Teysuno 15 mg/4,35 mg/11,8 mg Hartkapseln

Teysuno 15 mg/4,35 mg/11,8 mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Tegafur Gimeracil Oteracil Oteracilkalium
Zulassungsland EuropĂ€ische Union (Österreich)
Hersteller Nordic Group B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 14.03.2011
ATC Code L01BC53
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

Zulassungsinhaber

Nordic Group B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Teysuno 20 mg/5,8 mg/15,8 mg Hartkapseln Tegafur Gimeracil Oteracil Nordic Group B.V.
Uft 100 mg/224 mg - Kapseln Tegafur Uracil Merck

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Teysuno enthÀlt die Wirkstoffe Tegafur, Gimeracil und Oteracil.

Teysuno gehört zur Arzneimittelklasse der Fluoropyrimidine, sogenannte "antineoplastische Mittel", die das Wachstum von Krebszellen hemmen.

Teysuno wird vom Arzt verordnet zur:

  • Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem Magenkrebs und zusammen mit Cisplatin, einem anderen Arzneimittel gegen Krebs, genommen.
  • Behandlung von Dickdarm- und Mastdarmkrebs, der sich ausgebreitet hat (metastasiert ist) und dessen Behandlung wegen Nebenwirkungen der Haut an den HĂ€nden und FĂŒĂŸen (Hand-Fuß- Syndrom) oder des Herzens nicht mit einem anderen Fluoropyrimidin (ein Mittel gegen Krebs aus der gleichen Arzneimittelgruppe wie Teysuno) fortgesetzt werden kann. Bei diesen Patienten wird Teysuno alleine oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs angewendet.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Teysuno darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • allergisch gegen Tegafur, Gimeracil, Oteracil oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • andere Arzneimittel gegen Krebs mit Fluoropyrimidin wie Fluorouracil und Capecitabin einnehmen oder schwere und unerwartete Reaktionen auf Fluoropyrimidine hatten
  • wissen, dass bei Ihnen das Enzym Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD) nicht aktiv ist (vollstĂ€ndiger DPD-Mangel)
  • schwanger sind oder stillen
  • an einer schweren Erkrankung des Blutes leiden
  • eine dialysepflichtige Nierenerkrankung haben
  • derzeit bzw. in den letzten vier Wochen mit Brivudin als Teil der Herpes-Zoster-Therapie (Windpocken oder GĂŒrtelrose) behandelt werden bzw. wurden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Teysuno einnehmen, wenn Sie eines der Folgenden haben:

  • Erkrankung des Bluts
  • Nierenerkrankung
  • Magen- und/oder Darmbeschwerden wie Schmerzen, Durchfall, Erbrechen und Wassermangel des Körpers
  • Augenerkrankungen wie "Trockenes Auge" oder erhöhter TrĂ€nenfluss
  • aktuelle oder frĂŒhere Leberinfektion mit dem Hepatitis-B-Virus, weil Ihr Arzt Sie dann genauer ĂŒberwachen muss
  • teilweiser Mangel in der AktivitĂ€t des Enzyms Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD)
  • ein Familienmitglied mit einem teilweisen oder vollstĂ€ndigen Mangel des Enzyms Dihydropyrimidindehydrogenase (DPD)

DPD-Mangel: DPD-Mangel ist eine genetische Veranlagung, die normalerweise nicht mit Gesundheitsproblemen verbunden ist, bis man bestimmte Arzneimittel einnimmt. Wenn Sie einen

DPD-Mangel haben und Teysuno einnehmen, besteht fĂŒr Sie ein erhöhtes Risiko, dass schwere Nebenwirkungen auftreten (aufgefĂŒhrt in Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Es

wird empfohlen, dass Sie vor Behandlungsbeginn auf einen DPD-Mangel getestet werden. Wenn bei Ihnen keine AktivitĂ€t des Enzyms besteht, dĂŒrfen Sie Teysuno nicht einnehmen. Wenn bei Ihnen eine verringerte EnzymaktivitĂ€t festgestellt wird (partieller Mangel), kann Ihr Arzt Ihnen eine geringere Dosis verordnen. Wenn Ihr Untersuchungsergebnis in Bezug auf einen DPD-Mangel negativ ausfĂ€llt, können trotzdem schwerwiegende und lebensbedrohliche Nebenwirkungen auftreten.

Kinder und Jugendliche

Teysuno wird fĂŒr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht empfohlen

Einnahme von Teysuno zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sie dĂŒrfen Brivudin (ein antivirales Arzneimittel zur Behandlung von GĂŒrtelrose oder Windpocken) nicht gleichzeitig mit der Teysuno-Behandlung einnehmen (einschließlich wĂ€hrend der Ruhezeiten, wenn Sie keine Teysuno-Kapseln einnehmen).

Wenn Sie Brivudin eingenommen haben, mĂŒssen Sie nach dem Absetzen von Brivudin

mindestens 4 Wochen warten, bevor Sie mit der Einnahme von Teysuno beginnen. Siehe auch

Abschnitt „Teysuno nicht einnehmen“.

ZusĂ€tzlich, mĂŒssen Sie besonders aufpassen, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • andere Arzneimittel auf Fluoropyrimidinbasis wie das Antimykotikum Flucytosin. Teysuno kann nicht als Ersatz fĂŒr andere Fluoropyrimidine zum Einnehmen verwendet werden.
  • Hemmer des Enzyms CYP2A6, das Teysuno aktiviert, wie Tranylcypromin und Methoxsalen
  • FolinsĂ€ure (in der Chemotherapie oft mit Methotrexat angewendet)
  • BlutverdĂŒnnungsmittel: Antikoagulanzien aus der Gruppe der Kumarine wie Warfarin
  • Arzneimittel zur Behandlung von KrampfanfĂ€llen oder Tremor wie Phenytoin
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht wie Allopurinol

Einnahme von Teysuno zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Teysuno sollte mindestens eine Stunde vor oder eine Stunde nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, falls Sie schwanger sind, falls Sie vermuten, dass Sie schwanger sind, oder eine Schwangerschaft planen. Sie dĂŒrfen Teysuno nicht einnehmen, falls Sie schwanger sind oder sein könnten.

WĂ€hrend der Behandlung mit Teysuno sowie bis zu 6 Monate nach der Behandlung mĂŒssen Sie empfĂ€ngnisverhĂŒtende Maßnahmen anwenden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie wĂ€hrend dieser Zeit schwanger werden.

Wenn Sie Teysuno einnehmen, dĂŒrfen Sie nicht stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Vorsicht beim FĂŒhren von Fahrzeugen oder beim Bedienen von Maschinen, da Teysuno MĂŒdigkeit, Übelkeit oder verschwommenem Sehen hervorrufen kann. Sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt.

Teysuno enthÀlt Lactose (eine Zuckerart).

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Dosis Sie wann und fĂŒr wie lange einnehmen mĂŒssen. Die Dosis Teysuno, die Sie einnehmen mĂŒssen, wird Ihr Arzt auf Basis von GrĂ¶ĂŸe und Gewicht bestimmen. Er kann die Dosis reduzieren, falls bei Ihnen zu starke Nebenwirkungen auftreten.

Die Teysuno-Kapseln sollten mindestens 1 Stunde vor oder 1 Stunde nach einer Mahlzeit mit Wasser geschluckt werden. Teysuno muss zweimal tÀglich (morgens und abends) eingenommen werden.

FĂŒr Magenkrebs:

Die Teysuno-Kapseln werden normalerweise 21 Tage lang eingenommen, gefolgt von einer 7-tÀgigen Pause (bei der keine Kapseln genommen werden). Dieses 28-Tage-Intervall stellt einen Behandlungszyklus dar. Die Zyklen werden wiederholt.

Teysuno wird mit einem anderen Arzneimittel gegen Krebs, dem Cisplatin, gegeben, das nach

6 Behandlungszyklen abgesetzt wird. Nach Beendigung der Anwendung von Cisplatin kann Teysuno weiterhin genommen werden.

FĂŒr Dickdarm- oder Mastdarmkrebs, der metastasiert ist:

Die Teysuno-Kapseln werden normalerweise 14 Tage lang eingenommen, gefolgt von einer 7-tÀgigen Pause (bei der keine Kapseln genommen werden). Dieses 21-Tage-Intervall stellt einen Behandlungszyklus dar. Die Zyklen werden wiederholt.

AbhÀngig von Ihrer individuellen Therapie kann Teysuno mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs (Cisplatin, Oxaliplatin, Irinotecan oder Bevacizumab) gegeben werden.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge Teysuno eingenommen haben, als Sie sollten

Setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn Sie mehr Kapseln genommen haben als Sie sollten.

Wenn Sie die Einnahme von Teysuno vergessen haben

Nehmen Sie keinesfalls die ausgelassene Dosis nachtrÀglich ein und nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie stattdessen Ihr regulÀres Dosierungsschema fort und fragen Sie Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Teysuno abbrechen

Ein Abbruch der Behandlung mit Teysuno verursacht keine Nebenwirkungen. FĂŒr den Fall, dass Sie BlutverdĂŒnnungsmittel oder Antiepileptika nehmen, kann der Abbruch von Teysuno eine Dosisanpassung Ihrer Arzneimittel durch Ihren Arzt erforderlich machen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen. WĂ€hrend einige Symptome leicht vom Patienten selbst als Nebenwirkung erkannt werden, sind zur Identifizierung einiger anderer Symptome Bluttests erforderlich. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen und Ihnen den möglichen Nutzen und die Risiken der Behandlung erklĂ€ren.

Sehr hÀufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) sind:

Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung

    • Falls Sie hĂ€ufiger als viermal am Tag und mitten in der Nacht Durchfall haben, oder falls Sie zusĂ€tzlich Mundbrennen haben, brechen Sie die Einnahme von Teysuno ab und setzen sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
    • Vermeiden Sie bei Durchfall ballaststoffreiche, fette und scharf gewĂŒrzte Speisen.
    • Nehmen Sie zwischen den Mahlzeiten viel FlĂŒssigkeit zu sich, um FlĂŒssigkeitsverlust auszugleichen und eine Dehydrierung, ein niedriges Blutvolumen und Störungen im Salz- und Chemikalienhaushalt des Bluts zu vermeiden.
    • Falls Ihnen ĂŒbel ist und Sie eine Dosis des Arzneimittels erbrechen, mĂŒssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Sie dĂŒrfen die erbrochene Dosis nicht ersetzen.
    • Wenn Sie sich innerhalb von 24 Stunden mehr als zweimal ĂŒbergeben mĂŒssen, brechen Sie die Einnahme von Teysuno ab und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
    • Hilfe im Umgang mit Übelkeit und Erbrechen:
      • Legen Sie sich bei Übelkeit hin oder atmen Sie mehrmals tief ein.
      • Tragen Sie keine enge Kleidung.
  • Niedriger Erythrozytenwert, der zur AnĂ€mie fĂŒhrt:
    • Es können Symptome auftreten wie kalte HĂ€nde und FĂŒĂŸe, blasses Aussehen, Benommenheit, MĂŒdigkeit, Atemnot.
    • Falls bei Ihnen eines der oben genannten Symptome auftritt, versuchen Sie, nicht zu hart zu arbeiten, schlafen Sie ausreichend und machen genĂŒgend Pausen.
  • Niedriger Leukozytenwert fĂŒhrt zu einem erhöhten Risiko fĂŒr schwere lokale (z. B. Mund, Lunge, Urin) oder Blutinfektionen.
    • Bei Ihnen können Symptome wie Fieber, SchĂŒttelfrost, Husten, Halsschmerzen auftreten.
    • Falls Sie Fieber von 38,5 °C oder höher haben, brechen Sie die Einnahme von Teysuno ab und setzen sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
    • Um Infektionen zu vermeiden, halten Sie sich von belebten PlĂ€tzen fern, gurgeln Sie, wenn Sie nach Hause kommen und waschen sich vor den Mahlzeiten und vor und nach dem Gang auf die Toilette die HĂ€nde.
  • Niedriger Thrombozytenwert, der zu einer erhöhten Blutungsbereitschaft fĂŒhrt:
    • Falls bei Ihnen Blutungen auf der Haut, aus dem Mund (durch ZĂ€hneputzen verursacht), der Nase, den Atemwegen, Magen, Darm usw. auftreten, brechen Sie die Einnahme von
      Teysuno ab und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
    • Um Blutungen vorzubeugen, vermeiden Sie schwere Arbeit oder anstrengende sportliche BetĂ€tigungen, um Verletzungen und blaue Flecken zu verhindern. Tragen Sie lockere Kleidung, um die Haut zu schĂŒtzen. Putzen Sie sanft ZĂ€hne und Nase.

- Appetitverlust (Anorexie) kann zu Gewichtsverlust und Dehydrierung fĂŒhren.

    • Zu einer Dehydrierung kann es kommen, wenn Sie nicht genug essen und/oder Wasser trinken.
    • Die Symptome einer Dehydrierung sind beispielsweise trockener Mund, SchwĂ€chegefĂŒhl, trockene Haut, Schwindel und KrĂ€mpfe.
    • Versuchen Sie, hĂ€ufig kleine Mahlzeiten einzunehmen. Vermeiden Sie fette oder stark riechende Speisen. Essen Sie, auch wenn Sie nicht hungrig sind, so viel wie möglich, um einen guten ErnĂ€hrungszustand aufrechtzuerhalten.
    • Falls die Appetitlosigkeit mit MĂŒdigkeit und Fieber einhergeht, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
  • NervenschĂ€digung

    Sie können Taubheit, Kribbeln, Schmerzen, Missempfindungen, MuskelschwĂ€che, Zittern oder Bewegungsschwierigkeiten verspĂŒren.

  • SchwĂ€chegefĂŒhl und MĂŒdigkeit können durch andere Arzneimittel verursachte Nebenwirkungen sein.

Weitere hÀufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) sind:

  • Nerven: Kopfschmerzen, SchwindelgefĂŒhl, Schlaflosigkeit, GeschmacksverĂ€nderungen
  • Augen: Augenprobleme, erhöhter oder verminderter TrĂ€nenfluss, Sehstörungen, schwere Erkrankung mit BlĂ€schenbildung auf den Augen, AbschĂŒrfung der AugenoberflĂ€che (Hornhauterosion).
  • Ohren: Hörprobleme
  • BlutgefĂ€ĂŸe: hoher oder niedriger Blutdruck, Blutgerinnsel in den Beinen oder der Lunge
  • Lunge und NasengĂ€nge: Kurzatmigkeit, Husten
  • Bauch und Mund: Trockener Mund, Wunden in Mund, Hals oder Speiseröhre, Schluckauf, Bauchschmerzen, Verdauungsstörung, Magen- oder DarmentzĂŒndung, Durchbruch des Magens, DĂŒnn- und Dickdarms
  • Leber: gelbe Augen und Haut, VerĂ€nderungen bei den Bluttests zur ÜberprĂŒfung Ihrer Leberfunktion
  • Haut: Haarausfall, Jucken, Ausschlag (oder Dermatitis, Hautreaktion), trockene Haut, Reaktionen an HĂ€nden und FĂŒĂŸen (Schmerzen, Schwellung und Rötung der HĂ€nde und/oder FĂŒĂŸe), pigmentierte Flecken auf der Haut
  • Nieren: verminderte Urinmenge, VerĂ€nderungen bei den Bluttests zur ÜberprĂŒfung Ihrer Nierenfunktion, NierenschĂ€digung und Niereninsuffizienz
  • Andere: Frösteln, Gewichtszunahme, Schwellung bestimmter Bereiche und Muskel-Knochen- Schmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) sind:

  • Psychisch: Sehen und Hören von Dingen, die nicht vorhanden sind, PersönlichkeitsverĂ€nderung, Unruhe, Verwirrtheit, NervositĂ€t, Depression, sexuelle Dysfunktion
  • Nerven: Stimmstörungen, UnfĂ€higkeit zu sprechen und Worte zu verstehen, GedĂ€chtnisprobleme, unsicherer Gang, Gleichgewichtsprobleme, einseitige KörperschwĂ€che, SchlĂ€frigkeit, NervenentzĂŒndung, verzerrte Geruchswahrnehmung, Funktionsstörungen des Gehirns, Ohnmacht, Bewusstseinsverlust, Schlaganfall, KrampfanfĂ€lle
  • Augen: juckende und gerötete Augen, allergische Augenreaktionen, hĂ€ngendes Unterlid
  • Ohren: SchwindelgefĂŒhl, verstopfter Gehörgang, Ohrbeschwerden
  • Herz: unregelmĂ€ĂŸiger oder schneller Herzschlag, Brustschmerzen, FlĂŒssigkeitsansammlung um das Herz, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz
  • BlutgefĂ€ĂŸe: VenenentzĂŒndung, Hitzewallungen
  • Lunge und NasengĂ€nge: Schnupfen, stimmliche Störungen, verstopfte Nase, Rachenerythem, Heuschnupfen
  • Bauch und Mund: Refluxösophagitis (Sodbrennen), verstĂ€rkter Speichelfluss, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Aufstoßen, EntzĂŒndungen der Lippen, Magen-Darm-Störung, Schmerzen im Mundraum,

abnormale Kontraktionen der Speiseröhrenmuskulatur, Magen- und Darmverschluss, MagengeschwĂŒr, retroperitoneale Fibrose, ZĂ€hne, die Risse bekommen oder leicht brechen, Schluckbeschwerden, Funktionsstörung der SpeicheldrĂŒsen, HĂ€morriden

  • Haut: Verlust der Hautpigmentierung, SchĂ€len der Haut, ĂŒbermĂ€ĂŸige Körperbehaarung, Schrumpfen der NĂ€gel, ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwitzen
  • Allgemein: Verschlechterung des Allgemeinbefindens, Gewichtszunahme, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle, Krebsschmerzen und Blutung, multiples Organversagen
  • VerĂ€nderungen bei den Bluttests: hoher Blutzucker, hohe Blutfette, VerĂ€nderungen der Gerinnungszeit, hohe Blutbildwerte, niedriger oder hoher Eiweißwert
  • Andere: hĂ€ufiges Urinieren, Blut im Urin, Nacken-, RĂŒcken-, Brustschmerzen, Muskelverspannungen oder KrĂ€mpfe, Gelenkschwellung, Gliederschmerzen, arthritische EntzĂŒndungen oder Schmerzen, MuskelschwĂ€che

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) und sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) sind:

  • akute Leberinsuffizienz
  • Pankreasinfektion
  • Muskelabbau
  • Verlust des Geruchsinns
  • Sonnenallergie
  • ausgedehnte Blutgerinnung und Blutung
  • Erkrankungen der weißen Hirnsubstanz
  • schwerwiegende Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund und Genitalien
  • Wiederauftreten (Reaktivierung) einer Hepatitis-B-Infektion, wenn Sie frĂŒher schon einmal Hepatitis B hatten (eine Leberinfektion)

Wenn Sie eine der aufgefĂŒhrten Nebenwirkungen verspĂŒren oder wenn Sie irgendwelche Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Bei schwerwiegenden Nebenwirkungen brechen Sie die Einnahme von Teysuno ab und wenden sich sofort an Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das in Anhang V aufgefĂŒhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.
  • Sie dĂŒrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ und der Blisterpackung nach „EXP“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Bedingungen fĂŒr die Lagerung erforderlich.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Teysuno enthÀlt

  • Die Wirkstoffe sind Tegafur, Gimeracil und Oteracil.
    Jede Hartkapsel enthÀlt 15 mg Tegafur, 4,35 mg Gimeracil und 11,8 mg Oteracil (als Kalium).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kapselinhalt: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat
    KapselhĂŒllen: Gelatine, Eisen(III)-oxid (E172), Titandioxid (E171), Natriumdodecylsulfat, Talkum
    Tinte: Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172), Indigocarmin (E132), Carnaubawachs, Schellack, Glycerolmonooleat

Wie Teysuno aussieht und Inhalt der Packung

Die Hartkapseln haben ein weißes Unterteil und ein undurchsichtiges braunes Oberteil mit grauem Aufdruck "TC448". Sie sind in Blisterpackungen mit je 14 Kapseln verpackt.

Jede Packung enthÀlt 42 Kapseln, 84 Kapseln oder 126 Kapseln.

Pharmazeutischer Unternehmer

Nordic Group B.V.

Siriusdreef 41

2132 WT Hoofddorp

Niederlande

Hersteller

Nordic Pharma B.V.

Siriusdreef 41

2132 WT Hoofddorp

Niederlande

Millmount Healthcare Limited

Block7, City North

Business Campus, Stamullen

Co. Meath, K32 YD60

Irland

Falls Sie weitere Informationen ĂŒber das Arzneimittel wĂŒnschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

België/Belgique/BelgienLietuva
Nordic PharmaNordic Pharma (France)
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NORDIC Pharma, s.r.o.Nordic Pharma
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CeskĂĄ republika { NORDIC Pharma, s.r.o. Tel: +420 241 080 770 info@nordicpharma.czMagyarorszĂĄg NORDIC Pharma, s.r.o. Tel: +420 241 080 770 info@nordicpharma.cz
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Nordic DrugsNordic Pharma (France)
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Nordic PharmaNordic Pharma (France)
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Weitere Informationsquellen

AusfĂŒhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfĂŒgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Teysuno 15 mg/4,35 mg/11,8 mg Hartkapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tegafur Gimeracil Oteracil Oteracilkalium
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Medikamente

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Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr hĂ€ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden