Quilonorm retard 450 mg - Filmtabletten

Abbildung Quilonorm retard 450 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Lithium
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teofarma Srl
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.02.1971
ATC Code N05AN01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Teofarma Srl

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Neurolepsin - Tabletten Lithium WABOSAN Arzneimittelvertriebs GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Quilonorm wirkt vorbeugend und mildernd bei manisch-depressiven Erkrankungen. Die volle Wirkung der Behandlung tritt mitunter erst nach Monaten ein. In den meisten Fällen ist eine jahrelange, vor allem regelmäßige Lithiumbehandlung notwendig.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quilonorm darf nicht eingenommen werden, wenn Sie allergisch gegen Lithiumcarbonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Bevor Sie Quilonorm retard 450 mg - Filmtabletten zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Im Allgemeinen reichen 4 Tabletten pro Tag (1800 mg pro Tag) aus.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Quilonorm wirkt vorbeugend und mildernd bei manisch-depressiven Erkrankungen. Die volle Wirkung der Behandlung tritt mitunter erst nach Monaten ein. In den meisten Fällen ist eine jahrelange, vor allem regelmäßige Lithiumbehandlung notwendig.

Quilonorm wird angewendet f√ľr:

  • Akute Episoden manischer und hypomanischer Erkrankungen
  • Vorbeugung manisch-depressiver Erkrankung

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Quilonorm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Lithiumcarbonat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Quilonorm einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Quilonorm ist erforderlich bei

  • wenn Sie unter einer Erkrankung namens Brugada-Syndrom leiden, oder jemand in Ihrer Familie darunter leidet (eine genetische Erkrankung, die das Herz betrifft).
  • wenn bei Ihnen gleichzeitig eine Elektrokrampftherapie durchgef√ľhrt wird oder durchgef√ľhrt werden soll.
  • schweren Nierenerkrankungen
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Erkrankungen der Schilddr√ľse
  • Wasserverlust (starkes Schwitzen, h√§ufiges und vermehrtes Wasserlassen, starke Durchf√§lle oder Erbrechen)
  • Erkrankungen der Nebennierenrinde (Morbus Addison)
  • Di√§t mit geringer Salzaufnahme

Da jeder Mensch anders auf Lithium reagiert, muss der Arzt Ihre persönliche Dosis erst feststellen. Dazu sind häufige Blutuntersuchungen notwendig. Gehen Sie daher bitte regelmäßig zu den Kontrolluntersuchungen, die anfangs wöchentlich und später monatlich bzw. alle 2 Monate erfolgen sollen. Bitte gehen Sie genau 12 Stunden, nachdem Sie Quilonorm genommen haben, zur Blutabnahme und nehmen Sie erst danach Ihre nächste Dosis ein.

Bitte gehen Sie zu Ihrem Arzt

  • bei Erkrankungen mit starkem Erbrechen, heftigen Durchf√§llen oder hohem Fieber
  • bei sehr starker Harnproduktion und ausgepr√§gtem Durstgef√ľhl
  • bei Herzrhythmusst√∂rungen und niederem Blutdruck
  • bei Bewegungsst√∂rungen, Zittern, Zucken, unwillk√ľrlichen oder verlangsamten Bewegungen, ver√§nderten Reflexen, Sprachst√∂rungen, Verwirrtheit, Schl√§frigkeit und Augenzittern.

Nierentumoren: Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, die √ľber einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren Lithium erhalten haben, besteht m√∂glicherweise ein Risiko f√ľr die Entwicklung von gut- bzw. b√∂sartigen Nierentumoren (Mikrozysten, Onkozytome oder Ductus Bellini-Karzinom der Niere).

Achten Sie darauf, gen√ľgend Salz und Fl√ľssigkeit zu sich zu nehmen. Dies gilt insbesondere bei Abmagerungskuren und bei bestimmten Di√§tformen.

Gedanken an Selbstschädigung oder Selbsttötung

Bei Patienten mit einer Depression oder ‚Äěbipolaren St√∂rung‚Äú (manisch-depressiver Erkrankung) k√∂nnen eine Verschlechterung der Depression und mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu sch√§digen oder Selbstt√∂tung zu begehen. Falls Sie eine Depression oder bipolare St√∂rung haben, werden Sie m√∂glicherweise eher solche Gedanken haben,

  • wenn Sie erstmals mit der Behandlung beginnen
  • wenn Sie bereits fr√ľher daran gedacht haben, sich selbst zu sch√§digen oder Selbstt√∂tung zu begehen
  • wenn Sie unter 25 Jahre alt sind.

Wenn solche Gedanken bei Ihnen auftreten:

  • Informieren Sie eine Ihnen nahestehende Person. Gehen Sie so schnell wie m√∂glich zum Arzt oder suchen Sie das n√§chstgelegene Krankenhaus auf.

Einnahme von Quilonorm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Quilonorm verstärken oder verringern:

  • Metronidazol (ein Mittel gegen bakterielle Infektionen)
  • Nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer zur Linderung von Schmerzen, Entz√ľndungen und Fieber
  • Bestimmte Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck und/oder Herzschw√§che (ACE- Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor Antagonisten)
  • Mittel zur Entw√§sserung (Diuretika)
  • Urea (Harnstoff)
  • Xanthine z.B. Coffein (Mittel gegen M√ľdigkeit, Bestandteil von Schmerzmitteln)
  • Natriumbicarbonat (wird zur Verminderung von Magens√§ure genommen)

Folgende Arzneimittel können gemeinsam mit Quilonorm Nebenwirkungen auf das Nervensystem verursachen:

Einnahme von Quilonorm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Quilonorm sollte mit reichlich Fl√ľssigkeit (Wasser) eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

√úber die Anwendung w√§hrend der Schwangerschaft und in der Stillperiode entscheidet der Arzt unter Ber√ľcksichtigung der Vorgeschichte und nach sorgf√§ltiger Abw√§gung von Nutzen und Risiko. Quilonorm darf w√§hrend der Schwangerschaft nur auf strikte Anweisung des Arztes verwendet werden, da die Gefahr von Missbildungen besteht. W√§hrend der Einnahme von Quilonorm sollte abgestillt werden, da Lithium in die Muttermilch √ľbergeht.

Die folgenden Symptome k√∂nnen bei Neugeborenen auftreten, deren M√ľtter Quilonorm im letzten Trimester (die letzten drei Monate der Schwangerschaft) eingenommen haben: Zittern, Steifheit und/oder Schw√§che der Muskeln, Schl√§frigkeit, Ruhelosigkeit, Atemprobleme und Schwierigkeiten beim √ľttern. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, k√∂nnte es n√∂tig sein, einen Arzt zu kontaktieren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Quilonorm kann vor allem zu Beginn der Behandlung zu Schl√§frigkeit, Benommenheit und Sinnest√§uschungen f√ľhren. Daher sollen keine Fahrzeuge gelenkt oder Maschinen bedient werden.

Quilonorm enthält Lactose:

Bitte nehmen Sie Quilonorm erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit ein, und zwar je nach Anordnung des Arztes 1-2 x pro Tag.

Da jeder Mensch anders auf Lithium reagiert, muss der Arzt Ihre persönliche Dosis erst feststellen. Dazu sind, vor allem zu Beginn der Behandlung, häufige Blutuntersuchungen notwendig. Bitte gehen Sie genau 12 Stunden nachdem Sie Quilonorm genommen haben zur Blutabnahme.

Im Allgemeinen reichen 4 Tabletten pro Tag (1800 mg pro Tag) aus.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Da f√ľr Kinder unter 12 Jahren und Jugendliche keine Erfahrungswerte vorliegen, wird eine Lithiumtherapie nicht empfohlen.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre)

Wenn Sie im fortgeschrittenen Alter sind, wird Ihnen Ihr Arzt vielleicht eine niedrigere Dosis verschreiben.

Patienten mit eingeschränkter Nieren oder Leberfunktion:

Ihr Arzt wird entscheiden, ob und in welcher Dosis Sie Lithium einnehmen d√ľrfen.

Wenn Sie eine größere Menge von Quilonorm eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie (oder jemand anderer) zu viele Quilonorm Tabletten eingenommen haben, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder ein Krankenhaus. Zeigen Sie die Tablettenpackung vor.

Bei Einnahme einer √úberdosis k√∂nnen alle Beschwerden, die im Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú angef√ľhrt sind, auftreten.

Behandlung:

Siehe ‚Äěfolgende Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt‚Äú am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Quilonorm vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme wie vorgesehen fort.

Wenn Sie die Einnahme von Quilonorm abbrechen

Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie am besten die Einnahme von Quilonorm beenden. Sie sollten nicht von einem Tag auf den anderen aufhören, das Medikament zu nehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der angef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind. Eine prozentuelle Angabe der H√§ufigkeiten ist auf Grund der Datenlage nicht m√∂glich.

Besonders zu Beginn der Behandlung sind Zittern, vermehrte Harnausscheidung, Durst und Übelkeit möglich. Diese Beschwerden hören nach einiger Zeit der Behandlung oder nach Verringerung der Dosis auf. Insbesondere in den ersten zwei Jahren der Behandlung ist häufig eine Gewichtszunahme zu beobachten, deshalb sollte der Genuss kalorienreicher Speisen und Getränke vermieden werden.

Weiters wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Herz-/Kreislauf- und Gefäßerkrankungen:

unregelm√§√üiger oder langsamer Puls, niedriger Blutdruck, kalte H√§nde und √ľ√üe (Raynaud-Syndrom), Kreislaufkollaps, EKG-Ver√§nderungen

Erkrankungen des Nervensystems:

Zittern, Muskelzuckungen, Bewegungsst√∂rungen, unwillk√ľrliche Bewegungen der Arme und Beine, verlangsamte Bewegungen, Verkrampfungen durch verst√§rkte Sehnenreflexe, Schwindel, Benommenheit, Augenzittern, Kopfschmerzen, verwaschene Sprache, Krampfanf√§lle, entz√ľndliche Schwellungen im Gehirn, Starre, Koma, Muskelschw√§che verminderte Nervenleitgeschwindigkeit, Nervenerkrankungen (periphere Neuropathie)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:

teilweiser Verlust der Haare, Akne, Entz√ľndung der Haarwurzeln, Juckreiz, Verschlechterung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Schwellungen von Haut und Schleimhaut, Ausschlag und andere Formen der √úberempfindlichkeit

Endokrine Erkrankungen:

St√∂rungen der Funktion von Schilddr√ľse und Nebenschilddr√ľse, Vergr√∂√üerung der Schilddr√ľse

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:

Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Entz√ľndung der Magenschleimhaut, √ľberm√§√üige Speichelproduktion, trockener Mund

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:

Zunahme der weißen Blutkörperchen

Stoffwechselerkrankungen:

Zunahme des Blutzuckers und des Serumkalziums, Gewichtszunahme

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:

Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen

Psychiatrische Erkrankungen:

Halluzinationen, Schläfrigkeit, Erinnerungsverlust

Erkrankungen der Niere und Harnwege:

verstärktes Wasserlassen, Harninkontinenz, eingeschränkte Nierenfunktion, akutes Nierenversagen

Gutartige/bösartige Nierentumoren (Mikrozysten, Onkozytome und Ductus Bellini-Karzinome der Niere) (bei Langzeitbehandlung).

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdr√ľse:

sexuelle Störungen, Impotenz

Erkrankungen der Sinnesorgane:

Gesichtsfeldausfall, verschwommenes Sehen, Störung des Geschmackempfindens

Schwangerschaft, Wochenbett und Erkrankungen des Neugeborenen

Unbekannte Häufigkeit: Entzugserscheinungen beim Neugeborenen

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Wasseransammlungen im Gewebe (√Ėdeme)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Quilonorm enthält

Der Wirkstoff ist: Lithiumcarbonat

1 Filmtablette enthält 450 mg Lithiumcarbonat (entsprechend 12,2 mmol Lithium).

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Kollidon, Maisstärke, Lactose, Gelatine, Calciumcarboxymethylcellulose, Talkum, Calciumarachinat,

Tabletten√ľberzug: Talkum, Magnesiumstearat, Farbstoff (Titandioxid E 171), Poly√§thylenglykol, Eudragit.

Wie Quilonorm aussieht und Inhalt der Packung

Quilonorm retard 450 mg Filmtabletten sind weiße bis mattweiße, längliche Filmtabletten mit einer Bruchrille auf beiden Seiten. Die Bruchrille dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Jede Packung enth√§lt 60 St√ľck.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Teofarma Srl

Via .Flli Cervi 8

27010 Valle Salimbene ()

Italien

Hersteller:

Teofarma S.r.l. viale Certosa 8/A 27100 Pavia Italien

Zulassungsnummer: 14721

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2019.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: √úberdosierung

Die toxischen Konzentrationen von Lithium liegen dicht bei den therapeutischen Konzentrationen. Jede Überdosierung sollte als potentiell schwerwiegend angesehen werden. Bei Patienten unter permanenter Lithiumtherapie kann selbst eine leichte Überdosierung schwerwiegende Auswirkungen haben, da die extravaskulären Gewebe bereits mit Lithium gesättigt sind.

Zeichen und Symptome :

  • Herzrhythmusst√∂rungen, QT/QTc-Verl√§ngerung, Kreislaufkollaps
  • gastrointestinale Symptome wie z.B. Durchfall, Erbrechen und Dehydratation
  • neurologische Symptome, wie z.B. Ataxie, Tremor, Hypertonie, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen, periphere Neuropathie, hypoaktive oder fehlende Sehnenreflexe,

Hyperreflexie, Sprachstörungen, Verwirrung, Schläfrigkeit und Nystagmus. Akutes Nierenversagen wurde selten bei Lithiumintoxikation berichtet.

Die Symptome k√∂nnen verz√∂gert auftreten, mit Spitzenwerten nach bis zu 24 Stunden. Dies gilt besonders f√ľr Patienten unter nicht-permanenter Lithiumtherapie oder bei Verwendung von Retardformulierungen. Die Symptome sind √§hnlich wie die unter Punkt 4. ‚ÄěNebenwirkungen‚Äú beschriebenen Nebenwirkungen. In schweren √§llen kann es zu zerebralen Anf√§llen und zum Koma mit t√∂dlichem Ausgang kommen.

Behandlung:

Ein Antidot ist nicht bekannt. Unterst√ľtzende und symptomatische Behandlung sollte initiiert werden. Korrektur eines Elektrolytungleichgewichtes und Fl√ľssigkeitszufuhr sind unbedingt erforderlich. Retardtabletten zerfallen nicht im Magen und sind meist zu gro√ü um √ľber eine Magensonde abgesaugt werden zu k√∂nnen.

Aktivkohle adsorbiert Lithium nicht. Die weitere Behandlung sollte der klinischen Indikation folgen oder, wo vorhanden, den Empfehlungen der nationalen Vergiftungsbehörden entsprechen.

Bei Patienten, die gro√üe Mengen von Retardformulierungen zu sich genommen hatten, erwiesen sich komplette Darmsp√ľlungen als hilfreich.

Eine wirksame Behandlung von schweren Lithiumvergiftungen ist die H√§modialyse. Sie sollte bei allen Patienten mit deutlich ausgepr√§gten neurologischen Symptomen in Betracht gezogen werden. Ein betr√§chtlicher Wiederanstieg der Lithiumkonzentrationen im Serum ist nach Abschluss der Dialyse zu erwarten, daher k√∂nnen mehrere Behandlungen erforderlich sein. Bei Patienten mit schwerwiegenden Symptomen sollte eine H√§modialyse unabh√§ngig vom Lithiumgehalt des Serums √ľberlegt werden.

Der Lithiumgehalt im Serum ist zu √ľberwachen. Die klinische Besserung tritt sp√§ter ein als die Verminderung der Serum-Lithiumkonzentrationen.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Quilonorm retard 450 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lithium
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Teofarma Srl
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 12.02.1971
ATC Code N05AN01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden