Parkemed 500 mg - Filmtabletten

Abbildung Parkemed 500 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Mefenaminsäure
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 02.08.1978
ATC Code M01AG01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Parkemed 250 mg - Kapseln Mefenaminsäure Pfizer Corporation Austria GmbH
Konafen 250 mg - Filmtabletten Mefenaminsäure Gynial
ParkAkut 500 mg Filmtabletten Mefenaminsäure Genericon Pharma Gesellschaft m.b.H.
Parkemed 125 mg - Suppositorien Mefenaminsäure Pfizer Corporation Austria GmbH
Mefenabene 500 mg - Filmtabletten Mefenaminsäure Teva B.V.

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Parkemed mit dem enthaltenen Wirkstoff Mefenaminsäure wirkt:

  • schmerzstillend
  • entz√ľndungshemmend
  • fiebersenkend

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Parkemed 500 mg - Filmtabletten einnehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf Parkemed nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Tabletten sollten unzerkaut und mit etwas Wasser eingenommen werden. Die √ľbliche Dosis betr√§gt 1 Tablette bis zu 3 mal t√§glich.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

Hier finden Sie eine Auflistung der selteneren Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Parkemed enth√§lt als Wirkstoff Mefenamins√§ure, eine Substanz, die neben der schmerzstillenden auch eine ausgepr√§gte entz√ľndungshemmende sowie eine fiebersenkende Wirkung besitzt.

Parkemed wird zur Behandlung der folgenden Krankheitszustände angewendet:


  • leichte bis mittelschwere akute und chronische Schmerzen, besonders bei rheumatischen Erkrankungen
  • Muskelschmerzen, Schmerzen im Bereich der Wirbels√§ule
  • Schmerzen, Schwellungen und Entz√ľndungen nach Verletzungen oder Operationen
  • schmerzhafte Monatsblutung


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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Parkemed darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Mefenamins√§ure oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn Sie nach Einnahme von Acetylsalicyls√§ure (Aspirin) oder anderen Schmerzmitteln aus der Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) mit Asthma, Nesselsucht oder allergischem Schnupfen reagiert haben,
  • bei gesteigerter Blutungsneigung,
  • bei Patienten mit Geschw√ľren oder chronischen Entz√ľndungen des oberen oder unteren Magen- Darm-Traktes oder mit solchen Krankheiten in der Vorgeschichte,.
  • bei Patienten mit Nierenerkrankungen in der Vorgeschichte oder mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion,
  • bei Patienten mit Herzschw√§che oder St√∂rungen der Leberfunktion,
  • bei Patienten mit St√∂rungen der Blutbildung,
  • bei der Behandlung von Schmerzen nach einer Herzoperation (Bypass-Operation),
  • im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Parkemed einnehmen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt √ľber alle Krankheiten, an denen Sie sonst noch leiden.

Parkemed soll nicht gleichzeitig mit anderen Mitteln zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen wie nichtsteroidale Antirheumatika (einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer) angewendet werden.

Herz-Kreislauf

Die Anwendung von Arzneimitteln wie Parkemed k√∂nnte mit einem erh√∂hten Risiko, einen Gef√§√üverschluss, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Dieses Risiko steigt mit der Dauer der Anwendung. Wenn Sie eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben oder Ihr Risiko f√ľr Herz-Kreislauf-Erkrankungen erh√∂ht ist, haben Sie m√∂glicherweise aufgrund Ihrer Ausgangssituation ein h√∂heres Risiko f√ľr Herz-Kreislauf-Ereignisse. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer. Wenn Sie Herz-Kreislauf-Beschwerden bei sich feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wenn Sie Probleme mit dem Herz oder dem Kreislauf haben, an Bluthochdruck leiden, schon einmal einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr derartige Umst√§nde vorliegt (wie z.B.: Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Fl√ľssigkeitsansammlungen und Schwellungen

Wie mit anderen Mitteln, die die Prostaglandine hemmen, wurden auch mit nicht-steroidalen Rheumamitteln einschlie√ülich Parkemed Fl√ľssigkeitsansammlungen und √Ėdeme (Schwellungen) beschrieben, daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn Sie eine beeintr√§chtigte Herzfunktion haben oder andere Erkrankungen, die zu solchen Fl√ľssigkeitsansammlungen f√ľhren k√∂nnen.

Magen-Darm-Trakt

Bei Patienten, die langfristig mit Rheumamitteln behandelt werden, k√∂nnen spontan Nebenwirkungen an Magen und Darm wie Entz√ľndungen, Blutungen, Geschw√ľre oder Durchbruch auftreten. Daher ist bei der Anwendung von Parkemed entsprechende Vorsicht geboten. Dies gilt besonders f√ľr √§ltere Patienten, Patienten mit Herzerkrankungen, Patienten, die gleichzeitig Aspirin, Kortisonpr√§parate, Arzneimittel zur Verz√∂gerung der Blutgerinnung (sogenannte "Blutverd√ľnner") oder bestimmte Antidepressiva (SSRIs) verwenden, die Alkohol konsumieren oder Patienten mit einer Krankengeschichte mit Magen-Darm-Erkrankungen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Anzeichen f√ľr solche Nebenwirkungen bei sich feststellen, weil sich in sehr seltenen √§llen schwere Leberentz√ľndungen oder Magengeschw√ľre mit lebensgef√§hrlichem Verlauf entwickeln k√∂nnen.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Durchfall oder andere Beschwerden im Bauchraum bekommen, da in solchen √§llen die Dosis reduziert oder die Behandlung vor√ľbergehend abgebrochen werden muss.

Hautreaktionen

Da unter Behandlung mit anderen Rheumamitteln in sehr seltenen ällen schwere Hautreaktionen beschrieben wurden, sollte die Behandlung bei Auftreten solcher Hautreaktionen abgebrochen werden (siehe auch "Nebenwirkungen").

Leber und Niere

Bei Auftreten von Leber- oder Nierennebenwirkungen muss die Behandlung abgebrochen werden. Befolgen Sie daher alle vom Arzt angeordneten Kontrolluntersuchungen.

Gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln

kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren. Falls Sie

häufiger Schmerzmittel benötigen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Parkemed h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Fl√ľssigkeitsverlust und Epilepsie.

Einnahme von Parkemed zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Viele Arzneimittel beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Wirkungsweise und m√∂gliche Nebenwirkungen k√∂nnen geh√§uft oder verst√§rkt auftreten.

Dies gilt besonders f√ľr Blutgerinnungshemmer wie Warfarin, Glukokortikoide (kortisonh√§ltige Arzneimittel), Lithium und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, sogenannte SSRIs (Psychopharmaka zur Behandlung von Depression), Antidiabetika zum Einnehmen (gegen Zuckerkrankheit), Methotrexat (gegen Krebskrankheiten), Ciclosporin und Tacrolimus (zur D√§mpfung der Immunabwehr), Diuretika (entw√§ssernde Mittel) und andere Blutdruckmedikamente, andere Schmerzmittel der NSAR-Gruppe oder Chinolone (gegen Infektionskrankheiten).

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Mefenaminsäure darf während des ersten und zweiten Drittels der Schwangerschaft nicht angewendet werden, außer es ist unbedingt erforderlich. In diesem Fall ist die Dosis so niedrig und die Behandlung so kurz wie möglich zu halten. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Mefenaminsäure keineswegs angewendet werden. Es kann der Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes schaden.

Wie andere Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, kann Parkemed es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie planen schwanger zu werden oder wenn Sie Probleme haben, schwanger zu werden.

Die Anwendung von Mefenamins√§ure im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel kann eine Nierenfunktionsst√∂rung beim Ungeborenen verursachen, die zu einer Verminderung der Fruchtwassermenge (in schweren √§llen zu zu wenig Fruchtwasser) f√ľhren kann. Solche Effekte k√∂nnen kurz nach Behandlungsbeginn auftreten und sind meist reversibel. Bei schwangeren Frauen, die Parkemed anwenden, sind regelm√§√üige Fruchtwasseruntersuchungen durchzuf√ľhren.

Da Mefenamins√§ure in die Muttermilch √ľbertritt, soll Parkemed w√§hrend der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Untersuchungen zu den Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die √§higkeit zum Bedienen von Maschinen durchgef√ľhrt.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Falls nicht anders verordnet, Dosierung genau einhalten. Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren nehmen bis zu dreimal t√§glich 1 Filmtablette. F√ľr Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre stehen andere Arzneiformen zur Verf√ľgung. Die genannten Tagesdosen sollen nicht √ľberschritten werden.

Bei der Behandlung von schmerzhaften Monatsblutungen soll Parkemed mit dem Einsetzen der Schmerzen eingenommen werden. F√ľr die Behandlung von schmerzhaften Monatsblutungen bei M√§dchen unter 16 Jahren liegen keine Erfahrungen mit Parkemed vor.

Patienten mit Leber- und Nierenfunktionsstörungen

In diesen F√§llen kommt es zu starken Einschr√§nkungen f√ľr die Einnahme von Parkemed. Lesen Sie dazu 2. "Parkemed darf nicht eingenommen werden‚Äú bzw. ‚ÄúWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren)

F√ľr √§ltere Patienten besteht ein h√∂heres Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich. Lesen Sie dazu unter 2. ‚ÄúWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú und informieren Sie Ihren Arzt bitte √ľber alle zus√§tzlichen Medikamente, die Sie einnehmen.

Anwendung bei Kindern (unter 14 Jahren)

Zur Anwendung bei Kindern (unter 14 Jahren) stehen andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung (Parkemed 125 mg ‚Äď Suppositorien, Parkemed ‚Äď Suspension zur oralen Anwendung)

Art der Anwendung

Parkemed sollte unzerkaut mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Dauer der Anwendung Zum Einnehmen.

Um das Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen zu minimieren, soll die Dauer der Anwendung immer so kurz wie m√∂glich sein.

Wenn Sie eine größere Menge von Parkemed eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung kann es zu Krampfanfällen, Verwirrtheit, Schwindel, Halluzinationen, Nierenversagen, schweren Magen- und Darmbeschwerden mit Blutungen, Hautausschlägen, allgemeiner Blutungsneigung und Bewusstlosigkeit kommen.

Im Fall einer √úberdosierung informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder wenden Sie sich an das n√§chstliegende Krankenhaus.

Wenn Sie die Einnahme von Parkemed vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme mit der normalen Dosis zum nächsten Einnahmezeitpunkt fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Im Allgemeinen können das Auftreten und die Schwere von Nebenwirkungen vermindert werden, wenn Sie Parkemed in der niedrigsten erforderlichen Stärke und so selten wie möglich einnehmen.

Angaben √ľber die H√§ufigkeit des Auftretens von Nebenwirkungen:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Durchfall; bei anhaltendem Durchfall muss die Dosis reduziert bzw. die Behandlung abgebrochen werden. Verstopfung, Übelkeit mit oder ohne Erbrechen und Bauchschmerzen, Vermehrung bestimmter Formen der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie).

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Bl√§hungen, Darmentz√ľndungen, Magen-Darm-Geschw√ľr mit oder ohne Blutungen oder Durchbruch, Benommenheit.

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):Fettstuhl, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, in seltenen √§llen kann es zu anaphylaktischen Reaktionen (Atemnot, Erbrechen, Schwindel und Blutdruckabfall) bis zum Schock kommen, verminderte Konzentration von Natrium im Blut, Zuckerverwertungsst√∂rung bei Diabetikern, Nervosit√§t, Depression, Hirnhautentz√ľndung, verschwommenes Sehen, Krampfanf√§lle, Schwindel, M√ľdigkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, Sehst√∂rungen, Augenreizungen, vor√ľbergehender Verlust des Farbsehens, Ohrenschmerzen, Ohrensausen, niedriger Blutdruck, erh√∂hter Blutdruck, Herzklopfen, Herzschw√§che, Asthma, Atemnot, Gelbsucht, Leberentz√ľndung, Nierenversagen in Folge einer Lebererkrankung, Leberfunktionsst√∂rung, Schwellungen im Bereich des Gesichts, der Lippen oder der Zunge, Kehlkopfschwellung, allergische Hautausschl√§ge, schwere Hautreaktionen, teilweise mit Schleimhautbeteiligung (Erythema multiforme und Stevens-Johnson-Syndrom), Lyell Syndrom (Blasenbildung mit Abl√∂sung der √§u√üeren Hautschichten), Schwei√üausbr√ľche, Nesselsucht.

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Blutarmut durch beschleunigten Abbau von roten Blutk√∂rperchen, Blutbildver√§nderungen, Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen, kleinfleckige Schleimhaut- und Hautblutungen mit Blutpl√§ttchenmangel, Verminderung der Granulozyten (bestimmte Form der wei√üen Blutk√∂rperchen), Verminderung der Blutzellen aller Systeme, Blutarmut und Blutbildungsst√∂rungen unterschiedlichen Grades im Knochenmark, Nierenentz√ľndung, Nierenfunktionsst√∂rung, Nierenversagen, Blut im Harn, Schmerzen beim Harnlassen.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Magen-Darm-Entz√ľndung, Hemmung der Blutgerinnung, Wasseransammlung, Juckreiz, Hautentz√ľndung mit Hautabl√∂sung, Entz√ľndung des Nierengewebes, nephrotisches Syndrom (Eiwei√ü im Harn, erh√∂hte Blutfettwerte und periphere √Ėdeme), Fl√ľssigkeitsansammlungen, falsch-positive Werte f√ľr Urobilinogen im Harn, abnormaler Leberfunktionstest.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blisterstreifen und dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Parkemed enthält


  • Der Wirkstoff ist Mefenamins√§ure. Eine Filmtablette enth√§lt 500 mg Mefenamins√§ure.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Maisst√§rke, Natriumdodecylsulfat, Methylcellulose, Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat,
  • Tabletten√ľberzug: Wasser, Vanillin, Talk, Hypromellose, Macrogol, Titandioxid (E 171) und Eisenoxid gelb (E 172)

Wie Parkemed aussieht und Inhalt der Packung


Parkemed-Filmtabletten sind ovale, blassgelbe Filmtabletten und sind in Aluminium/PVC- Blisterstreifen in Packungen zu 10, 30 und 50 Filmtabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, Freiburg, Deutschland

Z.Nr.: 16288

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2017.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Wechselwirkung

Harnuntersuchungen mit dem Diazotablettentest k√∂nnen falsche positive Werte f√ľr Gallenfarbstoff ergeben.

√úberdosierung

Bei Überdosierung kann es zu epileptischen Anfällen, Verwirrungszuständen, Vertigo, Halluzinationen, Nierenversagen, schweren gastrointestinalen und zentralnervösen Symptomen, Hautausschlägen, allgemeiner Blutungsneigung und Bewusstlosigkeit kommen.

Therapie bei √úberdosierung: Akutintervention: Einleiten von Erbrechen, Magensp√ľlung mit nachfolgender Gabe von Tierkohle und Kontrolle der Vitalfunktionen und des Wasser- und Elektrolythaushalts.

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Wirkstoff(e) Mefenaminsäure
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 02.08.1978
ATC Code M01AG01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden