Accupaque 350 mg J/ml - parenterale Röntgenkontrastmittellösung

ATC Code
V08AB02
Medikamio Hero Image

GE Healthcare Handels GmbH

Standardarzneimittel Human
Wirkstoff Suchtgift Psychotrop
Iohexol Nein Nein
Zulassungsdatum 26.05.1999
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Röntgenkontrastmittel, iod-haltig

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Alle Informationen

Autor

GE Healthcare Handels GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Accupaque ist ein Röntgenkontrastmittel, das den Wirkstoff Iohexol enthält, zur Anwendung an Erwachsenen, Frühgeborenen, Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen bei der

  • Röntgendarstellung des Herzens und der Blutgefäße
  • Röntgendarstellung der Nieren und Harnwege (Urographie)
  • Verstärkung des Kontrastes bei einer Computertomographie (CT-Kontrastverstärkung)
  • Einbringung von Kontrastmittel in den Wirbelkanal (Zervikal-Myelographie und Computertomographie der basalen Zisternen nach erfolgter subarachnoidaler Instillation)
  • Röntgendarstellung von Gelenken (Arthrographie)
  • Röntgendarstellung der Eileiter (Hysterosalpingographie)
  • Röntgendarstellung der Gänge der Speicheldrüsen (Sialographie)
  • Untersuchungen des Magen-/Darmtraktes

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Wie wird es angewendet?

Die Anwendung erfolgt durch den Arzt.

Die Dosierung hängt von der Art der Untersuchung, dem Alter, dem Gewicht, der Herzleistung und dem Allgemeinzustand des Patienten sowie der angewendeten Methode ab. Üblicherweise werden die gleiche Jodkonzentration und das gleiche Volumen wie bei anderen gängig eingesetzten, jodierten Röntgenkontrastmitteln verwendet.

Die Gesamtdosis von 1,5g Jod pro kg Körpergewicht sollte pro Untersuchungstag nicht überschritten werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach der Verabreichung sollte, wie auch bei anderen Kontrastmitteln, gewährleistet sein.

Art der Anwendung:
Zur intravenösen (in Venen), intraarteriellen (in Arterien) und intrathekalen Anwendung (im Rückenmark), zum Einnehmen und zum Einbringen in Körperhöhlen.

Kontrastmittel die vor der Anwendung auf Körpertemperatur erwärmt werden, sind besser verträglich und lassen sich aufgrund der geringeren Viskosität leichter injizieren.

Der Patient sollte in den letzten 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen.

Hinweis für den Arzt/das medizinische Fachpersonal

Informationen zur Dosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn eine größere Menge von ACCUPAQUE angewendet wurde als vorgesehen

Dieser Fall ist eher unwahrscheinlich, aber sollte er dennoch eintreten, wird Ihr Arzt die eventuell auftretenden Symptome behandeln.

Hinweis für den Arzt/das medizinische Fachpersonal

Informationen zur Überdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Accupaque Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Nebenwirkungen werden in folgenden Häufigkeiten angegeben:
Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
Allgemeine Nebenwirkungen (gelten für alle Anwendungen jodierter Kontrastmittel):

Schwerwiegende Reaktionen sowie Todesfälle werden nur sehr selten beobachtet.

Überempfindlichkeitsreaktionen sind selten und treten üblicherweise als leichte Atem- oder Hautbeschwerden, wie erschwerter Atemtätigkeit, Hautausschlag, Rötung, Nesselausschlag, Juckreiz und Schwellung der Haut und Schleimhaut in Erscheinung. Sie können entweder sofort nach der Injektion oder bis zu einige Tage später auftreten.

Überempfindlichkeitsreaktionen können unabhängig von der Dosis und der Art der Verabreichung auftreten, und leichte Symptome einer Überempfindlichkeit können die ersten Anzeichen einer schwerwiegenden Reaktion darstellen. Die Verabreichung des Kontrastmittels muss in diesem Fall sofort abgebrochen werden und, wenn nötig, eine geeignete Therapie über den Gefäßzugang eingeleitet werden. Patienten, die Beta-Blocker einnehmen, können atypische Symptome einer schweren allergischen Reaktion aufweisen, die als vagale Reaktion fehlinterpretiert werden können.

Der vorübergehende Anstieg von S-Kreatinin ist nach jodiertem Kontrastmittel häufig, kontrastmittelinduzierte Erkrankung der Nieren kann auftreten.

Jodismus oder „Jodidmumps“ ist eine sehr seltene Komplikation von jodierten Kontrastmitteln und führt zu einer Schwellung oder Empfindlichkeit der Speicheldrüsen bis ungefähr 10 Tage nach der Untersuchung.

Häufig: Hitzegefühl

Gelegentlich: Übelkeit, übermäßiges / abnormes Schwitzen, Kältegefühl, Schwindel / Ohnmacht Selten: Überempfindlichkeit (einschließlich erschwerte Atmung, Ausschlag, Hautrötung, Nesselausschlag, Juckreiz, Hautreaktion, Bindehautentzündung, Husten, Schnupfen, Niesen, Gefäßentzündung, angioneurotisches Ödem, Kehlkopfschwellung, Stimmritzenkrampf, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur oder bestimmte Form der Ansammlung von Körperflüssigkeiten im Lungengewebe). Sie können entweder sofort nach Injektion oder bis zu einige Tage später auftreten, Kopfschmerzen, verlangsamte Herzschlagfolge, Erbrechen, Fieber

Sehr selten: Geschmacksstörung (vorübergehender metallischer Geschmack), Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Durchfall, Bauchschmerzen/Unbehagen, Zittern (Schüttelfrost)

Nicht bekannt: Allergische Reaktion, allergischer Schock, Kreislaufkollaps, Vergrößerung der Speicheldrüsen

Anwendung in Gefäßen (intraarteriell und intravenös):
Häufig: Vorübergehende Veränderung der Atemfrequenz, Atemnot Gelegentlich: Schmerz oder Unbehagen

Selten: Schwindel, Schwächegefühl, Muskelschwäche, Lichtempfindlichkeit, abnorme Schläfrigkeit, Sehbehinderung, Herzrhythmusstörungen (einschließlich verlangsamte Herzschlagfolge, Herzrasen), Husten, Atemstillstand, Durchfall, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Beeinträchtigung der Nierenfunktion einschließlich akutes Nierenversagen, Schwäche oder Kraftlosigkeit (einschließlich Unwohlsein, Müdigkeit)

Sehr selten: Anfälle, Bewusstseinsstörung, Schlaganfall, Wahrnehmungsstörungen (einschließlich verminderte Berührungsreize), Kribbelgefühl, Zittern, Herzinfarkt, Erröten, erschwerte Atmung Nicht bekannt: Verminderung der Blutplättchen, Überfunktion der Schilddrüse, vorübergehender Unterfunktion der Schilddrüse, Verwirrtheit, Rastlosigkeit (Agitiertheit), Unruhe, Angst, vorübergehende motorische Funktionsstörung (einschließlich Sprechstörung, Verlust der normalen Sprachfähigkeit, Beeinträchtigung des Sprechens), kurzzeitige Störungen des Gehirns (Enzephalopathie), die Verwirrung, Halluzinationen, Schwierigkeiten beim Sehen, Verlust des Sehvermögens, Krampfanfälle, Koordinationsverlust, Verlust des Bewegungsvermögens auf einer Seite des Körpers, Probleme beim Sprechen und Bewusstlosigkeit verursachen können, Orientierungsstörung, Schwellung/Ödem des Gehirns, vorübergehende von der Gehirnrinde ausgehende Blindheit, vorübergehender Gehörverlust, schwere Komplikationen am Herzen (einschließlich Herzstillstand, Herz- und Atemstillstand), Herzschwäche, Spasmen der Koronararterien, Zyanose (bläuliche Verfärbung der Haut aufgrund eines Sauerstoffmangels), Brustschmerz, Schock, Gefäßverkrampfung, Venenentzündung mit Bildung eines Blutgerinnsels, Blutgerinnsel in einer Vene, schwere Atembeschwerden, Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge, lebensgefährliche akute Schädigung der Lunge, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur,

Stimmritzenkrampf, Atemstillstand, Eindringen von Material (z. B. Flüssigkeit) in die Atemwege (Verschlucken), Asthmaanfall, Verschlechterung einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, schwere Hauterkrankungen, Aufflammen einer Schuppenflechte, Hautrötung, Arzneimittelallergien der Haut, schwere Schuppung der Haut, Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Krämpfe der Muskulatur, Reaktionen am Verabreichungsort, Rückenschmerzen, Jodismus (übermäßige Mengen an Jod im Körper), der zu einer Schwellung oder Empfindlichkeit (Schmerzen) der Speicheldrüsen führt

Anwendung im Rückenmark
Sehr häufig: Kopfschmerzen (können schwer sein und lang anhalten) Häufig: Übelkeit, Erbrechen

Gelegentlich: Entzündung der Gehirnhaut

Selten: Anfälle, Schwindel, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Gliedmaßen Nicht bekannt: Verwirrtheit, Rastlosigkeit (Agitiertheit), anormales Elektroenzephalogramm (Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns), schmerzhafte Nackensteifigkeit, krankhafte Veränderungen des Gehirns, lange andauernder epileptischer Anfall (Status epilepticus), motorische Funktionsstörung (einschließlich Sprechstörung, Verlust der normalen Sprachfähigkeit, Beeinträchtigung des Sprechens), Kribbelgefühl, Verminderung der Berührungsempfindung und sensorische Störung, kurzzeitige Störungen des Gehirns (Enzephalopathie), die Verwirrung, Halluzinationen, Schwierigkeiten beim Sehen, Verlust des Sehvermögens, Krampfanfälle, Koordinationsverlust, Verlust des Bewegungsvermögens auf einer Seite des Körpers, Probleme beim Sprechen und Bewusstlosigkeit verursachen können, tiefe Bewusstseinsstörung, Starrezustand des ganzen Körpers bei wachem Bewusstsein, eine speziellen Form der Amnesie, bei der Personen nicht mehr in der Lage sind, sich an Geschehnisse vor einem bestimmten, meist traumatischen, Ereignis zu erinnern, vorübergehende von der Gehirnhaut ausgehende Blindheit, Lichtempfindlichkeit, vorübergehender Gehörverlust, Muskelverkrampfung, Beschwerden am Verabreichungsort

Anwendung in Körperhöhlen
Röntgendarstellung der Bauchspeicheldrüse:

Häufig: Entzündung der Bauchspeicheldrüse, erhöhte Blutamylase

Einnahme:
Sehr häufig: Durchfall

Häufig: Übelkeit, Erbrechen

Gelegentlich: Bauchschmerzen

Röntgendarstellung der Eileiter:
Sehr häufig: Unterbauchschmerzen

Röntgendarstellung von Gelenken:
Sehr häufig: Schmerzen

Nicht bekannt: Gelenkentzündungen

Herniographie:
Nicht bekannt: Schmerzen nach dem Verfahren

Kinder:

Es wurde bei Frühgeburten, Neugeborenen und anderen Kindern, denen jodierte Kontrastmittel verabreicht wurden, vorübergehende Unterfunktion der Schilddrüse berichtet. Frühgeburten sind

besonders empfindlich gegenüber der Wirkung von Jod. Es wird empfohlen die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.

Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist vor und nach der Verabreichung von Kontrastmitteln eine geeignete Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Medikamente, die für Nieren toxisch sein können, sind auszusetzen. Die altersabhängig reduzierte glomeruläre Filtrationsrate bei Säuglingen kann zu einer verzögerten Ausscheidung von Kontrastmittel führen.

Besonders Säuglinge (Alter < 1 Jahr) sind anfällig für Elektrolytstörungen und hämodynamische Veränderungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das folgende nationale Meldesystem anzeigen:

Österreich

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bei 2 - 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und sekundären Röntgenstrahlen zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Anbruchstabilität:

Nicht verwendete Lösungen verwerfen. Jedes Fläschchen nur bei einem Patienten bzw. nur in Verbindung mit einem Injektomaten verwenden. Nur zur einmaligen Entnahme.

Das in Durchstechflaschen und Infusionsflaschen verpackte Produkt kann bei 37°C bis zu drei Monate lang vor der Anwendung gelagert werden.

Das in Plastikampullen und Plastikflaschen verpackte Produkt kann bei 37°C bis zu einem Monat vor der Anwendung gelagert werden.

Dieses Arzneimittel darf nach dem auf dem Umkarton bzw. Behältnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Das Arzneimittel wird vom medizinischen Fachpersonal entsorgt.

Weitere Informationen

Was ACCUPAQUE enthält

  • Der Wirkstoff ist: Iohexol. 1 ml enthält 755 mg Iohexol (Jodgehalt 350 mg).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Trometamol, Natriumcalciumedetat, 5 M Salzsäurelösung zur pH-Einstellung, Wasser für Injektionszwecke.

Wie ACCUPAQUE aussieht und Inhalt der Packung

Accupaque parenterale Röntgenkontrastmittellösung ist eine klare, farblose bis leicht gelbliche, sterile, wässrige Injektionslösung fertig zur Anwendung.

Die Osmolalitäts- und Viskositäts-Werte von Accupaque sind folgende:

Osmolalität * Osm / kg H2OViskosität (mPa s)
37°C20°C37°C
0,7823,310,6

* Methode: Dampfdruck-Osmometrie Injektionslösung mit einem pH-Wert von 6,8 - 7,6.

10 x 20 ml in Durchstechflaschen.

10 x 50 ml, 10 x 100 ml, 10 x 200 ml und 6 x 500 ml in Infusionsflaschen.

Beide Behältnisse sind aus farblosem hochbeständigem Borsilikatglas (Ph.Eur. Type I) hergestellt, mit einem Halobutyl-Gummistopfen (Ph.Eur. Type I, latexfrei) verschlossen und mit einer kombinierten "Schnipp-Abriss-Versiegelungs-Kappe aus Plastik" versiegelt.

10 x 20 ml, 10 x 50 ml in Plastikampullen mit einem Drehverschluss.

50 ml, 10 x 50 ml, 10 x 75 ml, 10 x 100 ml, 10 x 150 ml, 10 x 175 ml, 10 x 200 ml und 6 x 500 ml in Plastikflaschen mit Gummistopfen (latexfrei) und Schraubverschluss.

Pharmazeutischer Unternehmer:

GE Healthcare Handels GmbH, Europlaza, Gebäude E, Technologiestraße 10, 1120 Wien

Hersteller:

GE Healthcare AS, NO-0485 Oslo, Norwegen

GE Healthcare Ireland Limited, Cork, Irland

Z.Nr.: 1-23029

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2021.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt: Dosierung

Die folgenden Dosierungen können als Richtlinie angesehen werden:

Richtlinien für die intravenöse Anwendung

IndikationKonzentrationVolumenKommentar
Urographie
Erwachsene:300 mg J/ml oder 350 mg J/ml40-80 ml 40-80 ml80 ml können in ausgewählten Fällen überschritten werden.
Kinder < 7 kg:300 mg J/ml3 ml/kg
Kinder und Jugendliche > 7 kg:300 mg J/ml2 ml/kg (max. 40 ml)
Phlebographie (Bein)300 mg J/ml20-100 ml/Bein
Digitale Subtraktions-300 mg J/ml20-60 ml/Inj.
Angiographieoder 350 mg J/ml20-60 ml/Inj.
CT-Verstärkung
Erwachsene:300 mg J/ml oder 350 mg J/ml100-200 ml 100-150 mlJod-Gesamtmenge üblicherweise 30-60g
Kinder und Jugendliche:300 mg J/ml1-3 ml/kg KG bis zu 40 mlIn einzelnen Fällen können bis zu 100 ml verabreicht werden.

Richtlinien für die intraarterielle Anwendung

IndikationKonzentrationVolumenKommentar
Arteriographie
Aortographie des Aortenbogens selektive cerebrale Aortographie femoral verschiedene300 mg J/ml 300 mg J/ml 350 mg J/ml 300 mg J/ml oder 350 mg J/ml 300 mg J/ml30-40 ml/Inj. 5-10 ml/Inj. 40-60 ml/Inj. 30-50 ml/Inj. abhängig von der Art d. UntersuchungDas Volumen/Injektion hängt von der Injektionsstelle ab.
Kardioangiographie Erwachsene: Injektion in den linken Ventrikel oder in die Aortenwurzel selektive koronare Arteriographie350 mg J/ml 350 mg J/ml30-60 ml/Inj. 4-8 ml/Inj.
Kinder und Jugendliche:300 mg J/ml oder 350 mg J/mlabhängig von Alter, Gewicht u. Pathologie (max. 8 ml/kg)
Digitale Subtraktions- Angiographie300 mg J/ml1-15 ml/Inj.Abhängig von der Injektionsstelle können gelegentlich große Volumina bis zu 30 ml - verwendet werden.

Um das Risiko für mögliche Nebenwirkungen möglichst klein zu halten, sollte eine Gesamtdosis von 3 g Jod nicht überschritten werden.

Richtlinien für Körperhöhlen

IndikationKonzentrationVolumenKommentar
Arthrographie300 mg J/ml oder 350 mg J/ml5-15 ml 5-10 ml
Hysterosalpingographie300 mg J/ml15-25 ml
Sialographie300 mg J/ml0,5- 2 ml
Gastrointestinale Untersuchungen Zum Einnehmen Erwachsene: Kinder und Jugendliche: Oesophagus Frühgeburten: Rektale Anwendung Kinder und Jugendliche:oder 350 mg J/ml 300 mg J/ml oder 350 mg J/ml 350 mg J/ml Mit Leitungswasser auf 100-150 mg J/ml verdünnen.individuell 2- 4 ml kg KG 2- 4 ml kg KG 2- 4 ml kg KG 5-10 ml kg KGMax. Dosis 50 ml Max. Dosis 50 ml Beispiel: Verdünnen von Accupaque 300 oder 350 mit Leitungswasser 1:1 oder 1:2.
CT-Kontrastverstärkung Zum Einnehmen Erwachsene: Kinder und Jugendliche: Rektale Anwendung Kinder und Jugendliche:Mit Leitungswasser auf ca. 6 mg J/ml verdünnen. Mit Leitungswasser auf ca. 6 mg J/ml verdünnen. Mit Leitungswasser auf ca. 6 mg J/ml verdünnen.800-2000 ml d. ver- dünnten Lösung über gewisse Zeit 15-20 ml/kg KG der verdünnten Lösung individuellBeispiel: Verdünnen von Accupaque 300 oder 350 mit Leitungs- wasser 1: 50.

Hinweise für die Handhabung

Wie alle Produkte zur Infusion sollte Accupaque vor der Anwendung visuell auf Partikel, Verfärbung und Unversehrtheit des Behältnisses untersucht werden.

Das Produkt sollte unmittelbar vor der Verwendung in die Spritze aufgezogen werden. Die Durchstechflaschen sind nur für eine einmalige Anwendung vorgesehen, und nicht benötigte Mengen müssen verworfen werden.

Öffnungshinweise für die Plastikflasche:
Den Abziehring langsam nach oben und hinten biegen und dann in Pfeilrichtung abziehen.

Öffnungshinweise für die Plastikampulle:
  1. Vor dem Öffnen Flüssigkeit aus dem Ampullenhals entfernen. Dies kann durch eine einmalige ruckartige Bewegung nach unten erfolgen oder indem Luft in den Hals gepresst wird.
  2. Die Spitze abdrehen.
  3. Die Spritze mit der Öffnung nach unten direkt am Ampullenhals ansetzen.
  4. Bei mit der Öffnung nach unten gestellter Ampulle, Kolben der Spritze ziehen, um das Kontrastmittel zu entnehmen.
  5. Drehen, sodass sich die Spritze über der Ampulle befindet und abtrennen.
Hinweise für die Großflasche zu 500 ml:

Das Kontrastmittel darf nur in Verbindung mit einem Injektomaten verwendet werden. Der Schlauchteil vom Injektomaten zum Patienten (Patientenschlauch) muss nach jeder Untersuchung ausgewechselt werden, da eine Kontamination mit Blut nicht ausgeschlossen werden kann.

Reste der in der Flasche verbleibenden Kontrastmittellösung sowie Anschlussschläuche und alle Einmalartikel des Injektorsystems sind am Ende des Untersuchungstages zu verwerfen. Ergänzende Vorgaben des jeweiligen Geräteherstellers sind unbedingt zu beachten.

Hinweise für die Infusionsflasche zu 200 ml und die Plastikflasche zu 200 ml:
Bei Verwendung bei mehr als einem Patienten darf das Kontrastmittel nur in Verbindung mit einem Injektomaten verwendet werden. Der Schlauchteil vom Injektomaten zum Patienten (Patientenschlauch) muss nach jeder Untersuchung ausgewechselt werden, da eine Kontamination mit Blut nicht ausgeschlossen werden kann.

Reste der in der Flasche verbleibenden Kontrastmittellösung sowie Anschlussschläuche und alle Einmalartikel des Injektorsystems sind am Ende des Untersuchungstages zu verwerfen. Ergänzende Vorgaben des jeweiligen Geräteherstellers sind unbedingt zu beachten.

Inkompatibilitäten

Obwohl keine Inkompatibilitäten gefunden wurden, sollte Accupaque nicht direkt mit anderen Medikamenten gemischt werden. In solchen Fällen sollte eine separate Spritze verwendet werden.

Dauer der Haltbarkeit

3 Jahre.

Überdosierung

Präklinische Daten weisen auf eine hohe Sicherheit von Accupaque hin, und es wurde keine obere Dosisgrenze für eine routinemäßige intravaskuläre Anwendung festgesetzt. Eine symptomatische Überdosierung ist bei nierengesunden Patienten unwahrscheinlich, außer der Patient erhielt eine Dosis von über 2000 mg J/kg Körpergewicht innerhalb eines begrenzten Zeitraumes. Die Dauer der Untersuchung ist für die Nierenverträglichkeit hoher Kontrastmitteldosen (t1/2 ca. 2 Stunden) wichtig. Eine irrtümliche Überdosierung tritt am wahrscheinlichsten bei komplexen angiographischen Untersuchungen bei Kindern auf, im speziellen, wenn mehrere Injektionen mit Kontrastmittel in hoher Konzentration verabreicht werden.

Im Fall einer Überdosierung muss jegliches daraus resultierende Wasser- oder Elektrolyt- Ungleichgewicht korrigiert werden. Die Nierenfunktion muss die darauf folgenden 3 Tage beobachtet werden. Wenn nötig, muss eine Hämodialyse durchgeführt werden, um das überschüssige Kontrastmittel auszuscheiden. Es gibt kein spezifisches Antidot, die Behandlung der Überdosis erfolgt symptomatisch.

Intrathekale Anwendung:

Bei einer Überdosierung kann es zu einer cerebralen und spinalen Symptomatik kommen (z. B. epileptische Anfälle, Myoklonien). Die Therapie besteht in der Sicherung aller vitalen Funktionen und einer symptomatischen Therapie.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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