Elrevolan darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch gegen Eltrombopag oder einen der in Abschnitt 6. unter „Was
Elrevolan enthält“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen zutrifft.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Elrevolan einnehmen:
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wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben. Personen mit niedriger Blutplättchenzahl sowie fortgeschrittener chronischer (langwieriger) Lebererkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich lebensbedrohlicher Leberschäden und Blutgerinnsel. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass der Nutzen der Behandlung mit Elrevolan die Risiken übersteigt, wird er Sie während der Behandlung engmaschig überwachen.
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wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen und Arterien haben, oder wenn Blutgerinnsel in Ihrer Familie bekanntermaßen häufig auftreten.
Sie können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben,
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wenn Sie älter werden,
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wenn Sie für längere Zeit im Bett bleiben müssen,
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wenn Sie an Krebs leiden,
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wenn Sie die Pille zur Empfängnisverhütung einnehmen oder eine Hormonersatztherapie erhalten,
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wenn Sie sich kürzlich einer Operation unterziehen mussten oder eine körperliche Verletzung erlitten haben,
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wenn Sie sehr übergewichtig (adipös) sind,
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wenn Sie Raucher sind,
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wenn Sie an einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden.
Wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Arzt, wenn eines dieser Risiken bei Ihnen zutrifft. Nehmen Sie Elrevolan nicht ein, es sei denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken von Blutgerinnseln überwiegt.
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wenn Sie an einem Katarakt (Eintrübung der Augenlinsen, „grauer Star“) leiden.
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wenn Sie an einer anderen Blutkrankheit leiden, wie ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Ihr Arzt wird Tests durchführen um sicherzustellen, dass Sie nicht an dieser Blutkrankheit leiden, bevor Sie die Behandlung mit Elrevolan beginnen. Wenn Sie ein MDS haben und Elrevolan einnehmen, kann sich das MDS verschlechtern.
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Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn dies bei Ihnen zutrifft.
Augenuntersuchungen
Ihr Arzt wird Ihnen regelmäßige Kontrollen auf Katarakte empfehlen. Wenn Sie keine Routineuntersuchungen der Augen vereinbart haben, wird Ihr Arzt regelmäßige Untersuchungen veranlassen. Sie können auch auf das Auftreten jeglicher Blutungen in oder um Ihre Netzhaut (die lichtempfindliche Zellschicht auf der rückwärtigen Seite des Auges) hin untersucht werden.
Sie benötigen regelmäßige Untersuchungen
Bevor Sie mit der Einnahme von Elrevolan beginnen können, wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Blutbild einschließlich der Blutplättchen zu überprüfen. Während der Einnahme von Elrevolan werden diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion
Elrevolan kann Ergebnisse in Blutuntersuchungen verursachen, die Anzeichen einer Leberschädigung sein können – wie ein Anstieg einiger Leberenzyme, insbesondere Bilirubin und Alanin-/Aspartat-Aminotransferasen. Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung
zusammen mit Elrevolan zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis C erhalten, können sich einige Probleme mit Ihrer Leber verschlechtern.
Deshalb werden vor Beginn der Einnahme von Elrevolan und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung Blutuntersuchungen zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion durchgeführt werden. Sie müssen die Einnahme von Elrevolan möglicherweise abbrechen, wenn die Menge dieser Substanzen zu sehr ansteigt, oder wenn Sie andere Anzeichen für eine Leberschädigung zeigen.
Lesen Sie die Information über „Probleme mit Ihrer Leber” im Abschnitt 4. dieser Packungsbeilage.
Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Blutplättchenzahl
Wenn Sie die Einnahme von Elrevolan abbrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl wahrscheinlich innerhalb von mehreren Tagen wieder niedrig sein. Die Blutplättchenwerte werden kontrolliert werden, und Ihr Arzt wird mit Ihnen geeignete Vorsichtsmaßnahmen besprechen.
Eine sehr hohe Blutplättchenzahl kann das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen. Blutgerinnsel können sich jedoch auch bei normalen oder sogar niedrigen Blutplättchenwerten bilden. Ihr Arzt wird die Dosis von Elrevolan anpassen, um sicherzustellen, dass Ihre Blutplättchenzahl nicht zu hoch wird.
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines dieser Anzeichen für
Blutgerinnsel an sich bemerken:
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Schwellung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein,
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plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese zusammen mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen auftreten,
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Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut in Ihrem Stuhl.
Untersuchungen Ihres Knochenmarks
Bei Personen mit Knochenmarksproblemen können Arzneimittel wie Elrevolan diese Probleme verschlechtern. Anzeichen für Veränderungen des Knochenmarks können sich als anormale Ergebnisse in Ihren Blutuntersuchungen zeigen. Ihr Arzt wird ebenso Untersuchungen durchführen, um während der Behandlung mit Elrevolan direkt Ihr Knochenmark zu kontrollieren.
Untersuchungen auf Blutungen aus dem Verdauungsapparat
Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Elrevolan erhalten, werden Sie nach Absetzen von Elrevolan auf Anzeichen von Blutungen in Ihrem Magen und Darm hin untersucht werden.
Untersuchungen des Herzens
Ihr Arzt wird die Notwendigkeit prüfen, ob Ihr Herz während der Behandlung mit Elrevolan überwacht werden muss, und kann die Durchführung eines Elektrokardiogramms (EKG) in Betracht ziehen.
Ältere Patienten (ab 65 Jahren)
Es gibt nur wenige Daten über die Anwendung von Elrevolan bei Patienten ab 65 Jahren. Bei der Anwendung von Elrevolan ist Vorsicht geboten, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
Kinder und Jugendliche
Elrevolan wird nicht für Kinder unter 1 Jahr, die an ITP leiden, empfohlen. Ferner wird es auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit niedrigen Blutplättchenzahlen infolge einer Hepatitis C-Erkrankung empfohlen.
Einnahme von Elrevolan zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dazu gehören auch rezeptfrei erhältliche Arzneimittel und Vitamine.
Einige tagtäglich einzunehmende/anzuwendende Arzneimittel zeigen Wechselwirkungen mit Elrevolan – einschließlich verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Mineralstoffe. Dazu gehören:
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magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen,
Sodbrennen oder Magengeschwüren (siehe auch „Wann soll Elrevolan eingenommen werden?“ im Abschnitt 3.),
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Arzneimittel, die Statine genannt werden und zur Cholesterinsenkung angewendet werden,
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einige Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion, wie Lopinavir und/oder Ritonavir
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Ciclosporin, ein Arzneimittel, das im Zusammenhang mit Transplantationen oder
Immunerkrankungen angewendet wird,
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Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink, die in
Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln zu finden sind (siehe auch „Wann soll Elrevolan eingenommen werden?“ im Abschnitt 3.),
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Arzneimittel wie Methotrexat und Topotecan zur Behandlung von bösartigen
Tumoren.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/ anwenden. Einige dieser Arzneimittel dürfen Sie nicht zusammen mit Elrevolan einnehmen; gegebenenfalls muss die Dosis angepasst werden oder Sie müssen einen anderen Einnahmezeitpunkt wählen, wenn Sie diese einnehmen. Ihr Arzt wird die Arzneimittel, die Sie einnehmen, überprüfen und, falls erforderlich, Ihnen geeignete Alternativen vorschlagen.
Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln einnehmen, besteht ein höheres Risiko für Blutungen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
Wenn Sie Kortikosteroide, Danazol und/oder Azathioprin einnehmen, kann es erforderlich sein, deren Dosis zu verringern oder diese abzusetzen, wenn Sie diese zusammen mit Elrevolan einnehmen.
Einnahme von Elrevolan zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie Elrevolan nicht mit Milchprodukten oder -getränken ein, da das Kalzium in Milchprodukten die Aufnahme von Elrevolan in den Körper beeinträchtigt. Für mehr Informationen siehe „Wann soll Elrevolan eingenommen werden?“ im Abschnitt 3.
Schwangerschaft und Stillzeit
Elrevolan wird während einer Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn Ihr Arzt empfiehlt es Ihnen ausdrücklich. Die Auswirkung von Elrevolan auf die Schwangerschaft ist nicht bekannt.
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Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
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Wenden Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode an, um eine Schwangerschaft zu vermeiden während Sie Elrevolan einnehmen.
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Wenn Sie während der Behandlung mit Elrevolan schwanger werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Während der Behandlung mit Elrevolan wird Stillen nicht empfohlen. Es ist nicht bekannt, ob Elrevolan in die Muttermilch übergeht.
Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Elrevolan kann Sie schwindlig machen und hat andere Nebenwirkungen, die Ihre Aufmerksamkeit verringern können.
Lenken Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie nicht betroffen sind.
Elrevolan enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.