Pramipexol Sandoz 0,18 mg - Tabletten

Abbildung Pramipexol Sandoz 0,18 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N04BC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

Zulassungsinhaber

Sandoz

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Pramipexol Accord 1,1 mg Tabletten Pramipexol Accord Healthcare S.L.U.
MIRAPEXIN 0,26 mg Retardtabletten Pramipexol Boehringer Ingelheim International GmbH
Pramipexol Bluefish 0,18 mg Tabletten Pramipexol Bluefish Pharmaceuticals AB
Pramipexol Genericon 0,7 mg Tabletten Pramipexol Genericon Pharma GmbH
Pramipexol Actavis 0,088 mg Tabletten Pramipexol Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pramipexol Sandoz gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Dopaminagonisten genannt werden. Diese stimulieren die Dopaminrezeptoren des Gehirns. Die Stimulation der Dopaminrezeptoren löst Nervenimpulse im Gehirn aus, die dabei helfen, Körperbewegungen zu kontrollieren.

Pramipexol Sandoz wird angewendet zur

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pramipexol Sandoz darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Pramipexol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Pramipexol Sandoz einnehmen, wenn Sie Beschwerden oder Symptome haben (hatten) oder entwickeln, insbesondere in den nachfolgend angef√ľhrten F√§llen:

  • Nierenerkrankung
  • Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind). Die meisten Halluzinationen sind visueller Art.
  • Motorische Fehlfunktionen (Dyskinesien, z. B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedma√üen). Wenn Sie an fortgeschrittener Parkinson-Krankheit leiden und auch Levodopa einnehmen, k√∂nnten Sie w√§hrend der schrittweisen Erh√∂hung der Dosierung von Pramipexol Sandoz Dyskinesien (motorische Fehlfunktionen) entwickeln.
  • Schl√§frigkeit und pl√∂tzliche Einschlafattacken
  • Psychose (z. B. vergleichbar mit Symptomen wie bei Schizophrenie)
  • Sehst√∂rungen. Lassen Sie w√§hrend der Behandlung mit Pramipexol Sandoz Ihre Augen in regelm√§√üigen Abst√§nden untersuchen.
  • schwere Herz- oder Blutgef√§√üerkrankung. Ihr Blutdruck sollte regelm√§√üig √ľberpr√ľft werden, besonders zu Beginn der Behandlung. Damit soll eine orthostatische Hypotonie (Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen) vermieden werden.
  • Augmentation. Sie stellen m√∂glicherweise fest, dass die Beschwerden zu einer fr√ľheren Tageszeit eintreten als √ľblicherweise, intensiver sind und andere Gliedma√üen betreffen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie einen Drang oder ein Verlangen nach ungew√∂hnlichen Verhaltensweisen entwickeln, und dass Sie dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung nicht widerstehen k√∂nnen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden k√∂nnten. Diese sogenannten Impulskontrollst√∂rungen k√∂nnen sich in Verhaltensweisen wie Spielsucht, Essattacken, √ľberm√§√üigem Geldausgeben oder √ľbersteigertem Sexualtrieb √§u√üern oder darin, dass Sie von vermehrten sexuellen Gedanken oder Gef√ľhlen beherrscht werden. M√∂glicherweise muss Ihr Arzt dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Familie/Ihr Betreuer bemerken, dass Sie manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder Übererregtheit) oder Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realitätsverlust) entwickeln. Möglicherweise muss Ihr Arzt dann die Dosis anpassen oder die Behandlung abbrechen.

Kinder und Jugendliche

Pramipexol Sandoz wird f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Einnahme von Pramipexol Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies umfasst auch Arzneimittel, pflanzliche Mittel, Reformkost oder Nahrungserg√§nzungsmittel, die nicht verschreibungspflichtig sind.

Sie sollten die Einnahme von Pramipexol Sandoz zusammen mit antipsychotischen Arzneimitteln vermeiden.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Cimetidin (zur Behandlung bei erh√∂hter Magens√§ure und bei Magengeschw√ľren)
  • Amantadin (kann zur Behandlung der Parkinson-Krankheit angewendet werden)
  • Mexiletin (zur Behandlung des unregelm√§√üigen Herzschlags, der sogenannten ventrikul√§ren Arrhythmie)
  • Zidovudin (kann zur Behandlung des erworbenen Immundefektsyndroms [AIDS] angewendet werden, einer Erkrankung des menschlichen Immunsystems)
  • Cisplatin (zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen)
  • Chinin (kann zur Vorbeugung schmerzhafter n√§chtlicher Beinkr√§mpfe und zur Behandlung eines Typs von Malaria ‚Äď bekannt als Malaria falciparum [maligne Malaria] ‚Äď angewendet werden)
  • Procainamid (zur Behandlung des unregelm√§√üigen Herzschlags)

Wenn Sie Levodopa einnehmen, wird eine Verringerung der Dosis von Levodopa zu Beginn der Behandlung mit Pramipexol Sandoz empfohlen.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Arzneimittel mit beruhigender (sedierender) Wirkung einnehmen oder wenn Sie Alkohol trinken. In diesen F√§llen kann Pramipexol Sandoz Ihre F√§higkeit ein Fahrzeug zu f√ľhren oder eine Maschine zu bedienen beeintr√§chtigen.

Einnahme von Pramipexol Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie während der Behandlung mit Pramipexol Sandoz Alkohol trinken.

Pramipexol Sandoz kann mit oder ohne Nahrungsmittel eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, ob Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz fortsetzen sollen. Die Auswirkung von Pramipexol Sandoz auf das ungeborene Kind ist nicht bekannt. Nehmen Sie daher Pramipexol Sandoz nicht ein, wenn Sie schwanger sind, es sei denn, Ihr Arzt gibt Ihnen entsprechende Anweisung.

Stillzeit

Pramipexol Sandoz sollte w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden. Pramipexol Sandoz kann die Milchbildung hemmen. Dar√ľber hinaus kann es in die Muttermilch √ľbertreten und zum S√§ugling gelangen. Wenn eine Behandlung mit Pramipexol Sandoz nicht vermieden werden kann, sollte abgestillt werden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Pramipexol Sandoz kann Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind) hervorrufen. Wenn Sie davon betroffen sind, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen.

Pramipexol Sandoz wird mit Schl√§frigkeit und pl√∂tzlichen Einschlafattacken in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit einer Parkinson-Krankheit. Wenn derartige Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten sollten, d√ľrfen Sie kein Fahrzeug f√ľhren oder Maschinen bedienen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn diese Nebenwirkungen auftreten.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt wird Sie bez√ľglich der richtigen Dosierung beraten.

Pramipexol Sandoz kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Nehmen Sie die Tabletten mit Wasser ein.

F√ľr die unterschiedlichen Dosierungen (siehe Dosierungsschema) steht Pramipexol Sandoz in den St√§rken 0,088 mg, 0,18 mg, 0,35 mg und 0,7 mg zur Verf√ľgung.

Parkinson-Krankheit

Die Tagesdosis wird in 3 gleiche Dosen aufgeteilt eingenommen.

W√§hrend der 1. Woche betr√§gt die √ľbliche Dosis 3-mal t√§glich 1 Tablette Pramipexol Sandoz 0,088 mg (entsprechend einer Tagesdosis von 0,264 mg).

 

1. Woche

Anzahl der Tabletten

3-mal täglich 1 Tablette Pramipexol 0,088

 

mg

Tagesgesamtdosis

0,264 mg

Die Tagesdosis wird alle 5 - 7 Tage nach Anweisung Ihres Arztes erhöht, bis Ihre Beschwerden unter Kontrolle sind (Erhaltungsdosis).

 

2. Woche

3. Woche

Anzahl der Tabletten

3-mal täglich 1 Tablette

3-mal täglich 1 Tablette

 

Pramipexol Sandoz 0,18 mg

Pramipexol Sandoz 0,35 mg

 

ODER

ODER

 

3-mal täglich 2 Tabletten

3-mal täglich 2 Tabletten

 

Pramipexol Sandoz 0,088

Pramipexol Sandoz 0,18 mg

 

mg

 

Tagesgesamtdosis

0,54 mg

1,1 mg

Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 1,1 mg pro Tag. Es kann jedoch sein, dass Ihre Dosis noch weiter erh√∂ht werden muss. Ihr Arzt kann die Dosis gegebenenfalls auf maximal 3,3 mg Pramipexol pro Tag erh√∂hen. Eine niedrigere Erhaltungsdosis von 3 Tabletten Pramipexol Sandoz 0,088 mg pro Tag ist ebenso m√∂glich.

 

niedrigste Erhaltungsdosis

höchste Erhaltungsdosis

Anzahl der Tabletten

3-mal täglich 1 Tablette

3-mal täglich 1 Pramipexol-

 

Pramipexol Sandoz 0,088

hältige Tablette* der Stärke

 

mg

1,1 mg

Tagesgesamtdosis

0,264 mg

3,3 mg

*Pramipexol Sandoz ist in der St√§rke 1,1 mg in √Ėsterreich nicht erh√§ltlich. Ihr Arzt wird Ihnen ein anderes Pramipexol-h√§ltiges Arzneimittel verschreiben.

Patienten mit Nierenerkrankung

Wenn Sie eine mittelgradige oder schwere Nierenerkrankung haben, wird Ihr Arzt Ihnen eine niedrigere Dosis verschreiben. In diesem Fall m√ľssen Sie die Tabletten nur 1-mal oder 2-mal t√§glich einnehmen. Wenn Sie eine mittelgradige Nierenerkrankung haben, betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis 2-mal t√§glich 1 Tablette Pramipexol Sandoz 0,088 mg. Bei schwerer Nierenerkrankung betr√§gt die √ľbliche Anfangsdosis 1-mal t√§glich 1 Tablette Pramipexol Sandoz 0,088 mg.

Wenn Sie eine größere Menge von Pramipexol Sandoz eingenommen haben als Sie sollten

Sollten Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben

  • wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder an die Notfallabteilung des n√§chstgelegenen Krankenhauses
  • Sie k√∂nnen Erbrechen, Ruhelosigkeit oder andere der in Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú beschriebenen Nebenwirkungen entwickeln.

Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz vergessen haben

Machen Sie sich keine Sorgen, lassen Sie diese Dosis einfach völlig aus und nehmen Sie dann die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein. Versuchen Sie nicht, die vergessene Dosis nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz abbrechen

Brechen Sie die Einnahme von Pramipexol Sandoz nicht ab, ohne zuerst mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Wenn Sie die Einnahme dieses Arzneimittels abbrechen m√ľssen, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise verringern. Auf diese Weise wird das Risiko hinsichtlich einer Verschlechterung der Symptome herabgesetzt.

Wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden, sollten Sie die Behandlung mit Pramipexol Sandoz nicht plötzlich abbrechen. Der plötzliche Abbruch kann bei Ihnen einen Krankheitszustand hervorrufen, der malignes neuroleptisches Syndrom genannt wird und ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen kann. Zu den Symptomen zählen:

  • fehlende Muskelbewegungen (Akinesie)

  • Muskelsteifheit
  • Fieber
  • instabiler Blutdruck
  • erh√∂hte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Verwirrtheit
  • eingeschr√§nktes Bewusstsein (z. B. Koma)

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie unter der Parkinson-Krankheit leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

  • Dyskinesie (z. B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedma√üen)
  • Schl√§frigkeit
  • Schwindel
  • √úbelkeit

Häufig (kann bis 1 von 10 Personen betreffen) o Drang, sich ungewöhnlich zu verhalten

o Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind)

o

Verwirrtheit

o

M√ľdigkeit

o

Schlaflosigkeit (Insomnie)

o Fl√ľssigkeitseinlagerung, √ľblicherweise in den Beinen (peripheres √Ėdem)

o

Kopfschmerzen

o

niedriger Blutdruck (Hypotonie)

o

abnorme Träume

o

Verstopfung

o

Sehstörungen

o

Erbrechen

o Gewichtsabnahme einschließlich reduziertem Appetit

Gelegentlich (kann bis 1 von 100 Personen betreffen)

o Paranoia (z. B. √ľbertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden) o Wahnvorstellungen

o √ľberm√§√üige Schl√§frigkeit w√§hrend des Tages und pl√∂tzliches Einschlafen o Ged√§chtnisst√∂rung (Amnesie)

o erhöhter Bewegungsdrang und Unfähigkeit, sich ruhig zu verhalten (Hyperkinesie) o Gewichtszunahme

o allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Überempfindlichkeit) o ohnmächtig werden

o Herzversagen (Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Knöcheln verursachen kann)*

o unzureichende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (inad√§quate ADH-Sekretion)* o Ruhelosigkeit

o Atemnot (Dyspnoe) o Schluckauf

o Lungenentz√ľndung (Pneumonie)

  1. Unf√§higkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden k√∂nnten, z. B.: o Spielsucht, ohne R√ľcksicht auf pers√∂nliche oder famili√§re Konsequenzen o Ver√§ndertes oder verst√§rktes sexuelles Interesse und Verhalten, das Sie oder andere beunruhigt, z. B. ein verst√§rkter Sexualtrieb o - Unkontrollierbares zwanghaftes Einkaufen oder Geldausgeben o Essattacken (Verzehr gro√üer Mengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr als normal und √ľber das S√§ttigungsgef√ľhl hinaus)* o Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust)

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Personen betreffen)

o Manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie diese Symptome kontrolliert oder eingedämmt werden können.

F√ľr die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen ist eine genaue H√§ufigkeitssch√§tzung nicht m√∂glich, da diese Nebenwirkungen nicht in klinischen Studien mit 2762 Patienten, die mit Pramipexol behandelt wurden, beobachtet wurden. Die H√§ufigkeitskategorie ist wahrscheinlich nicht h√∂her als ‚Äěgelegentlich‚Äú.

Wenn Sie unter einer anderen Indikation leiden, können die folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)

  • √úbelkeit

Häufig (kann bis 1 von 10 Personen betreffen)

o Ver√§nderungen des Schlafverhaltens, wie z. B. Schlaflosigkeit (Insomnie) und Schl√§frigkeit o M√ľdigkeit

o Kopfschmerzen o abnorme Träume o Verstopfung

o Schwindel

o Erbrechen

Gelegentlich (kann bis 1 von 100 Personen betreffen) o Drang, sich ungewöhnlich zu verhalten*

  1. Herzversagen (Herzerkrankung, die Kurzatmigkeit und Schwellungen an den Knöcheln verursachen kann)*

o unzureichende Aussch√ľttung des antidiuretischen Hormons (inad√§quate ADH-Sekretion)*

  1. motorische Fehlfunktionen (Dyskinesie, z. B. abnorme, unkontrollierte Bewegungen der Gliedmaßen)

o erh√∂hter Bewegungsdrang und Unf√§higkeit, sich ruhig zu verhalten (Hyperkinesie) * o Paranoia (z. B. √ľbertriebene Angst um das eigene Wohlbefinden) *

o

Wahnvorstellungen*

o

Gedächtnisstörung (Amnesie) *

o Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die gar nicht da sind)

o

Verwirrtheit

o √ľberm√§√üige Schl√§frigkeit w√§hrend des Tages und pl√∂tzliches Einschlafen

o

Gewichtszunahme

o

niedriger Blutdruck (Hypotonie)

o Fl√ľssigkeitseinlagerung im Gewebe, √ľblicherweise in den Beinen (peripheres √Ėdem) o allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, √úberempfindlichkeit)

o ohnmächtig werden o Ruhelosigkeit

o Sehstörungen

o Gewichtsabnahme einschließlich vermindertem Appetit o Atemnot (Dyspnoe)

o Schluckauf

o Lungenentz√ľndung (Pneumonie) *

  1. Unf√§higkeit, dem Impuls, dem Trieb oder der Versuchung zu widerstehen, bestimmte Dinge zu tun, die Ihnen oder anderen schaden k√∂nnten, z. B.: o Spielsucht, ohne R√ľcksicht auf pers√∂nliche oder famili√§re Konsequenzen* o ver√§ndertes oder verst√§rktes sexuelles Interesse oder Verhalten, das Sie oder andere beunruhigt, z. B. ein verst√§rkter Sexualtrieb* o unkontrollierbares zwanghaftes Einkaufen oder Geldausgeben* o Essattacken (Verzehr gro√üer Mengen in kurzer Zeit) oder zwanghaftes Essen (mehr als normal und √ľber das S√§ttigungsgef√ľhl hinaus) * o Manisches Verhalten (Unruhe, euphorische Stimmung oder √úbererregtheit) * o Delir (verminderte Aufmerksamkeit, Verwirrtheit, Realit√§tsverlust) *

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Verhaltensweisen bei Ihnen auftritt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie diese Symptome kontrolliert oder eingedämmt werden können.

F√ľr die mit * gekennzeichneten Nebenwirkungen ist eine genaue H√§ufigkeitssch√§tzung nicht m√∂glich,

da diese Nebenwirkungen nicht in klinischen Studien mit 1395 Patienten, die mit Pramipexol behandelt wurden, beobachtet wurden. Die H√§ufigkeitskategorie ist wahrscheinlich nicht h√∂her als ‚Äěgelegentlich‚Äú.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Alu-Alu Blister und HDPE-Behältnis:

F√ľr diese Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

HDPE-Behältnis:

Nach dem ersten √Ėffnen innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.

Nach dem ersten √Ėffnen: Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Pramipexol Sandoz enthält

Der Wirkstoff ist Pramipexol.

Jede Pramipexol Sandoz 0,18 mg Tablette enthält 0,18 mg Pramipexol (als 0,25 mg Pramipexoldihydrochlorid-Monohydrat).

Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid, Magnesiumstearat

Wie Pramipexol Sandoz aussieht und Inhalt der Packung

Pramipexol Sandoz 0,18 mg Tabletten sind weiße bis cremefarbene, unbeschichtete ovale Tabletten, mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten.

Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

Polyamid/Aluminium/PVC/Aluminiumblister: 10, 20, 30, 60, 90, 100 und 200 Tabletten HDPE-Behältnis mit kindersicherem Verschluss (Polypropylen), Silicagel-Paket und Polyesterring: 90 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben und 70839 Gerlingen, Deutschland Lek Pharmaceuticals d.d, 1526 Laibach und 9220 Lendava, Slowenien

Lek S.A., 02-672 Warschau, Polen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien:

Pramipexol Sandoz 0,18 mg tabletten

Bulgarien:

PRAMIPEXOLE SANDOZ 0.18 mg tablets

Dänemark:

Pramipexol ‚ÄúSandoz‚ÄĚ

Finnland:

Pramipexol Sandoz 0,18 mg tabletti

Frankreich:

PRAMIPEXOLE SANDOZ 0,18 mg, comprimé

Deutschland:

Pramipexol Sandoz 0,18 mg Tabletten

Italien:

PRAMIPEXOLO SANDOZ

Norwegen:

Pramipexol Sandoz 0,18 mg tabletter

Rumänien:

Pramipexol Sandoz 0.18 mg comprimate

Schweden:

Pramipexol Sandoz 1,18 mg tablett

Z.Nr.: 1-28738

 

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2014.

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Wirkstoff(e) Pramipexol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code N04BC05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Dopaminerge Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden