Eltrombopag +pharma 75 mg Filmtabletten

Eltrombopag +pharma 75 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e)Eltrombopag
ZulassungslandAT
Zulassungsinhaber+pharma arzneimittel gmbh
Zulassungsdatum31.01.2024
ATC CodeB02BX05
AbgabestatusAbgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
VerschreibungsstatusArzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Eltrombopag +pharma enthält Eltrombopag, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Thrombopoetin-Rezeptoragonisten genannt werden. Es hilft, die Anzahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.

Eltrombopag +pharma wird angewendet, um eine Blutungsstörung, die primäre Immunthrombozytopenie (ITP) genannt wird, bei Patienten (1 Jahr und älter) zu behandeln, die bereits andere Arzneimittel (Kortikosteroide oder Immunglobuline) dagegen erhalten hatten, die jedoch nicht ausreichend wirkten.

ITP ist durch eine niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) gekennzeichnet. Personen mit ITP haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. ITP-Patienten können Symptome wie Petechien (punktförmige, flache runde rote Flecken unter der Haut), Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine verstärkte Blutung bei Schnittwunden oder Verletzungen an sich bemerken.

Eltrombopag +pharma kann ebenso zur Behandlung einer niedrigen Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) bei Erwachsenen mit Hepatitis-C-Virus-Infektionen (HCV) angewendet werden, wenn sie Probleme mit Nebenwirkungen haben, während sie mit Interferon behandelt werden. Viele Personen mit Hepatitis C haben nicht nur aufgrund ihrer Erkrankung niedrige Blutplättchenzahlen, sondern auch wegen einiger der antiviralen Arzneimittel, die zu ihrer Behandlung verwendet werden. Die Einnahme von Eltrombopag +pharma kann es Ihnen erleichtern, einen vollen Behandlungszyklus mit antiviralen Arzneimitteln (Peginterferon und Ribavirin) abzuschließen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Eltrombopag +pharma darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Eltrombopag oder einen der in Abschnitt 6 unter „Was Eltrombopag

+pharma enthält“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Eltrombopag +pharma einnehmen:

  • wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben. Personen mit niedriger Blutplättchenzahl sowie fortgeschrittener chronischer (langwieriger) Lebererkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich lebensbedrohlicher Leberschäden und Blutgerinnsel. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass der Nutzen der Behandlung mit diesem Arzneimittel die Risiken übersteigt, wird er Sie während der Behandlung engmaschig überwachen.
  • wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen und Arterien haben, oder wenn Blutgerinnsel in Ihrer Familie bekanntermaßen häufig auftreten.
    Sie können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben,
    • wenn Sie älter werden.
    • wenn Sie für längere Zeit im Bett bleiben müssen.
    • wenn Sie an Krebs leiden.
    • wenn Sie die Pille zur Empfängnisverhütung oder eine Hormonersatztherapie einnehmen.
    • wenn Sie sich kürzlich einer Operation unterziehen mussten oder eine körperliche Verletzung erlitten haben.
    • wenn Sie sehr übergewichtig (adipös) sind.
    • wenn Sie Raucher sind.
    • wenn Sie an einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden.

Wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Arzt, wenn irgendeines dieser Risiken bei Ihnen zutrifft. Nehmen Sie Eltrombopag +pharma nicht ein, es sei denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken von Blutgerinnseln überwiegt.

  • wenn Sie an einem Katarakt (Eintrübung der Augenlinsen) leiden.
  • wenn Sie an einer anderen Blutkrankheit leiden, wie ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Ihr Arzt wird Tests durchführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht an dieser Blutkrankheit leiden, bevor Sie die Behandlung mit Eltrombopag +pharma beginnen. Wenn Sie ein MDS haben und dieses Arzneimittel einnehmen, kann sich das MDS verschlechtern.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn etwas davon bei Ihnen zutrifft.

Augenuntersuchungen

Ihr Arzt wird Ihnen regelmäßige Kontrollen auf Katarakte empfehlen. Wenn Sie keine Routineuntersuchungen der Augen vereinbart haben, wird Ihr Arzt regelmäßige Untersuchungen veranlassen. Sie können auch auf das Auftreten jeglicher Blutungen in oder um Ihrer Netzhaut (die lichtempfindliche Zellschicht auf der rückwärtigen Seite des Auges) hin untersucht werden.

Sie benötigen regelmäßige Untersuchungen

Bevor Sie mit der Einnahme von Eltrombopag +pharma beginnen können, wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Blutbild einschließlich der Blutplättchen zu überprüfen. Während der Einnahme von Eltrombopag +pharma werden diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion

Eltrombopag kann Ergebnisse in Blutuntersuchungen verursachen, die Anzeichen einer Leberschädigung sein können – wie ein Anstieg einiger Leberenzyme, insbesondere Bilirubin und Alanin-/Aspartat-Aminotransferasen. Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag +pharma zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis C erhalten, können sich einige Probleme mit Ihrer Leber verschlechtern.

Deshalb werden vor Beginn der Einnahme von Eltrombopag +pharma und in regelmäßigen Abständen

während der Behandlung Blutuntersuchungen zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion durchgeführt werden. Sie müssen die Einnahme von Eltrombopag +pharma möglicherweise abbrechen, wenn die Menge dieser Substanzen zu sehr ansteigt, oder wenn Sie andere Anzeichen für eine Leberschädigung zeigen.

Lesen Sie die Information über „Probleme mit Ihrer Leber” in Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage.

Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Blutplättchenzahl

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag +pharma abbrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl wahrscheinlich innerhalb von mehreren Tagen wieder niedrig sein. Die Blutplättchenwerte werden kontrolliert werden und Ihr Arzt wird mit Ihnen geeignete Vorsichtsmaßnahmen besprechen.

Eine sehr hohe Blutplättchenzahl kann das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen. Blutgerinnsel können sich jedoch auch bei normalen oder sogar niedrigen Blutplättchenwerten bilden. Ihr Arzt wird die Dosis von Eltrombopag +pharma anpassen, um sicherzustellen, dass Ihre Blutplättchenzahl nicht zu hoch wird.

Suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf, wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für Blutgerinnsel an sich bemerken:

  • Schwellung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein
  • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese zusammen mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen auftreten
  • Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut in Ihrem Stuhl

Untersuchungen Ihres Knochenmarks

Bei Personen mit Knochenmarksproblemen können Arzneimittel wie Eltrombopag +pharma diese Probleme verschlechtern. Anzeichen für Veränderungen des Knochenmarks können sich als anormale Ergebnisse in Ihren Blutuntersuchungen zeigen. Ihr Arzt wird ebenso Untersuchungen durchführen, um während der Behandlung mit Eltrombopag +pharma direkt Ihr Knochenmark zu kontrollieren.

Untersuchungen auf Blutungen aus dem Verdauungsapparat

Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag +pharma erhalten, werden Sie nach Absetzen von Eltrombopag +pharma auf Anzeichen von Blutungen in Ihrem Magen und Darm hin untersucht werden.

Untersuchungen des Herzens

Ihr Arzt wird die Notwendigkeit prüfen, ob Ihr Herz während der Behandlung mit Eltrombopag +pharma überwacht werden muss, und kann die Durchführung eines Elektrokardiogramms (EKG) in Betracht ziehen.

Ältere Patienten (ab 65 Jahren)

Es gibt nur wenige Daten über die Verwendung von Eltrombopag +pharma bei Patienten ab 65 Jahren. Bei der Verwendung von Eltrombopag +pharma ist Vorsicht geboten, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.

Kinder und Jugendliche

Eltrombopag wird nicht für Kinder unter 1 Jahr empfohlen, die an ITP leiden. Ferner wird es auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit niedrigen Blutplättchenzahlen infolge einer Hepatitis C empfohlen.

Einnahme von Eltrombopag +pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dazu gehören auch rezeptfrei erhältliche Arzneimittel und Vitamine.

Einige tagtäglich einzunehmende/anzuwendende Arzneimittel zeigen Wechselwirkungen mit Eltrombopag – einschließlich verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Mineralstoffe. Dazu gehören:

  • magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder Magengeschwüren (siehe auch „Wann soll Eltrombopag +pharma eingenommen werden?“ in Abschnitt 3)
  • Arzneimittel, die Statine genannt werden und zur Cholesterinsenkung angewendet werden
  • einige Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion, wie Lopinavir und/oder Ritonavir
  • Ciclosporin, ein Arzneimittel, das im Zusammenhang mit Transplantationen oder Immunerkrankungen angewendet wird
  • Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink, die in Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln zu finden sind (siehe auch „Wann soll Eltrombopag +pharma eingenommen werden?“ in Abschnitt 3)
  • Arzneimittel wie Methotrexat und Topotecan zur Behandlung von bösartigen Tumoren

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden. Einige dieser Arzneimittel dürfen Sie nicht zusammen mit Eltrombopag +pharma einnehmen/anwenden; gegebenenfalls muss die Dosis angepasst werden oder Sie müssen einen

anderen Einnahmezeitpunkt wählen. Ihr Arzt wird die Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden, überprüfen und, falls erforderlich, Ihnen geeignete Alternativen vorschlagen.

Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln einnehmen, besteht ein höheres Risiko für Blutungen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.

Wenn Sie Kortikosteroide, Danazol und/oder Azathioprin einnehmen/anwenden, kann es erforderlich sein, deren Dosis zu verringern oder diese abzusetzen, wenn Sie diese zusammen mit Eltrombopag +pharma einnehmen/anwenden.

Einnahme von Eltrombopag +pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nehmen Sie Eltrombopag +pharma nicht mit Milchprodukten oder -getränken ein, da das Kalzium in Milchprodukten die Aufnahme dieses Arzneimittels in den Körper beeinträchtigt. Für mehr Informationen siehe „Wann soll Eltrombopag +pharma eingenommen werden?“ in Abschnitt 3.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Eltrombopag +pharma nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn auf besondere Empfehlung Ihres Arztes. Die Auswirkung von Eltrombopag auf die Schwangerschaft ist nicht bekannt.

  • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Wenden Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode an, um eine Schwangerschaft zu vermeiden, während Sie Eltrombopag +pharma einnehmen.
  • Falls Sie während der Behandlung mit Eltrombopag +pharma schwanger werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Während der Behandlung mit Eltrombopag +pharma dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Eltrombopag +pharma in die Muttermilch übergeht.

Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Eltrombopag +pharma kann Sie schwindlig machen und hat andere Nebenwirkungen, die Ihre Aufmerksamkeit verringern können.

Führen Sie nicht ein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie nicht betroffen sind.

Eltrombopag +pharma enthält Isomalt und Natrium.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Eltrombopag +pharma einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ändern Sie nicht die Dosis oder das Einnahmeschema für Eltrombopag +pharma, es sei denn, Ihr Arzt oder Apotheker hat Sie dazu aufgefordert.

Während Sie Eltrombopag +pharma einnehmen, werden Sie unter der Obhut eines spezialisierten Arztes, der in der Behandlung Ihrer Erkrankung erfahren ist, stehen.

Wie viel sollen Sie einnehmen?

Zur Behandlung der ITP

Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren: Die übliche Anfangsdosierung bei ITP ist eine 50 mg Filmtablette Eltrombopag +pharma pro Tag. Wenn Sie ost- /südostasiatischer Abstammung sind, können Sie eine niedrigere Anfangsdosierung von 25 mg benötigen.

Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren: Die übliche Anfangsdosierung bei ITP ist eine 25 mg Filmtablette Eltrombopag +pharma pro Tag.

Zur Behandlung der Hepatitis C

Erwachsene: Die übliche Anfangsdosierung bei Hepatitis C ist eine 25 mg Filmtablette Eltrombopag +pharma pro Tag. Wenn Sie ost-/südostasiatischer Abstammung sind, nehmen Sie die gleiche Anfangsdosierung von 25 mg ein.

Es kann 1 bis 2 Wochen dauern, bis die Wirkung von Eltrombopag +pharma eintritt. Auf Basis Ihres Ansprechens auf Eltrombopag +pharma kann Ihr Arzt Ihnen eine Anpassung der Tagesdosis empfehlen.

Wie sind die Filmtabletten einzunehmen?

Schlucken Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Wasser.

Wann soll Eltrombopag +pharma eingenommen werden?

Stellen Sie sicher, dass

  • in den 4 Stunden, bevor Sie Eltrombopag +pharma einnehmen
  • und in den 2 Stunden, nachdem Sie Eltrombopag +pharma eingenommen haben,

Sie keines der folgenden Produkte zu sich nehmen bzw. keines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Milchprodukte wie Käse, Butter, Joghurt oder Eiscreme
  • Milch oder Milchshakes oder andere Getränke, die Milch, Joghurt oder Sahne enthalten
  • Antazida, das sind magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen und Sodbrennen
  • einige Vitamin- und Mineralergänzungsmittel, die Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink enthalten.

Halten Sie sich an die oben genannten Punkte, um sicherzustellen, dass Eltrombopag +pharma richtig von Ihrem Körper aufgenommen wird.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Nahrungsmittel und Getränke, die für Sie geeignet sind.

Wenn Sie eine größere Menge von Eltrombopag +pharma eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Wenn möglich, zeigen Sie ihnen die Packung oder diese Gebrauchsinformation. Sie werden auf jegliche Anzeichen und Symptome von Nebenwirkungen hin überwacht und unverzüglich eine angemessene Behandlung erhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag +pharma vergessen haben

Nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis von Eltrombopag +pharma an einem Tag ein.

Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag +pharma abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Eltrombopag +pharma nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Wenn Ihr Arzt Sie anweist, die Behandlung abzubrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl vier Wochen lang jede Woche kontrolliert werden. Siehe auch „Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie Eltrombopag +pharma abgesetzt haben“ in Abschnitt 4.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Symptome, die beachtet werden müssen: Gehen Sie zum Arzt

Bei Personen, die Eltrombopag wegen ITP oder einer niedrigen Blutplättchenzahl aufgrund von Hepatitis C einnehmen, könnten Anzeichen möglicherweise schwerwiegender Nebenwirkungen auftreten. Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten.

Erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel

Bestimmte Patienten können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben und Arzneimittel wie Eltrombopag +pharma können dieses Problem verschlimmern. Der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Blutpfropf ist eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.

Suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf, wenn Sie Anzeichen und Symptome eines Blutgerinnsels entwickeln, wie:

  • Schwellungen, Schmerzen, Hitzegefühl, Rötungen oder Spannungsgefühl in einem Bein
  • plötzliche Kurzatmigkeit, insbesondere bei gleichzeitigen stechenden Schmerzen in der Brust oder schnellem Atmen

Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut im Stuhl.

Probleme mit Ihrer Leber

Eltrombopag +pharma kann Veränderungen verursachen, die in Blutuntersuchungen erkennbar sind und Anzeichen einer Lebererkrankung sein können. Probleme mit Ihrer Leber (in Blutuntersuchungen nachweisbarer Anstieg von Enzymen) sind häufig und können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Andere Probleme mit Ihrer Leber treten gelegentlich auf und können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.

Wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für ein Leberproblem haben:

  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen in den Augen (Gelbsucht)
  • ungewöhnlich dunkelgefärbter Urin

sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.

Blutungen oder Blutergüsse nach Beenden der Behandlung

Innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen von Eltrombopag +pharma wird Ihre Blutplättchenzahl üblicherweise auf den Ausgangswert wie vor Behandlungsbeginn mit Eltrombopag +pharma gefallen sein. Die niedrigere Blutplättchenzahl kann zu einer Erhöhung des Risikos für Blutungen oder Blutergüsse führen. Ihr Arzt wird Ihre Blutplättchenzahl mindestens über 4 Wochen nach Abbruch der Einnahme von Eltrombopag +pharma kontrollieren.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie irgendwelche Blutungen oder Blutergüsse nach Absetzen von Eltrombopag +pharma bemerken.

Einige Personen haben nach Absetzen von Peginterferon, Ribavirin und Eltrombopag Blutungen im Verdauungsapparat. Symptome hierfür beinhalten:

  • schwarzer teerartiger Stuhl (verfärbter Stuhl ist eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Blut in Ihrem Stuhl
  • Erbrechen von Blut oder Erbrochenes, das wie Kaffeesatz aussieht

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen irgendeines dieser Symptome auftritt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei erwachsenen Patienten mit ITP berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege (Infektion der oberen Atemwege)
  • Husten, Erkältung
  • Übelkeit (Nausea), Durchfall
  • Rückenschmerzen

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

erhöhtes Leberenzym Alanin-Aminotransferase [ALAT]

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Grippe (Influenza), Fieberbläschen, Lungenentzündung, Reizung und Entzündung (Schwellung) der Nebenhöhlen, Entzündung (Schwellung) und Infektion der Mandeln, Infektion der Lunge, Nebenhöhlen, Nase und Rachen, Entzündung des Zahnfleisches, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen, Depression
  • verminderte Hautempfindungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Benommenheit, Migräne
  • Augenprobleme, einschließlich abnormaler Sehtest, trockenes Auge, Augenschmerzen und verschwommenes Sehen, vermindertes Sehvermögen
  • Ohrenschmerzen, Schwindel (Vertigo)
  • Schmerzen, Schwellungen und Empfindlichkeit in einem Ihrer Beine (meist der Wade) mit warmer Haut im betroffenen Bereich (Anzeichen eines Blutgerinnsels in einer tiefen Vene),

lokalisierte, mit Blut gefüllte Schwellung durch Verletzung eines Blutgefäßes (Hämatom), Hitzewallungen

  • laufende Nase
  • Mundprobleme wie Mundtrockenheit, wunde Stellen im Mund, empfindliche Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüre, Zahnschmerzen, Erbrechen, Unterleibsschmerzen, Blähungen
  • abnormale Leberfunktion
  • Hautveränderungen, einschließlich übermäßiges Schwitzen, juckender, erhabener Hautausschlag, roten Flecken, Veränderungen im Erscheinungsbild der Haut, Haarausfall
  • Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Knochenschmerzen
  • schäumender Urin (Anzeichen für Eiweiß im Urin)
  • starke Regelblutung
  • erhöhte Körpertemperatur, Hitzewallungen, Brustschmerzen, Schwächegefühl

Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Abfall der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie), Abfall der Anzahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Abfall der Anzahl der weißen Blutkörperchen, verminderter Hämoglobinwert, erhöhte Anzahl von Eosinophilen, erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozytose)
  • erhöhte Harnsäurewerte, verminderte Kaliumwerte
  • erhöhtes Leberenzym Aspartat-Aminotransferase [ASAT], erhöhtes Bilirubin im Blut (ein Stoff, der in der Leber hergestellt wird)
  • Erhöhung der Menge einiger Proteine, erhöhte Kreatininwerte
  • erhöhte Werte von alkalischer Phosphatase

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Infektionen der Haut
  • Mastdarm- und Dickdarmkrebs
  • allergische Reaktion
  • Appetitverlust, schmerzhafte Schwellung der Gelenke, verursacht durch Harnsäure (Gicht)
  • Interesselosigkeit, Gemütsschwankungen, Weinen, das schwer zu stoppen ist und zu unerwarteten Zeiten auftritt
  • Probleme mit dem Gleichgewicht, dem Sprechen und den Nervenfunktionen, Zittern, Lähmung einer Körperseite, Migräne mit Aura, Nervenschädigung, Erweiterung oder Schwellung von Blutgefäßen, die Kopfschmerzen verursachen
  • Augenprobleme, einschließlich vermehrte Tränensekretion, Eintrübung der Augenlinse (Katarakt), Netzhautblutung, trockene Augen
  • schnellerer Herzschlag, irreguläre Herzschläge, bläuliche Verfärbung der Haut, Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerungen), die Anzeichen für eine Störung im Zusammenhang mit dem Herzen und den Blutgefäßen sein können, Unterbrechung der Blutversorgung eines Teils des Herzens
  • mögliche Schmerzen, Schwellungen und/oder Rötungen um eine Vene, die Anzeichen für ein Blutgerinnsel in einer Vene sein können, Blutgerinnsel, Hitzewallungen
  • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese von stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen begleitet ist, die ein Zeichen für ein Blutgerinnsel in der Lunge sein kann (siehe „Erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel“ weiter vorne in Abschnitt 4), Funktionsverlust eines Teils der Lunge, verursacht durch eine Verstopfung in der Lungenarterie, Nasen-, Rachen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden, Atembeschwerden im Schlaf
  • Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, Zungenschmerzen, Zahnfleischbluten, Missempfindung im Mund, Blasen/Wunden in Mund und Rachen, Probleme des Verdauungstrakts einschließlich häufiger Stuhlgang, Lebensmittelvergiftung, Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut, rektale Blutung, Farbveränderung des Stuhls, Blähungen, Verstopfung
  • Gelbfärbung der Haut und/oder Unterleibsschmerzen, die Anzeichen für eine Blockade der Gallenwege sein könnten, Läsion an der Leber, Leberschädigung durch Entzündung (siehe auch „Probleme mit Ihrer Leber“ weiter vorne in Abschnitt 4), Leberschädigung durch die Medikation
  • schmerzhafte oder abnormale Hautempfindungen, Hautveränderungen einschließlich Hautverfärbung, Hautabschälung, Rötung, Jucken und Schwitzen, Kaltschweißigkeit
  • Muskelschwäche
  • Nierenprobleme, einschließlich Nierenentzündung, häufiges nächtliches Wasserlassen, Nierenversagen, weiße Blutzellen im Urin
  • Hitzegefühl, Angstzustände, Blutungen um einen Katheter (falls vorhanden) in der Haut, Rötung oder Schwellung um eine Wunde, allgemeines Unwohlsein, Fremdkörperempfindung
  • Sonnenbrand

Gelegentliche Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

  • Veränderungen in der Form der roten Blutkörperchen, Abfall der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie) durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie), erhöhte Anzahl von Myelozyten, erhöhte Anzahl stabkerniger Neutrophile, Auftreten von Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen, die auf bestimmte Krankheiten hinweisen können, erhöhte Anzahl von Blutplättchen, erhöhter Hämoglobinwert
  • verminderte Kalziumwerte
  • erhöhter Harnstoff im Blut, erhöhte Werte von Protein im Urin
  • erhöhte Werte von Albumin im Blut, erhöhtes Gesamtprotein, verminderter Wert für Albumin im Blut, erhöhter pH-Wert des Urins

Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1 bis 17 Jahren) mit ITP berichtet:

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn diese Nebenwirkungen schwerwiegend werden.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Kindern betreffen):

  • Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege, Erkältung (Infektion der oberen Atemwege)
  • Husten
  • Übelkeit (Nausea), Durchfall, Bauchschmerzen
  • erhöhte Körpertemperatur

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen):

  • Schlafstörungen (Insomnie)
  • juckende, laufende oder verstopfte Nase, Halsschmerzen, laufende Nase, verstopfte Nase und Niesen, Nasen- und Rachenschmerzen
  • Zahnschmerzen, Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, empfindliche Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüre

Folgende Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Eltrombopag in Kombination mit Peginterferon und Ribavirin bei Patienten mit HCV berichtet:

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Übelkeit (Nausea), Durchfall
  • Juckreiz, Schwellungen der Hände oder Füße, ungewöhnlicher Haarausfall
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche
  • Fieber, Müdigkeitsgefühl, grippeartige Erkrankung, Schwächegefühl, Schüttelfrost

Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

Abfall der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Infektion der Harnwege, Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege, Erkältung (Infektion der oberen Atemwege), Entzündung der Bronchialschleimhaut,

Entzündung der Nasenwege, des Rachens und des Mundes, grippeartige Symptome, Mundtrockenheit, wunder oder entzündeter Mund, Zahnschmerzen Grippe (Influenza), Fieberbläschen

  • Gewichtsverlust
  • Schlafstörungen, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Depression, Angstzustände
  • Schwindel, Probleme mit der Aufmerksamkeit und dem Gedächtnis, Stimmungsschwankungen, verminderte Hirnfunktion infolge einer Leberschädigung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen
  • Augenprobleme, einschließlich getrübte Augenlinsen (Katarakt), Augentrockenheit, kleine gelbe Ablagerungen in der Netzhaut, Gelbfärbung des Augenweißes, Netzhautblutung
  • Schwindel (Vertigo)
  • schnelle oder irreguläre Herzschläge (Palpitationen)
  • Kurzatmigkeit, Husten mit Schleimauswurf, laufende Nase, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
  • Probleme des Verdauungstrakts einschließlich Erbrechen, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, vergrößerter Bauch, Geschmacksstörungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, geschwollene Blutgefäße und Blutungen in der Speiseröhre (Ösophagus), Zahnschmerzen
  • Probleme mit Ihrer Leber, einschließlich Lebertumor, Gelbfärbung des Augenweißes oder der Haut (Gelbsucht), Leberschädigung durch Medikamente (siehe „Probleme mit Ihrer Leber“ weiter vorne in Abschnitt 4)
  • Hautveränderungen, einschließlich Hautausschlag, Hauttrockenheit, Ekzem, Hautrötung, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, ungewöhnliches Hautwachstum, Haarausfall
  • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten (Arme, Beine, Hände oder Füße), Muskelkrämpfe
  • Reizbarkeit, allgemeines Unwohlsein, Hautreaktion wie Rötung oder Schwellung und Schmerzen an der Injektionsstelle, Brustschmerzen und -beschwerden, Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung im Körper oder in den Extremitäten
  • Depression, Angstzustände, Schlafstörungen, Nervosität
  • Fieber, Kopfschmerzen

Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:

Anstieg des Blutzuckers (Glukose), verringerte Anzahl weißer Blutzellen, verringerte Anzahl von Neutrophilen, verminderter Albuminspiegel im Blut, verringerter Hämoglobinwert, erhöhtes Bilirubin im Blut (ein Stoff, der in der Leber hergestellt wird), Veränderung von Enzymen, die die Blutgerinnung kontrollieren

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis), Halsentzündung
  • Abfall der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie) durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
  • Verwirrtheit, Unruhe
  • Blasen/Wunden im Mund, Magenentzündung
  • Blutgerinnsel in einer Vene zur Leber (mögliche Schädigung der Leber und/oder des Verdauungssystems), Leberversagen
  • Hautveränderungen, einschließlich veränderte Farbe, Hautabschälung, Rötung, Jucken, Wunden und Nachtschweiß
  • abnormale Blutgerinnung in kleinen Blutgefäßen bei Nierenversagen, Schmerzen beim Wasserlassen
  • Ausschlag, Reaktion an der Einstichstelle, Beschwerden im Brustkorb
  • Störung des Herzrhythmus (QT-Verlängerung)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Blisterpackung nach „Verw. bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie dieses Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Eltrombopag +pharma enthält

Der Wirkstoff ist Eltrombopag-Olamin.

Eltrombopag +pharma 25 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält Eltrombopag-Olamin, entsprechend 25 mg Eltrombopag.

Eltrombopag +pharma 50 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält Eltrombopag-Olamin, entsprechend 50 mg Eltrombopag.

Eltrombopag +pharma 75 mg Filmtabletten: Jede Filmtablette enthält Eltrombopag-Olamin, entsprechend 75 mg Eltrombopag.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Povidon, Isomalt (E953), Kalziumsilikat, Natriumstärkeglykolat, Magnesiumstearat

Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E171), Eisenoxid, rot (E172), Triacetin

Eltrombopag +pharma 25 mg und 50 mg Filmtabletten enthalten zusätzlich Eisenoxid, gelb (E172).

Wie Eltrombopag +pharma aussieht und Inhalt der Packung

Eltrombopag +pharma 25 mg Filmtabletten sind dunkelrosa, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten mit der Prägung „II“ auf einer Seite und einem Durchmesser von ca. 8 mm.

Eltrombopag +pharma 50 mg Filmtabletten sind rosa, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten mit der Prägung „III“ auf einer Seite und einem Durchmesser von ca. 10 mm.

Eltrombopag +pharma 75 mg Filmtabletten sind rote bis braune, runde, beidseits gewölbte Filmtabletten mit der Prägung „IV“ auf einer Seite und einem Durchmesser von ca. 12 mm.

Eltrombopag +pharma 25 mg, 50 mg und 75 mg ist erhältlich in Umkartons mit 10, 14, 28, 30 oder 84 Filmtabletten in Blistern oder in Umkartons mit 10 x 1, 14 x 1, 28 x 1, 30 x 1 oder 84 x 1 Filmtablette in Einzeldosis-Blistern.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer +pharma arzneimittel gmbh 8054 Graz, Österreich

E-Mail: pluspharma@pluspharma.at

Hersteller

Synthon Hispania S.L., Calle de Castelló 1, 08830 Sant Boi de Llobregat, Barcelona, Spanien Synthon B.V., Microweg 22, 6545 CM Nijmegen, Niederlande

Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H., Hafnerstraße 211, 8054 Graz, Österreich

Eltrombopag +pharma 25 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 142033

Eltrombopag +pharma 50 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 142034

Eltrombopag +pharma 75 mg Filmtabletten - Z.Nr.: 142035

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande: Eltrombopag Synthon 25 mg, filmomhulde tabletten Eltrombopag Synthon 50 mg, filmomhulde tabletten Eltrombopag Synthon 75 mg, filmomhulde tabletten

Griechenland:ELTROMBOPAG/FARAN

Ungarn: Eltrombopag Onkogen 25 mg filmtabletta Eltrombopag Onkogen 50 mg filmtabletta

Slowakei: Eltrombopag Pharmevid 25 mg Eltrombopag Pharmevid 50 mg

Deutschland: Eltrombopag Heumann 25 mg Filmtabletten Eltrombopag Heumann 50 mg Filmtabletten Eltrombopag Heumann 75 mg Filmtabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2026.

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Medikament
Zulassungsinhaber
Novartis Europharm Limited
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