Saroten 10 mg - Filmtabletten

Abbildung Saroten 10 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Amitriptylin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.01.1962
ATC Code N06AA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Lundbeck Austria GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Saroten 25 mg - Filmtabletten Amitriptylin Lundbeck Austria GmbH
Saroten Retard 25 mg - Kapseln Amitriptylin Lundbeck
Limbitrol - Kapseln Amitriptylin Chlordiazepoxid Meda
Saroten Retard 50 mg - Kapseln Amitriptylin Lundbeck

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Saroten gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als trizyklische Antidepressiva bekannt sind.

Dieses Arzneimittel hat folgende Anwendungsgebiete:

  • Depression bei Erwachsenen (Episoden einer Major Depression)
  • Neuropathische Schmerzen bei Erwachsenen
  • Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen bei Erwachsenen
  • Migr√§neprophylaxe bei Erwachsenen
  • N√§chtliches Einn√§ssen bei Kindern ab 6 Jahren, nur wenn organische Ursachen, wie Spina bifida und verwandte St√∂rungen, ausgeschlossen wurden und mit allen anderen medikament√∂sen und nicht-medikament√∂sen Behandlungsma√ünahmen, einschlie√ülich Muskelentspannungsmitteln und Desmopressin, kein Ansprechen erzielt wurde. Dieses Arzneimittel sollte nur von √Ąrzten verschrieben werden, die Erfahrung in der Behandlung von anhaltendem Bettn√§ssen besitzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Saroten darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Amitriptylin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie vor kurzem einen Herzanfall (Herzinfarkt) hatten.
  • wenn Sie Herzprobleme haben wie z. B. unregelm√§√üigen Herzschlag (Herzrhythmusst√∂rungen) der in einem Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt wurde, Herzblock oder koronare Herzkrankheit.
  • wenn Sie Arzneimittel nehmen, die als Monoaminoxidase- (MAO-) Hemmer bekannt sind.

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  • wenn Sie in den letzten 14 Tagen einen MAO-Hemmer eingenommen haben
  • wenn Sie am Vortag Moclobemid eingenommen haben.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.

Wenn Sie mit Saroten behandelt werden, m√ľssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, und dann 14 Tage warten, bevor Sie eine Behandlung mit einem MAO-Hemmer beginnen.

Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Saroten einnehmen.

Herzrhythmusstörungen und niedriger Blutdruck (Hypotonie) können auftreten, wenn Sie eine hohe Dosis Amitriptylin einnehmen. Wenn Sie schon vorher eine Herzerkrankung hatten, kann dies auch bei normaler Dosierung passieren.

QT-Intervall Verlängerung

Während der Behandlung mit Saroten wurden Herzrhythmusstörungen (schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) oder ein Herzproblem, das als verlängertes QT-Intervall bezeichnet wird und im EKG sichtbar ist, berichtet.

Informieren Sie Ihren Arzt,

  • wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben.
  • wenn Sie eine Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) haben/hatten, d. h. wenn Ihr Herz das Blut nicht kr√§ftig genug durch den Kreislauf pumpt.
  • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Herzprobleme verursachen k√∂nnen oder
  • wenn Sie einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel oder einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben.
  • wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist ‚Äď eventuell muss die Behandlung mit Amitriptylin ausgesetzt werden, bevor Sie Narkosemittel erhalten. Wenn Sie kurzfristig operiert werden m√ľssen, ist der An√§sthesist dar√ľber zu informieren, dass Sie Amitriptylin nehmen.
  • wenn Sie eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion haben oder Schilddr√ľsen-Arzneimittel einnehmen.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

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Manische Episoden

Bei manchen Menschen mit bipolarer St√∂rung kann eine manische Phase einsetzen. Diese ist gekennzeichnet durch eine F√ľlle rasch wechselnder Ideen, √ľbertriebene Heiterkeit und √ľberm√§√üige k√∂rperliche Aktivit√§t. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, ist es wichtig, dass Sie umgehend Ihren Arzt informieren; er wird dann wahrscheinlich Ihre Medikation umstellen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie jegliche gesundheitlichen Probleme haben oder fr√ľher einmal hatten, insbesondere:

  • Engwinkelglaukom (Sehverlust durch erh√∂hten Druck im Augapfel)
  • Epilepsie, Zuckungen oder Krampfanf√§lle in der Vorgeschichte
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Vergr√∂√üerung der Prostata
  • Erkrankung der Schilddr√ľse
  • bipolare St√∂rung
  • Schizophrenie
  • schwere Lebererkrankung
  • schwere Herzerkrankung
  • Pylorusstenose (Verengung des Magenausgangs) und paralytischer Ileus (Darmverschluss)
  • Diabetes, da m√∂glicherweise Ihre Diabetesbehandlung angepasst werden muss

Wenn Sie Antidepressiva wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) einnehmen, wird Ihr Arzt eventuell die Dosis Ihres Arzneimittels anpassen (siehe auch Abschnitt 2, Absatz ‚ÄěEinnahme von Saroten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú, und Abschnitt 3).

Bei √§lteren Patienten ist die Wahrscheinlichkeit bestimmter Nebenwirkungen erh√∂ht, z. B. Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen wegen niedrigem Blutdruck (siehe auch Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Depression, neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne

Wenden Sie in diesen Anwendungsgebieten dieses Arzneimittel nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren an, da Sicherheit und Wirksamkeit bei dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen wurden.

Nächtliches Einnässen

  • Vor Beginn der Behandlung mit Amitriptylin ist ein EKG durchzuf√ľhren, um das Vorliegen eines Long-QT-Syndroms auszuschlie√üen.
  • Dieses Arzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln aus der Gruppe der Anticholinergika angewendet werden (siehe auch Absatz 2 ‚ÄěEinnahme von Saroten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • Suizidgedanken und -verhalten k√∂nnen auch zu Beginn einer Behandlung mit Antidepressiva auftreten, die aufgrund einer anderen Erkrankung als einer Depression erfolgt. Deshalb sind bei der Behandlung wegen Einn√§ssens dieselben Vorsichtsma√ünahmen einzuhalten wie bei der Behandlung von depressiven Erkrankungen.

Einnahme von Saroten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Manche Arzneimittel können die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und das kann bisweilen schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben, z. B.:

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  • Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer); z. B. Phenelzin, Iproniazid, Isocarboxazid, Nialamid oder Tranylcypromin (zur Behandlung von Depressionen) oder Selegilin (zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) ‚Äď diese Arzneimittel d√ľrfen nicht gleichzeitig mit Saroten eingenommen werden (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěSaroten darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • Adrenalin, Ephedrin, Isoprenalin, Noradrenalin, Phenylephrin und Phenylpropanolamin (diese Wirkstoffe k√∂nnen Bestandteil von Husten- oder Erk√§ltungsmitteln und einigen Narkosemitteln sein)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, z. B. aus der Gruppe der Calciumkanalblocker (Diltiazem, Verapamil) oder Guanethidin, Betanidin, Clonidin, Reserpin oder Methyldopa
  • Anticholinergika wie zum Beispiel bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Parkinsonkrankheit und Magen-Darm-St√∂rungen (z. B. Atropin, Hyoscyamin)
  • Thioridazin (zur Behandlung von Schizophrenie)
  • Tramadol (Schmerzmittel)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Fluconazol, Terbinafin, Ketoconazol oder Itraconazol)
  • Sedativa (z. B. Barbiturate)
  • Antidepressiva (z. B. SSRI (Fluoxetin, Paroxetin, Fluvoxamin), Duloxetin oder Bupropion)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen (z. B. Betablocker und Antiarrhythmika)
  • Cimetidin (zur Behandlung von Magengeschw√ľren)
  • Methylphenidat (zur Behandlung von ADHS)
  • Ritonavir (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Rifampicin (zur Behandlung von Infektionen)
  • Phenytoin und Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum)- ein pflanzliches Heilmittel zur Behandlung von Depressionen
  • Schilddr√ľsenarzneimittel
  • Valproins√§ure

Informieren Sie au√üerdem Ihren Arzt, wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben, die sich auf den Herzrhythmus auswirken k√∂nnen, z. B.:

  • Arzneimittel zur Behandlung von unregelm√§√üigem Herzschlag (z. B. Chinidin und Sotalol)
  • Astemizol und Terfenadin (zur Behandlung von Allergien und Heuschnupfen)
  • Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen (z. B. Pimozid und Sertindol)
  • Cisaprid (zur Behandlung bestimmter Formen von Verdauungsst√∂rungen)
  • Halofantrin (zur Behandlung von Malaria)
  • Methadon (zur Schmerzbehandlung und Entgiftung)
  • Diuretika (Entw√§sserungsmittel, z. B. Furosemid)

Wenn Sie operiert werden sollen und daf√ľr eine √∂rtliche Bet√§ubung oder Vollnarkose erhalten sollen, informieren Sie Ihren Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Auch wenn Sie beim Zahnarzt eine √∂rtliche Bet√§ubung bekommen sollen, m√ľssen Sie diesen informieren, dass Sie dieses Arzneimittel nehmen.

Einnahme von Saroten zusammen mit Alkohol

Es ist nicht ratsam, während der Behandlung mit diesem Arzneimittel Alkohol zu trinken, da dies die dämpfende Wirkung dieses Arzneimittels verstärken kann.

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Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Amitriptylin wird w√§hrend der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, Ihr Arzt h√§lt es f√ľr eindeutig erforderlich, und nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-/ Risiko-Abw√§gung.

Wenn Sie dieses Arzneimittel im letzten Abschnitt der Schwangerschaft eingenommen haben, k√∂nnen beim Neugeborenen Entzugserscheinungen auftreten, z. B. Reizbarkeit, erh√∂hte Muskelspannung, Zittern, unregelm√§√üige Atmung, ungen√ľgendes Trinken, lautes Schreien, Harnverhalt und Verstopfung.

Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Sie mit dem Stillen anfangen/dies fortsetzen/aufh√∂ren sollen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel unterbrochen werden soll. Dabei w√§gt er den Nutzen des Stillens f√ľr das Kind gegen den Nutzen der Therapie f√ľr Sie ab.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit und Schwindel hervorrufen, insbesondere zu Beginn der Behandlung.

Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Werkzeuge und Maschinen bedienen.

Saroten enthält Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Saroten erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nicht alle Dosierungsschemata k√∂nnen mit allen Darreichungsformen und St√§rken erreicht werden. F√ľr die Dosierung zu Beginn und f√ľr alle folgenden Dosissteigerungen sollte die geeignete Darreichungsform / St√§rke gew√§hlt werden.

Depression

Erwachsene

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg zweimal täglich. Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf 150 mg pro Tag (in zwei Teildosen) steigern.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre) und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg - 25 mg täglich.

Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf eine tägliche Gesamtdosis von 100 mg, aufgeteilt in zwei Dosen, steigern. Wenn Sie eine Tagesdosis zwischen 100 und 150 mg erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.

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Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Dieses Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung von Depressionen angewendet werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 2.

Neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne

Ihr Arzt wird Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel daran anpassen, welche Beschwerden Sie haben und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Erwachsene

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg - 25 mg am Abend.

Die empfohlene Tagesdosis beträgt 25 mg - 75 mg.

Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise steigern. Wenn Sie eine Dosis von mehr als 100 mg am Tag erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie die Dosis einmal täglich einnehmen sollen oder aufgeteilt in zwei Dosen.

√Ąltere Patienten (√ľber 65 Jahre) und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg - 25 mg am Abend.

Abh√§ngig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise steigern. Wenn Sie eine Tagesdosis √ľber 75 mg erhalten, wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise h√§ufiger untersuchen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Dieses Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen oder zur Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen oder Migräne angewendet werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 2.

Nächtliches Einnässen

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die empfohlenen Dosierungen f√ľr Kinder sind:

  • unter 6 Jahren: siehe Abschnitt 2: Saroten darf nicht eingenommen werden
  • von 6 bis 10 Jahren: 10 mg - 20 mg t√§glich
    Eine geeignete Darreichungsform sollte f√ľr diese Altersgruppe verwendet werden.
  • ab 11 Jahre: 25 mg - 50 mg

Die Dosis sollte schrittweise gesteigert werden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel 1 - 1¬Ĺ Stunden vor dem Schlafengehen ein.

Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt ein EKG zur Untersuchung der Herzaktivität auf Anzeichen von unregelmäßigem Herzschlag machen.

Nach 3 Monaten wird Ihr Arzt die Behandlung √ľberpr√ľfen und dann bei Bedarf noch einmal ein EKG machen.

Beenden Sie die Behandlung nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Patienten mit besonderen Risiken

Patienten mit Erkrankungen der Leber und Patienten, die eine langsamere Verstoffwechslung aufweisen, werden in der Regel mit einer niedrigeren Dosis behandelt.

Eventuell wird der Arzt Ihnen Blutproben abnehmen, um festzustellen, wie hoch die Konzentration an Amitriptylin in Ihrem Blut ist (siehe auch Abschnitt 2).

Wie und wann ist Saroten einzunehmen?

Dieses Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

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Die Tabletten werden mit Wasser geschluckt. Kauen Sie die Tabletten nicht.

Dauer der Behandlung

√Ąndern Sie nicht die Dosierung des Arzneimittels und beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Depression

Wie auch bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen kann es einige Wochen dauern, bevor Sie eine Verbesserung bemerken.

Die Behandlungsdauer richtet sich bei Depressionen nach dem Einzelfall; in der Regel sind es mindestens 6 Monate. Ihr Arzt entscheidet √ľber die Dauer der Behandlung.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange weiter ein, wie Ihr Arzt es Ihnen rät.

Die zugrunde liegende Krankheit kann lange Zeit bestehen bleiben. Wenn Sie die Behandlung zu fr√ľh beenden, k√∂nnen die Beschwerden wiederkehren.

Neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne

Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich Ihre Schmerzen bessern.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt √ľber die Dauer der Behandlung und nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange weiter ein, wie Ihr Arzt es Ihnen r√§t.

Nächtliches Einnässen

Der Arzt wird nach 3 Monaten √ľberpr√ľfen, ob die Behandlung weiter fortgesetzt werden soll.

Wenn Sie eine größere Menge von Saroten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses. Tun Sie dies auch dann, wenn keinerlei Beschwerden oder Anzeichen einer Vergiftung erkennbar sind. Nehmen Sie das Behältnis dieses Arzneimittels mit zum Arzt oder Krankenhaus.

Anzeichen einer √úberdosierung sind unter anderem:

  • erweiterte Pupillen
  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • trockener Mund und Zunge
  • Verstopfung
  • Krampfanf√§lle
  • Fieber
  • Aufgeregtheit
  • Verwirrtheit
  • Halluzinationen
  • unkontrollierte Bewegungen
  • niedriger Blutdruck, schwacher Puls, Bl√§sse
  • Atembeschwerden
  • bl√§uliche Verf√§rbung der Haut
  • langsamer Herzschlag
  • Benommenheit
  • Bewusstlosigkeit
  • Koma
  • verschiedene Herzbeschwerden, z. B. Herzblock, Herzschw√§che, niedriger Blutdruck, kardiogener Schock, metabolische Azidose, niedriger Kaliumspiegel im Blut

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Eine √úberdosierung mit Amitriptylin bei Kindern kann schwerwiegende Folgen haben. Kinder sind besonders anf√§llig f√ľr Koma, Herzsymptome, Atembeschwerden, Krampfanf√§lle, niedrigen Natriumspiegel im Blut, Lethargie, Schl√§frigkeit, √úbelkeit, Erbrechen und hohen Blutzuckerspiegel.

Wenn Sie die Einnahme von Saroten vergessen haben

Nehmen Sie zum nächsten regulären Einnahmezeitpunkt eine normale Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Saroten abbrechen

Ihr Arzt entscheidet, wann und wie Ihre Behandlung beendet wird, um Beschwerden zu vermeiden, die auftreten können, wenn die Behandlung zu plötzlich abgebrochen wird (z. B. Kopfschmerzen, Unwohlsein, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit).

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt, wenn folgende Beschwerden bei Ihnen auftreten:

  • Vor√ľbergehende ‚ÄěAnf√§lle‚Äú von verschwommenem Sehen, Regenbogensehen und Augenschmerzen. Eine sofortige augen√§rztliche Untersuchung ist erforderlich, bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel fortgesetzt werden kann. Die Beschwerden k√∂nnen ein Anzeichen f√ľr gr√ľnen Star (akutes Glaukom) sein. Sehr seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen.
  • Ein Herzproblem namens ‚Äěverl√§ngertes QT-Intervall‚Äú, das auf Ihrem Elektrokardiogramm (EKG) erscheint. H√§ufige Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen.
  • Schwere Verstopfung, geschwollener Bauch, Fieber und Erbrechen. Die Ursache dieser Beschwerden kann sein, dass Teile des Darms gel√§hmt sind. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.
  • Gelbf√§rbung der Haut und der Aug√§pfel (Gelbsucht). Dies kann ein Anzeichen einer Lebersch√§digung sein. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.
  • Blaue Flecken, Blutungen, Bl√§sse oder anhaltende Halsschmerzen und Fieber. Diese Beschwerden k√∂nnen die ersten Zeichen f√ľr St√∂rungen sein, die Ihr Blut oder Knochenmark betreffen. Wirkungen auf das Blut k√∂nnen eine zu geringe Zahl roter Blutzellen (die den Sauerstoff durch den K√∂rper transportieren), wei√üer Blutzellen (die helfen, Infektionen zu bek√§mpfen) und Blutpl√§ttchen (die f√ľr die Blutgerinnung sorgen) sein. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.
  • Suizidgedanken oder -verhalten. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.

Die folgenden Nebenwirkungen sind in der jeweils angegebenen Häufigkeit beobachtet worden:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Schläfrigkeit/Benommenheit

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  • Zittern der H√§nde oder anderer K√∂rperteile
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen, unregelm√§√üiger oder schneller Herzschlag
  • Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen wegen niedrigem Blutdruck (orthostatische Hypotonie)
  • Mundtrockenheit
  • Verstopfung
  • √úbelkeit
  • starkes Schwitzen
  • Gewichtszunahme
  • undeutliches oder langsames Sprechen
  • Aggression
  • verstopfte Nase

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Verwirrtheit
  • St√∂rungen der Sexualfunktion (verminderter sexueller Antrieb; Erektionsschwierigkeiten)
  • Aufmerksamkeitsst√∂rungen
  • Geschmacksst√∂rungen
  • Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln in den Armen oder Beinen
  • Koordinationsst√∂rungen
  • erweiterte Pupillen
  • Herzblock
  • M√ľdigkeit
  • niedriger Natriumspiegel im Blut
  • Ruhelosigkeit
  • St√∂rungen bei der Blasenentleerung
  • Durstgef√ľhl

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • verminderter Appetit
  • Delirium (insbesondere bei √§lteren Menschen), Halluzinationen
  • Unregelm√§√üigkeit im Herz-Rhythmus oder Herzschlagmuster
  • geschwollene Speicheldr√ľsen
  • Haarausfall
  • erh√∂hte Lichtempfindlichkeit
  • Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • anormale Ergebnisse von Leberfunktionstests

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Erkrankung des Herzmuskels

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  • Gef√ľhl innerer Unruhe und √ľberw√§ltigender Drang, in st√§ndiger Bewegung zu sein
  • St√∂rungen der peripheren Nerven
  • Akuter Anstieg des Drucks im Augapfel
  • bestimmte Formen eines anormalen Herzrhythmus (sogenannte Torsades de Pointes)
  • allergische Entz√ľndung der Lungenbl√§schen und des Lungengewebes

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • fehlendes Appetitempfinden
  • erh√∂hte oder niedrige Blutzuckerwerte
  • Paranoia
  • Bewegungsst√∂rungen (unfreiwillige Bewegungen oder verminderte Beweglichkeit)
  • √úberempfindlichkeits-Entz√ľndung des Herzmuskels
  • Hepatitis
  • Hitzewallungen
  • trockenes Auge

Bei Personen, die mit dieser Gruppe von Arzneimitteln behandelt wurden, ist ein erh√∂htes Risiko f√ľr Knochenbr√ľche beobachtet worden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

√Ėsterreich

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Dieses Arzneimittel erfordert keine besonderen Anforderungen an die Lagerung.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Saroten enthält

Der Wirkstoff ist: Amitriptylin

Jede 10 mg Filmtablette enthält 10 mg Amitriptylin als Hydrochlorid.

10

Jede 25 mg Filmtablette enthält 25 mg Amitriptylin als Hydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Maisstärke, Lactose-Monohydrat, kolloid-hydriertes Silicium, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat

Film√ľberzug: Macrogol 400

Farbstoff: Opadry-OY-S-9470 rot-braun (E 172; E 171)

Wie Saroten aussieht und Inhalt der Packung

Runde, bikonvexe rot-braune Filmtabletten.

Dieses Arzneimittel ist in Plastikcontainern in den folgenden Packungsgr√∂√üen erh√§ltlich: 10 mg: 50 und 100 St√ľck und B√ľndelpackung zu 10 x 100 St√ľck.

25 mg: 50 und 100 St√ľck und B√ľndelpackung zu 10 x 100 St√ľck.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Lundbeck Austria GmbH

Spaces Square One

Leopold Ungar Platz 2

1190 Wien

Tel: +43 1 253 621 6033

Hersteller:

H. Lundbeck A/S

Ottiliavej 9

2500 Valby

Z.Nr.: 11.734

Z.Nr.: 11.735

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich, D√§nemark, Schweden: Saroten Belgien, Luxemburg: Redomex Norwegen: Sarotex

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Saroten 10 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Amitriptylin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Lundbeck Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 16.01.1962
ATC Code N06AA09
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden