Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg Filmtabletten

Abbildung Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Olmesartanmedoxomil Amlodipin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Arcana Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.05.2018
ATC Code C09DB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Arcana Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan enthÀlt zwei Wirkstoffe, und zwar Olmesartanmedoxomil und Amlodipin (als Amlodipinbesilat). Beide tragen zur Senkung eines hohen Blutdrucks bei.


  • Olmesartanmedoxomil gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten“ genannt werden. Sie bewirken eine Senkung des Blutdrucks durch eine Entspannung der BlutgefĂ€ĂŸe.
  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Substanzen, die „Calciumkanalblocker“ genannt werden. Amlodipin unterbindet den Einstrom von Calcium in die WĂ€nde der BlutgefĂ€ĂŸe. Dadurch wird die Verengung der BlutgefĂ€ĂŸe unterbunden und somit der Blutdruck gesenkt.

Jeder der beiden Wirkstoffe trĂ€gt dazu bei, dass ein Verengen der BlutgefĂ€ĂŸe verhindert wird, so dass sich die BlutgefĂ€ĂŸe entspannen und der Blutdruck abnimmt.


Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan wird angewendet zur Behandlung des Bluthochdrucks bei Patienten, deren Blutdruck weder durch Olmesartanmedoxomil noch durch Amlodipin allein ausreichend kontrolliert werden kann.

Anzeige

Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan darf nicht eingenommen werden,


  • wenn Sie allergisch gegen Olmesartanmedoxomil oder Amlodipin oder eine besondere Gruppe von Calciumkanalblockern (den Dihydropyridinen) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie vermuten, dass Sie allergisch sein könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan einnehmen.



  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind (Es wird empfohlen, Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan auch in der frĂŒhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthĂ€lt, behandelt werden.
  • wenn Sie starke Leberprobleme haben, wenn der Abfluss der GallenflĂŒssigkeit aus der Leber vermindert oder der Abfluss der GallenflĂŒssigkeit aus der Gallenblase verhindert ist (z. B. durch Gallensteine), oder wenn Sie eine Gelbsucht haben (GelbfĂ€rbung der Haut und der Augen).
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • wenn Sie eine unzureichende Blutversorgung des Körpergewebes haben, die sich zum Beispiel durch niedrigen Blutdruck, langsamen Puls oder schnellen Herzschlag (Schock, einschließlich kardiogenem Schock) Ă€ußern kann. Als kardiogenen Schock bezeichnet man einen Schock, der durch schwere Herzprobleme verursacht wird.
  • wenn der Blutfluss von Ihrem Herzen behindert ist (z. B. aufgrund einer Verengung der Aorta [Aortenstenose]).
  • wenn Sie eine verminderte Pumpleistung des Herzens nach einem Herzanfall (akuter Herzinfarkt) haben, die sich durch Kurzatmigkeit oder Schwellung von FĂŒĂŸen und Knöcheln bemerkbar macht.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:


  • einen Hemmer des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmer z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
  • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen.


Siehe auch Abschnitt „Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan darf nicht eingenommen werden“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie unter folgenden gesundheitlichen Problemen leiden:


  • Nierenprobleme oder Nierentransplantation
  • Lebererkrankungen
  • HerzschwĂ€che, Probleme mit Ihren Herzklappen oder Ihrem Herzmuskel
  • starkes Erbrechen, Durchfall, bei hoch dosierter Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder wenn Sie eine salzarme DiĂ€t einhalten
  • erhöhte Kaliumspiegel in Ihrem Blut
  • Probleme mit Ihren Nebennieren (hormonproduzierende DrĂŒsen auf der Oberseite der Nieren).

VerstÀndigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie starken anhaltenden Durchfall bekommen und dadurch erheblich an Gewicht verlieren. Ihr Arzt wird Ihre Beschwerden beurteilen und entscheiden, wie Ihr Blutdruck weiter behandelt werden soll.


Wie bei jedem blutdrucksenkenden Arzneimittel könnte ein ĂŒbermĂ€ĂŸiger Blutdruckabfall bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall fĂŒhren. Ihr Arzt wird deswegen Ihren Blutdruck sorgfĂ€ltig ĂŒberprĂŒfen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan in der frĂŒhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan in diesem Stadium zu schweren SchĂ€digungen Ihres ungeborenen Kindes fĂŒhren kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Die Anwendung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen einzunehmen/anzuwenden:


  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, da sie die Wirkung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan verstĂ€rken können. Ihr Arzt muss unter UmstĂ€nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
    Wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige SalzersatzprĂ€parate, harntreibende Arzneimittel (Diuretika) oder Heparin (zur BlutverdĂŒnnung und VerhĂŒtung von Blutgerinnseln). Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel mit Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan kann den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan kann das Risiko einer Lithiumvergiftung erhöht sein. Wenn Sie Lithium einnehmen mĂŒssen, wird Ihr Arzt Ihren Lithium-Blutspiegel ĂŒberprĂŒfen.
  • Nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika (NSAIDs, d. h. Arzneimittel gegen Schmerzen, Schwellungen oder andere Symptome von EntzĂŒndungen, einschließlich Arthritis) können bei gleichzeitiger Anwendung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan das Risiko eines Nierenversagens erhöhen. Zudem kann die Wirkung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan durch NSAIDs verringert werden.
  • Colesevelamhydrochlorid, ein Arzneimittel, das den Cholesterinspiegel in Ihrem Blut senkt, da die Wirkung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan vermindert werden kann. Ihr Arzt kann Sie anweisen, Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan mindestens 4 Stunden vor Colesevelamhydrochlorid einzunehmen.
  • Bestimmte Antazida (Arzneimittel bei Magenverstimmung und Sodbrennen), da die Wirkung von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan leicht verringert werden kann.
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir) oder zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol).
  • Diltiazem, Verapamil (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck).
  • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen)
  • Erythromycin, Clarithromycin (zur Behandlung von Infektionen, die durch Bakterien ausgelöst werden).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittel.
  • Dantrolen (eine Infusion zur Behandlung schwerer Störungen der Körpertemperatur).
  • Simvastatin, ein Arzneimittel zur Senkung der Werte von Cholesterin und Fetten (Triglyzeriden) im Blut.
  • Tacrolimus, Ciclosporin (Arzneimittel zur Beeinflussung Ihres Immunsystems, damit Ihr Körper ein transplantiertes Organ annehmen kann).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.


Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan kann mit den Mahlzeiten oder unabhĂ€ngig davon eingenommen werden. Schlucken Sie die Tabletten mit etwas FlĂŒssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser). Sie sollten Ihre tĂ€gliche Dosis möglichst um die gleiche Tageszeit nehmen, z. B. zum FrĂŒhstĂŒck.

Personen, die dieses Arzneimittel einnehmen, sollten keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken, weil hierdurch der Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin erhöht werden kann, was möglicherweise zu einer unvorhersehbaren VerstĂ€rkung der blutdrucksenkenden Wirkung dieses Arzneimittels fĂŒhrt.

Ältere Menschen

Sollten Sie ĂŒber 65 Jahre alt sein, wird Ihr Arzt bei jeder Dosiserhöhung Ihren Blutdruck regelmĂ€ĂŸig ĂŒberwachen, um sicherzustellen, dass Ihr Blutdruck nicht zu niedrig wird.

Patienten schwarzer Hautfarbe

Wie bei anderen vergleichbaren Arzneimitteln kann der blutdrucksenkende Effekt dieses Arzneimittels bei Patienten schwarzer Hautfarbe etwas geringer sein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung dieses Arzneimittels in der frĂŒhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und es darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da es in diesem Stadium zu schweren SchĂ€digungen Ihres ungeborenen Kindes fĂŒhren kann.

Falls Sie schwanger werden, wĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen, informieren Sie bitte unverzĂŒglich Ihren Arzt und suchen ihn auf.

Stillzeit

Amlodipin geht in geringen Mengen in die Muttermilch ĂŒber. Wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten, mĂŒssen Sie dies Ihrem Arzt vor der Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan sagen.

Dieses Arzneimittel wird nicht zur Anwendung bei stillenden MĂŒttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung fĂŒr Sie wĂ€hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine FrĂŒhgeburt war.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und Ă€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Möglicherweise fĂŒhlen Sie sich wĂ€hrend der Behandlung Ihres zu hohen Blutdrucks mĂŒde, schlecht, oder Ihnen wird schwindelig, oder Sie bekommen Kopfschmerzen. Falls eine solche Wirkung auftritt, fĂŒhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Symptome abgeklungen sind. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.


  • Die empfohlene Dosis fĂŒr Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan betrĂ€gt eine Tablette tĂ€glich.
  • Die Tabletten können mit den Mahlzeiten oder unabhĂ€ngig davon eingenommen werden. Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas FlĂŒssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein. Die Tabletten dĂŒrfen nicht gekaut werden. Die Tabletten dĂŒrfen nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.
  • Sie sollten Ihre tĂ€gliche Dosis möglichst immer um die gleiche Tageszeit einnehmen, z. B. zum FrĂŒhstĂŒck.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan eingenommen haben, als Sie sollten


Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan eingenommen haben, als Sie sollten, kann Ihr Blutdruck zu niedrig werden, was sich in Form von SchwindelgefĂŒhl oder zu schnellem bzw. zu langsamem Puls Ă€ußern kann.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan eingenommen haben, als Sie sollten oder wenn ein Kind aus Versehen einige Tabletten geschluckt hat, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nĂ€chsten Krankenhauses in Verbindung und nehmen Sie die Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan vergessen haben

Wenn Sie die tÀgliche Dosis vergessen haben, nehmen Sie Ihre normale Dosis am nÀchsten Tag wie immer ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahmevon Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verordnet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. Wenn sie auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen Abbruch der Behandlung.

Obwohl die folgenden zwei Nebenwirkungen nicht bei vielen Behandelten auftreten, können diese dafĂŒr aber schwerwiegend sein:

Allergische Reaktionen, die möglicherweise den ganzen Körper betreffen, mit Schwellung von Gesicht, Mund und/oder Kehlkopf (Stimmapperat) gemeinsam mit Juckreiz und Ausschlag können wÀhrend der Behandlung mit Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan auftreten. Sollte dies eintreten, setzen Sie

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan sofort ab und kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt.

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan kann bei empfindlichen Personen oder als Folge einer allergischen Reaktion eine zu starke Blutdrucksenkung auslösen. Dies kann starke Benommenheit oder Ohnmacht auslösen. Sollte dies eintreten, setzen Sie Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan sofort ab, verstÀndigen Sie umgehend Ihren Arzt und legen Sie sich flach hin.

Weitere mögliche Nebenwirkungen von Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan:

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):


  • SchwindelgefĂŒhl
  • Kopfschmerzen
  • geschwollene Fußgelenke, FĂŒĂŸe, Beine, HĂ€nde oder Arme
  • MĂŒdigkeit.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):



  • SchwindelgefĂŒhl beim Aufstehen
  • Kraftlosigkeit
  • Prickeln oder Taubheit von HĂ€nden oder FĂŒĂŸen
  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • schneller Puls
  • niedriger Blutdruck mit Symptomen wie SchwindelgefĂŒhl und Benommenheit
  • schweres Atmen
  • Husten
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verdauungsstörungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • Schmerzen im oberen Bauchbereich
  • Ausschlag
  • KrĂ€mpfe
  • Schmerzen in den Beinen oder Armen
  • RĂŒckenschmerzen
  • erhöhter Harndrang
  • sexuelle Unlust
  • Erektionsstörungen
  • SchwĂ€che.

Einige VerÀnderungen der Ergebnisse von Blutuntersuchungen wurden ebenfalls beobachtet; dazu gehören: Erhöhte oder erniedrigte Kaliumspiegel im Blut; erhöhte Kreatininspiegel; Anstieg der HarnsÀure im Blut; Anstieg der Werte bei einem bestimmten Test zur Untersuchung der Leberfunktion (Gammaglutamyltransferase-Spiegel).


Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):


  • ArzneimittelĂŒberempfindlichkeit
  • Ohnmacht
  • Gesichtsröte und WĂ€rmegefĂŒhl im Gesicht
  • Quaddelbildung (Nesselsucht)
  • Gesichtsschwellungen.

Nebenwirkungen, die bei der Anwendung von Olmesartanmedoxomil oder Amlodipin allein berichtet wurden, aber nicht bei Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan bzw. in einer höheren HÀufigkeit als bei Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan berichtet wurden:


Olmesartanmedoxomil

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):


  • Bronchitis
  • Halsschmerzen
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Magen-Darm-Grippe
  • Durchfall
  • Verdauungsstörungen
  • Übelkeit
  • Schmerzen in den Gelenken oder Knochen
  • RĂŒckenschmerzen
  • Blut im Urin
  • Harnwegsinfektionen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • grippeĂ€hnliche Symptome
  • Schmerzen.

VerÀnderungen in den Ergebnissen von Blutuntersuchungen wie erhöhte Blutfettwerte (HypertriglyceridÀmie), erhöhte Harnstoff- oder HarnsÀurewerte im Blut und Anstieg der Werte bei Tests zur Untersuchung von Leber- und Muskelfunktion.


Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):


  • Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, d. h. der BlutplĂ€ttchen, was dazu fĂŒhren kann, dass Sie sehr leicht BlutergĂŒsse bekommen oder Wunden etwas lĂ€nger bluten als ĂŒblich
  • schnelle allergische Reaktionen, die den ganzen Körper betreffen können und die sowohl Atemprobleme als auch einen raschen Blutdruckabfall, der sogar bis zum Ohnmachtsanfall fĂŒhren kann, verursachen können (anaphylaktische Reaktion)
  • Angina (Schmerzen oder unangenehmes GefĂŒhl im Brustkorb, bekannt als Angina Pectoris)
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • allergischer Hautausschlag
  • Hautausschlag mit Quaddeln
  • Schwellungen des Gesichtes
  • Muskelschmerzen
  • Unwohlsein.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):



  • Schwellung des Gesichts, des Mundes und/oder des Kehlkopfes (Stimmapparat)
  • akutes Nierenversagen und Nierenfunktionsstörung
  • Antriebslosigkeit.

Amlodipin


Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):


  • Ödeme (FlĂŒssigkeitsansammlung im Körper)

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):



  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwellung der Fußgelenke
  • SchlĂ€frigkeitsgefĂŒhl
  • Gesichtsröte und WĂ€rmegefĂŒhl im Gesicht
  • Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen und verschwommenes Sehen)
  • Herzklopfen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Verdauungsstörungen
  • KrĂ€mpfe
  • SchwĂ€che
  • schweres Atmen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):



  • Schlaflosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen, einschließlich AngstgefĂŒhlen
  • Depressionen
  • Reizbarkeit
  • Zittern
  • GeschmacksverĂ€nderungen
  • Ohnmacht
  • Ohrenklingen (Tinnitus)
  • Verschlechterung einer Angina pectoris (Schmerz oder unangenehmes GefĂŒhl in der Brust)
  • unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Haarausfall
  • rote Punkte oder Flecken auf der Haut aufgrund kleinster Blutungen (Purpura)
  • HautverfĂ€rbungen
  • ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • Quaddelbildung (Nesselsucht)
  • Schmerzen in den Muskeln oder Gelenken
  • Schwierigkeiten beim Harnlassen
  • nĂ€chtlicher Harndrang
  • erhöhter Harndrang
  • BrustvergrĂ¶ĂŸerung bei MĂ€nnern
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schmerzen, Unwohlsein
  • Gewichtszunahme oder -abnahme.

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):



  • Verwirrtheit

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):



  • Abnahme der Anzahl der weißen Blutkörperchen, wodurch das Infektionsrisiko erhöht sein kann
  • Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, d. h. der BlutplĂ€ttchen, was dazu fĂŒhren kann, dass Sie sehr leicht BlutergĂŒsse bekommen oder Wunden etwas lĂ€nger bluten als ĂŒblich
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • erhöhte Muskelanspannung oder erhöhter Widerstand der Muskeln gegen Bewegung (Muskelhypertonie)
  • Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl der HĂ€nde oder FĂŒĂŸe
  • Herzanfall
  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe
  • EntzĂŒndung der Leber oder der BauchspeicheldrĂŒse
  • EntzĂŒndung der Magenschleimhaut
  • Zahnfleischschwellung
  • erhöhte Leberenzymwerte
  • GelbfĂ€rbung von Haut und Augen
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • allergische Reaktionen: Juckreiz, Ausschlag, Schwellung des Gesichts, des Mundes und/oder des Kehlkopfes [Stimmapparat] zusammen mit Juckreiz und Ausschlag, schwere Hautreaktionen mit starkem Hautausschlag, Quaddeln, Hautrötung am ganzen Körper, heftiger Juckreiz, Blasenbildung, AbschĂ€len und Schwellung der Haut, EntzĂŒndung von SchleimhĂ€uten, die manchmal sogar lebensbedrohlich sein können.

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar:



  • Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und ein schlurfender, ungleichmĂ€ĂŸiger Gang
  • schwere Hautreaktionen einschließlich starker Hautausschlag (toxische epidermale Nekrolyse).

Meldung von Nebenwirkungen


Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder

das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5 1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, der DurchdrĂŒckpackung oder der Flasche nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Blister mit Trocknungsmittel

ĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Blister ohne Trocknungsmittel

Nicht ĂŒber 30 ÂșC lagern.

Flaschen

ĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Nach dem ersten Öffnen innerhalb von 100 Tagen verwenden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan enthÀlt

Die Wirkstoffe sind Olmesartanmedoxomil und Amlodipin (als Amlodipinbesilat). Jede Filmtablette Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg enthÀlt 40 mg Olmesartanmedoxomil und 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat).

Die sonstigen Bestandteile im Tablettenkern sind mikrokristalline Cellulose, Natriumdodecylsulfat, CitronensÀure-Monohydrat, Hyprolose, Croscarmellose-Natrium, Maltose, Mannitol (Ph.Eur.), Hyprolose, niedrig substituiert und Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Der Tablettenfilm enthÀlt Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol, Talkum, Eisenoxid gelb (E 172) und Eisenoxid rot (E 172).

Wie Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan aussieht und Inhalt der Packung

Braune, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette, mit der PrĂ€gung „M“ auf einer Seite und „OA3“ auf der anderen Seite.

Blisterpackungen mit 14, 28, 56 und 98 Filmtabletten Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg Filmtabletten.

Plastikflaschenpackungen mit 28, 56 und 98 Filmtabletten fĂŒr Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Arcana Arzneimittel GmbH

HĂŒtteldorfer Straße 299

1140 Wien

Hersteller:

McDermott Laboratories Limited trading as Gerard Laboratories 36 Baldoyle Industrial Estate, Grange Road

Dublin 13 Irland

Mylan Hungary Kft Mylan utca 1

2900 KomĂĄrom Ungarn

Z.Nr.:

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Olmesartanmedoxomil/Amlodipin Mylan 40 mg/10 mg Filmtabletten Estland: Olmesartan/Amlodipine Mylan 40 mg/10 mg

Irland: Olmesartan /Amlodipine Mylan 40 mg/10 mg film-coated tablets Italien: Olmesartan medoxomil e Almlodipina Mylan 40 mg/10 mg Portugal: Olmesartan Medoxomilo/Amlodipina Mylan 40 mg/10 mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im MĂ€rz 2018.

Anzeige

Wirkstoff(e) Olmesartanmedoxomil Amlodipin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Arcana Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 18.05.2018
ATC Code C09DB02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-QualitĂ€tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo öffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen ĂŒber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden