Ethosuximid-neuraxpharm 500 mg/g Tropfen zum Einnehmen, Lösung

Abbildung Ethosuximid-neuraxpharm 500 mg/g Tropfen zum Einnehmen, Lösung
Wirkstoff(e) Ethosuximid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.03.2003
ATC Code N03AD01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Petnidan Saft Ethosuximid Desitin Arzneimittel GmbH
Petnidan Ethosuximid Desitin Arzneimittel GmbH
Ethosuximid-neuraxpharm 50 mg/ml Lösung zum Einnehmen Ethosuximid neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Ethosuximid-neuraxpharm 250 mg Weichkapseln Ethosuximid neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Ethosuximid Fairmed Healthcare 250 mg Weichkapseln Ethosuximid Fairmed Healthcare GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ethosuximid-neuraxpharm ist ein Arzneimittel gegen epileptische Krampfanfälle.

Anwendungsgebiete

‚ÄĘ Pyknoleptische Absencen sowie komplexe und atypische Absencen

Hinweis
Zur Vermeidung der bei komplexen und atypischen Absencen häufig hinzukommenden großen Anfälle kann Ethosuximid mit entsprechend wirksamen Antikonvulsiva (z. B. Primidon und Phenobarbital) kombiniert werden. Nur bei pyknoleptischen Absence- Epilepsien des Schulalters kann auf eine zusätzliche Grand-mal-Prophylaxe verzichtet werden.

Myoklonisch-astatisches Petit-mal und myoklonische Anfälle des Jugendlichen (Impulsiv-Petit-mal), wenn andere Arzneimittel nicht wirksam waren und / oder nicht vertragen wurden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ethosuximid-neuraxpharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ethosuximid, andere Succinimide (Arzneimittelgruppe, zu der auch Ethosuximid geh√∂rt) oder gegen einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Ethosuximid-neuraxpharm einnehmen.

Achten Sie insbesondere auf Hinweise einer Knochenmarksch√§digung wie Fieber, Entz√ľndung von Hals oder Rachenmandeln sowie einer Neigung zu Blutungen. Suchen Sie Ihren behandelnden Arzt auf, wenn eines dieser Symptome auftritt.

Das Blutbild ist regelmäßig zu kontrollieren (zunächst monatlich, nach einem Jahr alle 6 Monate), um möglicherweise auftretende Schädigungen des Knochenmarks zu erkennen. Bei einer Leukozytenzahl (Anzahl weißer Blutkörperchen) weniger als 3500/mm3 oder einem Granulozytenanteil weniger als 25 % sollte die Einnahmemenge verringert oder Ethosuximid-neuraxpharm ganz abgesetzt werden. Die Leberwerte sind ebenfalls regelmäßig zu kontrollieren.

Mit psychischen Nebenwirkungen (Angstzuständen, Sinnestäuschungen) ist besonders dann zu rechnen, wenn psychiatrische Erkrankungen in der Vorgeschichte bekannt sind. In solchen Fällen darf Ethosuximid-neuraxpharm nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Ethosuximid-neuraxpharm behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich des Stevens-Johnson-Syndroms und der Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Ethosuximid berichtet. Verwenden Sie Ethosuximid-neuraxpharm nicht mehr und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome bei sich feststellen.

Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Bei Gabe von Carbamazepin (Arzneistoff zur Behandlung epileptischer Krampfanfälle) kann die Plasmaclearance (Ausscheidungsrate) von Ethosuximid, dem Wirkstoff von Ethosuximid-neuraxpharm, erhöht sein.

Bei Gabe von Valproat (Arzneistoff zur Behandlung epileptischer Krampfanfälle) kann die Blutkonzentration von Ethosuximid ansteigen.

Es ist nicht auszuschließen, dass zentraldämpfende Arzneimittel und Ethosuximid- neuraxpharm sich in ihrer sedativen (beruhigenden und einschläfernden) Wirkung gegenseitig verstärken.

In der Regel verändert Ethosuximid, der Wirkstoff von Ethosuximid-neuraxpharm, nicht die Blutkonzentration anderer Arzneimittel gegen epileptische Krampfanfälle (z. B. Primidon, Phenobarbital, Phenytoin). In einzelnen Fällen kann es jedoch zu einer Erhöhung der Phenytoin-Blutkonzentration kommen.

Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Nehmen Sie keine alkoholhaltigen Getränke und Speisen während der Behandlung mit Ethosuximid-neuraxpharm zu sich!

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, sollten Sie vor Beginn der Behandlung mit Ethosuximid-neuraxpharm von ihrem Arzt √ľber die Notwendigkeit von Planung und √úberwachung einer Schwangerschaft beraten werden. In keinem Fall sollten Sie die Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm ohne √§rztlichen Rat abbrechen, da es bei epileptischen Anf√§llen zur Sch√§digung des ungeborenen Kindes kommen kann.

Bisher sind keine spezifischen Fehlbildungen des Kindes bekannt geworden, die auf eine Behandlung mit Ethosuximid, dem Wirkstoff von Ethosuximid-neuraxpharm, w√§hrend der Schwangerschaft zur√ľckzuf√ľhren sind. Das allgemeine Fehlbildungsrisiko ist jedoch bei Behandlung mit Arzneimitteln gegen epileptische Krampfanf√§lle (Antiepileptika) erh√∂ht. Behandlungen, bei denen verschiedene Antiepileptika angewendet werden, steigern dieses Risiko, weshalb bei Schwangeren eine Kombinationsbehandlung zu vermeiden ist. Zur Fr√ľherkennung m√∂glicher Sch√§digungen der Frucht werden diagnostische Ma√ünahmen wie Ultraschall und alpha-Fetoprotein-Bestimmung empfohlen.

Insbesondere zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag darf nur die niedrigste anfallskontrollierende Dosis Ethosuximid angewendet werden. Die Ethosuximid- Serumkonzentration der Mutter ist regelm√§√üig zu √ľberpr√ľfen.

Bei Planung einer Schwangerschaft sowie während der Schwangerschaft wird eine Kontrolle der Folsäurespiegel und gegebenenfalls eine zusätzliche Gabe von Folsäurepräparaten (Folsäuresubstitution) empfohlen.

Um einen Mangel an Vitamin K1 beim Neugeborenen und dadurch ausgelöste Blutungen vorzubeugen, wird die Einnahme eines entsprechenden Vitaminpräparates im letzten Schwangerschaftsmonat empfohlen.

Stillzeit

Ethosuximid geht in die Muttermilch √ľber. W√§hrend der Behandlung mit Ethosuximid- neuraxpharm darf nicht gestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm kann das Reaktionsverm√∂gen beeintr√§chtigt sein. Daher gilt gegebenenfalls f√ľr die gesamte Behandlung, zumindest jedoch in der Einstellungsphase:

Sie können auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Die Entscheidung √ľber Ihre Verkehrst√ľchtigkeit trifft in jedem Einzelfall der behandelnde Arzt unter Ber√ľcksichtigung Ihrer individuellen Reaktion und der jeweiligen Einnahmemenge. Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrst√ľchtigkeit noch weiter verschlechtert!

Ethosuximid-neuraxpharm enthält Ethanol (Alkohol)

Dieses Arzneimittel enthält 18 Vol.-% Alkohol.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihr Arzt Ethosuximid-neuraxpharm nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Einnahmevorschriften, da Ethosuximid- neuraxpharm sonst nicht richtig wirken kann!

Die H√∂he und die Verteilung der Einnahmemenge von Ethosuximid-neuraxpharm richten sich nach dem Krankheitsbild, dem individuellen Ansprechen und der jeweiligen Vertr√§glichkeit im Einzelfall. Die Behandlung wird einschleichend begonnen, die Einnahmemengen werden langsam gesteigert. √Ąnderungen am Einnahmeschema werden ausschlie√ülich von Ihrem behandelnden Arzt vorgenommen.

Die Behandlung wird bei Kindern und Erwachsenen mit einer Tagesgesamtdosis von 5 bis 10 mg Ethosuximid pro Kilogramm Körpergewicht begonnen.

In Abständen von 4 bis 7 Tagen, in Abhängigkeit vom Erreichen einer Steady-state- Konzentration gegebenenfalls auch in Abständen von 8 bis 10 Tagen, kann die Tagesgesamtdosis um 5 mg Ethosuximid pro kg Körpergewicht erhöht werden.

Als Erhaltungsdosis sind pro Tag im Allgemeinen f√ľr Kinder 20 mg Ethosuximid pro kg K√∂rpergewicht und f√ľr Erwachsene 15 mg Ethosuximid pro kg K√∂rpergewicht ausreichend.

Die Tagesgesamtdosis sollte bei Kindern 40 mg Ethosuximid pro kg K√∂rpergewicht und bei Erwachsenen 30 mg Ethosuximid pro kg K√∂rpergewicht nicht √ľberschreiten.

Die Tagesdosis wird auf 2 bis 3 Einzeldosen verteilt, bei guter Verträglichkeit kann sie aufgrund der langen Halbwertszeit von Ethosuximid auch als Einzeldosis verabreicht werden.

Die therapeutische Plasmakonzentration liegt bei 40 bis 100 ¬Ķg Ethosuximid pro ml.

Ein Tropfen Ethosuximid-neuraxpharm enthält ca. 16 mg Ethosuximid.

Bei einer Erhaltungsdosis von 15 mg Ethosuximid pro kg Körpergewicht erhalten Erwachsene und Jugendliche auf 5 kg Körpergewicht ca. 5 Tropfen Ethosuximid- neuraxpharm:

KörpergewichtAnzahl TropfenTagesdosis
50 kg48750 mg
55 kg53825 mg
60 kg58900 mg
65 kg62975 mg
70 kg671050 mg
75 kg721125 mg
80 kg771200 mg
85 kg821275 mg

Die Tageshöchstdosis bei Erwachsenen und Jugendlichen beträgt jeweils die doppelte Tropfenanzahl bezogen auf das Körpergewicht.

Bei einer Erhaltungsdosis von 20 mg Ethosuximid pro kg Körpergewicht erhalten Kinder bis 12 Jahre auf 5 kg Körpergewicht ca. 6 Tropfen Ethosuximid-Tropfen:

KörpergewichtAnzahl TropfenTagesdosis
5 kg6100 mg
10 kg13200 mg
15 kg19300 mg
20 kg26400 mg
25 kg32500 mg
30 kg38600 mg
35 kg45700 mg
40 kg51800 mg
45 kg58900 mg
50 kg641000 mg

Die Tageshöchstdosis bei Kindern bis 12 Jahren beträgt jeweils die doppelte Tropfenanzahl bezogen auf das Körpergewicht.

Hinweis
Ethosuximid ist dialysierbar. H√§modialyse-Patienten ben√∂tigen daher eine erg√§nzende Dosis oder ein ge√§ndertes Einnahmeschema. W√§hrend einer vierst√ľndigen Dialyseperiode werden 39 bis 52 % der verabreichten Dosis entfernt.

Art der Anwendung

Die Tagesdosis Ethosuximid-neuraxpharm kann bei guter Verträglichkeit einmal täglich verabreicht werden, aber auch auf 2 oder 3 Dosen verteilt werden. Die Einnahme sollte während oder nach den Mahlzeiten erfolgen.

Dauer der Anwendung

Die medikamentöse Behandlung bei epileptischen Krampfanfällen ist grundsätzlich eine Langzeitbehandlung. Höhe und Verteilung der Einnahmemengen sowie die

Behandlungsdauer und das Absetzen von Ethosuximid-neuraxpharm werden von einem in der Epilepsie-Behandlung erfahrenen Facharzt festgelegt.

Wenn Sie eine größere Menge von Ethosuximid-neuraxpharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine Einzelgabe von Ethosuximid-neuraxpharm versehentlich doppelt einnehmen, hat dies keine Auswirkungen auf die weitere Einnahme, d. h. Sie nehmen Ethosuximid-neuraxpharm danach so ein, wie sonst auch.

Bei Einnahme von erh√∂hten Arzneimengen kommt es in verst√§rktem Ma√üe zu M√ľdigkeit, Lethargie (Antriebsarmut, Teilnahmslosigkeit), Verstimmungs- und Erregungszust√§nden, mitunter auch zu Reizbarkeit sowie zu allen anderen Nebenwirkungen, die von der Einnahmemenge abh√§ngen (mit dem Auftreten von √úberdosierungserscheinungen ist bei einer Blutkonzentration von mehr als 150 ¬Ķg Ethosuximid pro ml zu rechnen).

Die Krankheitszeichen einer Überdosierung werden verstärkt durch Alkohol und andere zentral dämpfende Arzneimittel.

Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen den nächst erreichbaren Arzt zu Hilfe!

Bei schweren √úberdosierungen wird eine Magensp√ľlung durchgef√ľhrt und medizinische Kohle verabreicht; dar√ľber hinaus ist eine intensivmedizinische √úberwachung des Kreislaufs und der Atmung notwendig.

Wenn Sie die Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm vergessen haben

In der Regel f√ľhrt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Krankheitszeichen. Die Einnahme wird unver√§ndert weitergef√ľhrt, d. h. eine am Tag zuvor vergessene Einnahme wird nicht nachgeholt. Beachten Sie aber bitte, dass Ethosuximid-neuraxpharm nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelm√§√üig eingenommen wird!

Wenn Sie die Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm abbrechen

Richten Sie sich unbedingt nach den Behandlungsempfehlungen Ihres Arztes, da es sonst wieder zu epileptischen Anfällen kommen kann! Wenn Sie glauben, Ethosuximid- neuraxpharm nicht zu vertragen, so wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt!

Siehe auch die Hinweise im Kapitel 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich? unter der √úberschrift ‚ÄěGegenma√ünahmen‚Äú

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Verwenden Sie Ethosuximid-neuraxpharm nicht mehr und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen:

R√∂tliche Flecken am Rumpf, die wie schie√üscheibenartige Hautflecken oder kreisf√∂rmig aussehen, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabsch√§lung, Geschw√ľre an

Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens- Johnson-Syndrom).

  • Gro√üfl√§chiger Hautausschlag, hohe K√∂rpertemperatur und vergr√∂√üerte Lymphknoten (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)) (H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)).

Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen: Ver√§nderungen in Ihrem Blut (Bluterg√ľsse oder h√∂here Blutungsneigung), Fieber, Halsschmerzen, Mundgeschw√ľre, M√ľdigkeit, wiederholte Infektionen oder Infektionen, die nicht abklingen. Ihr Arzt nimmt Ihnen m√∂glicherweise regelm√§√üig Blut ab, um Sie auf solche Wirkungen zu untersuchen.

Weitere mögliche Nebenwirkungen

Von der Arzneimenge abhängige Nebenwirkungen Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Lethargie (Antriebsarmut, Teilnahmslosigkeit)
  • Zur√ľckgezogenheit
  • schwere Kopfschmerzen
  • √Ąngstlichkeit
  • Schlaf- und Appetitst√∂rungen
  • Gewichtsverlust
  • Diarrhoe bzw. Verstopfung
  • Ataxie (St√∂rung des Bewegungsablaufs)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

Es k√∂nnen sich √ľber Tage und Wochen paranoidhalluzinatorische Erscheinungen entwickeln (Sinnest√§uschungen, Verfolgungsgef√ľhle).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

  • In Einzelf√§llen treten innerhalb der ersten 12 Behandlungsstunden Dyskinesien auf (St√∂rungen des Bewegungsablaufes; siehe Abschnitt ‚ÄěGegenma√ünahmen‚Äú).

Von der Arzneimenge unabhängige Nebenwirkungen

Allergische Hauterscheinungen wie z. B. Hautausschlag können auftreten. Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Lupus erythematodes unterschiedlicher Auspr√§gung (Hauterkrankung, die mit Beteiligung innerer Organe einhergehen kann)
  • Leukopenie (Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen)
  • Eosinophilie (Anstieg eines Anteils der wei√üen Blutk√∂rperchen)
  • Thrombozytopenie (Mangel an Blutpl√§ttchen)
  • Agranulozytose (Fehlen bestimmter Abwehrzellen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen)

In Einzelf√§llen kann es zu aplastischen An√§mien (Mangel an roten Blutk√∂rperchen durch fehlende Neubildung) und Panzytopenien (Mangel an allen Blutzellen) kommen (vgl. Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweis

Bei Dauerbehandlung kann es zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kommen, z. B. zu einem Abfall der schulischen Leistungen bei Kindern und Jugendlichen.

Gegenmaßnahmen

Bei St√∂rungen des Bewegungsablaufes darf Ethosuximid-neuraxpharm nicht weiter eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte an den n√§chst erreichbaren Arzt, der bei st√§rkeren Beschwerden als m√∂gliches Gegenmittel den Arzneistoff Diphenhydramin intraven√∂s verabreichen kann (siehe Abschnitt ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú weiter oben).

Das Risiko von Nebenwirkungen, die von der eingenommenen Arzneimenge abhängen, kann vermindert werden durch einschleichenden Behandlungsbeginn, langsame Steigerung der Einnahmemenge sowie Einnahme von Ethosuximid-neuraxpharm während oder nach den Mahlzeiten.

Treten Nebenwirkungen auf, die nicht von der eingenommenen Arzneimenge abhängen, so wird Ethosuximid-neuraxpharm in der Regel abgesetzt, wodurch die Nebenwirkungen abklingen. Bei einer erneuten Gabe von Ethosuximid-neuraxpharm ist mit ihrem Wiederauftreten zu rechnen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf!

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und der Faltschachtel nach ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegeben Monats.

Die Haltbarkeit nach √Ėffnen des Beh√§ltnisses betr√§gt 6 Monate.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Ethosuximid-neuraxpharm enthält

Der Wirkstoff ist Ethosuximid.

1 g Tropfen zum Einnehmen, Lösung (ca. 32 Tropfen) enthält 500 mg Ethosuximid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Ethanol 96 %, Pomeranzentinktur, Orangen-Aroma, Saccharin-Natrium 2 H2O, Glycerol 85 %, gereinigtes Wasser.

Dieses Arzneimittel enthält 18 Vol.-% Alkohol.

Wie Ethosuximid-neuraxpharm aussieht und Inhalt der Packung

Klare, gelblichbraune, viskose Fl√ľssigkeit zum Einnehmen.

Die Tropfen sind in Braunglasflaschen mit Tropfeinsatz und Schraubkappe mit 50 ml Lösung erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

neuraxpharm Arzneimittel GmbH Elisabeth-Selbert-Stra√üe 23 ‚ÄĘ 40764 Langenfeld Tel. 02173 / 1060 - 0 ‚ÄĘ Fax 02173 / 1060 - 333

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2021.

[Piktogramm Anleitung zum Tropfen (Randtropfer)]

Um eine genaue Dosierung zu gew√§hrleisten, m√ľssen Sie beim Tropfen die Flasche schr√§g halten, so dass der Tropfen am Rand abtropft.

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Wirkstoff(e) Ethosuximid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.03.2003
ATC Code N03AD01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden