Delstrigo 100 mg / 300 mg / 245 mg Filmtabletten

Abbildung Delstrigo 100 mg / 300 mg / 245 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Doravirin Lamivudin Tenofovirdisoproxilfumarat
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Merck Sharp & Dohme B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 22.11.2018
ATC Code J05AR
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Direkt wirkende antivirale Mittel

Zulassungsinhaber

Merck Sharp & Dohme B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pifeltro 100 mg Filmtabletten Doravirin Merck Sharp & Dohme B.V.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Delstrigo? Delstrigo wird angewendet, um eine HIV-(Humanes Immunschwächevirus)Infektion zu behandeln. Es gehört zur Gruppe der sogenannten antiretroviralen Arzneimittel. Delstrigo enthält die Wirkstoffe:

  • Doravirin ‚Äď einen nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI)
  • Lamivudin ‚Äď einen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)
  • Tenofovirdisoproxil ‚Äď einen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI)

Wof√ľr wird Delstrigo angewendet? Delstrigo wird zur Behandlung der HIV-Infektion bei Erwachsenen, und Jugendlichen ab 12 Jahren mit einem Gewicht von mindestens 35 kg angewendet. HIV ist das Virus, welches das erworbene Immunschw√§chesyndrom AIDS verursacht. Sie sollten Delstrigo nicht einnehmen, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass das Virus, mit dem Sie infiziert sind gegen einen der Wirkstoffe von Delstrigo resistent ist. Wie wirkt Delstrigo? Delstrigo wirkt, indem es das HI-Virus hindert, mehr Viren in Ihrem K√∂rper zu erzeugen. Dies ist hilfreich, indem:

  • die Menge an HIV in Ihrem Blut (die sogenannte Viruslast) gesenkt wird.
  • die Zahl der als ‚ÄěCD4+-T-Zellen‚Äú bezeichneten wei√üen Blutzellen erh√∂ht wird. Dadurch kann Ihr

Immunsystem gest√§rkt werden. Hierdurch kann Ihr Risiko, fr√ľhzeitig zu sterben oder wegen Ihres geschw√§chten Immunsystems eine Infektion zu bekommen, gesenkt werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Delstrigo darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch (√ľberempfindlich) gegen Doravirin, Lamivudin oder Tenofovirdisoproxil oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

Nehmen Sie Delstrigo nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, bevor Sie Delstrigo einnehmen. Beachten Sie auch die Liste im Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Delstrigo zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Delstrigo einnehmen. Verschlechterung einer Hepatitis-B-Virusinfektion Wenn Sie sowohl mit HIV als auch dem Hepatitis-B-Virus infiziert sind, kann sich Ihre Hepatitis-B- Infektion verschlechtern, wenn Sie die Behandlung mit Delstrigo beenden. M√∂glicherweise m√ľssen Sie noch mehrere Monate √ľber das Behandlungsende hinaus Bluttests durchf√ľhren lassen. Sie m√ľssen deshalb die Behandlung Ihrer Hepatitis-B mit Ihrem Arzt besprechen. Neu auftretende oder sich verschlechternde Nierenerkrankungen, einschlie√ülich Nierenversagen Dies kann bei manchen Menschen, die Delstrigo einnehmen, auftreten. Ihr Arzt wird Bluttests durchf√ľhren, um Ihre Nierenfunktion vor und w√§hrend der Behandlung mit Delstrigo zu untersuchen. Knochenerkrankungen Diese k√∂nnen bei manchen Menschen, die Delstrigo einnehmen, auftreten. Dazu geh√∂ren u. a. Knochenschmerzen, Knochenerweichung und Knochenschwund (was zu Knochenbr√ľchen f√ľhren kann). Gelenk- oder Muskelschmerzen oder Muskelschw√§che k√∂nnen ebenfalls auftreten. Ihr Arzt muss gegebenenfalls zus√§tzliche Tests zur Untersuchung Ihrer Knochen durchf√ľhren. Immun-Reaktivierungs-Syndrom Dieses kann auftreten, wenn Sie mit der Behandlung mit einem beliebigen HIV-Arzneimittel beginnen, einschlie√ülich Delstrigo. Es kann sein, dass Ihr Immunsystem st√§rker wird und anf√§ngt, Infektionen zu bek√§mpfen, die schon seit langem im K√∂rper verborgen waren. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen irgendwelche neuen Symptome auftreten, nachdem Sie mit der Einnahme Ihres HIV-Arzneimittels begonnen haben. Auch nach Beginn der Behandlung Ihrer HIV-Infektion k√∂nnen Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes K√∂rpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen k√∂nnen viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z. B. Muskelschw√§che, eine Schw√§che, die in den H√§nden und F√ľ√üen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivit√§t bemerken, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten.

Kinder und Jugendliche Geben Sie dieses Arzneimittel nicht an Kinder unter 12 Jahren oder mit einem Gewicht unter 35 kg. Die Anwendung von Delstrigo bei Kindern unter 12 Jahren oder mit einem Gewicht unter 35 kg wurde bisher nicht untersucht. Einnahme von Delstrigo zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Der Grund hierf√ľr ist, dass andere Arzneimittel die Wirkung von Delstrigo beeinflussen k√∂nnen und Delstrigo auch die Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflussen kann. Einige Arzneimittel d√ľrfen Sie nicht mit Delstrigo einnehmen. Beachten Sie dazu die Liste im Abschnitt ‚ÄěDelstrigo darfnicht eingenommen werden‚Äú.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie Delstrigo mit einem der folgenden Arzneimittel gemeinsam einnehmen, denn Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosis Ihrer Arzneimittel ändern:

  • Bosentan (Arzneimittel zur Behandlung einer Lungenerkrankung)
  • Dabrafenib (Arzneimittel zur Behandlung von Hautkrebs)
  • Lesinurad (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
  • Modafinil (Arzneimittel zur Behandlung zwanghafter Schlafanf√§lle [Narkolepsie])
  • Nafcillin (Arzneimittel zur Behandlung einiger bakterieller Infektionen)
  • Rifabutin (Arzneimittel zur Behandlung einiger bakterieller Infektionen wie z. B. Tuberkulose)
  • Telotristat (Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall bei Patienten mit einer bestimmten Art von Tumoren, dem sog. Karzinoid-Syndrom)
  • Thioridazin (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie)

Wenn Ihr Arzt Ihnen eines dieser Arzneimittel zusammen mit Delstrigo verordnet, so wird Ihr Arzt Ihnen Doravirin 100 mg verordnen und Sie sollten einmal t√§glich 1 Tablette Doravirin mit etwa 12 Stunden Abstand zu Ihrer Delstrigo-Tablette einnehmen. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise Ihre Blutwerte √ľberwachen und auf Nebenwirkungen achten, wenn Sie folgende Arzneimittel zusammen mit Delstrigo anwenden:

  • Ledipasvir/Sofosbuvir (Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion)
  • Sirolimus (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems nach einer Transplantation)
  • Sofosbuvir/Velpatasvir (Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis-C-Infektion)
  • Tacrolimus (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems nach einer Transplantation)
  • Arzneimittel (normalerweise Fl√ľssigkeiten), die Sorbitol oder andere Zuckeralkohole enthalten (wie z. B. Xylitol, Mannitol, Lactitol oder Maltitol), wenn diese regelm√§√üig eingenommen werden

Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt nach dem Risiko und dem Nutzen einer Behandlung mit Delstrigo. Es ist besser, die Anwendung von Delstrigo in der Schwangerschaft zu vermeiden, denn es wurde nicht in der Schwangerschaft untersucht und es ist nicht bekannt, ob Delstrigo Ihr Kind in der Schwangerschaft sch√§digen k√∂nnte. Bei HIV-positiven Frauen wird das Stillen nicht empfohlen, da eine HIV-Infektion √ľber die Muttermilch auf das Kind √ľbertragen werden kann. Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, sollten Sie dies so schnell wie m√∂glich mit Ihrem Arzt besprechen. Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ein Fahrzeug steuern, Fahrrad fahren oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Einnahme dieses Arzneimittels schwindelig, m√ľde oder schl√§frig f√ľhlen.

Delstrigo Tabletten enthalten Lactose Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Delstrigo ist ein vollst√§ndiges Behandlungsschema, bei dem nur eine einzige Tablette f√ľr die Behandlung der HIV-Infektion eingenommen wird. Welche Menge von Delstrigo muss eingenommen werden? Die empfohlene Dosis betr√§gt 1 Tablette einmal t√§glich. Wenn Sie bestimmte Arzneimittel anwenden, wird Ihr Arzt m√∂glicherweise Ihre Dosis von Doravirin anpassen. Beachten Sie dazu die Liste im Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Delstrigo zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú.

Einnahme dieses Arzneimittels

  • Schlucken Sie die Tablette als Ganzes (nicht zersto√üen oder kauen).
  • Dieses Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Delstrigo eingenommen haben, als Sie sollten Nehmen Sie nicht mehr als die empfohlene Dosis ein. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie versehentlich mehr eingenommen haben. Wenn Sie die Einnahme von Delstrigo vergessen haben

  • Es ist wichtig, dass Sie keine Dosis von Delstrigo vergessen oder auslassen.
  • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Falls Sie Ihre n√§chste Dosis jedoch innerhalb von weniger als 12 Stunden einnehmen m√ľssen, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die n√§chste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein. Fahren Sie dann wie zuvor mit der Behandlung fort.
  • Nehmen Sie nicht 2 Tabletten Delstrigo zur gleichen Zeit ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie vorgehen sollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Delstrigo abbrechen Achten Sie darauf, dass Ihnen Delstrigo nicht ausgeht. Lassen Sie sich ein neues Rezept ausstellen oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Delstrigo vollst√§ndig aufgebraucht haben. Wenn Sie die Einnahme von Delstrigo beenden, muss Sie Ihr Arzt h√§ufig auf Ihren Gesundheitszustand untersuchen und √ľber mehrere Monate regelm√§√üig Bluttests durchf√ľhren, um Ihre HIV-Infektion zu √ľberwachen. Wenn Sie eine HIV- und eine Hepatitis-B-Infektion haben, ist es besonders wichtig, die Behandlung mit Delstrigo nicht ohne vorherige Absprache mit Ihrem Arzt zu beenden. Bei einigen Patienten wiesen Blutuntersuchungen oder Symptome auf eine Verschlechterung der Hepatitis hin, nachdem sie Lamivudin oder Tenofovirdisoproxil (zwei der drei Wirkstoffe von Delstrigo) abgesetzt hatten. Wenn Delstrigo abgesetzt wird, kann Ihr Arzt Ihnen empfehlen, die Hepatitis-B-Behandlung wieder aufzunehmen. Dazu k√∂nnen Blutuntersuchungen √ľber 4 Monate nach Absetzen der Behandlung n√∂tig sein, um Ihre Leberfunktion zu √ľberpr√ľfen. Bei manchen Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung oder Leberzirrhose wird vom Absetzen der Behandlung abgeraten, da dies zu einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Verschlechterung der Hepatitis f√ľhren kann. Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Beenden Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. H√§ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:

Außerdem können Blutuntersuchungen folgende Befunde ergeben:

Anstieg der Leberenzymwerte (ALT)

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Alptr√§ume, Depression, Angst, Reizbarkeit, Verwirrtheit, Gedanken an Selbstt√∂tung
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Ged√§chtnisprobleme, Kribbeln an H√§nden und F√ľ√üen, steife Muskeln, schlechter Schlaf
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung, Magenbeschwerden, aufgedunsener oder aufgebl√§hter Bauch (abdominale Distension), Verdauungsbeschwerden, weicher Stuhl, Magenkr√§mpfe, h√§ufiger Stuhlgang, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis), die zu Magenschmerzen und Erbrechen f√ľhren kann
  • Juckreiz
  • Gelenkschmerzen, Zerfall von Muskelgewebe, Muskelschw√§che
  • Schw√§chegef√ľhl, allgemeines Unwohlsein

Außerdem können Blutuntersuchungen folgende Befunde ergeben:

  • verminderte Anzahl wei√üer Blutzellen (Neutropenie)
  • verminderte Anzahl roter Blutzellen (An√§mie)
  • verminderte Anzahl von Blutpl√§ttchen - Sie k√∂nnten zu Blutungen neigen
  • Abnahme des Phosphatspiegels
  • Abnahme des Kaliumspiegels
  • Anstieg des Kreatininspiegels
  • Anstieg der Leberenzymwerte (AST)
  • Anstieg des Lipasespiegels
  • Anstieg des Amylasespiegels
  • Abnahme der H√§moglobinwerte

Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Abnahme der Kalium- oder Phosphatspiegel im Blut können als Folge einer Schädigung bestimmter Nierenzellen (Tubuluszellen) auftreten. Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen:

  • Aggression, Halluzinationen, Schwierigkeiten bei der Anpassung an Ver√§nderungen, Stimmungs√§nderungen, Schlafwandeln,
  • Atembeschwerden, vergr√∂√üerte Mandeln
  • Gef√ľhl eines unvollst√§ndigen Stuhlgangs,
  • vergr√∂√üerte Leber oder Fettleber, Gelbf√§rbung von Haut oder Augen, Magen-(Bauch-) schmerzen durch eine Leberentz√ľndung
  • allergische Hautentz√ľndung, R√∂tungen an Wangen, Nase, Kinn oder Stirn; kleine erh√∂hte Knoten oder Pickel im Gesicht, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen
  • Muskelschw√§che, Knochenschw√§che (mit Knochenschmerzen und manchmal Br√ľchen als Folge)
  • Sch√§digung der Nieren, Nierensteine, Nierenversagen, Sch√§digung bestimmter Nierenzellen (Tubuluszellen), Nierensch√§digung, Ausscheiden von gro√üen Urinmengen und Durstgef√ľhl
  • Schmerzen im Brustkorb, K√§ltegef√ľhl, Schmerz, Durst

Außerdem können Blutuntersuchungen folgende Befunde ergeben:

  • Abnahme des Magnesiumspiegels
  • Anh√§ufung von Milchs√§ure im Blut (Laktatazidose)
  • Anstieg des Kreatinphosphokinasespiegels

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen: Blutuntersuchungen können folgende Befunde ergeben:

Unvermögen des Knochenmarks neue rote Blutzellen zu bilden (Erythroblastopenie)

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem aufder Flasche nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú bzw. ‚ÄěEXP‚Äú

angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

  • In der Flasche befindet sich ein Trockenmittel, das die Tabletten vor Feuchtigkeit sch√ľtzt. Es kann sich auch mehr als eines in der Flasche befinden. Lassen Sie das Trockenmittel in der Flasche und werfen Sie es nicht weg, bevor Sie das Arzneimittel vollst√§ndig aufgebraucht haben.
  • Die Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.
  • F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Delstrigo enthält

  • Die Wirkstoffe sind 100 mg Doravirin, 300 mg Lamivudin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind Croscarmellose-Natrium E 468; Hypromelloseacetatsuccinat; Magnesiumstearat E 470b; mikrokristalline Cellulose E 460; hochdisperses Siliciumdioxid E 551; Natriumstearylfumarat. Die Tabletten sind mit einem Film√ľberzug versehen, der die folgenden sonstigen Bestandteile enth√§lt: Carnaubawachs E 903, Hypromellose E 464; Eisen(III)-hydroxid-oxid H2O E 172; Lactose-Monohydrat; Titandioxid E 171; Triacetin

E 1518.

Wie Delstrigo aussieht und Inhalt der Packung Delstrigo ist erh√§ltlich als gelbe, ovale Filmtablette, die auf der einen Seite mit dem Firmenlogo und ‚Äě776‚Äú gepr√§gt und auf der anderen Seite neutral ist.

Folgende Packungsgr√∂√üen stehen zur Verf√ľgung:

  • 1 Flasche mit 30 Filmtabletten
  • 90 Filmtabletten (3 Flaschen mit jeweils 30 Filmtabletten)

In Ihrem Land werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht. Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Merck Sharp & Dohme B.V., Waarderweg 39, 2031 BN Haarlem, Niederlande Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien MSD Belgium T√©l/Tel: +32(0)27766211 dpoc_belux@merck.com –Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź

–ú–Ķ—Ä–ļ –®–į—Ä–Ņ –ł –Ē–ĺ—É–ľ –Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź –ē–ě–ě–Ē –Ę–Ķ–Ľ.: +359 2 819 3737

info-msdbg@merck.com ńĆesk√° republika

Merck Sharp & Dohme s.r.o. Tel: +420 233 010 111 dpoc_czechslovak@merck.com Danmark MSD Danmark ApS Tlf: + 45 4482 4000 dkmail@merck.com Deutschland MSD Sharp & Dohme GmbH Tel: 0800 673 673 673 (+49 (0) 89 4561 0) e-mail@msd.de Eesti Merck Sharp & Dohme O√ú Tel.: +372 6144 200 msdeesti@merck.com őēőĽőĽő¨őīőĪ

MSD őĎ.ő¶.őí.őē.őē.

ő§ő∑őĽ: +30 210 98 97 300 dpoc_greece@merck.com

Espa√Īa Merck Sharp & Dohme de Espa√Īa, S.A. Tel: +34 91 321 06 00 msd_info@merck.com

Lietuva UAB Merck Sharp & Dohme Tel. + 370 5 278 02 47 msd_lietuva@merck.com Luxembourg/Luxemburg MSD Belgium T√©l/Tel: +32(0)27766211 dpoc_belux@merck.com Magyarorsz√°g MSD Pharma Hungary Kft. Tel.: +36 1 888 5300 hungary_msd@merck.com Malta Merck Sharp & Dohme Cyprus Limited Tel: 8007 4433 (+356 99917558) malta_info@merck.com Nederland Merck Sharp & Dohme B.V. Tel: 0800 9999000 (+31 23 5153153) medicalinfo.nl@merck.com Norge MSD (Norge) AS Tlf: +47 32 20 73 00 msdnorge@msd.no √Ėsterreich Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H. Tel: +43 (0) 1 26 044 dpoc_austria@merck.com Polska MSD Polska Sp. z o.o. Tel: +48 22 549 51 00 msdpolska@merck.com

France MSD France T√©l: + 33 (0) 1 80 46 40 40 Hrvatska: Merck Sharp & Dohme d.o.o. Tel: + 385 1 6611 333 croatia_info@merck.com Ireland Merck Sharp & Dohme Ireland (Human Health) Limited Tel: +353 (0)1 2998700 medinfo_ireland@merck.com √ćsland Vistor hf. S√≠mi: + 354 535 7000 Italia MSD Italia S.r.l. Tel: 800 23 99 89 (+39 06 361911) medicalinformation.it@msd.com őöŌćŌÄŌĀőŅŌā

Merck Sharp & Dohme Cyprus Limited ő§ő∑őĽ.: 800 00 673 (+357 22866700) cyprus_info@merck.com

Latvija SIA Merck Sharp & Dohme Latvija Tel: + 371 67364224 msd_lv@merck.com

Portugal Merck Sharp & Dohme, Lda Tel: +351 21 4465700 inform_pt@merck.com Rom√Ęnia Merck Sharp & Dohme Romania S.R.L. Tel: +40 21 529 29 00 msdromania@merck.com Slovenija Merck Sharp & Dohme, inovativna zdravila d.o.o. Tel: +386 1 5204 201 msd.slovenia@merck.com Slovensk√° republika

Merck Sharp & Dohme, s. r. o. Tel: +421 2 58282010 dpoc_czechslovak@merck.com Suomi/Finland MSD Finland Oy Puh/Tel: +358 (0)9 804 650 info@msd.fi Sverige Merck Sharp & Dohme (Sweden) AB Tel: +46 77 5700488 medicinskinfo@merck.com United Kingdom (Northern Ireland) Merck Sharp & Dohme Ireland (Human Health) Limited Tel: +353 (0)1 2998700 medinfoNI@msd.com

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im {MM.JJJJ}. Weitere Informationsquellen Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verf√ľgbar.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden