Rheumesser 3 ml - Ampullen

Abbildung Rheumesser 3 ml - Ampullen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.08.1983
ATC Code M01BA
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiphlogistika/Antirheumatika in Kombination

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Rheumesser ist die Kombination eines Antirheumatikums mit weiteren Wirkstoffen, die bei starken Schmerzen, vor allem im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen oder
Nervenentz√ľndungen, eine schmerzstillende Wirkung zeigen. Die enthaltenen Wirkstoffe sind Kebuzon, Salicylamid-O-Essigs√§ure, Dexamethason, Cyanocobalamin und Lidocain.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Wie wird es angewendet?

Rheumesser wird durch einen Arzt angewendet. Die empfohlene Dosis beträgt im Akutstadium eine Ampulle Rheumesser alle 4 bis 7 Tage. Sobald die akuten Schmerzen abgeklungen sind, kann nötigenfalls mit oralen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) weiterbehandelt werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Informationen √ľber die m√∂glichen Nebenwirkungen finden Sie in der Langbeschreibung.

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Im K√ľhlschrank lagern (2¬įC bis 8¬įC). Eine Lagerung bei Raumtemperatur (bis 25¬įC) bis zu 4 Wochen ist m√∂glich und beeintr√§chtigt die Wirksamkeit nicht. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Rheumesser ist die Kombination eines Antirheumatikums mit weiteren Wirkstoffen, die bei starken Schmerzen, vor allem im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen oder
Nervenentz√ľndungen, eine schmerzstillende Wirkung zeigen bzw. diese verst√§rken:

Das Antirheumatikum Kebuzon wirkt entz√ľndungshemmend und schmerzlindernd und wird in seinen Wirkungen durch das Glucocorticoid Dexamethason unterst√ľtzt. Das ebenfalls
enthaltene Vitamin B12 trägt vor allem bei bestimmten Nervenreizungen zur Regeneration der Nerven bei. Der Bestandteil Lidocain ist ein lokales Betäubungsmittel, durch das eine nahezu
schmerzfreie Injektion ermöglicht wird. Durch die Salicylamid-O-Essigsäure wird die Löslichkeit von Dexamethason verbessert.

Rheumesser wird zur kurzzeitigen Behandlung akuter schmerzhafter Entz√ľndungen bei folgenden Erkrankungen angewendet:

  • Rheuma
  • Nervenentz√ľndungen
  • Schmerzen, die von der Wirbels√§ule ausgehen, z.B. im Hals-Schulter-Bereich (Zervikalsyndrom) oder im Bereich der unteren Wirbels√§ule und angrenzenden
    Nervenbahnen (‚ÄöIschias‚Äė, ‚ÄöHexenschuss‚Äė)

Der Arzt wird in jedem Fall sorgfältig abklären, ob Rheumesser angewendet werden darf; die Anwendung darf nur so kurz wie möglich und in der niedrigsten wirksamen Dosierung erfolgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Rheumesser darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Kebuzon, Dexamethason, Cyanocobalamin (Vitamin B12), Salicylamid-O-Essigs√§ure, Lidocain oder mit diesen verwandte Substanzen einschlie√ülich Phenylbutazon oder andere Phenazonderivate, Derivate der Salicyls√§ure, Lokalan√§sthetika vom Amid-Typ, Corticosteroide, Cobalamine oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit nach der Behandlung mit Acetylsalicyls√§ure oder Wirkstoffen, die dem Kebuzon √§hnlich sind (sogenannte NSAR = Nicht-Steroidale Anti- Rheumatika), mit einem Asthmaanfall, Nesselausschlag der Haut oder allergischen Schnupfen reagiert haben
  • wenn Sie an einer Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis) leiden
  • wenn Sie bereits einmal an Magen- oder Darmblutungen oder einem Magen- oder Darmdurchbruch gelitten haben, die durch die Anwendung von Schmerzmitteln vom NSAR- Typ verursacht wurden
  • wenn Sie derzeit an einem Magen-Darm-Geschw√ľr oder Blutungen leiden oder in der Vergangenheit wiederholt (mindestens 2-mal) derartige Geschw√ľre oder Blutungen hatten
  • wenn Sie an einer akuten Herzschw√§che oder einer anderen Herz- oder Gef√§√üerkrankung, Herzrhythmusst√∂rungen bzw. schweren St√∂rungen der Herzt√§tigkeit, niedrigem Blutdruck oder schwerem Bluthochdruck leiden.
  • wenn Sie eine schwere Herzschw√§che haben
  • wenn Sie eine St√∂rung der Leber- oder Nierenfunktion haben
  • wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden: Porphyrie (eine angeborene Stoffwechselerkrankung), Oxalurie (vermehrte Ausscheidung von Oxals√§ure im Harn), Erkrankungen der Schilddr√ľse, verschiedene Erkrankungen, die sich in Form von Reaktionen der Haut und Schleimh√§ute, wie z.B. Lupus erythematodes, Sj√∂gren-Syndrom, oder der Muskeln und Knochen (schwere Myopathien, Myasthenia gravis, schwere Osteoporose) √§u√üern
  • wenn Sie in der Vergangenheit psychiatrische St√∂rungen hatten oder derzeit an einer Psychose leiden
  • wenn Sie an bestimmten Augenerkrankungen leiden (Engwinkel- oder Weitwinkelglaukom)
  • wenn Sie eine Blutbildungsst√∂rung haben oder hatten (unter anderem Mangel an Blutpl√§ttchen, erh√∂hte Blutungsneigung, Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen) oder an H√§mophilie (Bluter-Krankheit) leiden
  • wenn Sie an einer durch Viren verursachten Krankheit leiden, z.B. Herpes simplex (‚ÄöFieberblase‚Äė), Herpes zoster (in der vir√§mischen Phase), Varicellen (Windpocken), Poliomyelitis (‚ÄöKinderl√§hmung‚Äė, mit Ausnahme der bulb√§renzephalitischen Form)
  • wenn Sie an einer durch bestimmte Bakterien oder Pilze ausgel√∂sten Infektion leiden (Am√∂beninfektionen, Systemmykosen)
  • etwa 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen
  • bei Lymphomen nach BCG-Impfung
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, da f√ľr diese Patientengruppe keine Daten vorliegen
  • w√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Rheumesser anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Rheumesser ist erforderlich,

  • wenn Sie an Magen-Darm-Beschwerden leiden (siehe auch unter ‚ÄöBlutungen, Geschw√ľre oder Durchbr√ľche im Magen-Darm-Bereich‚Äė weiter unten in diesem Abschnitt). Bei einer Vorgeschichte von entz√ľndlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn kann es unter der Anwendung von NSAR wie Rheumesser zu einer Verschlimmerung dieser Krankheiten kommen.

Die zusätzliche Anwendung weiterer Präparate mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffen (nicht-steroidale Antirheumatika/Antiphlogistika, einschließlich COX-2-selektive Inhibitoren, von Salicylaten oder Glucocorticoiden) ist zu vermeiden.

  • wenn Sie hohen Blutdruck haben oder an Herzschw√§che leiden: es kann zu vermehrter Wassereinlagerung im K√∂rper (√Ėdeme) kommen.
  • falls Sie vor kurzem einen Herzinfarkt hatten.
  • wenn Sie unter einem angeborenen Mangel des Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase- Enzyms leiden.
  • falls Sie an Epilepsie (Anfallskrankheit) leiden.
  • wenn Sie schon √§lter (‚Č• 65 Jahre) sind: w√§hrend einer Behandlung mit NSAR kann es bei √§lteren Patienten h√§ufiger zu Nebenwirkungen, vor allem zu Blutungen und Durchbr√ľchen im Magen-Darm-Trakt kommen, die unter Umst√§nden auch lebensbedrohlich verlaufen k√∂nnen. Der Arzt wird eine m√∂glichst niedrige Dosierung und m√∂glichst kurze Anwendungsdauer verordnen.
  • wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellung oder chronischen Atemwegsinfektionen leiden, sind Sie im Fall des Auftretens von √úberempfindlichkeits- reaktionen besonders gef√§hrdet. Falls derartige Reaktionen (siehe unter ‚Äö√úberempfindlichkeitsreaktionen‚Äė weiter unten in diesem Abschnitt) auftreten, ist die Behandlung abzubrechen. Rheumesser sollte auch sp√§ter nicht nochmals angewendet werden.
  • wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehst√∂rungen auftreten. In diesem Fall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Blutungen, Geschw√ľre oder Durchbr√ľche im Magen-Darm-Bereich

Das Risiko von Magen- oder Darm-Blutungen oder einem Magen- oder Darm-Durchbruch ist bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Magen-Darm-Beschwerden und bei √§lteren Patienten erh√∂ht. Diese Probleme k√∂nnen aber auch ohne entsprechende Vorgeschichte oder Warnsymptome auftreten. Das Risiko von Blutungen, Geschw√ľren oder Durchbr√ľchen erh√∂ht sich auch mit der H√∂he der Dosierung des angewendeten NSAR sowie mit der gleichzeitigen Anwendung anderer Arzneimittel, die ebenfalls dieses Risiko erh√∂hen k√∂nnen, wie z.B. oral einzunehmende Corticosteroide (‚ÄöCortison‚Äė), Antikoagulantien (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung, wie Warfarin, Acetylsalicyls√§ure), bestimmte Mittel zur Behandlung von Depressionen (‚ÄöSSRI‚Äė/Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Der Arzt kann vorbeugend die Anwendung eines Mittels zum Magenschutz verordnen.

Teilen Sie es Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie Magen-Darm-Probleme in der Vorgeschichte hatten oder derzeit haben, bzw. informieren Sie den Arzt unverz√ľglich, wenn Sie ungew√∂hnliche Symptome bemerken, die auf Geschw√ľre oder Blutungen hinweisen k√∂nnten, wie z.B. Bauchschmerzen, blutiges oder kaffeesatzartiges Erbrechen, Schwarzf√§rbung des Stuhls. M√∂glicherweise muss die Anwendung von Rheumesser sofort beendet oder eine niedrigere Dosierung gew√§hlt werden.

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Bei ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Gesichtsschwellungen, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (z.B. Juckreiz, Rötung, Hautausschlag, Nesselausschlag) und/oder Blutdruckabfall ist die Anwendung von Rheumesser zu beenden und sofort ein Arzt zu verständigen.

In seltenen F√§llen wurde unter der Behandlung mit NSAR auch √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit Blasenbildung und Absch√§lung der Haut berichtet, die zum Teil einen

lebensbedrohlichen Verlauf nahmen. In der Mehrzahl der F√§lle traten diese Reaktionen im ersten Behandlungsmonat auf. Beim ersten Anzeichen von Ausschl√§gen bzw. Geschw√ľren an der Haut oder an Schleimh√§uten (z.B. im Mund) unterbrechen Sie die Anwendung von Rheumesser und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Sonstige Hinweise

Bei Patienten mit akuten und chronischen Infekten, Tuberkulose, Diabetes oder Thromboembolien (Gerinnseln in einem Blutgefäß) darf Rheumesser nur dann verabreicht werden, wenn gleichzeitig eine ausreichende Behandlung dieser Erkrankungen und entsprechende medizinische Überwachung gewährleistet ist.

√Ąhnliches gilt f√ľr Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Blutgef√§√üerkrankungen und bestimmten Gehirnerkrankungen. Die Anwendung von Medikamenten wie Rheumesser k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung.

Daher soll die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten Zeitraum verabreicht werden. Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr diese Umst√§nde vorliegt (wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľber diese Behandlung.

W√§hrend der Behandlung mit Rheumesser wird vom Arzt eine genaue √úberwachung der Patienten einschlie√ülich Kontrollen des Blutbildes sowie der Nieren- und Leberfunktion durchgef√ľhrt.

Durch Vitamin B12-h√§ltige Pr√§parate k√∂nnen klinisches Bild und Laborbefunde einer funikul√§ren Myelose (einer bestimmten R√ľckenmarkserkrankung) und/oder pernizi√∂sen An√§mie (einer Vitamin B12-Mangelerkrankung des Blutes) undeutlich werden.

Die Anwendung von Rheumesser kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren.

Schutzimpfungen d√ľrfen w√§hrend der Behandlung nicht durchgef√ľhrt werden (siehe weiter oben unter ‚ÄěRheumesser darf nicht angewendet werden,...‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Rheumesser darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da f√ľr diese Altersgruppe keine Daten vorliegen.

Anwendung von Rheumesser zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um Arzneimittel handelt, die ohne √§rztliche Verschreibung erh√§ltlich sind.

Wechselwirkungen können mit folgenden Arzneimitteln auftreten:

  • oral einzunehmende Arzneimittel gegen Diabetes (Sulfonylharnstoffe), Insulin: Hyper- oder Hypoglyk√§mien (‚Äö√úberzuckerung‚Äė bzw. ‚ÄöUnterzuckerung‚Äė) sind m√∂glich.
  • Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen, wie z.B. Antikoagulantien (Dicumarole, Acetylsalicyls√§ure, Heparin, Dipyridamol), Sulfinpyrazon, bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer SSRI, SNRI): erh√∂hte Blutungsgefahr (besonders im Magen-Darm-Bereich).
  • mit Erlotinib (gegen Tumore), Iloprost (zur Blutgef√§√üerweiterung) sowie Sibutramin (zur Gewichtsabnahme) besteht ebenfalls erh√∂hte Blutungsgefahr.

Während einer Behandlung mit Rheumesser kann mitunter eine Anpassung der Dosierung dieser Arzneimittel an die klinischen Erfordernisse (z.B. Prothrombinzeit, Blutzucker) notwendig sein.

  • Arzneimittel aus der Gruppe der Sulfonamide (Arzneimittel gegen Infektionen): die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut kann erh√∂ht werden.
  • Lithium (gegen Depressionen): die Lithium-Konzentration im Blut kann erh√∂ht werden.
  • Methotrexat (zur Behandlung von Krebserkrankungen oder schweren Entz√ľndungen): die Nebenwirkungen von Methotrexat k√∂nnen verst√§rkt werden.
  • Phenytoin (gegen Epilepsie): es kann zu vermehrten Nebenwirkungen von Phenytoin kommen.
  • Barbiturate (bestimmte Schlafmittel): die hypnotische Wirkung kann verst√§rkt werden.
  • Herzglykoside (bestimmte Arzneimittel gegen Herzschw√§che, z.B. ‚ÄöDigitalis‚Äė): es kann zu Unter- (oder √úber-)digitalisierung und damit zu unerw√ľnschten Wirkungen kommen.
  • Antihypertensiva (gegen Bluthochdruck): die blutdrucksenkende Wirkung kann vermindert werden.
  • Diuretika (entw√§ssernde Arzneimittel): Verringerung der Natrium- und Wasserausscheidung sowie Senkung (manchmal auch Steigerung) der Kaliumwerte im Blut ist m√∂glich. Auch durch bestimmte Blutdrucksenker wie ACE-Hemmer oder sogenannte kaliumsparende Diuretika besteht das Risiko eines zu hohen Kaliumgehalts im Blut. Bei gemeinsamer Anwendung mit diesen Arzneimitteln ist das Risiko einer Nierensch√§digung erh√∂ht. Dies gilt auch f√ľr bestimmte Arzneimittel zur Unterdr√ľckung von Immunreaktionen (Ciclosporin, Tacrolimus).
  • Hormonelle Verh√ľtungsmittel (‚ÄöPille‚Äė): eine Verminderung der Wirkung ist m√∂glich, es sollten daher andere Verh√ľtungsmethoden angewendet werden.
  • Sulfinpyrazon, Probenecid (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht): die Wirkung kann vermindert werden.

Die Wirkung von Rheumesser kann durch bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel gegen √úbelkeit, Erbrechen bzw. Allergien (Promethazin, Chlorphenamin), Rifampicin (ein Antibiotikum gegen Tuberkulose) und durch bestimmte Arzneimittel gegen Epilepsie (aus der Gruppe der Hydantoine, z.B. Phenytoin) vermindert werden.

Einige Arzneimittel k√∂nnen die Wirkungen von Rheumesser verst√§rken und Ihr Arzt wird Sie m√∂glicherweise sorgf√§ltig √ľberwachen, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen (einschlie√ülich einiger Arzneimittel gegen HIV: Ritonavir, Cobicistat).

Durch anabole Steroide (synthetisch erzeugte Varianten des männlichen Sexualhormons Testosteron) und Methylphenidat (gegen bestimmte psychische Erkrankungen) kann die Wirkung von Rheumesser ebenfalls verstärkt werden.

Anwendung von Rheumesser zusammen mit Alkohol

W√§hrend der Anwendung von Rheumesser sollten Sie keinen Alkohol trinken, da dies mit einer erh√∂hten Gefahr von Blutungen und Geschw√ľren im Magen-Darm-Trakt verbunden sein kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Rheumesser darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

  • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Nach der Injektion von Rheumesser kann es z.B. durch M√ľdigkeit, Sehst√∂rungen oder Schwindel zu einer vor√ľbergehenden Verminderung der Verkehrst√ľchtigkeit und der F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen kommen.

Bitte nehmen Sie diese Tätigkeiten erst bei vollständiger Wiederherstellung des Reaktionsvermögens auf.

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Wie wird es angewendet?

Rheumesser wird durch einen Arzt angewendet.

Die empfohlene Dosis beträgt im Akutstadium eine Ampulle Rheumesser alle 4 bis 7 Tage. Sobald die akuten Schmerzen abgeklungen sind, kann nötigenfalls mit oralen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) weiterbehandelt werden.

Der behandelnde Arzt wird die Dosierung dem Krankheitsbild anpassen und die niedrigste wirksame Dosis f√ľr die k√ľrzest m√∂gliche Zeitdauer anwenden, um so das Risiko von Nebenwirkungen m√∂glichst gering zu halten.

Art der Anwendung

  • Die Anwendung erfolgt langsam tief intramuskul√§r, d.h. durch Injektion in einen Muskel (√ľblicherweise in den gro√üen Ges√§√ümuskel).
  • Rheumesser enth√§lt alle Bestandteile in einer stabilen spritzfertigen L√∂sung; es wird direkt aus den Ampullen in eine Spritze aufgezogen und langsam in den entspannten Muskel injiziert.
  • Rheumesser darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • Injektionen in Gef√§√üe oder unter die Haut sind unbedingt zu vermeiden, da dies zu lokalen Gewebsreaktionen bzw. Unvertr√§glichkeitserscheinungen f√ľhren k√∂nnte.

Anwendung bei älteren Patienten (ab 65 Jahren)

Da es bei √§lteren Patienten w√§hrend der Behandlung mit NSAR h√§ufiger zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen vor allem im Magen-Darm-Trakt kommen kann, wird der Arzt besonders auf eine m√∂glichst niedrige Dosierung und m√∂glichst kurze Anwendungsdauer achten (siehe auch unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú im Abschnitt 2).

Anwendung bei Patienten mit Störungen der Nieren- oder der Leberfunktion

Bei diesen Patienten darf Rheumesser nicht angewendet werden.

Wenn zu große Mengen Rheumesser angewendet wurden

Eine √úberdosierung kann sich in verst√§rktem Auftreten von Beschwerden seitens des Magen- Darm-Trakts (√úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Bildung von Geschw√ľren, Erbrechen von Blut) und des zentralen Nervensystems (Schwindel, Kopfschmerzen, Erregtheit, Tinnitus (Ohrger√§usche), Hyperventilation (√ľberm√§√üige Steigerung der Atmung), Kr√§mpfe, hohes Fieber, Atem-, Nieren- und Kreislaufversagen, verlangsamte Herzt√§tigkeit, Hirn- und Lungen√∂dem, Stoffwechselst√∂rungen wie metabolische Alkalose oder Azidose, Leberentz√ľndung, Koma) √§u√üern.

Die Behandlung hat symptomatisch zu erfolgen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Das Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber den k√ľrzesten Zeitraum, der f√ľr die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Magen/Darmgeschw√ľre, -durchbruch oder -blutungen k√∂nnen auftreten und manchmal lebensbedrohlich verlaufen, insbesondere bei √§lteren Patienten (siehe auch unter ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú im Abschnitt 2).

Die Anwendung von Medikamenten wie Rheumesser k√∂nnte bei bestimmten Patienten (siehe Abschnitt 2 unter Sonstige Hinweise) mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

In der folgenden, nach K√∂rpersystemen geordneten Liste sind auch alle mit den Einzelwirkstoffen berichteten Nebenwirkungen enthalten, die zum Teil in weit h√∂herer Dosierung oder √ľber l√§ngere Zeit als Rheumesser angewendet wurden.

Die speziell f√ľr die Substanzgruppe der Glucocorticoide angef√ľhrten Nebenwirkungen (siehe ‚ÄěM√∂gliche unerw√ľnschte Wirkungen der Glucocorticoid-Komponente‚Äú am Ende dieses Abschnitts) treten im Allgemeinen bei ordnungsgem√§√üer Anwendung von Rheumesser in der niedrigsten wirksamen Dosierung √ľber den k√ľrzesten Zeitraum, der f√ľr die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, nicht auf.

Blut und Lymphsystem:

Häufigkeit nicht bekannt: Knochenmarkschädigung bzw. Störungen der Blutbildung, z.B. Verminderung der Anzahl einzelner oder aller Blutkörperchen (Leukopenie, Agranulozytose, Thrombopenie, Panzytopenie, aplastische Anämie, hämolytische Anämie); Verlängerung der Blutungszeit; Erkrankungen der Lymphknoten.

Immunsystem:

H√§ufigkeit nicht bekannt: √úberempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag, Hautjucken, Nesselausschlag, allergische Reaktionen auf (Sonnen-)Licht; Atemnot durch Verengung der Atemwege, Entz√ľndung der Lungenbl√§schen, allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich (Quincke-√Ėdem), schwere Atemnot, anhaltendes Asthma (Status asthmaticus), Schock; in Einzelf√§llen schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, Lupus erythematodes, Lyell-Syndrom).

Hormonelle Störungen:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Struma (‚ÄöKropf‚Äė), eventuell mit Unterfunktion der Schilddr√ľse. Vermehrte Behaarung bei Frauen.

Nervensystem:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Zentralnerv√∂se St√∂rungen, z.B. Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, M√ľdigkeit, periphere Neuropathie (eine Krankheit der Nerven, die zu Kribbeln, Taubheitsgef√ľhl und Schw√§che einzelner oder mehrerer K√∂rperbereiche f√ľhren kann), Schlafst√∂rungen, Erregung, Euphorie, Reizbarkeit, Nervosit√§t, Depressionen, Schw√§che, Kr√§mpfe.

Augen:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Sehst√∂rungen (z.B. Abnahme der Sehsch√§rfe, Doppeltsehen, Bindehautentz√ľndung, verschwommenes Sehen).

Ohr (einschließlich Innenohr):

Häufigkeit nicht bekannt: Beeinträchtigung des Gehörs, Tinnitus (plötzlich oder ständig auftretende Ohrgeräusche wie z.B. Ohrensausen).

Herz:

Häufigkeit nicht bekannt: Verlangsamte oder beschleunigte Herztätigkeit, Rhythmusstörungen, Herzversagen, EKG-Veränderungen, Herzerkrankung mit Herzmuskelschwäche (Kardiomyopathie).

Gefäße:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Niedriger oder hoher Blutdruck, Blutdruckschwankungen; allergische Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft in Verbindung mit Hautausschl√§gen.

Atemwege:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Verminderte Atemt√§tigkeit, Asthmaanfall, Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungen√∂dem), eosinophile Lungeninfiltrate.

Magen-Darm-Trakt:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Magen/Darm-Geschw√ľre, -Durchbruch oder -Blutungen insbesondere bei √§lteren Patienten. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, teerartiger Stuhl, Erbrechen von Blut, Schleimhautsch√§den in der Mundh√∂hle, Verschlimmerung bestehender Darmentz√ľndungen, Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis), Speicheldr√ľsen- entz√ľndung.

Leber und Galle:

H√§ufigkeit nicht bekannt: St√∂rungen der Leber- bzw. Bauchspeicheldr√ľsenfunktion, Ikterus (‚ÄöGelbsucht‚Äė) verschiedener Auspr√§gung und Schweregrade (cholestatischer Ikterus, Ikterus mit Leberzellsch√§digung), Leberentz√ľndung (granulomat√∂se Hepatitis).

Nieren und Harnwege:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Sch√§digungen der Nierenfunktion verschiedener Schweregrade, auch mit Blut oder Eiwei√ü im Harn (H√§maturie, Proteinurie), bis hin zu nephrotischem Syndrom und Glomerulonephritis, Sch√§digung des Nierengewebes (z.B. Papillennekrosen, interstitielle Nephritis), stark verminderte oder fehlende Harnausscheidung (Oligurie, Anurie), Neigung zu √Ėdemen und Blutdruckanstieg durch vermehrte Einlagerung von Natrium und Wasser.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:

Häufigkeit nicht bekannt: Komplikationen an der Injektionsstelle: Schmerzen, Verhärtung, Abszesse, Gewebeschäden, Absterben von Gewebe bei versehentlicher Injektion in eine Arterie, periphere Nervenschäden (insbesondere im Versorgungsgebiet des Ischiasnervs),

Entz√ľndung der Muskelh√ľlle (nekrotisierende Fasciitis), Gef√§√üentz√ľndung (allergische Vaskulitis).

Untersuchungen:

H√§ufigkeit nicht bekannt: Durch Verminderung der Jod-Aufnahme in die Schilddr√ľse kann die Beurteilung der Ergebnisse von Schilddr√ľsenfunktionstests erschwert werden.

Vermehrtes Kalium oder vermindertes Kalzium im Blut, Veränderungen der Chromosomen.

Mögliche Effekte der Glucocorticoid-Komponente:

In Rheumesser - Ampullen ist das Glucocorticoid Dexamethason vorhanden. Da Rheumesser nur kurzzeitig angewendet werden darf, ist mit dem Auftreten von Nebenwirkungen, die f√ľr die l√§nger dauernde bzw. h√∂her dosierte Glucocorticoid-Therapie bekannt sind, im Allgemeinen nicht zu rechnen (siehe Fachinformation/Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels).

Folgende Corticoid-Nebenwirkungen sind jedoch auch bei kurzfristiger Anwendung nicht zur Gänze auszuschließen:

Erh√∂htes Infektionsrisiko (Aufschie√üen von Pilzerkrankungen, Virus- und anderen Infektionen, Verschlechterung und neuerliches Auftreten √§lterer Krankheitsprozesse wie z.B. Tuberkulose, Osteomyelitis, Sepsis), Hemmung der Wundheilung, Abschw√§chung der Immunvorg√§nge, erh√∂htes Risiko von Magen/Darm-Geschw√ľren oder -Blutungen, verschwommenes Sehen, Augenerkrankung, die sich durch Sehst√∂rungen bemerkbar macht (Zentrale ser√∂se Chorioretinopathie).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Im K√ľhlschrank lagern (2¬įC bis 8¬įC). Eine Lagerung bei Raumtemperatur (bis 25¬įC) bis zu 4 Wochen ist m√∂glich und beeintr√§chtigt die Wirksamkeit nicht.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. Etikett als ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Zur einmaligen Entnahme. Restmengen verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Rheumesser enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Kebuzon, Salicylamid-O-Essigs√§ure, Dexamethason, Cyanocobalamin
    (Vitamin B12), Lidocain. 1 Ampulle zu 3 ml enthält: 450 mg Kebuzon, 150 mg Salicylamid-O- Essigsäure, 3,5 mg Dexamethason, 2,5 mg Cyanocobalamin (Vitamin B12), 5 mg Lidocain.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Meglumin, Natriumhydroxid und Wasser f√ľr Injektionszwecke sowie Salzs√§ure zum Einstellen des pH-Wertes.

Wie Rheumesser aussieht und Inhalt der Packung

Injektionslösung

Klare rote Lösung in Weißglasampullen (Glastype 1) zu 3 ml pH-Wert: 7,6 bis 8,0

Packungen zu 1 x 3 ml, 3 x 3 ml bzw. 9 x 3 ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 17.397

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2017.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Rheumesser 3 ml - Ampullen - Beipackzettel

Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.08.1983
ATC Code M01BA
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiphlogistika/Antirheumatika in Kombination

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