Valsaraxiro 160 mg Filmtabletten

Abbildung Valsaraxiro 160 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Valsartan
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Medical Valley Invest AB Beiname: AXiromed
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.06.2011
ATC Code C09CA03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, rein

Zulassungsinhaber

Medical Valley Invest AB Beiname: AXiromed

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Valsartan HEXAL 320 mg Filmtabletten Valsartan Hexal Aktiengesellschaft
Valsartan HEXAL 40 mg Filmtabletten Valsartan Hexal Aktiengesellschaft
Valsartan Sandoz 80 mg Filmtabletten Valsartan Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Valsargamma 80 mg Filmtabletten Valsartan Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
valsartan-biomo 40 mg Filmtabletten Valsartan biomo pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Valsaraxiro gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bekannt sind und helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, welche die Blutgefäße verengt und damit bewirkt, dass Ihr Blutdruck ansteigt. Valsaraxiro wirkt durch eine Blockade des Effekts von Angiotensin II. Dadurch werden die Blutgefäße erweitert und der Blutdruck gesenkt.

Valsaraxiro 160 mg Filmtabletten k√∂nnen f√ľr die Behandlung von drei verschiedenen

Erkrankungen verwendet werden:

  • zur Behandlung eines hohen Blutdrucks bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren. Ein hoher Blutdruck vergr√∂√üert die Belastung f√ľr Herz und Arterien. Wenn ein hoher Blutdruck √ľber einen l√§ngeren Zeitraum besteht, kann dies die Blutgef√§√üe von Gehirn, Herz und Nieren sch√§digen. Dies kann zu Schlaganfall, Herz- oder Nierenversagen f√ľhren. Ein hoher Blutdruck erh√∂ht das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt. Die Senkung Ihres Blutdrucks auf Normalwerte verringert das Risiko, eine dieser Erkrankungen zu erleiden.
  • zur Behandlung von erwachsenen Patienten nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt (Myokardinfarkt). ‚ÄěVor kurzem‚ÄĚ bedeutet hier zwischen 12 Stunden und 10 Tagen zur√ľckliegend.
  • zur Behandlung von symptomatischer Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz) bei erwachsenen Patienten. Valsaraxiro wird angewendet, wenn eine Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) genannt werden (Arzneimittel zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che), nicht angewendet werden kann. Es kann auch zus√§tzlich zu ACE-Hemmern angewendet werden, wenn andere Arzneimittel gegen Herzleistungsschw√§che nicht angewendet werden k√∂nnen. Eine Herzleistungsschw√§che ist verbunden mit Kurzatmigkeit und Schwellung von F√ľ√üen und Beinen aufgrund von Fl√ľssigkeitseinlagerungen. Herzleistungsschw√§che bedeutet, dass der Herzmuskel das Blut nicht

mehr stark genug pumpen kann, um den ganzen Körper mit der benötigten Blutmenge zu versorgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Valsaraxiro darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Valsartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (Valsaraxiro sollte besser auch nicht in der fr√ľhen Schwangerschaft eingenommen werden) ‚Äď siehe Abschnitt √ľber Schwangerschaft.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem

blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie Valsaraxiro nicht einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Valsaraxiro einnehmen,

  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben oder dialysiert werden m√ľssen.
  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterie leiden.
  • wenn bei Ihnen vor kurzem eine Nierentransplantation (Erhalt einer neuen Niere) durchgef√ľhrt wurde.
  • wenn Sie nach einem Herzinfarkt oder wegen einer symptomatischen Herzleistungsschw√§che behandelt werden, sollte Ihr Arzt Ihre Nierenfunktion √ľberpr√ľfen.
  • wenn Sie au√üer einer symptomatischen Herzleistungsschw√§che oder Herzinfarkt eine andere schwere Herzerkrankung haben.
  • wenn Sie jemals w√§hrend der Einnahme anderer Arzneimittel (einschlie√ülich ACE-Hemmer) ein Anschwellen von Zunge und Gesicht hatten, hervorgerufen durch eine als Angio√∂dem bezeichnete allergische Reaktion, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Wenn diese Symptome w√§hrend der Einnahme von Valsaraxiro auftreten, brechen Sie die Einnahme von Valsaraxiro sofort ab und nehmen Sie es nie mehr ein (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die das Kalium in Ihrem Blut erh√∂hen. Dazu geh√∂ren Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin. Es kann dann notwendig sein, die Kaliumwerte in Ihrem Blut regelm√§√üig zu kontrollieren.
  • wenn Sie unter 18 Jahre alt sind und Valsaraxiro zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen, die das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System hemmen (Arzneimittel, die den Blutdruck senken). Ihr Arzt wird Ihre Nierenfunktion und den Kaliumgehalt in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden pr√ľfen.
  • wenn Sie an Hyperaldosteronismus leiden, einer Krankheit, bei der Ihre Nebennieren eine zu gro√üe Menge des Hormons Aldosteron bilden. In diesem Fall wird die Anwendung von Valsaraxiro nicht empfohlen.
  • wenn Sie aufgrund von Durchfall oder Erbrechen viel Fl√ľssigkeit verloren haben (d. h. dehydriert sind) oder wenn Sie hohe Dosen harntreibender Medikamente (Diuretika) einnehmen.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten/m√∂chten). Die Einnahme von Valsaraxiro in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Valsaraxiro darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Valsaraxiro in diesem Stadium zu schweren Missbildungen bei Ihrem ungeborenen Kind f√ľhren kann (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.
  • Wenn Sie eine Behandlung mit einem ACE-Hemmer zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che erhalten, die Mineralokortikoid- Rezeptor-Antagonisten (MRA) (z. B. Spironolacton, Eplerenon) oder Betablocker (z. B. Metoprolol) genannt werden.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěValsaraxiro darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, sagen Sie es Ihrem Arzt, bevor Sie Valsaraxiro einnehmen.

Einnahme von Valsaraxiro zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Der Behandlungserfolg kann beeinflusst werden, wenn Valsaraxiro zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln verwendet wird. Es kann erforderlich werden, die Dosis zu √§ndern, andere Vorsichtsma√ünahmen zu ergreifen oder in einigen F√§llen die Anwendung eines Arzneimittels zu beenden. Dies gilt sowohl f√ľr verschreibungspflichtige als auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, insbesondere f√ľr:

  • andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken, vor allem f√ľr harntreibende Mittel (Diuretika), ACE-Hemmer (wie z. B. Enalapril, Lisinopril etc.) oder Aliskiren (siehe auch Abschnitte ‚ÄěValsaraxiro darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Arzneimittel, die das Kalium in Ihrem Blut erh√∂hen. Dazu geh√∂ren Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin.
  • bestimmte Schmerzmittel, die als nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (NSAID) bezeichnet werden.
  • einige Antibiotika (Rifamycin-Gruppe), ein Arzneimittel, das zum Schutz vor Transplantatabsto√üung angewendet wird (Ciclosporin), oder ein antiretrovirales Arzneimittel, das zur Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt wird (Ritonavir). Diese Arzneimittel k√∂nnen den Effekt von Valsaraxiro erh√∂hen.
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen.

Außerdem:

  • wenn Sie nach einem Herzinfarkt behandelt werden, wird eine Kombination mit einem ACE- Hemmer (ein Arzneimittel zur Behandlung des Herzinfarkts) nicht empfohlen.
  • wenn Sie eine Behandlung mit einem ACE-Hemmer zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che erhalten, die Mineralokortikoid- Rezeptor-Antagonisten (MRA) (z. B. Spironolacton, Eplerenon) oder Betablocker (z. B. Metoprolol) genannt werden; eine solche Dreifachkombination wird nicht empfohlen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Einnahme von Valsaraxiro zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Valsaraxiro zusammen mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten/m√∂chten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Valsaraxiro vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Valsaraxiro in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Valsaraxiro darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Valsaraxiro in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.
  • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Valsaraxiro wird nicht zur Anwendung bei stillenden M√ľttern empfohlen. Ihr Arzt kann eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Fr√ľhgeburt war.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Bevor Sie ein Fahrzeug, Werkzeuge oder eine Maschine bedienen oder eine andere T√§tigkeit aus√ľben, die Konzentration erfordert, sollten Sie vorher wissen, wie Sie auf die Wirkung von Valsaraxiro reagieren. Wie viele andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks kann Valsaraxiro in seltenen F√§llen Schwindel verursachen und die Konzentrationsf√§higkeit beeinflussen.

Valsaraxiro enthält Milchzucker (Lactose) und Sorbitol

Bitte nehmen Sie Valsaraxiro erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein, um das beste Behandlungsergebnis zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Personen mit hohem Blutdruck merken oft keine Anzeichen dieses Problems. Viele k√∂nnen sich v√∂llig gesund f√ľhlen. Das macht es umso wichtiger, die Termine bei Ihrem Arzt einzuhalten, auch wenn Sie sich wohl f√ľhlen.

Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 80 mg pro Tag. In einigen F√§llen kann Ihr Arzt eine h√∂here Dosis (z. B. 160 mg oder 320 mg) oder zus√§tzlich ein anderes Arzneimittel (z. B. ein Diuretikum) verschreiben.

Kinder und Jugendliche (im Alter von 6 bis 18 Jahren) mit Bluthochdruck

Bei Patienten, die weniger als 35 kg wiegen, ist die √ľbliche Dosis einmal t√§glich 40 mg Valsartan. Bei Patienten, die 35 kg oder mehr wiegen, ist die √ľbliche Anfangsdosis einmal t√§glich 80 mg Valsartan. In einigen F√§llen kann Ihr Arzt h√∂here Dosen verschreiben (die Dosis kann auf 160 mg und bis zu maximal 320 mg erh√∂ht werden).

Erwachsene Patienten nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt

Nach einem Herzinfarkt wird mit der Behandlung im Allgemeinen schon nach 12 Stunden begonnen, √ľblicherweise in einer niedrigen Dosis von 2-mal t√§glich 20 mg. Ihr Arzt wird dann die Dosis schrittweise √ľber mehrere Wochen bis zu einem Maximum von 2-mal t√§glich 160 mg steigern. Die endg√ľltige Dosis h√§ngt davon ab, welche Dosis Sie pers√∂nlich vertragen.

Valsaraxiro kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Herzinfarkts gegeben werden, und Ihr Arzt wird dar√ľber entscheiden, welche Behandlung f√ľr Sie geeignet ist.

Erwachsene Patienten mit Herzleistungsschwäche

Die Behandlung beginnt im Allgemeinen mit einer Dosis von 2-mal t√§glich 40 mg. Ihr Arzt wird dann die Dosis schrittweise √ľber mehrere Wochen bis zu einem Maximum von 2-mal t√§glich 160 mg steigern. Die endg√ľltige Dosis h√§ngt davon ab, welche Dosis Sie pers√∂nlich vertragen.

Valsaraxiro kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che gegeben werden, und Ihr Arzt wird dar√ľber entscheiden, welche Behandlung f√ľr Sie geeignet ist.

Sie können Valsaraxiro mit oder ohne Nahrung einnehmen. Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.

Nehmen Sie Valsaraxiro jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Filmtablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

Wenn Sie eine größere Menge von Valsaraxiro eingenommen haben, als Sie sollten

Falls es zum Auftreten von starkem Schwindel kommt und/oder Sie das Gef√ľhl haben, ohnm√§chtig zu werden, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt und legen Sie sich hin. Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie unverz√ľglich Kontakt mit Ihrem Arzt, Apotheker oder einem Krankenhaus auf.

Wenn Sie die Einnahme von Valsaraxiro vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist, die nächste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Valsaraxiro abbrechen

Das Abbrechen der Behandlung mit Valsaraxiro kann dazu f√ľhren, dass sich Ihre Krankheit verschlechtert. Beenden Sie die Behandlung nicht, es sei denn Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie die Behandlung beenden sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Einige Symptome bed√ľrfen einer unverz√ľglichen medizinischen Aufmerksamkeit

Es kann sein, dass Sie Anzeichen eines Angioödems (eine spezielle allergische Reaktion) bemerken, wie

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken

Nesselsucht und Juckreiz.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome an sich bemerken, suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf.

Mögliche Nebenwirkungen umfassen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Patienten betreffen)

  • Schwindel
  • Niedriger Blutdruck mit oder ohne Symptome wie Schwindel und Ohnmacht beim Aufstehen
  • Herabgesetzte Nierenfunktion (Zeichen einer Nierenfunktionseinschr√§nkung)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Patienten betreffen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht; Symptome wie Fieber, geschwollene Gelenke und Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und/oder grippeartige Symptome (Zeichen der Serumkrankheit) k√∂nnen auftreten.
  • Purpurrote punktf√∂rmige Hauterscheinungen, Fieber, Juckreiz (Zeichen einer Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, auch als Vaskulitis bezeichnet).
  • Ungew√∂hnliche Blutungen oder Bluterg√ľsse (Zeichen einer Thrombozytopenie).
  • Muskelschmerzen (Myalgie).
  • Fieber, Halsschmerzen oder Geschw√ľre im Mund aufgrund von Infektionen (Symptome einer niedrigen Zahl von wei√üen Blutzellen, auch als Neutropenie bezeichnet).
  • Erniedrigte H√§moglobinwerte und verminderter prozentualer Anteil roter Blutzellen im Blut (die in schweren F√§llen zu einer An√§mie f√ľhren k√∂nnen).
  • Erh√∂hte Kaliumwerte im Blut (die in schweren F√§llen Muskelkr√§mpfe und Herzrhythmusst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen).
  • Erh√∂hte Leberfunktionswerte (die auf eine Lebersch√§digung hinweisen k√∂nnen) einschlie√ülich einer Erh√∂hung der Bilirubinwerte im Blut (die in schweren F√§llen eine Gelbf√§rbung der Haut und der Augenbindehaut hervorrufen k√∂nnen).
  • Erh√∂hung der Harnstoffstickstoffwerte im Blut und erh√∂hte Serumkreatininwerte (die auf eine gest√∂rte Nierenfunktion hindeuten k√∂nnen).
  • Erniedrigte Natriumwerte im Blut (die in schweren F√§llen M√ľdigkeit, Verwirrung, Muskelzuckungen und/oder Kr√§mpfe hervorrufen k√∂nnen).

Die Häufigkeit mancher Nebenwirkungen kann in Abhängigkeit von Ihrer persönlichen Erkrankung variieren. Zum Beispiel wurden Nebenwirkungen wie Schwindel und eine herabgesetzte Nierenfunktion bei erwachsenen Patienten, die gegen hohen Blutdruck behandelt wurden, weniger

häufig beobachtet als bei erwachsenen Patienten, die gegen Herzinsuffizienz oder nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt behandelt wurden.

Die Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen sind ähnlich wie die bei Erwachsenen beobachteten Nebenwirkungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, 53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn die Verpackung Besch√§digungen aufweist oder wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich um eine Produktf√§lschung handelt.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Valsaraxiro enthält

  • Der Wirkstoff ist: Valsartan. Eine Filmtablette enth√§lt 160 mg Valsartan.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Sorbitol, Magnesiumcarbonat, vorverkleisterte Maisst√§rke, Povidon K25, Natriumstearylfumarat, Natriumlaurylsulfat, Crospovidon Typ A.
    Film√ľberzug: Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Titandioxid (E 171), Macrogol 4000, Eisenoxid gelb (E 172) und Eisenoxid braun (E 172).

Wie Valsaraxiro aussieht und Inhalt der Packung

Valsaraxiro 160 mg sind zylindrische, ockerfarbene Filmtabletten mit einseitiger Bruchrille.

Packungsgrößen: 7, 14, 28, 56, 98 oder 280 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Medical Valley Invest AB

Brädgårdsvägen 28

236 32 Höllviken

Schweden

Hersteller

Laboratorios Liconsa, S.A

Avda. Miralcampo, N¬ļ 7, Pol√≠gono Industrial Miralcampo 19200 Azuqueca de Henares (Guadalajara),

Spanien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande: Valsartan 160 mg Focus, filmomhulde tabletten
Deutschland: Valsaraxiro 160 mg Filmtabletten
Italien: Valsartan Pensa 160 mg compressa rivestita con film
Spanien: Valsartan STADAFARMA 160 mg COMPRIMIDOS RECUBIERTOS CON
PELICULA EFG  
Portugal: Vagrecor

Vereinigtes Königreich: Valsartan 160 mg film-coated tablets

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2020.

Verschreibungspflichtig

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Zuletzt aktualisiert: 07.07.2022

Quelle: Valsaraxiro 160 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Valsartan
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Medical Valley Invest AB Beiname: AXiromed
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 28.06.2011
ATC Code C09CA03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden