Eplerenon ratiopharm 50 mg Filmtabletten

Abbildung Eplerenon ratiopharm 50 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Eplerenon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller ratiopharm
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C03DA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kaliumsparende Mittel

Zulassungsinhaber

ratiopharm

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Inspra 25 mg Filmtabletten Eplerenon Upjohn EESV
Eplerenon Accord 25 mg Filmtabletten Eplerenon Accord Healthcare Limited
Eplezot 25 mg-Filmtabletten Eplerenon G.L. Pharma GmbH
Eplerenon Actavis 25 mg Filmtabletten Eplerenon Actavis Group PTC ehf
Eplerenon Genericon 25 mg Filmtabletten Eplerenon Genericon Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Eplerenon ratiopharm geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als selektive Aldosteronblocker bekannt sind. Diese Aldosteronblocker hemmen die Wirkung von Aldosteron, einer k√∂rpereigenen Substanz, die Ihren Blutdruck und Ihre Herzfunktion reguliert. In hohen Konzentrationen kann Aldosteron Ver√§nderungen in Ihrem K√∂rper bewirken, die zu einer Schw√§chung des Herzmuskels f√ľhren.

Eplerenon ratiopharm wird in folgenden Fällen zur Behandlung Ihrer Herzmuskelschwäche angewendet, um so eine weitere Verschlechterung Ihrer Herzmuskelschwäche zu verhindern und mögliche Krankenhausaufenthalte zu reduzieren:

  1. falls Sie k√ľrzlich einen Herzinfarkt hatten, in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung einer Herzmuskelschw√§che, oder
  2. falls Sie trotz der Behandlung, die Sie bisher erhalten haben, anhaltende leichte Symptome haben

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Eplerenon ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Eplerenon oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie einen erh√∂hten Kaliumspiegel im Blut (Hyperkali√§mie) haben
  • wenn Sie eine Gruppe von Arzneimitteln, die Ihnen hilft √ľbersch√ľssiges Wasser aus dem K√∂rper auszuscheiden (kaliumsparende Diuretika) oder ‚ÄúSalztabletten‚ÄĚ (Kaliumpr√§parate), einnehmen
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Ketoconazol oder Itraconazol) einnehmen
  • wenn Sie antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Nelfinavir oder Ritonavir) einnehmen
  • wenn Sie Antibiotika zur Behandlung einer bakteriellen Infektion (Clarithromycin oder Telithromycin) einnehmen
  • wenn Sie Nefazodon zur Behandlung von Depressionen einnehmen
  • wenn Sie gleichzeitig ein Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Herzkrankheiten oder Bluthochdruck (sogenannte Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) Hemmer und einen Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB)) gemeinsam anwenden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Eplerenon ratiopharm einnehmen,

  • wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden (siehe auch ‚ÄěEplerenon ratiopharm darf nicht eingenommen werden‚Äú)
  • wenn Sie Lithium (wird √ľblicherweise bei manisch depressiven St√∂rungen gegeben, die auch bipolare St√∂rungen genannt werden) einnehmen
  • wenn Sie Tacrolimus oder Ciclosporin (zur Behandlung von Hauterkrankungen, wie z. B. Psoriasis oder Ekzeme und zur Vermeidung von Absto√üungsreaktionen nach einer Organtransplantation) einnehmen

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Eplerenon bei Kindern und Jugendlichen konnten bisher nicht nachgewiesen werden.

Die Anwendung von Eplerenon ratiopharm kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Einnahme von Eplerenon ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arznemittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimitel einzunehmen/anzuwenden

Sie d√ľrfen Eplerenon ratiopharm nicht zusammen mit den folgenden Arzneimitteln einnehmen (siehe Abschnitt ‚ÄěEplerenon ratiopharm darf nicht eingenommen werden‚Äú):

  • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Ritonavir, Nelfinavir (antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion), Clarithromycin, Telithromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen) oder Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen), da diese Arzneimittel den Abbau von Eplerenon ratiopharm verz√∂gern und so dessen Auswirkungen auf den K√∂rper verl√§ngern
  • kaliumsparende Diuretika (Arzneimittel, die Ihnen helfen √ľbersch√ľssiges Wasser aus dem K√∂rper auszuscheiden) und Kaliumpr√§parate (‚ÄúSalztabletten‚ÄĚ), da diese Arzneimittel das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erh√∂hen
  • Kombination aus ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Blocker (ARB) (diese werden zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzkrankheiten oder bestimmten Nierenst√∂rungen angewendet), da diese Arzneimittel das Risiko von hohen Kaliumspiegeln im Blut erh√∂hen k√∂nnen

Bitte Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen

  • Lithium (wird √ľblicherweise bei manisch depressiven St√∂rungen gegeben, die auch bipolare St√∂rungen genannt werden): Es hat sich gezeigt, dass die Anwendung von Lithium zusammen mit Diuretika und ACE-Hemmern (zur Behandlung von hohem Blutdruck und Herzkrankheiten) zu √ľberh√∂hten Lithiumwerten im Blut f√ľhrt, was folgende Nebenwirkungen verursachen kann: Appetitverlust, Sehst√∂rungen, M√ľdigkeit, Muskelschw√§che, Muskelzuckungen
  • Ciclosporin oder Tacrolimus (zur Behandlung von Hauterkrankungen, wie z. B. Psoriasis oder Ekzeme und zur Vermeidung von Absto√üungsreaktionen nach einer Organtransplantation):

Diese Arzneimittel k√∂nnen zu Nierenproblemen f√ľhren und dadurch das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erh√∂hen.

  • Nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSARs ‚Äď bestimmte Schmerzmittel wie Ibuprofen, das zur Verminderung von Schmerzen, Steifigkeit und Entz√ľndungen eingesetzt wird): Diese Arzneimittel k√∂nnen Nierenprobleme verursachen und dadurch das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erh√∂hen.
  • Trimethoprim (zur Behandlung bakterieller Infektionen) kann das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erh√∂hen.
  • Alpha-1-Blocker, wie z. B. Prazosin oder Alfuzosin (zur Behandlung von hohem Blutdruck und bestimmten Prostatabeschwerden) k√∂nnen ein Absinken des Blutdrucks und Benommenheit beim Aufstehen verursachen.
  • Trizyklische Antidepressiva, wie z. B. Amitryptylin oder Amoxapin (zur Behandlung von Depressionen), Antipsychotika (auch als Neuroleptika bekannt), wie z. B. Chlorpromazin oder Haloperidol (zur Behandlung von psychischen Problemen), Amifostin (eingesetzt im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen) und Baclofen (zur Behandlung von Muskelkr√§mpfen): Diese Arzneimittel k√∂nnen ein Absinken des Blutdrucks und Benommenheit beim Aufstehen verursachen.
  • Glukokortikoide, wie z. B. Hydrokortison oder Prednison (zur Behandlung von Entz√ľndungen und bestimmten Hautkrankheiten) und Tetracosactide (haupts√§chlich angewandt zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Nebennierenrinde) k√∂nnen die blutdrucksenkende Wirkung von Eplerenon ratiopharm vermindern.
  • Digoxin (angewendet bei der Behandlung von Herzbeschwerden): Die Blutspiegel von Digoxin k√∂nnen erh√∂ht sein, wenn es zusammen mit Eplerenon ratiopharm eingenommen wird.
  • Warfarin (ein Arzneimittel gegen Blutgerinnsel): Bei gleichzeitiger Anwendung von Warfarin ist Vorsicht geboten, da hohe Warfarinwerte im Blut die Wirkung von Eplerenon ratiopharm auf den K√∂rper ver√§ndern k√∂nnen.
  • Erythromycin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen), Saquinavir (antivirales Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion), Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Amiodaron, Diltiazem und Verapamil (zur Behandlung von Herzproblemen und hohem Blutdruck) verz√∂gern den Abbau von Eplerenon ratiopharm und verl√§ngern dadurch die Wirkung von Eplerenon ratiopharm auf den K√∂rper.
  • Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel), Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen), Carbamazepin, Phenytoin und Phenobarbital (u. a. zur Behandlung von Epilepsie) k√∂nnen den Abbau von Eplerenon ratiopharm beschleunigen und dadurch dessen Wirkung vermindern.

Einnahme von Eplerenon ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Eplerenon ratiopharm kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Beim Menschen wurden die Auswirkungen von Eplerenon ratiopharm während einer Schwangerschaft nicht untersucht.

Es ist nicht bekannt, ob Eplerenon in die Muttermilch √ľbertritt. Ihr Arzt muss entscheiden, ob Sie mit dem Stillen aufh√∂ren oder das Arzneimittel absetzen m√ľssen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und die Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Sie k√∂nnen sich nach der Einnahme von Eplerenon ratiopharm benommen f√ľhlen. Wenn es dazu kommen sollte, fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen.

Eplerenon ratiopharm enthält Lactose

Eplerenon ratiopharm enth√§lt Lactose (eine Zuckerart). Bitte nehmen Sie Eplerenon ratiopharm erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Eplerenon ratiopharm immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Eplerenon ratiopharm Tabletten können mit einer Mahlzeit oder auf leeren Magen eingenommen werden. Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit viel Wasser.

Eplerenon ratiopharm wird √ľblicherweise zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Herzmuskelschw√§che (z. B. Betablocker) gegeben. Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 1 Tablette zu 25 mg einmal t√§glich. Nach etwa 4 Wochen erfolgt eine Erh√∂hung auf 50 mg einmal t√§glich (entweder eine Tablette zu 50 mg oder zwei Tabletten zu 25 mg). Die h√∂chste Dosis ist 50 mg t√§glich.

Vor Beginn der Behandlung mit Eplerenon ratiopharm, im Laufe der ersten Woche und einen Monat nach Beginn der Behandlung bzw. nach einer Dosisänderung muss der Kaliumspiegel in Ihrem Blut bestimmt werden. Abhängig vom Kaliumspiegel in Ihrem Blut, kann die Dosierung von Ihrem Arzt angepasst werden.

Falls Sie eine leichte Nierenerkrankung haben, sollten Sie die Behandlung mit einer Tablette zu 25 mg einmal täglich beginnen. Falls Sie eine mäßige Nierenerkrankung haben, sollten Sie mit einer Tablette zu 25 mg jeden 2. Tag beginnen. Diese Dosen können nach Empfehlung Ihres Arztes und anhand Ihrer Kaliumspiegel im Blut entsprechend angepasst werden. Bei Patienten mit schwerer Nierenerkrankung wird eine Anwendung von Eplerenon ratiopharm nicht empfohlen.

Bei Patienten mit leichten bis m√§√üigen Lebererkrankungen ist keine Ver√§nderung der Anfangsdosis n√∂tig. Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, kann es n√∂tig werden, dass der Kaliumspiegel in Ihrem Blut √∂fter bestimmt werden muss (siehe ‚ÄěEplerenon ratiopharm darf nicht eingenommen werden‚Äú).

√Ąltere Patienten: Es ist keine Anpassung der Anfangsdosis n√∂tig. Kinder und Jugendliche: Eplerenon ratiopharm wird nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Eplerenon ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Eplerenon ratiopharm eingenommen haben als Sie sollten, sagen Sie dies unverz√ľglich Ihrem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie zu viel von Ihrem Arzneimittel genommen haben, werden die wahrscheinlichsten Symptome ein niedriger Blutdruck (mit Beschwerden wie Leichtigkeitsgef√ľhl im Kopf, Benommenheit, Sehst√∂rungen, Schw√§chegef√ľhl oder pl√∂tzlichem Bewusstseinsverlust) oder eine Hyperkali√§mie (hohe Kaliumspiegel im Blut) mit Beschwerden wie Muskelkr√§mpfen, Durchfall, √úbelkeit, Benommenheit oder Kopfschmerzen sein.

Wenn Sie die Einnahme von Eplerenon ratiopharm vergessen haben

Wenn es fast schon Zeit f√ľr Ihre n√§chste Tablette ist, √ľberspringen Sie die vergessene Tablette und nehmen Sie die n√§chste Tablette zum normalen Zeitpunkt ein.

Andernfalls nehmen Sie die Tablette dann ein, wenn Sie es bemerkt haben (falls es noch mehr als 12 Stunden bis zur n√§chsten Einnahme sind). Kehren Sie anschlie√üend zur √ľblichen Einnahme Ihres Arzneimittels zur√ľck.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Tablette nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Eplerenon ratiopharm abbrechen

Es ist wichtig, dass Eplerenon ratiopharm wie verordnet so lange weiter eingenommen wird, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie die Behandlung abbrechen können.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn es zu einer der nachfolgend genannten Erscheinungen kommt, m√ľssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen:

  • Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder im Rachen
  • Schluckbeschwerden
  • Nesselsucht und Atembeschwerden

Hierbei handelt es sich um die Symptome eines angioneurotischen √Ėdems, einer gelegentlichen (d.h. bis zu 1 von 100 Patienten betreffenden) Nebenwirkung..

Weitere berichtete Nebenwirkungen sind:

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Patienten betreffen):

  • Herzinfarkt
  • erh√∂hte Kaliumspiegel im Blut (zu den Symptomen geh√∂ren Muskelkr√§mpfe, Durchfall, √úbelkeit, Benommenheit und Kopfschmerzen)
  • Benommenheit
  • Bewusstseinsverlust
  • Erh√∂hte Werte von Cholesterin im Blut
  • Schlaflosigkeit (Schlafprobleme)
  • Kopfschmerzen
  • Herzbeschwerden z.B. Herzrhythmusst√∂rungen und Herzschw√§che
  • Husten
  • Verstopfung
  • niedriger Blutdruck
  • Durchfall
  • √úbelkeit
  • Nierenfunktionsst√∂rungen
  • Hautausschlag
  • Juckreiz
  • R√ľckenschmerzen
  • Schw√§chegef√ľhl
  • Muskelkr√§mpfe
  • erh√∂hte Harns√§ure im Blut
  • erh√∂hte Kreatininspiegel im Blut, die auf Nierenprobleme hinweisen k√∂nnen

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Patienten betreffen):

  • Infektion
  • Eosinophilie (Erh√∂hung bestimmter wei√üer Blutzellen)
  • Fl√ľssigkeitsmangel
  • erh√∂hte Werte von Triglyzeriden (Fette) im Blut
  • rascher Herzschlag
  • Entz√ľndung der Gallenblase
  • Blutdruckabfall, was Benommenheit beim Aufstehen verursachen kann
  • Thrombosen (Blutgerinnsel) in den Beinen
  • Entz√ľndung im Rachenbereich
  • Bl√§hungen
  • Schilddr√ľsenunterfunktion
  • vermindertes Tast- und Ber√ľhrungsgef√ľhl
  • vermehrtes Schwitzen
  • Skelettmuskelschmerzen
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Nierenentz√ľndung
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann
  • Ver√§nderungen bei einigen Bluttestergebnissen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Eplerenon ratiopharm 50 mg Filmtabletten enthalten

Der Wirkstoff ist: Eplerenon

1 Filmtablette enthält 50 mg Eplerenon.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Natriumdodecylsulfat und Magnesiumstearat.

Film√ľberzug:

Opadry, gelb: Hypromellose, Titandioxid, Macrogol, Polysorbat 80 und Gelbes Eisenoxid (E 172).

Wie Eplerenon ratiopharm 50 mg Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Eplerenon ratiopharm Filmtabletten sind gelbe, runde Filmtabletten.

Eplerenon ratiopharm Filmtabletten sind in Blisterpackungen mit 10, 20, 28, 30, 50, 90, 100, 200 oder 3x30 Filmtabletten, in perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen mit 20x1, 30x1, 50x1, 90x1, 100x1

oder 200x1 Filmtabletten oder in Flaschen mit 10, 20, 28, 30, 50, 90, 100 oder 200 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH Albert-Schweitzer-Gasse 3

1140 Wien

Tel.: +4/97007-0

Fax: +4/97007-66 e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Delorbis Pharmaceuticals Ltd. 17, Athinon Street

Ergates Industrial Area

2643 Ergates (Lefkosia) Zypern

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Land

Produktname

Dänemark (RMS)

Eplerenon ratiopharm

√Ėsterreich

Eplerenon ratiopharm 50 mg Filmtabletten

Spanien

Eplerenona ratiopharm 50 mg comprimidos recubiertos con

 

película EFG

Zulassungsnummer: 1-30911

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2015.

Verf√ľgbare Packungsgr√∂√üen in √Ėsterreich

Blisterpackungen mit 10 und 30 St√ľck

Anzeige

Wirkstoff(e) Eplerenon
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller ratiopharm
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C03DA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Kaliumsparende Mittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden