen Sie Monuril erst nach R√ľcksprache mit
Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Hinweis f√ľr Diabetiker:
Jeder Beutel Monuril enthält 2,213g Saccharose, entsprechend 0,19 BE.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Monuril immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder
Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.


Frauen (Erwachsene und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr) √ľber 50 kg K√∂rpergewicht:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis bei:

  • unkomplizierten Harnwegsinfekten: 1 x 1 Beutel Monuril,
  • der Vorbeugung von Harnwegsinfektionen bei chirurgischen Eingriffen und Untersuchungen an Harnr√∂hre und Blase: 1 x 1 Beutel Monuril 3 Stunden vor dem Eingriff und 1 x 1 Beutel Monuril 24 Stunden nach dem Eingriff.

Patienten unter 50 kg Körpergewicht und Kinder unter 12 Jahren:
Da eine Dosis von Monuril 3g nicht aufgeteilt werden kann, ist es bei Patienten unter 50kg Körpergewicht nicht
anzuwenden.


Monuril sollte auf leeren Magen eingenommen werden (am besten ca. 2 Stunden nach dem Abendessen und
nach dem Entleeren der Blase). Der Inhalt eines Beutels wird in einem Glas Wasser aufgelöst und soll sofort
getrunken werden. Kein heißes Wasser verwenden.


Wenn Sie eine größere Menge von Monuril eingenommen haben als Sie sollten,
wenden Sie sich an einen Arzt. Es können Symptome wie Schwindel, gemindertes Hörvermögen, metallischer
Geschmack und generell vermindertes Geschmacksempfinden auftreten.


Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten
m√ľssen.


Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Missempfindung wie Kribbeln oder Taubheit (Par√§sthesie)
  • Erbrechen
  • Schmerzen im Bauchraum
  • Hautreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz)

Selten: (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Herzrasen (Tachykardie)

Nicht bekannt: (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Allergische (√úberempfindlichkeits-) Reaktion, h√§ufig einhergehend mit Blutdruckabfall, Schwindel,
    √úbelkeit, event. Atemnot
  • Asthma
  • Allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, v.a. im Gesichtsbereich, Nesselsucht
  • Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • durch Antibiotika ausgel√∂ste Entz√ľndung des Dickdarms (Antibiotika-assoziierte Kolitis)

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr
Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt
√ľber das nationale Meldesystem anzeigen (siehe Details unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
√ĖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.


Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Beutel angegebenen Verfalldatum nicht mehr
anwenden.

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Weitere Informationen

Was Monuril enthält
- Der Wirkstoff ist: Fosfomycin-Trometamol
1 Beutel enthält 5,631 g Fosfomycin-Trometamol (entsprechend 3 g Fosfomycin)
- Die sonstigen Bestandteile sind: Mandarinen-Aroma, Orangen-Aroma, Saccharin, Saccharose

Wie Monuril aussieht und Inhalt der Packung
Monuril ist ein weißes Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen mit einem charakteristischem
Mandarinen-Aroma.
Packungsgrößen: 1 oder 2 Beutel á 8 g.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Zambon S.p.A.,
Via Lillo del Duca 10,
20091 Bresso ‚Äď Mailand
Italien
Hersteller:
Zambon S.p.A.,
Via della Chimica 9,
36100 Vicenza,
Italien
Z.Nr.: 1-20352

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im M√§rz 2015.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Monuril 3 g - Granulat - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Fosfomycin
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Hersteller Zambon S.p.A.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.02.1994
ATC Code J01XX01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden