Tifiquet 150 mg Filmtabletten

Abbildung Tifiquet 150 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N05AH04
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

Zulassungsinhaber

Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Quetiquel 300 mg Quetiapin mibe GmbH Arzneimittel
QUETIAPIN QUALIGEN 100 mg Filmtabletten Quetiapin Neuraxpharm Spain
Quetiapin-ratiopharm 150 mg Filmtabletten Quetiapin Ratiopharm GmbH
Quetiapin Viketo 200 mg Filmtabletten Quetiapin Invent Farma S.L.
Quetiapin-Q 150 mg Filmtabletten Quetiapin Juta Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tifiquet enthält den Wirkstoff Quetiapin. Dieser Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Neuroleptika bezeichnet werden. Neuroleptika bessern Beschwerden, die bei bestimmten geistig-seelischen Erkrankungen auftreten, wie z.B.
Halluzinationen (z.B. das H√∂ren von Stimmen, die nicht erkl√§rbar sind), fremde und be√§ngstigende Gedanken, √Ąnderungen des Verhaltens, Gef√ľhle der Einsamkeit und Verwirrtheit
eine Stimmung, die durch ein √ľbersteigertes Hochgef√ľhl oder Begeisterung gekennzeichnet ist. In diesem Fall ben√∂tigen Sie m√∂glicherweise weniger Schlaf als sonst, sind redseliger, haben schnell wechselnde Gedanken oder st√§ndig neue Ideen. M√∂glicherweise sind Sie auch leichter reizbar als gew√∂hnlich.
eine Stimmung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Sie sich traurig f√ľhren. Au√üerdem kann sich diese Stimmung in Niedergeschlagenheit, Schuldgef√ľhlen, Gef√ľhl von mangelnder Energie, Appetitlosigkeit und/oder Schlafst√∂rungen √§u√üern.
Es konnte nicht gezeigt werden, dass Quetiapin das Wiederauftreten manischer oder depressiver Phasen verhindert.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tifiquet darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der
sonstigen Bestandteile von Tifiquet sind
wenn Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, wie z.B.

  • HIV-Proteasehemmer (zur Behandlung von AIDS)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (so genannter Azoltyp;


z.B. Ketoconazol)

  • Erythromycin oder Clarithromycin (Antibiotika vom Makrolidtyp)
  • Nefazodon (Arzneimittel bei depressiven Erkrankungen)


(siehe Abschnitt 2: Bei Einnahme von Tifiquet mit anderen Arzneimitteln).
Nehmen Sie Tifiquet nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte
auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker,
bevor Sie Tifiquet einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tifiquet ist erforderlich
Tifiquet soll nicht von √§lteren Menschen mit Demenz (Erkrankung des Gehirns mit z.B. verminderter Ged√§chtnisleistung) eingenommen werden. Grund hierf√ľr ist, dass die Arzneimittelgruppe, zu der auch Tifiquet geh√∂rt, bei √§lteren Menschen mit Demenz das Risiko f√ľr einen Schlaganfall sowie unter Umst√§nden auch das Sterberisiko erh√∂hen kann.
Sprechen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
wenn Sie an Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns oder
anderen St√∂rungen leiden, die Sie f√ľr einen Blutdruckabfall anf√§llig machen. Tifiquet kann, vor allem w√§hrend der Dosissteigerung zu Behandlungsbeginn, einen Blutdruckabfall beim Aufrichten oder Aufstehen ausl√∂sen (siehe AbschnittAbschnitt 4: Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?).
wenn Sie einmal einen Schlaganfall hatten, insbesondere wenn Sie älter sind
wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie in der Vergangenheit einmal niedrige Werte
an weißen Blutkörperchen hatten (durch andere Arzneimittel hervorgerufen oder aus einem anderen Grund)
wenn Sie jemals einen Krampfanfall (epileptischer Anfall) hatten
wenn Sie unwillk√ľrliche Bewegungen an sich beobachten, oder falls Sie
nach längerer Behandlung Bewegungsstörungen bemerken, wie z.B. abnorme, ständig wiederkehrende Bewegungen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn solche Beschwerden bei Ihnen auftreten.
wenn Sie Fieber, beschleunigte Atmung, starkes Schwitzen,
Bewusstseinsveränderungen oder Muskelsteifheit an sich bemerken. Wenn dies eintritt, nehmen Sie Tifiquet nicht weiter ein und benachrichtigen Sie sofort Ihren behandelnden Arzt. Es kann sich um eine gefährliche Störung handeln, die als ?malignes neuroleptisches Syndrom? bezeichnet wird.
wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden oder ein
erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten einer Zuckerkrankheit haben. In sehr seltenen F√§llen hat man w√§hrend der Behandlung mit Tifiquet eine Erh√∂hung des Blutzuckerspiegels festgestellt. Wenn Sie Diabetiker sind oder zu erh√∂htem Blutzuckerspiegel neigen, sollten Sie w√§hrend der Behandlung mit Tifiquet daher regelm√§√üig den Blutzuckerspiegel messen (siehe Abschnitt 4: Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich?).
wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie an irgendeiner Herzerkrankung leidet
(z.B. Herzleistungsschw√§che oder Neigung zu unregelm√§√üigem Herzschlag), insbesondere wenn Sie √§lter sind, da es w√§hrend der Behandlung in seltenen F√§llen zu einer √Ąnderung in der Erregungsleitung im Herzen kommen kann. Daher ist besondere Vorsicht geboten und Sie sollten nicht gleichzeitig andere Arzneimittel aus der gleichen Arzneimittelgruppe wie Tifiquet einnehmen, da dies die Effekte verst√§rken kann.
wenn Sie Probleme mit der Leber haben
wenn Sie sich w√§hrend der Behandlung sehr schl√§frig f√ľhlen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Es gibt bislang keine Erfahrungen mit der Anwendung von Tifiquet in der Schwangerschaft. Aus diesem Grund sollte Tifiquet in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Arzt h√§lt dies f√ľr zwingend erforderlich. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft Tifiquet eingenommen hat, kann es beim Neugeborenen zu Entzugserscheinungen kommen.
Es ist nicht bekannt, in welchem Ausma√ü Quetiapin in die Muttermilch √ľbergeht. Wenn eine Behandlung erforderlich ist, sollte nicht gestillt werden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Ihre Tabletten k√∂nnen Sie schl√§frig machen. Daher d√ľrfen Sie kein Fahrzeugf√ľhren und keine Maschinen bedienen, solange Sie Ihre individuelle Reaktion auf die Tabletten nicht kennen.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Tifiquet
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Tifiquet daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST Tifiquet EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Tifiquet immer genau nach der Anweisung des Arztes ein, da die Behandlung immer auf den Bedarf des jeweiligen Patienten abgestimmt wird. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Ihr Arzt wird entscheiden, mit welcher Dosis Sie die Behandlung beginnen und wie viele Tabletten Tifiquet Sie pro Tag einnehmen sollen. Dies ist von Ihrer Erkrankung und Ihrem Bedarf abhängig. In der Regel wird diese Dosis zwischen 150 mg und 800 mg Quetiapin liegen.
In den folgenden Fällen wird Ihr Arzt die Behandlung möglicherweise mit einer niedrigeren Dosis beginnen und die Dosis langsam steigern:
wenn Sie älter sind oder
wenn Sie Leberprobleme haben.
Abhängig von Ihrer Erkrankung werden die Tabletten entweder 1-mal täglich abends vor dem Schlafengehen oder 2-mal täglich eingenommen.
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit 1 Glas Wasser ein.
Sie können die Tabletten zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den
Mahlzeiten einnehmen.
Trinken Sie während der Einnahme von Tifiquet keinen
Grapefruitsaft. Grapefruitsaft kann die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
Beenden Sie die Einnahme der Tabletten nicht, es sei denn, Ihr Arzt hat die
Beendigung der Behandlung angeordnet. Dies gilt auch dann, wenn Sie sich besser f√ľhlen.
Kinder und Jugendliche
Tifiquet wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht
empfohlen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben,
dass die Wirkung von Tifiquet zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Tifiquet eingenommen haben, als Sie
sollten
Wenn Sie eine größere Menge Tifiquet eingenommen haben, als Ihr Arzt
Ihnen verordnet hat, kann es bei Ihnen zu Schläfrigkeit, Benommenheit und
Ver√§nderungen des Herzschlags kommen. Setzen Sie sich unverz√ľglich mit Ihrem Arzt oder dem n√§chstgelegenen Krankenhaus in Verbindung. Nehmen Sie die verbliebenen Tifiquet Tabletten mit.
Wenn Sie eine Einnahme von Tifiquet vergessen haben, nehmen Sie die
Dosis ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast Zeit f√ľr die n√§chste
Einnahme ist, warten Sie die nächste Einnahme ab. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Tifiquet abbrechen
Wenn Sie die Einnahme von Tifiquet plötzlich abbrechen, kann es bei
Ihnen zu Schlaflosigkeit (Insomnie), √úbelkeit oder auch Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel oder Reizbarkeit kommen. Ihr Arzt wird Ihnen
möglicherweise empfehlen, die Dosis bei Beendigung der Behandlung schrittweise zu reduzieren.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie
Ihren Arzt und Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Tifiquet mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder homöopathische Arzneimittel oder hochdosierte Vitaminpräparate handelt.
Nehmen Sie Tifiquet NICHT ein, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel erhalten:
Arzneimittel zur Behandlung von AIDS (HIV-Proteasehemmer)
Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen, die Wirkstoffe vom so genannten
Azoltyp enthalten, wie z.B. Ketoconazol
bestimmte Antibiotika, die Wirkstoffe vom so genannten Makrolidtyp enthalten,
wie z.B. Erythromycin, Clarithromycin
das Antidepressivum Nefazodon.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (wie z.B. Phenytoin oder
Carbamazepin)
Arzneimittel gegen Bluthochdruck
Barbiturate (z.B. bei Schlafstörungen)
Thioridazin (ein anderes Antipsychotikum).
Bitte sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Einnahme eines Ihrer Arzneimittel beenden.
Sie m√ľssen Ihren Arzt ebenso informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
Arzneimittel, die die Menge an Elektrolyten (Salzen) in Ihrem Blut beeinflussen können
Arzneimittel, die zu einem unregelm√§√üigen Herzschlag f√ľhren k√∂nnen (Ver√§nderung des QT-Intervalls im EKG)
Arzneimittel, die im Gehirn wirken und dadurch bestimmte Effekte auslösen (zentral wirksame Arzneimittel).
Bitte sprechen Sie vor der Einnahme von Tifiquet dar√ľber mit Ihrem Arzt. Er wei√ü, welche Arzneimittel die oben genannten Wirkungen hervorrufen k√∂nnen.
Bei Einnahme von Tifiquet zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Tifiquet kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Während der Einnahme von Tifiquet sollten Sie keinen Alkohol trinken, da das Arzneimittel Sie in Kombination mit Alkohol schläfrig machen kann.
Nehmen Sie Tifiquet nicht zusammen mit Grapefruitsaft ein, da Grapefruitsaft den Abbau von Quetiapin in der Leber hemmt und dadurch die Wirkung von Quetiapin verstärkt.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Tifiquet Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen bei Behandlung mit Quetiapin sind: Schläfrigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, leichte Kraftlosigkeit, Verstopfung, beschleunigter Puls, Blutdruckabfall vor allem beim Aufrichten oder Stehen und Verdauungsstörungen.
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schläfrigkeit und Schwindel (diese Beschwerden klingen in der Regel ab, wenn Sie das Arzneimittel eine Zeit lang eingenommen haben), Kopfschmerzen, Benommenheit, Mundtrockenheit.
Mögliche Absetzsymptome (Beschwerden, die auftreten, wenn Sie die Einnahme von Tifiquet beenden) sind: Schlaflosigkeit (Insomnie), Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Reizbarkeit. Sie klingen in der Regel 1 Woche nach der letzten Einnahme ab.
Häufige Nebenwirkungen:
Verstopfte Nase, Magenbeschwerden (Verdauungsst√∂rungen), Verstopfung, Gewichtzunahme (vorwiegend in den ersten Behandlungswochen), Anschwellen von Fingern und Zehen, Kraftlosigkeit, vor√ľbergehende Ver√§nderung der Leberfunktion (Leberenzymanstieg: ALT, AST), erh√∂hter Puls, erh√∂hter Blutzuckerspiegel, Verschwommensehen und Schw√§che.
Es kann zu abnormen Muskelbewegungen kommen, wie z.B. Probleme, eine Muskelbewegung zu beginnen, Zittern, Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Muskelsteifheit ohne Schmerzen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn derartige Beschwerden bei Ihnen auftreten.
Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zu einem Blutdruckabfall kommen, und zwar vor allem beim Aufrichten oder Stehen (orthostatische Hypotonie), was zu Herzklopfen (Palpitationen) und Schwindel f√ľhren kann. Sie k√∂nnen auch ohnm√§chtig werden. Legen Sie sich sofort hin, wenn Sie das Gef√ľhl haben, ohnm√§chtig zu werden, bis Sie sich besser f√ľhlen. Diese Beschwerden klingen normalerweise ab, wenn Sie das Arzneimittel eine Zeit lang eingenommen haben. Sollten sie sich jedoch nicht bessern, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeit (allergische Reaktionen, die mit Blasenbildung, Anschwellen der Haut und Schwellungen um den Mund herum einhergehen können), epileptische Anfälle/Krampfanfälle, unangenehme Empfindungen in den Beinen (auch Restless-Legs-Syndrom genannt), Schluckbeschwerden, Sprechstörungen.
Seltene Nebenwirkungen:
Gelbf√§rbung der Haut und Augen (Gelbsucht), lang andauernde und schmerzhafte Erektion (Priapismus). Die folgenden Nebenwirkungen k√∂nnen in seltenen F√§llen zusammen auftreten: Fieber, beschleunigte Atmung, starkes Schwitzen, Bewusstseinsver√§nderungen und Muskelsteifheit. Wenn diese Nebenwirkungen gemeinsam auftreten, kann es sich um eine gef√§hrliche St√∂rung handeln (malignes neuroleptisches Syndrom). Nehmen Sie in diesem Fall Tifiquet nicht weiter ein und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt.
Sehr seltene Nebenwirkungen:
Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit (Diabetes), Entz√ľndung der Leber (Hepatitis), nach l√§ngerer Behandlungsdauer auftretende st√§ndig wiederkehrende, abnorme Bewegungen (vorwiegend von Gesicht und Zunge), schwerwiegende Hauterkrankungen mit Fieber und Blasenbildung an den Schleimh√§uten (Stevens-Johnson-Syndrom), schwere √úberempfindlichkeitsreaktion (so genannte Anaphylaxie), die zu Atemproblemen oder Kreislaufschock f√ľhren kann.
Beenden Sie die Einnahme von Tifiquet und suchen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen Beschwerden, die auf ein Angio√∂dem hindeuten, auftreten, wie z.B.

  • Anschwellen von Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Schluckbeschwerden
  • Nesselsucht und Atemprobleme.


Die Arzneimittelgruppe, zu der auch Tifiquet geh√∂rt, kann zu unregelm√§√üigem Herzschlag (Herzrhythmusst√∂rungen) f√ľhren. Dies kann unter Umst√§nden schwerwiegend sein und in bestimmten F√§llen auch t√∂dlich verlaufen.
Einige Nebenwirkungen lassen sich nur nach einer Blutentnahme feststellen. Dazu gehören eine Zunahme bestimmter Blutfett-Werte (Triglyceride und Gesamtcholesterin) oder des Blutzuckers sowie die Verringerung der Anzahl bestimmter Arten von Blutzellen. Ihr Arzt wird Ihr Blut möglicherweise von Zeit zu Zeit untersuchen lassen.
Au√üerdem kann es sein, dass Sie w√§hrend der Behandlung oder kurz nach Beendigung der Behandlung mit Tifiquet Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem ZeitAbschnitt solche Gedanken haben.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdr√ľckpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Tifiquet enthält
Der Wirkstoff ist: Quetiapin.
1 Filmtablette enthält 150 mg Quetiapin (als Quetiapinhemifumarat).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern:
Calciumhydrogenphosphat, Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose
Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Povidon K27-32, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).
Film√ľberzug:
Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 400, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172).
Wie Tifiquet aussieht und Inhalt der Packung
Hellgelbe, runde, bikonvexe Filmtablette..
PVC/PE/PVdC/Aluminium-Blisterpackungen
Pharmazeutischer Unternehmer
Alfred E. Tiefenbacher GmbH & Co. KG
Van-der-Smissen-Strasse 1
22767 Hamburg
Hersteller
Nycomed Pharma Sp. z.o.o.
ul. Aleje Jerozolimskie 146 A
02-305 Warschau
Polen
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
DE: Tifiquet 150 mg Filmtabletten
DK: Tifiquet
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im [MM/JJJJ]

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Wirkstoff(e) Quetiapin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Alfred E.Tiefenbacher (GmbH & Co. KG)
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N05AH04
Pharmakologische Gruppe Antipsychotika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden