Saroten Retard 25 mg - Kapseln

Abbildung Saroten Retard 25 mg - Kapseln
Wirkstoff(e) Amitriptylin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N06AA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Lundbeck

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Limbitrol - Kapseln Amitriptylin Chlordiazepoxid Meda
Saroten 10 mg - Filmtabletten Amitriptylin Lundbeck Austria GmbH
Saroten Retard 50 mg - Kapseln Amitriptylin Lundbeck
Saroten 25 mg - Filmtabletten Amitriptylin Lundbeck Austria GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Saroten Retard geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ‚Äětrizyklische Antidepressiva‚Äú bezeichnet werden. Diese Arzneimittel k√∂nnen ein bestimmtes chemisches Ungleichgewicht im Gehirn, das die Krankheitsanzeichen bedingt, ausgleichen. Die K√ľgelchen im Inneren der Kapsel geben den Wirkstoff langsam frei, um so die Wirkung von Saroten Retard zu verl√§ngern.

Saroten Retard wird zur Behandlung von Depressionen sowie zur Behandlung von chronischen Schmerzzuständen verwendet.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn sie Fragen zu Saroten Retard haben.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Saroten Retard darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amitriptylin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die den Wirkstoff Cisaprid enthalten (das sind Arzneimittel zur Anregung der Magen-Darm-Aktivit√§t).
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zur Arzneimittelgruppe der ‚ÄöMonoaminoxidase-Hemmer‚Äô geh√∂ren (MAO-Hemmer).
  • bei einem k√ľrzlich erlittenen Herzinfarkt, bei einer St√∂rung des Herzrhythmus und bei Herzinsuffizienz.
  • bei Hypokali√§mie (niedriger Gehalt an Kalium im Blut).
  • bei Bradykardie (verlangsamter Herzschlag).
  • bei akuten Vergiftungen mit Alkohol, Schlaf-, Schmerzmittel und Psychopharmaka.
  • bei Problemen beim Harnlassen.
  • bei Delirien.
  • bei unbehandeltem Glaukom (erh√∂hter Augeninnendruck).
  • bei einer vergr√∂√üerten Prostata, die zu Schwierigkeiten beim Harnlassen f√ľhren kann.
  • bei einer Verengung im Bereich des Magenausganges.
  • bei einer Darml√§hmung.
  • wenn bei Ihnen eine angeborene Verl√§ngerung der Herzkammeraktivit√§t vorliegt, die in einem EKG gemessen wurde, oder andere Herzerkrankungen (insbesondere Erkrankungen der Herzgef√§√üe, ein k√ľrzlich zur√ľckliegender Herzinfarkt, Erregungsleitungsst√∂rungen, Herzrhythmusst√∂rungen) vorliegen.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die eine Verl√§ngerung der Herzkammeraktivit√§t bewirken oder eine Hypokali√§mie ausl√∂sen k√∂nnen.

‚ÄöMAO-Hemmer‚Äô sind Arzneimittel, die unter anderem Wirkstoffe wie Phenelzin, Iproniazid, Isocarboxazid, Nialamid, Tranylcypromin, und Mocolobemid enthalten. Diese Arzneimittel werden auch f√ľr die Behandlung von Depressionen eingesetzt. Selegilin ist ein weiterer Wirkstoff dieser Arzneimittelgruppe, der f√ľr die Behandlung von Parkinson verwendet wird.

Wenn Sie die Einnahme eines dieser ‚ÄöMAO-Hemmer‚Äô (ausgenommen davon sind ‚ÄöMAO-Hemmer‚Äô mit dem Wirkstoff Moclobemid) eben erst beendet haben, m√ľssen Sie mindestens 2 Wochen warten, bevor Sie mit der Einnahme von Saroten Retard beginnen d√ľrfen.

Wenn Sie die Einnahme eines Arzneimittels mit dem Wirkstoff Moclobemid beenden, m√ľssen Sie mindestens einen weiteren Tag warten, bevor Sie mit der Einnahme von Saroten Retard beginnen d√ľrfen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Saroten Retard einnehmen. Insbesondere wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • Epilepsie oder wenn Sie fr√ľher Kr√§mpfe oder Krampfanf√§lle hatten
  • √úberfunktion der Schilddr√ľse
  • Leber- oder Herzbeschwerden
  • Diabetes (eine Anpassung der antidiabetischen Therapie kann notwendig sein)
  • Andere psychische Erkrankungen wie paranoide Beschwerden (u.a. verbunden mit Wahnvorstellungen und √ľbertriebenem, √§ngstlichem Misstrauen), manische Beschwerden (u.a. verbunden mit krankhafter Hochstimmung, √ľbertriebener Fr√∂hlichkeit und √ľbertriebener k√∂rperlicher Aktivit√§t), schizophrene Beschwerden
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel (‚Äöserotonerge‚Äô Arzneimittel) einnehmen, die in Verbindung mit Saroten Retard ungew√∂hnliche Beschwerden wie √ľbertriebene Aktivit√§t und Unruhe, Verwirrung, Zittern, Sch√ľttelfrost und/oder hohes Fieber verursachen k√∂nnen

Bitte informieren Sie auch Ihren Arzt, wenn Sie eine oder mehrere dieser Erkrankungen bzw. Beschwerden in der Vergangenheit hatten.

Saroten Retard ist in allen Altersgruppen mit einem Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Herzkreislauf- System verbunden.

Ein Herzproblem, das als ‚ÄöVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äė bezeichnet wird (und auf Ihrem Elektrokardiogramm, EKG, zu sehen ist) sowie Herzrhythmusst√∂rungen (schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag) wurden im Zusammenhang mit Saroten Retard berichtet. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie:

  • eine langsame Herzfrequenz haben,
  • eine Erkrankung haben oder hatten, bei der Ihr Herz das Blut nicht ausreichend durch Ihren K√∂rper pumpen kann (eine Erkrankung, die als Herzinsuffizienz bezeichnet wird),
  • andere Arzneimittel erhalten, die zu Herzproblemen f√ľhren k√∂nnen, oder

eine Erkrankung haben, die bei Ihnen zu niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegeln oder zu einem hohen Kaliumspiegel in Ihrem Blut f√ľhrt.

Saroten Retard kann in Verbindung mit bestimmten anderen Arzneimitteln ‚Fieber-ähnliche’ Beschwerden verursachen.

Wenn Sie Saroten Retard √ľber l√§ngere Zeit eingenommen haben und pl√∂tzlich mit der weiteren Einnahme von Saroten Retard aufh√∂ren, k√∂nnen Beschwerden wie Kopfschmerzen, √úbelkeit und Schlaflosigkeit auftreten. Beenden Sie daher die Einnahme von Saroten Retard nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen zu haben (siehe Abschnitt ‚Äö3. Wie ist Saroten Retard einzunehmen?‚Äô).

Wenn Sie Saroten Retard √ľber l√§ngere Zeit einnehmen, wird Ihr Arzt regelm√§√üig Herz- und Kreislaufuntersuchungen sowie Untersuchungen bestimmter Blutmesswerte vornehmen (Leberfunktion, Blutbild).

Gedanken, sich das Leben zu nehmen (Suizidgedanken) und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.

Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die

j√ľnger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder suchen Sie das n√§chste Krankenhaus auf.

Es k√∂nnte f√ľr Sie hilfreich sein, einem Angeh√∂rigen oder engen Freund zu erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder eine Angstst√∂rung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie k√∂nnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie denkt, dass sich Ihre Depression oder Angstst√∂rung verschlechtert hat, oder ob sie √ľber √Ąnderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

√Ąltere bzw. geschw√§chte Patienten

√Ąltere bzw. geschw√§chte Patienten vertragen Saroten Retard oft weniger gut. Ihr Arzt wird Ihnen m√∂glicherweise eine geringere Dosis Saroten Retard verschreiben (siehe Abschnitt ‚Äö3. Wie ist Saroten Retard einzunehmen?‚Äô)

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Aufgrund fehlender Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit wird Saroten Retard f√ľr die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Saroten Retard zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Manche Arzneimittel k√∂nnen sich gegenseitig beeinflussen - dieser Umstand kann in bestimmten F√§llen zu schweren Nebenwirkungen f√ľhren.

Saroten Retard darf nicht gemeinsam mit Arzneimitteln der Arzneimittelgruppe der ‚Monoaminoxidase-Hemmer’ (MAO-Hemmer) bzw. nicht gemeinsam mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Cisaprid enthalten, angewendet werden (siehe Abschnitt ‚2. Saroten Retard darf nicht eingenommen werden’).

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Saroten Retard mit den folgenden Arzneimitteln bzw. Wirkstoffen ist Vorsicht geboten:

  • Ephedrin, Isoprenalin, Noradrenalin, Phenylephrin und Phenylpropanolamin (Arzneimittel bzw. Wirkstoffe, die auch bei Erk√§ltungskrankheiten verwendet werden)
  • Anticholinerg wirkende Arzneimittel bzw. Wirkstoffe (z.B. Atropine, Hyoscyamine)
  • Arzneimittel bzw. Wirkstoffe zur Behandlung der Schilddr√ľse
  • Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschw√ľren)
  • Arzneimittel bzw. Wirkstoffe zur Blutdrucksenkung
  • Arzneimittel bzw. Wirkstoffe, die Schl√§frigkeit hervorrufen bzw. die als Schlafmittel verwendet werden
  • Arzneimittel bzw. Wirkstoffe zur Behandlung von Epilepsie
  • Andere Arzneimittel bzw. Wirkstoffe zur Behandlung psychischer Erkrankungen (z.B. Antipsychotika, Neuroleptika)
  • Arzneimittel bzw. Wirkstoffe zur Behandlung von Pilzinfektionen (z.B. Fluconazol, Terbinafin)
  • Einige Arzneimittel der Arzneimittelgruppe ‚ÄöAntihistaminika‚Äô wie Astemizol und Terfenadin
  • ‚ÄöSerotonerge‚Äô Arzneimittel bzw. Wirkstoffe (z.B. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) zur Behandlung von Depressionen)

Wenn Sie eine Operation haben und eine lokale Narkose oder eine Vollnarkose erhalten, sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, dass Sie Saroten Retard einnehmen.

Ebenso sollten Sie Ihrem Zahnarzt mitteilen, dass Sie Saroten Retard einnehmen, wenn Sie eine lokale Betäubung erhalten.

Einnahme von Saroten Retard zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Saroten Retard kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Saroten Retard kann die d√§mpfenden Eigenschaften von Alkohol verst√§rken und auftretende Schwindelgef√ľhle verst√§rken. Es wird empfohlen, w√§hrend der Therapie mit Saroten Retard keinen Alkohol zu trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wenn Sie Saroten Retard während der Schwangerschaft einnehmen, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Sie sollten wissen, dass Ihr Neugeborenes folgende Anzeichen zeigen könnte: Probleme bei der Atmung, bläuliche Haut, Unruhe, Lethargie, Probleme bei der Harn- und Stuhlentleerung.

Wenn Ihr Neugeborenes eines dieser Anzeichen zeigt, kontaktieren Sie bitte sofort einen Arzt.

Saroten Retard geht in die Muttermilch √ľber. Es besteht das Risiko einer Wirkung auf das Neugeborene. M√ľtter d√ľrfen w√§hrend der Einnahme von Saroten Retard nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen. Saroten Retard kann Schwindel und Benommenheit verursachen, vor allem zu Beginn der Behandlung.

Wenn Sie zu Behandlungsbeginn ein Schwindelgef√ľhl oder M√ľdigkeit oder eine eingetr√ľbte Sicht feststellen, fahren Sie nicht mit dem Auto und arbeiten Sie solange nicht mit Werkzeugen und Maschinen, bis diese Wirkungen abgeklungen sind.

Saroten Retard ‚Äď Kapseln enthalten Sucrose.

Bitte nehmen Sie Saroten Retard erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierungen √ľber 150mg/Tag (bis zu einem Maximum von 300mg/Tag) werden gew√∂hnlich nur f√ľr Patienten, die sich im Krankenhaus befinden, verschrieben.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Saroten Retard zu stark oder zu schwach ist, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Depression

Erwachsene

Die Anfangsdosis betr√§gt 25 mg ‚Äď 50 mg (ein- bis zweimal Saroten Retard 25 mg - Kapseln) abends. Ihr Arzt kann die Dosis schrittweise auf bis zu 150 mg abends erh√∂hen (6-mal Saroten Retard 25 mg - Kapseln).

Es stehen auch Saroten Retard 50 mg - Kapseln zur Verf√ľgung.

√Ąltere Patienten √ľber 65 Jahre und geschw√§chte Patienten

Die Anfangsdosis beträgt 25 mg (einmal Saroten Retard 25 mg - Kapseln) abends. Ihr Arzt kann die Dosis schrittweise auf bis zu 75 mg abends erhöhen (dreimal Saroten Retard 25 mg - Kapseln).

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Saroten Retard soll nicht an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verabreicht werden. F√ľr weitere Informationen siehe Abschnitt 2.

Chronischer Schmerz

Die Anfangsdosis beträgt 25 mg abends (einmal Saroten Retard 25 mg - Kapsel).

Die Dosierung kann von Ihrem Arzt schrittweise bis zu einem Maximum von 100 mg abends bei erwachsenen Patienten (4-mal Saroten Retard 25 mg - Kapseln) bzw. bis zu 50 mg abends bei älteren Patienten (zweimal Saroten Retard 25 mg - Kapseln) erhöht werden.

Patienten mit besonderen Risiken

Patienten mit Lebererkrankungen erhalten gew√∂hnlich eine geringere Dosierung. Ihr Arzt wird gegebenenfalls eine Blutuntersuchung durchf√ľhren, um die Blutkonzentration von Amtriptylin festzustellen.

Saroten Retard wird jeden Abend als Einmaldosis eingenommen.

Die Kapseln sind unzerkaut mit Wasser einzunehmen.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben die Kapseln zu schlucken, k√∂nnen Sie die Kapseln √∂ffnen und die K√ľgelchen mit einem (kalten) Getr√§nk oder Jogurt einnehmen. Die K√ľgelchen d√ľrfen nicht gekaut werden.

Dauer der Behandlung

Wie auch bei anderen Arzneimitteln gegen Depression, kann es einige Wochen dauern, bis Sie eine Besserung sp√ľren. Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen setzt die Wirkung √ľblicherweise schon fr√ľher ein.

√Ąndern Sie niemals die Dosierung von Saroten Retard ohne vorher mit Ihrem Arzt dar√ľber gesprochen zu haben.

Die Dauer der Behandlung ist individuell unterschiedlich und beträgt normalerweise mindestens 6 Monate. Die Behandlungsdauer wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Nehmen Sie Saroten Retard solange ein, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt.

Beenden Sie die Einnahme auch nicht, wenn Sie beginnen, sich besser zu f√ľhlen, sondern erst, wenn Ihr Arzt es Ihnen sagt. Die zugrunde liegende Krankheit kann √ľber eine lange Zeit bestehen. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, k√∂nnen die Beschwerden erneut auftreten.

Patienten, die unter wiederkehrenden Depressionen leiden, können von einer lang dauernden Behandlung, die manchmal mehrere Jahre dauert, profitieren. Ein Wiederauftreten von neuen depressiven Episoden kann auf diese Weise verhindert werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Saroten Retard eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie oder jemand anderer eine größere Menge als die verschriebene Dosis von Saroten Retard eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort einen Arzt oder suchen Sie die nächste Notaufnahme auf. Tun Sie dies auch dann, wenn keine Beschwerden auftreten. Nehmen Sie die Saroten Retard-Packung bzw. die restlichen Kapseln zum Arzt oder ins Krankenhaus mit.

Anzeichen einer Überdosierung können sein:

  • Schwindelgef√ľhl oder Aufregung
  • Bewusstlosigkeit
  • Atemprobleme, Blauf√§rbung der Haut
  • Pupillenerweiterung
  • Kr√§mpfe
  • Schnelle Herzschl√§ge
  • Niedriger Blutdruck, schwacher Puls, Bl√§sse
  • Fieber

Außerdem können trockene Schleimhäute, Sehstörungen, Verstopfung und Beschwerden bei der Harnausscheidung auftreten.

F√ľr den Arzt:

Zu Symptomen und Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Saroten Retard vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Saroten Retard abbrechen

Ihr Arzt wird entscheiden, wann und wie Sie die Behandlung beenden sollen, um unangenehme Begleiterscheinungen zu vermeiden, die auftreten könnten, wenn Sie die Behandlung abrupt abbrechen (z.B. Kopfschmerzen, Unwohlsein, Schlafstörungen und Erregtheit).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr seltene bzw. seltene, aber schwere Nebenwirkungen (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten bzw. bei weniger als 1 von 1000 Patienten)

Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen, beenden Sie die Einnahme von Saroten Retard und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf:

  • Beeintr√§chtigung der Sicht, Sehen von Regenbogenfarben, wiederkehrendes Nebelsehen und Augenschmerzen:
  • Sie sollten sofort eine Untersuchung der Augen durchf√ľhren lassen, bevor Sie die Einnahme von Saroten Retard fortsetzen; diese Krankheitszeichen k√∂nnen auf erh√∂hten Augeninnendruck (Glaukom) hindeuten.
  • Starke Verstopfungen, Magenschwellung, Fieber und Erbrechen; diese Krankheitszeichen k√∂nnen m√∂glicherweise durch eine Darml√§hmung bedingt sein.
  • Eine Gelbf√§rbung der Haut und der wei√üen Anteile Ihrer Augen (Gelbsucht); Ihre Leber kann m√∂glicherweise betroffen sein.
  • Sehr selten kann eine lebensbedrohliche Zerst√∂rung der wei√üen Blutk√∂rperchen sowie anderer Blutbestandteile ausgel√∂st werden. Sie √§u√üert sich in Bluterg√ľssen und vermehrtem Bluten, in hohem Fieber, Sch√ľttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Entz√ľndungen im Mund-, Nasen-, Rachen- sowie Genital- und Analbereich.
  • Suizidgedanken und suizidales Verhalten

Die im Folgenden angef√ľhrten Nebenwirkungen sind meist leicht und klingen normalerweise nach einigen Behandlungstagen wieder ab.

Wenn Sie Nebenwirkungen belasten oder wenn diese länger als einige Tage andauern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Ein trockener Mund erhöht das Risiko von Karies. Daher sollten Sie sich öfter als gewöhnlich die Zähne putzen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (bei 10 von 100 Patienten) können beinhalten

(√ľberm√§√üiges) Schwitzen, H√§ndezittern, Kopfschmerzen, Schwindelgef√ľhle, die durch einen niedrigen Blutdruck bedingt sein k√∂nnen (es ist ratsam, langsam aufzustehen).

Eingeschr√§nkte Sicht (Schwierigkeiten beim Lesen von Kleingedrucktem), trockener Mund, Verstopfung, √úbelkeit, Gewichtszunahme, Palpitationen (Herzklopfen), M√ľdigkeit (insbesondere zu Beginn) und Schl√§frigkeit, verstopfte Nase (insbesondere zu Beginn).

H√§ufige Nebenwirkungen (bei mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 Patienten) k√∂nnen beinhalten Missempfindung (Kribbeln oder ‚ÄěTaubheit‚Äú) der Haut, beeintr√§chtigte Koordination von Bewegungen, Schwindel, erweiterte Pupillen, Verwirrtheit (besonders bei √§lteren Patienten), Beeintr√§chtigung der Aufmerksamkeit bzw. Konzentrationsst√∂rungen, herabgesetztes Sexualverlangen, Geschmacksst√∂rungen, Ver√§nderungen am Herzen bzw. der Herzschlagfolge, ein Herzproblem, das als ‚ÄöVerl√§ngerung des QT-Intervalls‚Äė bezeichnet wird (und auf Ihrem Elektrokardiogramm, EKG, zu sehen ist). M√§nner k√∂nnen Erektionsprobleme haben. Durstgef√ľhl, niedriger Gehalt an Natrium im Blut (Hyponatri√§mie).

Gelegentliche Nebenwirkungen (bei 1 von 1.000 bis 1 von 100 Patienten) k√∂nnen beinhalten Hautr√∂tung, Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht und der Zunge, pl√∂tzlich oder st√§ndig auftretende Ohrger√§usche, Kr√§mpfe, Stimmungs√§nderungen, wobei verst√§rkte Angstgef√ľhle und Agitiertheit auch m√∂glich sind. Schlafst√∂rungen, Schlaflosigkeit, Alptr√§ume, Durchfall, Erbrechen, erh√∂hter Blutdruck, Schwierigkeiten beim Urinieren , Gewichtsverlust, Ver√§nderung verschiedener Blutmesswerte, entz√ľndliche Ver√§nderungen der Gef√§√üe, gesteigerter Augeninnendruck, Gewichtsverlust, Ver√§nderung verschiedener Lebermesswerte, erh√∂hte Enzymmesswerte.

Seltene Nebenwirkungen (bei 1 von 10.000 bis 1 von 1.000 Patienten) k√∂nnen beinhalten: Haarausfall, vermehrte Empfindlichkeit gegen√ľber Licht, pl√∂tzlicher Hautausschlag, Juckreiz, Appetitverlust, Delirium (Verwirrtheitszust√§nde, besonders bei √§lteren Patienten), Halluzinationen, Benommenheit, Orientierungsst√∂rungen bzw. -verlust, Ruhelosigkeit, vermehrte Erregtheit, Bewusstseinsverlust, Bewegungsst√∂rungen und unwillk√ľrliches Zucken im Gesicht bzw. an Armen und Beinen, eine Erkrankung der Nerven, die zu Empfindungsst√∂rungen (Kribbeln, Brennen, gest√∂rtes Temperaturempfinden), Kr√§mpfen und Schw√§che einzelner oder mehrerer K√∂rperbereiche f√ľhren kann (periphere Neuropathie); Sprech- und Stimmst√∂rungen, ver√§nderte Hirnmesswerte, unregelm√§√üige bzw. schnelle Herzt√§tigkeit, Schwarzf√§rbung der Zunge, Entz√ľndungen im Rachenraum, Schmerzen

im oberen Bauchbereich , geschwollene Speicheldr√ľsen, l√§hmender Darmverschluss, Gelbsucht, Leberentz√ľndung oder ‚Äďfunktionsst√∂rung, Harndrang, Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern und Frauen (bei Frauen m√∂glicherweise mit Milch- bzw. Fl√ľssigkeitsaustritt), Hodenschwellung, Fieber, Ansteigen oder Absinken der Blutzuckerwerte.

In sehr seltenen F√§llen (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten) wurden Herzinfarkte bzw. Schlaganf√§lle beobachtet; zu Suizidgedanken und suizidalem Verhalten siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú. Au√üerdem wurden allergische Entz√ľndungen der Lungenbl√§schen bzw. des Lungengewebes (L√∂ffler-Syndrom) beobachtet.

Ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche wurde bei Patienten beobachtet, die Arzneimittel aus diesen Gruppen (Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder trizyklische Antidepressiva) einnahmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegebenen sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beh√§ltnis nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Saroten Retard enthält

Der Wirkstoff: ist Amitriptylin als Hydrochlorid.

Jede Kapsel Saroten Retard enth√§lt 25 mg Amitriptylin (entsprechend 28,28 mg Amitriptylin- Hydrochlorid) in einer speziellen Form der ‚Äělangsamen Freisetzung‚Äú.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt bzw. K√ľgelchen: Saccharose, Maisst√§rke, Stearins√§ure, Schellack (dewaxed Schellack), Talk, Povidon

Kapselh√ľlle der 25 mg Kapsel: Gelatine

Farbe: Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172), Titandioxid (E 171)

Wie Saroten Retard aussieht und Inhalt der Packung

Saroten Retard ist als 25 mg und 50 mg Kapsel erhältlich.

Saroten Retard 25 mg Kapseln: Undurchsichtiger gelber Körper und schwedisch-orange undurchsichtige Kappe.

Inhalt: Wei√üliche bis gelbliche K√ľgelchen.

Saroten Retard Kapseln sind in Polypropylen- und Polyethylen Containern in den folgenden Packungsgrößen erhältlich:

30 und 100 St√ľck und B√ľndelpackung zu 10 x 100 St√ľck.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmen und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Lundbeck Austria GmbH

Dresdner Straße 82

1200 Wien

Tel: 03107-0

Fax: 03107-9

Hersteller:

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

DK-2500 Valby

Z.Nr.: 15.089

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2016.

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Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome einer √úberdosierung

Die Symptome k√∂nnen langsam und schleichend oder pl√∂tzlich und √ľberraschend auftreten. W√§hrend der ersten Stunden treten unter anderem Schl√§frigkeit oder Exzitation, Unruhe und Halluzinationen, Mydriasis, Tachykardie, Harnverhalten, trockene Schleimh√§ute, herabgesetzte Darmmotilit√§t, Kr√§mpfe und Fieber auf. Weitere schwerwiegende Symptome einer √úberdosierung sind pl√∂tzlich einsetzende ZNS-Depressionen, Benommenheit bis hin zu tiefem Koma mit Atemdepression.

Klinisch signifikante Herzsymptome sind Arrhythmien (ventrikul√§re Tachyarrhythmie, Torsades de pointes, Kammerflimmern). Im EKG zeigen sich verbreiterte PR-Intervalle und verl√§ngerte QRS- Komplexe, QT- Verl√§ngerung, abgeflachte T-Zacke oder Inversion, ST-Segment-Abflachung und unterschiedliche Grade von Herzblockaden als Hinweis f√ľr Herzstillstand. Die Verbreiterung des QRS-Komplexes korreliert gew√∂hnlich mit dem Schweregrad der Vergiftung nach einer akuten Vergiftung. Herzversagen, Hypotension, kardiogener Schock, metabolische Azidose und Hypokali√§mie. W√§hrend des Erwachens sind wieder Verwirrtheit, Agitation, Halluzinationen und Ataxie m√∂glich.

Behandlung einer √úberdosierung

Die Behandlung erfolgt bei Kindern und Erwachsenen nach denselben Empfehlungen. Bei Kindern ist eine versehentliche Einnahme in jedem Fall als potentiell lebensbedrohlich einzustufen, da sie auf akute Intoxikationen deutlich empfindlicher reagieren. Bei Erwachsenen haben Berichten zufolge mehr als 500mg Amitriptylin eine mittlere bis schwere Vergiftungen ausgelöst bzw. waren weniger als 1000mg Amitriptylin bereits tödlich.

Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung erfolgt symptomatisch mittels unterst√ľtzender Ma√ünahmen.

Bei allen Patienten, bei denen eine √úberdosierung vermutet wird, ist umgehend eine station√§re Behandlung erforderlich. Es muss sofort eine kardiale √úberwachung mittels EKG eingeleitet und eine umfangreiche Magensp√ľlung durchgef√ľhrt werden.

Danach werden w√§hrend der ersten 24 bis 48 Stunden nach der Einnahme 20-30g Aktivkohle alle 4-6 Stunden verabreicht. Patienten mit eingeschr√§nktem Bewusstsein sind vor der Magensp√ľlung zu intubieren, um die Atemwege freizuhalten. In diesen F√§llen darf kein Erbrechen induziert werden. Diese Ma√ünahmen werden mindestens 12 Stunden fortgesetzt, da durch die anticholinerge Wirkung des Wirkstoffs die Entleerung des Magens verz√∂gert werden kann.

Eine genaue klinische Beobachtung ist auch in scheinbar unkomplizierten F√§llen notwendig, eine kontinuierliche EKG-√úberwachung √ľber 3-5 Tage ist angezeigt. Es ist besonders auf Anzeichen von ZNS- und/oder Atemdepression, Herzrhythmusst√∂rungen, √úberleitungsst√∂rungen, Krampfanf√§llen bzw. Blutdruckabfall zu achten. Treten diese Symptome auf, muss die Beobachtungszeit verl√§ngert werden. Gegebenenfalls sind intensivmedizinische Ma√ünahmen zu ergreifen wie Herzschrittmacher- Therapie, k√ľnstliche Beatmung, Verabreichung von Plasmaexpandern, antikonvulsive Behandlung bzw. Reanimation.

Physiostigmin kann Herzstillstand, schwere Bradykardie und Krampfanf√§lle hervorrufen und wird nur dann empfohlen, wenn mittels anderer Therapiema√ünahmen der gew√ľnschte Effekt nicht erreicht werden konnte.

Aufgrund der geringen Plasmaspiegel sind eine Hämo- oder Peritonealdialyse unwirksam.

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Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N06AA09
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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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