Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten

Abbildung Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Valsartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.05.2009
ATC Code C09CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, rein

Zulassungsinhaber

Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Valsartan Actavis gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten bekannt sind und helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, welche die Blutgefäße verengt und damit bewirkt, dass Ihr Blutdruck ansteigt. Valsartan Actavis wirkt durch eine Blockade des Effekts von Angiotensin II. Dadurch werden die Blutgefäße erweitert und der Blutdruck gesenkt.

Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten k√∂nnen f√ľr die Behandlung von drei verschiedenen

Erkrankungen verwendet werden:

  • Zur Behandlung eines hohen Blutdrucks bei Erwachsenen und Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis unter 18 Jahren. Ein hoher Blutdruck vergr√∂√üert die Belastung f√ľr Herz und Arterien. Wenn ein hoher Blutdruck √ľber einen l√§ngeren Zeitraum besteht, kann dies die Blutgef√§√üe von Gehirn, Herz und Nieren sch√§digen. Dies kann zu Schlaganfall, Herz- oder Nierenversagen f√ľhren. Ein hoher Blutdruck erh√∂ht das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt. Die Senkung Ihres Blutdrucks auf Normalwerte verringert das Risiko, eine dieser Erkrankungen zu erleiden.
  • Zur Behandlung von erwachsenen Patienten nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt (Myokardinfarkt). ‚ÄúVor kurzem‚ÄĚ bedeutet hier zwischen 12 Stunden und 10 Tagen zur√ľckliegend.
  • Zur Behandlung der symptomatischen Herzleistungsschw√§che bei erwachsenen Patienten.
    Valsartan Actavis kommt zur Anwendung, wenn eine andere Gruppe von Arzneimitteln, die als ACE-Hemmer bezeichnet werden (und die ebenfalls zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che eingesetzt werden), nicht angewendet werden k√∂nnen. Valsartan Actavis kann auch zus√§tzlich zu ACE-Hemmern verwendet werden, wenn andere Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che nicht angewendet werden k√∂nnen. Eine Herzleistungsschw√§che ist verbunden mit Kurzatmigkeit und Schwellung von F√ľ√üen und Beinen aufgrund von Fl√ľssigkeitseinlagerungen. Herzleistungsschw√§che bedeutet, dass der Herzmuskel das Blut nicht mehr stark genug pumpen kann, um den ganzen K√∂rper mit der ben√∂tigten Blutmenge zu versorgen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Valsartan Actavis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Valsartan, Soja√∂l, Erdnuss√∂l oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie seit mehr als 3 Monaten schwanger sind (Valsartan Actavis sollte besser auch nicht in der fr√ľhen Schwangerschaft eingenommen werden) - siehe Abschnitt √ľber Schwangerschaft.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Valsartan Actavis nicht ein.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Valsartan Actavis einnehmen,

  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben oder dialysiert werden m√ľssen.
  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterie leiden.
  • wenn bei Ihnen vor Kurzem eine Nierentransplantation (Erhalt einer neuen Niere) durchgef√ľhrt wurde.
  • wenn Sie au√üer einer symptomatischen Herzleistungsschw√§che oder Herzinfarkt eine andere schwere Herzerkrankung haben.
  • wenn Sie schon einmal nach der Einnahme eines anderen Arzneimittels (einschl. ACE- Hemmer) eine Schwellung der Zunge oder des Gesichts bekommen haben, die durch eine als ‚ÄěAngio√∂dem‚Äú bezeichnete allergische Reaktion ausgel√∂st wurde, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Falls diese Symptome unter der Einnahme von Valsartan Actavis auftreten, m√ľssen Sie die Einnahme sofort abbrechen und d√ľrfen Valsartan Actavis nie wieder einnehmen. Siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú.
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die das Kalium in Ihrem Blut erh√∂hen. Dazu geh√∂ren Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin. Es kann dann notwendig sein, die Kaliumwerte in Ihrem Blut regelm√§√üig zu kontrollieren.
  • wenn Sie an Hyperaldosteronismus leiden, einer Krankheit, bei der Ihre Nebennieren eine zu gro√üe Menge des Hormons Aldosteron bilden. In diesem Fall wird die Anwendung von Valsartan Actavis nicht empfohlen.
  • wenn Sie aufgrund von Durchfall oder Erbrechen viel Fl√ľssigkeit verloren haben (d. h. dehydriert sind) oder wenn Sie hohe Dosen harntreibender Arzneimittel (Diuretika) einnehmen.
  • Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden k√∂nnten). Valsartan Actavis wird nicht zur Anwendung in der fr√ľhen Schwangerschaft empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es in diesem Stadium schwere Sch√§den bei Ihrem ungeborenen Kind hervorrufen kann (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.
  • wenn Sie eine Behandlung mit einem ACE-Hemmer zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che erhalten, die Mineralokortikoid- Rezeptor-Antagonisten (MRA) (z. B. Spironolacton, Eplerenon) oder Betablocker (z. B. Metoprolol) genannt werden.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěValsartan Actavis darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, sagen Sie es Ihrem Arzt, bevor Sie Valsartan Actavis einnehmen.

Einnahme von Valsartan Actavis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.

Der Behandlungserfolg kann beeinflusst werden, wenn Valsartan Actavis zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln verwendet wird. Es kann erforderlich werden, die Dosis zu √§ndern, andere Vorsichtsma√ünahmen zu ergreifen oder in einigen F√§llen die Anwendung eines Arzneimittels zu beenden. Dies gilt sowohl f√ľr verschreibungspflichtige als auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, insbesondere f√ľr:

  • Andere Arzneimittel, die den Blutdruck senken, vor allem f√ľr harntreibende Arzneimittel
    (Diuretika).
  • Arzneimittel, die das Kalium in Ihrem Blut erh√∂hen. Dazu geh√∂ren Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel und Heparin.
  • Bestimmte Schmerzmittel, die als nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (NSAIDs) bezeichnet werden.
  • Einige Antibiotika (Rifampicin-Gruppe), ein Arzneimittel, das die Absto√üung transplantierter Organe verhindert (Ciclosporin), sowie ein antiretrovirales Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS-Infektionen (Ritonavir). Diese Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Valsartan Actavis verst√§rken.
  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěValsartan Actavis darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Außerdem:

  • Wenn Sie eine Behandlung mit einem ACE-Hemmer zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Herzleistungsschw√§che erhalten, die Mineralokortikoid- Rezeptor-Antagonisten (MRA) (z. B. Spironolacton, Eplerenon) oder Betablocker (z. B. Metoprolol) genannt werden.
  • Wenn Sie nach einem Herzinfarkt behandelt werden, wird eine Kombination mit einem ACE-Hemmer (ein Arzneimittel zur Behandlung des Herzinfarkts) nicht empfohlen.

Einnahme von Valsartan Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Valsartan Actavis zusammen mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Sie m√ľssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden k√∂nnten). √úblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von Valsartan Actavis zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und stattdessen ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Valsartan Actavis wird w√§hrend der Fr√ľhschwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihr Kind schwer sch√§digen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen m√∂chten.
    Valsartan Actavis wird f√ľr die Anwendung bei stillenden M√ľttern nicht empfohlen und Ihr Arzt wird Ihnen m√∂glicherweise eine andere Behandlung verordnen, wenn Sie stillen m√∂chten, insbesondere wenn es sich um ein Neugeborenes oder eine Fr√ľhgeburt handelt.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Bevor Sie ein Fahrzeug, Werkzeuge oder eine Maschine bedienen oder eine andere T√§tigkeit aus√ľben, die Konzentration erfordert, sollten Sie vorher wissen, wie Sie auf die Wirkung von Valsartan Actavis reagieren. Wie viele andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks kann Valsartan Actavis Schwindel verursachen und die Konzentrationsf√§higkeit beeinflussen.

Valsartan Actavis enthält Lactose, Natrium und Sojaöl

Valsartan Actavis enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden. Valsartan Actavis enth√§lt Natrium. Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Valsartan Actavis enth√§lt Soja√∂l. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie gegen√ľber Erdnuss oder Soja allergisch reagieren.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein, um das beste Behandlungsergebnis zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Personen mit hohem Blutdruck merken oft keine Anzeichen dieses Problems. Viele k√∂nnen sich v√∂llig gesund f√ľhlen. Das macht es umso wichtiger, die Termine bei Ihrem Arzt einzuhalten, auch wenn Sie sich wohl f√ľhlen.

Kinder und Jugendliche (im Alter von 6 bis unter 18 Jahren) mit Bluthochdruck:

Bei Patienten, die weniger als 35 kg wiegen, ist die empfohlene Anfangsdosis einmal täglich 40 mg Valsartan.

Bei Patienten, die 35 kg oder mehr wiegen, ist die empfohlene Anfangsdosis einmal täglich 80 mg Valsartan.

In einigen Fällen kann Ihr Arzt höhere Dosen verschreiben (die Dosis kann auf 160 mg und bis zu maximal 320 mg erhöht werden).

Erwachsene Patienten mit Bluthochdruck:

Die empfohlene Dosis beträgt 80 mg pro Tag. In einigen Fällen kann Ihr Arzt eine höhere Dosis (z. B. 160 mg oder 320 mg) oder zusätzlich ein anderes Arzneimittel (z. B. ein Diuretikum) verschreiben. Der maximale Effekt wird innerhalb von 2-4 Wochen erreicht.

Erwachsene Patienten nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt:

Nach einem Herzinfarkt wird mit der Behandlung im Allgemeinen schon nach 12 Stunden begonnen, √ľblicherweise in einer niedrigen Dosis von 2-mal t√§glich 20 mg. Eine Dosis von 20 mg erhalten Sie durch Teilen der 40 mg Filmtablette. Ihr Arzt wird dann die Dosis schrittweise √ľber mehrere Wochen bis zu einem Maximum von 2-mal t√§glich 160 mg steigern. Die endg√ľltige Dosis h√§ngt davon ab, welche Dosis Sie pers√∂nlich vertragen.

Valsartan Actavis kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Herzinfarkts gegeben werden, und Ihr Arzt wird dar√ľber entscheiden, welche Behandlung f√ľr Sie geeignet ist.

Erwachsene Patienten mit Herzleistungsschwäche:

Die Behandlung beginnt im Allgemeinen mit einer Dosis von 2-mal t√§glich 40 mg. Ihr Arzt wird dann die Dosis schrittweise √ľber mehrere Wochen bis zu einem Maximum von 2-mal t√§glich 160 mg steigern. Die endg√ľltige Dosis h√§ngt davon ab, welche Dosis Sie pers√∂nlich vertragen.

Valsartan Actavis kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che gegeben werden, und Ihr Arzt wird dar√ľber entscheiden, welche Behandlung f√ľr Sie geeignet ist.

Sie können Valsartan Actavis mit oder ohne Nahrung einnehmen. Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser.

Nehmen Sie Valsartan Actavis jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein.

Wenn Sie eine größere Menge von Valsartan Actavis eingenommen haben, als Sie sollten

Falls es zum Auftreten von starkem Schwindel kommt und/oder Sie das Gef√ľhl haben, ohnm√§chtig zu werden, legen Sie sich hin und informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt. Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, nehmen Sie unverz√ľglich Kontakt mit Ihrem Arzt, Apotheker oder einem Krankenhaus auf.

Wenn Sie die Einnahme von Valsartan Actavis vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist, die nächste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Wenn Sie die Einnahme von Valsartan Actavis abbrechen

Das Abbrechen der Behandlung mit Valsartan Actavis kann dazu f√ľhren, dass sich Ihre Krankheit verschlechtert. Beenden Sie die Behandlung nicht, es sei denn, Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie die Behandlung beenden sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Diese Nebenwirkungen können mit unterschiedlichen Häufigkeiten auftreten, die folgendermaßen definiert werden:

Einige Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein und bed√ľrfen einer unverz√ľglichen medizinischen Aufmerksamkeit:

Es kann sein, dass Sie Anzeichen eines Angioödems (eine spezielle allergische Reaktion), eine gelegentliche Nebenwirkung bemerken, wie

  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
  • Nesselsucht, Juckreiz

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Beschwerden an sich bemerken, brechen Sie die Einnahme von Valsartan Actavis ab und suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Andere mögliche Nebenwirkungen sind:

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Schwindel
  • Niedriger Blutdruck mit oder ohne Symptomen wie Schwindel und Ohnmacht beim Aufstehen
  • Herabgesetzte Nierenfunktion (Zeichen einer Nierenfunktionseinschr√§nkung)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Blasenbildung der Haut (Zeichen f√ľr eine bull√∂se Dermatitis),
  • Allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz und Nesselsucht; Symptome wie Fieber, geschwollene Gelenke und Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und/oder grippeartige Symptome (Zeichen der Serumkrankheit)
  • Purpurrote punktf√∂rmige Hauterscheinungen, Fieber, Juckreiz (Zeichen einer Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, auch als Vaskulitis bezeichnet)
  • Ungew√∂hnliche Blutungen oder Bluterg√ľsse (Zeichen einer Thrombozytopenie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Fieber, Halsschmerzen oder Geschw√ľre im Mund aufgrund von Infektionen (Symptome einer niedrigen Zahl von wei√üen Blutzellen, auch als Neutropenie bezeichnet)
  • Erniedrigte H√§moglobinwerte und verminderter prozentualer Anteil roter Blutzellen im Blut (die in schweren F√§llen zu einer An√§mie f√ľhren k√∂nnen)
  • Erh√∂hte Kaliumwerte im Blut (die in schweren F√§llen Muskelkr√§mpfe und Herzrhythmusst√∂rungen hervorrufen k√∂nnen)
  • Erh√∂hte Leberfunktionswerte (die auf eine Lebersch√§digung hinweisen k√∂nnen) einschlie√ülich einer Erh√∂hung der Bilirubinwerte im Blut (die in schweren F√§llen eine Gelbf√§rbung der Haut und der Augenbindehaut hervorrufen kann)
  • Erh√∂hung der Harnstoffstickstoffwerte im Blut
  • Niedrige Natriumkonzentration im Blut (was M√ľdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken und/oder Kr√§mpfe hervorrufen kann)

Die Häufigkeit mancher Nebenwirkungen kann in Abhängigkeit von Ihrer persönlichen Erkrankung variieren. Zum Beispiel wurden Nebenwirkungen wie Schwindel und eine herabgesetzte Nierenfunktion bei erwachsenen Patienten, die gegen hohen Blutdruck behandelt wurden, weniger häufig beobachtet als bei erwachsenen Patienten, die gegen Herzinsuffizienz oder nach einem vor kurzem aufgetretenen Herzinfarkt behandelt wurden.

Die beobachteten Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen sind ähnlich wie die bei Erwachsenen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √Ėsterreich

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Verpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

PVC/F/PVDC-Al-Blisterpackungen:

Nicht √ľber 30 ¬įC lagern.

Polyethylen-Tablettenbehältnisse:

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

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Weitere Informationen

Was Valsartan Actavis enthält

  • Der Wirkstoff ist: Valsartan.
    Jede Filmtablette enthält 80 mg Valsartan.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Povidon K29-K32, Talkum, Magnesiumstearat und hochdisperses Siliciumdioxid Tablettenfilm: Poly(vinylalkohol), Macrogol 3350, Talkum, Lecithin (enthält Sojaöl) (E322), Titandioxid (E171), gelbes Eisenoxid (E172) und rotes Eisenoxid (E172).

Wie Valsartan Actavis aussieht und Inhalt der Packung

Rosafarbene, runde, bikonvexe, Filmtablette, 8 mm Durchmesser, mit einer Bruchkerbe auf beiden Seiten und mit einem ‚ÄěV‚Äú auf einer Seite.

Die Tablette kann in gleiche Hälften geteilt werden.

Packungsgrößen

PVC/F/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen: 7, 14, 28, 30, 56, 98 und 280 Tabletten Tablettenbehältnis (PE): 7, 14, 28, 30, 56, 98 und 280 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Actavis Group PTC ehf. Reykjavikurvegur 76 ‚Äď 78 220 Hafnarfj√∂rdur

Island

Hersteller:

Actavis Ltd.

BLB016 Bulebel Industrial Estate

Zejtun ZTN 3000

Malta

Balkanpharma ‚Äď Dupnitsa AD

3, Samokovsko Schosse Str.

Dupnitsa 2600

Bulgarien

Zulassungsnummer: 1-28264

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Island:Primartan
√Ėsterreich:Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten
Finnland:Valsartan Actavis 80 mg tabletti, kalvopäällysteinen
Norwegen:Valsartan Actavis
Schweden:Valsartan Actavis

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Valsartan Actavis 80 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Valsartan
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Actavis Group PTC ehf
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.05.2009
ATC Code C09CA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden