COVAXiS Injektionssuspension in einer Fertigspritze

COVAXiS Injektionssuspension in einer Fertigspritze
Wirkstoff(e) Diphtherie-Toxoid Tetanus-Toxoid Pertussis-Toxoid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sanofi Pasteur Europe
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.11.2016
ATC Code J07AJ52
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Bakterielle Impfstoffe

Zulassungsinhaber

Sanofi Pasteur Europe

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Covaxis (Tdap) ist ein Impfstoff. Impfstoffe werden verabreicht, um vor Infektionskrankheiten zu sch√ľtzen. Sie bewirken, dass der K√∂rper einen eigenen Schutz gegen die Bakterien aufbaut, gegen die der Impfstoff gerichtet ist.

Dieser Impfstoff wird als Auffrischimpfung zum Schutz vor Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten) bei Kindern ab 4 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen nach vollständiger Grundimmunisierung angewendet.

Die Anwendung von Covaxis w√§hrend der Schwangerschaft erm√∂glicht, dass der Schutz auf das Kind im Mutterleib weitergegeben wird, um es w√§hrend der ersten Lebensmonate vor Pertussis zu sch√ľtzen.

Einschränkungen des Impfschutzes

Covaxis sch√ľtzt nur vor Erkrankungen, die durch Bakterien verursacht werden, gegen die der Impfstoff gerichtet ist. Sie bzw. Ihr Kind k√∂nnen √§hnliche Krankheiten bekommen, wenn diese durch andere Bakterien oder Viren verursacht werden.

Covaxis enthält keine lebenden Bakterien oder Viren und kann daher keine der Infektionskrankheiten hervorrufen, gegen die der Impfstoff gerichtet ist.

Bitte denken Sie daran, dass kein Impfstoff alle geimpften Personen vollst√§ndig und lebenslang sch√ľtzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Um sicher zu sein, dass Sie bzw. Ihr Kind mit Covaxis geimpft werden k√∂nnen, ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal informieren, wenn einer der unten aufgef√ľhrten Punkte auf Sie bzw. Ihr Kind zutrifft. Falls Sie etwas nicht verstehen, bitten Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um weitere Erkl√§rungen.

Covaxis darf nicht angewendet werden, wenn Sie bzw. Ihr Kind

  • allergisch sind:
    • gegen Diphtherie-, Tetanus- oder Keuchhusten-Impfstoffe;
    • gegen einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile;
    • gegen einen Bestandteil, der als Restbestandteil aus der Herstellung in Spuren im Impfstoff vorhanden sein kann (Formaldehyd, Glutaraldehyd);
  • jemals eine schwere Reaktion mit Beteiligung des Gehirns innerhalb einer Woche nach Verabreichung eines Keuchhusten-Impfstoffs hatten;
  • an einer akuten Erkrankung mit hohem Fieber leiden. Die Impfung sollte verschoben werden, bis Sie bzw. Ihr Kind wieder gesund sind. Eine leichte Infektion ohne Fieber ist in der Regel jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie bzw. Ihr Kind mit Covaxis geimpft werden k√∂nnen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal vor der Impfung, wenn Sie bzw. Ihr Kind

    • innerhalb der letzten 4 Wochen eine Auffrischimpfung gegen Diphtherie oder Tetanus erhalten haben. In diesem Fall sollten Sie bzw. Ihr Kind nicht mit Covaxis geimpft werden und Ihr Arzt wird unter Ber√ľcksichtigung der offiziellen Impfempfehlungen entscheiden, wann Sie bzw. Ihr Kind eine weitere Dosis erhalten k√∂nnen;
    • ein Guillain-Barr√©-Syndrom (vor√ľbergehende Bewegungs- und Gef√ľhlsverlust im gesamten K√∂rper oder Teilen des K√∂rpers) innerhalb von 6 Wochen nach vorangegangener Impfung mit einem Tetanus-Impfstoff hatten. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie bzw. Ihr Kind mit Covaxis geimpft werden k√∂nnen;
    • eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns oder der Nerven bzw. unkontrollierte Krampfanf√§lle haben. Ihr Arzt wird zun√§chst mit der Behandlung der Erkrankung beginnen und erst impfen, sobald sich der Gesundheitszustand stabilisiert hat;
  • ein schwaches oder geschw√§chtes Immunsystem aufgrund von
      • medizinischer Behandlung (z. B. Gabe von Kortikoiden, Chemotherapie oder Bestrahlung),
      • HIV-Infektion oder Aids,
      • irgendeiner anderen Erkrankung haben.

Der Impfstoff sch√ľtzt m√∂glicherweise nicht so gut, wie Personen mit einem gesundem Immunsystem. Falls m√∂glich, ist die Impfung bis zur Beendigung einer solchen Erkrankung oder Behandlung zu verschieben.

  • Probleme mit der Blutgerinnung haben, die dazu f√ľhren, dass Sie bzw. Ihr Kind leicht Bluterg√ľsse bekommen oder nach kleinen Schnittverletzungen lange bluten; (Dies kann durch Bluterkrankungen wie z. B. Bluterkrankheit oder Verminderung der Blutpl√§ttchen, aber auch durch blutverd√ľnnende Arzneimittel verursacht werden.)
  • gegen√ľber Latex allergisch reagiert haben. Die Verschlusskappen der Fertigspritzen enthalten ein Naturkautschuk-Latexderivat, das eine allergische Reaktion ausl√∂sen kann.

Nach oder auch vor einer Injektion mit einer Nadel/Kan√ľle kann es zur Ohnmacht kommen. Bitte informieren Sie den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn es bei Ihnen oder bei Ihrem Kind bei einer vorhergehenden Injektion schon einmal zu einer Ohnmacht gekommen ist.

Anwendung von Covaxis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Covaxis enthält keine lebenden Bakterien und kann daher gleichzeitig mit anderen Impfstoffen oder Immunglobulinen, aber an unterschiedlichen Injektionsstellen, verabreicht werden. Klinische Studien haben gezeigt, dass Covaxis gleichzeitig mit den folgenden Impfstoffen verabreicht werden kann:

Hepatitis-B-Impfstoff, Impfstoff gegen Kinderlähmung (zur Injektion oder Schluckimpfung), inaktiviertem Influenza-Impfstoff und rekombinantem humanem Papillomvirus-Impfstoff. Die Injektion mehrerer Impfstoffe erfolgt bei gleichzeitiger Verabreichung in unterschiedliche Gliedmaßen.

Wenn Sie bzw. Ihr Kind derzeit eine medizinische Behandlung mit Auswirkungen auf das Blut oder das Immunsystem erhalten (z. B. blutverd√ľnnende Arzneimittel, Kortikoide oder Chemotherapie), beachten Sie bitte den vorangegangenen Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat. Ihr Arzt wird Ihnen helfen, zu entscheiden, ob Sie Covaxis während der Schwangerschaft erhalten sollten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Auswirkungen auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen und Fahrzeugen wurden nicht untersucht. Der Impfstoff hat keinen oder einen zu vernachl√§ssigenden Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

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Wie wird es angewendet?

Wann wird Ihnen bzw. Ihrem Kind Covaxis verabreicht?

Bei der Entscheidung, ob Sie bzw. Ihr Kind mit Covaxis geimpft werden k√∂nnen, wird Ihr Arzt ber√ľcksichtigen,

  • welche Impfungen Sie bzw. Ihr Kind bisher erhalten haben;
  • wie viele Dosen eines √§hnlichen Impfstoffs Sie bzw. Ihr Kind bisher erhalten haben;
  • wann Sie bzw. Ihr Kind die letzte Dosis eines √§hnlichen Impfstoffs erhalten haben.

Ihr Arzt wird den zeitlichen Abstand zwischen den Impfungen festlegen.

Falls Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie Covaxis während der Schwangerschaft erhalten sollten.

Dosierung und Art der Anwendung

Wer verabreicht Covaxis?

Covaxis wird von Ihrem Arzt oder von medizinischem Fachpersonal verabreicht, das in der Verabreichung von Impfstoffen geschult ist; die Impfung erfolgt in einer Einrichtung, in der seltene schwere allergische Reaktionen nach der Verabreichung des Impfstoffs behandelt werden können.

Dosierung

Alle Altersgruppen, f√ľr die Covaxis zugelassen ist, erhalten 1 Dosis (0,5 ml).

Falls Sie bzw. Ihr Kind eine Verletzung haben, kann Ihr Arzt zur Vorbeugung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) Covaxis zeitgleich mit Tetanus-Immunglobulin oder Covaxis allein verabreichen.

Covaxis kann f√ľr weitere Auffrischimpfungen verwendet werden. Ihr Arzt wird Sie bez√ľglich weiterer Impfungen beraten.

Art der Anwendung

Ihr Arzt bzw. das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in den Oberarmmuskel außen (Deltamuskel) verabreichen.

Ihr Arzt bzw. das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff nicht in ein Blutgef√§√ü, in das Ges√§√ü oder unter die Haut verabreichen. Bei Blutgerinnungsst√∂rungen kann der Impfstoff unter die Haut verabreicht werden, auch wenn dies m√∂glicherweise zu vermehrten lokalen Nebenwirkungen, einschlie√ülich eines kleinen Kn√∂tchens unter der Haut, f√ľhren kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Schwerwiegende allergische Reaktionen

Wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt, nachdem Sie die Einrichtung, in der Sie bzw. Ihr Kind geimpft wurden, verlassen haben, sollten Sie SOFORT einen Arzt aufsuchen:

  • Atembeschwerden
  • blaue Zunge oder Lippen
  • Ausschlag
  • Anschwellen des Gesichts oder des Hals-Rachen-Bereichs
  • Blutdruckabfall, der zu Schwindel oder Ohnmacht f√ľhrt

Wenn diese Anzeichen auftreten, geschieht dies meist kurz nach der Verabreichung des Impfstoffs, d. h., wenn Sie bzw. Ihr Kind noch in der Praxis sind. Schwerwiegende allergische Reaktionen nach einer Impfung sind sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen).

Andere Nebenwirkungen

Während klinischer Studien in spezifischen Altersgruppen wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

  • Verminderter Appetit
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • M√ľdigkeit
  • Schmerzen
  • R√∂tung und Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • √úbelkeit
  • Erbrechen
  • Ausschlag
  • Muskelschmerzen (am ganzen K√∂rper) oder Muskelschw√§che
  • Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellung
  • Fieber
  • Sch√ľttelfrost
  • Beschwerden im Bereich der Lymphknoten in der Achselh√∂hle

Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • √úbelkeit
  • Muskelschmerzen (am ganzen K√∂rper) oder Muskelschw√§che
  • Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellung
  • M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit
  • Unwohlsein
  • Sch√ľttelfrost
  • Schmerzen
  • R√∂tung und Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • Erbrechen
  • Ausschlag
  • Fieber
  • Beschwerden im Bereich der Lymphknoten in der Achselh√∂hle

Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen):

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Muskelschmerzen (am ganzen K√∂rper) oder Muskelschw√§che
  • M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit
  • Unwohlsein
  • Schmerzen
  • R√∂tung und Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):

  • √úbelkeit
  • Erbrechen
  • Ausschlag
  • Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellung
  • Fieber
  • Sch√ľttelfrost
  • Beschwerden im Bereich der Lymphknoten in der Achselh√∂hle

Dar√ľber hinaus wurden die unten aufgef√ľhrten Nebenwirkungen nach Markteinf√ľhrung von Covaxis in den verschiedenen Altersgruppen, f√ľr die der Impfstoff empfohlen wird, beobachtet. Die tats√§chliche H√§ufigkeit kann nicht genau berechnet werden, da dann die spontan berichteten Meldungen auf die gesch√§tzte Anzahl geimpfter Personen bezogen werden m√ľsste.

Allergische Reaktionen/schwerwiegende allergische Reaktionen (wie Sie diese erkennen können, ist am Anfang des Abschnitts 4 erklärt.)

  • Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl, L√§hmung von Teilen des K√∂rpers oder des gesamten K√∂rpers (Guillain-Barr√©-Syndrom), Entz√ľndung der Nerven im Arm (Brachial-Neuritis), Funktionsverlust des Nerven zur Versorgung der Gesichtsmuskulatur (Gesichtsl√§hmung), Kr√§mpfe (Krampfanf√§lle), Ohnmacht, Entz√ľndung des R√ľckenmarks (Myelitis)
  • Entz√ľndung des Herzmuskels (Myokarditis)
  • Juckreiz
  • Nesselsucht
  • Muskelentz√ľndung (Myositis)
  • Ausgedehnte Schwellung der Gliedma√üe, die mit R√∂tung, W√§rme, Druckempfindlichkeit oder Schmerz an der Injektionsstelle einhergehen
  • Bluterguss oder Abszess an der Injektionsstelle

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie bzw. Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das jeweilige aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen:

Deutschland:

Bundesinstitut f√ľr Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel

Paul-Ehrlich-Institut

Paul-Ehrlich-Str. 51‚Äď59

63225 Langen

Tel.: +49 6103 77 0

Fax: +49 6103 77 1234

Website: www.pei.de

√Ėsterreich:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: www.basg.gv.at

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach ‚ÄěVerw. bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im K√ľhlschrank lagern (2 ¬įC ‚Äď 8 ¬įC).

Nicht einfrieren. Eingefrorener Impfstoff ist zu verwerfen.

Die Fertigspritze in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Covaxis enthält  
Die Wirkstoffe einer Impfdosis (0,5 ml) sind:  
Diphtherie-Toxoid mind. 2 Internationale Einheiten (2 Lf)
Tetanus-Toxoid mind. 20 Internationale Einheiten (5 Lf)
Pertussis-Antigene:  
Pertussis-Toxoid 2,5 Mikrogramm
Filamentöses Hämagglutinin 5 Mikrogramm
Pertactin 3 Mikrogramm
Fimbrien Typen 2 und 3 5 Mikrogramm
Adsorbiert an Aluminiumphosphat 1,5 mg (0,33 mg Al3+)

Aluminiumphosphat ist in diesem Impfstoff als Adjuvans enthalten. Adjuvantien sind Stoffe, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern.

Die sonstigen Bestandteile sind: Phenoxyethanol, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Covaxis aussieht und Inhalt der Packung

Covaxis ist eine Injektionssuspension in einer Fertigspritze (0,5 ml):

  • ohne Nadel/Kan√ľle ‚Äď Packungen mit 1x1 oder 10x1 Dosis
  • mit 1 oder 2 beigepackten Nadeln/Kan√ľlen ‚Äď Packungen mit 1x1 oder 10x1 Dosis

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Der Impfstoff ist normalerweise eine tr√ľbe, wei√üe Injektionssuspension; w√§hrend der Lagerung k√∂nnen sich Ablagerungen bilden. Nach dem Sch√ľtteln hat der Impfstoff ein einheitlich wei√ües Aussehen.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Sanofi Pasteur Europe

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Hersteller

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:

Deutschland:

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH 65926 Frankfurt am Main Telefon: 0800 54 54 010

Telefax: 0800 54 54 011

√Ėsterreich: sanofi-aventis GmbH A-1100 Wien

Tel: +43 1 80 185-0

AT: Zul. Nr.: 237275

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Name des Mitgliedstaates Name des Arzneimittels
Deutschland, √Ėsterreich Covaxis
Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, TRIAXIS
Italien, Luxemburg, Norwegen, Portugal, Spanien,  
Schweden,  
Bulgarien, Estland, Kroatien Lettland, Litauen, Malta, ADACEL
Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische  
Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich (Nordirland),  
Zypern  

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise zur Handhabung

Da keine Kompatibilit√§tsstudien durchgef√ľhrt wurden, darf Covaxis nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

Parenteral anzuwendende biologische Präparate sollten vor Verabreichung visuell auf Fremdpartikel und/oder Verfärbungen untersucht werden. Gegebenenfalls darf der Impfstoff nicht verabreicht werden.

Die Nadel/Kan√ľle wird zur Sicherung mit einer Viertelumdrehung (90¬į) fest auf die Fertigspritze aufgesetzt.

Nadeln/Kan√ľlen sollten nicht wieder mit der Schutzkappe versehen werden.

Sonstige Hinweise

F√ľr Deutschland:

Gem√§√ü ¬ß 22 Infektionsschutzgesetz m√ľssen alle Schutzimpfungen vom Impfarzt mit dem Impfdatum, Handelsnamen, der Chargenbezeichnung, der Angabe der Krankheit, gegen die geimpft wurde, sowie Name, Anschrift und Unterschrift des impfenden Arztes in einen Impfausweis eingetragen werden.

H√§ufig unterbleiben indizierte Impfungen, weil bestimmte Umst√§nde irrt√ľmlicherweise als Kontraindikationen angesehen werden. Einzelheiten hierzu und weitere Informationen finden Sie in den jeweils aktuellen Empfehlungen der St√§ndigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch- Institut, aktuell abrufbar √ľber www.stiko.de.

F√ľr √Ėsterreich:

Jede Verabreichung ist mittels beigef√ľgter Selbstklebeetikette in der Krankengeschichte oder im Impfpass zu dokumentieren.

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Wirkstoff(e) Diphtherie-Toxoid Tetanus-Toxoid Pertussis-Toxoid
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sanofi Pasteur Europe
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 15.11.2016
ATC Code J07AJ52
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Bakterielle Impfstoffe

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden