Wirkstoff(e) Saccharomyces boulardii
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz
Suchtgift Nein
ATC Code A07FA02
Pharmakologische Gruppe Mikrobielle Antidiarrhoika

Zulassungsinhaber

Sandoz

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Perenterol® 250 Saccharomyces boulardii Zambon
Perenterol travel Saccharomyces boulardii Zambon Switzerland Ltd
Florosan® Saccharomyces boulardii Sandoz

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof├╝r wird es verwendet?

Die Wirksubstanz von Sanaflor ist ein Hefepilz (Saccharomyces boulardii), der das Gleichgewicht im ├ľkosystem des Verdauungstraktes wiederherstellt. Sanaflor wird zur Behandlung von Durchfallerkrankungen und zur Vorbeugung und Therapie von antibiotikabedingten Diarrh├Âen verwendet; es erm├Âglicht im Zusammenwirken mit anderen Massnahmen die Wiederherstellung der Darmflora und die Linderung des Durchfalls.

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Was m├╝ssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wenn Sie ├╝berempfindlich (allergisch) gegen├╝ber dem arzneilich wirksamen Bestandteil (Hefe├╝berempfindlichkeit) oder einem der sonstigen Bestandteile sind, d├╝rfen Sie das Pr├Ąparat nicht einnehmen.

Wegen des bisher nicht einsch├Ątzbaren Risikos einer generalisierten Besiedelung mit Saccharomyces cerevisiae d├╝rfen Patienten mit geschw├Ąchter Immunabwehr (z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantation, Leuk├Ąmie, b├Âsartige Tumore, Bestrahlung, Chemotherapie, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung) und Patienten mit Zentralvenenkatheter dieses Arzneimittel nicht anwenden.


Bei Durchfallerkrankungen soll der Patient (speziell Kinder und ├Ąltere Personen) gen├╝gend Fl├╝ssigkeit zu sich nehmen. Bei Durchf├Ąllen, die l├Ąnger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerh├Âhungen einhergehen, sollte ein Arzt oder eine ├ärztin aufgesucht werden.

Bei S├Ąuglingen kann eine Durchfallerkrankung wegen des Fl├╝ssigkeits- und des Salzverlustes rasch bedrohlich werden. Konsultieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre ├ärztin rechtzeitig.

Bei Auftreten von folgenden unerw├╝nschten Wirkungen:

Quincke-├ľdem, Dyspnoe oder Anzeichen von allergischem Schock, muss das Arzneimittel abgesetzt und (sofort) ein Arzt informiert werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (sogenannte MAO-Hemmer) kann Bluthochdruck auftreten.

Da Sanaflor aus lebenden Zellen besteht, darf das Pr├Ąparat nicht mit einer zu heissen (├╝ber 50 ┬░C), eiskalten oder alkoholhaltigen Fl├╝ssigkeit oder Speise gemischt werden.

Im Weiteren sind die in Sanaflor enthaltenen Hefepilze empfindlich auf pilzhemmende Arzneimittel (Antimykotika), gleichg├╝ltig, ob diese nun eingenommen oder als Spritze verabreicht werden. Sollte Ihnen Ihr Arzt solche Arzneimittel (Antimykotika) verschrieben haben, m├╝ssen Sie auf die Einnahme von Sanaflor verzichten, weil die Wirksubstanz dann zerst├Ârt wird.

Es gibt nicht gen├╝gend Erfahrungen bei Kindern unter 2

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Wie wird es angewendet?

Das Pr├Ąparat wird eingenommen.

Erwachsene und Kinder ├╝ber 2 Jahre

Anfangsdosierung: Am 1. Tag 2 Kapseln (1 am Morgen und 1 am Abend) einnehmen.

Weitere Dosierung: An den folgenden Tagen 1 Kapsel t├Ąglich einnehmen, bis keine Krankheitssymptome mehr auftreten.

Auf ├Ąrztlichen Rat kann die Anfangsdosierung (2 Kapseln t├Ąglich) wenn n├Âtig w├Ąhrend mehreren Tagen durchgef├╝hrt werden bzw. erh├Âht werden.

Im Falle von Erbrechen innerhalb von 1 Stunde nach der Medikamentengabe muss die Einnahme wiederholt werden.

Anwendung: Die Kapsel mit etwas Fl├╝ssigkeit schlucken. Sanaflor kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Wenn Sie einen schnellen Wirkungseintritt erzielen wollen, k├Ânnen Sie das Pr├Ąparat vor dem Essen einnehmen. Sie k├Ânnen es in der Regel (Ausnahme: Chinolone) auch zusammen mit einem Antibiotikum zu jeder Zeit einnehmen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Was sind m├Âgliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen k├Ânnen bei der Einnahme von Sanaflor auftreten:

Bl├Ąhungen, ├ťberempfindlichkeitsreaktionen die sich als Juckreiz, Hautausschlag, Unterschenkelgeschw├╝r, Schleimhautschwellung im Gesichtsbereich, Atemnot oder anaphylaktischer Schock ├Ąussern.

Sollte eine der oben genannten Nebenwirkungen, insbesondere Schleimhautschwellung im Gesichtsbereich, Atemnot oder Anzeichen von allergischem Schock auftreten, muss das Arzneimittel abgesetzt und (sofort) ein Arzt bzw. eine Ärztin informiert werden, damit er über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen Massnahmen entscheidet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh├Ąlter mit ┬źExp.┬╗ bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Kapseln sollen bei Raumtemperatur (15?25 ┬░C) aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

1 Kapsel enth├Ąlt 250 mg Trockenhefe aus Saccharomyces cerevisiae (Saccharomyces boulardii), entsprechend mindestens 4,5├Ś 109 lebensf├Ąhigen Zellen und Hilfsstoffe.

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Wirkstoff(e) Saccharomyces boulardii
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Suchtgift Nein
ATC Code A07FA02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k├Ânnen f├╝r die Korrektheit der Daten keine Haftung ├╝bernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F├╝r Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden