CO-Valsax 320 mg/12,5 mg - Filmtabletten

Abbildung CO-Valsax 320 mg/12,5 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Valsartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Österreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 31.08.2011
ATC Code C09DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Valsartan ratiopharm 40 mg Filmtabletten Valsartan Teva B.V.
Valsartan Arcana 80 mg Filmtabletten Valsartan Arcana
Valsacor 160 mg Filmtabletten Valsartan KRKA d.d. Novo Mesto
Valsacor 80 mg Filmtabletten Valsartan KRKA d.d. Novo Mesto
Angiosan 160 mg Filmtabletten Valsartan Novartis

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

CO-Valsax enthÀlt zwei Wirkstoffe: Valsartan und Hydrochlorothiazid. Beide Substanzen helfen, einen hohen Blutdruck (Hypertonie) zu kontrollieren.

  • Valsartan gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die als „Angiotensin-II-Rezeptor- Antagonisten“ bekannt sind und helfen, einen hohen Blutdruck zu kontrollieren. Angiotensin II ist eine körpereigene Substanz, welche die BlutgefĂ€ĂŸe verengt und damit bewirkt, dass Ihr Blutdruck ansteigt. Valsartan wirkt durch eine Blockade der Wirkung von Angiotensin II. Dadurch werden die BlutgefĂ€ĂŸe erweitert und der Blutdruck gesenkt.
  • Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiazid-Diuretika bezeichnet werden (auch bekannt als „Wassertabletten“ oder harntreibende Mittel). Hydrochlorothiazid vergrĂ¶ĂŸert die ausgeschiedene Urinmenge, wodurch ebenfalls der Blutdruck sinkt.

CO-Valsax wird zur Behandlung des hohen Blutdrucks angewendet, wenn dieser durch eine einzelne Substanz nicht ausreichend kontrolliert werden konnte.

Ein hoher Blutdruck vergrĂ¶ĂŸert die Belastung fĂŒr Herz und Arterien. Unbehandelt kann dies die BlutgefĂ€ĂŸe von Gehirn, Herz und Nieren schĂ€digen. Dies kann zu Schlaganfall, Herz- oder Nierenversagen fĂŒhren. Ein hoher Blutdruck erhöht das Risiko eines Herzinfarkts. Die Senkung Ihres Blutdrucks auf Normalwerte verringert das Risiko, eine dieser Erkrankungen zu bekommen.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?


CO-Valsax darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Valsartan, Hydrochlorothiazid, Sulfonamid-Derivate (Substanzen mit Àhnlicher chemischer Struktur wie Hydrochlorothiazid), Soja, Erdnuss oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn Sie seit ĂŒber 3 Monaten schwanger sind (CO-Valsax wird auch wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft nicht empfohlen – siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben (Leberinsuffizienz) oder eine SchĂ€digung der kleinen GallengĂ€nge innerhalb der Leber (biliĂ€re Zirrhose), die zu einer Ansammlung der Galle in der Leber fĂŒhrt (Cholestase).
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie keinen Harn produzieren können (Anurie).
  • wenn Sie mittels kĂŒnstlicher Niere (Dialyse) behandelt werden.
  • wenn trotz Behandlung Ihre Kalium- oder Natriumwerte im Blut zu niedrig und/oder Ihre Kalziumwerte im Blut zu hoch sind.
  • wenn Sie an Gicht leiden.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschrĂ€nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthĂ€lt, behandelt werden.

Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, dĂŒrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie CO-Valsax einnehmen,

  • wenn Sie kaliumsparende Arzneimittel, KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder sonstige Arzneimittel (z.B. Heparin) anwenden, die die Menge an Kalium in Ihrem Blut erhöhen. Es kann notwendig sein, die Kaliumwerte in Ihrem Blut regelmĂ€ĂŸig zu kontrollieren.
  • wenn der Kaliumspiegel in Ihrem Blut niedrig ist.
  • wenn Sie an Durchfall oder schwerem Erbrechen leiden.
  • wenn Sie harntreibende Mittel (Diuretika) in hoher Dosierung einnehmen.
  • wenn Sie eine schwere Herzkrankheit haben.
  • wenn Sie an einem Herzversagen leiden oder einen Herzinfarkt hatten. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes fĂŒr die Dosiseinstellung. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Nierenfunktion ĂŒberprĂŒfen.
  • wenn Sie an einer Verengung der Nierenarterie leiden.
  • wenn Sie vor Kurzem eine Nierentransplantation hatten.
  • wenn Sie an Hyperaldosteronismus leiden. Das ist eine Krankheit, bei der die Nebennieren zu große Mengen des Hormons Aldosteron produzieren. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, wird die Anwendung von CO-Valsax nicht empfohlen.
  • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben.
  • wenn Sie jemals wĂ€hrend der Einnahme weiterer Arzneimittel (einschließlich eines ACE- Hemmers) ein Anschwellen von Zunge und Gesicht hatten, hervorgerufen durch eine als Angioödem bezeichnete allergische Reaktion, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Wenn diese Beschwerden wĂ€hrend der Einnahme von CO-Valsax auftreten, brechen Sie die Einnahme von CO-Valsax sofort ab und nehmen Sie es nicht mehr ein. Siehe auch Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich“.
  • wenn Sie Fieber, Hautausschlag und Gelenkschmerzen haben. Diese Beschwerden können Zeichen einer Autoimmunkrankheit sein, die als systemischer Lupus erythematodes (SLE) bezeichnet wird.
  • wenn Sie Diabetiker sind, Gicht haben oder Ihre Fettwerte im Blut (Cholesterin- oder Triglyceridwerte) hoch sind.
  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Anwendung anderer Blutdrucksenker aus der Klasse der Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten allergische Reaktionen aufgetreten sind oder wenn Sie an Allergien oder an Asthma leiden.
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen feststellen. Dies können Anzeichen einer FlĂŒssigkeitsansammlung in der GefĂ€ĂŸschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines Druckanstiegs in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu einer Woche nach der Einnahme von CO-Valsax auftreten. Wenn diese nicht behandelt werden, können sie zu einem bleibenden Sehverlust fĂŒhren. Wenn Sie

frĂŒher einmal eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide hatten, kann bei Ihnen ein höheres Risiko fĂŒr das Auftreten bestehen.

  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

    • einen ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben;
    • Aliskiren.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten.
    ÜberprĂŒfen Sie Ihre Haut regelmĂ€ĂŸig auf neue LĂ€sionen und melden Sie unverzĂŒglich Ihrem Arzt, wenn Sie wĂ€hrend der Behandlung eine unerwartete HautlĂ€sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeit- anwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie CO-Valsax einnehmen.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒberprĂŒfen.

Siehe auch Abschnitt „CO-Valsax darf nicht eingenommen werden“.

CO-Valsax kann zu erhöhter SensitivitĂ€t der Haut gegenĂŒber der Sonne fĂŒhren.

Sie mĂŒssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie denken, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). CO-Valsax wird nicht zur Anwendung in der frĂŒhen Schwangerschaft empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es in diesem Stadium schwere SchĂ€den bei Ihrem ungeborenen Kind hervorrufen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Die Anwendung des Arzneimittels CO-Valsax kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen fĂŒhren.

Kinder und Jugendliche

CO-Valsax wird nicht empfohlen fĂŒr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit.

Einnahme von CO-Valsax zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Der Behandlungserfolg kann beeinflusst werden, wenn CO-Valsax zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln angewendet wird. Es kann erforderlich werden, die Dosis zu Ă€ndern, andere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen oder in einigen FĂ€llen die Anwendung eines Arzneimittels zu beenden. Dies trifft vor allem fĂŒr die folgenden Arzneimittel zu:

  • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung einiger psychischer Erkrankungen
  • Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen könnten, wie z.B. KaliumprĂ€parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel, kaliumsparende Arzneimittel, Heparin
  • Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erniedrigen könnten, wie z.B. Diuretika (harntreibende Mittel), Kortikosteroide, AbfĂŒhrmittel, Carbenoxolon, Amphotericin oder Penicillin G
  • Arzneimittel, die „Torsades de pointes“ (unregelmĂ€ĂŸigen Herzschlag) auslösen können, wie Antiarrhytmika (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen) und einige Antipsychotika
  • Arzneimittel, die den Natriumgehalt in Ihrem Blut herabsetzen können, wie z.B. Antidepressiva, Antipsychotika, Antiepileptika
  • einige Antibiotika (Rifamycin-Gruppe), ein Arzneimittel, das zum Schutz vor Transplantat- abstoßung angewendet wird (Ciclosporin), oder ein antiretrovirales Arzneimittel, das zur Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt wird (Ritonavir). Diese Arzneimittel können den Effekt von CO-Valsax erhöhen.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Gicht, wie Allopurinol, Probenezid, Sulfinpyrazon
  • therapeutische Vitamin-D- und Calcium-PrĂ€parate
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus (Arzneimittel zum Einnehmen wie z.B. Metformin oder Insulin)
  • andere Arzneimittel zur Senkung Ihres Blutdrucks, einschließlich Methyldopa, ACE- Hemmer (wie z.B. Enalapril, Lisinopril etc.) oder Aliskiren (siehe auch Abschnitt „CO-Valsax darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Arzneimittel zur Erhöhung Ihres Blutdrucks, wie z.B. Noradrenalin oder Adrenalin
  • Digoxin oder andere Digitalisglykoside (Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen)
  • Arzneimittel, welche den Blutzucker-Spiegel erhöhen können, wie z.B. Diazoxid oder Betablocker
  • Zytotoxische Arzneimittel zur Krebsbehandlung, wie z.B. Methotrexat oder Cyclophosphamid
  • Arzneimittel gegen Schmerzen, wie nicht-steroidale entzĂŒndungshemmende Arzneimittel (NSAR), einschließlich selektive Cyclooxygenase-2-Hemmer (Cox-2-Hemmer) und AcetylsalicylsĂ€ure ĂŒber 3 g
  • muskelentspannende Arzneimittel, wie z.B. Tubocurarin
  • Anticholinergika (Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie KrĂ€mpfe des Magen-Darmtraktes, Spasmen der Harnblase, Asthma, Reisekrankheit, MuskelkrĂ€mpfe, Parkinson‘sche Erkrankung und als UnterstĂŒtzung bei der AnĂ€sthesie)
  • Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson‘schen Erkrankung und auch zur Vorbeugung verschiedener viraler Erkrankungen)
  • Colestyramin und Colestipol (Arzneimittel, hauptsĂ€chlich zur Senkung hoher Blutfettwerte)
  • Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Verhinderung einer Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation
  • Alkohol, Schlaftabletten und AnĂ€sthetika (Arzneimittel mit einschlĂ€fernder oder schmerzstillender Wirkung z.B. wĂ€hrend chirurgischen Eingriffen)
  • jodhaltige Kontrastmittel (eingesetzt bei bildgebenden Untersuchungen)

Einnahme von CO-Valsax zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol

Sie können CO-Valsax mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Vermeiden Sie Alkohol, bis Sie mit Ihrem Arzt darĂŒber gesprochen haben. Alkohol kann Ihren Blutdruck zusĂ€tzlich senken und/oder das Risiko fĂŒr Schwindel und OhnmachtsanfĂ€lle erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Üblicherweise wird Ihr Arzt Sie anweisen, die Einnahme von CO-Valsax zu beenden, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und stattdessen ein anderes Arzneimittel einzunehmen. CO-Valsax wird wĂ€hrend der FrĂŒhschwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht mehr eingenommen werden, da es Ihr Kind schwer schĂ€digen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

CO-Valsax wird fĂŒr die Anwendung bei stillenden MĂŒttern nicht empfohlen und Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise eine andere Behandlung verordnen, wenn Sie stillen möchten, insbesondere wenn es sich um ein Neu- oder FrĂŒhgeborenes handelt.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die ReaktionsfĂ€higkeit und VerkehrstĂŒchtigkeit beeintrĂ€chtigen.

Bevor Sie ein Fahrzeug, Werkzeuge oder eine Maschine bedienen oder eine andere TĂ€tigkeit ausĂŒben, die Konzentration erfordert, mĂŒssen Sie wissen, wie Sie auf CO-Valsax reagieren. Wie viele andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks kann CO-Valsax gelegentlich Schwindel verursachen und die KonzentrationsfĂ€higkeit beeinflussen.

CO-Valsax enthÀlt Sojalecithin

Wenn Sie allergisch gegen ErdnĂŒsse oder Soja sind, dĂŒrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

CO-Valsax enthÀlt Natrium

Dieses Arzneimittel enthĂ€lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist CO-Valsax einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Personen mit hohem Blutdruck bemerken oft keine Anzeichen davon. Viele können sich völlig gesund fĂŒhlen. Das macht es umso wichtiger, dass Sie die Termine bei Ihrem Arzt einhalten, auch wenn Sie sich wohl fĂŒhlen.

Die empfohlene Dosis betrÀgt 1 Filmtablette pro Tag.

AbhĂ€ngig von der Wirkung der Behandlung, kann Ihr Arzt eine höhere oder eine niedrigere Dosis verordnen. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Filmtabletten CO-Valsax Sie einnehmen mĂŒssen. Ändern Sie die Dosis nicht und beenden Sie die Behandlung nicht ohne RĂŒcksprache mit Ihrem Arzt.

Das Arzneimittel ist jeden Tag zur selben Zeit, ĂŒblicherweise morgens, einzunehmen.

Art der Anwendung

Sie können CO-Valsax mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Schlucken Sie die Filmtabletten mit einem Glas Wasser.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von CO-Valsax eingenommen haben als Sie sollten

Falls es zum Auftreten von starkem Schwindel kommt und/oder Sie das GefĂŒhl haben, ohnmĂ€chtig zu werden, legen Sie sich hin und informieren Sie unverzĂŒglich einen Arzt.

Wenn Sie versehentlich zu viele Filmtabletten eingenommen haben, nehmen Sie unverzĂŒglich Kontakt mit einem Arzt, Apotheker oder einem Krankenhaus auf.

Wenn Sie die Einnahme von CO-Valsax vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn es jedoch schon fast Zeit ist, die nÀchste Dosis zu nehmen, lassen Sie die vergessene Dosis aus.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von CO-Valsax abbrechen

Das Abbrechen der Behandlung mit CO-Valsax kann dazu fĂŒhren, dass sich Ihr Blutdruck verschlechtert. Beenden Sie die Behandlung nicht, es sei denn, Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie die Behandlung beenden sollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und bedĂŒrfen einer unverzĂŒglichen medizinischen Aufmerksamkeit:

  • Suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf, wenn Sie Anzeichen eines Angioödems (allergische Reaktion) bemerken, wie:

    • Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen
    • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Nesselsucht und Schwierigkeiten beim Atmen
  • Schwerwiegende Hauterkrankungen, die zu Hautausschlag, geröteter Haut, Blasenbildung der Lippen, Augen oder Mund, Abschuppung und Fieber fĂŒhren können (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Verminderung des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck (mögliche Anzeichen einer FlĂŒssigkeitsansammlung in der GefĂ€ĂŸschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines akuten Engwinkelglaukoms)
  • Fieber, rauer Hals, hĂ€ufigere Infektionen (Agranulozytose)

Diese Nebenwirkungen sind sehr selten oder ihre HĂ€ufigkeit ist nicht bekannt.

Wenn eines dieser Anzeichen bei Ihnen auftritt, beenden Sie die Einnahme von CO-Valsax und suchen Sie unverzĂŒglich Ihren Arzt auf (siehe auch Abschnitt 2. „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Andere mögliche Nebenwirkungen sind:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Husten
  • niedriger Blutdruck
  • Austrocknung (mit Anzeichen wie Durst, trockener Mund und Zunge, unregelmĂ€ĂŸiges Wasserlassen, dunkel gefĂ€rbter Urin, trockene Haut)
  • Muskelschmerzen
  • SchwĂ€che
  • Kribbeln oder TaubheitsgefĂŒhl
  • verschwommenes Sehen
  • OhrgerĂ€usche (z.B. Rauschen, Summen)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • Schwierigkeiten beim Atmen (Lungenödem)
  • Nierenfunktionsstörungen
  • niedriger Natrium-Spiegel im Blut (manchmal mit Übelkeit, MĂŒdigkeit, Verwirrung, KrankheitsgefĂŒhl, KrĂ€mpfen)
  • niedriger Kalium-Spiegel im Blut (manchmal mit MuskelschwĂ€che, MuskelkrĂ€mpfen, anormalen Herzrhythmen)
  • niedriger Spiegel an weißen Blutkörperchen (mit Beschwerden wie Fieber, Hautinfektionen, Halsschmerzen oder GeschwĂŒren im Mund aufgrund Infektionen, SchwĂ€che)
  • erhöhter Bilirubin-Spiegel im Blut (dies kann in schweren FĂ€llen eine GelbfĂ€rbung von Haut und Augen auslösen)
  • erhöhter Spiegel von Harnstoff-Stickstoff und Kreatinin im Blut (dieser kann ein Hinweis auf eine gestörte Nierenfunktion sein)
  • erhöhter HarnsĂ€ure-Spiegel im Blut (dies kann in schweren FĂ€llen eine Gicht auslösen)
  • Ohnmachtsanfall (Synkope)

Nebenwirkungen, die mit Valsartan oder Hydrochlorothiazid alleine berichtet wurden:

Valsartan

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • Blasenbildung der Haut (Zeichen fĂŒr eine bullöse Dermatitis)
  • Hautausschlag mit oder ohne Juckreiz zusammen mit einem oder mehreren der folgenden Anzeichen und Beschwerden: Fieber, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und/oder grippeĂ€hnliche Beschwerden
  • Hautausschlag, purpurrote Flecken, Fieber, Juckreiz (Anzeichen einer EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe)
  • niedrige Anzahl an BlutplĂ€ttchen (manchmal mit ungewöhnlichen Blutungen oder blauen Flecken)
  • niedrige Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie, manchmal erhöhte Infektionsgefahr)
  • hoher Kaliumspiegel im Blut (manchmal mit MuskelkrĂ€mpfen, ungewöhnlichem Herzrhythmus)
  • allergische Reaktionen (mit Beschwerden wie Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schwindel)
  • Schwellung, hauptsĂ€chlich des Gesichts und des Rachens, Hautausschlag, Juckreiz
  • Erhöhung von Leberwerten
  • Absinken des HĂ€moglobin-Spiegels und des prozentualen Anteils der roten Blutkörperchen im Blut. Beides kann, in schweren FĂ€llen, zu Blutarmut (AnĂ€mie) fĂŒhren.
  • Nierenversagen
  • niedriger Natrium-Spiegel im Blut (der MĂŒdigkeit, Verwirrung, Muskelzuckungen und/oder in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfe auslösen kann)
  • Muskelschmerzen
  • erhöhter Kreatinin-Spiegel im Blut (dieser kann ein Hinweis auf eine gestörte Nierenfunktion sein)

Hydrochlorothiazid

Sehr hÀufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • niedriger Kalium-Spiegel im Blut
  • Anstieg der Fettwerte im Blut

HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • niedriger Natrium-Spiegel im Blut
  • niedriger Magnesium-Spiegel im Blut
  • hoher HarnsĂ€ure-Spiegel im Blut
  • juckender Hautausschlag und andere Formen von Hautausschlag
  • verringerter Appetit
  • leichte Übelkeit und Erbrechen
  • OhnmachtsgefĂŒhl beim Aufstehen
  • Impotenz

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Schwellung und Blasenbildung der Haut (wegen erhöhter Empfindlichkeit gegenĂŒber dem Sonnenlicht)
  • hoher Calcium-Spiegel im Blut
  • hoher Blutzuckerspiegel
  • Zucker im Harn
  • Verschlechterung des diabetischen Stoffwechselzustandes
  • Verstopfung, Unwohlsein im Magen-Darmbereich, Durchfall, Lebererkrankungen (gelbe Haut oder Augen)
  • unregelmĂ€ĂŸiger Herzschlag
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • traurige Stimmung (Depression)
  • niedrige Anzahl an BlutplĂ€ttchen (manchmal mit Blutungen oder blauen Flecken unter der Haut)
  • Schwindel
  • Kribbeln oder GefĂŒhllosigkeit
  • Sehstörungen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • EntzĂŒndung der BlutgefĂ€ĂŸe mit Beschwerden wie Hautausschlag, purpurroten Flecken, Fieber (Vaskulitis)
  • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schwindel (Überempfindlichkeitsreaktionen)
  • Ausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen, Muskelbeschwerden, Fieber (Lupus erythematodes)
  • starke Schmerzen im Oberbauch (Pankreatitis)
  • Schwierigkeiten beim Atmen mit Fieber, Husten, Keuchen, Atemlosigkeit (Atemnot einschließlich LungenentzĂŒndung und Lungenödem)
  • blasse Haut, MĂŒdigkeit, Atemlosigkeit, dunkler Harn (hĂ€molytische AnĂ€mie)
  • Fieber, rauer Hals oder GeschwĂŒre im Mund aufgrund von Infektionen (Leukopenie)
  • Verwirrung, MĂŒdigkeit, Muskelzucken und -krĂ€mpfe, schnelles Atmen (hypochlorĂ€mische Alkalose)

Nicht bekannt (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

  • SchwĂ€che, blaue Flecken und hĂ€ufige Infektionen (aplastische AnĂ€mie)
  • starke Abnahme der Harnmenge (mögliche Anzeichen fĂŒr eine Störung der Nierenfunktion oder Nierenversagen)
  • Hautausschlag, gerötete Haut, Blasenbildung an Lippen, Augen oder Mund, Abschuppen der Haut, Fieber (mögliche Anzeichen eines Erythema multiforme)
  • MuskelkrĂ€mpfe
  • Fieber
  • SchwĂ€che
  • Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht ĂŒber 30°C lagern.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was CO-Valsax enthÀlt

  • Die Wirkstoffe sind: Valsartan und Hydrochlorothiazid. 1 Filmtablette enthĂ€lt 320 mg Valsartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, NatriumstÀrkeglykolat, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid.
    Tablettenfilm: Polyvinylalkohol – teilweise hydrolysiert, Titandioxid (E 171), Talkum
    (E 553b), Macrogol 3350, Sojalecithin (E 322), Eisenoxid rot (E 172), Eisenoxid schwarz (E 172), Eisenoxid gelb (E 172).

Wie CO-Valsax aussieht und Inhalt der Packung

CO-Valsax 320 mg/12,5 mg-Filmtabletten sind pinke, beidseitig nach außen gewölbte, ovale Filmtabletten.

PackungsgrĂ¶ĂŸen: Blisterpackungen zu 7, 10, 14, 28, 30, 56, 98, 280 Filmtabletten Es werden möglicherweise nicht alle PackungsgrĂ¶ĂŸen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller:

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

HBM Pharma s.r.o., 03680 Martin, Slowakei

Z.Nr.: 1-30666

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Mai 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: CO-Valsax 320 mg/12,5 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Valsartan Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Österreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 31.08.2011
ATC Code C09DA03
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden