Perenterol® 250

Hersteller: Zambon

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff(e)
Saccharomyces boulardii
Suchtgift
Nein
Zulassungsland Schweiz
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mikrobielle Antidiarrhoika

Alle Informationen

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Zambon

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Perenterol 250 ist ein Antidiarrhoikum und enthält als Wirksubstanz einen Hefepilz (Saccharomyces boulardii). Es dient zur Behandlung von Durchfallerkrankungen wie z.B. Reisediarrhö und wenn vom Arzt verordnet zur Vorbeugung und Therapie von antibiotikabedingten Diarrhöen oder von Diarrhöen infolge Sondenernährung.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Präparat. Hefeallergie, insbesondere gegen Saccharomyces boulardii. Perenterol 250 darf nicht bei Patienten mit schwerer Immunschwäche verwendet werden.

Wie wird es angewendet?

Anfangsdosierung: Am 1. Tag 2 Beutel oder 2 Kapseln (1 am Morgen und 1 am Abend) einnehmen.

Weitere Dosierung: An den folgenden Tagen: 1 Beutel oder 1 Kapsel täglich, bis keine Krankheitssymptome mehr auftreten.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Selten treten nach Einnahme von Perenterol 250 Blähungen auf und in sehr seltenen Fällen Verstopfung. Sehr selten können allergische Hautreaktionen wie Juckreiz, Hautausschläge oder Nesselfieber, Atemnot, anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock auftreten.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Perenterol 250 soll nicht über 30 °C gelagert werden.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Perenterol 250 ist ein Antidiarrhoikum und enthält als Wirksubstanz einen Hefepilz (Saccharomyces boulardii). Es dient zur Behandlung von Durchfallerkrankungen wie z.B. Reisediarrhö und wenn vom Arzt verordnet zur Vorbeugung und Therapie von antibiotikabedingten Diarrhöen oder von Diarrhöen infolge Sondenernährung; es ermöglicht im Zusammenwirken mit anderen Massnahmen die Wiederherstellung der Darmflora und die Linderung des Durchfalls.

Perenterol 250 reguliert und normalisiert die Darmtätigkeit.

Die Hefe Saccharomyces boulardii ist gegenüber Antibiotika resistent und wirkt in lebender Form im Darminnern. Sie wird nicht vom Körper aufgenommen.

In verschiedenen Untersuchungen konnte eine hemmende Wirkung auf die Entwicklung verschiedener schädlicher Bakterien und Candida albicans festgestellt werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bei Durchfallerkrankungen soll der Patient/die Patientin (speziell Kinder und ältere Personen) genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wenn die Krankheit länger als 2–3 Tage dauert, sollte der Arzt/die Ärztin konsultiert werden. Bei Säuglingen kann eine Durchfallerkrankung wegen des Flüssigkeits- und des Salzverlustes rasch, schon nach einem Tag, bedrohlich werden. Konsultieren Sie deshalb Ihren Arzt/Ihre Ärztin rechtzeitig.

Wann darf Perenterol 250 nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Präparat. Hefeallergie, insbesondere gegen Saccharomyces boulardii. Perenterol 250 darf nicht bei Patienten mit schwerer Immunschwäche (z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantation, Leukämie, bösartige fortgeschrittene Tumore, Bestrahlung, Chemotherapie, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung) verwendet werden.

Patienten mit einem Zentralvenenkatheter (z.B. Port-A-cath) dürfen Perenterol 250 wegen Infektionsgefahr mit Saccharomyces boulardii nicht verwenden.

Wann ist bei der Einnahme von Perenterol 250 Vorsicht geboten?

Da Perenterol 250 aus lebenden Zellen besteht, darf das Präparat nicht mit einer zu heissen (über 50 °C), eiskalten oder alkoholhaltigen Flüssigkeit oder Speise gemischt werden.

Im Weiteren sind die in Perenterol 250 enthaltenen Hefepilze empfindlich auf pilzhemmende Arzneimittel (Antimykotika). Sollte Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin solche Arzneimittel verschrieben haben, müssen Sie auf die Einnahme von Perenterol 250 verzichten, weil seine Wirksubstanz dann zerstört wird.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Perenterol 250 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Es bestehen keine Bedenken gegen eine Anwendung von Perenterol 250 während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit.

Wie wird es angewendet?

Das Präparat wird oral eingenommen.

Anfangsdosierung: Am 1. Tag 2 Beutel oder 2 Kapseln (1 am Morgen und 1 am Abend) einnehmen.

Weitere Dosierung: An den folgenden Tagen: 1 Beutel oder 1 Kapsel täglich, bis keine Krankheitssymptome mehr auftreten.

Auf ärztlichen Rat kann die Anfangsdosierung (2 Beutel oder 2 Kapseln täglich) wenn nötig während mehreren Tagen durchgeführt werden, bzw. erhöht werden.

Im Falle von Erbrechen innerhalb von 1 Stunde nach der Arzneimittelgabe muss die Einnahme wiederholt werden.

Perenterol 250 kann Säuglingen, Kindern und Erwachsenen in gleicher Dosierung verabreicht werden.
Anwendung

Beutel: Den Inhalt des Beutels mit Flüssigkeit oder breiiger Nahrung mischen, dann einnehmen. Für Säuglinge: Den Inhalt des Beutels über den Brei streuen oder in die Flasche geben. Achten Sie darauf, dass die Nahrung nicht zu heiss ist (nicht über 50 °C).

Kapseln: Die Kapsel mit etwas Flüssigkeit schlucken.

Perenterol 250 kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Wenn Sie einen schnellen Wirkungseintritt erzielen wollen, können Sie das Präparat vor dem Essen einnehmen.

Sie können Perenterol 250 auch zusammen mit einem Antibiotikum zu jeder Zeit einnehmen, jedoch nicht zusammen mit einem Antimykotikum.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt/der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Selten treten nach Einnahme von Perenterol 250 Blähungen auf und in sehr seltenen Fällen Verstopfung. Sehr selten können allergische Hautreaktionen wie Juckreiz, Hautausschläge oder Nesselfieber, Atemnot, anaphylaktische Reaktionen und anaphylaktischer Schock auftreten.

In sehr seltenen Fällen wurde bei schwerkranken oder immungeschwächten Patienten oder Patienten mit Zentralvenenkathetern das Eindringen der Hefepilze ins Blut (Fungämie) beobachtet, wobei auch Fieber auftreten kann.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Perenterol 250 soll nicht über 30 °C gelagert werden.

Perenterol 250 darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

Was ist in Perenterol 250 enthalten?

1 Beutel enthält: 282,5 mg lyophilisierten Saccharomyces boulardii (entsprechend 250 mg Hefepilz und 32,5 mg Lactose) entsprechend mind. 2 Mrd. lebensfähiger Zellen, Vanillin, Aromastoffe und Hilfsstoffe.

1 Kapsel enthält: 282,5 mg lyophilisierten Saccharomyces boulardii (entsprechend 250 mg Hefepilz und 32,5 mg Lactose) entsprechend mind. 2 Mrd. lebensfähiger Zellen und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

47572, 47571 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Perenterol 250? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliches Rezept.

Packungen zu 10 und 20 Beutel und Packungen zu 6, 10 und 20 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino.

Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden