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Wirkstoff(e) Ethosuximid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Trommsdorff GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.07.2003
ATC Code N03AD01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

Trommsdorff GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Suxilep Tropfen Ethosuximid Steiner & Co. Deutsche Arzneimittelgesellschaft mbH & Co. KG
Petnidan Saft Ethosuximid Desitin Arzneimittel GmbH
Ethosuximid-neuraxpharm 250 mg Weichkapseln Ethosuximid neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Ethosuximid-neuraxpharm 500 mg/g Tropfen zum Einnehmen, Lösung Ethosuximid neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Ethosuximid-neuraxpharm 50 mg/ml Lösung zum Einnehmen Ethosuximid neuraxpharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Suxilep ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen (epileptische Anfälle).

Suxilep wird angewendet bei

  • pyknoleptischen Absencen (Epilepsieform mit kurzen Bewusstseinspausen im Kindesalter) sowie komplexen und atypischen Absencen
    Hinweis:
    Zur Vermeidung der bei komplexen und atypischen Absencen häufig hinzukommenden großen Anfälle kann Ethosuximid mit entsprechend wirksamen krampfhemmenden Arzneimitteln (Antikonvulsiva, z. B. Primidon und Phenobarbital) kombiniert werden. Nur bei pyknoleptischen Absence-Epilepsien im Schulalter kann auf eine zusätzliche Grand-mal-Prophylaxe (Vorbeugung von den ganzen Körper betreffenden epileptischen Krampfanfällen) verzichtet werden.
  • myoklonisch-astatischem Petit-mal (durch pl√∂tzliche Muskelzuckungen bedingter Sturzanfall ohne generalisierte Kr√§mpfe), wenn andere Arzneimittel nicht wirksam waren und/oder nicht vertragen wurden
  • myoklonischen Anf√§llen des Jugendlichen (Anf√§lle mit pl√∂tzlichen, kurzen, meist beidseitigen symmetrischen Muskelzuckungen der Schultern und Arme - Impulsiv-petit-mal), wenn andere Arzneimittel nicht wirksam waren und/oder nicht vertragen wurden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Suxilep darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Ethosuximid oder andere Succinimide, Gelborange S oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Suxilep einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Suxilep ist erforderlich, wenn bei Ihnen Fieber, Entz√ľndung von Hals- oder Rachenmandeln sowie eine Neigung zu Blutungen (Hinweise einer Knochenmarksch√§digung) auftreten. Sie sollten in diesen F√§llen Ihren behandelnden Arzt aufsuchen. Das Blutbild ist regelm√§√üig zu kontrollieren (zun√§chst monatlich, nach 12 Monaten halbj√§hrlich), um m√∂glicherweise auftretende Sch√§digungen des Knochenmarks zu erkennen. Bei einer Leukozytenzahl (Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen) weniger als 3500/mm¬≥ oder einem Granulozytenanteil weniger als 25 % sollte die Einnahmemenge verringert oder Suxilep ganz abgesetzt werden. Die Leberwerte sind ebenfalls regelm√§√üig zu √ľberwachen.

Mit psychischen Nebenwirkungen (Angstzuständen, Sinnestäuschungen) ist besonders dann zu rechnen, wenn psychiatrische Erkrankungen in der Vorgeschichte bekannt sind. In solchen Fällen darf Suxilep nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Suxilep behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich des Stevens-Johnson-Syndroms und der Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Ethosuximid (dem Wirkstoff von Suxilep) berichtet. Verwenden Sie Suxilep nicht mehr und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der in Abschnitt 4. beschriebenen Symptome bei sich feststellen.

Kinder und Jugendliche

Bei Dauerbehandlung kann es zu einem Abfall schulischer Leistungen kommen.

Einnahme von Suxilep zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Die Wirkung von Suxilep wird wie folgt beeinflusst:

  • Verst√§rkung der Wirkung und m√∂glicherweise Verst√§rkung der Nebenwirkungen
    Bei Gabe von Valproat (Arzneistoff zur Behandlung epileptischer Krampfanfälle) kann die Ethosuximid-Serumkonzentration ansteigen.
    Es ist nicht auszuschließen, dass zentral-dämpfende Arzneimittel und Suxilep sich in ihrer sedativen (beruhigenden und einschläfernden) Wirkung gegenseitig verstärken.
  • Abschw√§chung der Wirkung
    Bei Gabe von Carbamazepin (Arzneistoff zur Behandlung epileptischer Krampfanfälle) ist die Plasmaclearance (Ausscheidungsrate) von Ethosuximid, dem Wirkstoff von Suxilep, erhöht.

Suxilep beeinflusst die Wirkung folgender Arzneimittel:

Verstärkung der Wirkung und möglicherweise Verstärkung der Nebenwirkungen Obwohl Ethosuximid, der Wirkstoff von Suxilep, die Blutkonzentration anderer Arzneimittel gegen epileptische Krampfanfälle (z. B. Primidon, Phenobarbital, Phenytoin) in der Regel nicht verändert, kann es in einzelnen Fällen jedoch zu einer Erhöhung der Phenytoin- Plasmakonzentration kommen.

Einnahme von Suxilep zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

W√§hrend der Anwendung von Suxilep d√ľrfen Sie keinen Alkohol trinken.

Menschen, die Medikamente mit Wirkung auf das Gehirn, wie das Arzneimittel Suxilep, einnehmen, reagieren wesentlich empfindlicher auf Alkohol. Die berauschende und gleichzeitig dämpfende (sedative) Wirkung von Alkohol verstärkt sich mit der ähnlichen Wirkung vieler Mittel gegen Epilepsie und umgekehrt. Es kann aber auch eine Verstärkung der Nebenwirkungen der Arzneimittel eintreten.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, sollten Sie sich vor Beginn der Behandlung mit Suxilep von Ihrem Arzt √ľber die Notwendigkeit einer Planung und √úberwachung einer Schwangerschaft beraten lassen. In keinem Fall sollten Sie die Einnahme von Suxilep ohne √§rztlichen Rat abbrechen, da es bei epileptischen Anf√§llen zur Sch√§digung des ungeborenen Kindes kommen kann.

Bisher sind keine spezifischen Fehlbildungen des Kindes bekannt geworden, die auf eine Behandlung mit Ethosuximid, dem Wirkstoff von Suxilep, zur√ľckzuf√ľhren sind. Das allgemeine Fehlbildungsrisiko ist jedoch bei Behandlung mit Arzneimitteln gegen epileptische Krampfanf√§lle (Antiepileptika) erh√∂ht. Behandlungen, bei denen verschiedene Antiepileptika angewendet werden, steigern dieses Risiko, weshalb bei Schwangeren eine Kombinationsbehandlung zu vermeiden ist. Zur Fr√ľherkennung m√∂glicher Sch√§digungen der Frucht werden diagnostische Ma√ünahmen, wie Ultraschall und alpha-Fetoprotein- Bestimmung, empfohlen.

Insbesondere zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag darf nur die niedrigste anfallskontrollierende Dosis Ethosuximid angewendet werden. Die Ethosuximid-Serumkonzentration der Mutter ist regelm√§√üig zu √ľberpr√ľfen.

Bei Planung einer Schwangerschaft sowie während der Schwangerschaft werden eine Kontrolle der Folsäurespiegel und ggf. eine zusätzliche Gabe von Folsäurepräparaten (Folsäuresubstitution) empfohlen. Um einem Mangel an Vitamin K1 beim Neugeborenen und dadurch ausgelösten Blutungen vorzubeugen, wird die Einnahme eines entsprechenden Vitaminpräparates im letzten Schwangerschaftsmonat empfohlen.

Stillzeit
Ethosuximid geht in die Muttermilch √ľber. W√§hrend der Behandlung mit Suxilep darf nicht gestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bekannte Nebenwirkungen von Suxilep f√ľhren auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch zu Einschr√§nkungen der Fahrt√ľchtigkeit und der F√§higkeit Maschinen zu bedienen.

Daher d√ľrfen Sie keine Kraftfahrzeuge f√ľhren, Maschinen bedienen oder andere gefahrvolle T√§tigkeiten ausf√ľhren. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Beachten Sie dies w√§hrend der gesamten Behandlungszeit, besonders jedoch in der Einstellungsphase.

Die Entscheidung √ľber Ihre Verkehrst√ľchtigkeit trifft in jedem Einzelfall der behandelnde Arzt unter Ber√ľcksichtigung Ihrer individuellen Reaktion und der jeweiligen Einnahmemenge.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die H√∂he und die Verteilung der Einnahmemenge von Suxilep richten sich nach dem Krankheitsbild, dem individuellen Ansprechen und der jeweiligen Vertr√§glichkeit im Einzelfall. Die Behandlung wird einschleichend begonnen, die Einnahmemengen werden langsam gesteigert. √Ąnderungen am Einnahmeschema werden ausschlie√ülich von Ihrem behandelnden Arzt vorgenommen.

Die Behandlung wird bei Kindern und Erwachsenen mit einer Tagesgesamtdosis von 5 bis 10 mg Ethosuximid pro kg Körpergewicht (KG) begonnen.

In Abständen von 4 bis 7 Tagen, in Abhängigkeit vom Erreichen eines Gleichgewichts des Blutspiegels (Steady-state-Konzentration) ggf. auch in Abständen von 8 bis 10 Tagen, kann die Tagesgesamtdosis um 5 mg Ethosuximid pro kg KG erhöht werden.

Als Erhaltungsdosis sind pro Tag im Allgemeinen f√ľr Kinder 20 mg Ethosuximid pro kg KG und f√ľr Erwachsene 15 mg Ethosuximid pro kg KG ausreichend.

Die Tagesgesamtdosis sollte bei Kindern 40 mg Ethosuximid pro kg KG und bei Erwachsenen 30 mg Ethosuximid pro kg KG nicht √ľberschreiten.

Die Tagesdosis wird auf 2 bis 3 Einzeldosen verteilt, bei guter Verträglichkeit kann sie aufgrund der langen Halbwertszeit von Ethosuximid auch als Einzeldosis verabreicht werden.

Die therapeutische Plasmakonzentration liegt bei 40 bis 100 ¬Ķg Ethosuximid pro ml.

Bei einer Erhaltungsdosis von 15 mg Ethosuximid pro kg KG ergeben sich f√ľr Erwachsene und Jugendliche die folgenden beispielhaften Dosierungen:

KörpergewichtAnzahl KapselnTagesdosis
50 kg3750 mg Ethosuximid
67 kg41000 mg Ethosuximid
83 kg51250 mg Ethosuximid

Die Tageshöchstdosis beträgt bei Erwachsenen und Jugendlichen jeweils die doppelte Kapselanzahl bezogen auf das Körpergewicht.

Bei einer Erhaltungsdosis von 20 mg Ethosuximid pro kg KG ergeben sich f√ľr Kinder bis 12 Jahre die folgenden beispielhaften Dosierungen:

KörpergewichtAnzahl KapselnTagesdosis
13 kg1250 mg Ethosuximid
25 kg2500 mg Ethosuximid
38 kg3750 mg Ethosuximid
50 kg41000 mg Ethosuximid

Die Tageshöchstdosis beträgt bei Kindern bis zu 12 Jahren jeweils die doppelte Kapselanzahl bezogen auf das Körpergewicht.

Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren
Es sollten fl√ľssige Darreichungsformen gew√§hlt werden.

Hinweis f√ľr Dialysepatienten
Ethosuximid ist durch eine Blutw√§sche aus dem Blut entfernbar (dialysierbar). H√§modialyse-Patienten ben√∂tigen daher eine erg√§nzende Dosis oder ein ge√§ndertes Einnahmeschema. W√§hrend einer vierst√ľndigen Dialyseperiode werden 39 bis 52 % der verabreichten Dosis entfernt.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Kapseln bitte mit ausreichend Fl√ľssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser [200 ml]) w√§hrend oder nach den Mahlzeiten ein.

Dauer der Anwendung

Die medikamentöse Behandlung bei epileptischen Krampfanfällen ist grundsätzlich eine Langzeitbehandlung. Höhe und Verteilung der Einnahmemengen sowie die Behandlungsdauer und das Absetzen von Suxilep werden von einem in der Epilepsie-Behandlung erfahrenen Facharzt festgelegt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Suxilep zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Suxilep eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine Einzelgabe von Suxilep versehentlich doppelt einnehmen, hat dies keine Auswirkungen auf die weitere Einnahme, d. h. Sie nehmen Suxilep danach so ein, wie sonst auch.

Bei Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es in verst√§rktem Ma√üe zu M√ľdigkeit, Lethargie (Antriebsarmut, Teilnahmslosigkeit), Verstimmungs- und Erregungszust√§nden, mitunter auch zu Reizbarkeit sowie zu allen anderen Nebenwirkungen, die von der Einnahmemenge abh√§ngen (mit dem Auftreten von √úberdosierungserscheinungen ist bei einer Blutkonzentration von mehr als 150 ¬Ķg Ethosuximid pro ml zu rechnen).

Die Krankheitszeichen einer Überdosierung werden verstärkt durch Alkohol und andere zentral dämpfende Arzneimittel.

Rufen Sie beim Auftreten dieser Krankheitszeichen den n√§chst erreichbaren Arzt zu Hilfe! Bei schweren √úberdosierungen wird eine Magensp√ľlung durchgef√ľhrt und medizinische Kohle

verabreicht; dar√ľber hinaus ist eine intensivmedizinische √úberwachung des Kreislaufs und der Atmung notwendig. Eine Blutw√§sche (H√§modialyse) kann sinnvoll sein.

Wenn Sie die Einnahme von Suxilep vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

In der Regel f√ľhrt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Krankheitsanzeichen. Die Einnahme wird unver√§ndert weitergef√ľhrt, d. h. eine am Tag zuvor vergessene Einnahme wird nicht nachgeholt. Beachten Sie aber bitte, dass Suxilep nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelm√§√üig eingenommen wird.

Wenn Sie die Einnahme von Suxilep abbrechen

Wenn Sie die Einnahme von Suxilep vorzeitig abbrechen, kommt es zum Wiederauftreten von epileptischen Anfällen.

√Ąndern Sie bitte das von Ihrem Arzt angeordnete Einnahmeschema nicht und wenden Sie sich mit eventuell w√§hrend der Behandlung auftretenden Fragen und Problemen an Ihren behandelnden Arzt. Siehe auch die Hinweise unter 4., Abschnitt ‚ÄěBesondere Hinweise‚Äú.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Von der Arzneimenge abhängige Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Lethargie (Antriebsarmut, Teilnahmslosigkeit)
  • Zur√ľckgezogenheit
  • starke Kopfschmerzen
  • √Ąngstlichkeit
  • Schlaf- und Appetitst√∂rungen
  • Gewichtsverlust
  • Durchfall (Diarrh√∂) bzw. Verstopfung
  • Ataxie (St√∂rung des Bewegungsablaufs)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

√úber Tage und Wochen k√∂nnen sich paranoid-halluzinatorische Erscheinungen (Sinnest√§uschungen, Verfolgungsgef√ľhle) entwickeln

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Auftreten von Dyskinesien (St√∂rungen des Bewegungsablaufes; siehe Abschnitt ‚ÄěBesondere Hinweise‚Äú) innerhalb der ersten 12 Behandlungsstunden

Von der Arzneimenge unabhängige Nebenwirkungen

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Lupus erythematodes unterschiedlicher Auspr√§gung (Hauterkrankung, die mit Beteiligung innerer Organe einhergehen kann)
  • Leukopenie (Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen)
  • Eosinophilie (Anstieg eines Anteils der wei√üen Blutk√∂rperchen)
  • Thrombozytopenie (Mangel an Blutpl√§ttchen)
  • Agranulozytose (Fehlen bestimmter Abwehrzellen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • aplastische An√§mien (Mangel an roten Blutk√∂rperchen durch fehlende Neubildung)
  • Panzytopenien (Mangel an allen Blutzellen) (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme von Suxilep ist erforderlich")

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • allergische Hauterscheinungen, wie z. B. Hautausschlag; Stevens-Johnson-Syndrom (sehr schwere allergische Erscheinung)
  • Ver√§nderungen in Ihrem Blut (Bluterg√ľsse oder h√∂here Blutungsneigung), Fieber, Halsschmerzen, Mundgeschw√ľre, M√ľdigkeit, wiederholte Infektionen oder Infektionen, die nicht abklingen. Ihr Arzt nimmt Ihnen m√∂glicherweise regelm√§√üig Blut ab, um Sie auf solche Wirkungen zu untersuchen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen

Verwenden Sie Suxilep nicht mehr und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen:

  • R√∂tliche Flecken am Rumpf, die wie schie√üscheibenartige Hautflecken oder kreisf√∂rmig aussehen, oft mit Blasen in der Mitte, Hautabsch√§lung, Geschw√ľre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschl√§gen k√∂nnen Fieber und grippe√§hnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom).
  • Gro√üfl√§chiger Hautausschlag, hohe K√∂rpertemperatur und vergr√∂√üerte Lymphknoten (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]).

Gelborange S kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Bei Dauerbehandlung kann es zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kommen.

Besondere Hinweise

Bei St√∂rungen des Bewegungsablaufs darf Suxilep nicht weiter eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte an den n√§chst erreichbaren Arzt, der bei st√§rkeren Beschwerden als m√∂gliches Gegenmittel den Arzneistoff Diphenhydramin intraven√∂s verabreichen kann (siehe Abschnitt 4.: ‚ÄěVon der Arzneimenge abh√§ngige Nebenwirkungen‚Äú).

Das Risiko von Nebenwirkungen, die von der eingenommenen Arzneimenge abhängen, kann vermindert werden durch einschleichenden Behandlungsbeginn, langsame Steigerung der Einnahmemenge sowie Einnahme von Suxilep während oder nach den Mahlzeiten.

Treten Nebenwirkungen auf, die nicht von der eingenommenen Arzneimenge abhängen, so wird Suxilep in der Regel abgesetzt, wodurch die Nebenwirkungen abklingen. Bei einer erneuten Gabe von Suxilep ist mit ihrem Wiederauftreten zu rechnen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Flaschenetikett nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú bzw. ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z.B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Suxilep enthält

  • Der Wirkstoff ist: Ethosuximid.
    Eine Hartkapsel enthält 250 mg Ethosuximid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Macrogol 400, Gelatine, Gereinigtes Wasser, Gelborange S (E110), Titandioxid (E171).

Wie Suxilep aussieht und Inhalt der Packung

Suxilep ist eine orange/weiße Hartkapsel.

Suxilep ist in Packungen mit 100 Hartkapseln und 200 Hartkapseln erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Trommsdorff GmbH & Co. KG

Trommsdorffstraße 2 - 6

D-52477 Alsdorf

Telefon: +49 2404 553-01

Telefax: +49 2404 553-208

Mitvertrieb

mibe GmbH Arzneimittel M√ľnchener Stra√üe 15 06796 Brehna

Hersteller

Trommsdorff GmbH & Co. KG

Trommsdorffstr. 2-6

52477 Alsdorf

mibe GmbH Arzneimittel M√ľnchener Stra√üe 15

06796 Brehna

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2022

Quelle: Suxilep - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ethosuximid
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Trommsdorff GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.07.2003
ATC Code N03AD01
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden