Prednison

Prednison

Grundlagen

Prednison ist ein Wirkstoff, der entz√ľndungshemmend (antiinflammatorisch) und antiallergisch wirkt. Au√üerdem reguliert er unsere Immunabwehr (immunsuppressiv), falls diese zu stark ist (Allergie), oder wenn dies notwendig ist, wie es bei Organtransplantationen der Fall ist.¬†

Prednison ist ein Prodrug, das heißt, dass es inaktiv ist und erst im Körper, dort wo es wirken soll, in seine aktive Form, also Prednisolon, umgewandelt wird. Prednison ist ein Steroidhormon und gehört zur Gruppe der Glukokortikoide. 

Prednison wird zur Behandlung von allergischen Symptomen, entz√ľndlichen Hauterkrankungen, entz√ľndlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Arthritis, Lupus, Psoriasis, Asthma bronchiale, chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit (COPD), bei rheumatischen Erkrankungen, Pseudo-Krupp, Nebenniereninsuffizienz, allergischen oder entz√ľndlichen Augenerkrankungen und Tumorerkrankungen eingesetzt.

Medikamente mit Prednison

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Prednison Hexal 50mg Prednison Hexal Aktiengesellschaft
Prednison Hexal 20mg Prednison Hexal Aktiengesellschaft
Lodotra 2 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung Prednison SkyePharma Production SAS
Lodotra 1 mg Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung Prednison SkyePharma Production SAS
Prednison 10 mg GALEN Prednison Galenpharma GmbH

Wirkung

Prednison wird in der Leber zu Prednisolon umgewandelt. Prednisolon, ebenfalls ein Glukokortikoid, bindet an die Glukokortikoid-Rezeptoren und unterdr√ľckt somit Entz√ľndungsprozesse im K√∂rper, indem es die Einwanderung von Entz√ľndungszellen in gesch√§digtes Gewebe verhindert. Dies geschieht, indem die Fl√ľssigkeitsdurchl√§ssigkeit der kleinsten Gef√§√üw√§nde (Kapillaren) herabgesetzt wird. Dadurch k√∂nnen die Entz√ľndungszellen nur schlecht ins Gewebe auswandern. Zus√§tzlich wird die Gef√§√üvergr√∂√üerung (Vasodilatation) unterdr√ľckt. Das hat den Vorteil, dass sich die Entz√ľndungszellen nicht so schnell durch die Gef√§√üe fortbewegen k√∂nnen und somit eine Entz√ľndungsreaktion langsamer stattfindet. Au√üerdem wird die Freisetzung von Entz√ľndungsmediatoren, das sind Stoffe, die Entz√ľndungsprozesse im K√∂rper steuern, unterdr√ľckt.¬†

Prednison wird im Darm aufgenommen, in der Leber zu Prednisolon umgewandelt und abgebaut und √ľber die Niere ausgeschieden. Die Halbwertszeit, also die Zeit, die der K√∂rper ben√∂tigt, um die H√§lfte des Wirkstoffes abzubauen, betr√§gt 2-3 Stunden. Weniger als die H√§lfte von Prednison liegt an Plasmaproteine gebunden vor.¬†

Wichtig zu beachten ist, dass Prednison durch die Regulation unseres Immunsystems (immunsuppressiv) auch die Infektanfälligkeit erhöht.

Dosierung

Nehmen Sie Prednison immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein.

Die √ľbliche Dosis als Hormonersatzbehandlung betr√§gt 5-7,5 mg pro Tag. Diese verteilt man auf 2 Einzelgaben pro Tag. Die Dosis sollte vom Arzt erh√∂ht werden, wenn besondere k√∂rperliche Belastungen auftreten (z.B. Infekt, Operation).¬†

Zur Behandlung diverser anderer Krankheiten stehen Tabletten in verschiedenen Dosierungen zur Verf√ľgung.¬†

Allgemein gelten aber folgende Richtlinien bei Erwachsenen:

  • hohe Dosis - 80-100 mg/Tag
  • mittlere Dosis - 40-80 mg/Tag
  • niedrige Dosis - 10-40 mg/Tag
  • sehr niedrige Dosis - 1,5-7,5 mg/ Tag

Bei Kindern gelten folgende allgemeine Richtlinien:

  • hohe Dosis - 2-3 mg/kg K√∂rpergewicht (KG)/Tag
  • mittlere Dosis - 1-2 mg/kg KG/Tag
  • Erhaltungsdosis - 0,25 mg/kg KG/Tag

Die Dosierung bei Kindern sollte so gering wie möglich sein!

Die Dosis sollte, sobald der gew√ľnschte Effekt eingetreten ist, reduziert werden (ausschleichen) und auf eine Erhaltungsdosis angepasst oder komplett beendet werden. Die Dosisreduktion (Ausschleichen) macht immer nur Ihr Arzt und sollte nie selbstst√§ndig durchgef√ľhrt werden.¬†

Bei hohen Dosen √ľber wenige Tage kann auf das Ausschleichen verzichtet werden. Dies entscheidet aber ebenfalls nur Ihr Arzt!

Bei ein paar wenigen Erkrankungen wie dem Non-Hodgkin-Lymphome, der chronisch lymphatischen Leukämie, bei Morbus Hodgkin und beim multiplen Myelom wird in der Regel nur eine einzige Dosis verabreicht. Hier ist das Ausschleichen nicht notwendig. 

Prednison sollte mit gen√ľgend Fl√ľssigkeit und w√§hrend oder unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen werden.¬†

Eine Therapie mit Prednison¬†sollte bei anderen √Ąrzten, Fach√§rzten oder im Krankenhaus immer erw√§hnt werden, da Prednison mit anderen, h√§ufig verwendeten Medikamenten wechselwirkt.¬†

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Prednison sind stark abhängig von der Dosis und der Therapiedauer.

Im Allgemeinen kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Virus-, Pilz-, und Bakterieninfektionen
  • parasit√§re Infektionen
  • Zwergfadenwurminfektionen
  • Blutbildver√§nderungen
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautausschlag)
  • schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie)
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • Kr√§mpfen
  • Blutdruckschwankungen
  • Kreislaufkollaps
  • Herzstillstand
  • Schw√§chung des Immunsystems
  • Hormonst√∂rungen (Cushing-Syndrom, Inaktivit√§t oder Schwund der Nebennierenrinde)
  • Appetitsteigerung und Gewichtszunahme
  • erh√∂hte Blutzuckerwerte
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • erh√∂hte Blutfette (Cholesterin- und Triglyceride)
  • Wassereinlagerungen (√Ėdeme)
  • Kaliummangel
  • Depressionen
  • Gereiztheit
  • Euphorie
  • Antriebssteigerung
  • Psychosen
  • Manie
  • Halluzinationen
  • Stimmungslabilit√§t
  • Angstgef√ľhle
  • Schlafst√∂rungen
  • Selbstmordgef√§hrdung
  • erh√∂hter Hirndruck
  • Epilepsie
  • Grauer Star (Katarakt)
  • Gr√ľner Star (Glaukom)
  • Verschlechterung von Hornhautgeschw√ľren
  • Augenentz√ľndungen durch Viren, Bakterien oder Pilze
  • verschwommenes Sehen
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • erh√∂htes Arteriosklerose- und Thromboserisiko
  • Gef√§√üentz√ľndung
  • erh√∂hte Gef√§√übr√ľchigkeit
  • Magen-Darm-Geschw√ľre
  • Magen-Darm-Blutungen
  • Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung
  • Dehnungsstreifen
  • D√ľnnwerden der Haut (‚ÄúPergamenthaut‚ÄĚ)
  • Erweiterte Hautgef√§√üe
  • erh√∂hte Blutergussneigung
  • Hautblutungen
  • vermehrte K√∂rperbehaarung
  • Akne
  • entz√ľndliche Hautver√§nderungen im Gesicht (inkl. Mund, Nase und Augen)
  • √Ąnderungen der Hautpigmentierung
  • Muskelschw√§che
  • Muskelschwund, Knochenschwund (Osteoporose) und Knochenabbau
  • Sehnenentz√ľndungen und Sehnenrisse
  • Fetteinlagerungen in der Wirbels√§ule (epidurale Lipomatose)¬†
  • Wachstumshemmung bei Kindern
  • St√∂rungen der Sexualhormonsekretion
  • Ausbleiben der Regel (Amenorrh√∂)
  • m√§nnliche K√∂rperbehaarung bei Frauen (Hirsutismus)
  • Impotenz
  • Sklerodermiebedingte (Autoimmunkrankheit) renale Krise (erh√∂hter Blutdruck und verringerte Harnbildung als Anzeichen)
  • verz√∂gerte Wundheilung¬†

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von folgenden Arzneimitteln können Wechselwirkungen auftreten:

  • Medikamente zur Herzst√§rkung (Herzglykoside) k√∂nnen verst√§rkt werden
  • Harntreibende Medikamente (Saluretika) und Abf√ľhrmittel (Laxantien) k√∂nnen die Kaliumausscheidung verst√§rken
  • Medikamente zur Augendrucksteigerung (Atropin und Anticholinergika) k√∂nnen verst√§rkt werden
  • Prednison kann in Kombination mit Medikamenten zur Unterdr√ľckung der Immunabwehr (immunsuppressive Medikamente) die Infektanf√§lligkeit erh√∂hen, oder bereits bestehende Infektionen verschlimmern
  • Prednison kann in Kombination mit Ciclosporin die Gefahr f√ľr Krampfanf√§lle erh√∂hen
  • Prednison kann in Kombination mit Fluorchinolonen das Risiko f√ľr Sehnenbeschwerden oder -abrissen erh√∂hen
  • blutzuckersenkende Mittel (orale Antidiabetika, Insulin) k√∂nnen abgeschw√§cht werden
  • "Blutverd√ľnner" (orale Antikoagulantien, Cumarinderivate) k√∂nnen abgeschw√§cht werden
  • Medikamente zur Muskelerschlaffung (nicht polarisierende Muskelrelaxantien) k√∂nnen abgeschw√§cht¬†werden
  • Medikamente zur Behandlung von Wurmerkrankungen (Praziquantel) k√∂nnen abgeschw√§cht werden
  • Wachstumshormone (Somatropin) k√∂nnen abgeschw√§cht werden
  • Prednison kann in Kombination mit Protirelin den Anstieg des schilddr√ľsenstimulierenden Hormons (TSH) abschw√§chen
  • Prednison kann in Kombination mit bestimmten Medikamenten zur Blutdrucksenkung (ACE-Hemmer) Ver√§nderungen des Blutbildes hervorrufen
  • Prednison kann in Kombination mit Medikamenten zur Behandlung von Entz√ľndungen und Rheuma Magengeschw√ľre und/oder Magen-Darm-Blutungen hervorrufen
  • Prednison kann in Kombination mit Medikamenten zur Behandlung von Malaria oder rheumatischen Erkrankungen (Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin) Muskel- oder Herzmuskelerkankungen (Myopathien, Kardiomyopathien) hervorrufen

Folgende Arzneimittel schwächen die Wirkung von Prednison ab:

Folgende Arzneimittel verstärken die Wirkung von Prednison:

Prednison kann die Hautreaktionen auf Allergietests unterdr√ľcken!

Prednison kann bei Dopingkontrollen zu einem positiven Ergebnis f√ľhren!

Als Dopingmittel ist von Prednison abzuraten, da es zu einer Gefährdung der Gesundheit kommen kann!

Die Wirkung von Impfungen aus abgetöteten Erregern (Totimpfstoff) kann durch hohe Prednison-Dosierungen abgeschwächt werden.

Gegenanzeigen

Prednison darf in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • bei einer Allergie auf den Wirkstoff Prednison

Bei einer Langzeittherapie mit Prednison kann es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen, auch durch Erreger, die nur in seltenen Fällen Erkrankungen auslösen.

Altersbeschränkung

Bei Kindern und Jugendlichen sollte Prednison nur dann angewendet werden, wenn dies aus medizinischer Sicht zwingend erforderlich ist. Aufgrund des Risikos einer Wachstumshemmung sollte das Längenwachstum regelmäßig kontrolliert werden. Die Dosis sollte so gering wie möglich und zeitlich begrenzt sein. 

Bei √§lteren Patienten steigt das Risiko f√ľr die Abnahme der Knochendichte (Osteoporose). Hier sollte das Nutzen-Risiko-Profil sorgf√§ltig vom behandelnden Arzt¬†abgewogen werden.

Schwangerschaft & Stillzeit

Laut Packungsbeilage diverser Medikamente gilt f√ľr Prednison:

In der Schwangerschaft und Stillzeit¬†sollte Prednison nur auf Anraten des Arztes¬†eingenommen werden, da es zu Fehlbildungen und/oder Wachstumsst√∂rungen kommen kann, und Prednison in die Muttermilch √ľbergeht. ¬†

Das Pharmakovigilanz - und Beratungszentrum f√ľr Embryonaltoxikologie der Charit√©-Universit√§tsmedizin (www.embryotox.de) empfiehlt:

Schwangerschaft

Im ersten Schwangerschaftsdrittel¬†(1. Trimenon) kann ein Risiko f√ľr eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte trotz umfangreicher Studienlage nicht ausgeschlossen werden. Speziell zwischen der 8. und 11. Schwangerschaftswoche sollte daher - wenn m√∂glich - auf Prednison verzichtet werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass das Risiko f√ľr die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte von der Dosis abh√§ngt.¬†

In den letzten beiden Schwangerschaftsdritteln (2. und 3. Trimenon) kann es je nach Dauer und Dosis vermehrt zu einer Fr√ľhgeburt mit geringem Geburtsgewicht kommen. Dieses Risiko steigt, nach derzeitigen Erkenntnisstandes, bei einer Langzeittherapie mit 10 mg/Tag oder h√∂her.¬†

In der Spätschwangerschaft kann es zur Unterzuckerung oder zu Elektrolytverschiebungen beim ungeborenen Baby kommen. Eine Nebenniereninsuffizienz ist ebenfalls möglich, scheint aber von der Dosis abzuhängen.   

Das Wachstum des Babys im Bauch der Mutter sollte daher bei einer hochdosierten Prednisontherapie √ľber Wochen mittels Ultraschall kontrolliert¬†werden. Bei einer Therapiedauer, die bis zur Geburt dauert, sollte an eine Nebenniereninsuffizienz gedacht werden und diese eventuell therapiert werden. ¬†

Stillzeit

In der Stillzeit¬†birgt die Prednisontherapie nur sehr bedingte Risiken. Prednison geht zwar in die Muttermilch √ľber, aber nur zu weniger als 10%. Bei einer Therapie mit bis zu 10 mg/Tag liegt die √ľber die Muttermilch aufgenommene Menge unter der Nachweisgrenze. Selbst bei einer hochdosierten Kurzzeittherapie von bis zu 1 g besteht kein Risiko f√ľr den gestillten S√§ugling. Wenn diese hochdosierte Therapie aber l√§nger dauert, sollte drei bis vier Stunden mit dem Stillen gewartet werden.¬†

Prednison ist sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit das Mittel der Wahl. Alternativen gibt es daher nicht.

Chemische & physikalische Eigenschaften

ATC Code A07EA03, H02AB07
Summenformel C21H26O5
Molare Masse (g¬∑mol‚ąí1) 358,4281
Aggregatzustand fest
Schmelzpunkt (¬įC) 230-235
PKS Wert 12,58
CAS-Nummer 53-03-2
PUB-Nummer 5865
Drugbank ID DB00635

Redaktionelle Grundsätze

Alle f√ľr den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von gepr√ľften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universit√§ten). Dabei legen wir gro√üen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.
Thomas Hofko

Thomas Hofko
Autor

Thomas Hofko befindet sich im letzten Drittel seines Bachelorstudiums der Pharmazie und ist Autor f√ľr pharmazeutische Themen. Er interessiert sich besonders f√ľr die Bereiche Klinische Pharmazie und Phytopharmazie.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden